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Die "Energiewende" in Deutschland - und nun?+A -A |
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Autor |
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heip
Inventar |
12:04
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#1304
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Ja, die permanente Auferstehung nach dem Hammereinsatz der dumpfen polemischen Gewalt suggeriert mir einen Vorteil der Gedanken der Vernunft .... ![]() |
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Soundy73
Inventar |
13:22
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#1305
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
man hat nur auf Polemik:
Der man sich:
..anschließt, wobei ich mir nicht bewusst bin, dies verursacht zu haben. Ich habe zu keiner Zeit den Klimawandel bestritten-Punkt- Ich habe lediglich angeführt, dass darüber kein Meinungsaustausch, wie er ansonsten in der Wissenschaft legitim ist, stattfinden darf. Dass Grünfrieden von mir seit geraumer Zeit nicht mehr bewundert wird, halte ich für durchaus legitim. Für mich handelt es sich zum größten Teil um eine "Extremsport"-Organisation, die für ihr Tun (z.B. Sachbeschädigung) aufgrund, selbst erzeugten öffentlichen Interesses, nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann. Siehe z.B.: ![]() Ich will damit ausdrücklich nicht sagen, dass alles, was Grünfrieden anprangert in Ordnung ist. (z.B. Walfang, Umweltverschmutzung) - Es ist oftmals das WIE. Muss aufhören, Fortsetzung folgt. |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
13:41
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#1306
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Wie geht das? ![]() Ich hoffe das ändert sich zum Positiven, denn meiner Meinung nach sollten verantwortungslose Mitbürger und hochgradige Egozentriker die nur an sich denken keine Familie produzieren.
Ich sag nur eins: "Soylent Green" ;-) Im Jahr 2022 werden abgeschiedene alte Menschen zu schmackhafte Nahrungsmittel vollautomatisiert industriell weiterverarbeitet. Du musst aber versprechen und wirklich konsequent bei deiner "Scheuklappen-Nach-mir-die-Sintflut-Einstellung" bleiben, denn nur so bekommen wir beste Vorraussetzungen für eine noch bessere Welt. ![]()
Genau. Die anderen sollen machen und tun und die Egozentrischen warten phlegmatisch auf bessere Zeiten ab, nach dem Motto wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass. Dann solltest du dich als möglicher Nutznieser im Gesamtsystem auch nicht beschweren wieso die Energiewende nicht schneller geht, zudem auch dein Lebensstandard betroffen ist.
Ein Satz der mal stimmt. Je mehr eingespart wird, desto weniger Gewinn für Produzenten, da nützt auch keine künstliche Verknappung von Rohöl, Gas oder Uran welche sowieso endliche Recourcen sind.
Wenn's die französische Revolution nicht gegeben hätte, hätten wir heute noch einen Sonnenkönig ![]() |
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lumi1
Hat sich gelöscht |
14:40
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#1307
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
DAS ist das wahre Wunder der Weihnacht, wenn es hier im Thread mal einen Satz von mir gibt, den Du als annehmbar betrachtest! ![]()
Naja, nach mir wirklich die Sintflut; ob sie mich dann zu Nahrung verarbeiten, oder zu Strom, egal. Allein der Gedanke lässt mich entzückt lächeln. Wie Du dann entweder genüsslich auf mir rumkaust, oder ich gar noch in Form von Spannung und Stärke durch Deinen PC wandere... gg MfG |
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heip
Inventar |
15:19
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#1308
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Na, das kommt, ohne Deine Mimik zu sehen, schon etwas merkwürdig rüber ... |
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lumi1
Hat sich gelöscht |
16:00
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#1309
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Ups... ![]() ![]() |
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heip
Inventar |
16:14
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#1310
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
16:50
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#1311
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Hi.
