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Die "Energiewende" in Deutschland - und nun?

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RheaM
Inventar
#301 erstellt: 07. Aug 2011, 14:38

Sind wir hier auf dem Ponyhof ?


Welchen meinst du? Diesen

http://de.indymedia.org/2011/04/303987.shtml

oder dieses Pony

http://ladym.deviantart.com/art/Captain-Atom-pony-version-5422376

Hätt nicht gedacht das ich dazu Links finde
tsieg-ifih
Gesperrt
#302 erstellt: 07. Aug 2011, 14:44
Man darf auch gar nix mehr schreiben ohne das gleich ein Link kommt.
Soundy73
Inventar
#303 erstellt: 07. Aug 2011, 16:11
RoA, Du beschwertest Dich, ich würde nicht auf geschriebenes eingehen und meinst:


Windkraft wartungsarm, ausser Abschreibungen fallen wesentliche weitere Betriebskosten gar nicht an, und das bisschen Wartung wird bestimmt nicht von Billiglöhnern übernommen.


Eben doch, nur Billiglöhner - sehr gern Zeitarbeits-Subunternehmen. Hier geht eine große Sauerei ab, selbst arbeitssicherheit wird gern klein geschrieben.

Uuund ausgereift scheint das Ganze auch noch nicht: http://www.ndr.de/regional/dossiers/windkraft/alphaventus112.html

Inzwischen sind nach meinem Kenntnisstand alle Gondeln ausgetauscht.

Lagerschäden und der fiese Einfluß der salzhaltigen Luft auf Elektronik und Mechanik...

Bei den Solaranlagen sind wohl Alterung (Wirkungsgradverlust) und der Wechselrichter die Schwachpunkte, bei garantierter Rendite aber wohl leicht zu ertragen

Für mich herrscht hier Plan(los)wirtschaft.

In der hiesigen Presse wird übrigens gegen die Erneuerung einer Stromtrasse, trotz Einbindung der Bürger, Sturm gelaufen. Man möchte das Ganze 3x so teuer als Erdkabel erstellt haben, obwohl die "alte Trasse" doch nicht recht jemanden gestört hat - und da ist es wieder: Macht doch - ABER NICHT BEI UNS!
catman41
Hat sich gelöscht
#304 erstellt: 07. Aug 2011, 16:23
Moin,

Atomkraft, Nein danke!

lg
Harry
RheaM
Inventar
#305 erstellt: 07. Aug 2011, 16:24
Und Windkraftanlagen sind halt nicht wartungsarm, wenn seriöse Quellen von 20% des Ertrages als Wartungskosten ausgehen. Wie immer bei mir keine bloße Behauptung sondern untermauert durch einen Link

http://www.stromspar...tanlagen-steigen.php

Und auf der selben Seite gefunden: gerade durch den übereilten Atomausstieg wird die Marktmacht der EVU noch gesteigert

http://www.stromspar...-fuer-wettbewerb.php

( Hoffe der 01. 08. 2011 ist aktuell genug )

Genau so ist es halt ein Märchen das die AKW problemlos vom Netz genommen werden konnten

http://www.stromspar...r-auf-hochtouren.php


[Beitrag von RheaM am 07. Aug 2011, 16:39 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#306 erstellt: 07. Aug 2011, 16:52

RheaM schrieb:
Und Windkraftanlagen sind halt nicht wartungsarm, wenn seriöse Quellen von 20% des Ertrages als Wartungskosten ausgehen. Wie immer bei mir keine bloße Behauptung sondern untermauert durch einen Link

http://www.stromspar...tanlagen-steigen.php

Und auf der selben Seite gefunden: gerade durch den übereilten Atomausstieg wird die Marktmacht der EVU noch gesteigert

http://www.stromspar...-fuer-wettbewerb.php

( Hoffe der 01. 08. 2011 ist aktuell genug )

Genau so ist es halt ein Märchen das die AKW problemlos vom Netz genommen werden konnten

http://www.stromspar...r-auf-hochtouren.php


du scheinst ja Soundy in puncto Link's überholen wollen!?

Klasse!

wo bitteschön sind 10 Jahre übereilt?

Oh sorry ich vergaß;
Wenn es nach Euch gehen würde würden wir auf immer und ewig die Dinotechnik betreiben.

Man kann auch sagen;
kein Mut zu was neuem - logisch, das es in Deutschland nicht weiter geht.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry


[Beitrag von catman41 am 07. Aug 2011, 16:59 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#307 erstellt: 07. Aug 2011, 18:42

Eben doch, nur Billiglöhner - sehr gern Zeitarbeits-Subunternehmen.

Dann wird ja der Windstrom für die Mehrheit noch günstiger als gedacht
und die gepiercten Hartz-4er in Jogginghosen sind vom Wasserhäuschen endlich weg.

Lauter Vorteile und das ohne Links
Soundy73
Inventar
#308 erstellt: 08. Aug 2011, 10:39
Moin Harry, nein Du irrst, es sollte eben nicht...

Aber ein einigermaßen mental gesunder Mitteleuropäer weiß einfach, dass er erst aus etwas aussteigen kann, wenn die Tür zum in etwas anderes einsteigen offen ist. Zwischendurch (jetzt) im Nichts zu sitzen ist für eine moderne Volkswirtschaft schlicht nicht tragbar.

Die Ausstiegslüge, gar Energiewende genannt, ermöglichen uns hauptsächlich Frankreich und Tschechien. Wir verballern genauso viel "Atomstrom", wie vor der unsinnigen, rein politisch motivierten Farce genannt "Moratorium".

Wer nun glaubt, damit einen auch nur irgendwie gearteten Sicherheitsgewinn erzielt zu haben, darf bei Knipex nach der Hosenanziehhilfe verlangen. Frankreich wird mitnichten "aussteigen", Tschechien wird ausbauen, Die Niederlande werden ab 2015 in Borssele bauen, von den energiedurstigen Volkswirtschaften in China und Indien will ich nicht schreiben...
Nur im Gallierdorf Deutschland ist plötzlich und unerwartet die Vorreiterrolle beim Klimaschutz Geschichte. Man lügt sich mit "Ökostrom" in die Tasche, sowohl bezüglich Verfügbarkeit, als auch beim "umetikettieren" von schmutzigem Strom über Nachbars Wasserkraftspeicher.

Viel Mut zu neuem, immer gern doch neues sehe ich hier nicht, sondern ein Übersubventionieren von Dino-Techniken.

tsieg-ifih, für Deinen Zynismus braucht´s keine Links. Da sprechen die Jobbörsen eine beredte Sprache. Warum nur sind unsere Vorfahren aus der Nutzung von Windmühlen "ausgestiegen"?
Sicher kann man mit Fotovoltaik und Windenergie sinnvoll Strom produzieren, dann muss aber die ganze Kette passen. Und diese steckt noch nicht einmal in den Kinderschuhen, sondern im absoluten Versuchsstadium.

