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Die "Energiewende" in Deutschland - und nun?+A -A |
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Autor |
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Soundy73
Inventar |
17:25
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#1555
erstellt: 14. Jan 2012, ||||
Harry, wie sagte schon Sokrates:
Nur sehe ich das ein ![]() Mit den etwaigen, auf der einen, oder gesicherten Subventionen auf der anderen Seite sollten wir enden, das wird langweilig, gerade weil das jede Seite jeder Seite vorhält. Vor Ende März 2011 wusste ich, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Inzwischen bin ich mir da nicht mehr immer ganz so sicher. Dass er inzwischen etwas teurer geworden ist, stört nicht weiter. Die Preise aller anderen Energiearten (Gas, Öl, Kraftstoffe) stiegen stärker. Die einzige Branche die ,abgesehen von der "zweifelhaften-Energieversorgung-der-Zukunft" und ihren Investoren, davon profitiert, ist die USV-Branche. Ein Ex-Kollege freut sich jedenfalls, denn Rechenzentren können auch keine Millisekunden-Blackouts gebrauchen. Dunkelheit im OP-Saal macht sich auch nicht gut und selbst Schulen und Schwimmbäder meinen inzwischen USVs zu brauchen. Da gibt's eben inzwischen diverse Räume ohne natürliches Licht, das Stromnetz in Deutschland glänzte ja vor Stabilität ![]() Zu "S21" gab's doch schon einen Thread. Aber gegen Kernkraft, gegen Straßen, gegen Schienen, gegen Stromleitungen, gegen Flüsse - irgendwann auch gegen das Atmen? - darauf hoffe ich noch ![]() Nicht alles ist Teufelswerk, ich sitz' hier z.B. im Warmen, drehe, wenn ich will, einfach mal den Wasserhahn auf, gehe jetzt duschen und werde danach "angrillen". Viele Menschen können von sowas fast nicht einmal träumen. Wieso macht man in (D) immer alles madig? Selbstgeißelung als Lebenssinn? Misstrauen gegen alle und jeden? |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
17:58
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#1556
erstellt: 14. Jan 2012, ||||
Sicherlich eine wichtige Sache im Sinne der Betriebssicherheit. Aber meine Erfahrung mit einem Homeserver, der mit einem ungepufferten Standard-PC-Netzteil betrieben wird, ist dass zumindest in meiner Gegend das Netz seit mehreren Jahren nur einen einzigen Ausfall von einer guten Viertelstunde hatte. Sonst nicht mal für die paar Millisekunden, die gereicht hätten, den Server zum Absturz zu bringen.
Macht Dir hier jemand das Duschen madig? Das hielte ich für unvernünftig. |
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catman41
Hat sich gelöscht |
19:21
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#1557
erstellt: 14. Jan 2012, ||||
@Soundy,
Atomenergie schon, da sie im Falle eines Unfalls nicht beherrschbar ist, s. Fukushima Was genau hat "Wasserthahn aufdrehen" und "angrillen" mit Atomenergie zu tun? Ich z. B. plädiere dafür, die Schiene weiter zu modernisieren und weiter auszubauen, das der Schwerlastverkehr von der Strasse kommt - Strasenverkehr haben wir nämlich genug. Bist Du für Schiene oder die Strasse?! Ferner habe ich nichts dagegen, neue Stromtrassen von Nord nach Süd zu ziehen. Übrigens hätten da die EVU's längst - auch wie der Austieg noch nicht beschlossen wurde - mit anfangen können/müssen. Und Flüsse gehören renaturiert - Du hattest ja den Thread gegen Flüsse angesprochen. Du siehst: Ich bin nur gegen Sachen, die die Menschheit nicht braucht, wie z. B. S21 und Atomenergie. lg Harry |
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RheaM
Inventar |
19:41
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#1558
erstellt: 14. Jan 2012, ||||
Die deutsche Solarindustrie steckt tief in der Krise, der deutschen Windkraftbranche steht das bevor ![]() Nordex musste schon entlassen ![]() |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
12:47
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#1559
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Mein Gott, soll jetzt jede Entlassung hier verlinkt werden. Wollt ihr jetzt jede zyklische Entwicklung einer Industrie-Branche hier als Beweis für, ja was genau eigentlich, anführen ? Was soll uns der erste link sagen ? Etwa dies hier
oder was anderes ? Und Nordex entlässt Arbeiter, weniger als erwartet. Was soll uns das konkret sagen ? Etwa dass Windkraft nichts taugt oder dass in einer relativ neuen Branche ganz normale (Anpassungs)Prozesse stattfinden. Dazu gehören auch Entlassungen und Firmen-Pleiten. Wie anon bereits schrieb: Hier werden links aus dem Irgendwo ins argumentative Nirgendwo gestellt. ![]() |
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RheaM
Inventar |
13:32
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#1560
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Dann schau dir auch das an
sämtliche chinesischen Hersteller legen zu, einzig Vestas kann da mithalten. Die gleiche Entwicklung wie in der Solarbranche. Und zum Vergleich die Anteile von 2006 ![]() ![]() [Beitrag von RheaM am 15. Jan 2012, 13:45 bearbeitet] |
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RheaM
Inventar |
13:57
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#1561
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Und beim führenden deutschen Hersteller Enercon ist es erst im Jahr 2008 gelungen trotz massiver Einschüchterungen der Belegschaft einen Betriebsrat zur Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen zu gründen ![]() |
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heip
Inventar |
14:28
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#1562
