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Der Atomvertrag

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tsieg-ifih
Gesperrt
#2059 erstellt: 15. Apr 2011, 10:36

R-Type schrieb:
Wohin mit dem, was nunmal da ist und sich nicht wegquatschen lässt?
Alternativen, Vorschläge ?
"Hauptsache, ICH war dagegen" wirkt doch genauso lahm wie das Argument, andere um uns herum würde ihre Kraftwerke ungeachtet der Tatsachen weiter betreiben.

Noch lahmer ist die Argumentation, wenn den Kernkraftgegnern vorgeworfen wird jetzt noch für Endlager zu sorgen, also ausgerechnet denen, wogegen diese Leute seit über 30 Jahren demonstrieren.
Das verstehe wer will.
Das mit dem Atommüll ist aber imho kein Problem :
temporär, also für die nächsten 30 Jahre wird erstmal alles überirdisch in Kühlhallen gelagert, am besten schon mal in der Nähe der Salzstöcke ;-) damit wird die Bevölkerungsakzeptanz gesteigert und weil die unterirdische Argumentation ähm Forschung unserer Spezialisten noch nicht soweit ist.
Ausserdem kann diese Zeit genutzt werden um eine Technik herauszufinden um diesen Müll von grossen Castorbehälter in kleinere Fässer umzulagern, weil die Castor's definitiv für's Endlager zu gross sind. Was das kostet ist unwichtig, weil wir Steuerzahler zahlen eh alles, nicht nur Atommüll, sondern auch Subventionen für Solar und Wind, Leitungen, und Erdverkablung.
Wenn die Aktivität dann nachlässt, so nach ca. 30 Jahren, sinkt die Temperatur eines Behälters von 400 Grad Celsius auf 200 Grad ab, also wenn man keine Spiegeleier mehr darauf braten kann wäre eine theoretische Salzstockeinlagerung möglich.

Wenn man aber die ultimativen Endlagerstätten z. B. unsere strahlende Tropfsteinhöhle Asse sieht, so kurz vor der Grundwasserverseuchung, nützt nur noch ein völliges Verdrängen der Probleme, damit man nicht merkt wie hilflos darauf reagiert wird dass Gorleben so enden könnte wie Asse und das dort Gutachten gefälscht worden sind und korrupte Politiker reihenweise den Job kündigen weil's aufeinmal keinen Spass macht.
Epsilon
Inventar
#2060 erstellt: 15. Apr 2011, 12:59

RoA schrieb:
Seit 1983 ist Gorleben alternativlos, weil man nach Gutsherrenart darauf verzichtete, andere Alternativen zu erkunden.


Tja, es traut sich kein Lokalpolitiker da dran. Wenn irgendwo erkundet wird, gehen doch sofort die Leute auf die Barrikaden.
Fair wäre, wenn überall dort erkundet wird, wo es geologisch sinnvoll ist.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2061 erstellt: 15. Apr 2011, 13:03
Das wären dann ja Touristengegenden in den Bayerischen Alpen. Das wird lustig.
Frank_13
Stammgast
#2062 erstellt: 15. Apr 2011, 13:13
Ich habe gerade die erleuchtung.
Wir bringen den ganzen Müll und die Castoren in sowieso schon nicht mehr bewohnbare Gebiete, Tchernobyl und Fukushima bieten sich da an. Bewacht werden kann es dann von Einheimischen, das schafft auch wieder Arbeitsplätze.
(Ich melde das jetzt mal zum Patent an, die Lösung ist gefunden)
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2063 erstellt: 15. Apr 2011, 13:16
Nachweislich haben sich doch die Länder BaWü und Bayern gegen eine vorbehaltlose Suche nach potentiell geeigneten Standorten gewehrt. Geologisch geeignte Gesteinsschichten befinden sich hauptsächlich dort.

Ausgerechnet diese Länder gehörten aber bis März 2011 zu den vehementesten Verfechtern der Atom-Energie.

Ede Stoiber hat das sogar vor laufenden Kameras bestätigt ...
kalia
Inventar
#2064 erstellt: 15. Apr 2011, 13:28

Frank_13 schrieb:
Ich habe gerade die erleuchtung.
Wir bringen den ganzen Müll und die Castoren in sowieso schon nicht mehr bewohnbare Gebiete, Tchernobyl und Fukushima bieten sich da an. Bewacht werden kann es dann von Einheimischen, das schafft auch wieder Arbeitsplätze.
(Ich melde das jetzt mal zum Patent an, die Lösung ist gefunden) :D


Yepp, die Gegend um den Karatschai-see könnt man auch noch nehmen
Aber wer weiss, vielleicht kriegen wir ja in den nächsten Jahren auch noch was in näherer Umgebung hin - Potenzial ist ja reichlich vorhanden
andisharp
Hat sich gelöscht
#2065 erstellt: 15. Apr 2011, 13:29
Gorleben hat man sich damals doch nur ausgesucht, weil es am Arsch der Heide im strukturschwachen Zonenrandgebiet lag.
Florian_1
Stammgast
#2066 erstellt: 15. Apr 2011, 13:36
Zu Gorleben; Man hatte geignete Standorte suchen lassen. Gorleben wurde von irgendwem unter der Liste in dem Bericht von Hand gekritzelt und schon wurde es genommen.

Ich bin immer noch für mein tiefes Loch. Das wird sich wohl doch in 180°C heißer Umgebung lagern lassen.
RoA
Inventar
#2067 erstellt: 15. Apr 2011, 13:38

Epsilon schrieb:

RoA schrieb:
Seit 1983 ist Gorleben alternativlos, weil man nach Gutsherrenart darauf verzichtete, andere Alternativen zu erkunden.


Tja, es traut sich kein Lokalpolitiker da dran.


Vor ein paar Wochen lief dazu eine Reportage im TV. Es gab wohl eine Reihe potentiell geeigneter Standorte auf der Liste, und dann wurde einfach so ohne nähere Begründung (deshalb der Untersuchungsausschuß!) das grenznahe Gorleben auserkoren, obwohl gar nicht auf der Liste potentiell geeigneter Kanditaten erhalten. Gorleben wurde jedenfalls nicht deshalb als Endlager bestimmt, weil es objektiv am besten geeignet war, sondern vermutlich, weil es in der Pampa lag.