So kommt´s zu:

Kohlekraftwerke sollen Kapazitäten der Atomkraftwerke auffangen

http://www.stromspar...gerung-gefordert.php

...aber keiner will´s gewesen sein
Soundy73
Inventar
#309 erstellt: 10. Aug 2011, 10:49
Zum Jobpotential der "Wende" fand ich gerade:

http://www.spiegel.de/thema/energiewende/


E.on bestätigt Jobkahlschlag-Pläne


(~ -10.000 Arbeitsplätze)


RWE bricht der Gewinn weg


(- ?-Arbeitsplätze)


Wegen der Energiewende hat der Konzern EnBW echte Probleme und musste im ersten Halbjahr drastische Verluste verbuchen.


(- ?-Arbeitsplätze)


Der Finanzinvestor Blackstone will von der deutschen Energiewende profitieren. Das Unternehmen steckt Milliarden Euro in Offshore-Windparks - und erwartet Renditen von bis zu 20 Prozent.

- und schafft damit wieviel Dauerarbeitsplätze??? (aus: http://www.spiegel.d...,1518,778507,00.html )

Wird weiterverfolgt, E.ON nennt als einziges bisher Zahlen.

Das will dann erstmal "aufgefangen" werden.
catman41
Hat sich gelöscht
#310 erstellt: 10. Aug 2011, 13:19
Moin,

anscheinend trägt die Energiewende in Deutschland immer schlimmere Stilblüten;

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,778425,00.html

Naja, hier Deutschland stehen die Gewinne der ach so armen EVU's immer im Vordergrund, da man ja das Restrisiko vernachläßiogen kann und die Endlagerung ist eh schon geregelt

Da die EVU's wußten, das es mal irgendwann zu einem Ausstieg kommen muß - Atomkrsft ist Dinotechnik und nicht mehr zeitgemäß - hätten sie sehr wohl noch eher umdenken müßen.

In einem Land der Denker sollte man Mut zu was Neuem haben!

Atomkraft, nein Danke!
Harry
tsieg-ifih
Gesperrt
#311 erstellt: 10. Aug 2011, 13:31
Oder wir müssen die EVU's wieder reicher machen und alle Atomkraftwerke wieder einschalten,
am besten gleich neue bauen.

Geht aber nur wenn alle Schwarz Gelb wählen und auch dann ist es nicht sicher
catman41
Hat sich gelöscht
#312 erstellt: 10. Aug 2011, 14:14
@tsieg-ifih,


Geht aber nur wenn alle Schwarz Gelb wählen


ich befürchte, es gibt genug Pappnasen, die Schwarz/Gelb 2013 wieder wählen!

Ich hoffe, dieser Ernstfall trifft nicht ein!!

lg
Harry
Soundy73
Inventar
#313 erstellt: 10. Aug 2011, 17:38
Moin, ihr Streitbaren!

..neue bauen, das wäre allerdings eine echte Option. Doch auch das dauerte ~ 10 Jahre, bis da etwas stünde.
Wenn denn noch jemand, bei Entscheidungen im Monatstakt, hier Vertrauen in die politische Richtung haben könnte und daher Geld locker machen könnte. Denn daran hapert´s allenthalben. Die sensible - wie wir jetzt zu merken beginnen - auf Wachstum aufgebaute "Weltwirtschaft", hat sich selbst eingeholt. Schuldenberge für sozialen Frieden aufgehäuft, in GB geht´s schon auf den Straßen los. Denn die Kluft zwischen "Saugern" und Geringverdienern wird immer größer. Aber einige finden´s ja auch noch gut:


Dann wird ja der Windstrom für die Mehrheit noch günstiger als gedacht
und die gepiercten Hartz-4er in Jogginghosen sind vom Wasserhäuschen endlich weg.


Die "Brücke" war richtig, auch um den - sie sind ja nicht falsch - regenerativenn Energien einen sinnvollen Markt zu bereiten.
Weg von der Erdölwirtschaft. Auto fährt auch mit Strom aus der Brennstoffzelle. Tankstelle tankt Autos mit Wasserstoff...
"Schwarmstrom" ist auch nicht falsch. Er benötigt aber die schlauen Netze. Was haben wir? NIX!
Wir mästen die Kernenergiebetreiber in Frankreich und Tschechien. Unsere Stromkonzerne "wandern aus" und mit ihnen die Arbeitsplätze. Das nächste werden die energieintensiven Betriebe sein, denn wie lange kann man subventionieren, wenn weniger rein kommt?

Gerade bestätigt bekommen: Eine Aluhütte kann maximal 4 Stunden Stromausfall überstehen, dann sind die Schmelzöfen hin. Das ist keine Panikmache sondern schnöde Wahrheit. Leichtmetalle werden aber z.B. gebraucht um effektivere Maschinen und Kraftfahrzeuge zu bauen => Energieeffizienz
Ich bin gespannt, ob´s im Winter gut geht mit der "Wende" - vom Klimaschutz ist doch schon jetzt keine Rede mehr. Nie sah ich soviele Kohleschiffe bergauf fahren.

Positiv denken... "Alles wird gut!"
Schönen Abend...
catman41
Hat sich gelöscht
#314 erstellt: 10. Aug 2011, 18:24
@Soundy,


Positiv denken... "Alles wird gut!"


vllt. solltest Du das mal beherzigen!

und Mut zum Neuen!

manche - sehr gerne die Deutschen - jammern auf hohen Niveau und denken nur negativ.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry


[Beitrag von catman41 am 10. Aug 2011, 18:26 bearbeitet]
Schnuckiputz
Stammgast
#315 erstellt: 10. Aug 2011, 18:54

catman41 schrieb:

manche - sehr gerne die Deutschen - jammern auf hohen Niveau und denken nur negativ.


Ja, das wird uns ja gerne angedichtet, dieses Jammern oder die "German Angst." Dabei besteht zum Jammern angesichts der immer öfter ziemlich jämmerlichen und wetterwendischen Politik doch durchaus Anlaß. Das Volk wird doch mittlerweile wie eine große Herde von der Politik heute in die eine und morgen in die andere Ecke getrieben, z.B. in Sachen Atompolitik. Was heute zugesagt wird, wird morgen widerrufen, wie es im Verlauf der Eurokrise wiederholt geschah.

Ansonsten mag ich weder, wenn immer nur positiv gedacht wird noch wenn immer nur negativ gedacht wird. Lieber sind mir die Leute, die einfach realistisch denken und an ihrem Platz (z.B. als Politiker!) das tun, was sie zum Wohle der Allgemeinheit tun sollten statt sich wahlweise in Schönfärberei oder in Miesmacherei zu ergehen.
Soundy73
Inventar
#316 erstellt: 12. Aug 2011, 10:49
Ich versuche - ganz vorsichtig zu sein - und keinem auf die Füße zu treten...

Ist es nicht so, dass man, besonders als z.B. evtl. öffentlich Bediensteter, so´n klein bißchen abgekoppelt ist von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage? Einerseits gut für globale philosophische Gedanken, ich sag mal den "Generalüberblick". Andererseits ist der Blickwinkel nicht vergleichbar mit z.B. dem direkt gekoppelten "Handwerksmeister". Extrembeispiel für die Sicht von unten, ist für mich "der Zeitarbeiter", weniger Aufträge => "Tschüßn!"