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
@Rhea & Jürgen : Nu' mal Butter bei die Fische : Eine akute Lösung für das primärste Problem, wohin mit dem "Abfall" ? So viele Diktatoren gibt's ja nu nich' mehr, denen das Zeuchs aufgedrückt werden könnte, verbuddeln is nich' mehr, zur Sonne schießen war in den '60ern schon unpopulär, löst doch erstmal die dringendsten Probleme, bevor ihr an den Kommastellen rumdoktert ... Bis zur Lösung dieses Problems muss diese Art der Energieerzeugung ruhen, dann wären da noch weitere Probleme zu lösen, aber ... Eins nach dem Anderen ... ![]() |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
15:29
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#1563
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Auch hier: Mein Gott ! Was soll mir das sagen ? Die Arbeiter eines Unternehmens hatten massive Schwierigkeiten einen Betriebsrat zu gründen. Die Details werden nebulös umschrieben. Sicherlich traurig, passiert aber in der BRD jeden Tag und in jeder Branche, leider. Nur: Was hat dies konkret mit der Energiewende resp. der Windkraft als Technologie zu tun ? |
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catman41
Hat sich gelöscht |
16:15
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#1564
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Moin, die "Horror-Links" der Atomiker sind kein grund, den Ausstieg zuzrück zunehmen! Warum sollte man sich einem Restrisiko aussetzen, wenn man die Alternativen, die wahrhaftig vorhanden sind, sinnvoll einsetzen kann. Ferner hätte man Seitens der EVU's (Atommafia) eher mit der Erforschung von Speichermöglichkeiten und der Errichtung neuer Stromtrassen - auch Erdkabel - kümmern sollen/müßen. Dieses lag den EVU's ja fern, weil sie lieber die dicken Subventionen einkassieren wollten. Und das Problem der Endlagerung wird vollko,,em ignoriet von den Atomikern. lg Harry |
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Soundy73
Inventar |
17:25
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#1565
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Tja Mimi001, wer aufgemerkt hätte, hätte festgestellt, dass besonders in den sog. neuen Energien auf Billiglohn gesetzt wird. Da wird von Jobmotor geredet und keiner hinterfragt mal, wie dieser aussieht. Oft handelt es sich um Verträge nach dem IGZ-Tarifvertrag. Welche "Gagen" dieser vorsieht, kann man leicht nachlesen. Zu Heinos:
...gabs von mir: ![]() ..Und bis zur Lösung der Speicherproblematik, sowie Ertüchtigung der Übertragungsnetze, muss der Ausbau an unstetiger Energieerzeugung leider ruhen ![]() Der scheidende niedersächsische Umweltminister Sander bedauert übrigens, dass man (mal wieder!) Gorleben nicht zu Ende erkundet ![]() Stell Dir einmal vor, plötzlich und unerwartet tut sich ein geeignetes Endlager auf. Verdammt, wie konnte das geschehen? Da reicht es nicht, dass man durch den Wiederaufarbeitungsstopp, die Menge an nuklearem Abfall um Größenordnungen erhöht, nein nun kann man das Zeug loswerden. Shit, wenn das die Bevölkerung merkt, dass sie jahrelang verarscht und abgezockt wurde, das gibt Ärger... Harry die EVUs kassieren nur mit - die EEG-Förderung. Das kannst Du auch: ![]() ![]() Ich hab´da (leider?) meinen Stolz, ich mag nicht wehrlose Bürger abzocken. Harry, in welcher Traumwelt lebst Du bisweilen? Wieso sollten sich die EVUs um Speicher kümmern, wenn sie keine brauchen, waren ja ausreichend da für die Spitzenlast? Wieso sollten sie Netze ausbauen, die zu den stabilsten der Welt gehörten? |
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catman41
Hat sich gelöscht |
18:13
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#1566
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
@Soundy,
Ich weiß, was ich weiß - Du auch Du/Ihr wißt doch nur das, was Euch die Atommafia vor gaukelt. Bloß nicht weiter denken und innovativ agieren und das Restrisiko ausblenden - das ist das was die Atommafia will, denn ihre Riesengewinne sind wichtiger. Apropos Sander: iss klar das Sander das sagen muß - gehört ja auch der Lobbypartei FDP an. Er war der schlechteste Umweltminister, den Nds. jeh hatte! Als Bsp. nenne ich - als Hannoveraner -: - den Hochwasserschutz in Nds, den er zuspät in die Tat umgesetzt hat - den Transport von 7000 LKW-Ladungen Aspest von Wunstorf (b. Hannover) nach Mec.-Pom und Schleswig-Holstein auf die die Landesreg. bzw. Sander, beharrt. O-Ton: "Wenn wir wollen, stehen Morgen die LKW's auf den jeweiligen Deponien" (Aussgae von Sander und der Region Hannover) Zum Glück gibt es ein Rechtsgutachten was besagt, das so wie der Transport durch geführt werden soll, div. Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten werden. Mec.-Pom. und Schleswig H. verweigern auch die Annahme. Und das Ausscheiden aus dem Dienst verzögerte er, weil der nds. Landtag das Pensionsgesetz für Landesbeamte neu verabschiedete. Auch die feine englische Art, oder! lg Harry [Beitrag von catman41 am 15. Jan 2012, 18:48 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
18:37
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#1567
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Zu Deiner ?Beruhigung?: Die "Energiewende ist beschlossen, da müssen wir jetzt durch. Ich habe bei vielen Prozessen bemerkt: Lieber dabei sein und mitgestalten können, als etwas "aufgetrichtert" zu bekommen. ![]() Nur sehe ich da noch nicht recht etwas, wo es sich lohnt, sich einzubringen. So bleibt mir vorerst nur das Mahnen und Warnen. Windkraftanlagen hat man doch schon früher genutzt: ![]() ..und ist davon abgekommen, weil immer, wenn man mal mahlen wollte, kein Wind wehte. Nun soll irgendein "weißer Ritter" oder Robin Hut für stetigen Wind sorgen, dafür aber bitte keinem in die Tasche greifen - merkst' wat? |
