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Die "Energiewende" in Deutschland - und nun?

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Beitrag
tsieg-ifih
Gesperrt
#1505 erstellt: 07. Jan 2012, 23:43

RheaM schrieb:
Da gabs auch noch ein teil zur Spannungsregelung dazu zu kaufen, damals gabs da noch Schwankungen.

Ja besonders als noch die Atomkraftwerke zur Revision temporär abgeschaltet wurden, zumal damals noch keine regenerativen Energien zur Verfügung standen.


[Beitrag von tsieg-ifih am 07. Jan 2012, 23:43 bearbeitet]
RheaM
Inventar
#1506 erstellt: 07. Jan 2012, 23:43
so mit 5-6 Jahren, bei uns sah das Equipment ungefähr so aus

http://www.ebay.de/i...m-1960-/250837739139

rechts der Spannungsregler
heip
Inventar
#1507 erstellt: 07. Jan 2012, 23:44

Ja besonders als noch die Atomkraftwerke zur Revision temporär abgeschaltet wurden, zumal damals noch keine regenerativen Energien zur Verfügung standen.


So ist es, es sei denn, Oma strampelte wie wild im Keller ...

Dann war unser Fs wohl das De Luxe Gerät, da war nix mit
externem Spannungsregler ...


[Beitrag von heip am 07. Jan 2012, 23:49 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#1508 erstellt: 08. Jan 2012, 02:28
Ähh...könntet ihr das mit dem TV hier lassen ?

Danke..
Schwergewicht
Inventar
#1509 erstellt: 08. Jan 2012, 09:46
Hallo,


tsieg-ifih schrieb:

Wieviel Wildschweinfleisch isst du pro Jahr?

Es geht nicht darum wieviel ich esse, sondern um strahlende Wildschweine die in der Erde der Vergangenheit wühlen.



Manchmal frage ich mich was schlimmer ist, der Zerfall instabiler Atomkerne oder der Zerfall von Gehirnsubstanz


es ist zwar richtig, was Du schreibst. Trotzdem verstehe ich nicht, dass man, wenn man sich die Postings in diesem Thread durchliest, zumindest 2 1/2 Usern, deren Postings inhaltlich, also letztendlich in ihrer Aussage/Wahrnehmung zu 90% nur menschenverachtend und zynisch sind, durch entsprechendes "Eingehen" darauf überhaupt eine entsprechende Plattform bietet, ihren menschenverachtenden Zynismuss immer wieder neu hier zu präsentieren?

Zumindest, wenn man nicht wie hier, immer wieder neu darauf eingeht, würde also alleine schon nur durch fehlende "Reaktionen" auf solche menschenverachtenden/inhumanen/zynischen Postings solch ein "Gedankengut" sehr schnell dahin verschwinden, wo es hingehört, nämlich ins Forennirvana.

My 2 Cent dazu.

heip
Inventar
#1510 erstellt: 08. Jan 2012, 09:52
Du hast wohl recht,

aber durch die Art der Postings wird aufgezeigt,
dass außer dem Zuballern mit teilweise ominösen Links kaum
etwas kommt, auch die Kommentare stützen sich ausschließlich
auf diese.

Das Grundsätzliche haben die beiden ausgeblendet ...


[Beitrag von heip am 08. Jan 2012, 09:53 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#1511 erstellt: 08. Jan 2012, 13:33

Schwergewicht schrieb:
Zumindest, wenn man nicht wie hier, immer wieder neu darauf eingeht, würde also alleine schon nur durch fehlende "Reaktionen" auf solche menschenverachtenden/inhumanen/zynischen Postings solch ein "Gedankengut" sehr schnell dahin verschwinden, wo es hingehört, nämlich ins Forennirvana.

Du hattest dieses "actio-reactio-Problem" schon einmal erwähnt, ich erinnere mich, aber die Entscheidung menschenverachtende Positionen wenigstens widerlegen zu versuchen ist immer noch die bessere Wahl.
Im Übrigen demonstrieren ja diese 2 und 1/2 (:D) ihre eigene Ahnungslosigkeit.
Franquin
Hat sich gelöscht
#1512 erstellt: 08. Jan 2012, 14:15

R-Type schrieb:
Ähh...könntet ihr das mit dem TV hier lassen ?

Danke.. ;)


Schade, denn ich finde es nicht so off-topic wie es auf den ersten Blick scheinen mag.

Wer diesen Thread aufmerksam verfolgt hat, der wird - gewisse Fähigkeiten vorausgesetzt - gemerkt haben, dass die Argumentationshilfen (Links auf externe Webpräsenzen) sich bei den Befürwortern und den Gegnern der Atomkraft tendenziell dadurch unterscheiden, dass die Pro-Atomkraft-Fraktion eine Affinität zu einfachen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen hat, während die Anti-Atomkraft-Fraktion Quellen bevorzugt, die komplexes systemisches Denken erfordern.

Wer die gesellschaftlichen Entwicklungen verfolgt, wird eine Wanderung der gebildeten Wählerschichten weg von der FDP hin zu den Grünen beobachten. Aussagen wie: 'Von der Anti-Atom-Demo mit dem Oberklasse-Automobil zum Ponyhof' hier im Forum belegen ganz deutlich einen real wahrgenommenen Statusunterschied zwischen Befürwortern und Gegnern der Atomenergie. Dies kann man durchaus als Folge der beschriebenen unterschiedlichen Denkarten sehen, der Eine wird dann beispielsweise Schlosser, der Andere wird Dipl. Ing. Maschinenbau.

Nun weiß ich, dass Fernsehkonsum in der Kindheit ein wesentlicher (Stör)Faktor bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns ist. Wer die Forschung der letzten fünf Jahre aufmerksam verfolgt hat, der weiß, dass Fernsehen in den ersten Lebensjahren die Chance auf einen Bildungsabschluss auf ein Viertel verringert. (Es gibt noch ein paar weitere Effekte, die aber in diesem Zusammenhang nicht so relevant sind.)

Die Grenze, bei der die durch Bildschirmmedien verursachte reduzierte Lebensumgebung sich schädlich auf die Entwicklung auswirkt, wird etwa beim siebten Lebensjahr angesetzt.

So wird es niemand wundern, dass von den drei Disputanten die zwei, die den ersten Fernsehkonsum nach Erreichen dieses Alters angeben, vernünftige Quellen liefern, während der Eine, der sich auf die Aussagen von Verschwörungstheoretikern oder faschistoiden Einzelgängern verlässt, bereits vor diesem Alter vor der Glotze gesessen hat.

Ich stimme Schwergewichts Bitte zu, nicht mehr zu antworten denn es macht keinen Sinn, hier weiter intellektuelle Perlen vor die Säue zu werfen. Sie haben nicht die Möglichkeit, sie zu verdauen. Es ist vergebene Liebesmüh. Wir müssen begreifen, dass es eine wachsende Anzahl von Menschen gibt, die zwar die Anlagen zu systemischem Denken haben, diese Fähigkeiten aber aufgrund widriger Umstände nicht haben entwickeln können.

