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Diskussion zu pelmazos Blog

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_ES_
Administrator
#1077 erstellt: 02. Feb 2011, 23:59
Ahaaa...
ZeeeM
Inventar
#1078 erstellt: 03. Feb 2011, 00:04

R-Type schrieb:
Ahaaa... ;)


Das bedingt einen Prozess der gegenseitigen Kontrolle und natürlich die Akzeptanz zur Korrektur.
Das sind aber schon mal zwei Punkte die in gewissen audiophilen Zirkeln scheinbar völlig abhanden gekommen sind.
Warum denke ich gerade an den Wachtum?
_ES_
Administrator
#1079 erstellt: 03. Feb 2011, 00:11
Und warum denke ich gerade an das Gegenteil von "audiophilen Fachzirkeln" ?
Gibt auf beiden Seiten ein gewisses Maß an Selbstüberschätzung, wenn man an dem Punkt angelangt ist, wo man glaubt über andere zu stehen.
Das tut man nämlich nie, man funktioniert genauso.
Es stellt sich aber von Fall zu Fall anders, für die restliche Mehrheit angenehmer dar, wenn es Einzelne gibt, die das in Worte fassen können, was sie "nur" denken.
Oder so ähnlich...


[Beitrag von _ES_ am 03. Feb 2011, 00:11 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#1080 erstellt: 03. Feb 2011, 00:15

R-Type schrieb:
Und warum denke ich gerade an das Gegenteil von "audiophilen Fachzirkeln" ?


Ich habe mal einfach gecutted, weil ich doch gleich in die Heia muss. ...Es gibt eine Seite, die einräumen soll, das es Dinge im Audiobereich gibt, die weit jenseits des Messbaren und Testbaren gibt. Die andere Seite fordert einen eventuellen Irrtum ein und der Beschäftigung mit dem Hören an sich.
Man muss wohl auch einräumen, das Elvis doch noch lebt, oder?
_ES_
Administrator
#1081 erstellt: 03. Feb 2011, 00:19

Man muss wohl auch einräumen, das Elvis doch noch lebt, oder?


Wird immer unwahrscheinlicher..
Das erinnert mich an einer meiner Lieblingspassagen von Volker Pispers:

"Wenn ein Reporter den Innenminister fragt, ob er eine Bombardierung von Berlin ausschliessen könne, so muss derjenige sagen, nein, das könne er nicht- denn ganz ausschliessen kann man es wirklich nicht.
Woraufhin am nächsten Morgen in der Zeitung stehen wird : Innenminister schliesst eine Bombardierung von Berlin nicht aus. "
ZeeeM
Inventar
#1082 erstellt: 03. Feb 2011, 00:27

R-Type schrieb:

Man muss wohl auch einräumen, das Elvis doch noch lebt, oder?


Wird immer unwahrscheinlicher..


Der war eine Schildkröte und keiner hat es gemerkt - also noch 100 Jahre sind drinn.
Mir reicht es, das ich praktisch mehrfach erfahren habe, das es im Hifibereich ne Menge Humbug gibt, der keine ernsthafte Überprüfung standhält. Der Rest ist Amusement - Es ist ja nicht meine Geldbörse.
Das einzige was mich etwas triggert, nein sogar, aber ich arbeite daran, zur Glut bringen kann, ist eine provokativ vorgetragene Arroganz. Ich weiß auch, das die Moderation das bisweilen formal dulden muss.
_ES_
Administrator
#1083 erstellt: 03. Feb 2011, 00:31

ist eine provokativ vorgetragene Arroganz


Ja, da hast Du recht, wir müssen das erdulden.
Aber was will man machen, solche Leute muss es auch geben- allerdings, und das scheint man imho ganz gerne auszublenden, hüben wie drüben.
ZeeeM
Inventar
#1084 erstellt: 03. Feb 2011, 00:35

R-Type schrieb:
..allerdings, und das scheint man imho ganz gerne auszublenden, hüben wie drüben. ;)


Das ist bisweilen nicht so einfach. Zum einen ist es ein Sender/Empfänger Problem und zum Anderen könnte man ja auch den Wachtum gleichberechtigt mit Spektrum der Wissenschaft gegenüberstellen.
Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dumme ist, ist auch eine Lebensweisheit.
_ES_
Administrator
#1085 erstellt: 03. Feb 2011, 00:38
Nein, nein...so platt wollen wir es nicht handlen.
Man ist eben nicht automatisch klüger oder gar "besser gestellt", weil man sich näher an der "Wahrheit" weiss, als andere.
Ich finde, das sollte man nie ausser Acht lassen.
Kobe8
Inventar
#1086 erstellt: 03. Feb 2011, 00:40
Gude!

pelmazo schrieb:
Das ist völlig harmlos im Vergleich was die so schnell Beleidigten in der Lage sind, selbst so abzusondern.

Ach, ich glaub', da steh' ich drüber - Es wurde sich hier mal darüber aufgeregt, mein 'Gude' wäre für manche schon nicht mehr erträglich (obwohl es wohl mehr um den Inhalt danach ging), und, naja, ich hab' das Geschreibsel des 'Dr.s' gelesen, der nicht wirklich kapiert, dass ein wissenschaftlicher Abschluß oder gar Titel gerade auf dem Gebiet der Natur- und Ingenieurwissenschaftem nicht mehr ist als 'Naja, er kann was, und vielleicht passt es ja zu dem, was wir so machen', da man die Disziplin 'nebenan' schon wieder von Grund auf erlernen muss (wenn auch mit Startvorteilen).
Mir geht dieses Pseudo-Elitäre getue auf den Sack - Und wenn man's nicht hört, ist man halt taub oder ein eine Schxxx-Anlage, und das Ohr ist besser als jedes Messgerät und, naja, wir können es aber auch nicht testen, weil die Testverfahren so schlecht sind - Ich war die letzten 2 Jahre externer (selbständiger) Berater in einer Investmentbank, und hatte natürlich viel mit Händlern zu tun (hauptsächlich FX und kurze Zinsen), und da waren es genau die gleichen Sprüche: Wir verdienen doch das Geld (was nicht wundert, wenn ich mit Spannen arbeite), und wir schätzen den Markt schon richtig ein, OK, manchmal halt nicht, aber in der Regel schon, usw.usf., aber OK, die Jungs bekommen halt 6stelliges Brutto im Jahr (OK, ich auch, aber das was ich bekomme und mehr haben die als Bonus oben drauf). Jeder andere würde es nicht schlechter machen (OK, man darf halt keine handwerklichen Fehler machen, da sind die Jungs schon gut), aber ansonsten - Naja, wahrscheinlich hätte ich zu viel Skrupel bzw. würde zu viel nachdenken - gerade, wenn du soeben 'nen 6stelligen Betrag oder so versenkt hast.
Aber gerade dieses Pseudoelitäre - jeder, der in diesem oder im Forum für alternative Physik schreibt, er war gerade bei 'nem Händler, und hat sich für 'n paar hundert Eumel ein achwietolles Kabel gekauft, und jetzt die Frau aus der Küche gerannt kommt, meint, er hat die E-Technik neu erfunden, sein Gehör bzw. seine Wahrnehmung sei unfehlbar und er hat die nächsthöhere Spähre erreicht - und merkt gar nicht, dass er damit alle anderen als Deppen hinstellt - Kreidefressen hin oder her.