Es gibt viele, die genau wissen, in welche Richtung es gehen muss, solange sie nicht selbst vorausgehen müssen.

Die sog. "Energiewende" in Deutschland wird auf den Rücken derer ausgetragen, die "von unten" sehen.

http://web.de/magazi...-in-deutschland.html


Gewerkschaftschef Wendt sagte im Fernsehsender N24: "Die (in Großbritannien) sind ein paar Schritte vor uns. Wir sind in Deutschland in der Lage, die sozialen Risse in unserer Gesellschaft mit viel Geld zuzukleistern. Wenn das einmal nicht mehr der Fall ist, weil zum Beispiel die Wirtschaft sich anders entwickelt, der Staat noch mehr sparen muss, dann werden sich diese Konflikte sehr schnell auch in solchen Gewalttätigkeiten offenbaren können".
Ich unterstrich mal...
catman41
Hat sich gelöscht
#317 erstellt: 12. Aug 2011, 17:29

Soundy73 schrieb:
Ich versuche - ganz vorsichtig zu sein - und keinem auf die Füße zu treten...

Ist es nicht so, dass man, besonders als z.B. evtl. öffentlich Bediensteter, so´n klein bißchen abgekoppelt ist von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage? Einerseits gut für globale philosophische Gedanken, ich sag mal den "Generalüberblick". Andererseits ist der Blickwinkel nicht vergleichbar mit z.B. dem direkt gekoppelten "Handwerksmeister". Extrembeispiel für die Sicht von unten, ist für mich "der Zeitarbeiter", weniger Aufträge => "Tschüßn!"

Es gibt viele, die genau wissen, in welche Richtung es gehen muss, solange sie nicht selbst vorausgehen müssen.

Die sog. "Energiewende" in Deutschland wird auf den Rücken derer ausgetragen, die "von unten" sehen.

http://web.de/magazi...-in-deutschland.html


Gewerkschaftschef Wendt sagte im Fernsehsender N24: "Die (in Großbritannien) sind ein paar Schritte vor uns. Wir sind in Deutschland in der Lage, die sozialen Risse in unserer Gesellschaft mit viel Geld zuzukleistern. Wenn das einmal nicht mehr der Fall ist, weil zum Beispiel die Wirtschaft sich anders entwickelt, der Staat noch mehr sparen muss, dann werden sich diese Konflikte sehr schnell auch in solchen Gewalttätigkeiten offenbaren können".
Ich unterstrich mal...


keine Angst - Du kannst mir garnicht auf die Füße treten bzw. lasse ich es garnicht zu!

Ich glaube das "Jammern auf hohen Niveau" hat mit dem "Berufsstand" wenig zu tun - gejammert wird überall.

Sicherlich haben wir eine immer größer werdene Schere, das will ich garnicht in Abrede stellen.

Was man aber nicht vergessen darf;
In Deutschland braucht niemand zu hungern und hat - wenn er will - ein Dach über den Kopf.

Bei vielen hört sich das nämlich immer so an, das es nichts gibt, um einen zuhelfen.

Gut, ich bin seit 26 Jahren im öffentlichen Dienst - wäre ich nicht zu 100% sehbehindert wäre ich das nicht!

lg
Harry

ps. wie gesagt;
es war schon mal besser - ohne Frage
Mimi001
Hat sich gelöscht
#318 erstellt: 15. Aug 2011, 09:05

Soundy schrieb:
Zum Jobpotential der "Wende" fand ich gerade:


Da werden doch eindeutig die Gründe genannt: Die Konzerne verkaufen Produkte die nicht gewollt werden.
Das ist in der Marktwirtschaft immer etwas ungünstig und deshalb entstehen die Jobs woanders....
Grade RWE, mit Großmann an der Spitze, pflegt einen Stil der eher an die 60er Jahre erinnert denn an 2011 und die Folge ist dann der Wegfall von Kundschaft..
catman41
Hat sich gelöscht
#319 erstellt: 15. Aug 2011, 10:59

Mimi001 schrieb:

Soundy schrieb:
Zum Jobpotential der "Wende" fand ich gerade:


Da werden doch eindeutig die Gründe genannt: Die Konzerne verkaufen Produkte die nicht gewollt werden.
Das ist in der Marktwirtschaft immer etwas ungünstig und deshalb entstehen die Jobs woanders....
Grade RWE, mit Großmann an der Spitze, pflegt einen Stil der eher an die 60er Jahre erinnert denn an 2011 und die Folge ist dann der Wegfall von Kundschaft..


Großmann und Co. treten halt auf wie alte Gutsherren.

Dieses Verhalten findet man in fast allen Branchen!

Bei der Bahn z. B. ist es Grube und im Hintergrund Ramsauer, der ebenfalls von S21 profitiert.

Atomkraft, nein danke
Harry
Soundy73
Inventar
#320 erstellt: 15. Aug 2011, 13:18
Moin Mimi001, Moin Harry!

Ich kucke mal auf E.ON (die einzigen mit Zahlen bisher s.o.)

Dort sind weltweit so bummelig 80.000 Menschen beschäftigt.

Direkt in der Kernenergie beschäftigt sind/waren ~3.000.

Nun sollen 11.000 Stellen abgebaut werden. Ich glaube nicht, dass das etwas mit dem ungewünschten Produkt zu tun hat, es wird doch weiterhin Kernkraftstrom gekauft. Da ist eine Einnahmequelle weggebrochen, auf der sich doch erheblich mehr Leute in Lohn und Brot halten ließen. Das war gelebt sozial. Diese Marge geht jetzt schlichtweg über die Grenzen und schafft hier definitiv Arbeitslose. Es macht nämlich vom Personalbedarf keinen Unterschied, ob ich ein Kraftwerk mit Eigenbedarf oder mit Höchstlast betreibe. Das bedeutet, eine Kompensation durch geschaffene Arbeitsplätze im nahen Ausland, findet ebensowenig statt.

Das Jobpotential bei den regenerativen Erzeugungsformen prangere ich daher an. Dort wird der Agrarökonom mal eben zum Kraftwerksleiter - nebenbei. Biogas - Gefahrstoffe - beherrscht der ja mit links. Die Solarpanels kommen inzwischen aus China, da werden sesshafte Arbeiter in der Fertigung hier nicht gebraucht. Jedes halbmarode Scheunendach wird zum Kraftwerk, das die Allgemeinheit viel Geld kostet. Die schnell "hochgeballerten" Erzeugungskapazitäten sind zum größten Teil nicht zur Netzstütze steuerbar. Billiglöhner übernehmen die Wartung. Wären die überhaupt in der Lage, mit ihrem Equipment, Anlagen für ein smart-grid zu warten?
Regelkreise für Frequenz- und Phasenlage? Ohne sowas braucht man immer Back-Up-Kraftwerksblöcke, die diese Regelarbeit stemmen können.