Das ist eine kühne Behauptung. Greenpeace-Aktivisten stehen weltweit regelmäßig vor Gericht. Ebenso kühn ist die Behauptung dass die Organisation absichtlich lügen würde. Jede (Sozial-)Organisation, welche mit imaginären Gütern bzw. Dienstleitungen, handelt, ist auf Vertrauen der Kunden angewiesen. Da keine lagerfähigen Produkte gehandelt werden, erwirbt man Vertrauen, damit auch eine eine Bindung der Geldgeber, durch Erfolge aus der Vergangenheit. Lügen sind definitiv keine Erfolgsgeschichten. Konkret bedeutet dies, dass jede Sozial-Organisation, die der absichtlichen und regelmäßigen Lüge überführt wird, mit einem solchen Verhalten ihren eigenen Fortbestand massivst gefährden würde. Für Unternehmen die sich fast ausschließlich durch Spenden finanzieren gilt dies ganz besonders. Kann man in jedem Handbuch für Sozial-Marketing nachlesen. Greenpeace hat dies auch getan, äussert sich dazu auch auf der eigenen Seite in ähnlicher Weise. Scheinbar wird hier aber auch mit zweierlei Maß gemessen: Ein einmaliger Rechenfehler, der an der grundsätzlich kritisierten Praxis der Entsorgung von Schrott / Giften im Meer nichts änderte, dient hier als Diskreditierung von Greenpeace. Die Glaubwürdigkeit von Energie-Unternehmen, welche fast schon notorisch falsche Angaben machen, steht jedoch bei einigen "Diskutanten" nie zur Disposition. Der Umsatz von greenpeace wird hier auch als Argument gebraucht, wirtschaftliche Interessen zu unterstellen. Weltweit nimmt diese Organisation etwas um die 250 Millionen ein. Dies sind jedoch peanuts gegenüber den Milliarden, welche die vier großen Energie-Unternehmen allein in Deutschland jahrelang verdient haben. Ebenso der Hinweis zur Gehalts-Struktur: Natürlich verdienen die Menschen dort Geld, und einige verdienen auch etwas mehr Geld, so what ? Wo und womit verdienst du nochmal Dein Geld, Soundy ? ![]() [Beitrag von Mimi001 am 19. Dez 2011, 17:35 bearbeitet] |
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pinoccio
Hat sich gelöscht |
17:58
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#1312
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Er ist verantwortlich für die Facebookseite von EnBW ![]() ![]() ![]() Gruss Stefan |
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heip
Inventar |
18:40
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#1313
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Zu FB hab' ich keinen Zugang, aaaaber auf der Webseite ![]() täuscht, erst mal 'n Wasserkraftwerk zu sehen ... ![]() Ha !! [Beitrag von heip am 19. Dez 2011, 18:41 bearbeitet] |
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RheaM
Inventar |
18:51
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#1314
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
lumi 1 schrieb
Das ist keine Behauptung sondern eine Tatsache. Greenpeace hat in der Angelegenheit Brent Spar bewußt gelogen. sie haben eine gigantische Medienkampagne losgetreten zu dem einen Zweck den schwindenden Spendenfluss wieder anzukurbeln. Sie haben ahnungslose Schulkinder dazu animiert vor Shell- Tankstellen zu demonstrieren. Sie haben bewußt Arbeitsplätze von Niedrigverdienenden gefährdet bzw. deren Kündigung in Kauf genommen ( diese können von der untersten Besoldungsgruppe dieser " Ökokrieger " nur träumen ). Und es war kein Rechenfehler, Greenpeace war lange genug auf der Plattform um alles nachzuprüfen, die Brent Spar war geradezu klinisch rein. Diesen Fehler hat Greenpeace später, nachdem reichlich Spendengelder geflossen waren, auch zugegeben. Auch andere Umweltorganisationen haben nicht gerade eine weisse Weste. Wenn genug Geld fliesst drücken sie gerne mal beide Augen zu. Geschen beim WWF in Sachen Palmöl und Orang- Utan- Schutz, geschehen im Falle WWF und BUND im Falle Windräder im Wattenmeer. Für letzteres ein Link, alles andere könnt ihr selbst recherchieren ![]() |
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RheaM
Inventar |
19:04
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#1315
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Und da mir hier gerne die Nähe zu rechten Kreisen angedichtet wird hier ein Artikel der sich auf die Sunday Times, ein in der britischen Medienlandschaft eher links angesiedeltes Blatt beruft ![]() |
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heip
Inventar |
19:04
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#1316
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Die Umweltorganisationen sind vor allem für das Wahrnehmen von inkompetenter, mafiöser Strukturen zuständig, die Konzerne können seit Jahren schon nicht mehr agieren, ohne das die Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird, und ein vertuschen erschwert wird. Auch Geldflüsse wurden durch diese Aufmerksamkeit aufgezeigt. Ich finde, dass in Summe die Bilanz durchweg positiv für die Aufklärung ausfällt. |
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Soundy73
Inventar |
20:07
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#1317
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
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Ein grünes Unternehmen, wie ENBW muss sich ja thematisieren ![]() Die "Experten", von Grünfrieden zum Bleistift, stehen trotz markiger Sprüche ja ehrlich ihren Mann/ihre Frau: Atomexperte Tobias Münchmeyer:
![]() Heinz Smital (ist vom Fach!):
aus: ![]() Atomexperte Christoph von Lieven: Hat an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg Volkswirtschaft studiert. Man bilde sich ggf. aus: ![]() ![]() Holger Strohm:
![]() Und so weiter und so weiter. Dass nunmehr alle Energieunternehmen ihr Heil in den Trenderzeugungsarten suchen ist doch nur logisch. Stromerzeugung ist das Kerngeschäft, mit Wind und Sonne läßt sich Rendite erzielen - garantiert ![]() Doch der Elan dabei ist nicht so ganz ungebrochen. In der direkten Nachbarschaft kann man ja mit dem, wovon man mehr versteht, Großkraftwerke, noch landen. Übrigens danke für:
Dann kann ich´s ja rauslassen:
![]() Nein, leider bin ich nur Idealist, der sich z. B. ärgert über etwas, was z.B. diese Seite - wie ich finde - zu recht kritisiert (Warnung, amerikanischer Urheber, kann politisch geprägt sein): ![]() Doch auch das gehört hier nicht so ganz hin. Im Gegensatz zu den "Stromautobahnen". Hierzu fand ich: ![]() (Achtung, es handelt sich um die Seite einer Bürgerinitiative für Erdkabel und ist mit Sicherheit dahingehend geprägt.) Edit sprach: Nochmal drüberlesen, Finger sind bisweilen langsamer als der Kopf. [Beitrag von Soundy73 am 19. Dez 2011, 21:26 bearbeitet] |
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jogi59
Inventar |
20:46
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#1318
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Das Fazit des Artikels ist interessant
ohne Kommentar |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
20:50
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#1319
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Komisch dass ausgerechnet du Holger Strohm aufführst der als internationaler absoluter Experte für Atomkraft gilt, allerdings für die Gegenseite ![]() Filminterviews mit Holger Strohm, der hat 80 Bücher geschrieben, davon 40 zensiert .. unbedingt anschauen sehr empfehlenswert) : hier ![]() hier ![]() und hier: ![]() @ jogi59:
Unsinn. Und schon wieder die nicht Ursache und Wirkung unterscheiden können. 1.) Es sind mehrere Atomkraftwerke betroffen. 2.) Erdbeben war die Ursache, die Folge davon war der Tsunami der weite Gebiete zerstörte. [Beitrag von tsieg-ifih am 19. Dez 2011, 21:11 bearbeitet] |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
21:01
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#1320
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Es waren statt der berechneten 5000 Tonnen nur ca. 100 an Bord, ![]() ![]() Von klinisch rein kann aber keine Rede sein. Und ja, es war ein PR-Desaster, dafür hat man sich entschuldigt. Es ging aber nicht um die Brent Spar als solches, sondern um die damals gängige Praxis derlei Einrichtungen einfach im Meer zu entsorgen, egal wie die Folgen aussehen mögen. Aus heutiger Sicht mutet es auch anachronistisch an, dass aus Kostengründen einfach versenkt wird. |
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RheaM
Inventar |
21:21
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#1321
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Mimi001
Hat sich gelöscht |
21:38
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#1322
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Was genau ? |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
21:54
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#1323
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Er meinte die Interviews mit Holger Strohm und ist jetzt der Ansicht dass alles andere als Atomstrom besser ist (endlich). [Beitrag von tsieg-ifih am 19. Dez 2011, 22:40 bearbeitet] |
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catman41
Hat sich gelöscht |
22:07
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#1324
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Moin, Mimi001 schrieb;
... und werden in der Regel frei gesprochen und das von unabhängigen Richtern bzw. Gerichten. Warum wohl?! Weil die Aktivitäten von Greenpeace, richtug und wichtig sind! lg Harry |
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ZeeeM
Inventar |
22:08
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#1325
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
.. Auf einer Site, die auch solche hochinteressanten Beiträge bringt. ![]() ![]() |
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_ES_
Administrator |
22:13
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#1326
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
"Bewusst.Tv Ihr Bildungskanal" |
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catman41
Hat sich gelöscht |
22:15
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#1327
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
eh Soundy, Du bist für mich/für viele der einzig wahre "Experte" ![]() lg Harry |
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ZeeeM
Inventar |
22:23
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#1328
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
...manchmal könnte man meinen das die Seele von Heinz Schubert bei manchen mitpostet. ![]() |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
22:43
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#1329
erstellt: 19. Dez 2011, |||||||
Ja aber immer noch besser was manchmal Nuhr loslässt obwohl ich ihn mag ![]()
Nuhr sagt, dass es ihn anwidert, wenn die Idee der Antiatomkraftbewegung höher bewertet wird als die Opfer in Japan ![]() Ich meine ich finde ihn sonst gut, aber hier schwächelt er ganz schön und das Deckmäntelchen Satire reist diese beschämende Aussage nicht raus. Die Ziele der AKW-Bewegung sind doch gerade die, solche Probleme wie in Japan geschehen auszuschliessen. Dass die Toten in Japan nicht genug gewürdigt werden und in einem Topf der Antiatomkraftbewegung reingeschmissen werden ist geschmacklos. Verdrehte Welt. |
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anon123
Inventar |
10:52
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#1330
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
Moin, immer schön bei den Fakten bleiben.