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catman41
Hat sich gelöscht |
18:58
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#1568
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
@Soundy,
Tröste Dich - das ist auch gut so und wir schaffen das
ich bezweifele, das Du was sehen willst, was man daran merkt, das Du alles in Frage stellst, anstatt es gut zu heißen. |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
21:19
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#1569
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Wer war noch mal Dein Arbeitgeber? EON? |
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heip
Inventar |
21:24
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#1570
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
Na komm, das kannst Du besser, verbuddeln is' nich', eine LÖSUNG muss her ! |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
22:03
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#1571
erstellt: 15. Jan 2012, ||||
wenn Erde verbuddeln keine Lösung ist, dann geht nur stufenweise abschalten, womit wir 2021 definitiv rechnen. Es ist schon richtig dass neue Energien und Wege gefördert werden anstatt radioaktiven Dreck zu vermehren, da können die paar Prozent Ewiggestrigen noch so viel jammern ![]() |
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Soundy73
Inventar |
06:58
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#1572
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Passt zwar nicht ganz, aber auch hier geht es um Entsorgung (Asbest):
![]() Dazu:
![]() Nun der Sachbezug:
![]() ...werde mal weiter ermitteln, sobald ich Zeit finde. |
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pinoccio
Hat sich gelöscht |
07:42
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#1573
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Mich würden noch die Gefahren des Apnoetauchen interessieren. Danke für deine Mühen Gruss Stefan |
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heip
Inventar |
09:01
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#1574
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Mensch, mensch, der Umgang mit der "Müllproblematik" ist bezeichnend für die "Argumentation" der Atomis, ich gehe davon aus, dass der Rest der Problematik genauso gehandhabt wird, nichts wird zuendebedacht, zumindest, wenn es nicht gewinnbringend ist. Das macht den Dilenttatismus im "Störfall" aus, was in Japan aktuell und in Tschernobyl zu beobachten ist u. war. Die Folgen sind durch niemanden zu verantworten, scheinbar sind die Folgen der Duldung durch die "no future" Generation für diese nicht absehbar ... ![]() Das "Linkgewitter" könnt ihr euch sparen, keine Problemlösung in Sicht ... |
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Soundy73
Inventar |
11:22
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#1575
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
As Du meinst, Heino! Zum Asbest: ![]()
.. In Big-Packs verpackt und anschließend fährt da so einer: ![]() ...drüber... (-auch bei uns in der Nähe, selbst schon gesehen.) Quelle: ![]() Danke für die Blumen oh großer Bwana ![]() Ich hatte übrigens nicht damit angefangen, sondern: ![]() Woraufhin ich lediglich versuchte, auch hier Sachlichkeit einkehren zu lassen. Die Gefahren des Apnoetauchens darf Stefan gern selbst, in einem eigenen Thread erörtern und für die Entsorgung von vereinzelten Gummibärchen würde ich mich zur Verfügung stellen ![]() "Wes Brot ich ess' ..." - Mein Bäcker ist nicht Gegenstand des Threads, wohl aber alternative Entsorgungsmöglichkeiten, z.B.: ![]() Auszug:
Heino, zu Deinem Dillentatismus, nach: ![]() ..scheint es sich eher um Dein persönliches Dilemma zu handeln, lessons learned: Bund: ![]() Niedersachsen: ![]() NRW: ![]() BW: ![]() u.s.w. Weiter: ![]()
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catman41
Hat sich gelöscht |
11:42
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#1576
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
@Soundy73, denn ist das für Dich kein Problem, das 7000 LKW's durch die Landschaft gekart werden?! Es kommt ja noch besser: Die Region Hannover verlang das die Bauern, deren umliegenen Felder mit Aspest belastet sind, auf eigene Kosten vom Aspest befreien. Es ist aber eindeutig, das - t. T. ganze Aspest-Fliesen - vom ehemaligen Fulgurit-Werk stammen kann. Noch eine kurze Anmerkung: Kein Mensch weiß, warum es die Region Hannover gibt - der Regions-Präsi. ist auch nicht ganz ohne. wahrscheinlich ist das "Ja-Sagern" eh egal
nee brauchst Du nicht, da die Betroffenen - glaube ich - am besten wissen, wie man sie verar..... kann. lg Harry |
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Soundy73
Inventar |
12:33
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#1577
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Harry, mit Asbest habe ich eigene Erfahrungen, das gehört hier bitte nicht so her. Nur noch soviel dazu: Landwirte sind die größten "Horter" von Asbest und das gehört hier her: aus: ![]() ![]() Jahrelang wurde Plattenbruch auch in der Erde versenkt, indem mit landwirtschaftlichen Maschinen drübergefahren wurde, zur Befestigung von Wegen. Aufgrund des "Asbestkatasters" ist die "Entsorgung" nicht mehr ganz so einfach. Trotzdem: feucht und in der Erde gebunden ist Asbest ungefährlich. Gefährlich ist er faserförmig als Aerosol. Zu den 7000 Lkw: Wieviele Lkw durch die Gegend fahren, nur damit Du, mitten im Winter, Erdbeeren oder Tomaten essen kannst, stellst Du nicht in Frage? Darum, aus wirtschaftlichen Gründen, rauf auf die (Asbest-)Dächer mit den Solaranlagen! Ist ja erlaubt: ![]()