Gruß Kobe
Edit: Sinnentstellenden Tippfehler


[Beitrag von Kobe8 am 03. Feb 2011, 00:53 bearbeitet]
Kobe8
Inventar
#1087 erstellt: 03. Feb 2011, 00:52
Gude!

ZeeeM schrieb:
Das einzige was mich etwas triggert, nein sogar, aber ich arbeite daran, zur Glut bringen kann, ist eine provokativ vorgetragene Arroganz.

Siehe meinen letzten Beitrag.

ZeeeM schrieb:
Mir reicht es, das ich praktisch mehrfach erfahren habe, das es im Hifibereich ne Menge Humbug gibt, der keine ernsthafte Überprüfung standhält. Der Rest ist Amusement - Es ist ja nicht meine Geldbörse.

Ich finde es schade, dass durch diese teilweise sinnlosen Diskussionen die wahre Beschäftigung mit dem Hobby zu kurz kommt - Auch, was die Produktentwicklung angeht, man siehe bspw. mal den Markt für CDPs mit eingebauter HD und kleinem Display als Server oder gar das ganze als Receiver - Als wäre es unmöglich, so was als Standalone zu bauen (nein, ich will bewusst keinen PC) - Aber inzwischen wird die Klangreglung ja schon verteufelt - Ja, sowas ist bei KH (also an einem KHV) sinnvoll - und nein, das Kabel vom CDP zum KHV macht nicht mehr oder weniger Bass.

Gruß Kobe
ZeeeM
Inventar
#1088 erstellt: 03. Feb 2011, 00:57

R-Type schrieb:
Man ist eben nicht automatisch klüger oder gar "besser gestellt", weil man sich näher an der "Wahrheit" weiss, als andere.


Wennschondennschon... Kann man gleichberechtigt über Feinstofflichkeit, Lurdwasser und die Segen von Uriella palavern? Wo ist die Grenze?
Matrix kann man auch durchaus ernsthaft in Erwägung ziehen ohne Rumzukaspern.
Raummode... äähhh... Kammer.. Zimmerdrö.. Klang, so war der Nick, versucht ja auch in seinem Mix aus Fakt und daraus extrapolierter Fiktion, die Schwurbeleien mancher Hersteller in den Breich des Möglichen zu verfrachten. Mir scheint, ihm ist es vollkommen klar, das er sich auf Dauer nicht mit Pelmazo auseinandersetzen kann.
Ach ....egal, ich bin Müde, höre noch ne Runde Bob Marley und gut ist es. Musik First? Klar, das spielt das Equipment eine untergeordnete Rolle.
Gute Nacht.
Soundscape9255
Inventar
#1089 erstellt: 03. Feb 2011, 01:00

Kobe8 schrieb:
Wir verdienen doch das Geld (was nicht wundert, wenn ich mit Spannen arbeite), und wir schätzen den Markt schon richtig ein, OK, manchmal halt nicht, aber in der Regel schon, usw.usf.,




http://www.wirtschaf...tientipp_WMR0408.pdf
Hmeck
Inventar
#1090 erstellt: 03. Feb 2011, 01:11
Mich kann keiner beleidigen.

Weil: Nette Menschen tun das nicht.
Und die anderen - na, die KÖNNEN mich nicht beleidigen!
Zweck0r
Inventar
#1091 erstellt: 03. Feb 2011, 01:20

Kobe8 schrieb:
Aber inzwischen wird die Klangreglung ja schon verteufelt


Die Saat des Bösen ist schon deutlich älter. Neulich fand ich mit Entsetzen in einer Audio von 1982 (!) einen völlig unsachlichen Klangregler-Hetzartikel, der die läppischen Phasenverschiebungen als ultimative Katastrophe darstellte. Dass jeder Lautsprecher (ohne FIR) um Größenordnungen schlimmere Phasenverschiebungen produziert, die trotzdem nicht hörbar sind, wurde natürlich verschwiegen

Grüße,

Zweck
andisharp
Hat sich gelöscht
#1092 erstellt: 03. Feb 2011, 01:29
Am Anfang der 80er ging es doch los mit dem esoterischen Verbrämen der Hifi-Technik. Die Eso-Elite traf sich dann nicht mehr auf der Hifi in Düsseldorf sondern in verschiedenen Hotels in der Stadt.
Kobe8
Inventar
#1093 erstellt: 03. Feb 2011, 01:32
Gude!

Soundscape9255 schrieb:
:D :D

Interessanter von Walter Krämer finde ich 'Denkste!: Trugschlüsse aus der Welt der Zahlen und des Zufalls' und 'Die Panik-Macher'.
Und zum Thema: Die beste Publikation ist die Dissertation von Carsten Wittrock "Messung und Analyse der Performance von Wertpapierportfolios. Eine theoretische und empirische Untersuchung."
Leider ausverkauft, ich habe ein Exemplar, sind aber 100 Eumel - Hey, da kriegt man ja schon ein brachbares NF Kabel für (zumindest Mono).
Der empirische Teil ist, naja, war zu erwarten.

Gruß Kobe

Kurzbeschreibung (von amazon)
"In der von Herrn Wittrock vorgelegten Arbeit wird der theoretische Stand der Performance-Messung exzellent dargelegt. Hervorzuheben ist vor allem, daß der Autor sich nicht auf die gebräuchlichen Verfahren und Risikomaße beschränkt, sondern sämtlichen für die Performance-Messung und -Analyse relevanten Fragestellungen sowohl theoretisch als auch unter Einsatz anspruchsvoller statistischer Methoden empirisch nachgeht. Dabei kommt Herr Wittrock zu Ergebnissen, die nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion über die Performance-Messung darstellen, sondern auch von praktischer Bedeutung sind. Aufgrund der gut strukturierten Vorgehensweise, der transparenten Darstellung der Sachverhalte und der umfassenden kritischen Abhandlung sämtlichen Performance-Analyse-Methoden kann das Buch neben Wissenschaftlern vor allem auch Portfoliomanagern sowie privaten und institutionellen Kapitalanlegern empfohlen werden, die sich mit Fragen des Wertpapiermanagements und der Wertpapier- und Kapitalmarktanalyse beschäftigen." Prof. Dr. Manfred Steiner, Universität Augsburg
Kobe8
Inventar
#1094 erstellt: 03. Feb 2011, 01:39
Gude!

Zweck0r schrieb:
Die Saat des Bösen ist schon deutlich älter.

Dieser ganze Purismus ist doch für 'n Arsch - Was ist gegen einen EQ einzuwänden, um die Aufnahme, die LS oder den Raum zum klingen zu bringen? Bei 'nem Tuner ist ein HF-Kuhschwanz standrad, Ich würde sogar noch weiter gehen, mich würde mal ein Hall bei KH interessieren, und manchmal wäre auch ein Kompressor nicht schlecht.
Aber hauptsache Plattendreher, Röhrenamp und BB sind Hifi.