Gebt es auf. Ihr schafft es eher, in einem runden Raum in die Ecke zu pinkeln als dass Ihr auch nur einem der Kandidaten hier eine vernünftige Weltsicht beibringt. Verbringt Eure Zeit lieber mit Dingen, die Euch Freude bringen.
catman41
Hat sich gelöscht
#1513 erstellt: 08. Jan 2012, 15:29
@RheaM,


Also wenn du keine Essgewohnheiten wie Obelix hast stellt Wildschweinfleisch absolut keine Gefahr da


Wenn das BMG un Du das sagst!


nur auf pfefferminzsosse würde auch ich verzichten.


wieso, ist doch alles kein Problem!

lg
Harry
catman41
Hat sich gelöscht
#1514 erstellt: 08. Jan 2012, 15:36
@Ransack,

Vieleicht verdankt der Eine oder Andere seine Gesundheit der Radioaktivität? Kann man das ausschließen?


das Menschen durch Radioaktivität krank werden und/oder sterben schließt Du demnach aus!?

lg
Harry
catman41
Hat sich gelöscht
#1515 erstellt: 08. Jan 2012, 15:46
@Franquin,


Mal etwas ganz anderes zum Thema. Ich würde gern mal wissen, in welchem Alter einzelne Teilnehmer hier als Kind zum ersten mal ferngesehen haben. Würdet Ihr mir das sagen?


meine Eltern haben 1972 ihren ersten Fernsehen gekriegt, da war ich 9!

lg
Harry
_ES_
Administrator
#1516 erstellt: 08. Jan 2012, 15:48

Schade, denn ich finde es nicht so off-topic wie es auf den ersten Blick scheinen mag.


Ja, mir fehlt halt der Durchblick- das große Ganze zu sehen ist nur wenigen vergönnt.
Franquin
Hat sich gelöscht
#1517 erstellt: 08. Jan 2012, 17:11
Das Große Ganze sieht sowieso niemand.

Ein kleines Puzzleteilchen vielleicht:

http://video.google.com/videoplay?docid=5026271485979559338



Soundy73
Inventar
#1518 erstellt: 08. Jan 2012, 19:43
@ anon123: Ganz tolle Zitate in http://www.hifi-foru...215&postID=1491#1491

uncertainties in the factors involved,
...
may be
...
was thought to be
...
So ist das, wenn Wissenschaftler schreiben. Da kommt dann eben allenfalls ein "möglicherweise.." wenn man sie drängt, der Strahlungs-Hysterie nachzugeben.

Ich antworte also mal Heino: Bei Menschen, welche argumentativ einen äußerst fragwürdigen wirtschaftlichen Nutzen über die eigene Moral stellen (Kohle machen mit dem EEG!!), findest Du genau diese Argumentation der Aufwiegelung und Verunglimpfung, welche versucht die Kernenergienutzung so unseriös zu machen.


Wer diesen Thread aufmerksam verfolgt hat, der wird - gewisse Fähigkeiten vorausgesetzt - gemerkt haben, dass die Argumentationshilfen (Links auf externe Webpräsenzen) sich bei den Befürwortern und den Gegnern der Atomkraft tendenziell dadurch unterscheiden, dass die Pro-Atomkraft-Fraktion eine Affinität zu einfachen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen hat, während die Anti-Atomkraft-Fraktion Quellen bevorzugt, die komplexes systemisches Denken erfordern.
- kann ich so nicht sehen, aber vermutlich willst Du damit nur ausdrücken, dass Du mit ziemlich vielen Hirngespinsten um Dich wirfst, Franquin.

Wenn das Helmholtz-Institut, das ja Harry als Wurzel allen Übels ausgrenzt ( http://de.wikipedia....er_Forschungszentren ), nach 25 Jahren zum Glück, noch immer keine Unmengen von Kranken und Verunstalteten auftut, so finde ich das erstmal - rein menschlich, erfreulich. Dass das in die Argumentationskette der jahrzehntelang indoktrinierten AKW-Nee-Jünger nun einmal überhaupt nicht rein passt, ist nicht mein Problem - Punkt -

Wann ich das erste Mal fern gesehen habe? -so mit fünf Jahren ca. hatte ich die Erstberührung. Das war noch schwarz-weiß und Die "Flimmerkiste" hatte noch einen sog. "Trommelkanalwähler".

Wegen meiner "geringen Fitness" konnte ich Euch leider nicht konsequent folgen, da ich durch "Andrea" im Garten gefordert war, mit dem Waldmopped. Nun stieg mir ein wenig der Hochmut ins Gesicht, da ich:

es macht keinen Sinn, hier weiter intellektuelle Perlen vor die Säue zu werfen.
..als derart hochnäsig auffasse, dass es beim Schreiberling wiederum in die Nase hereinregnet. Das Resultat, muss der Logik folgend, das Wetter und die Einwirkzeit einbeziehend, ein Wasserkopf sein. Ich durfte übrigens einen großen Teil meiner kindlichen Freizeit, an der Natur verbringen. Wenn es dunkel wurde, mussten wir nach Hause, einige Jahre lang. Bei uns gab´s auch noch Treffen in Bibliotheken, pünktlich, wir hatten ja keine Handys, zum Mitteilen von inzwischen völlig normal aufgefassten Verspätungen. Ich darf mich, auch auf der Treppe nach oben, noch unterhalten und muss nicht japsen und klagen


Wir müssen begreifen, dass es eine wachsende Anzahl von Menschen gibt, die zwar die Anlagen zu systemischem Denken haben, diese Fähigkeiten aber aufgrund widriger Umstände nicht haben entwickeln können.
- und sich heute mit ihren Gehwarzen zumeist vor Bildschirmen räkeln, da sie in der Kindheit bei Flipper und Lassie nicht mitreden konnten.

War das jetzt zu heftig, wird das jetzt wegmoderiert? Dann gibt es wohl zweierlei Maß.
anon123
Inventar
#1519 erstellt: 08. Jan 2012, 19:46

So ist das, wenn Wissenschaftler schreiben.


Ja. Aber davon hast Du offensichtlich, wie mehrfach demonstriert, keine Ahnung. Nicht die allergeringste.

Ich habe wirklich selten jemanden erlebt, der so offenkundig nicht mit Quellen umgehen kann, der sich rosinenartig irgendwas irgendwo zusammenpickt, dabei sogar völlig Bekloppte als Referenz nimmt, und sich ein Bild über ein Thema zusammenbastelt, bei dem einem die Haare zu Berge stehen.