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catman41
Hat sich gelöscht |
12:53
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#1578
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
@Soundy,
woher willst Du das Wissen! Ich brauche im Winter keine Tomaten und Erdbeeren und wenn kann man es auch auf die Schgiene verlagern. Abgesehen davo - Du willst doch wohl nicht Lebensmittel und Aspest mit einander vergleichen. Das eine braucht man (Lebensmittel), das andere halt nicht (Asbest) Naja, wir kriegen ja jetzt die "Giga-Liner" dann wird alles besser. Wie ich schon sagte: Die zu allem "Ja-Sager" legen sich ihre Argumente so hin, wie sie sie brauchen ohne zu hinterfragen ob das alles so gut ist. Apropos Aspest: Ich habe vor fast 4 Jahren meinen Vater an Lungenfibrose und Lungentumor dank Aspest verloren so, das Thema ist eigentlich ein anderes obwohl auch hier Dir die Wirtschaft über alles geht! lg Harry [Beitrag von catman41 am 16. Jan 2012, 13:24 bearbeitet] |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
15:44
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#1579
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
wenn das so wäre, würde dieser Thread sachlich verlaufen. Siehe oben Titel und deine Exkursionen in fremde Welten. Das Vergleichen von Äpfel mit Birnen auf Tennisplätzen ist hier ja nix neues : Asbest liegt in der Gesundheitsgefährdung unter Plutonium. Beim eingeatmeten Plutonium reicht bereits 1-Millionstel Gramm um Lungenkrebs auszulösen (Staubkorngrösse) und das 24.000 Jahre lang. Asbest ist da "etwas" gesünder ![]() Aber wenn man eine weitere Steigerung in einem Worst Case Szenario will, dann müssen beide zusammen kommen : Radioaktive Aerosol-Asbestteichen schwebend in der Luft. |
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Soundy73
Inventar |
15:54
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#1580
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
![]() Werter tsieg-ifih, ich möchte nochmals betonen, dass der Asbest-Einwurf nicht von mir kam. Des weiteren glaube ich, den Dreh bekommen zu haben, denn ich sehe (gleich wieder) jede Menge Solarmodule auf Asbestzementdächern ![]() Dein Vergleich hinkt übrigens etwas:
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tsieg-ifih
Gesperrt |
16:20
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#1581
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Wessen Vergleich immer mehr erlahmen, sieht man hier deutlich , aber eins nach dem anderen : Bleiben wir erstmal NUR bei Tschernobyl was 25 Jahre zurückliegt, steigen die Krebstoten immer noch an. Das internationale Atomkartell (IAEA) spricht von zusätzlich 4000 Totesfällen, eine brtitische Studie von 66.000 Krebstoten die in der Zukunft erwartet werden. Das war vor 5 Jahren und vor Fukushima. Das für dich 4000 schon zu viel sind muss nicht extra erwähnt werden, aber da du kein Arzt bist musst du den Ärzten glauben die unabhängige Studien regelmäßig veröffentlichen. ![]() |
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catman41
Hat sich gelöscht |
16:29
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#1582
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
@Soundy,
meiner auch nicht! Aber den Überlandverkehr kann man sehr wohl noch häufiger auf die Schiene legen. Oder willst Du sagen, es dürften ruhig noch mehr LKW's fahren! Ünrigens; Ich brauche Sander gar nicht zu diskreditieren, das macht er schon ganz alleine. lg Harry |
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anon123
Inventar |
17:29
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#1583
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
@Soundy: Also mit anderen Worten, und mit weniger als Du brauchst: Du hast nicht die geringste Ahnung, wie radioaktiver Abfall dauerhaft und sicher endgelagert werden soll. Das macht aber nichts, denn das weiß niemand wirklich genau. Das ist einer der Gründe, weshalb man aus der Atomkraft aussteigt. Alles andere -- diese seltsamen und sachfremden Exkursionen in die Welt des Asbest, dieses mehr als seltsame Heino und Bwana (was immer das auch soll) -- ist argumentatives Getöse. Dein "werde mal weiter ermitteln" schlicht das Eingeständnis des Nichtwissens. Es geht nicht um "alternative Entsorgungsmöglichkeiten", sondern darum, wo das Zeug hin soll. Und zwar so, dass diese Lagerung auch noch in ein paar Tausend Jahren noch sicher ist. Du hast den ganzen Tag über hier viel geschrieben, scheinbar noch mehr "recherchiert", aber überhaupt nichts gesagt. Jedenfalls nichts zum Thema. Was mich im Übrigen verwundert: ![]() ![]() |
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Mimi001
Hat sich gelöscht |
17:45
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#1584
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
![]() ![]() Leider will mein Rechner bei den Seiten der IAEA nicht so wie ich will... [Beitrag von Mimi001 am 16. Jan 2012, 17:47 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
19:05
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#1585
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Hallo Mimi001. Hör mir bloß auf mit Gabriel, selbst sein Bruder Gunter (oder wie sind da die Verwandschaftsverhältnisse?) hat schon eingesehen: ![]() Denn:
...