Dann ließ man die Zügel schleifen, die Mauer fiel, und schneller, als man dachte, waren 30 Jahre um und nix ist passiert. Jetzt braucht man allmählich das Endlager und hat mittelfristig nur eine Alternative: Gorleben. Ob Gorleben objektiv geeignet ist, wurde bislang immer noch nicht abschließend erforscht. Sollte sich herausstellen, daß Gorleben nicht in Frage kommen kann, hat Deutschland ein Problem. Und genau das ist der Grund, warum die Untersuchung immer wieder gebremst und Ergebnisse verschleppt wurden. Eine ganz wesentliche Rolle dürfte dabei die damalige Umweltweltministerin Merkel spielen. Irgendwo hat jeder seine Leichen im Keller.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2068 erstellt: 15. Apr 2011, 14:00

weil es in der Pampa lag.


Gorleben lag ja gefühlt schon fast in der Zone ...
catman41
Hat sich gelöscht
#2069 erstellt: 15. Apr 2011, 15:34

Ener- schrieb:

ZeeeM schrieb:
Mir erzählte mal ein politisch Angegilbter, das Problem der Endlagerung wäre ein rein politischen Problem.
Nicht unbedingt, eher an der Kommunikation scheitert es. Gewillt war man ja schon des Öfteren, das Zeug zu verbuddeln. Es gäbe auch Orte, die dafür wissenschaftlich als geeignet befunden wurden, u.a. Gorleben, ohje ohje. Nur ist das den Bewohnern der Region herzlich egal, da gründet sich schnell ein Aktionsbündnis aus Playmobil-Wissenschaftlern, das die Stätte als zu nah am eigenen Wohnort einstuft, es nur anders verkauft, um auf Verständnis zu treffen. Aber im gleichen Atemzug wird beteuert: Ich wäre der letzte der dagegen ist, wenn es sicher ist. Im Gegenteil, dann kann es sogar in meinen Keller. Aber irgendwas findet sich dann ja doch immer wenn es ernst wird, statt wissenschaftliche Ergebnisse zählen dann halt persönliche Einschätzungen, auf das es auf Teufel komm raus bei mir nicht sicher ist. Da geht die Blockade klar von der Bevölkerung aus, so dämlich sich die Politik (Regierungen CDU, FDP, Grüne & SPD, alphabetisch sortiert) dabei auch angestellt hat.


ich entnehme Deinem Pro-Atom-Statement, das Du zu wissen scheinst, das Gorleben sicher ist.

Gorleben ist ein Salzstock und was mit einem Salzstock passuert, sieht man an der Asse.

Die Asse wurde damals politisch und nicht wissenschaftlich entschieden. Der damalige MP. Albrecht hatte sie gegen wissenschaftl. Rat, durch gesetzt.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover
freibürger
Inventar
#2070 erstellt: 15. Apr 2011, 15:52

Florian_1 schrieb:
Zu Gorleben; Man hatte geignete Standorte suchen lassen. Gorleben wurde von irgendwem unter der Liste in dem Bericht von Hand gekritzelt und schon wurde es genommen.



andisharp schrieb:
Gorleben hat man sich damals doch nur ausgesucht, weil es am Arsch der Heide im strukturschwachen Zonenrandgebiet lag.




Ministerpräsident Albrecht "wollte einen Standort in der Nähe der damaligen Zonengrenze haben, weil die Ostzonalen, wie er immer sagte, uns die Geschichte mit ihrem Endlager Morsleben eingebrockt haben", berichtete Lüttig vor wenigen Wochen der Nachrichtenagentur ddp.
Morsleben, das wusste der Experte aus Gesprächen mit DDR-Kollegen, war als Atomlager ungeeignet. Es gab Wasserzuflüsse, und die Wissenschaftler trieb die Sorge um, dass Morsleben absaufen würde. Radioaktiv verseuchtes Grundwasser, so die Befürchtung, könnte dann in den Westen, Richtung Helmstedt in Niedersachsen fließen "und uns da die ganze Landschaft verderben". Albrecht habe das "auf die Palme gebracht". Er legte sich auf Gorleben fest - zwei Kilometer Luftlinie von der Zonengrenze


Die Geschichte des Endlagers Gorleben zum nachlesen.
Mein Zitat steht ebenda.


[Beitrag von freibürger am 15. Apr 2011, 15:53 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#2071 erstellt: 15. Apr 2011, 15:55
@Ener-,

warum hat man nicht zeitgleich in Bayern nach geeigneten Endlagern gesucht?

Weil der arrogante M. Söder dagegen war/ist!

Die Alpen sind groß genug und bewtimmt findet sich da das geeignete Gestein.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
RoA
Inventar
#2072 erstellt: 15. Apr 2011, 16:07
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2073 erstellt: 15. Apr 2011, 19:47
Es ist ja ein "offenes Geheimnis", das Gorleben als Endlager....politisch bevorzugt wurde.
Auch nix Neues das es aus der Sicht unserer Geologen weitbaus "bessere" Lagerstätten gebe.
Komischerweise auch in BaWÜ...
Mann bedenke, das Wendtland war damal Grenzland!
So, denken wir mal ne Runde weiter.
Nicht nur WIR, KEINE SAU auf dieser Kugel hat bisher nen Plan wohin nu mit dem Müll?
Sicher, man kann die Brennelemente wieder "Aufbereiten", was den Rest umso gefählicher macht.
Oder, hier noch nicht diskutiert worden, aber schon...., na man munkelt,
Ab nach Sibirien damit!!! Also die Suche nache einem Endlager, möglichst jwd.
Tja, und dann gibts ja weltweit noch nen Haufen anderer Kernkraftwerke. Auch Brennelementefabriken..etc

Um die Kurve zu bekommen, nun Menschen vorzuwerfen, "Nur NEIN" sagen, sei auch keine Lösung, da fällt mir echt kaum was zu ein!
"Ihr habt ja eh 40 Jahre nur NEIN gesagt, und NU????"
Ich denke mal, wir sind uns ALLE, der nötigen Umwälzungen, Kosten bewußt.
Nur, noch später damit anfangen wird noch teuerer!
Wenn ich das Wort "Laufzeitverlängerung" schon höre.....
Bin Schlosser. DAS HEISST MURKS MAL WEITER; UND PASS AUF!