Du wirst für Deine Sicht der Dinge in den Untiefen des Netzes immer irgendeinen obskuren "Beleg" finden, mit dem Du dann anderen auf die Nerven gehen kannst. Jeder Idiot bloggt zu jedem Thema jeden nur erdenklichen Schwachsinn. Das kannst Du dann schön hier präsentieren und Dir dazu Deine Schlussfolgerungen ausdenken. Oder Du behauptest halt einfach mal irgendwas, wie weiter oben zur "Medienmacht" von Greenpeace, in der Hoffnung, dass Dir niemand auf die Schliche kommt, dass Du den "Beleg" überhaupt nicht gelesen hast. Oder aber Du liest in seriösen Fundstellen exakt nur das, was Dir in den Kram passt. Und zur Not kannst du aus der gesamten Melange dann von "Beweis" zu "Beweis" hüpfen, um was auch immer sagen zu wollen oder belegen zu glauben.

Das kannst Du alles gerne machen. Aber ohne mich.

EOD.


[Beitrag von anon123 am 08. Jan 2012, 20:11 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#1520 erstellt: 08. Jan 2012, 19:56
Woraus ich schließe, dass Du eine Kopfbehaarung Dein eigen nennst. Auch das habe ich mir jetzt "rosinenartig zusammengepickt" trotzdem sollte es den Kern des Pudels treffen. Schönes Rest-W-E, trotzdem....


[Beitrag von Soundy73 am 08. Jan 2012, 19:58 bearbeitet]
Franquin
Hat sich gelöscht
#1521 erstellt: 09. Jan 2012, 00:46

Soundy73 schrieb:

Wer diesen Thread aufmerksam verfolgt hat, der wird - gewisse Fähigkeiten vorausgesetzt - gemerkt haben, dass die Argumentationshilfen (Links auf externe Webpräsenzen) sich bei den Befürwortern und den Gegnern der Atomkraft tendenziell dadurch unterscheiden, dass die Pro-Atomkraft-Fraktion eine Affinität zu einfachen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen hat, während die Anti-Atomkraft-Fraktion Quellen bevorzugt, die komplexes systemisches Denken erfordern.
- kann ich so nicht sehen, aber vermutlich willst Du damit nur ausdrücken, dass Du mit ziemlich vielen Hirngespinsten um Dich wirfst, Franquin.


Nicht unbedingt. Ich wollte damit sagen, dass es hier wie überall Leute gibt, die es etwas einfacher brauchen und dass mein Eindruck ist, dass sie sich überwiegend in der Pro-Fraktion tummeln. Von Dir war nicht die Rede, hab ja nichts von 'wes Brot ich ess, des Lied ich sing' gesagt.



Soundy73 schrieb:

Wann ich das erste Mal fern gesehen habe? -so mit fünf Jahren ca. hatte ich die Erstberührung. Das war noch schwarz-weiß und Die "Flimmerkiste" hatte noch einen sog. "Trommelkanalwähler".


Ich war sechs, ein Haufen alter Männer auf einem Graustufenröhrenbildschirm in Frack und Zylinder, ganz in schwarz mit Gesichtern, als sei jemand gestorben. Eine große, schwarze Limousine, ein Sarg. Meine Oma sagte etwas salbungsvolles von großer Mann, Bundeskanzler und so. Es war Adenauer, und als der Regen aufgehört hat bin ich nach draußen gegangen um meinen Drachen zu testen, den ich vor dem Regen gebaut hatte. Diese erste Begegnung mit Fernsehen war nicht sehr aufmunternd, die nächste Situation an die ich mich erinnere war ein Neujahrsspringen. Das war genau so prickelnd.


Soundy73 schrieb:


Wegen meiner "geringen Fitness" konnte ich Euch leider nicht konsequent folgen, da ich durch "Andrea" im Garten gefordert war, mit dem Waldmopped. Nun stieg mir ein wenig der Hochmut ins Gesicht, da ich:

es macht keinen Sinn, hier weiter intellektuelle Perlen vor die Säue zu werfen.
..als derart hochnäsig auffasse, dass es beim Schreiberling wiederum in die Nase hereinregnet.


Das steht Dir frei, ich sehe trotzdem nicht ein, dass sich hier eine Menge vernünftiger Menschen ihre Zeit stehlen lassen bei dem Versuch, etwas zu vollbringen was rein technisch gar nicht möglich ist. Und dass ich das eine oder andere von dem was ich hier lese für Perlen vor die Säue halte, das lasse ich mir nicht ausreden, das kann ich belegen.


Soundy73 schrieb:
Das Resultat, muss der Logik folgend, das Wetter und die Einwirkzeit einbeziehend, ein Wasserkopf sein.


Du wirst lachen, gestern abend war das Wetter unerwartet stabil, es hat bis nach dem Feuerwerk nicht geregnet, die wenigen Wolken waren zwar relativ schnell, aber in Bodennähe war es windstill und trocken.

Es war ein schönes Feuerwerk, bei 30% Bewölkung in schneller Bewegung vor einem prächtigen Vollmond. Die Feuerwerker hatten drei Smilies in der Vorstellung versteckt, habe ich vorher noch nicht gesehen, es knallt und für ein paar Sekunden steht ein leuchtendes Smilie am Himmel. Cool. Manchmal lohnt es auch, die Nase etwas höher zu nehmen.


Soundy73 schrieb:
Ich durfte übrigens einen großen Teil meiner kindlichen Freizeit, an der Natur verbringen. Wenn es dunkel wurde, mussten wir nach Hause, einige Jahre lang. Bei uns gab´s auch noch Treffen in Bibliotheken, pünktlich, wir hatten ja keine Handys, zum Mitteilen von inzwischen völlig normal aufgefassten Verspätungen. Ich darf mich, auch auf der Treppe nach oben, noch unterhalten und muss nicht japsen und klagen


Da hast Du wirklich Glück gehabt, heutige Kinder kennen eher hundertfünfzig verschiedene Pokemon als drei einheimische Vogelarten. Ich hatte ähnliches Glück wie Du. Die Bibliothek habe ich allerdings zu ihrem eigenen Zweck benutzt, ein paar Jahre jedenfalls.


Soundy73 schrieb:

Wir müssen begreifen, dass es eine wachsende Anzahl von Menschen gibt, die zwar die Anlagen zu systemischem Denken haben, diese Fähigkeiten aber aufgrund widriger Umstände nicht haben entwickeln können.
- und sich heute mit ihren Gehwarzen zumeist vor Bildschirmen räkeln, da sie in der Kindheit bei Flipper und Lassie nicht mitreden konnten.


Ich habe keine Ahnung. Vielleicht sind sie auch gerade im Keller und bringen ihre Schwiegermutter um.


Soundy73 schrieb:
War das jetzt zu heftig, wird das jetzt wegmoderiert? Dann gibt es wohl zweierlei Maß.