Gruß Kobe
Zweck0r
Inventar
#1095 erstellt: 03. Feb 2011, 02:19

Kobe8 schrieb:
Was ist gegen einen EQ einzuwänden


...und gegen eine vernünftige gehörrichtige Lautstärkeregelung. Ich weiß schon, warum ich nur 30 Jahre alte Verstärker nutze. Nicht nur wegen der massiven Alu-Knöpfe und -Frontplatten

Grüße,

Zweck
kalia
Inventar
#1096 erstellt: 03. Feb 2011, 02:29

Zweck0r schrieb:

Kobe8 schrieb:
Was ist gegen einen EQ einzuwänden


...und gegen eine vernünftige gehörrichtige Lautstärkeregelung. Ich weiß schon, warum ich nur 30 Jahre alte Verstärker nutze. Nicht nur wegen der massiven Alu-Knöpfe und -Frontplatten


Ist halt heute alles ziemlich überflüssig und grob, wenn man streamt, bzw über den Rechner hört
Foobar mit Convolver, fertig
Muss man theoretisch auch keine Phasendrehereien mehr in Kauf nehmen
Inwieweit es Möglichkeiten gibt eine mit der Lautstärke angepasste Loudness einzubasteln, weiss ich zwar nicht, kannt ich aber eh nur von den alten Sabas
Und so richtig hat mir das auch nicht gefehlt als ich einen Verstärker ohne gekauft hab


[Beitrag von kalia am 03. Feb 2011, 02:34 bearbeitet]
kammerklang
Stammgast
#1097 erstellt: 03. Feb 2011, 09:36
Ok, erst Quark, dann Fischbutter, und zum Abschluß noch pelmazsalat, dann ist das verdrehte Menü komplett.

Die Brownsche Molekularbewegung begrenzt die Schallwellen in keiner Weise, eine solche minimale Energie gibt es schlicht und einfach nicht… So einen Bereich gibt's nicht. Eine hundertmal schwächere Schallwelle ist immer noch eine Schallwelle. Egal wo man die Grenze zu ziehen versucht.

Aja? Ich dachte immer die Energie einer Schallwelle in einer Volumeneinheit des Mediums wäre der Mittelwert der kinetischen Energie der darin enthaltenen Teilchen. Aber natürlich kannst Du als Chef-Thermodynamiker kinderleicht infinitesimale Schallwellen mit einer Energie noch unter der immer vorhandenen Thermischen Rauschenergie erzeugen. Einverstanden, im pelmaziversum muß der zweite Hauptsatz der Thermodynamik nicht gelten, und dafür kriegst dafür sicher bald den dort verliehenen Nobelperverspreis, kein Zweifel. Unglaublich, Du bist ein großer Zauberer, Hybris ist kein Wort dafür.

Molekularbewegung…Wurzel der Rauschleistungen….Parabolspiegel…Trichter

Alles richtig, aber was soll das? Wurde nicht bestritten und nicht angesprochen, aber einfach mal suggerieren, je größer je besser, das bedient den technischen Protzreflex. Dabei wird natürlich unterschlagen, dass der Gewinn an S/N auf Kosten von Bandbreite, Dynamik und Rückwärtsdämpfung geht, vom negativen Einfluß der schieren Größe des Mikros auf das Schallfeld ganz zu schweigen. Was alles die sinnvolle Membrangröße begrenzt und weshalb Großmembranmikros den Klang hörbar verfärben, so wie jeder Hörtrichter auch, weshalb sie oft gezielt zur Klangmanipulation eingesetzt werden. Aber auf den Trichter willst Du natürlich nicht kommen.

…denn die Druckwelle ist im Gegensatz zur Brown'schen Molekülbewegung korreliert,…

eben, und in der fürs Korrelieren nötigen Energie steckt die übertragbare Information. Bei jeder sich ausbreitenden Schallwelle ist aber Dämpfung durch innere molekulare Reibung wirksam, die der Korrelation entgegenwirkt, deshalb wird ein kleiner Teil der Wellenenergie bei der Ausbreitung in thermische Energie umgewandelt. Wenn Du versuchst, eine Welle mit geringerer Energie als der der thermischen Grenze anzuregen geht das nicht, weil ihre zu geringe Korrelation sofort von der Konkurrenz der übermächtigen thermischen Energie des Mediums aufgefressen wird, die innere Reibung lässt sie nicht weiterlaufen. Auch da unten gilt „Entropie essen Information auf“, solange Du nicht mit genügend Energie dagegen hältst. Sprich, bei zu geringer Energie von Dir wird das Medium einfach ein bisschen wärmer, statt Deine dünne Informationsmenge dabei weiterzugeben, Du verwandelst Deine ohnehin geringe Informationsmenge bei diesem Versuch restlos in heiße Luft, das ist alles. Solche Versuche startest Du für meinen Geschmack zu oft, und amüsanterweise auch noch mit umgekehrt proportionalem Selbstbewusstsein:

Der Blick auf die sagenhaft geringen Auslenkungen der Membran bringt für das Verständnis dieses Zusammenhanges überhaupt nichts und verkleistert offenbar das Denkvermögen.

Unzweifelhaft ist das bei jemandem so, der die physikalischen Grenzen des Zusammenhangs zwischen Informations- und Energieübertragung durch Wellen zwar nicht verstanden hat, ihn aber dennoch so glasklar im Blick zu haben glaubt wie Du. Wenn niemand mehr darüber staunen kann, dass das Ohr im Extremfall einen Energiestrom von weniger als 50 Luftmolekülen mit thermischer Energie feststellen kann, während ein Mikro dafür mindestens einen von 2000 braucht, dann werde ich einfach nicht begreifen, wie man umgekehrt sogar von dessen technisch überlegener Empfindlichkeit um mehrere Zehnerpotenzen sprechen kann. Und erst recht nicht, wie man andere dazu bringt, das auch noch zu glauben - es tut mir leid.


Egal ob es damals um elektromagnetische Wellen ging oder nun um Schallwellen geht, ihre Ausbreitung, ihre Energie- und Informationsübertragung oder ihre Wechselwirkung mit Materie, ich kann mich über Deine famosen Fähigkeiten, die Physik stellenweise entgegen der allgemein anerkannten Naturgesetze völlig anders zu interpretieren als all die dummen märchenerzählenden Physiker, nur wundern. Kombiniert mit dem Anspruch, anderen die Welt auf derart überlegene Weise zu erklären, mit vorgeblicher Unterstützung der relevanten Fachwelt, macht es mich staunen, wie viele dabei Beifall klatschen. Wahrscheinlich um nicht weiter nachdenken zu müssen und die geteilte Überheblichkeit gegenüber anderen spontan zu bekräftigen, gedeckt von übertriebenem Selbstwertgefühl, das keinen Zweifel kennt. Dünkel, der mit Episteln regelmäßig geschürt werden muß, bevor manche zu sehr ins selber Nachdenken geraten. Weil Dünkel in der Virtualität leichter auszuleben ist, bleibt immerhin die Hoffnung, dass darunter in der realen Welt nicht allzu viele Menschen zu leiden haben... Dass Rückzüge anderer stets beleidigt erfolgen, ist natürlich die einzig mögliche Erklärung, die der Dünkel dafür zulassen darf: niemals könnte ein anderer auf die Idee kommen, hoffnungslose Auseinandersetzungen zu beenden, wenn er sieht, dass jemand nicht recht durchblickt, oder nicht durchblicken will, oder kann….
Kobe8
Inventar
#1098 erstellt: 03. Feb 2011, 10:51
Gude!

lia schrieb:
Ist halt heute alles ziemlich überflüssig und grob, wenn man streamt, bzw über den Rechner hört

Die Antwort hast du dir ja selbst gegeben - Und ich möchte nicht überall 'nen PC rumstehen haben bzw. halte die Streaming-Lösungen für nicht besonders ausgereift bzw. überteuert. Zudem ich auch einfach nur 'ne CD einlegen will.

