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Der Atomvertrag

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Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2159 erstellt: 19. Apr 2011, 10:07
"Abschaltung" der Kfz, Drogen, Massencrash auf der Bahn, "Aufgebausche"(is Frühling :L) ", Walfleisch, Flüchtigskeitsfehler, konstruierte Fakten, hätte der Hund nicht..., Polynesier, Ethik/Kriminalität, Vollnarkose,Werbetrommel, Mittelalter....., ich könnte so weiter!
DAS waren nun wahllos ausgesuchte Vokabeln aus den post wo ich mir ne Doppelmütze Schlaaaaf gegeben hab.
Leute, habe mal gestern auf den Einen oder Anderen PM-Knopf gedrückt.
Die wo, wissens ja.
Namen sind Schall und Rauch. Doch seit euch sicher. ALLEimages/smilies/insane.gif ; JA Alle wollen diesen Austieg!!!!
Selbst die, man sollte es nicht glauben, welche nun digital als Sau durchs Dorf gejagt werden!
Komischerweise kamen 2 ZWEI mal Antworten von wegen dieser Zynismus...., na DER aleine bringt es auch nicht.(sinngemäß)

Und damit GUTEN TACH.
posts mit mehr "Nährwert" kommen später


[Beitrag von Dirkmöhre am 19. Apr 2011, 10:10 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#2160 erstellt: 19. Apr 2011, 11:39
Piggel, Du hast dich nicht nur weiter oben mit dem Konjunktiv verschrieben (das "ä"!) sondern versuchst immer noch das Märchen der verstopften Netze aufzutischen.

Ich kann Dich da völlig beruhigen, die Windräder unter denen wir wanderten hätten als Ventilator laufen müssen - so grausam ist einfach die Natur. Die macht selbst vor deinen wüsten Spekulationen messbar ( http://www.dwd.de/bv...arnungen&_nfls=false ) keinen Halt.

tsieg-ifih, Du halluzinierst weiter - nehmt ihm die Tastatur und lehrt ihn lesen!

Vor allem von DIR und von den Energieversorger wird bewusst Angst und Panik suggeriert
- Da reichen die Emoticons nicht für, da muss ich einspringen: Auha

Zu Deiner Aussage:
Wenn die restlichen 20 Atommeilern unter aller Voraussicht nach in den nächsten 5 bis 10 Jahren abgeschaltet werden, müssen Verbraucher nach bereits vorliegenden aussagekräftigen Studien mit ca. 10 bis 50 Euro Mehrkosten jährlich rechnen bei einem Verbrauch von 5000 kWh. Die meisten Leute wären bereit diesen Obolus zu zahlen was auch Umfragen bestätigen und das war sogar VOR Fukushima so.

- liegen belastbare Zahlen vor, die von 230 Milliarden €uro handeln, das ist um ein Gefühl dafür zu bekommen, ungefähr das, was uns bisher die deutsche Einheit gekostet hat. Auf meiner Lohnabrechnung steht da noch immer etwas von "Solidaritätsbeitrag", der mit deinen Zahlen irgendwie nicht recht korrelieren will. Es geht hier nicht um Peanuts und die Kosten können nicht einmal mit der Industrie geteilt werden, da es ja einen europäischen Wettbewerb gibt.
So blauäugig darf man einfach nicht sein, wenn man seines Verstandes noch so einigermaßen Herr ist.

So ich mach mich jetzt wieder an die Arbeit...
Gelscht
Gelöscht
#2161 erstellt: 19. Apr 2011, 12:48

Soundy73 schrieb:
... da muss ich einspringen: Auha


Na, da bekommt man doch wenigstens mal einen Eindruck, wie das Gegenüber aussieht. Die Farbe steht Dir.
tsieg-ifih
Gesperrt
#2162 erstellt: 19. Apr 2011, 13:25

Soundy73 schrieb:
belastbare Zahlen vor, die von 230 Milliarden €uro handeln, das ist um ein Gefühl dafür zu bekommen, ungefähr das, was uns bisher die deutsche Einheit gekostet hat.

Danke für die Vorlage
Die 230 Milliarden werden nicht gleich morgen früh bezahlt, das ging mit der Einheit auch nicht. Und auch wenn es so wäre, bekäme eine Bank weniger und der Fisch wäre gelutscht.
Tausende neue Arbeitsplätze die von neuen Synergieeffekten profitieren würden wären nicht mal eingerechnet.