You're always welcome.
Soundy73
Inventar
#1522 erstellt: 09. Jan 2012, 11:03
Moderate Worte von Franquin, muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Etwas neues von der Speicherfront:
http://www.golem.de/1201/88858.html

...Ziel sei, große Akkus zu bauen, die etwa 160 US-Dollar pro Kilowattstunde kosteten, sagte Oster. Diese könnten dann von großen Energieversorgern als Speicher eingesetzt werden, die in Nebenzeiten geladen werden und in Spitzenzeiten elektrischen Strom bereitstellen.


Nicht wirklich ein "Schnäppchen" aber zumindest < 1k€/kWh.

Ich werde also auch weiterhin:
dabei sogar völlig Bekloppte als Referenz nehmen, und mir ein Bild über ein Thema zusammenbasteln,
...solange ich dort Verweise auf nachprüfbare Fakten und unzweifelhafte Fachleute finde, die von anderer Seite einfach nicht publiziert werden. (Ich schrieb ausdrücklich nicht "verschwiegen werden")
ZeeeM
Inventar
#1523 erstellt: 09. Jan 2012, 20:30
Nur so zum anschauen, wer den noch nicht kennt.
http://www.youtube.com/watch?v=syhYqWcNWNg
Franquin
Hat sich gelöscht
#1524 erstellt: 09. Jan 2012, 20:52

Soundy73 schrieb:
Moderate Worte von Franquin, muss ich mir jetzt Sorgen machen?


Nein. Mach Dir lieber ein paar Gedanken. Über den Film, über das was Du hier schreibst, und über Hochnäsigkeit.
RheaM
Inventar
#1525 erstellt: 09. Jan 2012, 21:40
Über chinesische Staudämme hatte ich das schon gelesen, das die Verlandung ein weltweites und damit auch deutsches Problem ist war mir neu

http://www.heise.de/tp/blogs/2/151187
catman41
Hat sich gelöscht
#1526 erstellt: 09. Jan 2012, 22:18

RheaM schrieb:
Über chinesische Staudämme hatte ich das schon gelesen, das die Verlandung ein weltweites und damit auch deutsches Problem ist war mir neu

http://www.heise.de/tp/blogs/2/151187


und weil das so ist, müßen die AKW's weiter laufen, oder wie!

guckst Du, nochmal:

http://www.youtube.com/watch?v=syhYqWcNWNg

lg
Harry
Ransack
Gesperrt
#1527 erstellt: 10. Jan 2012, 08:48
Wenn jetzt noch jemand sagen kann, was an der "Doku" nicht stimmt.
tsieg-ifih
Gesperrt
#1528 erstellt: 10. Jan 2012, 13:09

RheaM schrieb:
Über chinesische Staudämme hatte ich das schon gelesen, das die Verlandung ein weltweites und damit auch deutsches Problem ist war mir neu

http://www.heise.de/tp/blogs/2/151187

Wo ist jetzt das Problem wenn dein eigener Link gleichzeitig mehrere Lösungen aufzeigen?


Da der Ausfall eines Stausees zur energetischen Nutzung vor allem davon abhängt, ob die Turbinen frei bleiben, schlagen die Autoren vor, bei neuen Stauseen zukünftig Vorrichtungen einzubauen, die die Absetzung in diesem Bereich vermindern und die Nutzungsdauer von Stauseen so erhöhen.

Neben herkömmlichen Maßnahmen wie mechanischer Räumung und besserem Erosionsschutz, etwa durch Aufforstungen oberhalb der Stausees, schlagen sie deshalb vor, in Zukunft mit Geotextilien die gezielte Sedimentabsetzung in unkritische Bereiche zu steuern und durch hydraulische Maßnahmen, wie Druckleitungen am Boden der Stauseen, die Absenkung von Feinsedimenten zu vermindern.
Soundy73
Inventar
#1529 erstellt: 10. Jan 2012, 15:53
Heino, Du beantwortest Dir Deine Frage selbst:

schlagen die Autoren vor, bei neuen Stauseen zukünftig Vorrichtungen einzubauen, die die Absetzung in diesem Bereich vermindern und die Nutzungsdauer von Stauseen so erhöhen.

Neben herkömmlichen Maßnahmen wie mechanischer Räumung und besserem Erosionsschutz, etwa durch Aufforstungen oberhalb der Stausees, schlagen sie deshalb vor, in Zukunft mit Geotextilien die gezielte Sedimentabsetzung in unkritische Bereiche zu steuern und durch hydraulische Maßnahmen, wie Druckleitungen am Boden der Stauseen, die Absenkung von Feinsedimenten zu vermindern.


Es ist nichts davon bisher installiert, aufgeforstet, textiliert...
Es handelt sich um Vorschläge. Bei den Anlagen, die ich kenne (auch in (A) ) ist bisher nur Grob- und Feinrechenanlage für den Überlauf installiert. Ich mache mich aber wenn ich´s hinbekomme bei Kollegen dazu schlau. Würde dann berichten.
Bei gleichzeitiger Nutzung als Trinkwasserreservoir (oft!) ist die Verwirbelung sicher nicht durchsetzbar.
Weitere Einwände ergeben sich durch die Flora und Fauna

War mir bis hierhin auch ein neuer Aspekt, harry kuckst Du z.B. hier: http://schiedersee.dyndns.org/
tsieg-ifih
Gesperrt
#1530 erstellt: 10. Jan 2012, 16:15

Ich mache mich aber wenn ich´s hinbekomme bei Kollegen dazu schlau. Würde dann berichten.

Auch wenn lieber nicht. Wir wissen jetzt schon was dabei herauskommt. Nüscht.
Und zum x-mal ich bin nicht Heino und singen kann ich auch nicht
Soundy73
Inventar
#1531 erstellt: 10. Jan 2012, 19:22
Schade eigentlich! Ich dachte, das wäre Dein Gewerbe

Zu den Infos:
Pumpspeicherwerk (PSW) Goldisthal, relativ neu, Vollast seit 2004 (1060 MW!) nichts in Planung.

Pumpspeicherkraftwerk Geesthacht nichts oin Planung, lief bis 2011 (Energiewende) aufggrund des "Wasserpfennigs" nur mit 1/10 der möglichen Zeitverfügbarkeit. Seit 10/2011 wieder voll in Betrieb, da die abgabe gezehntelt wurde

Rappbodetalsperre (Pumpspeicher-Kraftwerk Wendefurth) 80 MW nichts in Planung.

Waldeck I: Sanierung der Mauerkrone, für die wasserseitige Mauerfläche und für die Beckensohle in Planung. Neubau des Schachtkraftwerkes in Planung. (140 MW)

Waldeck II: Sanierung 2010 abgeschlossen, inklusive Leistungserhöhung auf 440 MW.

