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Die "Energiewende" in Deutschland - und nun?

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Beitrag
Franquin
Hat sich gelöscht
#901 erstellt: 15. Nov 2011, 11:38

heip schrieb:

Technik die begeistert...



... Vorsprung durch Gehirn ...


Wobei Gehirn in diesem Lande eine Mangelressource zu sein scheint. Eine Freundin, Krankeschwester, wird gerade berufsunfähig wegen mehrerer Bandscheibenvorfälle und einer beginnenden Arthrose. Das Arbeitsamt hat ihr eine Umschulung angeboten: Zur Altenpflegerin...

Nicht, dass sie das als examinierte Krankenschwester nicht schon automatisch wäre. Aber anstatt 75 Kilo schwere behinderte Kinder aus dem Bett zu heben, muss sie es dann mit 120 Kilo schweren Rentnern tun.

Ich sehe das als Beweis für die absolute Abwesenheit von Hirn.
ZeeeM
Inventar
#902 erstellt: 15. Nov 2011, 12:25
Das ist nicht Mangel an Hirn, das ist Vorsatz.
Ich kenn so ein Fall, wo jemand mit entsprechender Rückenbproblematik Jobs als Möbelpacker vermittelt bekommen hat.
heip
Inventar
#903 erstellt: 15. Nov 2011, 13:42
Ja,
ich bin absolut der Meinung, dass in einem Land,
in dem in ca. 50 Jahren Gebrauch die Funktion eines
Heizkörperthermostaten nicht verstanden wurde,
definitiv keinerlei KKWs oder ähnliches Gefahrenpotential
enthaltenes gebaut werden sollte ...

Ja ja, so ist es wohl ...


[Beitrag von heip am 15. Nov 2011, 17:36 bearbeitet]
Franquin
Hat sich gelöscht
#904 erstellt: 15. Nov 2011, 14:09

heip schrieb:
Ja,
ich bin absolut der Meinung, dass in einem Land,
in dem nach ca. 50 Jahren Gebrauch die Funktion eines
Heizkörperthermostaten nicht verstanden wurde,
...


Was erwartest Du in einem Land, in dem man Motoren mit einem Meißel repariert...

Bisher dachte ich ja immer, nur die Amis seien doof, weil sie auf einem Kaffebecher eine Warnung vor der hohen Temperatur des Getränks brauchen, aber mittlerweile gibt es das sogar in Deutschland. In Amiland muss es dann folgerichtig bald als Piktogramm - für die Analphabeten - aufgedruckt sein.
lumi1
Hat sich gelöscht
#905 erstellt: 15. Nov 2011, 20:56
Hy..

Ihr vergesst zu differenzieren, dass in Ami-Land das Volk mit Absicht dumm gehalten wird, nicht die sind dumm, welche die Fäden ziehen.
Und was bitte ist da hier anders??????
Von daher mache ich mir selbst bei denen keine Gedanken, dass sie mit der Atomkraft zur Energiegewinnung fahrlässiger umgehen, als Europäer.
Zumal zum Großteil deutsche Techniker, Ingeneure, Arbeiter, Wissenschaftler ihnen erst die Technik ermöglichten, und bis heute u.a. auch für sie arbeiten.
Ach so, ja, deutsche Firmen ja auch, naja, dort können sie ja bauen, ist ja auf einer "anderen" Welt, nicht hier. gg
Also alles bezogen, zumindest auf Kraftwerke..

Was sie allerdings Jahrzehntelang an atomaren Versuchen im Wasser, der Luft, dem "Weltall", auf u. unter der Erde, UND, an ihren eigenen Landesbürgern machten, steht auf einem anderen Blatt.
Schon alleine dies hat der gesamten Welt, unserem Planeten, mehr nicht wieder gut zu machenden Schaden zugefügt, als Tschernobyl u. Fukushima zusammen.
Aber, das ist alles vergessen, darüber wird geschwiegen, auch hier, in unserer US-Arschkriecher-Nation Nr.1.
U.a. das Ozonloch kommt von Kühlschränken klar, hihi..., und jetzt wettern die ansässigen Atomgegner hier auf die USA und deren "Blödheit" mit AKW's, köstlich.

Bei uns im Land brauchts tatsächlich nicht den Hinweis, dass ein Becher mit Kaffee heiß ist, weil, der Deutsche eh so dabbisch ist, und sich gleich selbst als "dumm" bezeichnet, wenn er etwas verschüttet, dass er vor lauter Hitze nicht halten konnte; weil an der Becherisolation gespart wurde..
Aber, auch hier sieht man trotzdem wieder das Arschkriechertum, da es dennoch vereinzelt drauf steht.
Jetzt müssten sie nur noch anpassen, dass wenn ich mich mit dem Kaffee aus "eigener Doofheit" verbrühe, ich auch paar Millionen Schadensersatz von Starbuck's oder McDoof bekomme; genau deshalb steht es nämlich in USA auf den Bechern.

Ansonsten wäre denen verdammt egal, wie viel dumme Amis sich die Schnauze verbrennen.
Oder sind die Amis gerade deshalb, das Volk, gar doch nicht so dumm, wie wir selbst?
Ach so, Piktogramm, für die Analphabeten...
Mh, bei uns sieht das nicht wesentlich besser aus, es ist teilweise erschreckend, wie "hoch" das Bildungsniveau mittlerweile ist, grade bei Jugendlichen, Hauptschule.
Und auch die werden älter..
Jaja, ich bin auch schon lange, in vielerlei Hinsicht, kein Freund der USA mehr, aber, es ist wirklich kaum mehr schlimmer wie hier.

Aber, mein Schlusswort, wie so oft:
Hauptsache keine deutschen AKW's mehr, und alles wird gut...