Ich sehe somit noch keine Wende sondern lediglich aufgeschobene Probleme, Konzeptlosigkeit (es wird weiter sinnlos "hochgeballert", denn die Subventionen sind zeitlich gestaffelt, d.h. wer zuerst kommt- egal mit welcher Anlagenqualität - zockt am meisten ab). Hochqualifizierte Arbeitnehmer geraten in die Arbeitslosigkeit, weil man ihnen einfach das "Geschäftsfeld" unter dem Hintern wegreglementiert hat - aber nur in Deutschland

Heute im Radio gehört, die EU-Stresstests sollen jetzt ausgegewertet werden. Mal sehen, ob wir uns da nicht einen Bärendienst geleistet haben.

Wenn irgendwo das regenerative "Jobwunder" auftauchte, dass die Gegenseite so gern heraufbeschwörte, dann wäre ich begeistert über eine kurze Meldung. Ich nehm´ sogar´n Link und wechsle (fast) sofort die Argumentationsseite.

Die hohen Zahlen an Neu-Arbeitsplätzen kann ich nämlich nicht entdecken. Es sei denn man nimmt die ganzen 9-€uro-Kräfte (-das sind brutto ~1440,-€ /Monat!) für voll. Das kann ich leider nicht einmal hier auf dem Land. Man stöbere ruhig einmal hier: http://www.ig-zeitarbeit.de/datei/59

Dort gibt´s den Zeitarbeitstarif zu lesen. - Aber die Leute verschwinden ja aus der miesen Seite der Statistik .
So schafft man "Jobwunder".

C.U.
catman41
Hat sich gelöscht
#321 erstellt: 15. Aug 2011, 13:58
@Soundy,

mittlerweile wird ja eingeräumt, das "falsche" Gaslieferverträge abgeschlossen wurden.

Also, nicht alles auf die "Energiewende" schieben!

Aus solchen Statement's schließe ich, das viele keinen Mut zu Neuem haben.

Atomkraft, nein Danke!
Harry
RheaM
Inventar
#322 erstellt: 16. Aug 2011, 10:38
Wenigstens gibt es noch Politiker die einigermassen vernünftige Entscheidungen fällen

http://www.jungewelt.de/2011/08-16/048.php

Weiter so
Soundy73
Inventar
#323 erstellt: 16. Aug 2011, 11:21
Hallo Harry!

Mut schon..., nur das Erfolg versprechende Strickmuster liegt wohl noch in Angies "Knüddelkiste"?

Die EU scheint, obwohl dort schon oft schon "schnell gedacht" und daraufhin gerichtliniert wurde, erheblich langsamer zu spurten als "Stromkunde Deutschland", siehe:


...Tamás Fellegi hob in diesem Zusammenhang hervor, dass die Größenordnung und der Finanzierungsbedarf der energetischen Investitionen es erforderlich mache, dass die Mitgliedstaaten die langfristige Zukunft der gemeinsamen europäischen Energiepolitik erwägen. Er äußerte die Meinung, dass der Fahrplan im Hinblick auf die Entwicklung neuer Technologien und deren Akzeptanz in der Gesellschaft ausreichend flexibel sein müsse. Nach Ansicht von Tamás Fellegi müssten auch den Investoren und den Märkten im Zusammenhang mit den energiepolitischen Prioritäten, zum Beispiel über den Kohlendioxidhandel, langfristige Signale übermittelt werden.

Vereinbarung über die Stresstests

Die Minister behandelten auf ihrer Sitzung aufgrund von Informationen der Kommission auch die Angelegenheit des Stresstests der europäischen Atomkraftwerke.

Die betroffenen Mitgliedstaaten hatten die umfassenden Risiko- und Sicherheitstests am 1. Juni begonnen. Auf Basis der Ergebnisse wird die Kommission einen Bericht für die Sitzung des Europäischen Rates am 9. Dezember anfertigen. Tamás Fellegi signalisierte auf der Sitzung, dass die Auswertung und spätere politische Entscheidungen über die Zukunft der Energiegewinnung aus Kernkraft klar voneinander getrennt werden müssen.


aus: http://www.eu2011.hu...ss-verbessert-werden

-Zum von mir gefetteten: Ist das Angst? - Die hatte, rein technologisch gesehen, wohl kein Betreiber in der BuReDe, aber was hat´s genützt?
Kapital verbrennen ist angesagt, rein willkürlich, das Ergebnis der (viel strengeren) Tests war doch völlig Wumpe.
KKW mit Baujahr vor 1980 hatten, egal was der "Stresstest" (Überprüfung auf Auslegungsüberschreitende Ereignisse!) ergab.
-Uns geht´s zu gut - da muss ´was gemacht werden, nirgends sonst in Europa ist soviel Spielraum zum Geld verbrennen.

Ich sehe nun nur weitere Luftblasen, wie die "hochqualifizierten Arbeitsplätze" in den regenerativen Energien.
Es sind Ingenieursstellen ausgeschrieben, man hinterfrage aber tunlichst die Bedingungen. Dort sieht´s nicht besser aus, als auf der Facharbeiterschiene. Eine Frechheit, was hier abgeht - und in keiner Weise besser, als das Gebaren der Big 4! Die Kapitalgeber erwarten hohe Renditen, haben garantierte Preise und knebeln damit auch noch die Arbeitnehmer in "Ihren" Unternehmen bis an´s Existenzminimum. Aber das ist ja die "helle Seite der Macht", die dem Volk indoktrinierte "gute Energieerzeugung" und keiner hinterfragt das mehr. Plötzlich sind die Schattenschläge im Wohngebiet nicht mehr störend, das Solardach spiegelt nicht mehr auf die Durchgangsstraße herunter und so weiter.

Ziel erreicht! Nutzlose Energieerzeugung, zu Zeiten, wo sie keiner braucht, hoch vergütet und vom Volk anerkannt. Einfacher kann man nicht abzocken.

Bei einer durchschnittlichen Verfügbarkeit von 20% braucht man übrigens um ein 1400 MW-Kernkraftwerk zu ersetzen nicht einen Alpha-Ventus (60 MW!) sondern 117!
Infos: http://www.alpha-ventus.de/index.php?id=43

Und der Ausstieg aus der Kernenergie ist hier, zu über der Hälfte bereits Realität, da wird immer von zehn Jahren geschrieben - es waren wenige Tage, ohne wirkliches Nachdenken, die uns zum Atomstromimporteur machten.
pinoccio
Hat sich gelöscht
#324 erstellt: 16. Aug 2011, 11:34

Soundy73 schrieb:
Dort wird der Agrarökonom mal eben zum Kraftwerksleiter - nebenbei. Biogas - Gefahrstoffe - beherrscht der ja mit links.


Wie man in Japan (Fukushima) gesehen hatte, beherrschten die qualifizierten Tepco-Ingenieure "ihre" AKW-Technik aus dem FF...

BTW: Ich verlinke mal intern in den Thread, in dem ihr immer verlinkt. Das (Verlinkter Artikel "Atomdorf") finde ich zu deinem obigen Satz auch lustig.