Gruß Kobe
Nachtrag: Einzuwänden - Hm...
kyote
Inventar
#1099 erstellt: 03. Feb 2011, 11:45

kammerklang schrieb:
Kombiniert mit dem Anspruch, anderen die Welt auf derart überlegene Weise zu erklären, mit vorgeblicher Unterstützung der relevanten Fachwelt, ...

... gedeckt von übertriebenem Selbstwertgefühl, das keinen Zweifel kennt.

Ich meine da eine gewisse Parallelität erkennen zu können.


[Beitrag von kyote am 03. Feb 2011, 11:47 bearbeitet]
DamonDiG
Hat sich gelöscht
#1100 erstellt: 03. Feb 2011, 12:00
Moinsen!


kyote schrieb:

kammerklang schrieb:
Kombiniert mit dem Anspruch, anderen die Welt auf derart überlegene Weise zu erklären, mit vorgeblicher Unterstützung der relevanten Fachwelt, ...

... gedeckt von übertriebenem Selbstwertgefühl, das keinen Zweifel kennt.

Ich meine da eine gewisse Parallelität erkennen zu können.


Ich sehe da keine Parallellität, ich sehe da eindeutig Projektion.

Schöne Grüße,
Simon
Boettgenstone
Hat sich gelöscht
#1101 erstellt: 03. Feb 2011, 12:12
Hallo,


Alles richtig, aber was soll das? Wurde nicht bestritten und nicht angesprochen, aber einfach mal suggerieren, je größer je besser, das bedient den technischen Protzreflex. Dabei wird natürlich unterschlagen, dass der Gewinn an S/N auf Kosten von Bandbreite, Dynamik und Rückwärtsdämpfung geht, vom negativen Einfluß der schieren Größe des Mikros auf das Schallfeld ganz zu schweigen. Was alles die sinnvolle Membrangröße begrenzt und weshalb Großmembranmikros den Klang hörbar verfärben, so wie jeder Hörtrichter auch, weshalb sie oft gezielt zur Klangmanipulation eingesetzt werden. Aber auf den Trichter willst Du natürlich nicht kommen.

Du hebst doch dauernd ausschließlich auf die Empfindlichkeit ab ohne die Randbedingungen und die Verarbeitung im Hirn mit anzuführen.

Die von dir immer wieder angeführte Bandbreite und Dynamik kann das Ohr natürlich bei Ausnutzung der Grenzen auch nicht. Dazu eine von der Lautstärke abhängige Linearität...

Wenn man sich die Diagramme zur Hörschwelle anguckt sieht man, dass die Bandbreite bei der Empfindlichkeit von 0...-5dB etwa 2kHz Breite beträgt, ganz unten betrifft das ganze eigentlich nur einen sehr schmalen Bereich um 4kHz.
Schon ab 35dB Umgebungslautstärke(wenn nicht früher) ist ein solcher Ton nicht mehr zu hören.

Im übrigen bezweifel ich, dass das Ohr bei Tönen/Geräuschen von hinten die gleiche Empfindlichkeit besitzt, Winkelauflösung ist von hinten schon deutlich schlechter.

Altersabhängig ist das natürlich auch alles, sämtliche Grenzen die du anführst kannst du beim normalen High End Fan altersbedingt schon vergessen.

Macht aber offensichtlich nicht viel oder gar nix beim Musik hören aus.

Ja, eigentlich ist ein Vergleich zwischen Ohr und Mikro blödsinnig.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#1102 erstellt: 03. Feb 2011, 13:41

kammerklang schrieb:
Ich dachte immer die Energie einer Schallwelle in einer Volumeneinheit des Mediums wäre der Mittelwert der kinetischen Energie der darin enthaltenen Teilchen. Aber natürlich kannst Du als Chef-Thermodynamiker kinderleicht infinitesimale Schallwellen mit einer Energie noch unter der immer vorhandenen Thermischen Rauschenergie erzeugen. Einverstanden, im pelmaziversum muß der zweite Hauptsatz der Thermodynamik nicht gelten, und dafür kriegst dafür sicher bald den dort verliehenen Nobelperverspreis, kein Zweifel. Unglaublich, Du bist ein großer Zauberer, Hybris ist kein Wort dafür.


Selbstverständlich kann man Schallwellen erzeugen deren Energie unter der thermischen Rauschenergie ist. Die in der Luft vorhandene thermische Energie ist sowieso weitaus größer als die Energie auch ziemlich lauter Schallwellen. Nach Deiner Argumentation dürfte man dann bei unseren 20 °C außer Rauschen nichts mehr hören.

Es ist schon irgendwie auffällig: Wenn ein Esoteriker anfängt mit dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zu argumentieren dann kommt meistens kompletter Unsinn heraus. Und bei Dir ist zudem auffällig: Je größer der Unsinn desto mehr pumpst Du Dich auf.


Dabei wird natürlich unterschlagen, dass der Gewinn an S/N auf Kosten von Bandbreite, Dynamik und Rückwärtsdämpfung geht, vom negativen Einfluß der schieren Größe des Mikros auf das Schallfeld ganz zu schweigen.


Ich habe nichts unterschlagen, ich habe das aufgeführt was relevant für das Argument ist. Du versuchst den Punkt unter einem Schwall von Begriffen zu begraben deren Relevanz für unser Thema Du offenbar selber nicht verstehst. Das ist kein Argument, das ist Wichtigtuerei der bombastischen Art.

Die ganze Lächerlichkeit dieses Bobasts erscheint schon darin, daß der Einfluß eines Mikrofones auf das Schallfeld ja wohl gegen den Einfluß des Menschen und insbesondere seines Kopfes auf das Schallfeld gestellt werden muß. Welcher Einfluß da wohl der größere sein wird kann unschwer jeder für sich beantworten. (abgesehen davon daß das ein für unser Thema irrelevanter Punkt ist)


Was alles die sinnvolle Membrangröße begrenzt und weshalb Großmembranmikros den Klang hörbar verfärben, so wie jeder Hörtrichter auch, weshalb sie oft gezielt zur Klangmanipulation eingesetzt werden. Aber auf den Trichter willst Du natürlich nicht kommen.


Der Trichter ist irrelevant, deswegen komme ich nicht darauf.


Wenn Du versuchst, eine Welle mit geringerer Energie als der der thermischen Grenze anzuregen geht das nicht, weil ihre zu geringe Korrelation sofort von der Konkurrenz der übermächtigen thermischen Energie des Mediums aufgefressen wird, die innere Reibung lässt sie nicht weiterlaufen.


Wieviel die innere Reibung ausmacht hat mit der thermischen Energie nicht direkt was zu tun. Du postulierst einen Bezug der in dieser Form nicht existiert. Daß er so nicht existieren kann wäre bei einer quantitativen Betrachtung sofort klar, aber wenn einem seine Hirngespinste so wichtig sind wie bei Dir, dann sieht man das wohl nicht.