Bin kein Wasserkraftler (naja indirekt schon) daher stecke ich nicht voll in der Materie. Das Auslösen einer Verschlammungshysterie scheint jedenfalls nicht geboten, mein persönliches Fazit vorerst.
So, meinen Österreicher muss ich erst noch befragen, dort habe ich nur besichtigt und der ist momentan nicht momentan.
Hoffe meiner Bringschuld genüge getan zu haben, der "Wasserpfennig" in Schleswig-Holzbein und Niedersachsen war dabei (s.o.) ja wohl der
heip
Inventar
#1532 erstellt: 11. Jan 2012, 08:46
[quote] (...) Und zum x-mal ich bin nicht Heino und singen kann ich auch nicht [/quote]

Paß bloß auf !!


[Beitrag von heip am 11. Jan 2012, 21:29 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#1533 erstellt: 11. Jan 2012, 13:09
Heino, ich weiß doch auch nicht, wie ich immer darauf komme.

..Und zurück zur Wochenshow, Speicherkraftwerke:

Happurg:
Am 18. Januar 2011 wurde das 1,8 Millionen Kubikmeter fassende Oberbecken des Systems durch Schnellentleerung abgelassen, da massive Wasserverluste zu verzeichnen waren. Nach der Entleerung wurden mehrere kraterförmige Einbrüche und Löcher im Beckenboden festgestellt, durch die das Wasser in den Karstboden verschwunden ist.

Seit Monaten laufen Untersuchungen für eine Schadensbehebung und einen künftig gesicherten Betrieb. Dabei wird auch geprüft, ob das Stauvolumen des Oberbeckens um zehn Prozent erhöht werden kann. Dazu wäre eine Erhöhung des Ringdammes notwendig, wofür ein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist.

Die Sanierungsarbeiten des Oberbeckens sollen im März 2012 beginnen und bis 2013 andauern. Dabei werden etwa 11.000 Betonsäulen mit 60 cm Durchmesser und bis zu 20 m Länge in den Karstboden eingebracht, die die Haupttraglast der Wasserwanne aufnehmen sollen. Der Beckenboden besteht künftig aus einer 16 cm dicken Tragschicht aus Schotter und Bitumen, darüber eine Drainage mit Sensoren, eine Geotextildecke und als oberster Abschluß eine 1,20 m dicke Lehmschicht.

Die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks ist für Juni 2013 geplant.[


Pause vorbei...
Soundy73
Inventar
#1534 erstellt: 11. Jan 2012, 18:57
Gerade etwas völlig revolutionäres geschickt bekommen: http://www.amazon.de...cm_cr_pr_product_top

Man beachte besonders die Rezensionen.
catman41
Hat sich gelöscht
#1535 erstellt: 11. Jan 2012, 19:16

Soundy73 schrieb:
Gerade etwas völlig revolutionäres geschickt bekommen: http://www.amazon.de...cm_cr_pr_product_top

Man beachte besonders die Rezensionen.


wer es braucht!!

lg
Harry
RheaM
Inventar
#1536 erstellt: 11. Jan 2012, 20:37
nach Kurzabeit nun das Aus:

http://www.tlz.de/st...ion-in-Jena-65376131

aber das waren bestimmt nur unterqualifizierte TV- Junkies
tsieg-ifih
Gesperrt
#1537 erstellt: 11. Jan 2012, 20:59

Soundy73 schrieb:
Gerade etwas völlig revolutionäres geschickt bekommen: http://www.amazon.de...cm_cr_pr_product_top

Man beachte besonders die Rezensionen.

Ich warte lieber auf die nächste Revision wenn das Schweizer Taschenmesser von Atomkraft auf Windenergie umgestellt wird
Soundy73
Inventar
#1538 erstellt: 12. Jan 2012, 06:54
Zu: "Das ist ein Messer"

Schrieb TimoW in den Rezensionen:

Fazit: Für das schnelle erstellen von Anti-Materie zwischendurch gut geeignet, aber spätestens beim Kernfusionsreaktor zeigen sich einige Schwächen, da das Plasma höchstens auf 3.000.000°C erhitzt werden kann.
Alle Funktionen die komplexer als dies sind, sind noch nicht ganz ausgereift.


-somit ist die "Wende" nah!

@ RheaM, die "kurzen Beine" des Arbeitsplatzmotors EEG wird Arbeitssuchenden der Energiebranche bereits in führenden Jobbörsen dargelegt. Aber bald soll´s ja 8,50 € Mindestlohn geben, fordert der DGB.
Franquin
Hat sich gelöscht
#1539 erstellt: 12. Jan 2012, 07:38

RheaM schrieb:
Über chinesische Staudämme hatte ich das schon gelesen, das die Verlandung ein weltweites und damit auch deutsches Problem ist war mir neu


Ja, das ist es was ich meine. Deduktives Denken ist stark eingeschränkt bei einigen. Denen muss man dann dann sagen, dass auch in China die Flüsse bergab fließen.


RheaM schrieb:
aber das waren bestimmt nur unterqualifizierte TV- Junkies


Wahrscheinlich.
Soundy73
Inventar
#1540 erstellt: 12. Jan 2012, 12:53
Bemühe ich also extra für Dich Franquin, einen Syllogismus: Aus der Majorprämisse, dass die Verschlammung der Stauseeabflüsse in Richtung Turbinen, für die benötigte Energiespeicherung der diskontinuierlich zur Verfügung stehenden regenerativen Energien ein weltweites Problem darstelllt und der Minorprämisse, dass RheaM und auch mir dieses Problem für deutsche Pumpspeicherkraftwerke nicht bewußt war, triffst Du die Konklusion, dass zumindest RheaM - ich beziehe mich da mit ein - des deduktiven, also spezifizierenden Übertragens der Bedrohung durch Verschlammungsprozesse auf deutsche Speicherseen nicht mächtig sei.

Diese Konklusion ist jedoch definitiv falsch, denn aus der Aussage:
und damit auch deutsches Problem ist war mir neu
ergibt sich ein erfolgreicher Denkprozess, den du damit zu unrecht in Abrede stellst.

Zu Schott in Jena:

Die SCHOTT Solar AG treibt die Neuausrichtung des Geschäftsfeldes Photovoltaik weiter voran und fokussiert sich künftig auf das wachstumsstarke Modul- und Projektgeschäft. In diesem Zusammenhang zieht sich das Unternehmen aus der nicht mehr profitablen Waferfertigung am Standort Jena zurück und schließt damit die Restrukturierung ab. Durch diese Neuausrichtung schafft das Unternehmen die Voraussetzungen für profitables Wachstum.

Von dieser Maßnahme sind rund 290 Mitarbeiter am Standort Jena betroffen. SCHOTT prüft für die entsprechenden Mitarbeiter die Möglichkeiten einer Weiterbeschäftigung in anderen Bereichen des Konzerns. Gleichzeitig führt das Unternehmen einen engen Dialog mit den Sozialpartnern und strebt sozialverträgliche Lösungen an. Ziel ist es, von betriebsbedingten Kündigungen abzusehen.

aus: http://www.schottsol...schott-solar-treibt/

Das liest sich doch geradezu arbeitnehmerfreundlich.
Aber:
Im Dezember stieg saisonbedingt die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Jena auf 13.953 Personen an.
aus: http://www.jenanews....teigt-auf-76-prozent

-dazu ein ernst gemeinter Kommentar:

#1 Mallorca Host 2012-01-05 18:06
Mit zunehmender Skepsis beobachte ich die regelmäßig veröffentlichte Arbeitslosenstatistik.