Die Kriterien hatten wir bereits lang und breit, ebenso wie andere Länder agieren und argumentieren, aber hier geht's um Deutschland und die "Energiewende". @anon123: Im Gegensatz zu Dir(?) bin ich so ganz nebenbei gewerblich tätig. Des weiteren ist das Thema ja wohl ausreichend abgefrühstückt, dass die Subventionen für das EEG sich ins uferlose kumulieren. Unlängst noch hast du das nicht akzeptiert, ich zitiere:
![]() ![]()
...lasse ich jetzt einfach mal so stehen ![]() Die Studie, die meinen Standpunkt untermauert, hatten wir bereits hier: ![]() Dort ist im Szenario "Deutlich", d.h. bei der Annahme deutlich steigender Kosten für die fossilen Brennstoffe, der kumulierte EEG Differenzbetrag, allein zwischen 2010 und 2022 119,9 Mrd.€! Das sind also die vom Verbraucher zu erbringenden Mehrzahlungen gegenüber reinem "Fossil-Strom". Das Argument zählt jedoch nicht, da wir ja die Energiewende wollen - Punkt - Denn EEG-Strom ist sicher und gesund. Er schafft Unmengen neuer Arbeitsplätze und Friede, Freude, Eierkuchen. Strom ist doch eh noch zu billig, so wie wir damit rumaasen. Schon wieder stundenlang vor dem Rechner gesessen, ich geh´ jetzt sparen. P.S. Die Quellenangabe wegen des ![]() Darauf entfallen eine Menge meiner Links. Des weiteren lässt sich damit ergründen, ob ich etwas aus dem Zusammenhang gezerrt habe, bzw von wem ich da was an den Haaren herbeizerre. |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
19:12
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#1586
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Seltsam, dass mal ein chistlicher Politiker an die Armen denkt. Und dabei auch noch falsch, denn der Strom von H4-Empfängern wird von der ARGE bezahlt. |
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daStephen
Gesperrt |
19:17
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#1587
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Nein, wird er nicht. ![]() |
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Soundy73
Inventar |
19:24
![]() |
#1588
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Nachtrag: Die Endlagerkriterien der IAEO findet man hier: ![]() Die Stromkostenübernahme scheint noch nicht endverhandelt, wen´s interessiert, hier: ![]() oder hier: ![]() dranbleiben. Bin (noch) kein "Hartzer", daher möchte ich mich damit momentan nicht beschäftigen. [Beitrag von Soundy73 am 16. Jan 2012, 19:29 bearbeitet] |
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anon123
Inventar |
20:24
![]() |
#1589
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
@Soundy: Wenn jemand wie Du so vehement die Atomkraft verteidigt, dann sollte es ein leichtes sein, eine halbwegs belastbare Antwort zur dauerhaften und sicheren Endlagerung aus dem Handgelenk beibringen zu können, ohne das aufwendig recherchieren zu müssen. Denn wenn Du von vornherein in dieser Sache auf festem Boden stehst, und das ist ja nun einmal eine grundlegende und notwendige Voraussetzung für die Atomkraft, dann sollte es Dir auch leichtes sein, z.B. auf die gestrige ![]() Statt dessen kamen alleine heute tagsüber vier mehr oder weniger umfangreiche Beiträge zu -- ja, zu was eigentlich? Zugleich entschuldigst Du das Ausbleiben einer sachgerechten Antwort damit, dass Du tagsüber gewerblich tätig bist (Auch ich verdiene meine Geld mit Arbeit, keine Angst, wenn auch nicht gewerblich. Gestern alleine bis 22:00, heute nur bis ca.17:00). Du hast also Zeit, seitenlang über Asbest und sonstwas zu schreiben und das auch noch mehr oder minder ausführlich zu "recherchieren", wenn's um eine konkrete Antwort auf eine konkrete Frage geht, schiebst Du Deine Arbeit als Entschuldigung vor. Mein Hinweis auf die Artikel bei Spiegel online und auf tagesschau.de hat überhaupt nichts damit zu tun, ob ich, erstens, nach wie vor dabei bleibe, dass die durch regenerativen Energien eingesparten externen Kosten in der Summe geringer sind als die Aufwendungen. Genau das sagen DLR et al. ja in der von Dir verlinkten Arbeit u.a. auch. Und, zweitens, geht es in den von mir heute verlinkten Artikeln um politische Stellungnahmen, die Dich/Euch unterstützen würden. "[D]ass die Subventionen für das EEG sich ins uferlose kumulieren" ist eben genau so eine politische Position. Und da wundert mich doch sehr, dass Dir die nicht aufgefallen sind, wohl aber ein Artikel über Asbest in der Ostsee-Zeitung gleichen Datums. Oder, dass Du, stark involviert in diese Thematik, wieder beim Spiegel noch bei der Tagesschau vorbeischaust, aber auf der Webseite von Caterpillar oder auf irgendeinem Solarblog. Nur ist eine politische Stellungnahme, nebenbei erneut getragen u.a. von Michael Fuchs (also aus der gleichen "Ecke" wie ![]() Aber bei aller Streiterei: ![]() ![]() |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
22:37
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#1590
erstellt: 16. Jan 2012, ||||
Zumal das Besipiel mit dem Asbest kein wirkliches pro-Atom-Argument ist. Als man erkannt hatte, wie gefährlich Asbest ist, hat man die Produktion und den Einsatz sofort verboten. Ich finde, das hätte man mit Atomenergie auch machen sollen. |