MfG.
Schlaft alle gut, träumt nicht zuviel von Reaktorgau's, der Sensenmann kann euch schon holen, wenn ihr aus Versehen in eine Glühlampenfassung voller Ökostrom greift.
Franquin
Hat sich gelöscht
#906 erstellt: 16. Nov 2011, 01:16

lumi1 schrieb:
Hy..

[...]
Aber, mein Schlusswort, wie so oft:
Hauptsache keine deutschen AKW's mehr, und alles wird gut...

MfG.


Hm, also wenn ich Dich richtig verstehe, sind die Amerikaner besser, weil sie es zum Beispiel mit dem Völkermord besser hingekriegt haben als wir indem sie es zum Volkssport gemacht haben. Deshalb schämt sich dort auch keiner dafür, im Gegensatz zu hier (was meiner Ansicht nach richtiger ist). Wenn sie dann mal etwas komplizierteres bauen wollen, so wie die Raketen zum Mond, dann holen sie sich die Spezis aus Deutschland, zum Beispiel den, der bei den Nazis die Raketen für den Beschuss von London gebaut hat, und Sklaverei ist bei ihnen keine Sache der Antike.

Ich verstehe, dass Du sie nicht magst. Ich mag sie auch nicht. Wusstest Du übrigens, dass bei einem direkten Vergleich von Japanischen und Amerikanischen Schulkindern die schlechtesten Japaner besser in Mathematik sind, als die besten Amerikaner?

Wie auch immer, ich bin Deutscher und habe in Amiland kein Mitspracherecht. In meinem Land habe ich zumindest ein theoretisches. So ist es mir ganz lieb, wenn in meinem Land die Atomenergie keine Zukunft mehr hat. Auch wenn ich am Ende ein paar Euro weniger in der Tasche habe. Anderen Menschen, ganzen Völkern geht es schlechter als den Ärmsten bei uns. So what.


lumi1 schrieb:

Schlaft alle gut, träumt nicht zuviel von Reaktorgau's, der Sensenmann kann euch schon holen, wenn ihr aus Versehen in eine Glühlampenfassung voller Ökostrom greift.
:D


Auch das Pinkeln auf einen elektrischen Weidezaun kann schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen, egal woher der Strom kommt. Aber mal ehrlich, wie doof muss man sein, wenn man eine unter Strom stehende, leere Lampenfassung so herumexistieren hat, dass man aus Versehen hineingreifen könnte?


[Beitrag von Franquin am 16. Nov 2011, 01:17 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#907 erstellt: 16. Nov 2011, 09:16

Auch das Pinkeln auf einen elektrischen Weidezaun kann schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen, egal woher der Strom kommt. Aber mal ehrlich, wie doof muss man sein, wenn man eine unter Strom stehende, leere Lampenfassung so herumexistieren hat, dass man aus Versehen hineingreifen könnte?

Man muss Amerikaner sein...!



Hm, also wenn ich Dich richtig verstehe, sind die Amerikaner besser, weil sie es zum Beispiel mit dem Völkermord besser hingekriegt haben als wir indem sie es zum Volkssport gemacht haben. Deshalb schämt sich dort auch keiner dafür, im Gegensatz zu hier (was meiner Ansicht nach richtiger ist). Wenn sie dann mal etwas komplizierteres bauen wollen, so wie die Raketen zum Mond, dann holen sie sich die Spezis aus Deutschland, zum Beispiel den, der bei den Nazis die Raketen für den Beschuss von London gebaut hat, und Sklaverei ist bei ihnen keine Sache der Antike.






Wie auch immer, ich bin Deutscher und habe in Amiland kein Mitspracherecht. In meinem Land habe ich zumindest ein theoretisches. So ist es mir ganz lieb, wenn in meinem Land die Atomenergie keine Zukunft mehr hat. Auch wenn ich am Ende ein paar Euro weniger in der Tasche habe. Anderen Menschen, ganzen Völkern geht es schlechter als den Ärmsten bei uns. So what.


In diesem Zusammenhang, aus dieser Sichtweise, bin sogar ich, theotretisch, "gegen" Atomkraft.


MfG.
Soundy73
Inventar
#908 erstellt: 16. Nov 2011, 18:53
Nothinmg new

Gegen alles? Für was?

In Kürze bringe ich wohl auch "Atomstromfilter" auf den Markt, wie...

http://www.nucleostop.de/index.html

Vorsicht, Voodoo! - Aber als Eckschperte in genug Talkshows gesessen und möglichst in der Blöd erwähnt, dann rollt der Rubel. Löst zwar kein "Energiewende"-Problem aber füllt die Taschen. So wie z.B. Windkraftanleihen...mal kuugeln 6% auf´s Bare sind locker drin.

Nehmen ist seliger denn geben und wer viel gibt, wird bald nichts mehr haben. (alte Altländer Weisheit)
catman41
Hat sich gelöscht
#909 erstellt: 17. Nov 2011, 11:37
Moin,

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,798324,00.html

das wird aber teuer für die franz. Bevölkerung, denn die franz. Atommafia wird das sicherlich nicht bezahlen.

lg
Harry
Ener-
Stammgast
#910 erstellt: 17. Nov 2011, 12:03
Wird dort sicherlich niemanden interessieren... die Überprüfung der Meiler wird das teuerste gewesen sein.
Soundy73
Inventar
#911 erstellt: 17. Nov 2011, 12:54
Der französische Stresstest soll wohl nächste Woche im I-Net zu lesen sein, schaun´ mer mal.

Einzelfall: http://staseve.wordp...kpunkte-an-cattenom/

Gebunkerte, erdbebenfeste Notsteuerstellen und Notstandsdiesel/Notspeisesysteme (mindestens zweisträngig) sind übrigens in (D) Standard (meines Wissens in jeder Anlage) und nachrüstbar.