Da hier die Zahlen klar genannt werden hab ich mal die kleine Mühe gemacht und nachgerechnet.

Setzt man die 123.398 sozialversicherungspflichtigen Personen im Bezirk Jena mit den genannten 13.953 Menschen ohne Arbeit ins Verhältnis erhält man eine Arbeitslosenquote von 11,3 % anstatt 7,6 %!

Hat sich Herr Dr. Gawellek hier verquatscht oder bewusst oder unbewusst verrechnet?


Dazu kommt dann:

Bundesweit werden in Thüringen die niedrigsten Löhne gezahlt. Durchschnittlich verdient ein Arbeitnehmer hier nur 14,91 Euro in der Stunde. Der durchschnittliche Bruttostundenlohn liegt damit 1,12 Euro unter dem Durchschnitt Ostdeutschlands und 5,11 Euro unterhalb des bundesweiten Wertes. In Thüringen werden pro Stunde durchschnittlich 6,07 Euro weniger als in den alten Bundesländern gezahlt. Damit entspricht das Lohnniveau in Thüringen 71 Prozent des Westniveaus.

Schaut man auf die Arbeitszeiten so ist die Situation hierzulande nicht minder dramatisch. Mit 1.442 Arbeitsstunden arbeiten die ArbeitnehmerInnen in Thüringen und Sachsen-Anhalt im bundesweiten Vergleich am Längsten. Es wird pro Jahr 22 Stunden länger als in Gesamt-Ostdeutschland gearbeitet. Die Thüringer ArbeitnehmerInnen arbeiten sogar durchschnittlich 100 Stunden länger als in Westdeutschland. Gegenüber Rheinland-Pfalz beträgt der Abstand sogar 132 Stunden.
aus: http://www.spd-jena.de/?nr=4914&menu=0

-Da müsste man, daraus folgernd, ein Fair-Trade-Zeichen für Solarpanele fordern, so krank ist die "Wende" hin zu neuen Energien und das bestätigt meine Beobachtung des Arbeitsmarktes in der Branche.
Damit bin ich nicht allein: http://www.igbce.de/portal/site/igbce/xv/36_solarindustrie/
Franquin
Hat sich gelöscht
#1541 erstellt: 12. Jan 2012, 15:04

Soundy73 schrieb:
Bemühe ich also extra für Dich Franquin, einen Syllogismus: Aus der Majorprämisse, dass die Verschlammung der Stauseeabflüsse in Richtung Turbinen, für die benötigte Energiespeicherung der diskontinuierlich zur Verfügung stehenden regenerativen Energien ein weltweites Problem darstelllt und der Minorprämisse, dass RheaM und auch mir dieses Problem für deutsche Pumpspeicherkraftwerke nicht bewußt war, triffst Du die Konklusion, dass zumindest RheaM - ich beziehe mich da mit ein - des deduktiven, also spezifizierenden Übertragens der Bedrohung durch Verschlammungsprozesse auf deutsche Speicherseen nicht mächtig sei.

Diese Konklusion ist jedoch definitiv falsch, denn aus der Aussage:
und damit auch deutsches Problem ist war mir neu
ergibt sich ein erfolgreicher Denkprozess, den du damit zu unrecht in Abrede stellst.


Als Quelle des Geistesblitzes gibt er einen Artikel in einem Heise Blog an. Ein sehr erfolgreicher deduktiver Denkprozess, da hast Du recht.

Lässt Du auch auswärts denken?
catman41
Hat sich gelöscht
#1542 erstellt: 12. Jan 2012, 18:58

RheaM schrieb:
nach Kurzabeit nun das Aus:

http://www.tlz.de/st...ion-in-Jena-65376131

aber das waren bestimmt nur unterqualifizierte TV- Junkies


und deshalb ist es besser, die AKW's bleiben am Netz, oder wie!

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#1543 erstellt: 12. Jan 2012, 19:35
Nein das ist bei mir eine inhouse-Dienstleistung, Franquin, dagegen könnte ich mich nur durch Bewußtseinsentzug wehren.

Daher stoße ich auch dauernd auf so interessante Problematiken wie:


6.6.4 Biomassenutzung

Bioenergie ist einer der wesentlichen Bausteine im künftigen Energiemix, denn sie mindert die Emission
von Treibhausgasen und verringert zugleich die Abhängigkeit von Energieimporten.
Mit dieser Entwicklung ist der landwirtschaftliche Anbau von Energiepflanzen in den vergangenen
Jahren rasant gewachsen:
Derzeit werden in Deutschland auf über 14 % der Ackerfläche Energiepflanzen angebaut. Besonders für die beiden dominierenden Kulturen Raps (als Rohstoff für Biotreibstoffe) und Mais (als Substrat für die Biogaserzeugung) ist eine erhebliche Flächenausdehnung zu beobachten. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf Böden und Gewässer sowohl über die Flächennutzung als auch über die Energieerzeugung selbst:

> Der expandierende Anbau der Energiepflanzen hat negative Folgen für Grund- und Oberflächenwasser, wenn immer mehr Standorte für eine intensive Biomasseproduktion genutzt werden. Raps und Mais sind aus Sicht des Gewässerschutzes Problemkulturen: Sie benötigen eine vergleichsweise hohe Menge Düngerund Pflanzenschutzmittel. Mais gehört außerdem
zu den Erosion begünstigenden Beständen.Eine ertragsorientierte Produktion, enge Fruchtfolgen mit hohen Raps- oder Maisanteilen und wachsende Anbauflächen bei gleichzeitiger regionaler Konzentration verschärfen diese Probleme. Dadurch besteht die Gefahr, dass die – ohnehin schon hohe – landwirtschaftlich verursachte Belastung der Gewässer noch weiter zunimmt.

>Durch die Intensivierung und räumliche Konzentration der Rohstoffproduktion werden Maßnahmen zur Gewässer schonenden Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, wie Agrarumweltprogramme und extensive Produktionsverfahren immer mehr zurückgedrängt.