"Jürgen Bruder, der Bürgermeister, ist heute wie jeden Tag zu den Türmen geradelt, zur Arbeit. Als er vor 20 Jahren zum ersten Mal beim Bewerbungsgespräch hier war, sei ihm auch alles nicht ganz geheuer gewesen, sagt er. Er steckt in einem blauen Schutzanzug. Das Dosimeter in seiner Brusttasche misst die Strahlung. Im Gehen erklärt er, wie sicher alles sei, dass ohne Atomstrom die Versorgung einfach nicht garantiert sei, dass sie hier knapp ein Drittel des bayerischen Stroms machen, der Generator zwei Millionen PS hat. Er grinst. "Die Dimensionen sind hier einfach ein bissle anders."
Er, der Vertreter der neuen Generation Gundremminger Politiker, ist ein Fan geworden. "Kerni" nennt er sich selbst manchmal."


Jürgen...? Jürgen, bist du das?

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 16. Aug 2011, 11:38 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#325 erstellt: 16. Aug 2011, 11:48

Soundy73 schrieb:
Hallo Harry!

Mut schon..., nur das Erfolg versprechende Strickmuster liegt wohl noch in Angies "Knüddelkiste"?

Die EU scheint, obwohl dort schon oft schon "schnell gedacht" und daraufhin gerichtliniert wurde, erheblich langsamer zu spurten als "Stromkunde Deutschland", siehe:


...Tamás Fellegi hob in diesem Zusammenhang hervor, dass die Größenordnung und der Finanzierungsbedarf der energetischen Investitionen es erforderlich mache, dass die Mitgliedstaaten die langfristige Zukunft der gemeinsamen europäischen Energiepolitik erwägen. Er äußerte die Meinung, dass der Fahrplan im Hinblick auf die Entwicklung neuer Technologien und deren Akzeptanz in der Gesellschaft ausreichend flexibel sein müsse. Nach Ansicht von Tamás Fellegi müssten auch den Investoren und den Märkten im Zusammenhang mit den energiepolitischen Prioritäten, zum Beispiel über den Kohlendioxidhandel, langfristige Signale übermittelt werden.

Vereinbarung über die Stresstests

Die Minister behandelten auf ihrer Sitzung aufgrund von Informationen der Kommission auch die Angelegenheit des Stresstests der europäischen Atomkraftwerke.

Die betroffenen Mitgliedstaaten hatten die umfassenden Risiko- und Sicherheitstests am 1. Juni begonnen. Auf Basis der Ergebnisse wird die Kommission einen Bericht für die Sitzung des Europäischen Rates am 9. Dezember anfertigen. Tamás Fellegi signalisierte auf der Sitzung, dass die Auswertung und spätere politische Entscheidungen über die Zukunft der Energiegewinnung aus Kernkraft klar voneinander getrennt werden müssen.


aus: http://www.eu2011.hu...ss-verbessert-werden

-Zum von mir gefetteten: Ist das Angst? - Die hatte, rein technologisch gesehen, wohl kein Betreiber in der BuReDe, aber was hat´s genützt?
Kapital verbrennen ist angesagt, rein willkürlich, das Ergebnis der (viel strengeren) Tests war doch völlig Wumpe.
KKW mit Baujahr vor 1980 hatten, egal was der "Stresstest" (Überprüfung auf Auslegungsüberschreitende Ereignisse!) ergab.
-Uns geht´s zu gut - da muss ´was gemacht werden, nirgends sonst in Europa ist soviel Spielraum zum Geld verbrennen.

Ich sehe nun nur weitere Luftblasen, wie die "hochqualifizierten Arbeitsplätze" in den regenerativen Energien.
Es sind Ingenieursstellen ausgeschrieben, man hinterfrage aber tunlichst die Bedingungen. Dort sieht´s nicht besser aus, als auf der Facharbeiterschiene. Eine Frechheit, was hier abgeht - und in keiner Weise besser, als das Gebaren der Big 4! Die Kapitalgeber erwarten hohe Renditen, haben garantierte Preise und knebeln damit auch noch die Arbeitnehmer in "Ihren" Unternehmen bis an´s Existenzminimum. Aber das ist ja die "helle Seite der Macht", die dem Volk indoktrinierte "gute Energieerzeugung" und keiner hinterfragt das mehr. Plötzlich sind die Schattenschläge im Wohngebiet nicht mehr störend, das Solardach spiegelt nicht mehr auf die Durchgangsstraße herunter und so weiter.

Ziel erreicht! Nutzlose Energieerzeugung, zu Zeiten, wo sie keiner braucht, hoch vergütet und vom Volk anerkannt. Einfacher kann man nicht abzocken.

Bei einer durchschnittlichen Verfügbarkeit von 20% braucht man übrigens um ein 1400 MW-Kernkraftwerk zu ersetzen nicht einen Alpha-Ventus (60 MW!) sondern 117!
Infos: http://www.alpha-ventus.de/index.php?id=43

Und der Ausstieg aus der Kernenergie ist hier, zu über der Hälfte bereits Realität, da wird immer von zehn Jahren geschrieben - es waren wenige Tage, ohne wirkliches Nachdenken, die uns zum Atomstromimporteur machten.


werden Deine Statement's jetzt immer länger - naja, besser als die unsäglichen Pro-Links.

Da fällt mir ein;
Weniger ist mehr!!

Wer solche Statement's - aus welcher Postille auch immer - verfasst, hat in meinen Augen keinen Mut zu Neuem.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
Soundy73
Inventar
#326 erstellt: 16. Aug 2011, 16:58
Okay, in der Kürze liegt die Würze.

A) -ich bin´s nicht.
B) -bei einer fehlausgelegten Anlage (bewiesen) können die pfiffigstenn Ingenieure kaum ´was retten. Daher war ja auch der Ansatz, die Auslegung, die "Robustheit" der Anlagen zu hinterfragen zweifelsfrei richtig.
C) Harry ürdest Du in einer raumstation die Tür nach draussen hinter Dir zuhauen, ohne die Möglichkeit, eine aufzustoßen? - denn diese Tür ist erwiesenermaßen, ich verwies bereits auf transparency und entsoe, noch überhaupt nicht vorhanden.

Zum "ängstlichen" was ich zitierte, sollte man folgendes lesen: http://www.eu2011.hu...-der-zeit-zu-handeln
catman41
Hat sich gelöscht
#327 erstellt: 16. Aug 2011, 17:22
@Soundy,


diese Tür ist erwiesenermaßen, ich verwies bereits auf transparency und entsoe, noch überhaupt nicht vorhanden.


wen man - die EVU's - wollten, wäre die Tür schon längst vorhanden, bzw. groß genug, um was "zu reißen"

Mit AKW's ist halt mehr Geld zu verdienen!!