Harry, es wird nicht nur für die französische Bevölkerung teuer Der preisgünstige "Zukaufstrom" wird knapper, durch längere Stillstandszeiten und damit teurer, während wir zeitweise EEG-Strom zum "Minuspreis" exportieren werden und immer mehr davon, der Ausbau ist ungebremst. Da geht dann wohl doch der "Nachtragshaushalt" in Sachen.
Es geht also um Speicherkapazitäten (Vorteil, der Marktpreis wird höher, das steigert die Rentabilität) kein Weg herum.

Wie man allerdings z.B. in Fessenheim eine Reaktorbodenplatte dicker ausbauen will, erschließt sich mir nicht so ganz.
Bei Doppelblockanlagen (in Frankreich zumeist) ging man bisher davon aus, dass nur eine Anlage betroffen wäre und schuf "Querverbindungen". Beim kompletten "Station Blackout" wie jetzt unterstellt nützen die dann nichts.
Die Nachrüstfristen werden den Erzeugungspreis mitbestimmen.
Frankreich wird und kann auf die Kernkraft nicht so schnell verzichten. Wenn wir nicht den wirtschaftlichen und sicheren Weg schnell finden, werden die Nachrüstfristen, entsprechend lang gestaltet werden. Zugzwang für die Öko-Mafia (ich darf wohl auch mal )

p.s. Insider-Info: Aktien von Großdiesel-Herstellern kaufen, siehe Link von Harry


[Beitrag von Soundy73 am 17. Nov 2011, 12:56 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#912 erstellt: 17. Nov 2011, 14:53
@Soundy,


Frankreich wird und kann auf die Kernkraft nicht so schnell verzichten.


schlimm genug!

Auch der Franzmann wird einsehen müßen, das diese Dinotechnik im Ernstfall nicht beherrschbar ist.

Spätestens, wenn die ihr Fukushima haben, was bei den z. T. alten Kisten recht wahrscheinlich ist.

Wenn die Bevölkerung merkt, das aufgrund der Nachrüstungen, Kosten auf sie zukommt, wird auch in Frankreich die Anti-Atom Bewegung - die es ja bereits gibt - an Zulauf gewinnen.

lg
Harry
tsieg-ifih
Gesperrt
#913 erstellt: 17. Nov 2011, 18:20

Ener- schrieb:
die Überprüfung der Meiler wird das teuerste gewesen sein.

Nicht ganz, lassen wir den Umstand beiseite dass Atomstrom die teuerste Energieform aller Zeiten ist (wenn man ALLE Aspekte berücksichtigt), dienen die "Überprüfungen" als Beruhigungspille die wir schlucken sollen.

Jahrelang wurde verbreitet dass unter normalen Umständen nichts passieren kann, wieso sollten die Atomkonzerne aufeinmal Milliarden von Euros in ein Fass ohne Boden investieren, wenn der ohnehin schon teure Atomstrom dannach unbezahlbar wäre? Dann wären die ja schön blöd

Eine wirkliche Sicherheit wird aus nachvollziehbaren finanziellen Gründen von selbst verhindert.
Soundy73
Inventar
#914 erstellt: 18. Nov 2011, 07:43
...teuerste Energieart aller Zeiten...

Zusammensetzung Strompreis: http://www.kwh-preis.de/strom/strompreise
Siehe auch: http://www.wkw-oberstaufen.de/index.shtml?fakten_strompreis

Fortsetzung und Gegenüberstellung folgen.
Schwergewicht
Inventar
#915 erstellt: 18. Nov 2011, 10:03
Hallo,


tsieg-ifih schrieb:
.....lassen wir den Umstand beiseite dass Atomstrom die teuerste Energieform aller Zeiten ist (wenn man ALLE Aspekte berücksichtigt).....


selbstverständlich ist sie das.

Aber selbst wenn sie es nicht wäre, kein "normal" denkender Mensch kann/sollte, selbst wenn die Energiekosten "steigen" sollten, anhand von monetären Gedanken und damit verbundenen hirnlosen Preis-beispielen/vergleichen auch nur einmal dabei den Gedanken ausschließen, dass man mit dieser Technologie Millionen von Menschen töten kann. Und wenn schon monetär (was ich sowieso nicht verstehe) gedacht wird zusätzlich berücksichtigen, was zwar im Vergleich dazu zwar unwichtig aber nunmal eine Tatsache ist, dass neben der "permanenten" Gefahr für eigentlich jeden Menschen auf der Welt gerade das immer wieder von der Atomlobby gebracht Argument des Geldes bei einem Gau, wenn ein entsprechendes Atomkraftwerk betroffen wäre, unter Umständen monetäre Aufwendungen in zig Billiarden Euro nach sich ziehen würde, die bei einem entsprechend großen Gau entstehen würden, da ja extrem große "Landstriche" (unter Umständen sogar ganze Länder) auf "unbestimmte" Zeit unbewohnbar wären und unter Umständen das Ende einer ganzen Volkswirtschaft (oder sogar mehrerer) bedeuten könnten.

In der Relation dazu sind doch Szenarien eines umstürzenden Windrades, oder eines explodierenden herkömmlichen Kraftwerkes, obwohl auch sicherlich für sich genommen schlimm genug, noch nicht einmal im Vergleich zu einem Gau ein Pups.

Allein an den Gedanken der allerschlimmsten Möglichkeit und die Wahrscheinlichkeit ist nach den Geschehnissen der letzten Jahrzehnte gar nicht so gering, wie es uns von der Atomlobby immer eingeredet wird. Dies muss/sollte doch jeden "normal" denkenden Menschen zu einer Änderung seiner Einstellung zu dieser Thematik veranlassen. Es sei denn, dieser Mensch ist ein Egozentriker oder "Menschenverachter", den weder das Risiko für seine Mitmenschen, Kinder, Enkel bzw. aller zukünftigen Generationen überhaupt noch interessiert oder es ist der eigene Geldbeutel in Form von (selbst wenn sie, wie von der Atomlobby permanent suggeriert, kommen würden) "höheren Energiekosten", der dann für diese "Klientel" Menschen wichtiger wäre, als das Leben vielleicht vieler Millionen Menschen.