Dazu kommt, ein Ausbau des gesammten Stromnetzes tut eh Not.
Sonst haben wir bald amerikanische Verhältnisse.
Also, wenn nicht jetzt, wann dann.
Sollen unsere kids, welche wahrlich schon nen dicken Sack zu schleppen haben werden, auch noch unser "Energie-Klo" sauber machen?
Nein, dafür müssen WIR, nicht das Hifi-Forum, wir "alten" für sorgen!
Vorbild sein!
DAS wäre mal ne neue deutsche Tugend
freibürger
Inventar
#2074 erstellt: 15. Apr 2011, 19:54
Die Wahlen fest im Auge.
Und schon Ur-Opa wusste.

Edit:Hach da muss ich doch noch ne Spitze nach schieben:
Ist bestimmt für manche "Atomis" echt bitter, wenn einem die eigenen Leute so in den Rücken fallen.


[Beitrag von freibürger am 15. Apr 2011, 21:57 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#2075 erstellt: 15. Apr 2011, 23:10

catman41 schrieb:
@Ener-,

warum hat man nicht zeitgleich in Bayern nach geeigneten Endlagern gesucht?

Weil der arrogante M. Söder dagegen war/ist!

Die Alpen sind groß genug und bewtimmt findet sich da das geeignete Gestein.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry


Garantiert nicht. Die Alpen leiden stark an Erwärmung. Das ewige Eis, das sie an der Oberfläche zusammen klebt, schmilzt langsan. Die Folge sind Erdrutsche, im Moment noch kleinere, aber es ist damit zu rechnen, dass kilometerdicke Schichten abbrechen werden.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2076 erstellt: 16. Apr 2011, 06:06
Sicher, ganze Bergmassive werden einstürzen.

Da sind wir wieder bei den Tatsachen. Es gibt kein sicheres Endlager und es wird auch nie eines geben. Die Geologie der nächsten 1000 Jahre kann nämlich niemand voraussagen.
catman41
Hat sich gelöscht
#2077 erstellt: 16. Apr 2011, 09:13
Moin,

es gibt halt immer Ausreden, um nicht suchen zu müßen!!

Kann es sein, das diese Ausreden von meinem speziellen Freund Markus Söder gestreut wurden.

@Piggel,


... es ist damit zu rechnen, dass kilometerdicke Schichten abbrechen werden.


Quelle, damit es alle lesen können!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
freibürger
Inventar
#2078 erstellt: 16. Apr 2011, 09:48

catman41 schrieb:
Quelle, damit es alle lesen können!


Ich bin mal so frei:

Der mit dem Klimawandel verbundene Temperaturanstieg und das damit einhergehende Auftauen des bis anhin stabilisierenden Permafrosts erhöht die Gefahr von Bergstürzen. Geologisch sind Bergstürze von dieser Ursachen bereits aus früheren Warmzeiten bekannt

Das Auftauen der Permafrostböden in den Alpen setzt hingegen ganze Berghänge in Bewegung.[7] Am Bliggferner in den Alpen rutschen derzeit etwa vier Millionen Kubikmeter Gestein und Eis in Richtung Tal. Diese Gebirgsmasse wandert täglich 20 Zentimeter, reißt den Gletscher zunehmend auf, und macht ein plötzliches Abrutschen immer wahrscheinlicher. Ein Abrutschen in den Gepatsch-Stausee könnte den See über die Staumauer treten lassen und damit eine Flutwelle ähnlich wie im Fall der Vajont-Staumauer in den italienischen Alpen auslösen.

Das ist ein sehr großes Problem der Alpen, betrifft jedoch nur das Oberflächengestein.
In weit sich im Grundgestein ausreichend dicke und feste Schichten befinden, kann ich nicht sagen.
Es sollte auch nicht unsere Aufgabe sein hier geeignete Endlagerlösungen zu finden.
Der strahlende Müll ist nun mal da, und er muss gelagert werden, das ist nun mal Fakt.
Wo dies geschehen wird, wird wohl nochmal Thema einer großen nationalen Diskussion werden. Bei der dann eine, hoffentlich vom politischen Dünkel befreite und auf Faktenlage beruhende, Lösung gefunden wird.
Das es dabei auch großes Geschrei geben wird ist vorhersehbar. Und ja, es wird dann die Angeschmierten geben vor deren Haustüre wir unseren strahlenden Müll vergraben werden.


[Beitrag von freibürger am 16. Apr 2011, 09:53 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#2079 erstellt: 16. Apr 2011, 10:55

Der strahlende Müll ist nun mal da, und er muss gelagert werden, das ist nun mal Fakt.

die Endlager Asse, Morsleben und Gorleben sind tot, grünes Licht gibt's aber für Schacht Konrad auch wenn etwas verspätet
klick und klick. Im Gegensatz zu Asse ist Schacht Konrad besser abgeschirmt, 800 Meter tief, durch 400 Meter dicke Ton und Gesteinsschichten aussenrum relativ stabil und wasserdicht. Planfestgestellt, richterlich bestätigt, bereits zugelassen für leicht u. mittelschwere Radioaktivitätsabfälle was 90 % aller Abfälle ausmacht und nach momentanem Stand von Wissenschaft und Technik soll es alle Sicherheitskriterien erfüllen und es ist das einzige Endlager in D was genehmigt ist. klick

Für hochaktive Abfälle bleibt Gorleben scheinbar unsere einzige Alternative, ist aber nach neueren Untersuchungen leider nicht sehr prickelnd, da explosives Erdgas nach oben ins Endlager strömen kann klick. Die Erkundungen werden fortgesetzt und 2012 soll durch eine Expertenkommission entschieden werden, aber ob das was wird, wenn Dokumente manipuliert werden und Ex-Atommanager für Gorleben neutrale Gutachten schreiben sollen bleibt abzuwarten klick. Auch fachliche Einflussnahmen seitens der Bundesregierung, damals war Merkel Umweltministerin unter der Kohl-Regierung, um Gorleben am Volk vorbei durchzugenehmigen, ist bereits von der Opposition angeprangert worden und wird im Untersuchungsausschuss landen. klick
, bleibt für hochradioktive Abfälle Sibirien, Nordpolarmeer, Mond oder der Garten von ... (hier Namen einsetzen )... übrig .
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2080 erstellt: 16. Apr 2011, 12:40
Worüber schon gesprochen wird.
So offiziell inoffiziell.
Ab mit dem Zeuchs nach Sibirien
catman41
Hat sich gelöscht
#2081 erstellt: 16. Apr 2011, 14:13
@Dirkmöhre,


Ab mit dem Zeuchs nach Sibirien


so iss richtig;
wir üroduzieren diese Sch.... und woanders geht die Natur zugrunde.

ne Idee;
jeder Befürworter kriegt seinen Anteil.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
tsieg-ifih
Gesperrt
#2082 erstellt: 16. Apr 2011, 19:43

catman41 schrieb:

jeder Befürworter kriegt seinen Anteil.