Unzweifelhaft ist das bei jemandem so, der die physikalischen Grenzen des Zusammenhangs zwischen Informations- und Energieübertragung durch Wellen zwar nicht verstanden hat, ihn aber dennoch so glasklar im Blick zu haben glaubt wie Du. Wenn niemand mehr darüber staunen kann, dass das Ohr im Extremfall einen Energiestrom von weniger als 50 Luftmolekülen mit thermischer Energie feststellen kann, während ein Mikro dafür mindestens einen von 2000 braucht, dann werde ich einfach nicht begreifen, wie man umgekehrt sogar von dessen technisch überlegener Empfindlichkeit um mehrere Zehnerpotenzen sprechen kann. Und erst recht nicht, wie man andere dazu bringt, das auch noch zu glauben - es tut mir leid.


Was soll denn bitte ein Energiestrom von Luftmolekülen sein? Machst Du jetzt Anleihen bei der Sprechweise der Esoteriker?


Egal ob es damals um elektromagnetische Wellen ging oder nun um Schallwellen geht, ihre Ausbreitung, ihre Energie- und Informationsübertragung oder ihre Wechselwirkung mit Materie, ich kann mich über Deine famosen Fähigkeiten, die Physik stellenweise entgegen der allgemein anerkannten Naturgesetze völlig anders zu interpretieren als all die dummen märchenerzählenden Physiker, nur wundern.


Welche Physik interpretiere ich denn gegen die Interpretation welcher Physiker? Du hast unter Anderem die Thermodynamik nicht kapiert, so viel scheint klar. Aber ich habe nichts anderes erwartet.
kammerklang
Stammgast
#1103 erstellt: 03. Feb 2011, 15:41

Selbstverständlich kann man Schallwellen erzeugen deren Energie unter der thermischen Rauschenergie ist. Die in der Luft vorhandene thermische Energie ist sowieso weitaus größer als die Energie auch ziemlich lauter Schallwellen. Nach Deiner Argumentation dürfte man dann bei unseren 20 °C außer Rauschen nichts mehr hören.

Es ist schon irgendwie auffällig: Wenn ein Esoteriker anfängt mit dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik zu argumentieren dann kommt meistens kompletter Unsinn heraus. Und bei Dir ist zudem auffällig: Je größer der Unsinn desto mehr pumpst Du Dich auf.


Leute, Mensch, Mann, pelmazo, wie peinlich muß es hier noch werden? Du zwingst mich ja geradezu dazu mich aufzupumpen, damit der Energiestrom endlich hoch genug wird, um mit der Information, die ich jetzt schon gefühlte hundert mal aussende, Deine Renitenz zu überwinden. Du, verstehst Du, Du bist es, der hier die Thermodynamik nicht kapiert, das aber einfach nie in Betracht ziehen kann. Es ist wie damals bei Hawksford, Haare raufen oder vor Lachen auf die Schenkel klopfen, und trotzdem glaubst Du mit diesem Durcheinanderbringen alles verstanden zu haben. Sieht denn keiner, dass da einer die Grundlagen der Energieübertragung durch Wellen nicht kapiert hat aber so tun will als ob? Die Energie, die in der Schallwelle steckt, muß IMMER noch zu der ohnehin vorhandenen thermischen Energie der Luft DAZUKOMMEN, sie kommt obendrauf. Du kommst nicht drunter, im Gebiet der Wellenausbreitung enthält die Luft immer etwas mehr Energie, als da wo sie nicht mehr oder noch nicht ist. Anders könnte sich eine Schallwelle gar nicht ausbreiten, und genau deshalb verliert sie beim Ausbreiten diese Energie allmählich an ihre Umgebung, wenn sie sie nicht unterwegs irgendwo sonst geballt abgeben kann.

Ich hab jetzt keine Zeit hier weiter Nachhilfeunterricht zu geben, muß weg.

@Christoph
klar nehme ich zum Spaß den Standpunkt des einseitigen Anwalts pro Ohr ein und blende alles andere aus, sonst wär die Debatte doch langweilig. Einer muß es machen, geht mir umgekehrt wie kobe, der Kabelklang bekämpfen muß :-) Heute Abend bei Zeit und Lust vielleicht mehr, Gruß.
pelmazo
Hat sich gelöscht
#1104 erstellt: 03. Feb 2011, 16:07

kammerklang schrieb:
Leute, Mensch, Mann, pelmazo, wie peinlich muß es hier noch werden? Du zwingst mich ja geradezu dazu mich aufzupumpen, damit der Energiestrom endlich hoch genug wird, um mit der Information, die ich jetzt schon gefühlte hundert mal aussende, Deine Renitenz zu überwinden. Du, verstehst Du, Du bist es, der hier die Thermodynamik nicht kapiert, das aber einfach nie in Betracht ziehen kann.


Es hat auch hier nichts mit Energie zu tun, Du kannst beliebig viel Energie einsetzen, ich werde durch stichhaltige Argumente überzeugt und nicht durch Energieaufwand. Je mehr Du pumpst desto peinlicher wird's für Dich, und nicht mich. Das ist keine Renitenz, das ist Verständnis der physikalischen Zusammenhänge, die Dir offenbar fehlt. Und mit Deiner Verbohrtheit stehen die Chancen sehr schlecht daß sich daran in nächster Zukunft was ändert.


Es ist wie damals bei Hawksford, Haare raufen oder vor Lachen auf die Schenkel klopfen, und trotzdem glaubst Du mit diesem Durcheinanderbringen alles verstanden zu haben.


Es ist in der Tat so wie damals, aber das hat nichts damit zu tun daß ich etwas durcheinander bringen würde.


Sieht denn keiner, dass da einer die Grundlagen der Energieübertragung durch Wellen nicht kapiert hat aber so tun will als ob? Die Energie, die in der Schallwelle steckt, muß IMMER noch zu der ohnehin vorhandenen thermischen Energie der Luft DAZUKOMMEN, sie kommt obendrauf.


Natürlich kommt sie oben drauf, genau deswegen gibt es für sie ja keine untere Grenze. Gerade deswegen ist die Argumentation mit der thermischen Energie völlig neben der Kappe.


Du kommst nicht drunter, im Gebiet der Wellenausbreitung enthält die Luft immer etwas mehr Energie, als da wo sie nicht mehr oder noch nicht ist. Anders könnte sich eine Schallwelle gar nicht ausbreiten, und genau deshalb verliert sie beim Ausbreiten diese Energie allmählich an ihre Umgebung, wenn sie sie nicht unterwegs irgendwo sonst geballt abgeben kann.


Ich behaupte ja auch nicht daß man für die Gesamtenergie unter die thermische Rauschenergie kommen könnte. Das würde nur durch Kühlen gehen. Für die Energie der Schallwelle sagt das aber erst einmal gar nichts, und ebensowenig sagt es darüber wieviel man von dieser Welle detektieren kann.


Ich hab jetzt keine Zeit hier weiter Nachhilfeunterricht zu geben, muß weg.


Bevor Du Nachhilfe gibst, wäre es besser mal das Pumpen einzustellen und dem Informationsfluß nach innen eine Chance zu geben.
Kobe8
Inventar
#1105 erstellt: 03. Feb 2011, 16:50

kammerklang schrieb:
Einer muß es machen, geht mir umgekehrt wie kobe, der Kabelklang bekämpfen muß

Damit fang' ich aber erst an, nachdem ich 3 natürliche Zahlen a, b, c gefunden hab' für die gilt: a^3+b^3=c^3
Danach stürze ich mich auf meinem unsichtbaren rosa Einhorn in die Schlacht!


[Beitrag von Kobe8 am 03. Feb 2011, 21:42 bearbeitet]
On
Hat sich gelöscht
#1106 erstellt: 03. Feb 2011, 20:31
...also existiert Gott, oder wie? Was hat denn eine Schalldruckmessung mit Atomphysik zu tun?