Hätte es diesen Gau zumindest in Japan und Russland nicht gegeben, hätte ich für so eine Denkensweise vielleicht noch Verständnis, nach diesen Geschehnissen aber nicht mehr.

Aber vielleicht, weil ich aus einem humanistisch gepräten Elternhaus komme, oder einfach auch schon zu alt dafür bin, um zu begreifen, wie egoistisch und rücksichtslos viele Menschen in unserer Gesellschaft (speziell innerhalb der letzten Jahrzehnte) geworden sind, wenn es um das Wohl und Wehe "anderer" Menschen geht. Auch unter dem zusätzlichen Aspekt, dass ihnen diese "Mitverantwortung" vielleicht tatsächlich ein paar Euro kosten könnte, oder sie eben keine "permanente" Gefahr durch die Artomkraftwerke für sich selber sehen.



[Beitrag von Schwergewicht am 18. Nov 2011, 10:21 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#916 erstellt: 18. Nov 2011, 11:20
Schwergewicht, ich komme darauf zu schreiben.


In der Relation dazu sind doch Szenarien eines umstürzenden Windrades, oder eines explodierenden herkömmlichen Kraftwerkes, obwohl auch sicherlich für sich genommen schlimm genug, noch nicht einmal im Vergleich zu einem Gau ein Pups.
Ist absolut richtig, für sich genommen.

Verblüffend, (makaber?- Wer erforscht die Zahlen dazu und wie?) aber es ist wohl so:
http://www.tagesspiegel.de/wissen/opfer-der-energie/3986380.html
http://liberalesinst...-sind-nicht-tragbar/

Hier geht es nur um die Energieerzeugung, um nicht wieder andere zivilisatorische Killer anzuführen.


Was sagen die Fachleute zur "Energiewende" (erst ausblenden, ist ´was länger): http://www.energie-fakten.de/pdf/energiewende-fachleute.pdf

Deshalb,
wenn es um das Wohl und Wehe "anderer" Menschen geht.
...muss man zuerst zuende denken.
Sicherheit geht in jedem Falle vor wirtschaflichem Erfolg, habe ich mal gelesen

Trotzdem zurück zu wirtschaftlichen Betrachtungen:
http://beltwild.blog...er-energiewende.html

http://www.bmwi.de/B...ache=de,rwb=true.pdf
tsieg-ifih
Gesperrt
#917 erstellt: 18. Nov 2011, 11:26

Soundy73 schrieb:
teuerste Energieart aller Zeiten...
Zusammensetzung Strompreis:

Ich meinte nicht Kostenanteile wie sich der Strompreis zusammensetzt, nicht die Energiepreise die schon immer permanent ansteigen und auch nicht die Stresstests deren Kalkül längst bekannt sind, sondern die schlichte Tatsache dass eine sichere Endlagerung die nicht mal gefunden wurde auf Dauer alle Kosten sprengt.
Dabei meinte ich nicht mal einen GAU der nicht versicherbar ist.


Schwergewicht schrieb:
Es sei denn, dieser Mensch ist ein Egozentriker oder "Menschenverachter", den weder das Risiko für seine Mitmenschen, Kinder, Enkel bzw. aller zukünftigen Generationen überhaupt noch interessiert oder es ist der eigene Geldbeutel in Form von (selbst wänn sie, wie von der Atomlobby suggeriert, kommen würden) "höheren Energiekosten", der dann für diese Menschen wichtiger wäre, als das Leben vielleicht vieler millionen Menschen.


Besonders werden steigende Energiekosten gerne als Proargument genommen und so getan als ob mit Kernkraft alles billiger geworden wäre
Aber ob Befürworter eine misanthropische Gene besitzen wage ich zu bezweifeln, meist ist ihr Umfeld "schuld" wo diese Menschen aufwachsen, wie sie erzogen werden usf.

Auch wenn's noch nicht soweit ist, die technischen Möglichkeiten einer effizienten nachhaltigen Energieversorgung werden immerhin besser, weil der Atom-Ausstieg einige Blockaden aufgelöst hat. Interessante Ansätze gibt es aufeinmal, Not macht bekanntlich erfinderisch und Potenzial zum Energiesparen ist immer noch vorhanden.

Wenn die Ölpreise weiter steigen dann fahren/heizen die Leute bewusster, hat auch einen "Erziehungseffekt" (man muss nur auf der Autobahn gucken ;-) aber dann müsste man auf das Märchen vom "ewigen Wachstum" verzichten und das will die Finanzwirtschaft nicht, da mehr Schulden zwangsläufig mehr Geld bedeutet. Auf Pump leben ist zwar schön, aber bedenkenswert ist dass für unseren heutigen Lebensstandard nachfolgende Generationen ausgleichen müssen. Ist wie mit dem Atommüll, heute leben morgen zahlen.
Soundy73
Inventar
#918 erstellt: 18. Nov 2011, 12:50
Ich gebe Dir mit den unteren beiden Thesen, die ich gern wiederhole, falls jemand dazwischen postet, tsieg-ifih, vollkommen recht:

Auch wenn's noch nicht soweit ist, die technischen Möglichkeiten einer effizienten nachhaltigen Energieversorgung werden immerhin besser, weil der Atom-Ausstieg einige Blockaden aufgelöst hat. Interessante Ansätze gibt es aufeinmal, Not macht bekanntlich erfinderisch und Potenzial zum Energiesparen ist immer noch vorhanden.

Wenn die Ölpreise weiter steigen dann fahren/heizen die Leute bewusster, hat auch einen "Erziehungseffekt" (man muss nur auf der Autobahn gucken ;-) aber dann müsste man auf das Märchen vom "ewigen Wachstum" verzichten und das will die Finanzwirtschaft nicht, da mehr Schulden zwangsläufig mehr Geld bedeutet. Auf Pump leben ist zwar schön, aber bedenkenswert ist dass für unseren heutigen Lebensstandard nachfolgende Generationen ausgleichen müssen. Ist wie mit dem Atommüll, heute leben morgen zahlen.