Da bekommen Begriffe wie Anteilseigner und gespaltene Aktionäre eine völlig neue Bedeutung.
Ebse
Stammgast
#2083 erstellt: 16. Apr 2011, 20:45
Hallo, Soundy73,pinoccio,Dirkmöhre

ist wieder eine Woche her,aber nachträglich Danke für Eure Antwort.
pinoccio,ja habe eine Penthouse Wohnung mit Riesenausblick, etwas links raucht Philippsburg,dafür steht etwas rechts der Speyrer Dom.Ich schau halt beides an.
Genau wie die vielen Beiträge hier,mir wird`s fast schwindellich.Es dreht sich ja alles,CDU,FDP,die Bürger,es ist kaum noch auszuhalten.Wenn es dann richtig ans Geld geht,dreht sich die Meute wieder.
Meine bescheidene Meinung ist:Wir wollten Atomkraft,wir haben sie,wir müssen damit leben.Dieses Rad dreht keiner mehr zurück.Erst müsste ja Japan alles Abschalten(können)um ein Zeichen in Asien zu setzten.Die USA,schert sich keinen Deut um ihre Erdbeben.
Wenn es hier im Forum vielleicht 50,50 steht,wie sieht`s erst global aus?
Nein den nächsten Gau werden wir schon überstehen.

Gruß Ebse !
RheaM
Inventar
#2084 erstellt: 16. Apr 2011, 21:01
catman41 schrieb


ne Idee;
jeder Befürworter kriegt seinen Anteil


Gegenvorschlag: Jeder Nutzer, gestaffelt nach Verbrauch. tsieg, fang schon mal an zu graben
tsieg-ifih
Gesperrt
#2085 erstellt: 16. Apr 2011, 21:14
das hättest du wohl gerne
dann komme ich noch an's andere Ufer ^^
_ES_
Administrator
#2086 erstellt: 17. Apr 2011, 00:58

pinoccio schrieb:
Warum sollten darauf ausgerechnet AKW-Gegner antworten... ?


Weil die sich darüber aufregen vielleicht?

Es wird sich darüber echauffiert, das es nicht gut ist, das es nicht richtig ist, wie es jetzt im Moment gehandelt wird-mehr aber auch nicht.
Ich hätte dann gerne konkrete Verbesserungsvorschläge gesehen/gelesen, wie es anders gehen kann/soll.
Ansonsten hätte das für mich nur den Touch von (tatsächlich)mietbaren Klagefrauen..
Was die Endlagerung betrifft, so hatte ich hier schon einmal meine Vorstellungen gepostet.
Ab damit ins All, Richtung Sonne oder ausserhalb des Systems- dort wäre es nur ein Bruchteil dessen, was man allgemein unter gefährlicher kosmischer Strahlung versteht.
Klar könnte auf dem Weg dorthin was passieren.
Imho aber nicht mehr als das, was hier passieren könnte.
RheaM
Inventar
#2087 erstellt: 17. Apr 2011, 07:24
tsieg schrieb


dann komme ich noch an's andere Ufer


das würde dir nix nutzen
RheaM
Inventar
#2088 erstellt: 17. Apr 2011, 07:37
Und wenn wir nicht verstrahlt werden, dann werden wir vergiftet, ausgerechnet durch den Anbau von Energiepflanzen

http://www.taz.de/1/...ehrliches-ackergift/


[Beitrag von RheaM am 17. Apr 2011, 07:38 bearbeitet]
Curd
Hat sich gelöscht
#2089 erstellt: 17. Apr 2011, 08:54

R-Type schrieb:

Was die Endlagerung betrifft, so hatte ich hier schon einmal meine Vorstellungen gepostet.
Ab damit ins All, Richtung Sonne oder ausserhalb des Systems- dort wäre es nur ein Bruchteil dessen, was man allgemein unter gefährlicher kosmischer Strahlung versteht.
Klar könnte auf dem Weg dorthin was passieren.
Imho aber nicht mehr als das, was hier passieren könnte.


Hallo,
und ich hatte Dir dazu bereits die passende Antwort geschrieben!

zu gefährlich und unbezahlbar

z.B.:
Kosten:
Weißt Du was die Nutzlast von einem einzigen kg kostet? Viele Jahre galt eine Daumenregel - 1kg Raketennutzlast
ist so teuer wie 1 kg Gold in den letzten zwei drei Jahren ist der Goldpreis allerdings durch die Decke geschossen so das diese Regel etwas hinkt. Momentan liegt das kg Gold wohl bei fast 30.000 Euro! Es kommt auch sehr auf das Trägermodell, die Subventionen und Rabatte an.Ich gebe mal so zwischen 15.000 und 20.000 Euro pro kg an.... und zwar für kleine Nutzlasten die den Sat Krempel transportiert - für die Sonne wird es noch ein Happen teurer - eine derartige "Groß-Rakete" müsste erst gebaut werden - da ein poltisches Wettrennen wie in den 60zigern noch nicht bevorsteht gibt es dafür auch kein Geld. Wenn Du dir dann die Menge des Abfalls ansiehst - weltweit so um die 12.000 Tonnen - JÄHRLICH!...es wird also so teuer das es einfach nicht( noch nicht? oder nie? )bezahlbar ist.
Als Vergleich: Die größte Rakete war und ist immer noch die SATUR V - die "Mondrakete" von diesen Dingern müssten pro Jahr 100 Stück zur Sonne eiern.... wie man weiß wurde das Programm nicht komplett beendet... wegen den Kosten/Nutzwert