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Soundy73
Inventar |
06:53
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#1591
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
@ anon123: Du schriebst:
Ich sehe in: ![]() Kein einziges Fragezeichen, sondern ausschließlich Polemik. Und in: ![]() Ging ich zum x-ten Male auf die Endlagerproblematik ein, hab's satt. Wenn man sich ewig den Ball zuschiebt, aus dem so "fähige" Politiker wie Gunters Bruder, um sich die Argumentation zu erhalten, oder eben sich aus der Verantwortung zu stehlen (sind ja bald wieder Wahlen), die Luft rausgelassen haben. Die von mir beigebrachte Quelle ist von:
Man lese: ![]() Obwohl sich die Studie schon durch den forcierten Photovoltaikausbau überholt hat. Die Forscher gingen zu konventionell vor. Es wird also noch teurer. Über das Grünfrieden-Traktat sind wir anscheinend verschiedener Meinung, wobei sich meine, ständig wiederholt, in den Medien wiederspiegelt. Belassen wir's dabei. Freut einen zu lesen, dass Du auch Dein Geld mit Arbeit verdienst ![]() Die fachgerechten Antworten bleibe ich nach möglichkeit eben nicht schuldig, wie auch in diesem Falle: Ich verlinkte: ![]() |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
08:34
![]() |
#1592
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Das kann uns jetzt nicht helfen. Es ist noch nicht so weit. Hast Du gesagt, als ich eine Methode der Stromspeicherung vorgestellt habe, die über den Status des Versuchs bereits hinaus ist, bei der die ersten produktiven Anlagen bereits im Bau sind. Das was Du hier vorstellst, ist gerade im Status 'Versuchsanlage geplant'. Bitte erkläre mir, warum Du mit zweierlei Maß misst. |
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anon123
Inventar |
09:04
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#1593
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Moin,
Das von Dir verlinkte meine ich auch gar nicht. Sondern:
![]() |
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Soundy73
Inventar |
09:52
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#1594
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Hallo Franquin. Sicher gehe ich auf Deine Fragen ein. Bei der Transmutation auf Beschleunigerbasis handelt es sich um eine völlig neue Technik. Bisher hat man Atome/moleküle beschossen um sie in ihre Einzelteile (z.B. Quarks...) zu zerlegen - Grundlagenforschung. Nun beschreitet man gezielt den umgekehrten Weg und will aus instabilen und dadurch radioaktiven Kernen stabile schießen. Die Elektrolyse ist nicht neu, meines Wissens war hier Johann Wilhelm Ritter !1799! einer der Hauptentdecker. Windenergie, dazu gab´s von mir oben das Bildchen des "Erdholländer" und von RheaM ein sehr treffendes Zitat:
![]() Da erschließt es sich dem Skeptiker nicht recht, warum nicht kurzfristig großindustrielle Lösungen angestrebt werden. Daimler-Benz währe freudig erregt, denn dort setzt man auf Wasserstoff-Brennstoffzelle und hätte einen enormen Anschub, wenn die Infrastrukur in Form von H2-Tanksäulen aufgebaut würde. Ich fänd's ebenfalls prächtig - aber das ist meine ganz persönliche Meinung, die mit der der Öl-Lobby absolut unvereinbar ist. Erklärt Dir das ausreichend mein "zweierlei Maß"? Ich meine diese Sichtweise anwenden zu müssen, wenn man vollmundig aussteigt, nur um nirgends einsteigen zu können, da die systemimmanenten Schwächen durch die Subvention unregelmäßiger Produktion allenfalls verschärft werden. Lies mal dazu: ![]() Und:
![]() @anon123: Ich entgenete dem Heino in: ![]() Mit einem Verweis nach: ![]() Da bis auf das später angesprochene Transmutationsprojekt bereits alles angeführt worden war. Ständige Wiederholungen, ich lese noch nichts von aufgenommener Standortsuche, wären nur langweilig. |
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RheaM
Inventar |
10:46
![]() |
#1595
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
@ Franquin So wie du es schreibst stimmt es nicht. Aber da irrte schon unser Bundeshosenanzug. Stromkosten von H4- Empfängern werden nicht direkt übernommen. Sie sind aber anteilmässig in die Berechnung des Regelsatzes eingeflossen. Dabei wurde aber wie allgemein für den gesamten Regelsatz gilt viel zu wenig berechnet ![]()
mit jeder Erhöhung der EEG- Abzocke wird dieses Missverhältnis immer grösser. Und viele der in der Solarbranche entlassenen Zeitarbeiter müssen in Folge der Niedriglöhne auch bei ALG 1- Bezug zusätzlich H4 beantragen, wenn das nicht sogar schon vorher der Fall war. Wird ja oft übersehen das viele Vollbeschäftigte aufstocken müssen. ![]()
Und welche im industriellen Maßstab funktionierende Speichertechnik soll das sein? hab ich evtl.überlesen. |
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Soundy73
Inventar |
12:58
![]() |
#1596
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Du hast, RheaM. Ich glaube (bin zeitlich eingeschränkt) Franquin brachte das Beispiel Prenzlau: ![]() Ein Prototyp:
![]() ![]() Ich zitiere aus einem Kommentar von Dr. Ludwig Lindner, Leserbrief, Marler Zeitung 03.11.2011:
(Wartungskosten und Revisionen sind hier nicht includiert - Einwurf von mir. Ich habe das nur kurz überrissen, der Dr. ist Zahnarzt, scheint aber überschlagsmäßig eiinigermaßen richtig zu liegen. Alle Angaben folglich ohne Gewähr.) Fördergeld gab's übrigens auch von hier: ![]() |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
13:37
![]() |
#1597
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Ich hab's schon Soundy aus sicherer Quelle erklären müssen dass die EEG sinkt und nicht steigt und bereits gesetzlich verabschiedet wurde. Hier gerne NOCHMALS aus Beitrag #1456 v. 02. Jan 2012 (EEG-Regression) in Kürze als Zahlenbeispiel : -> 2008 erhielt eine kleine Dachanlage Photovoltaik 46,75 cent/kWh EEG Vergütung. -> ab 01.01.2012 aber nur noch 24,43 cent/kWh. Bei Freiflächenanlagen ist es noch drastischer : -> 2008 = 35,49 cent/kWh -> ab 01.01.2012 = 17,94 cent/kWh Man kann also keine neuen Energien haben wollen ohne diese anfangs entsprechend zu forcieren, wobei man deutlich sieht dass die Förderung nach Etablierung zurückgeht. Das Bestreben grosse Outputs und Stückkostensenkungen zu erreichen kann man den neuen Unternehmen also nicht vorwerfen, ausser bei der Arbeitsmarktpolitik, aber da musst du die FDP fragen warum das so ist. ![]()
Dieses Argument ist zwar richtig, aber nicht auf die Solarbranche alleine bezogen, sondern Gesamtwirtschaftlich. Deshalb wäre es besser, wenn von einigen Wiederholungstätern nicht ständig die verfehlte neoliberale Arbeitsmarktpolitik dazu benutzt würde, langfristige erneuerbare Energien schlechtzureden, anstatt sie dieser Koalition anzukreiden. |
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RheaM
Inventar |
13:59
![]() |
#1598
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Kannst du nicht rechnen? Die EEG- Umlage steigt, für jeden Bürger an seiner Stromrechnung leicht zu erkennen, zumindest ist bei mir der EEG- Anteil extra angeführt. Und er wird weiter steigen, er liegt jetzt schon über entsprechenden Prognosen des BMU. Auch das Ziel einer Begrenzung auf 3,5 cent wurde schon überschritten. Für 2013 wird mit einem noch deutlicherem Anstieg gerechnet, dann liegt die Bandbreite zwischen 3,66 und 4,7 cent ![]() Und dabei ist das EEG- Konto immer noch mit hunderten millionen im Minus ![]()
Diese " nicht definierte Umlage " sind die auf den Bürger abgewälzten Netzausbaugebühren. [Beitrag von RheaM am 17. Jan 2012, 14:02 bearbeitet] |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
14:39
![]() |
#1599
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Es geht hier um die EEG selbst und die ist zurückgegangen was ich belegt hatte. Die letzte Novelle per Gesetz war der 01.01.2012 Du solltest dich erst mal auf offiziellen Seiten auskennen und gesetzliche Fakten kennen bevor du Unsinn verbreitest. Zum Beispiel das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ![]() Das Ziel von EEG ist doch gerade die zumeist (noch) nicht wettbewerbsfähigen Unternehmen zu fördern die in erneuerbare Energien investieren. Deswegen heisst das auch Anschubinvestition und nicht Dauerinvestition wie bei der Kohle oder Kernkraft. Die berechtigte Kritik ist eher WER die Kosten tragen soll und das sind meist wir also die Verbraucher und das hängt wieder mit der momentanen politischen Situation zusammen. Denn die Verteilung der EEG auf einzelne Erzeugungsarten sind viel zu kompliziert und mit Photovoltaik brauchst du nicht zu kommen, die machen nicht mal 2 % aus. Trotzdem wurde die noch 2009 mit fast 50 % vergütet. Heute sinds bei Freiflächen ab 01.01.2012 (also neu) = 17,94 cent/kWh ! Ich hatte sogar verlinkt, dass die Energiewende komplett ohne Subventionen vonstatten gehen kann, und auch von Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker unterstützt wird, ist aber von unserer Regierung nicht gewollt. ![]() Natürlich ist es eine Gratwanderung einen Mittelweg zu finden der alle Interessen bedient, also Interessen zwischen den Vergütungen der Investoren und Belastungen der Stromkunden auf ein Niveau zu lenken wo beide Seiten die grössten Vorteile bekommen. Verstehst du das wirklich nicht? |
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RheaM
Inventar |
15:19
![]() |
#1600
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Es ist also Unsinn das die EEG- Umlage für jeden Bürger gestiegen ist? hör doch auf mit der Haarspalterei, bist ja fast so schlimm wie Franquin mit seinem CO2- freiem Palmöl.Das die Vergütung sinkt ist begrüssenswert, auch wenn das zu spät und zu niedrig passiert. Unterschlagen wird immer das die höheren Subventionen der letzten Jahre 20 jahre lang gezahlt werden. Ein Sinken der EEG- Umlage ist also erst mit dem auslaufen der alten, hochsubventionierten Verträge zu rechnen, zu diesem Ergebniss kommt selbst das BMU ![]() dabei sind die Zahlen in dieser Studie schon längst überholt, von der Realität weit übertroffen. aber die Tendenz stimmt, bis 2020 steigende EEG- Umlage, danach langsam sinkend. an letzteres glaub ich nicht so recht. Aber als anschubfinanzierung dauert das dann doch ganz schön lange.