>Auch die Biogasproduktion ist mit gewässerrelevanten Problemen verbunden. Die entstehenden
Gärreste werden wegen ihres hohen Nährstoffgehaltes als Düngemittel verwertet, wobei die Nähr- und Inhaltsstoffe wesentlich von den der Anlage zugeführten Substraten bestimmt werden. Noch vor Mais ist Gülle in Deutschland das wichtigste Ausgangsubstrat für eine Biogasgewinnung. Die aus dieser Mischung
entstehenden Gärreste sind zum Teil schwer definier- und kontrollierbar. Dadurch steigt das Risiko einer nicht pflanzen – und standortgerechten Ausbringung. Zudem erhöhen Gärreste das Aufkommen betriebseigener Düngemittel. Damit ist die Gefahr einer Überversorgung betriebsnaher landwirtschaftlicher
Flächen verbunden.

>Mängel beim Bau und Betrieb von Biogasanlagen sowie die Nichteinhaltung der Verordnung
im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, können im Umfeld von Anlagen zu Verunreinigungen von Grund- und Oberflächengewässern führen , z. B. wenn schadstoffbelastetes Sickerwasser über Leckagen austritt oder Havarien bei Gärbehältern auftreten.

Dazu empfahl das BMU schon 2009: Anreize zu ökologischem Landbau (Quelle: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3469.pdf) -und hat das 'was genützt?
Die Realität:
Biogasmais

Schöne neue Energie.
- mein Eindruck scheint also auch dabei nicht zu trügen. (Quelle: http://www.fnr-serve...rgen-freigegeben.pdf )

Ich werde mir auch weiterhin die Frechheiten herausnehmen, in allen möglichen Quellen nach Chancen aber auch nach Risiken der "Energiewende" zu suchen. Nach bestem Wissen und Gewissen werde ich diese verifizieren, aber den einen oder anderen "Aufreger" möge man mir verzeihen, das hält nämlich wach Der durch Erosion erzeugte Verlust an Speichervolumen in den Stauseen ist ebenso als überschaubares, langfristiges und behebbares, aber Restrisiko und Hemmnis dieser Wende zu werten. Egal, wie man nun zu RheaM steht.
Die Arbeitsplatzlüge der "Ökoenergien" ist ein weiterer Knackpunkt, der aufzeigt, wie geschickt hier Meinung gemacht wurde. Dieses mediale Geschick muss ich den althergebrachten Energieversorgern gänzlich aberkennen. Soviel dazu für heute und von mir...
(Edit war nochmal dran)


[Beitrag von Soundy73 am 12. Jan 2012, 19:47 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#1544 erstellt: 13. Jan 2012, 14:29

Franquin schrieb:
Als Quelle des Geistesblitzes gibt er einen Artikel in einem Heise Blog an. Ein sehr erfolgreicher deduktiver Denkprozess, da hast Du recht.

Lässt Du auch auswärts denken?


Bei manchen sind Fremdwörterphrasen wichtiger als stichhaltige Argumente, besonders wenn deduktive (Denk)Prozesse vor der induktiven entstehen
Soundy73
Inventar
#1545 erstellt: 13. Jan 2012, 17:12
tsieg-ifih, da scheinst Du der induktiven Logik aufgesessen zu sein, trotzdem von mir:

Positives zum Knochenende:

aus: http://www.bine.info...limaretter-entdeckt/


Kleine Klimaretter entdeckt

Spezielle Mikroorganismen können das Kohlendioxid (CO2) in Rauchgasen aus Braunkohlenkraftwerken direkt als "Futter" verwerten und selbst bei einer Temperatur von 60 Grad Celsius wachsen. Das ist das Zwischenergebnis der Forschungskooperation zwischen einem Stromproduzenten und einem Biotechnologieunternehmen im Kraftwerk Niederaußem nahe Köln.

Vor zwei Jahren haben RWE Power und die BRAIN AG eine Zusammenarbeit begonnen, um Kohlendioxid mit Mikroorganismen umzuwandeln – in Biomasse oder direkt zu Wertstoffen. Dabei sollen Mikroorganismen gezüchtet und mit ihnen neue Wege erforscht werden, CO2 zu verwerten. So könnten neben Biomasse auch industriell nutzbare Produkte wie Kunststoffe und chemische Zwischenprodukte entstehen. Für diese werden Anwendungsmöglichkeiten untersucht – zum Beispiel als Bau- und Dämmstoff sowie zur Herstellung von Fein- und Spezialchemikalien oder möglicherweise auch Massenchemikalien.

Das Unternehmen BRAIN zählt sich zur Weißen Biotechnologie, die die Bundesregierung seit 2010 mit 2,4 Milliarden Euro als „Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ fördert. Die 99 Forscher von BRAIN haben sowohl im eigenen Archiv als auch bei Probennahmen direkt im Rauchgas-Kanal des Kraftwerks in Niederaußem nach Mikroorganismen gesucht, die unter den Bedingungen im Rauchgas unter Verwendung des CO2 wachsen können. Insgesamt wurden mehr als 3.000 Mikroorganismen darauf überprüft. Ein Drittel davon erfüllte das Anforderungsprofil. Im nächsten Schritt sind die produktivsten Verwerter des Treibhausgases identifiziert und charakterisiert worden. 29 Kandidaten, die besonders gute Wachstumseigenschaften aufzeigten, haben die Forscher inzwischen ausgewählt – davon waren zehn bisher noch nicht bekannt beziehungsweise beschrieben. Das hat die genetische Charakterisierung der Mikroorganismen ergeben.


10-15% des CO2 sollen diese Bürschchen aus dem Rauchgas einmal wegschnuppern können. Leider auch hier die Aussage, man müsse noch mindestens zehn Jahre forschen, bevor man in Serie gehen könne. Weitere Infos dazu kann man hier: http://www.kraftwerk...-abgas-zum-rohstoff/ ...ergattern

=> Ein weiterer Gund für die ehemals geplante Brücke.

Der galoppierende Irrsinn EEG ist sogar dem BMWT aufgefallen (-das würde dort aber nie so offen geschrieben werden!):

EEG2011
Quelle: http://bmwi.de/Datei...ache=de,rwb=true.pdf
Franquin
Hat sich gelöscht
#1546 erstellt: 13. Jan 2012, 18:09

Soundy73 schrieb:
tsieg-ifih, da scheinst Du der induktiven Logik aufgesessen zu sein, trotzdem von mir:

Positives zum Knochenende:

aus: http://www.bine.info...limaretter-entdeckt/



Wem bist Du denn jetzt aufgesessen? Ein paar interessante Infos: Investitionsvolumen Bund (Subventionen): 2,4 Mrd € - Investitionsvolumen Wirtschaft: 100 mio €

RheaM, Komm, wehr Dich.

Also diese Mikroorganismen sind wichtiger als bereits zur Verfügung stehende Technologien zur Vermeidung von CO2? Das ist eine Logik, die ich nicht verstehe. Zumal diese MOs zu spät kommen werden. Wenn sie ausgeforscht und praxistauglich sind, haben wir gar keine fossilen Rohstoffe mehr, die CO2 erzeugen könnten.
catman41
Hat sich gelöscht
#1547 erstellt: 13. Jan 2012, 18:29
@Soundy,


Ein weiterer Gund für die ehemals geplante Brücke.


wenn wir jetzt wieder die sog. Brücke ins Spiel bringen, besteht doch für die Atommafia/EVU's überhaupt keine Notwendigkeit, aus dieser im Ernstfall unbeherrschbaren Dinotechnik aus zusteigen.