Du selbst benutzt "Quellen" aus dem rechten Spektrum. Das ist eine Tatsache und das dichte ich Dir nicht an. Ich habe auch noch einmal deutlich gemacht, dass ich mich auf diese "Quellen" beziehe und nicht die User meine. Also immer schön auf dem Teppich bleiben. *** Die "Sunday Times" ist wie die "Times" eher konservativ. "Links" im Spektrum der britischen Zeitungen wäre z.B. der "Guardian". Dass die Sunday Times "eher links" sei, behauptet der verlinkte Blog, der u.a. auch von "Fanatismus der Ökofundamentalisten" schreibt, halt einfach mal so, denn es passt in seine ideologisierte Argumentation:
Wenig überraschend übersetzt der "Artikel" auf diesem Blog auch sein Zitat aus der Sunday Times falsch: “As renewable energy sources produce power intermittently" wird übersetzt mit "Weil erneuerbare Energiequellen Strom unkontrolliert produzieren". Das ist natürlich Quatsch. "intermittently" bedeutet "periodisch", "in Stößen" oder "unregelmäßig", aber nicht "unkontrolliert". Leider ist dar Artikel der Sunday Times nicht ohne kostenpflichtigen Zugang aufrufbar. ![]() Sollte das stimmen, dann ist der gesamte einleitende Absatz bereits eine tendenziöse Verzerrung dessen, was die Sunday Times oder das Adam Smith Institute berichten. Keiner der beiden sagt auch nur im Ansatz etwas wie "wie die Windradindustrie über Jahre die Politik und Gesellschaft an der Nase herumgeführt hat". Der Blog erweckt aber genau diesen Endruck, denn diese Meinung der Blogger (nicht der Sunday Times, nicht des Adam Smith Insitutes) steht in dem selben Absatz, der mit "Die Sunday Times vom 11. Dezember berichtet über einen neuen Report des Adam Smith Institute über die Erneuerbare Energie in England" beginnt. Das Adam Smith Institute ist übrigens nicht der Heilige Gral. Es ist eine Denkfabrik, die sich, wie der Name nahelegt, eine stark wirtschaftsliberale Position hat:
( ![]() Das entehrt die natürlich nicht und macht sie auch nicht unseriös. Aber man sollte wissen, dass diese Think Tanks eben auch immer eine bestimmte politische Position vertreten. Nimmt man aus den USA, da kenne ich mich etwas besser aus, etwa das ![]() ![]() Ansonsten kann ich inhaltlich nur mit Loriot antworten: Ach, was? Dass gerade Wind- und Solarenergie eben nicht regelmäßig liefern, dass es Probleme in der Energiespeicherung und im Energietransport gibt, weiß man ja nicht erst seit gestern. Deshalb redet man ja auch von Energiemix und forscht an einem optimalen Energieportfolio, an der Optimierung regenerativer Energien, usw. Bei uns im Städchen, zum Beispiel, gibt es deshalb seit gut zwanzig Jahren ein (mittlerweile) Fraunhofer Institut, in dem sich Dutzende von Wissenschaftlern unterschiedlicher Fakultäten (Naturwissenschaftler, Ingenieure, Ökonomen, ...) den lieben langen Tag über sowas den Kopf zerbrechen. Wohlwissend über die Pobleme der regenerativen Energien, aber auch wohlwissend, dass man dafür auch Lösungen finden wird. Solche tendenziösen Aktivistenblogs nehmen die dabei sicher nicht zur Kenntnis, und warum die das nicht tun, das zeigt eben genau der hier verlinkte. ![]() [Beitrag von anon123 am 20. Dez 2011, 13:07 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
13:19
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#1331
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
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-zu "intermittently", regt sich der englische Geist in mir ![]() @ Harry: Danke für die Blumen, aber ich würde mich auch nach 26 Jahren in der Branche nicht so bezeichnen lassen, hoffe aber trotzdem, dass es Deinen Augen nunmehr besser geht. Zu der Medienmacht Grünfrieden gibt es eine Studie: ![]() daraus:
Die Macht, die Grünfrieden über die Medien ausübt, wird dort ebenfalls untersucht. Soviel vorerst von mir... |
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Ransack
Gesperrt |
13:39
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#1332
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
Eines hat die Geschichte gelehrt, wenn Leute sich anschicken ungefragt mit den Mitteln anderer Menschen Gutes tun zu wollen, dann führen sie nur Übles im Schilde. So manche Gutemenschenordganisation sollte man unter dem Aspekt des §129StGB betrachten. ![]() |
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anon123
Inventar |
13:55
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#1333
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
Ich habe nicht ein einziges Wort über den verloren. ![]() Ich sehe da kein "Ah jetzt, ja". [Beitrag von anon123 am 20. Dez 2011, 14:34 bearbeitet] |
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anon123
Inventar |
14:31
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#1334
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
Und ...
Zunächst ist das keine Studie zur "Medienmacht" von Greenpeace, sondern ein Sammelband zu Kommunikationsstrategie und Wahrnehmung von Greenpeace. Der Titel des Buchs lautet:
Dazu kommen noch einige Aufsätze zu dem Desaster, das sich Greenpeace in Sachen Brent Spar geleistet hat. Liest man Einleitung und die Überschriften der Beiträge, dann kann man daraus folgern, dass Greenpeace eben eine umfassende Kommunikationsstrategie hat, durch die sie ein bestimmtes Bild von sich entstehen lassen wollen und dass dem gegenüber eine gewisse mediale und öffentliche Wahrnehmung steht. Davon handeln die Aufsätze dieses Buches. Und dann gehen die, durchaus richtig und wenig überraschend, mit Brent Spar härter ins Gericht. Na Donnerwetter! Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte kühn, dass jedes nennenswerte Unternehmen, jede nennenswerte öffentliche oder private Organisation, jeder nennenswerte Verein, usw. so etwas wie eine Corporate Indentity hat, aus der man u.a. eine Corporate Communication entwickelt. Das sollte man auch tunlichst machen, wie jeder BWL-Student in den ersten Semestern lernt (MEFFERT, Marketing Management (9. Auflage, 2000), Kap. 1.1, Kap. 3.1, Kap. 3.5, Kap. 5.6, Kap. 5.7 -- so auf die Schnelle). Also, das Greenpeace sowas auch macht ... Junge, Junge. Was man in dieser Einleitung aber auch lesen kann, und wo sich Greenpeace von anderen möglicherweise unterscheidet, ist:
Wenn man sich das genannte Buch von KRÜGER/MÜLLER-HENNING dann mal ansieht, was per Google Books ganz gut geht, dann findet man auch den mit Blick auf "Medienmacht" sicher zentralen Beitrag von Matthias Müller-Hennig, "Der Mythos von der Allmacht der Öffentlichkeitsarbeit. Ergebnisse der Nachrichten- und Informationsflußanalyse zur Informationsquelle Greenpeace" (S. 53-71). In der Schlußfolgerung dieses Aufsatzes heißt es dann u.a. (Hervorhebungen hinzugefügt):
Überblickt man den gesamten Aufsatz, dann fällt einem zunächst ein offenbar sauber und methodisch zu nennendes Vorgehen auf (soweit ich das als Fachfremder beurteilen kann). Qualitativ sagt mir diese Schlussfolgerung: Naja, die sind dann mit ihrer Kommunikation eben erfolgreich, und die Kommunikationsabteilung von Greenpeace versteht was von ihrer Arbeit. Greenpeace ist aber in seiner Öffentlichkeitsarbeit keinesfalls übermächtig und dominierend. Von einer Medienmacht kann man auf Basis dieses Artikels aus meiner Sicht also überhaupt nicht reden, und das sagt ja auch bereits der Titel dieses Aufsatzes: "Der Mythos von der Allmacht der Öffentlichkeitsarbeit". Überhaupt wird das Wort "Medienmacht" nur ein einziges Mal in dem gesamten Buch verwendet, und zwar auf S. 11:
Man kann nicht verkennen, dass "Medienmacht" hier zu "Urteilen, Stereotypen und Klischees" gezählt wird. Mehr noch: In dem von mir zitierten Teil spricht der Autor expressis verbis davon, dass es sich bei dieser "Medienmacht" um ein Stereotyp handelt:
Man hat es mithin also gar nicht mit etwas Realem, sondern bestenfalls Wahrgenommenem und schlimmstenfalls "Eingebildetem" zu tun. Worum es sich bei Dir, soundy, handelt, überlasse ich Anderen zu beurteilen. Über "Macht" redet das Buch auch nur an einer Stelle, nämlich auf S. 212 (wo es um Brent Spar geht). Und dann gibt es da noch das abschliessende Kapitel, "Weltmacht mit Schlauchboot und Schlips – oder: Sechs Dutzend Phrasen, Greenpeace zu beschreiben", wo es aber, dem Bekunden der Verfasser nach, um Klischees, Stereotypen und Phrasen geht, teils aus und in der Wahrnehmung von Greenpeace, teils aber auch bewusst von denen mitkonstruiert.
Also mein Eindruck -- nach Einleitung, Beitragsthemen, Querlesen und Anschauen des für dieses Thema am ehesten in Frage kommenden Beitrags (so und nur so verschafft man sich in knapper Zeit einen ersten Eindruck) -- ist, dass es um die angebliche "Macht" von Greenpeace über die Medien in diesem Buch überhaupt nicht geht. Und sollte es doch darum "irgendwie" gehen, dann bestenfalls dergestalt, dass Greenpeace diese unterstellte Macht überhaupt nicht hat. Dass Greenpeace mit dem Desaster Brent Spar, das ist ja auch ein Thema, offensiver umgehen sollte als sie es ![]() ![]() [Beitrag von anon123 am 20. Dez 2011, 20:26 bearbeitet] |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
18:20
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#1335
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
Brot für die Welt? Misereor? SOS-Kinderdörfer? UNICEF? Alles Verbrecher? Na, Ransack, gut dass Du mich gewarnt hast. Der einzige Verein, dem man vertrauen kann ist wahrscheinlich Bild hilft e.V. [Beitrag von Franquin am 20. Dez 2011, 18:27 bearbeitet] |
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heip
Inventar |
20:19
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#1336
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
[quote] (...) So manche Gutemenschenordganisation sollte man unter dem Aspekt des §129StGB betrachten. [/quote] Nun, wenn eine "kriminelle Vereinigung" gezielt Rufmord, Verleumdung und Fälschung betreiben würde, und trotzdem jeden Tag an einschlägigen Verkaufsstellen käuflich erworben werden könnte, dann, ja dann würde ich mir schon Sorgen machen ... [Beitrag von heip am 20. Dez 2011, 20:21 bearbeitet] |
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RheaM
Inventar |
20:31
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#1337