Kabelklang ist das Lächerlichste was die Esoterikspinnnerindustrie zu bieten hat. Ich hoffe inständig, da sind sich alle einig.

Grüße
On
MANFREDM
Stammgast
#1107 erstellt: 04. Feb 2011, 12:58

On schrieb:
...also existiert Gott, oder wie? Was hat denn eine Schalldruckmessung mit Atomphysik zu tun?


Aber mit der Brownschen Molekularbewegung. Die Energie eines Teilchens ist 1/2 * m * v² = 3/2 * k * T .

k = Boltzmannkonstante
T = Temperatur K°
Soundscape9255
Inventar
#1108 erstellt: 04. Feb 2011, 13:02
Die Brownschen Molekularbewegung gehört afik nicht zur Atomphysik....
Z25
Hat sich gelöscht
#1109 erstellt: 04. Feb 2011, 15:56

MANFREDM schrieb:

On schrieb:
...also existiert Gott, oder wie? Was hat denn eine Schalldruckmessung mit Atomphysik zu tun?


Aber mit der Brownschen Molekularbewegung. Die Energie eines Teilchens ist 1/2 * m * v² = 3/2 * k * T .

k = Boltzmannkonstante
T = Temperatur K°



Ja und weiter? Wenn denn Schneckchen mit seiner Quantenmechanikspekulation recht hätte, wäre die Anregung des Teilchens immer nur durch Zuführung einer Energiemenge oberhalb der eigenen möglich (nach der Logik auch nur in ganzzahligen Vielfachen davon). Und das will er wohl mit dem zweiten Hauptsatz begründet haben....... oder so.
So weit ich das mal gelernt habe, ist Energiezufuhr (und nichts anderes als mechanische Energiezufuhr speist ja wohl die Schallwelle) in diesem eindeutig makroskopischen Bereich nicht nur in diskreten Mengen möglich. Aber naja, das habe ich dann wohl nicht richtig verstanden.


[Beitrag von Z25 am 04. Feb 2011, 15:57 bearbeitet]
Kobe8
Inventar
#1110 erstellt: 05. Feb 2011, 01:07

kammerklang schrieb:
Ich hab jetzt keine Zeit hier weiter Nachhilfeunterricht zu geben, muß weg.

Nicht, dass mich das an diesen einen Clip von Raab erinnert, aber: Kommt da noch was?
kammerklang
Stammgast
#1111 erstellt: 05. Feb 2011, 01:10
Z25, Gegelter Teilnehmer schrieb:

in diesem eindeutig makroskopischen Bereich...

Schwingungsamplituden kleiner als Wasserstoffatomdurchmesser liegen „eindeutig im makroskopischen Bereich“? Wenn weniger als 50 Teilchen mit derart korrelierter Bewegung vom Ohr detektiert werden, ist das eindeutig eine makroskopische Größenordnung?

...und nichts anderes als mechanische Energiezufuhr speist ja wohl die Schallwelle...

Für Schallwellen, die sich beim Ausbreiten weit genug abgeschwächt haben, tut die Kontinuität „makroskopisch“ hoher Anregungsenergien überhaupt nichts mehr zur Sache.

wäre die Anregung des Teilchens immer nur durch Zuführung einer Energiemenge oberhalb der eigenen möglich (nach der Logik auch nur in ganzzahligen Vielfachen davon)

Ja und? So ist es doch auch, nur dass die Translationsniveaus bei großen Teilchenzahlen und großen Weglängen, also beim Anregen der Welle, so nah beieinander und ineinander verschachtelt liegen, dass sie kontinuierlich verschmiert erscheinen.

Quantenmechanikspekulation…

Warum sollte sich also beim Detektieren schwächster Amplituden die Translationsenergiequantelung nicht schon bemerkbar machen?

Soweit ich das mal gelernt habe...Schneckchen

Ab wann redet man denn unter kontinuierlich gegelten Mücken von einer diskreten Menge?


[Beitrag von kammerklang am 05. Feb 2011, 04:52 bearbeitet]
KSTR
Inventar
#1112 erstellt: 05. Feb 2011, 01:37
Kammerklang,

pelmazo hat leider recht, du unterliegst einem Betrachtungfehler. Wellenphänomene können mE tatsächlich infinitesimal klein werden und alle Gesetze gelten weiterhin -- im Gegensatz zur anderen Richtung, wenn dass Medium anfängt nichtlinear zu werden ist es vorbei mit der unbeinflussten linearen Überlagerung. D.h. Rauschen jeglicher Art (alles mit dem Signal Unkorrelierte) stört die Wellenausbreitung nicht, auch wenn wir das Signal im Rauschen garnicht sofort feststellen können, weil es zu tief darin begraben ist... aber durch einen Trick, bei reproduzierbaren Signalen (abgespielten, gespeicherten Aufnahmen). Der geht so : Man nimmt z.B. 1000 gleiche Durchläufe des Signals immer synchron zur Wiedergabe auf (z.B. die Signalkette Quelle -- ein Musik-Sample --, Lautsprecher, Mikrofon). Danach mittelt man diese 1000 Durchläufe zu einem einzigen zusammen. In diesem Resultatsample liegt das unkorrelierte Rauschen dann um Wurzel(1000) = ~30 (=~30dB) unter dem mittleren Rauschen einer Direktaufnahme, und das kann auch allein das thermische Rauschen der Aufnahmekette sein, wenn wir alle anderen Störfaktoren durch sauberen Aufbau maximal reduzieren. Das heißt, man kann problemlos ein Signal extrahieren, das 20dB unter den Rauschflur der Messkette lag, nach der Mittelung liegt es dann 10dB über dem noch verblieben Rauschen.

In der akustischen wie elektrischen Messtechnik ist das ein üblicher Weg, die Auflösung drastisch zu erhöhen, diese 30dB kann man noch relativ problemlos schaffen, danach steigen Aufwand und Sekundäreffekte, der Gewinn wird immer weniger.

Allein aus diesem praktischen Beispiel sollte klar werden, dass das thermische Rauschen der Luft keine untere Schranke für die akustische Wellenausbreitung darstellen kann. Mit der Einschränkung wahrscheinlich, dass irgendwann, im Quantenbereich, damit auch Schluss sein wird, aber da gelten ja dann eh andere physikalische Modelle... und soweit brauchen wir nun wirklich nicht "herunterzugehen" (ich könnte es sowieso nicht, weil nicht mein Fachgebiet).

Grüße, Klaus
pelmazo
Hat sich gelöscht
#1113 erstellt: 05. Feb 2011, 02:15

kammerklang schrieb:
Schwingungsamplituden kleiner als Wasserstoffatomdurchmesser liegen „eindeutig im makroskopischen Bereich“? Wenn weniger als 50 Teilchen mit derart korrelierter Bewegung vom Ohr detektiert werden, ist das eindeutig eine makroskopische Größenordnung?


Es werden keine Teilchen detektiert, sondern Wellen. Dabei sind allein schon wegen der Größe des Trommelfells um sehr viele Größenordnungen mehr als 50 Teilchen beteiligt. Ich weiß nicht woher Du Deine 50 Teilchen hast, aber es ist kompletter Unsinn.