Den Link kenne ich, hatte ihn selbst schon angeführt. aber unter welcher Regierung sollte das denn verwirklicht werden? Ist doch egal wer am Hebel sitzt, gesteuert wird doch von ganz wo anders. Und da haben die EEG- Lobbyisten mittlerweile mindestens genau so viel Einfluss wie die EVU`s. letztere haben sich , wenn auch schwerfällig mittlerweile mit der Energiewende arrangiert. |
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Soundy73
Inventar |
15:52
![]() |
#1601
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Die geringeren Sätze für Neuanlagen ändern, wie RheaM richtig schreibt: a) Nichts am Bestandsschutz der bereits errichteten Anlagen b) Schrieb ich immer von kumulierten EEG-Subventionen. Kumulieren heißt, die Subventionen addieren sich auf. Deshalb schreibe ich auch zumeist bei Zahlen einen Zeitraum dabei. Die Subventionen für die bestehenden Anlagen werden ja für 20 Jahre festgeschrieben, werden also nicht, wie man glauben machen möchte heruntergestuft und die Neuanlagen erhalten den geringeren Satz, aber auch bei geringeren Investitionskosten (würde sich ja selbst für ein Milchmädchen sonst nicht rechnen). Die großen 4 steigen nun selbstverständlich mit ein, weil sie können und weil es lukrativ ist. Keine Regierung wird energieintensiven Betrieben höhere Energiekosten aufbürden können, als im europäischen Ausland - dann würde die Produktion einfach ausgelagert. Fazit: EEG-Strom muss sich am erzielbaren Marktpreis messen lassen, davon sind wir meilenweit entfernt - die Differenz+Subventionen zahlt der Bürger über Strompreis incl. EEG-Zulage. So und nicht anders ist es Links hin oder her. [Beitrag von Soundy73 am 17. Jan 2012, 15:54 bearbeitet] |
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tsieg-ifih
Gesperrt |
16:24
![]() |
#1602
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Ja Besitzstandsschutz ist eigentlich kalter Kaffe. Man kann ja nicht die bestrafen die früh investiert und für den Workout und Synergieeffekte gesorgt haben, ansonsten hättest du das Prinzip einer Anschubförderung nicht verstanden. Wenn das nicht so wäre, würde niemand in neue Energien investieren wollen, auch wären wir immer noch bei den schrottreifen Atommeilern was der eigentliche Kernpunkt primär ist. Dieser Kernpunkt ist viel wichtiger als die ständigen unerträglichen Diffamierungen von langfristig sauberer Energie die die Kernkraft(z)werke langsam aber sicher ersetzen sollen ![]()
so so da habe ich gerade nur EINEN offiziellen Links mit Fakten gesendet und schon merkt man wieder dass Betonköpfe eine starke Abschirmung haben , wobei du es selbst derjenige bist der mit Links Inflation betreibt. [Beitrag von tsieg-ifih am 17. Jan 2012, 16:32 bearbeitet] |
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Soundy73
Inventar |
18:52
![]() |
#1603
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
![]() -aus wiki:
In dem Zeitraum stieg die produzierte (Brutto-)Leistung von 0,003% des Bruttogesamtverbrauches auf 0,5%. Derzeit liegt der Anteil bei ca. 2%. Ohne die Degression der Einspeisevergütungen lägen wir also heute bei 6.388 Mio €, soweit meine Rechnung. Lesen wir Analysten:
![]() #45 Kosten des Klimaschutzes am Beispiel der Strompreise Verfasser: Manuel Frondel, Nolan Ritter und Christoph M. Schmidt Nun zu Deinem DRK-Link, da könnte ich kontern: ![]()
Der originale Report als Zusammenfassung: ![]() Wichtig und erschreckend:
Angst macht krank! Wer also Ängste schürt... Ich habe die Zahlen nicht zusammengesammelt und jeder Tote durch Schlamperei ist einer zuviel. |
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catman41
Hat sich gelöscht |
19:13
![]() |
#1604
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Moin, Fakt ist: s. Signatur Wenn man nur will (Atomlobby/Mafia u, Atomiker - isz alles machbar. Ihr werdet sehen oder müßt in ein Land auswandern, wo die betonklötze (noch) stehen lg Harry |
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Franquin
Hat sich gelöscht |
19:47
![]() |
#1605
erstellt: 17. Jan 2012, ||||
Also erst mal solltest Du besser mal auf die Fragen anderer eingehen, denn die haben Dich gebeten. Ich nicht. Dazu habe ich nicht von Elektrolyse geredet, sondern von einem Verfahren zur Methansynthese, das ich bereits mit einem Wirkungsgrad über alles mit 37% angegeben und belegt habe. Sabatier, Nobelpreis 1912, vielleicht erinnerst Du Dich jetzt.
Aha, zeitlich also... Nun, ja, ich hatte mit Prenzlau nichts am Hut. Ich habe das Beispiel der Energielandschaft Morbach gebracht. Wollen wir jetzt mal wieder auf eine Ebene kommen, die das Werfen von Nebelgranaten verbietet? Ich könnte sonst die Lust verlieren. Was mich ja mal interessiert, welches Gewerbe hast Du denn neben Deiner Festanstellung bei einem der großen Energieversorger? Oder war das mit der Festanstellung eine Finte? |
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