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
anon123 schrieb
da mir hier auch schon ( nicht von dir ) niedrige Intelligenz und damit berufliche Qualifikation unterstellt wurde mal eine Frage: Da forschen diese hochintelligenten und wahrscheinlich gut bezahlten Leute also seit 20 Jahren aber auf eins kommen sie und unsere ebenfalls nicht grad armen Politiker nicht. Jeder Bauer weiss das er vor der Ernte genügend Speicher haben muss um sein Erntegut bis zur nächsten Ernte zu speichern, sonst verdirbt es ihm und er hat Verlust. Und in der Energiewirtschaft gilt dieses Prinzip nicht. Es wird weiter ausgebaut ohne jede vorhandene ausreichende Speicherkapazität. Macht ja nichts, man wird ja auch bezahlt wenn man auf Grund von Überproduktion nicht einspeisen kann. |
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anon123
Inventar |
20:34
![]() |
#1338
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
@RheaM: Hier die ![]() Aus eigener Erfahrung (aber ganz andere Fakultät) würde ich sagen: Forschung dauert und kostet. Wir haben z.B. seit vielen Jahren ein Forschungsprojekt laufen, bei dem wir gerade dabei sind, die Quellenbasis fertig zu edieren. Das ist der erste Schritt der Forschungsarbeit, das systematische Sichten und Aufbereiten. Erst danach kann sich die inhaltliche Analyse anschliessen. Nun sind/waren wir nur eine Arbeitsgruppe aus nur einem Fachgebiet (plus ein paar Dutzend internationale Kolleginnen und Kollegen). An einem interdisziplinär arbeitenden Institut wird das alles noch wesentlich komplexer sein. Auf der Seite des ISET/IWES findest Du aber auch einen ganzen Schwung von Papers, in denen die Forschungstätigkeiten und -ergebnisse präsentiert werden. ![]() ![]() Wie gesagt: Frag' die, warum das alles so lange dauert. Mal schauen, was die antworten. [Beitrag von anon123 am 20. Dez 2011, 20:57 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
20:35
![]() |
#1339
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
![]() Bin Unicef-Fördermitglied und die haben sich bei uns schon einmal heftigst entschuldigt wegen Spendenmißbrauchs in größerem Stil, es rollten auch Köpfe. ![]() Hat alles recht wenig mit dem "Energiewende und nun.." zu tun, aber ich bleib´ mal bei Grünfrieden: Schweiz: ![]() Neckarwestheim 01.03.2011: ![]() Kleinensiel 23.09.2009: ![]() Die Strafen für die Straftatbestände kurz aufgelistet (ich bin, unter anderem, auch kein Jurist): ![]()
![]()
Anm. zu den KKW-Aktionen: Es kam aufgrund der deutlichen Kennzeichnung der "Aktivisten" niemand zu Schaden. Die Hunde wurden festgehalten, die Schusswaffen blieben in der Tasche. Es gelang keinem, in einen sicherheitswichtigen oder verfügbarkeitsrelevanten Bereich vorzudringen. |
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RheaM
Inventar |
20:57
![]() |
#1340
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
anon123 schrieb
die Frage ist nicht warum die Forschung an Speichermöglichkeiten so lange dauert. Die Frage lautet warum trotz Nichtvorhandenseins selbiger Wind- und Sonnenenergie weiterhin völlig ungehemmt ausgebaut und ( wenigstens abnehmend ) gefördert werden. |
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anon123
Inventar |
21:03
![]() |
#1341
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
Nochmal: Wenn Dich das wirklich und sachlich interessiert, dann ist hier die ![]() Du kannst auch den Gründer des Instituts anschreiben ( ![]() ![]() Sag' uns aber, was die so sagen, OK? ![]()
So als Einstieg. Und ![]() Happy reading. Im Übrigen bin ich mir nicht sicher, ob man angesichts der Zahlen ![]() ![]() ![]() [Beitrag von anon123 am 20. Dez 2011, 21:26 bearbeitet] |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
21:31
![]() |
#1342
erstellt: 20. Dez 2011, |||||||
Ganz einfach: Atomkraft schafft ziemlich wenig Anreize über Speichertechnologien nachzudenken als jetzt wo es mittelfristig nicht anders geht. |
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Soundy73
Inventar |
06:50
![]() |
#1343
erstellt: 21. Dez 2011, |||||||
Aufeinander rumhacken bringt nichts. ![]() ![]() ![]() (daraus geklaut) Ich sehe darin eine allmähliche Sättigung, die Standorte werden knapper, die Rendite wird geringer. Ich suche mal nach einer ebenso schicken Grafik zur eingespeisten leistung und bitte dabei um Hilfe. |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
12:54
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#1344
erstellt: 21. Dez 2011, |||||||
Hier ist's anders dargestellt, da nicht kumuliert sondern getrennt. "Onshore" wird auslaufen, denn neue verbesserte Wirkungsgrade beim Repowering sind höher und steigerungsfähig. Die Windenergie hat den höchsten Anteil unter den erneuerbaren Energieträgern. Da kann RheaM noch so wild darauf rumkloppen (wächst immer wieder nach) ![]() Bis zum Jahre 2050 werden Ausbaupotenziale von ca. 140 TWh/a prognostiziert. Quelle: Bundesamt für Naturschutz ![]() ![]() [Beitrag von tsieg-ifih am 21. Dez 2011, 13:16 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
13:14
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#1345
erstellt: 21. Dez 2011, |||||||