Das wäte natürlich im Sinne der Atomiker, die blauäugig hinter der Atommafia hinter her hechelt - so nach dem Motto:
"Alles nicht gefährlich und das Endlager ist auch kein Problem".

So wird doch Seitens der Atomlobby argumentiert.

Irgendwann muß aber Schluss sein!!

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#1548 erstellt: 13. Jan 2012, 18:38
Dann wären wir aber auch nicht mehr da, denn bei jeder Verbrennung (auch Holz oder Biogas) entsteht CO2. (auch induktive Logik?)

Des weiteren kommt raus, wenn ich den Text lese, dass die gesamte "Weiße Biotechnologie" seit 2010, bis heute mit 2,4 Mrd € vom Steuerbürger gesponsert wurde. Weiter sollen dann aus diesen "kleinen Viechern" Rohstoffe, z.B. für die Kunststoffproduktion entstehen

Ein weit größerer Skandal steht etwas weiter unten: für ~11 Prozent des erzeugten EEG-Stromes wurden 47% der Fördermittel ausgegeben, 2012 werden´s wenn alles geplant läuft dann 57 % sein, nämlich für die Photovoltaik.
Und die unterbezahlten Arbeitsplätze für die Photovoltaikmodule sind in China. Da fällt mir wieder ein: http://www.youtube.com/watch?v=3LSzNlkPsqI

Edit meinte: Finger haben gestottert.


[Beitrag von Soundy73 am 13. Jan 2012, 18:41 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#1549 erstellt: 13. Jan 2012, 18:40
Harry klick mal auf den DU-TUBE-Link, lohnt sich!
catman41
Hat sich gelöscht
#1550 erstellt: 13. Jan 2012, 19:09
@Soundy73,

und was die Atomlobby dem Steuerbürger abknöpft wird meistens vergessen!

Ach sorry, Atomstrom ist ja so billig.

lg
Harry


[Beitrag von catman41 am 13. Jan 2012, 19:10 bearbeitet]
RheaM
Inventar
#1551 erstellt: 13. Jan 2012, 21:04

RheaM, Komm, wehr Dich


Mach ich doch, z.B. so

http://www.vierzehnheiligen.com/windkraft/Widerspruch20060830.pdf

War übrigens erfolgreich.
tsieg-ifih
Gesperrt
#1552 erstellt: 13. Jan 2012, 22:01

RheaM, Komm, wehr Dich

Solange Monologe nicht angegriffen werden könnt ihr ruhig weitermachen
Soundy73
Inventar
#1553 erstellt: 14. Jan 2012, 15:38
Harry, nun irrst Du völlig.

Extra für Dich mal etwas zum HÖREN: http://www.dradio.de...87&beitrag=1595998&/

Stade, Gewerbesteuer: -von 35 Mio DM =>Null

Beverungen (Würgassen):
Fast vier Millionen Mark Gewerbesteuer zahlte die E.on-Vorgängerin PreussenElektra 1994 noch in die Stadtkasse, 2003 fast nichts mehr. „Das Kraftwerk war ein Jahrhundertglücksfall für die Gemeinde – der uns jetzt wieder genommen wurde“, sagt er.
aus: http://www.zeit.de/2003/52/T-Generation_Kernkraft

Stadland:
Etwa ein Drittel des knapp zehn Millionen Euro umfassenden Etats stammte aus der Gewerbesteuer, die E.on für sein Kraftwerk abführen müsse, sagt Bürgermeister Schierhold.
aus: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,767131,00.html

Neckarwestheim:
Kraftwerkmitarbeiter wohnen im Ort, derzeit sind es rund 200 von insgesamt 800 Beschäftigten. Und weil Kernenergie ein lukratives Geschäft ist, sprudelt auch die Gewerbesteuer kräftig. In Spitzenzeiten wie 2003 flossen 16 Millionen Euro in die Gemeindekasse, 80 Prozent davon zahlte das GKN als größter Steuerzahler. Stolze 40 Millionen Euro hat Neckarwestheim heute auf der hohen Kante.
aus: http://www.zvw.de/in...29-f359573e3d32.html
catman41
Hat sich gelöscht
#1554 erstellt: 14. Jan 2012, 16:44
@Soundy73,


Harry, nun irrst Du völlig.


stimmt, den nur Du als Insider irrst nie - ich vergaß!

und was an Subventionen an die Atomlobby geflossen ist, interessiert den Atomikern erst garnicht.

Naja, Wirtschaft muß über alles gehen und darf sich über die Menschen hinweg setzen - S21 ist auch so ein Bsp., gehört hier aber nicht hin.

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#1555 erstellt: 14. Jan 2012, 17:25
Harry, wie sagte schon Sokrates:
οἶδα οὐκ εἰδώς, oîda ouk eidōs
(Ich weiss, dass ich nicht weiss.)

Nur sehe ich das ein
Mit den etwaigen, auf der einen, oder gesicherten Subventionen auf der anderen Seite sollten wir enden, das wird langweilig, gerade weil das jede Seite jeder Seite vorhält.

Vor Ende März 2011 wusste ich, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr immer ganz so sicher. Dass er inzwischen etwas teurer geworden ist, stört nicht weiter. Die Preise aller anderen Energiearten (Gas, Öl, Kraftstoffe) stiegen stärker.
Die einzige Branche die ,abgesehen von der "zweifelhaften-Energieversorgung-der-Zukunft" und ihren Investoren, davon profitiert, ist die USV-Branche. Ein Ex-Kollege freut sich jedenfalls, denn Rechenzentren können auch keine Millisekunden-Blackouts gebrauchen.
Dunkelheit im OP-Saal macht sich auch nicht gut und selbst Schulen und Schwimmbäder meinen inzwischen USVs zu brauchen. Da gibt's eben inzwischen diverse Räume ohne natürliches Licht, das Stromnetz in Deutschland glänzte ja vor Stabilität (USV = Unterbrechungsfreie StromVersorgung)

Zu "S21" gab's doch schon einen Thread. Aber gegen Kernkraft, gegen Straßen, gegen Schienen, gegen Stromleitungen, gegen Flüsse - irgendwann auch gegen das Atmen? - darauf hoffe ich noch

Nicht alles ist Teufelswerk, ich sitz' hier z.B. im Warmen, drehe, wenn ich will, einfach mal den Wasserhahn auf, gehe jetzt duschen und werde danach "angrillen". Viele Menschen können von sowas fast nicht einmal träumen. Wieso macht man in (D) immer alles madig? Selbstgeißelung als Lebenssinn?
Misstrauen gegen alle und jeden?
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