Die Endlagerkosten werden verursacherbasiert abgerechnet (werden). Das muss also in der Kalkulation der Strompreise bereits includiert sein.

Das darf man ruhig mal lesen: http://www.windstrom-kosten.de/
Ewas sehr umfassendes, muss ich auch erstmal in Ruhe lesen:
http://www.monopolkommission.de/sg_59/s59_volltext.pdf
Franquin
Hat sich gelöscht
#919 erstellt: 19. Nov 2011, 16:30

Soundy73 schrieb:

Das darf man ruhig mal lesen: http://www.windstrom-kosten.de/


Laut Denic gehört die Domain:

Domaininhaber: Heinrich Duepmann
Adresse: Georg-Büchner-Weg 3
PLZ: 33335
Ort: Gütersloh
Land: DE

(www.denic.de - Domainsuche - Domain eingeben und Captcha bestätigen.)

Creditreform / Firmenwissen sagt dazu:

Heinrich Duepmann Hausmeistertätigkeiten
Georg-Büchner-Weg 3
33335 Gütersloh
Nordrhein-Westfalen
Bundesrepublik Deutschland


Und welche Fachkompetenz soll ich dem jetzt zutrauen?


[Beitrag von Franquin am 19. Nov 2011, 16:31 bearbeitet]
Schwergewicht
Inventar
#920 erstellt: 19. Nov 2011, 17:00

Franquin schrieb:

Und welche Fachkompetenz soll ich dem jetzt zutrauen?


Fachkompetenz/Fachwissen ist uninteressant, für einen verdeckt arbeitenden "Atomlobbyisten" ist die Qualifikation als Hausmeister doch vollkommen ausreichend. Die zu veröffentlichen "Fachbeiträge" werden ihm sicherlich sowieso von entsprechender Stelle fertig angeliefert. .

Hauptsache er kann halbwegs mit Zahlen umgehen, damit er der "gekauften politischen und sonstigen Klientel" immer regelmäßig die richtigen Beträge auf ihre Konten überweist.

Franquin
Hat sich gelöscht
#921 erstellt: 19. Nov 2011, 19:30
Ja, so langsam glaube ich, Soundy kennt die alle persönlich. Hinter Energie-Fakten.de steht der Vizepräsident des Deutschen Atomforums, das bei Wikipedia als Lobbyistenvereinigung genannt wird. Das Liberale Institut ist die Naumann-Stiftung der FDP,...


[Beitrag von Franquin am 19. Nov 2011, 19:54 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#922 erstellt: 20. Nov 2011, 19:40
Würde mir ja doch etwas weh tun, wenn ein (meinetwegen) Hausmeister (den ich übrigens höchstwahrscheinlich - was ist sicher? - nicht kenne) klare Fakten aufschreibt, die jeder nachlesen kann und am eigenen Leibe erfährt - und diese dann doch verdrängt werden müssen, weil sie nicht in das kleine gleichgerichtete Weltbild passen - Schnüff.

Wahrscheilich ist sogar ein "Hausmeister" qualifizierter als die meisten "Atomexperten" (macht langsam keinen Spaß mehr, die zu demontieren, da immer nebulösere Vergangenheiten gewählt werden)

Ich darf denken und lesen, zahlen muss ich am Ende ja sowieso, wie auch Ihr alle:
http://www.spiegel.d...,1518,798074,00.html

Tennet hat nämlich aufgrund des mächtigen Ausbaus von Windenergie an der Küste, bei einem Wert des betriebenen Netzes von ~188 Mio €, Verbindlichkeiten (Kredite) für Neuanschlüsse von ~5 Milliarden €(!) angehäuft. Dass da die Preise steigen müssen, sollte selbstredend sein. (Meine Zahlen ohne Gewähr, grundsätzlich alles selbst zu bewerten!)

-dazu auch: http://independence....liert-anschluss/4553

Wenn das jetzt ´ne Atomlobbyseite ist, lach ich mich weg.
Auch der Hersteller der Tripods (Fundamente für Offshore-Windkraftanlagen) scheint mir schon in Kapitalnot , mein Extrakt aus der örtlichen Presse.

Von NIX kommt NIX, die andere Wende sollte uns ja auch nichts kosten.

Fraunhofers haben sich auch mal so ihre Gedanken gemacht: http://www.iset.uni-...mulation-Vortrag.pdf

Fazit: Die Ausgleichsleistung müsste immer teurer bezahlt werden, damit sich Ausgleichskraftwerke, vor allem neue(Gaskraftwerke), nach denen ja viele schreien, überhaupt irgendwie rechnen. Es bleibt also - auch nach diesem Szenario dabei: Umwandlung und Speicherung sind Gebot der Stunde. Ein heftiger Investitionsbedarf tut sich somit auf, also kauft man besser den billigen ausländischen Atomstrom zu.

p.s. -einige sollten sich vielleicht das hier: http://www.jokers.de...ien.html?wea=8058297 mal "reinziehen"


[Beitrag von Soundy73 am 20. Nov 2011, 19:50 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#923 erstellt: 20. Nov 2011, 20:14

Soundy73 schrieb:
Ich darf denken und lesen, zahlen muss ich am Ende ja sowieso, wie auch Ihr alle:
http://www.spiegel.d...,1518,798074,00.html

Da können die "Käsköpp" noch so viel rumjammern, wenn der Baufortschritt für das Anschliessen der 8 Kabeln zwischen Windkraft und Festland nicht zügig klappt, dann sollte man nicht holländische sondern an deutsche Firmen ausschreiben so wie es die Frau Nestle in deinem Link fordert.
Die Fa. Tennet aus NL die sich den Auftrag geschnappt hat, tut ja so als ob erst andere jetzt für ihre spätere Gewinne zahlen sollen.