Viel wichtiger ist aber der Sicherheitsaspekt - den Du einfach mal so negierst - es gab und wird sie wohl immer geben: Raketenunfälle -(eine Ausnahme war die SATURN!) die momentane Quote ist einfach zu miserabel -als das man ihr eine solch gefährliche Fracht anvertrauen kann - so kannst Du gleich die radioaktiven Abfälle weltweit verteilen - für jeden etwas. Dieses Risiko ist einfach zu groß - genau wie bei Atomkraftwerken wird man für so eine Mission keinen Versicherer finden - für mich immer das Zeichen die Finger davon zu lassen
kalia
Inventar
#2090 erstellt: 17. Apr 2011, 10:47
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2091 erstellt: 17. Apr 2011, 11:30
Ich hoffe, die haben denen wenigstens die Kamera "requiriert"
Unabhängig von der Stromfrage: Diese kids werden in gut 10 Jahren eh schon sich zB um die Schulden von heute kümmern müssen!
Die werden eh vW der ganzen demographischen Entwicklung knechten müssen .
Ich selber finde es auch mehr als nur "ein hartes Stück", das EnBw mal eben zusammen mit dem Kultusministerium....
Warum wirds dann nicht vom Rundfung gezeigt? DER ist ja auch Ländersache? Na, ein Schelm welcher "Böses" dabei denkt
Der "Anfang", wenn auch ein zögerlicher, war ja bereits "eingestielt". Bis dann schwatz-gelb diese Laufzeiverlängerung brachte.(Was ja Grund des threats ist).
Ich glaube, mit einfachen Worten rafft es jeder: "Je früher wir anfangen neue Energien zu nutzen, desto billiger wird dieser Umstieg"!
Mal n "krassen Text": Die Alten von heute, haben die Knete für morgen, gestern schon vers ffen!
(Nein, nicht von mir, hab ich die Tage in der U-Bahn gehört)
Natürlich dann auf "pump" weiter gemacht.
Frage, sollen solch kids(sorry, Fastgroße ) dann auch noch das Geld aufbringen, welch so ein "Atom-GAU" kostet?
DAS kann doch nicht "korrekt" sein!!!?
Ist es auch nicht
Genießt mal die Sonne draußen.
Bringt Spässeken
Dirk
Florian_1
Stammgast
#2092 erstellt: 17. Apr 2011, 12:44
Euren Mist bezahlt ihr hübsch selber - Ich werde euch keine Rente zahlen wollen.
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2093 erstellt: 17. Apr 2011, 13:34
So Recht du eigendlich hast, so utopisch ist die Vorstellung, es würde euch nicht "erwischen".Im sorry

Deswegen, JETZT anfangen. Mehr als den Schaden in Grenzen zu halten (nicht geographische),....Tja, da streicht unsere Generation die Segel Warum auch nicht, haben DIE davor auch gemacht
Halb OT. Im TV feiern die gerade 50Jahre Raumfahrt!
Hätte sich DA einer denken können was möglich
AUF GEHTS!
So "doof" es sich anhört, mit dem AUFHÖREN müssen wir erstmal ANFANGEN!
Und da sehe ich noch zuviele Menschen, welche den Knall im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht gehört haben.Und, ich wünsche es auch ihnen nicht!
Die Zahl hat sich mal eben um so 1-2Millionen erhöht.
Die wo in Japan den Knall gehört haben. Mal eben die wo keine Verwandten haben,+ ab in die Turnhalle!
Sorry, doch viel mehr als ALLES GUTE, kann man euch nicht wünschen.
DAS ist eine Schande
RheaM
Inventar
#2094 erstellt: 17. Apr 2011, 14:21
Es besteht noch Hoffnung. In Tschernobyl machen sie jetzt Geld mit Touristen. Grad auf MDR gesehen, Sightseeing AKW+Stadtrundfahrt durch Pribjat für 150€. Ein ähnlicher Beitrag auf RTL

http://www.rtl.de/me...ommen-touristen.html
tsieg-ifih
Gesperrt
#2095 erstellt: 17. Apr 2011, 14:36
Ein alter Hut mit den Tschernobylterroristen ^^. Die Ukraine will jetzt 2 Milliarden Euro von uns haben damit eine neuer Sarg gebaut wird, die haben kein Geld für sowas.
Die Renten sind übrigens genauso sicher wie Atommeiler, Chemiefabriken, ABC-Waffen, korrupte Lobbyisten/Beamte/Politiker und frei rumlaufende Kinderschänder.
Ich würde sagen jetzt nach Fukushima fangen wir erstmal mit dem kleinsten an, dem Atom.
Die bisherige geistige Gesellschaftsblockade ist entkorkt, der Geist aus der Flasche rausgehüpft, aber kein Grund zur Beunruhigung, diesen Effekt sollte man für eine bessere Zukunft ausnutzen, auch wenn andere Länder nicht morgen früh gleich mitziehen. Dann brauchen wir uns den gebetsmühlenartigen Schwachsinn nicht weiter von bestimmten Interessensgruppen anhören dass auf magische Weise alle freigesetzte Strahlung verschwindet.
Aber nicht nur in Japan ist die Technikgläubigkeit ziemlich hoch, dort werden sogar wegen der Ehre lieber Menschen statt Maschinen verbraten. Auch bei uns ist das Leben von technischen Illussionen abhängig und geht bis zur Selbstaufgabe in unserer devotischen von Jawollsagern gemachten Gesellschaft. Und dann soll man Mißstände nicht mal sagen dürfen.
ZeeeM
Inventar
#2096 erstellt: 17. Apr 2011, 14:56

tsieg-ifih schrieb:

Die bisherige geistige Gesellschaftsblockade ist entkorkt, der Geist aus der Flasche rausgehüpft