Atomkraft, Nein Danke!
Soundy73
Inventar
#328 erstellt: 17. Aug 2011, 11:02
Hallo Harry.


wenn man - die EVU's - wollten, wäre die Tür schon längst vorhanden, bzw. groß genug, um was "zu reißen"


Dagegen sprechen (zumindest heute noch!) grundlegende menschliche und physikalische Gründe:

1.) Proteste gegen als gefährlich postulierte Anlagen, z.B. http://www.tagesspie...leitung/1905096.html

2.) Nichtverfügbarkeit ausreichender Speicherkapazitäten und Speichertechniken, um zu jeder Zeit den Strombdarf decken zu können.

Die Wasserkraft (Speicher) ist in Deutschland soweit ausgereizt, dass gegen jedes neue Projekt massive, berechtigte Umweltproteste auflaufen.
Druckluftspeicher sind lediglich eine Nische mit miesem Wirkungsgrad.

Es scheint heftige Interessen zu geben, die Wasserstoff-Technik auszubremsen, noch dazu weiß ja jeder: Hindenburg...

Akkuspeicherung ist technologisch und umwelttechnisch, zumindest noch, nicht gangbar.

3.) Die pure Menge an notwendigen Erzeugungsanlagen, die aufgrund der Verfügbarkeit (Wind/Sonne) benötigt werden, übersteigt selbst die kühnsten Vorstellungen (mein Beispiel weiter oben!). Die Subventionierung in bisherigem Maßstab war nur durch Preiskompensation machbar, die ja völlig wegfallen soll.

4.) Es ist enormes Kapital und Logistik erforderlich um von den Großanlagen auf z.B. dezentrale Erzeugung umstellen zu können. Dies muss erst einmal generiert/aufgebaut werden.
Dazu bedarf es Anreizen (Rendite), Technologie (Steuerbarkeit dezentraler Anlagen) und Zeit (zur Umsetzung).

Ich zähle mal Brunsbüttel und Krümmel nicht mit , da beide schon vor dem "Moratorium" standen, dann wurden schlagartig ~6600 MW-brutto abgeschaltet. Das ist die Menge die jetzt importiert wird. Fast 12700 MW-brutto sind nach Beschlusslage noch bis 2022 zu ersetzen, Verbrauchsteigerungen mal ganz außen vor. Eine Herkulesaufgabe und die, die sowas früher gewuppt haben (die big 4!), sind dazu aufgrund wegbrechender Erlöse nicht in der Lage. Sie suchen ihr Heil und das der Aktionäre im Ausland, siehe Presse.

Aber fang ruhig schon mal an und frag´ nicht womit! Ich wäre dann dabei, sobald ich den Zug mit schieben darf. Erstmal brauchen wir eine Richtung, eine Lokomotive und Schienen. Für mich sieht Perspektive anders aus.
catman41
Hat sich gelöscht
#329 erstellt: 17. Aug 2011, 16:59

Soundy73 schrieb:
Hallo Harry.


wenn man - die EVU's - wollten, wäre die Tür schon längst vorhanden, bzw. groß genug, um was "zu reißen"


Dagegen sprechen (zumindest heute noch!) grundlegende menschliche und physikalische Gründe:

1.) Proteste gegen als gefährlich postulierte Anlagen, z.B. http://www.tagesspie...leitung/1905096.html

2.) Nichtverfügbarkeit ausreichender Speicherkapazitäten und Speichertechniken, um zu jeder Zeit den Strombdarf decken zu können.

Die Wasserkraft (Speicher) ist in Deutschland soweit ausgereizt, dass gegen jedes neue Projekt massive, berechtigte Umweltproteste auflaufen.
Druckluftspeicher sind lediglich eine Nische mit miesem Wirkungsgrad.

Es scheint heftige Interessen zu geben, die Wasserstoff-Technik auszubremsen, noch dazu weiß ja jeder: Hindenburg...

Akkuspeicherung ist technologisch und umwelttechnisch, zumindest noch, nicht gangbar.

3.) Die pure Menge an notwendigen Erzeugungsanlagen, die aufgrund der Verfügbarkeit (Wind/Sonne) benötigt werden, übersteigt selbst die kühnsten Vorstellungen (mein Beispiel weiter oben!). Die Subventionierung in bisherigem Maßstab war nur durch Preiskompensation machbar, die ja völlig wegfallen soll.

4.) Es ist enormes Kapital und Logistik erforderlich um von den Großanlagen auf z.B. dezentrale Erzeugung umstellen zu können. Dies muss erst einmal generiert/aufgebaut werden.
Dazu bedarf es Anreizen (Rendite), Technologie (Steuerbarkeit dezentraler Anlagen) und Zeit (zur Umsetzung).

Ich zähle mal Brunsbüttel und Krümmel nicht mit , da beide schon vor dem "Moratorium" standen, dann wurden schlagartig ~6600 MW-brutto abgeschaltet. Das ist die Menge die jetzt importiert wird. Fast 12700 MW-brutto sind nach Beschlusslage noch bis 2022 zu ersetzen, Verbrauchsteigerungen mal ganz außen vor. Eine Herkulesaufgabe und die, die sowas früher gewuppt haben (die big 4!), sind dazu aufgrund wegbrechender Erlöse nicht in der Lage. Sie suchen ihr Heil und das der Aktionäre im Ausland, siehe Presse.

Aber fang ruhig schon mal an und frag´ nicht womit! Ich wäre dann dabei, sobald ich den Zug mit schieben darf. Erstmal brauchen wir eine Richtung, eine Lokomotive und Schienen. Für mich sieht Perspektive anders aus.


soso, Du meinst also, in den nächsten 10 Jahren kriegt man nichts gebacken!

Es ist natürlich nicht im Sinne der EVU's, was zu tun - kann man schließlich keine Gewinne scheffeln wie mit Akw's

Ich würde mal sagen;
"Nicht viel Snacken, ..." (eigentlich ein Trinkspruch)

Einige Deiner Pkt. liegt im Schaffensbereich der EVU's!!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry

ps. So eine "Pro-Haltung" ist schon bedenklich!
Frank_13
Stammgast
#330 erstellt: 17. Aug 2011, 17:31

Soundy73 schrieb:

....brauchen wir eine Richtung, eine Lokomotive und Schienen. Für mich sieht Perspektive anders aus.

Für mich auch, aber gegen die Blocker ist nur schwer gegen an zukommen, die Richtung hat sich aber zum Glück schon geändert und es wird in die "richtige" Richtung geschoben.

ps. So eine "Pro-Haltung" ist schon bedenklich!

Jo, leider. das ist aber nicht nur bei unserem lieben Jürgen , Entscheidungsträger denken leider genau so.
Ich kann jedenfalls meinen Enkeln mit Stolz berichten das Ich immer dagegen war wenn sie mich fragen wieso es so gekommen ist, und wie sie die Probleme (der Dino-Technik) in den Griff kriegen sollen, wo mann doch jetzt (2030 ca) sieht das es anders geht
LG Frank
Frank_13
Stammgast
#331 erstellt: 17. Aug 2011, 17:34
lange kein Bild mehr gepostet, und damit wieder was Farbe in den Thread kommt.


atknd

Viel Spaß noch.
ZeeeM
Inventar
#332 erstellt: 17. Aug 2011, 17:38
Nur der Ausgwogenheit halber:


Frank_13
Stammgast
#333 erstellt: 17. Aug 2011, 17:51
Richtig bunt, aber nicht schön.