Du verbreitest hier genauso viel unnötige Panik mit Stromlücken die offensichtlich auf deine Wissenslücken basieren, wie Leute Jodtabletten kaufen obwohl hier gar keine Radioaktivität von Japan ist.

Ein Jahresmehrverbrauch von ca. 10 bis 50 Euro bei 5000 kWh für die nächsten Jahre ist realistisch, also resultierend aus Mehrkosten für die Energiewende zwischen 0,1 bis 0,9 cent pro kWh.
Diese Zahlen wurden längst auch ohne dich vom Ministerium ausgerechnet und sind plausibel.
Der grösste Bremsklotz sind die Stromkonzerne selbst, da ohne die AKW Eurosprudelquellen nur spärliche Gewinne fliessen, gerade desswegen ist die Atomlobby von diesen Zahlen nicht begeistert, die Champagnerlaune der Verlängerung ist durch Japan kaputt gegangen und weil auf Besitzstandsrechte langsam aber sicher verzichtet werden muss. Denen stinkt es dass alles so bleiben kann, also die bereits 8 abgeschalteten AKWs vom Netz lassen und ohne Änderung der aktuellen Energiepolitik eine Komplettabschaltung der restlichen AKWs in Deutschland 2020 möglich sein wird.
catman41
Hat sich gelöscht
#2163 erstellt: 19. Apr 2011, 15:31
@Soundy,


So ich mach mich jetzt wieder an die Arbeit...


da kann man nichts falsch machen!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
ZeeeM
Inventar
#2164 erstellt: 19. Apr 2011, 15:36

tsieg-ifih schrieb:
.... also resultierend aus Mehrkosten für die Energiewende zwischen 0,1 bis 0,9 cent pro kWh.
Diese Zahlen wurden längst auch ohne dich vom Ministerium ausgerechnet und sind plausibel.


Ich meine gestern im TV en passent etwas von einem ca. 5-10x so hohen Betrag gehört zu haben. Objektiv muss das Gewinnwachstum erhalten bleiben.
Curd
Hat sich gelöscht
#2165 erstellt: 19. Apr 2011, 17:25
...auf der heutigen HV der EnBW wurde kackfrech für den 2010 Geschäftsbericht als Titelseite eine Off Shore Windanlage abgebildet - und das obwohl dieses Unternehmen mehr als 50 % seiner Energie mit Kernkraft erzeugt und gerade einmal 10 % mit allen erneuerbaren - mehr schlecht gelaunt verkündete man dann das es offensichtlich politisch und gesellschaftlich gewollt ist aus der Kernkraft auszusteigen.... ja genau liebe Atom-Apparatschiks, eure Zeit ist abgelaufen jetzt aber hurtig zum Präparator - das Museum der Folgenschweren Menschlichen Irrtümer wartet bereits auf Euch!

Kernkraft hat verkackt - und da können sich die "Kernies" noch so aufregen - ich freue mich immer wenn sie hier wild um sich schlagen Ha Ha Sind halt schlechte Verlierer
Soundy73
Inventar
#2166 erstellt: 19. Apr 2011, 17:34
Nützt nix da muss ein wenig Realismus rein, reine Nasenspekulation bringt UNS da nicht weiter, daher frage ICH die Eckschperten mal, fangen wir beim Netz an:


Das Stromsystem in Deutschland steht vor einem grundlegenden Wandel. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat in der Netzstudie II untersucht, wie das Stromsystem in Deutschland bis zum Zeitraum 2020/25 ausgebaut und optimiert werden muss, um den neuen Herausforderungen durch die Integration erneuerbarer Energien gerecht zu werden und gleichzeitig eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung zu gewährleisten

Drei Ziele standen dabei im Vordergrund: Integration von 39 Prozent Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, insbesondere Windkraft, optimaler wirtschaftlicher Einsatz konventioneller Kraftwerke und Berücksichtigung des zunehmenden europäischen Stromhandels. Die Studie zeigt, welche technischen und wirtschaftlichen Optionen zur Verfügung stehen, um diese Ziele optimal miteinander zu vereinbaren.

Die Studie prüft verschiedene Varianten zur Weiterentwicklung des Stromnetzes in Deutschland. Zum einen wurden die heute verfügbaren und in Entwicklung befindlichen Netztechnologien untersucht, von Standard 380 kV Drehstromfreileitungen über Hochtemperaturleiterseile und Hochspannungsgleichstromübertragung bis zu Erdkabeln. Darüber hinaus wurden weitere systemrelevante Maßnahmen berücksichtigt, zum Beispiel die Erhöhung der Leitungskapazitäten durch Temperaturmonitoring, die Steuerung der Stromnachfrage und der Einsatz von Stromspeichern. Bei allen Varianten wurde untersucht, wie sich die Maßnahmen im Gesamtsystem auswirken.