Die Katastrophe im Golf von Mexic von vor einem Jahr ist doch auch schon vergessen. Manch einer sagt, es habe ja eigentlich nie ein wirkliches Problem gegeben. Es ist doch Alles sauber, es ist nix passiert. Es gibt sogar Leute, die meinen das die Katastrophe der Exxon Valdez 1989 nur medial von Ökospinner hochgejubelt wurde.
Welche Probleme sind dann wirklich von belang? Ja, klar, die die sich negativ auf den Kapitalmarkt auswirken. Der Rest sind Randeffekte ohne langfristige Bedeutung.
Florian_1
Stammgast
#2097 erstellt: 17. Apr 2011, 15:25

Konrad Mück 1996 schrieb:
3.4 Ökonomische Folgen

Eine Angabe über die ökonomischen Folgen des Reaktorunfalls in Tschernobyl ist äußerst
schwierig bis unmöglich. Dafür sind eine Reihe von Gründen maßgebend:

• Bestimmte Kostenfaktoren sind praktisch nicht ermittelbar. So sind beispielsweise die Fol-
gen, die durch die Unterbrechung der täglichen Lebensaktivitäten sowie der ökonomischen
Aktivitäten entstanden sind, kaum quantifizierbar. Auch der Schaden, der für ein energie-
armes Land durch den Stop des Kernkraftwerksbaus und der daraus resultierenden
mangelnden Energieversorgung entstanden ist, ist in Ziffern kaum angebbar. Auch die
Kosten für den Einsatz der Liquidatoren sind nur schwierig quantifizierbar.

• Eine Reihe von Kostenfaktoren wurde durch Maßnahmen hervorgerufen, die nur geringe
oder gar keine Dosisreduktionseffekte brachten. Ein typisches Beispiel in dieser Richtung
stellt die Festlegung eines Grenzwertes von 350 mSv Lebensdosis dar, die drei Jahre nach
dem Unfall ergriffen wurde und zur Absiedlung von weiteren Zehntausenden von Einwoh-
nern führte, obwohl diese Gruppe zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 90 % der Lebensdo-
sis erhalten hatte. Die Dosiseinsparung durch diese Maßnahme war somit geringer als einige
Prozent der Lebensdosis, die Kosten für die Absiedlung jedoch beachtlich.

• Manche Maßnahmen wurden ergriffen ohne mit den Konsequenzen durch die Tschernobyl-
belastung in irgendeinem kausalen Zusammenhang zu stehen. Ein typisches Beispiel dafür
ist die Zahlung einer Invaliditätsrente an Liquidatoren, die unabhängig von irgendwelchen
kausalen Zusammenhängen erfolgte.

• Die Folgen für die Landwirtschaft sind nur sehr schwierig quantifizierbar. Die Nichtverkäuf-
lichkeit von bestimmten Produkten, die strahlenschutzmäßig kein Problem darstellen aber
als "belastet" gelten, aber auch, weil sie aus bestimmten Gebieten stammen, die in der
Öffentlichkeit das Image der höheren "Verstratilung" haben, fällt ebenso darunter, wie die
Kosten, die durch eine rechtzeitige Angabe von Maßnahmenempfehlungen inder Landwirt-
schaft vermieden hätten werden können. Ein Teil der Folgen resultiert aber auch daraus, daß
bei geeigneter Nutzung manche kontaminierten Gebiete weiter nutzbar gewesen wären,
bzw. heute bereits wieder nutzbar wären.

• Psychologische Faktoren (Environmental Stress-Syndrom, aber auch Reaktionen in bezug
auf das Ergreifen an sich optimaler Gegenmaßnahmen) ergeben enorme ökonomische
Effekte, deren Wirkungen kaum abschätzbar sind.

Die Angaben bezüglich der ökonomischen Kosten schwanken daher je nach Quelle und
Interesse der jeweiligen Institution um mehrere Größenordnungen. Auf eine Angabe bezüglich
der Folgekosten des Tschernobylunfalls wird daher in diesem Zusammenhang verzichtet


Die Invalidenrente für die Liquidatoren schluckt mW immer noch 5% des BIP von der Ukraine.


[Beitrag von Florian_1 am 17. Apr 2011, 15:25 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#2098 erstellt: 17. Apr 2011, 15:43

ZeeeM schrieb:

tsieg-ifih schrieb:

Die bisherige geistige Gesellschaftsblockade ist entkorkt, der Geist aus der Flasche rausgehüpft


Die Katastrophe im Golf von Mexic von vor einem Jahr ist doch auch schon vergessen. Manch einer sagt, es habe ja eigentlich nie ein wirkliches Problem gegeben. Es ist doch Alles sauber, es ist nix passiert. Es gibt sogar Leute, die meinen das die Katastrophe der Exxon Valdez 1989 nur medial von Ökospinner hochgejubelt wurde.
Welche Probleme sind dann wirklich von belang? Ja, klar, die die sich negativ auf den Kapitalmarkt auswirken. Der Rest sind Randeffekte ohne langfristige Bedeutung.

Ja der von Natur aus eingebaute Gedächtnis-Eliminator soll uns das schlechte vergessen lassen und uns nach dem Vergessen in Champagnerlaune versetzen. Bisher funktionierte das wunderbar, sonst hätten wir nicht solche Probleme beim Umdenken.
Die Exxon Valdez Katastrophe war real, auch nach 20 Jahren leiden immer noch Tiere und Menschen und obwohl 2500 km saubergemacht wurden findet man immer noch Öl besonders im Alaskaeis wo man nicht rankommt. 4 Milliarden hat's bisher für Exxon gekostet, sind ungefähr 1 % der Schadenssumme bei einem havarierten AKW bei uns im dichtbesiedelten Gebiet.

Das grösste Problem ist, überall wo viel Geld im Spiel ist und mit dieser aus ein paar Personen bestehenden Macht, unsere Interessen berührt werden, notfalls zu Gunsten der Wirtschaft entschieden und das Leben der Bevölkerung bewusst einkalkuliert wird.
Ich frage mich schon lange welche Spezialisten da entscheiden wenn die HRE 200 Milliarden Sicherheiten bekommt, der Staat aber nicht in der Lage zu sein scheint ein paar Milliarden gegen Flugzeugabstürze zu investieren.
Bei radioaktiver Strahlung hat weder der Mensch noch die Natur ein Gegenmittel.
RheaM
Inventar
#2099 erstellt: 17. Apr 2011, 15:58
tsieg schrieb


Ich frage mich schon lange welche Spezialisten da entscheiden wenn die HRE 200 Milliarden Sicherheiten bekommt, der Staat aber nicht in der Lage zu sein scheint ein paar Milliarden gegen Flugzeugabstürze zu investieren


Ein GAU mitten in Deutschland ist halt nicht systemrelevant
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2100 erstellt: 17. Apr 2011, 16:50

ZeeeM schrieb:
Welche Probleme sind dann wirklich von belang? Ja, klar, die die sich negativ auf den Kapitalmarkt auswirken. Der Rest sind Randeffekte ohne langfristige Bedeutung.