Alle die es schön finden könnten sich doch am besten so ein original Fass aus der Asse nach Hause schicken lassen.
Ihr würdet allen damit helfen.
LG Frank
Boris_Akunin
Stammgast
#334 erstellt: 17. Aug 2011, 18:00

Frank_13 schrieb:
Alle die es schön finden könnten sich doch am besten so ein original Fass aus der Asse nach Hause schicken lassen.
Kann ich stattdessen auch 'nen Zentner Plutonium kriegen?
Am besten in 1,5kg (falls es Pu-237 ist) Halbkugeln portioniert


[Beitrag von Boris_Akunin am 17. Aug 2011, 18:01 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#335 erstellt: 17. Aug 2011, 18:11
...Sehen alle denkenden Energie-Selbstversorger (zumindest noch) anders.

Es kamen bisher von keinem von Euch die Patentrezepte, außer ..in zehn Jahren.... Kopf in Loch und Strauß gespielt. Den Schönrednern blind hinterhergelaufen - ja Solardach ist knorke, ich mach ja erst abends das Licht an, Der Windpark versorgt xyz Haushalte, besonders bei Flaute..

Auerhauerhauerhaisagnix

Es geht um jetzt und nu, die Lücke ist bereits geschaffen. Nur die letzten Tage revue passieren lassen, gab´s z.B. Windstrom zwischen 20.000 und <2.000 MW. Damit versorgt man garnix - Fakt!

Subventioniert werden muss jetzt nicht der weitere Aufbau von Schwankelkapazitäten, sondern deren sinnvolle Nutzung. Es kann nicht sein, dass ich der Einzige bin, der sowas sieht? Einiges liegt im Schaffensbereich der EVUs, wie Harry richtig bemerkt. Doch wieso sollten selbige nicht auch am großen Subventionskuchen knabbern, den die sog. Öko-Energisten sorgsam herbeiprotestiert haben?
Wie sollen sie ihren Anteilseignern beibringen, dass sie demgegenüber fast renditefrei investieren müssen? Erklär´ mal!

Zu den Asse-Fässern: Sag´s den Fischen in der Nordsee, die mutieren gerade mal wieder zu Ölsardinen. Keine Technik ist ohne Risiko.
Frank_13
Stammgast
#336 erstellt: 17. Aug 2011, 18:15
Ich sach nur: Norwegen.
ist aber schon durchgekaut, will aber keiner.
Bin jetzt im Bett und spare Strom, viel Spaß noch.
Schnuckiputz
Stammgast
#337 erstellt: 17. Aug 2011, 18:20

Frank_13 schrieb:

Bin jetzt im Bett und spare Strom, viel Spaß noch.


Das scheint mir eine äußerst sinnvolle Methode zu sein, mit allen Folgen der Energiewende fertig zu werden. Besonders wenn man dann noch was zu trinken dabei hat. In diesem Sinne
pinoccio
Hat sich gelöscht
#338 erstellt: 17. Aug 2011, 19:00

Soundy73 schrieb:
Zu den Asse-Fässern: Sag´s den Fischen in der Nordsee, die mutieren gerade mal wieder zu Ölsardinen. Keine Technik ist ohne Risiko.


Es gibt aber risikolosere Technik.

Ansonsten kannst du hier keinem "Kopf in den Sand" vorwerfen, der Atomausstieg in DE _ist_ beschlossene Sache.

Meine Meinung: Und das ist nach fast 40-jähriger Laufzeit von diversen AKWs auch gut so!

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 17. Aug 2011, 19:00 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#339 erstellt: 17. Aug 2011, 19:17

Soundy73 schrieb:
;) ...Sehen alle denkenden Energie-Selbstversorger (zumindest noch) anders.

Es kamen bisher von keinem von Euch die Patentrezepte, außer ..in zehn Jahren.... Kopf in Loch und Strauß gespielt. Den Schönrednern blind hinterhergelaufen - ja Solardach ist knorke, ich mach ja erst abends das Licht an, Der Windpark versorgt xyz Haushalte, besonders bei Flaute..

Auerhauerhauerhaisagnix

Es geht um jetzt und nu, die Lücke ist bereits geschaffen. Nur die letzten Tage revue passieren lassen, gab´s z.B. Windstrom zwischen 20.000 und <2.000 MW. Damit versorgt man garnix - Fakt!

Subventioniert werden muss jetzt nicht der weitere Aufbau von Schwankelkapazitäten, sondern deren sinnvolle Nutzung. Es kann nicht sein, dass ich der Einzige bin, der sowas sieht? Einiges liegt im Schaffensbereich der EVUs, wie Harry richtig bemerkt. Doch wieso sollten selbige nicht auch am großen Subventionskuchen knabbern, den die sog. Öko-Energisten sorgsam herbeiprotestiert haben?
Wie sollen sie ihren Anteilseignern beibringen, dass sie demgegenüber fast renditefrei investieren müssen? Erklär´ mal!

Zu den Asse-Fässern: Sag´s den Fischen in der Nordsee, die mutieren gerade mal wieder zu Ölsardinen. Keine Technik ist ohne Risiko.


Apropos Schönredner;

Es soll ja auch Menschen geben, die blind der Atomlobby hinterherrennen - in der Annahme, das Atomkraft über alles geht


Aufbau von Schwankelkapazitäten, sondern deren sinnvolle Nutzung.


aha, darum müß die Dinotechnik Atomkraft, weiter betrieben wqerden - wie logisch ist dqas denn?!


Doch wieso sollten selbige nicht auch am großen Subventionskuchen knabbern


Darum wird ja Atomstrom so "billig"


Zu den Asse-Fässern: Sag´s den Fischen in der Nordsee, die mutieren gerade mal wieder zu Ölsardinen. Keine Technik ist ohne Risiko.


Stimmt, die Schäden, die durch radioaktive Strahlung entstehen - in der Natur und bein Menschen - werden als übertrieben dargestellt.

Kannst ja mal dem Bundesamt für Strahlenschutz mitteilen, das von den ca. 126000 Fäßern in der Asse längst nicht soviel Gefahr aus geht, als gedacht und Du würdest Dich anbieten, sie rauszuholen.

Haben denn die Atomiker das passende Endlager, wonach die Wissenschaft jahrzehntlang sucht!?

naja, jetzt kommt wahrscheinlich jemand auf die Idee, das politisch gewollte Gorleben ins Spiel zubringen.

Bei der Asse hat es ja die Politik - E. Albrecht - geschafft.

Atonmkraft, Nein Danke!
Harry
ZeeeM
Inventar
#340 erstellt: 17. Aug 2011, 19:23

catman41 schrieb:
Stimmt, die Schäden, die durch radioaktive Strahlung entstehen - in der Natur und bein Menschen - werden als übertrieben dargestellt.