Soundy73 schrieb:
einige sollten sich vielleicht das hier: http://www.jokers.de...ien.html?wea=8058297 mal "reinziehen" ;)

"Lernpaket - 50 Experimente mit regenerativen Energien" für 29,99 €

Trifft sich ja gut, endlich habe ich ein Geburtstagsgeschenk für einen 15-jährigen gefunden , hoffentlich steigt der nicht zu früh aus
_ES_
Administrator
#924 erstellt: 20. Nov 2011, 20:15
...obwohl er doch zuvor verlängert hatte.


[Beitrag von _ES_ am 20. Nov 2011, 20:16 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#925 erstellt: 20. Nov 2011, 20:20
nein der ist anständig (zumindest verlängert er geschickt meine Geduld was nicht schlecht sein muss )
Franquin
Hat sich gelöscht
#926 erstellt: 20. Nov 2011, 22:07

Soundy73 schrieb:

Wahrscheilich ist sogar ein "Hausmeister" qualifizierter als die meisten "Atomexperten"


In der Tat. Das glaube ich auch. Zumindest in den letzten dreißig Jahren. Dieser Hausmeister alleridngs fällt allerdings dadurch auf, dass er in der letzten Zeit schon einiges in den Teich gesetzt hat. Siehe nur mal die angegebene Mailadresse bei der Denic...



Soundy73 schrieb:
Ich darf denken und lesen, zahlen muss ich am Ende ja sowieso, wie auch Ihr alle:
http://www.spiegel.d...,1518,798074,00.html

Tennet hat nämlich aufgrund des mächtigen Ausbaus von Windenergie an der Küste, bei einem Wert des betriebenen Netzes von ~188 Mio €, Verbindlichkeiten (Kredite) für Neuanschlüsse von ~5 Milliarden €(!) angehäuft. Dass da die Preise steigen müssen, sollte selbstredend sein.


Ja, da kann EON ja froh sein, dass sie zufällig gerade diesen Netzabschnitt noch rechtzeitig abgestoßen haben, bevor die Investitionen notwendig wurden. Hätte sonst dem Shareholder Value weh getan, nicht wahr?

Und uns bleibt nur, die Gewinne der EON in den Gierschlünden verschwinden zu sehen und einen Nachfolger zu sponsern, damit es mit dem Windstrom weitergeht. Clever gemacht, EON; und das gleiche sehe ich für die stillgelegten Kraftwerke auf uns zu kommen. Es wird wohl doch bald Zeit für Enteignungen im großen Stil.
Soundy73
Inventar
#927 erstellt: 21. Nov 2011, 12:46
Das ist nichts neues, da gibt´s sogar ´ne eigene Partei für: http://www.politikfo...zerne-verstaatlichen
http://www.zeit.de/p...-parteitag-2/seite-3 (aktueller!)

...und schwupp, sind wir wieder hier: http://www.gruenes-b...ergiepolitik_der_DDR
RheaM
Inventar
#928 erstellt: 21. Nov 2011, 20:20
nee Soundy, da muss ich dir ausnahmweise widersprechen. In der DDR haben alle niedrige Stromkosten ( 8 DDR- Pfennig/kWh ) bezahlt. Heute in der tollen sozialen Marktwirtschaft werden wir nicht nur über die EEG- Umlage abgezockt, auch hier gilt: Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste. In diesen Fall sind es die Netzausbaukosten. Davon werden Unternehmen genau wie von der EEG- Zwangsabzocke befreit

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,798944,00.html
Soundy73
Inventar
#929 erstellt: 22. Nov 2011, 12:58
Nun ist allerdings die DDR weiter als Griechenland gekommen, die gibt´s nämlich (zum Glück) nicht mehr.

An den Folgen laborieren wir noch immer, aber schau´n mer mal nach:
http://www.ostprodukte.de/elektroenergie_der_ddr.html

Risikotechnologie : http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Boxberg

Dabei spielen Griechenland und Deutschland hier in einer Liga: http://de.wikipedia....twerke_nach_Emission

Zukunftstechnologie geht jedenfalls wohl anders...
RheaM
Inventar
#930 erstellt: 22. Nov 2011, 18:32
Sollte ja kein Zurückwünschen der DDR sein, im übrigen war ich unter den im Wiki- Beitrag erwähnten NVA- Soldaten die damals in Boxberg aufgeräumt haben. Das Ausmaß der Zerstörungen war schon enorm, von daher gehört mein Respekt den Leuten die damals in Tschernobyl und jetzt in Fukushima das Ausmaß der Schäden eindämmten und schlimmeres verhüten.

Allerdings hält sich mein Verständnis in Grenzen wenn mein Stromversorger mit der Katastrophe von Fukushima eine saftige Preiserhöhung begründet ( heute im Briefkasten, Wortlaut demnächst ).
tsieg-ifih
Gesperrt
#931 erstellt: 22. Nov 2011, 23:00

RheaM schrieb:
Das Ausmaß der Zerstörungen war schon enorm, von daher gehört mein Respekt den Leuten die damals in Tschernobyl und jetzt in Fukushima das Ausmaß der Schäden eindämmten und schlimmeres verhüten.

(von mir fett hervorgehoben)
Noch grösser wäre der Respekt wenn die Leute wüssten wie gross die Grössenverhältnisse überhaupt sind die alleine die Aufräumarbeiten nach den Fukushima Gaus in Japan beanspruchen, dann würde man die Kernenergie sofort verbieten wollen, zumindest wie bei uns langsam auslaufen lassen.
Der radioaktive Schutt von ca. 24 Millionen Tonnen soll auf das ganze Land verteilt und verbrannt werden.. obwohl wie kann man so viel Schutt verbrennen und entstehen dann nicht andere giftige Gase

Und dazu braucht's wieder wahnsinnig viel Energie .. na ja auch wenn man das ignoriert, dieser Schrott enthält ca 133 bq/kg radioaktives Material ( Schätzung / Messungen durch Regierung Iwates ). Ist normal illegal aber um den Müll zu entsorgen wurden die Grenzwerte von von 100 bq/kg jetzt im Oktober von vorher 8000 jetzt sogar auf 10.000 bq/kg erhöht.