Ich suche weiter, fand jedoch etwas Interessantes, zur Energiewende, ohne Anführungsstriche, da hier Fakten sprechen: ![]() Ich beziehe mich auf den Artikel: "Erneuerbare Energien intelligent vernetzt" Auszüge aus dem Text lassen sich leider aufgrund der Sicherheitseinstellungen nicht kopieren. Hier werden praktische Beispiele, eventuell mit aus Innovation generierten Arbeitsplätzen ![]() |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
12:22
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#1346
erstellt: 22. Dez 2011, |||||||
Fakt und Realität könnte auch die Symbiose aus Windkraft und Wasser werden , die zusammen als Stromlieferant fungieren, also Windkraft und Pumpspeicher in einem. Das erste Pilotprojekt entsteht bei uns: ![]() |
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Soundy73
Inventar |
20:51
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#1347
erstellt: 22. Dez 2011, |||||||
![]() Wie muss ich mir das vorstellen? -so? ![]() Laut diesem Kurzgutachten: ![]() ..geht der Atomausstieg noch schneller. Und Littauen wird bauen: ![]() Die Nachbarn in nah und fern unterstützen uns nach Kräften: ![]() |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
21:41
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#1348
erstellt: 22. Dez 2011, |||||||
Du musst schon auf den Link klicken dann siehst du auch wie das aussieht, zudem spart das jede Menge grüner sinnlos verballerter Smileys ein. Wenn 25 % der stimmberechtigten Bevölkerung dafür abgestimmt hat wird das Projekt gebaut und weil es das erste weltweit ist nennt man das ein Pilotprojekt. ![]() Das solche Projekte dort ausgewiesen werden, wo dies in Einklang mit Mensch, Umwelt und Landschaftsbild zu bringen ist steht ausser Frage. Ohne Unterstützung für Windkraft unter Einbeziehung und Akzeptanz der Bürger wird das nicht gehen. Übrigens ist der Wasserspeicher beim Windrad unten und nicht oben wie in deiner pfiffigen Zeichnung und fungiert als Oberbecken dass dann wegfällt. Man braucht also kein Oberbecken mehr und 4 Windrädern dieser Grösse (150 Meter Nabenhöhe und 163 Meter Durchmesser) versorgen dann 10.000 Haushalte mit Strom. Ich finde die Idee sehr gut. So sieht das aus in folg.zwei Screenshoots: Quelle: ![]() ![]() oder in Zahlen: ![]() [Beitrag von tsieg-ifih am 22. Dez 2011, 21:43 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
11:42
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#1349
erstellt: 23. Dez 2011, |||||||
Keine Angst, ich hatte auf den Link geklickt und eben daraus entstand meine berechtigte Frage, wie denn diese WKA aussehen würden. Das ist, sorry (ohne grüne Smileys) ein typisches Beispiel für die Vera..schung weiter Bevölkerungsteile. Es handelt sich um ein !geplantes! Pilotprojekt mit 18 MW installierter Leistung. Das ist weit weg von 18 MW verfügbarer Leistung, auch mit Speicher. Im Kommentar von Lucky, den ich der Bürgerbefragung ( ![]()
Dazu verlinke ich mal: ![]() Hier kann man direkt ausgewählte Messwerte der Kernreaktor-Fernüberwachung ansehen. Bei dem von "Lucky" angeführten KKW handelt es sich, wie ich vermute um Neckarwestheim? Da sind (GKN1) !840 MW! stillgelegt worden. Zum Ersatz müssten dann somit, ich rechne sie jetzt bewußt leistungsfähig, 190 dieser WKA aufgebaut werden. Wie dann die Akzeptanz aussähe, weiß ich nicht. Bei Stillegung von GKN2 kämen dann nochmal locker ~320 der geplanten Anlagen dazu. Findest Du dann ~500 Windkraftanlagen in Höhenlage immer noch eine gute Idee? Dazu fand ich, aus ![]()
Die "E112" mit 4,5 MW Synchrongenerator gibt es übrigens bisher nicht mit Wasserreservoir, da müssen dann selbst die Fundamente neu entwickelt werden: ![]() aus der ![]() Und bei uns, auf dem flachen Land, müssten die dann eben so aussehen, wie in meiner "Maling". (-ich nehm´dann mal ´nen gelben ![]() |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
13:56
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#1350
erstellt: 23. Dez 2011, |||||||
Nein du irrst, deshalb gibt es ja Bürgerentscheide wie das Gailsdorf-Beispiel repräsentiert, also eine rechtzeitige Einbeziehung und Aufklärung der Bevölkerung um nicht genauso zu enden wie in Stuttgart 21. Man hat ja gelernt. Sollte man zumindest meinen. Wenn du "Verarschung" schreibst, warum hast du den Link dann gepostet der das Gegenteil beweist? ![]() Den E-Bürgerportallink zur dezentralen Energieversorgung hatte ich nämlich gesucht, ist alles noch ziemlich frisch, danke dafür ![]() Die Tendenz der Umfrage scheint eindeutig zu sein und auch wenn überzogene Bedenken wie Immobilenwertminderung oder Artenschutz aus dem Weg geräumt werden müssen, weil z. B. die Fledermaus durch das Windrad nicht mehr geradeaus fliegt (ja die Ärmsten, wenn die Blutsauger nicht soviele Mücken fressen würden .. ) sprechen die Ergebnisse der Bürgerumfragen eine eindeutige Sprache. So wie es aussieht, sind weit mehr Leute dafür als die erforderlichen 25 % für das Naturstromspeicher-Projekt Gailsdorf. Es gibt sogar plausible Vorschläge das ganze Projekt weiter entfernt zu bauen falls Interessen gestört werden.