Wahre Worte. Leider...

Gruss
Stefan
ZeeeM
Inventar
#2101 erstellt: 17. Apr 2011, 16:54

pinoccio schrieb:
Wahre Worte. Leider...


Sogar durchaus verständlich.
Viele Leute werden in ihrem Leben mit der Endlichkeit der eigenen Existenz und mit der Endlichkeit von Allem konfrontiert. In dem Rahmen kann man verstehen, das manchen sagen - Rock ´n Roll.
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2102 erstellt: 17. Apr 2011, 18:26
Noch einmal, DRINGEND!
Redet mit eigenen Worten!
Es wird erwartet das wir beim diskutieren ja auch jede Meinung wahrnehmen!
"Links", soweit sie zur Disco was beisteuern....GERNE.
Doch auch hier...JEDER! Findet seine Meinung im Netz bestätigt!
Jeder findet im Netz Gründe "dagegen"."dafür"
Wenn ich dann noch höre, "Ey, ließt du eigendlich die letzten posts"
Gegenfrage,: "Müßt ihre NUR mit Zitaten+Fußnoten arbeiten"?
Ich sach es mal mit nem
"Abschreiben", tut echt nicht Not.
Wir sitzen in einem "cafe", in dem so ziemlich ALLE vorm Zuch das Gleiche wollen.

und

gackern uns gegenseitig an.
Besser, wir gackern alle(fast) in die gleiche Richtung.
Tolles Beispiel!
ICH frage mich da, WIE????, ja wie soll dann ein Kompromiß entstehen?

LEIDER, ja leider werden eure Recherchen, innerhalb des Hifi-Forums nur, wenn überhaupt, als "Randnote" wahrgenommen werden.
Ein Grund mehr zu Sachlichkeit.!
Bitte....Es bringt nix wenn man die halbe Seite nur :" X meint, Y sagte das Z gesagt haben soll"
SO!!!!
Nein, SO wird niemals ein Konsens entstehen.
Leider.
Leider sind WIR kein Vorbild.
Kein Vorbild im Sinne, wie solch Sachen "anzugehen" werden müssen!
MÜSSEN. M Ü S S E N
Dies Verb, bleibt wohl als Einziges über!
Nur, wenn passiert, ändert sich die Grammatik.
Dann, heißt es: "Die hätten müssen"!
Doch nochmal, einen Energiewechsel gibts nicht via Zitaten!
Dirk
Iron-Man
Inventar
#2103 erstellt: 17. Apr 2011, 19:04
Aber via bestellen von Ökostrom ?
Gelscht
Gelöscht
#2104 erstellt: 17. Apr 2011, 19:06

freibürger schrieb:

catman41 schrieb:
Quelle, damit es alle lesen können!


Ich bin mal so frei:

Der mit dem Klimawandel verbundene Temperaturanstieg und das damit einhergehende Auftauen des bis anhin stabilisierenden Permafrosts erhöht die Gefahr von Bergstürzen. Geologisch sind Bergstürze von dieser Ursachen bereits aus früheren Warmzeiten bekannt

Das Auftauen der Permafrostböden in den Alpen setzt hingegen ganze Berghänge in Bewegung.[7] Am Bliggferner in den Alpen rutschen derzeit etwa vier Millionen Kubikmeter Gestein und Eis in Richtung Tal. Diese Gebirgsmasse wandert täglich 20 Zentimeter, reißt den Gletscher zunehmend auf, und macht ein plötzliches Abrutschen immer wahrscheinlicher. Ein Abrutschen in den Gepatsch-Stausee könnte den See über die Staumauer treten lassen und damit eine Flutwelle ähnlich wie im Fall der Vajont-Staumauer in den italienischen Alpen auslösen.

Das ist ein sehr großes Problem der Alpen, betrifft jedoch nur das Oberflächengestein.


Das ganz schön donnern kann.


Auch in Mitteleuropa können durchaus starke Erdbeben auftreten, z.B. wurde die Stadt Basel im Jahr 1356 nahezu vollständig zerstört; das Beben hatte etwa die Stärke 7. Am 06.05.2009 hat ein Erdbeben der Stärke 4,5 auf der Richterskala weite Teile Baden-Württembergs erschüttert. In Deutschland gibt es vier Regionen, in denen Erdbeben auftreten: Das Oberrheintal, die Schwäbische Alb, die Niederrheinische Bucht und das Vogtland. Entlang des Rheintalgrabens bricht Europa auseinander, die Mitte des Grabens senkt sich jährlich um einen Millimeter, der Rand hebt sich. Die Spannungen, die hier in der Erdkruste entstehen, führen zu Beben.


http://www.iifeh.de/vulkane-und-erdbeben.php

Das letzte schwere Beben in Basel, zweihundertfünfzig Kilometer von Neckarwestheim und Philippsburg, ist knappe tausend Jahre her. das vorletzte gute zweieinhalb tausend.

Was wohl passieren mag, wenn da in der Gegend jetzt so eine Ortschaft samt Berg den Hang runter rodelt? Ob es reicht, so ein Erdbeben vor der Zeit auszulösen?

Was passiert mit den Alpen, wenn so ein Erdbeben oder ein Erdrutsch geschieht? Werden die losen Platten sich dann frei rütteln und alle gleichzeitig in die Täler rauschen?