Schön wenn man sich keine Sorgen machen muss wenn die Grenzwerte stimmen.
Ist ja nichts neues wenn man die Grenzwerte so wie man will nach Bedarf anpasst
Art. MainichiDaily News v. 2.11.11
http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/news/20111102p2a00m0na011000c.html



Allerdings hält sich mein Verständnis in Grenzen wenn mein Stromversorger mit der Katastrophe von Fukushima eine saftige Preiserhöhung begründet ( heute im Briefkasten, Wortlaut demnächst ).

Energiepreiserhöhungen gabs schon immer
dazu braucht's kein Fukushima.
Unseriöse Stromanbieter die mit Fukushima Angst einjagen um die Gewinne zu erhöhen sind das letzte.
Franquin
Hat sich gelöscht
#932 erstellt: 23. Nov 2011, 00:20

tsieg-ifih schrieb:
Energiepreiserhöhungen gabs schon immer
dazu braucht's kein Fukushima.


Stimmt. Hier in Deutschland brauchten wir nur die Privatisierung der Energieversorgung, um das Wort Strompreisexplosion zu erfinden.
heip
Inventar
#933 erstellt: 23. Nov 2011, 07:23

tsieg-ifih schrieb:
(...) Der radioaktive Schutt von ca. 24 Millionen Tonnen soll auf das ganze Land verteilt und verbrannt werden.. obwohl wie kann man so viel Schutt verbrennen und entstehen dann nicht andere giftige Gase (...)


Oh,
wirklich,
eine absolut professionelle Maßnahme,
Radioaktivität "verbrennen" ....
Franquin
Hat sich gelöscht
#934 erstellt: 23. Nov 2011, 12:58
Können sie ja zu uns schicken. Wir haben die besten Müllverbrennungsanlagen der Welt, importieren sogar Müll, um sie wirtschaftlich zu betreiben.

Wie weit sind die in Fukushima eigentlich? Das letzte was ich gehört habe ist, dass mittlerweile doppelt so viel Radioaktivität ausgetreten ist als seinerzeit in diesem maroden, überalterten russischen Meiler. Aber das war vor ein paar Wochen...

Hat jemand einen Überblick über die Meeresströmungen dort? Mich würde mal interessieren, wo die Börsäure-Plutonium-Brühe landet.
tsieg-ifih
Gesperrt
#935 erstellt: 23. Nov 2011, 16:47

Wie weit sind die in Fukushima eigentlich?

Weiter als vorher. Es kann jetzt durchaus vorkommen dass durch die weiterhin unkontrollierte Kernspaltung die Möglichkeit einer "kleinen nuklearen Explosion" besteht. Quasi eine Mini-Atombombe (so der Münchner Strahlenexperte Prof. Edmund Lengfelder). Allerdings kann NIEMAND abschätzen wieviel angereichertes Uran durch die Havarie wirklich zusammengeflossen ist.


Das letzte was ich gehört habe ist, dass mittlerweile doppelt so viel Radioaktivität ausgetreten ist als seinerzeit in diesem maroden, überalterten russischen Meiler. Aber das war vor ein paar Wochen...

Ich hatte oben die neue Studie bereits verlinkt in der man belegen konnte dass sogar 2,5 mal soviel Xenon-133 entwichen ist als in Tschernobyl.

http://www.ippnw.de/...-unmittelbar-na.html

Studie Fukushima - Xenon-133 and caesium-137 releases
http://www.atmos-che...pd-11-28319-2011.pdf

Auf ein Jahr bezogen wurde in Tokyo das 30-fache des normalen Werts gemessen (12.Oktober 2011)
http://www.strahlentelex.de/aktuell.htm



Wir haben die besten Müllverbrennungsanlagen der Welt, importieren sogar Müll, um sie wirtschaftlich zu betreiben.

Die grossen Anlagen erzeugen sogar Fernwärme und Strom.
Endlich eine wirklich sichere Lösung für unser geplagtes Land


[Beitrag von tsieg-ifih am 23. Nov 2011, 16:48 bearbeitet]
RheaM
Inventar
#936 erstellt: 23. Nov 2011, 19:41
Und was hat das alles mit dem Thema zu tun? Das heißt


Die "Energiewende" in Deutschland - und nun?


und nicht

" Das Reaktorunglück von Fukushima und dessen Auswirkungen auf Japan "

Auswirkungen auf Deutschland hats ja insofern das die ohnehin schon vorhandene Atomhysterie weiter gesteigert wurde und jetzt zu weiterer Preistreiberei ausgenutzt wird. Hat bei mir einen umgehenden Anbieterwechsel zur Folge, ihren wunderbaren " Naturstrom " können sie sich sonst wohin schieben.
catman41
Hat sich gelöscht
#937 erstellt: 23. Nov 2011, 19:53
@RheaM,


Atomhysterie


gibt es die auch, wenn so ein Teil hochgeht?!

ach ja, unsere AKW's sind ja die sichersten und die Entsorgung ist ja auch geklärt.

lg
Harry
RheaM
Inventar
#938 erstellt: 23. Nov 2011, 20:35
Selbst die dahinsiechende FDP hat mal lichte Momente. So sorgt sich Philip Rösler ob der rasant steigenden Strompreise und schlägt eine Deckelung des jährlichen Solarzubaus vor

http://www.sueddeuts...agezeichen-1.1192702
ZeeeM
Inventar
#939 erstellt: 23. Nov 2011, 21:49

RheaM schrieb:
Selbst die dahinsiechende FDP hat mal lichte Momente. So sorgt sich Philip Rösler ob der rasant steigenden Strompreise und schlägt eine Deckelung des jährlichen Solarzubaus vor


Na, da hat er ja fast deine Stimme ergattert und um mehr geht es auch nicht.
catman41
Hat sich gelöscht
#940 erstellt: 23. Nov 2011, 22:47
@RheaM,

stimmt, nicht die Bindung des Strompreis am Ölpreis sondern der Solarausbau ist Schuld daran, das Strom in den letzten jahren immer teuerer wurde.