Ja und? Das schrieb ich doch dass es das erste weltweite Projekt ist. Trotzdem kann man damit 10.000 Menschen mit Strom versorgen oder meinst du dass Projektentwickler Alexander Schechner, der als Ingenieur in leitender Position bei Voith Hydro tätig und seit 20 Jahren in Gaildorf Betreiber kleiner Flusskraftwerke ist keine Ahnung hat?
Neckarwestheim war doch der instabile Reaktor der mit Biblis zuerst stillgelegt werden musste, weil er auf "Sand" gebaut ist und geologische Gutachten der Bevölkerung vorenthalten wurden, damit ENBW seine Aktionäre nicht verunsichern wollte, was im Ernstfall aber auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung gegangen wäre. Ein uneingeschränktes Ja für das sehr gutes Beispiel warum definitiv abgeschaltet werden musste.
Du solltest die Stückzahl, die sich später nochmals womöglich wegen Effizientssteigerung vermindert, unter Berücksichtigung der Bevölkerungsinteressen und deren Mitsprache auf die Gesamtfläche berechnen. Das verteilt sich und soll auch so sein, deswegen heisst es auch Dezentralisierung und wenn man Bürger informationsmäßig im Stich lässt wie das jahrelang die Atommafia mit ihrer Kleckerpolitik macht wo nur stückweise Fehler zugegeben werden dann natürlich nicht (siehe Tepco).
Das ist das geringste Problem. Von der Statik her gesehen wird's sogar besser und durch die massive Betonierung der Schwerpunkt des Windrads nach unten verlagert und könnte ergo sogar eher den 3. Weltkrieg überstehen als ein Atomkraftwerk.
Ist das jetzt freiwillige Komik oder wie willst du auf dem flachen Land den Höhenunterschied sonst hinbekommen, aber in Ostfriesland soll ja einiges möglich sein ![]() |
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'powerflower'
Stammgast |
14:10
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#1351
erstellt: 23. Dez 2011, |||||||
Ich hab mal was sehr interessantes über Erdwärme gelesen.2Km Bohrtiefe(oder warens 8Km?) sollten wohl an vielen Orten der Erde reichen um ausreichend Hitze an die Oberfläche zu bekommen.Der einzige Knackpunkt ist eine Flüssigkeit die weit unter 100°C zu sieden beginnt und schwupps kann man damit ne Turbine antreiben und Warmwasser gibts auch noch gratis dazu ![]() Ich denke eine wirkliche Wende wirds erst geben wenn a)die Gier auf unserer Welt endlich mal aufhören würde(eher unwahrscheinlich) und b) revolutionäre Techniken angewandt werden,und davon gibts schon ein grosse Menge die zumindest ansatzweise Erfolge vorweisen. Die ganze Diskussion um Windkraft und den anderen netten(mehr aber auch nicht) Ideen ist für die Katz.Ja und A-Strom bedarf nach Japan wohl keiner weiteren Worte,fragen wir doch mal die Westküste Amerikas. Was bleibt also übrig als etwas wirklich Neues? [Beitrag von 'powerflower' am 23. Dez 2011, 14:13 bearbeitet] |
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'powerflower'
Stammgast |
14:17
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#1352
erstellt: 23. Dez 2011, |||||||
Hier mal was Nettes,wenn auch in Spanisch ![]() ![]() So muss das aussehen ![]() |
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RheaM
Inventar |
16:48
![]() |
#1353
erstellt: 23. Dez 2011, |||||||
hallo soundy, das ist keine Verarschung, das ist eine ganz gewaltige Verarschung der Bevölkerung. wieder mal soll unter dem Deckmantel " Umweltverträgliche Erneuerbare " die Öko- Abzocke verschleiert werden. Hier ![]() steht etwas mehr dazu. Da wird nur noch von Kurzzeitspeicherung geschrieben, eine Lösung des Speicherproblems ist also auch damit nicht in Sicht. Und ganz zum Schluss lässt man dann die Katze aus dem Sack. Es ist überhaupt nicht geplant Windstrom in diesen Dingern zu speichern, den bekommt man doch auch bezahlt wenn er gar nicht eingespeist wird. Nein
Also wars wohl wieder nix mit CO2- Einsparung. Und im Extremfall könnte der in Windrädern gespeicherte Strom auch schon mal aus einem AKW stammen. Aber macht nichts denn
Und noch etwas zu Bürgerbewegungen die gegen Windräder protestieren. die haben, gerade im wirtschaftlich schwachen Norden und Osten. Wie die Windkraftmafia dabei vorgeht ![]()
[Beitrag von RheaM am 23. Dez 2011, 17:07 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
17:25
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#1354
erstellt: 23. Dez 2011, |||||||
Ich habe nicht geschrieben, dass der Projektentwickler keine Ahnung hat. Die hat er sicher, es wird aber so verstanden, als ob man mit ein paar Windmühlen ein Kernkraftwerk ersetzen könnte und das ist wie ich wohl richtig beschrieb Nonsens. Ebenso ist richtig, dass es die "Speicherwindmühlen" noch nicht gibt. -wird fortgesetzt... |
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