Ja und? So ist es doch auch, nur dass die Translationsniveaus bei großen Teilchenzahlen und großen Weglängen, also beim Anregen der Welle, so nah beieinander und ineinander verschachtelt liegen, dass sie kontinuierlich verschmiert erscheinen.


Die Schallwelle hat mit den diskreten Energieniveaus von Elementarteilchen nichts zu tun.


Warum sollte sich also beim Detektieren schwächster Amplituden die Translationsenergiequantelung nicht schon bemerkbar machen?


Wie bitte?


KSTR schrieb:
pelmazo hat leider recht


Leider? Ich würde sagen zum Glück!
kammerklang
Stammgast
#1114 erstellt: 05. Feb 2011, 03:02
Hallo Klaus,

danke für Dein Statement. Ich glaube aber trotzdem nicht, dass pelmazo und Du mit der Vorstellung recht haben, Schallwellen mit einer beliebig tiefen Energie unterhalb des thermischen Grundrauschens ihrer Träger anregen zu können. Ich glaube, man darf die Beschreibungsebenen nicht verwechseln. Eine Welle ist mathematisch gesehen zwar kontinuierlich und kann infinitesimal klein werden, und wenn man diesen Formalismus auf kleine diskrete Räume anwendet - Atome - liefert er überraschend gute Voraussagen für das diskrete Benehmen in der atomaren Welt. Deshalb war ja nicht nur Einstein so begeistert von Schrödingers Gleichung, die eine mathematische Kontinuität als Grundlage der Welt wieder einführt.

Eine Schallwelle ist aber keine mathematisch ideal kontinuierliche Welle und insbesondere keine trägerlose elektromagnetische Welle, das darf man nicht vergessen. Bei elektromagnetischen Wellen genügt der leere Raum, (seltsam genug), in dem es keine weiteren Wechselwirkungen zu geben scheint, aber Schallwellen brauchen ein Medium mit diskreten Teilchen, die mit ihrer Umgebung und untereinander ständig thermisch wechselwirken. Und ich glaube genau da liegt letztlich der Grund dafür, dass Du mit weit mehr als 1000 Durchgängen in Deinem Beispiel eben nicht beliebig niederenergetische Schallwellen detektieren kannst: weil es sie da unten längst nicht mehr gibt. Die Korrelation der Teilchenbewegung lässt sich thermodynamisch in einem Medium für eine Wellenausbreitung nicht aufrecht erhalten, wenn die Zahl der korrelierten Teilchen immer kleiner wird gegen die Zahl der unkorrelierten. Das Signal kann sich nicht kontinuierlich, es muß sich m.E. diskret auflösen, weil es aus einer diskreten Anzahl von Teilchen mit diskreten Energiestufen besteht.

Weil der störende Einfluß der umgebenden Teilchen mit ihrer unkorrelierten thermischen Energie permanent die Korrelation "abschmilzt", kann sich so ein Signal wegen dieser Abschwächung nicht ewig im Medium fortpflanzen (im Unterschied zu elektromagnetischen Wellen), dann "hörst" Du irgendwann eben nur noch thermisches Rauschen, zu dem dann beim ins elektrische gewandelten Signal auch das der Elektronen beiträgt. Die Energie der Welle kann nicht kleiner werden als die des thermischen Rauschens, weil sie vom thermischen Rauschen getragen wird. Das thermische Rauschen ist so gesehen sogar eine Voraussetzung für den Informationstransport in Schallwellen...

Gute Nacht!


PS.: ich verstünde gerne mehr von Deinen interessanten Beiträgen ob im AT-Forum oder hier, aber die Zeit, die Zeit...


[Beitrag von kammerklang am 05. Feb 2011, 05:42 bearbeitet]
kammerklang
Stammgast
#1115 erstellt: 05. Feb 2011, 04:00

Die Schallwelle hat mit den diskreten Energieniveaus von Elementarteilchen nichts zu tun.

Was bitte trägt die Schallwelle, wenn es nicht Atome sind, deren gequantelte Translationsenergie bei den Amplituden, um die es hier geht, zum Vorschein kommen dürfte?

Dabei sind allein schon wegen der Größe des Trommelfells um sehr viele Größenordnungen mehr als 50 Teilchen beteiligt. Ich weiß nicht woher Du Deine 50 Teilchen hast, aber es ist kompletter Unsinn.

Es kommt nicht auf die absolute Zahl der beteiligten Teilchen und deren thermische also unkorrelierte Energie, es kommt auf die Zahl der Teilchen an, die sich unter diesen vielen korreliert bewegen und so die Amplitude machen. Die gesamte Aufnahme an korrelierter Energie (nur die kann man schließlich hören) bei schwächsten hörbaren Tönen liegt bei 10 exp-12 W/m2 (Literaturwert, überall nachzulesen, gilt für Hörschwelle 0dB, wäre also für Goldohren mit ihren -12dB noch etwas besser ) Das ist der Energiestrom, definiert als Leistung pro Fläche, den nur echte Kenner wie Du in der Esoterik verorten . Umgerechnet auf die thermische Energie von Gasmolekülen entspricht das 50 Teilchen, die ihren Impuls korreliert abgeben. Dieser komplette Unsin wird übrigens in fortgeschrittenen Physikvorlesungen oder Übungen gerne vorgerechnet... vielleicht schaust Du da mal vorbei, und korrigierst all die depperten Physik-Dozenten
Boettgenstone
Hat sich gelöscht
#1116 erstellt: 05. Feb 2011, 05:40
Tach,
der Bierdunst ist grad zu hoch, mach mal Vorturn Rechnung bitte.
kammerklang
Stammgast
#1117 erstellt: 05. Feb 2011, 05:50
muß in die Kiste, war glaub ich hier irgendwo dabei, blätter mal:

VL Energietransport in Wellen

Gähn...
ZeeeM
Inventar
#1118 erstellt: 05. Feb 2011, 12:18

pelmazo schrieb:


Warum sollte sich also beim Detektieren schwächster Amplituden die Translationsenergiequantelung nicht schon bemerkbar machen?


Wie bitte?


Mensch, das ist ein Zero-Hit-Word bei Google. Die kreative Leistung sollte man anerkennen.

(Quantmechanische Effekte beim Hören? Der Funktionsbeweis der Twister-Stops)
Z25
Hat sich gelöscht
#1119 erstellt: 05. Feb 2011, 13:06
@kammerklang: Du gehst also nicht davon aus, das die Schallwellenenergie als Welle auf die Luftmoleküle mit ihrem thermischen Rauschen (also auch als Wellengleichung beschreibbar) aufmoduliert ist, sondern irgendwie aufquantisiert ist und damit Schwingungen in Atomkerndurchmesser stattfinden, die damit dann nur diskrete Werte annehmen können?
Hm.

Vielleicht mal andersrum betrachtet. Wieviele Sinneshärchen können die 50 einzelnen Moleküle selbst wenn sie nicht durch das Trommelfell müssten denn anregen? Kann also da tatsächlich die Hörschwelle liegen?
Wieder Hm.

Aber nun gut, wir kriegen es ja vorgerechnet. Überschlag und Größenordnungen sollten durchaus reichen...
kammerklang
Stammgast
#1120 erstellt: 05. Feb 2011, 15:15
@ZeeM schrieb
Mensch, das ist ein Zero-Hit-Word bei Google. Die kreative Leistung sollte man anerkennen.

sieht ganz so aus, als wäre es für Dich schon eine kreative Leistung, stattt unter "Translationsenergiequantelung" mal unter "Quantelung der Translationsenergie" nachzugooglen.