Jungejunge. Das sind Perspektiven...
_ES_
Administrator
#2105 erstellt: 17. Apr 2011, 20:17

Curd schrieb:
Viel wichtiger ist aber der Sicherheitsaspekt - den Du einfach mal so negierst - es gab und wird sie wohl immer geben: Raketenunfälle -(eine Ausnahme war die SATURN!) die momentane Quote ist einfach zu miserabel -als das man ihr eine solch gefährliche Fracht anvertrauen kann - so kannst Du gleich die radioaktiven Abfälle weltweit verteilen - für jeden etwas. Dieses Risiko ist einfach zu groß - genau wie bei Atomkraftwerken wird man für so eine Mission keinen Versicherer finden - für mich immer das Zeichen die Finger davon zu lassen


Tjaa..und die Quintessenz davon lautet?
Alles wird so bleiben wie es ist, ab und an sich drüber aufregen und gut?
Dann will ich Dir mal was sagen, lass es Unmengen kosten, lass es Risiken geben.
Es ist der einzige Weg, wenn man das Zeug hier nicht haben will- der einzige bis dato.
Das bedeutet also, was heute unsicher und teuer ist, muss eben in Zukunft sicherer und billiger gemacht werden.
Anders geht es nicht- oder?
freibürger
Inventar
#2106 erstellt: 17. Apr 2011, 21:07

Piggel schrieb:

Das letzte schwere Beben in Basel, zweihundertfünfzig Kilometer von Neckarwestheim und Philippsburg, ist knappe tausend Jahre her. das vorletzte gute zweieinhalb tausend.

Was wohl passieren mag, wenn da in der Gegend jetzt so eine Ortschaft samt Berg den Hang runter rodelt? Ob es reicht, so ein Erdbeben vor der Zeit auszulösen?

Was passiert mit den Alpen, wenn so ein Erdbeben oder ein Erdrutsch geschieht? Werden die losen Platten sich dann frei rütteln und alle gleichzeitig in die Täler rauschen?

Jungejunge. Das sind Perspektiven...


Don´t panic, das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.
Gelscht
Gelöscht
#2107 erstellt: 18. Apr 2011, 04:37

freibürger schrieb:


Don´t panic, das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.


Bist Du sicher?
Ener-
Stammgast
#2108 erstellt: 18. Apr 2011, 05:59

catman41 schrieb:

Ener- schrieb:

ZeeeM schrieb:
Mir erzählte mal ein politisch Angegilbter, das Problem der Endlagerung wäre ein rein politischen Problem.
Nicht unbedingt, eher an der Kommunikation scheitert es. Gewillt war man ja schon des Öfteren, das Zeug zu verbuddeln. Es gäbe auch Orte, die dafür wissenschaftlich als geeignet befunden wurden, u.a. Gorleben, ohje ohje. Nur ist das den Bewohnern der Region herzlich egal, da gründet sich schnell ein Aktionsbündnis aus Playmobil-Wissenschaftlern, das die Stätte als zu nah am eigenen Wohnort einstuft, es nur anders verkauft, um auf Verständnis zu treffen. Aber im gleichen Atemzug wird beteuert: Ich wäre der letzte der dagegen ist, wenn es sicher ist. Im Gegenteil, dann kann es sogar in meinen Keller. Aber irgendwas findet sich dann ja doch immer wenn es ernst wird, statt wissenschaftliche Ergebnisse zählen dann halt persönliche Einschätzungen, auf das es auf Teufel komm raus bei mir nicht sicher ist. Da geht die Blockade klar von der Bevölkerung aus, so dämlich sich die Politik (Regierungen CDU, FDP, Grüne & SPD, alphabetisch sortiert) dabei auch angestellt hat.


ich entnehme Deinem Pro-Atom-Statement, ( ... )
Das erklär mal...
Tut mir leid, ich versteh nichts mehr. Ist es denn damit getan, gegen jedwede Erkundung von Endlagerstätten zu sein und die AKW abgeschaltet zu haben? Wunderbar. Ich dachte das Problem ist u.a. der ungenügende Schutz gegen Flutwellen, Erdbeben und Terroristen, aber scheinbar ist es doch was anderes.


[Beitrag von Ener- am 18. Apr 2011, 06:07 bearbeitet]
Curd
Hat sich gelöscht
#2109 erstellt: 18. Apr 2011, 08:38

R-Type schrieb:
Es ist der einzige Weg, wenn man das Zeug hier nicht haben will- der einzige bis dato.


Ein Weg der nicht gangbar ist - ich habe relativ viel Lektüre zum Bereich Retro-SF im Regal stehen aus den 50 und 60ziger Jahren. Welch hochfliegende Pläne man damals hatte und wie es nun ausschaut? Es zählt einzig und allein der sofortige Kosten-Nutzen-Faktor. Die ESA wollte demnach in den 80ziger Jahren ein bemanntes Projekt durchführen, die Amis eine feste bemannte Mondstation, die Russen eine Stadt im Orbit haben... und der Müll - sei es nun radioaktiv oder Hausmüll sollte mit zahllosen Raketenstarts in der Sonne landen...Alles Hirngespinste

Nur weil es so schön klinkt? Müll ab in die Sonne - Klasse Idee - aber unbezahlbar - solange es noch genügend billiges Land gibt auf der Welt welches man verdrecken und vergiften kann - traurig aber Realität.


R-Type schrieb:

Das bedeutet also, was heute unsicher und teuer ist, muss eben in Zukunft sicherer und billiger gemacht werden.
Anders geht es nicht- oder?


Naiv anzunehmen, wenn man sich schon seit Jahrzehnten nicht über geologische Endstätten in einem Land einigen kann anzunehmen die Aber-Milliarden Kosten eines Raketenmüllsystems weltweit zu stemmen.... aber ich habe dein "in Zukunft" überlesen. Sorry also - ich will es nicht ausschließen das man in x-Jahren soweit sein könnte das die Raumfahrt sich enorm entwickelt hat und die Kosten dramatisch gesenkt werden können und die Sicherheitsfragen es erlauben - man arbeitet ja z.B. mit dem Weltraumfahrstuhl daran. Momentan sehe ich da aber noch "keine Sonne" in Sicht und bis dahin bleibt nur das was die Mehrheit der "Experten" empfehlen - einlagern in tiefe geologische Formationen und dabei ständiger Kontrolle unterworfen und rückholbar - auch das ist sehr teuer und wird ja z.B. von der Schweiz nur für 100 Jahre geplant - dann soll die Tür verrammelt werden.
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