Ist schon bezeichnend, das eine Partei, die gerade bei ca. 2% liegen, so die Fr.... aufreißt.

Naja, 2013 hat Schwarz/Gelb eh fertig!

Übrigens;
Wenn so ein Teil hochgeht, brauchen wir uns um den Solarausbau keine Sorgen machen.

lg
Harry (am 26. in Gorleben)
_ES_
Administrator
#941 erstellt: 23. Nov 2011, 23:00

Naja, 2013 hat Schwarz/Gelb eh fertig!


Und dann kommt Schwarz/Grün...
ZeeeM
Inventar
#942 erstellt: 23. Nov 2011, 23:46

R-Type schrieb:

Naja, 2013 hat Schwarz/Gelb eh fertig!


Und dann kommt Schwarz/Grün... ;)


+ Aussenminister Guttenberg
_ES_
Administrator
#943 erstellt: 23. Nov 2011, 23:49
Noch grinst er...
ZeeeM
Inventar
#944 erstellt: 23. Nov 2011, 23:54

R-Type schrieb:
Noch grinst er... ;)


Ich fürchte der wird nicht nur grinsen sondern fette Party feiern.
_ES_
Administrator
#945 erstellt: 23. Nov 2011, 23:56
Sein Vasall, die BILD, bereitet ja schon mal alles vor...
Gehört aber eher im Guttenberg-thread hin, als hier.
Lass uns aufhören..


[Beitrag von _ES_ am 23. Nov 2011, 23:56 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#946 erstellt: 24. Nov 2011, 09:00
Betreff: Der Castor rollt: Kein Endlager in Gorleben!

Hallo,

erneut rollen Castoren nach Gorleben. Jeder Atom-Transport
dorthin zementiert den Standort als Endlager, obwohl der
Salzstock geologisch voellig ungeeignet ist.

Ich habe gerade einen Online-Appell unterzeichnet und
den Bundesumweltminister aufgefordert, Gorleben als
Endlager aufzugeben.

Unterzeichne auch Du den Appell:

klick

Viele Gruesse
Soundy73
Inventar
#947 erstellt: 24. Nov 2011, 09:25
Vorher sollte man dieses vielleicht mal lesen: http://www.bmwi.de/B...ache=de,rwb=true.pdf

Meinung bilden, kann bilden.
Franquin
Hat sich gelöscht
#948 erstellt: 24. Nov 2011, 10:50

Soundy73 schrieb:


Meinung bilden, kann bilden.



Aber doch nicht nur aus einer Werbebroschüre eines Politikers. Da steht doch nur das, was uns die Pro-Atom-Gruppe seit Jahrzehnten um die Ohren säuselt.

Die haben auch gesagt, dass die japanischen Kraftwerke die sichersten der Welt seien. Und nun vergiften die die ganze Welt...


Gorleben ist als Endlager für radioaktive Abfälle völlig ungeeignet: Das Deckgebirge über dem Salzstock ist unvollständig, dadurch droht Grundwasser einzutreten. Unter dem Salzstock liegt explosives Erdgas, das Salz selbst ist von Gaseinschlüssen durchzogen.


Das sagen Andere über Gorleben.


"Meinung bilden" berücksichtigt alle diese Informationen.
Soundy73
Inventar
#949 erstellt: 24. Nov 2011, 12:59
Hmmm, und das sagen wieder andere: http://mitreden.gorlebendialog.de/mitreden/experten
Das konzept der Eignungsuntersuchung: http://gorlebendialog.de/sicherheitsanalyse/doc/9.php

Der (Prof. Klaus Duphorn) der obiges (Zitat von Franquin) sprach, spricht sich für Schacht Konrad als Endlager aus: http://www.castor.de/presse/sonst/2001/ard0425.html

Geschmacksache? Ich maße mir da keine fachlich begründete Meinung an.

Interessant zur Sicherheit: http://books.google....#v=onepage&q&f=false

Es handelt sich hier um eine, nicht meine, Meinung.
Gerald Mackenthun ist Wissenschaftsredakteur.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#950 erstellt: 24. Nov 2011, 13:15
Gerald Mackenthun schreibt auf Seite 70, dass die Asse techn. sehr erfolgreich genutzt wurde...


[Beitrag von Mimi001 am 24. Nov 2011, 13:16 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#951 erstellt: 24. Nov 2011, 14:50

Der (Prof. Klaus Duphorn) der obiges (Zitat von Franquin) sprach, spricht sich für Schacht Konrad als Endlager aus:

Schacht Konrad ist nur für leicht bis mittelstark radioaktivem Müll spezifiziert. Da kommt das verstrahlte Zeugs rein was wärmemäßig vernachlässigbar ist. Es sind zwar 90 % des gesamten Mülls, aber nur 0,1 % der gesamten Radioaktivität allen Abfalls.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schacht_Konrad



Bisher spreche nichts gegen die Eignung von Gorleben, sagte Holger Bröskamp, der Chef der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS). Die GNS ist eine Tochter der Stromkonzerne, die auch die Castor-Transporte abwickelt und das nukleare Zwischenlager in Gorleben betreibt. Doch Bröskamp weiß auch: "Endgültig nachgewiesen" ist die Eignung "nicht".

Im Bergbau heißt es: Vor der Hacke ist es duster. Und im Falle von Gorleben vielleicht sogar zappenduster.

Quelle: http://www.fr-online...,2710694,item,8.html
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