@Z25
doch, natürlich ist die aufmoduliert, aber eben als gigantische Summe von diskreten Portionen, die makroskopisch nicht mehr einzeln in Erscheinung treten, und dann bei der idealisierten Beschreibung keine Rolle mehr spielen. Die diskreten Portionen zeigen sich aber um so mehr, je weiter Du mit der Energie runterkommst...

@Boettgenstone
na, dunstet es noch?
Ich erinnere mich nicht mehr an die Details, und habe keine Zeit mich zu kümmern, aber man kann - auch für Z25 - mal überschlagen:
MANFREDM hatte schon an die 3/2kT erinnert, damit wird die durchschnittliche kinetische Energie pro Molekül in einem idealen Gas bei 20° ungefähr 6 x 10exp-21 J. Die Leistungsaufnahme des Ohrs bei 0dB lag bei 10exp-12 W/m2, macht bei 0,3cm2 des Trommelfells rund 3 x 10exp-18J/sec. Bei Gleichverteilung würde die also von 500 Molekülen pro Sekunde getragen. Nun sind die Geschwindigkeiten aber nicht gleich, sondern Maxwell-Boltzmann verteilt, f(v)= 4Pi N (m/2PikT)exp3/2 v2 e exp-1/2 (mv2/kT), und wenn man da entsprechend herumintegriert, bitte spart mir jetzt die Details kommt man für die Zahl der Teilchen mit genügend hoher Energie unter 50...

Muß jetzt leider wieder weg.

PS.: Hoffe manchen dämmert, dass ich hier kein Einfallstor für Voodookrempel aufmachen will. Aber vielen scheint nicht klar zu sein, dass die menschliche Wahrnehmung an ihren Grenzen gar nicht so weit weg ist von der Quantennatur der Welt. Auch das Auge detektiert bei einem minimalen Helligkeitseindruck nur einzelne, einige wenige Photonen, wenn ich mich recht erinnere, könnte da im Extremfall sogar schon eines reichen....


[Beitrag von kammerklang am 05. Feb 2011, 15:31 bearbeitet]
kalia
Inventar
#1121 erstellt: 05. Feb 2011, 15:36
Bei solchen Diskussionen frag ich mich doch manchmal was in der Lehre in D schiefgeht, da ist nun wirklich jeglicher praktischer Bezug flöten
ZeeeM
Inventar
#1124 erstellt: 05. Feb 2011, 16:03
@kammerklang

Nein, es verdeutlicht nur, wie interessant ich deine Beiträge im Bezug auf Hifi finde.

Du könntest ein Buch schreibe mit dem Titel "relativistische Effekte beim Fahrradfahren und warum man dies bei dem Kauf eines Fahrrades beachten sollte"
-scope-
Hat sich gelöscht
#1125 erstellt: 05. Feb 2011, 16:43

da ist nun wirklich jeglicher praktischer Bezug flöten


Das ist leider groß im Kommen. Im stolz(?) präsentierten Profil von Kammerklang kann man einen Vorgeschmack darauf bekommen, wohin das führt.
Willkürlicher OPA-Wechsel in Gerätschaften, deren Funktionsweise den Fummlern weitgehend fremd ist. Kontrolle abschliessend (und ausschliesslich) durch anhören.

Wo geht die Reise hin?
ZeeeM
Inventar
#1126 erstellt: 05. Feb 2011, 16:46

-scope- schrieb:
Wo geht die Reise hin? :(


Mit Galopp nach Absurdistan.
Boettgenstone
Hat sich gelöscht
#1127 erstellt: 05. Feb 2011, 16:53
Hallo,
ich bin keinen Äppler mehr gewöhnt, ich saufe Wein und kein Bier, ihr seht ich bin Haiender ...

kammerklang schrieb:


Eine Schallwelle ist aber keine mathematisch ideal kontinuierliche Welle und insbesondere keine trägerlose elektromagnetische Welle, das darf man nicht vergessen. Bei elektromagnetischen Wellen genügt der leere Raum, (seltsam genug), in dem es keine weiteren Wechselwirkungen zu geben scheint, aber Schallwellen brauchen ein Medium mit diskreten Teilchen, die mit ihrer Umgebung und untereinander ständig thermisch wechselwirken. Und ich glaube genau da liegt letztlich der Grund dafür, dass Du mit weit mehr als 1000 Durchgängen in Deinem Beispiel eben nicht beliebig niederenergetische Schallwellen detektieren kannst: weil es sie da unten längst nicht mehr gibt. Die Korrelation der Teilchenbewegung lässt sich thermodynamisch in einem Medium für eine Wellenausbreitung nicht aufrecht erhalten, wenn die Zahl der korrelierten Teilchen immer kleiner wird gegen die Zahl der unkorrelierten. Das Signal kann sich nicht kontinuierlich, es muß sich m.E. diskret auflösen, weil es aus einer diskreten Anzahl von Teilchen mit diskreten Energiestufen besteht.

Das wird durch den Absorptionsgrad in Gasen ausgedrückt, die Welle nimmt langsam an Energie ab, das beschränkt ihre Reichweite evtl. auch so stark, dass der Abstand beim Messen nicht reicht um sie zu detektieren. Das hat mit deinem Ruherauschen oder niedrigster Energie aber nicht direkt zu tun sondern mehr mit der Zusammensetzung des Mediums.


kammerklang schrieb:
Z25, Gegelter Teilnehmer schrieb:

in diesem eindeutig makroskopischen Bereich...

Schwingungsamplituden kleiner als Wasserstoffatomdurchmesser liegen „eindeutig im makroskopischen Bereich“? Wenn weniger als 50 Teilchen mit derart korrelierter Bewegung vom Ohr detektiert werden, ist das eindeutig eine makroskopische Größenordnung?

Dein Fehler ist du sprichst die ganze Zeit von Teilchen, von was festem, Energie ist ein fieses Gebilde.
Es geht um den Energiestrom dieser Moleküle und nicht um die Kugel die du dir vorstellst.
ZeeeM
Inventar
#1128 erstellt: 05. Feb 2011, 18:15

Boettgenstone schrieb:
Dein Fehler ist du sprichst die ganze Zeit von Teilchen, von was festem, Energie ist ein fieses Gebilde.
Es geht um den Energiestrom dieser Moleküle und nicht um die Kugel die du dir vorstellst.


Man sollte auch nicht unter den Tisch kehren, das der Operator der kinetischen Energie ein kontinuierliches Spektrum hat.
Z25
Hat sich gelöscht
#1129 erstellt: 05. Feb 2011, 18:21
Tja, offensichtlich gilt der Welle-Teilchen-Dualismus auch für Luftmoleküle (oder besser die Luft zusammensetzenden Gasmoleküle, mehrheitlich Stickstoff und Sauerstoff, die sich dazu noch gerne zusammentun und so was wie O2 bilden......). Wesentlich sind in dem Zusammenhang sicher auch die Energiebänder der Elektronen. Die Größe des Wasserstoffatomkerns war ja oben schon als relevant erwähnt. Dass die Gasmoleküle um Größenordnungen über diesen möglicherweise tatsächlich quantisierbaren Bereichen liegen, ist offensichtlich unwichtig.

Wenn ich Quanten sehen will, schau ich nach unten.......
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