Das wird von ihm als normaler, beherrschbarer Industrieunfall angesehen. Wir hätten ja nichtmal eine Ölproblem, wenn wir bei Pferdekutschen geblieben werden.
catman41
Hat sich gelöscht
#341 erstellt: 17. Aug 2011, 19:29
Moin,

pinoccio schrieb:

Ansonsten kannst du hier keinem "Kopf in den Sand" vorwerfen, der Atomausstieg in DE _ist_ beschlossene Sache.


und das kann selbst Soundy nicht verhindern!

Seine Kinder und/oder Enkel werden von ihm ins kalte Wasser geworfen, da er und seine Atomiker an der Dinotechnik festhalten will.

Meine Meinung!!!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
catman41
Hat sich gelöscht
#342 erstellt: 17. Aug 2011, 19:31

ZeeeM schrieb:

catman41 schrieb:
Stimmt, die Schäden, die durch radioaktive Strahlung entstehen - in der Natur und bein Menschen - werden als übertrieben dargestellt.


Das wird von ihm als normaler, beherrschbarer Industrieunfall angesehen. Wir hätten ja nichtmal eine Ölproblem, wenn wir bei Pferdekutschen geblieben werden.


stimmt, Tschernobyl und Fukushima sind eher normal gewesen!

lg
Harry
tsieg-ifih
Gesperrt
#343 erstellt: 17. Aug 2011, 21:38

Keine Technik ist ohne Risiko.

Stimmt. Deshalb muss das Risiko zum Nutzen bewertet werden und dazu gehört auch eine Analyse beim Störfall.
Also was passiert wenn die nukleare Verseuchung eines grossen Gebiets auf Jahrhunderte nicht rückgängig gemacht werden kann.
Wenn wieder mal ein paar kleine miese unbeherrschbare Atome und deren Kernkumpanen sich selbstständig machen wollen , also ich meine dieses radioaktive Gesockse sollte man nicht unnötig provozieren, ich würde die auf ne Party nicht einladen

In einem kleinen Land wie Deutschland wäre ein GAU eine Katastrophe, die durch keine Bank, Versicherung oder durch Politiker gedeckt wird. Die Leute haben schon Probleme genug und jeder bekommt nichts geschenkt und wenn so ein Meiler platzt, wären wir dafür verantwortlich was wir nie haben wollten.

Nur bei Not gibt es echte Entwicklungen, desswegen bleiben die alten Meiler aus und die Restabschaltung folgt wie gesetzlich festgelegt.
_ES_
Administrator
#344 erstellt: 17. Aug 2011, 21:53
Wenn in einem Nachbarland ein AKW Ex geht, wäre die Katastrophe hier kaum geringer, da nutzt dann auch ein "an uns kanns nicht gelegen haben" nichts.
Wenn wir tatsächlich einer der, wenn nicht gar DER Motor Europas sind, wie in anderen Dingen ja immer gerne behauptet, dann sollten wir auch dafür Sorge tragen, das andere unseren Beispiel folgen.
Sonst macht es imho wenig Sinn, wenn man die Sicherheit als Hauptargument für eine AKW-lose Energieversorgung ins Feld führt.


[Beitrag von _ES_ am 17. Aug 2011, 21:53 bearbeitet]
pinoccio
Hat sich gelöscht
#345 erstellt: 17. Aug 2011, 22:18
Wenn im Nachbarland einem AKW die Kappe wegfliegt, so bekommen wir immer nur (sozusagen) einen halben Kreis ab. War schon clever, die Dinger an Landesgrenzen zu stellen.

Leider hält sich der Wind nicht so dran...

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 17. Aug 2011, 22:18 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#346 erstellt: 18. Aug 2011, 04:37
Moin erstmal, der Jobabbau geht übrigens weiter:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/enbwanalyse100.html


EnBW-Chef Hans-Peter Villis will bis 2013 nun 600 Millionen Euro einsparen - zum großen Teil wohl über den Abbau von Arbeitsplätzen. Mindestens zehn Prozent der gut 20.000 Arbeitsplätze könnten auf dem Spiel stehen.


...und dann schön "entwickeln".


Wenn wir tatsächlich einer der, wenn nicht gar DER Motor Europas sind, wie in anderen Dingen ja immer gerne behauptet, dann sollten wir auch dafür Sorge tragen, das andere unseren Beispiel folgen.


Wird aber dadurch torpediert, dass wir heftigst "Atomstrom" einkaufen.
catman41
Hat sich gelöscht
#347 erstellt: 18. Aug 2011, 05:48

Soundy73 schrieb:
Moin erstmal, der Jobabbau geht übrigens weiter:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/enbwanalyse100.html


EnBW-Chef Hans-Peter Villis will bis 2013 nun 600 Millionen Euro einsparen - zum großen Teil wohl über den Abbau von Arbeitsplätzen. Mindestens zehn Prozent der gut 20.000 Arbeitsplätze könnten auf dem Spiel stehen.


...und dann schön "entwickeln".


Wenn wir tatsächlich einer der, wenn nicht gar DER Motor Europas sind, wie in anderen Dingen ja immer gerne behauptet, dann sollten wir auch dafür Sorge tragen, das andere unseren Beispiel folgen.


Wird aber dadurch torpediert, dass wir heftigst "Atomstrom" einkaufen.


was aber daran lag/liegt, das sich die EVU's auf die unsichere Atomkraft verlassen haben.

Und das Atomktaft unsicher ist, zeigte u. a. Tschernobyl und Fukushima!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry


[Beitrag von catman41 am 18. Aug 2011, 05:51 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#348 erstellt: 18. Aug 2011, 10:12
Wir brauchen ein Moratorium und müssen sofort aus der chemischen Industrie aussteigen!

http://news.feed-reader.net/88895-chemieunfall.html

Ach nee, die braucht doch jeder
RheaM
Inventar
#349 erstellt: 18. Aug 2011, 11:19
Soundy, wills nicht noch mal verlinken, aber bei der wahnwitzigen Energiepolitik jeglicher Politiker ( sind ja jetzt alle grünlich ) hat sich das mit Chemieindustrie in D eh bald erledigt. Aber die paar Hanseln krieg mer auch noch inne Windpark unter, Rotoren polieren oder so.
RheaM
Inventar
#350 erstellt: 18. Aug 2011, 11:32
Und das uns diese Energiediktatoren bei dem alles begründen sollenden Klima immer frecher in die Tasche lügen sollte mittlerweiese jedem klar denkenden Menschen bewußt sein. Mit den versprochenen Arbeitsplätzen siehts nämlich auch mau aus

http://www.handelsbl...bwunder/4497978.html
RheaM
Inventar
#351 erstellt: 18. Aug 2011, 11:41
Und ähnlich wie die Politstalinisten in den letzten Jahren der DDR verzweifelt im Westen um Kredite zum Aufrechterhalten ihrer Gesellschaftslüge bettelten, geht jetzt die einst stolze Wirtschaftsmacht Deutschland auf Strombettelei ins Ausland.

http://www.welt.de/w...-fuer-Notfaelle.html
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