Quelle: http://www.dena.de/t...ojekt/netzstudie-ii/

Ergebnis kurz: http://www.dena.de/f...I_vom_23.11.2010.pdf

Daraus ein kleiner Tritt ans Schienbein der "Dös pack´n mer fei leicht"-Gang:
Die 2005 veröffentlichte dena-Netzstudie I hatte bereits einen Ausbaubedarf von 850 km bis 2015 ermittelt. Davon wurden
bislang aber erst 90 km fertiggestellt.
Und genau SO geht nämlich auch mit ´ner Menge Kohle garnix!!

Schönen Denkerabend noch!- Die Verlierer sitzen übrigens dann im Dunklen, Curd -leider wären wir das dann als Stromkunden alle.
catman41
Hat sich gelöscht
#2167 erstellt: 19. Apr 2011, 19:36
@Soundy,


Die Verlierer sitzen übrigens dann im Dunklen,


kommt darauf an, wer die Verlierer sind!

Naja, im Moment sind die Japaner die Verlierer!

Ist ja alles halb so schlimm und Panikmache.

Apropos Netzausbau;
Das das Stromnetz irgendwann mal "in die Jahre" kommt, durfte den EVU's schon länger bekannt sein.

Auch da hat die Laufzeitverlängerung den EVU's einen Bärendienst erwiesen, denn die Notwendigkeit, das Netz für die Zukunft stabiler/besser zumachen, fehlt ja, solange die Sch...teile weiterlaufen

Das Argument, wir lassen die AKW's weiterlazfen, weill der Netzausbau so teuer ist/wird. ist sch....!

Warum haben die EVU0's Ihre Gewinne nicht besser genutzt, um für die Zukunft gewapnet zusein.

Apropos Restrisiko;

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,758042,00.html

Wie teuer wird Fukushima?

Atomkraft, Nein Danke!
Harry


[Beitrag von catman41 am 19. Apr 2011, 19:46 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#2168 erstellt: 19. Apr 2011, 21:59

catman41 schrieb:
Warum haben die EVU0's Ihre Gewinne nicht besser genutzt, um für die Zukunft gewapnet zusein.


<satire>

Warum haben die Verbraucher keinen Interesseverband gegründet und das Geld dafür zurückgelegt?

</satire>

_ES_
Administrator
#2169 erstellt: 19. Apr 2011, 22:05

Das Argument, wir lassen die AKW's weiterlazfen, weill der Netzausbau so teuer ist/wird. ist sch....!


Siehe:

http://www.youtube.com/watch?v=PcdfpwrCu9w

Ab 2min 7 sec...
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2170 erstellt: 19. Apr 2011, 23:44
Leute, die Knete für Strom steigt seit Jahren.
Eben auch mit dem Argument des nötigen Netzausbaues!
Dieser Logig folgend, ne Frage an unsere 4 Oliogarchen: "Was habt ihr schon auf der hohen Kannte"?
Nocheinmal, der Netzausbau ist selbst MIT Kernkraft ein unbedingt nötiges Unterfangen.
Noch sinds recht kleine Regionen in denen im Winter mal der Strom abk....
So, diesen Zahn haben wir nun zumindest halb gezogen!
Leute, ich weiß. mit "Stecker ziehen" aleine is nix gewonnen!
Und die wo nur "Stecker ziehen" rufen, wissens auch.

Einer meiner Lieblingstexte in Grundgesetz ist der von wegen "Verhältnismäßigkeit der Mittel".
So, letztens irgendwer im TV:"Wenn die hier nu einige Strommasten hinsetzen, sinkt aber der Wert meines Hauses"!
Dirk gleich offene Löffel.
WAAAS sacht DER
Zum mitschreiben.
Da wastelt sich wer n Häuschen jwd. Mit ALLEM was man so auf dem Lande brauch.
Nur, was der Tünnes wohl vergißt, sein Strom für den wirlpool, die Sauna, die Spül/Waschmasch, Glotze, computer Eisschrank und Co....
Ja, irgendwie müssen DIESE Jonnys ja auch zu ihm transportiert werden.
Klartext, wegen DEM, hat wer Anderes solch nen Strommast vor den Augen.
Tolle Wurst! Dieser "Egoismus"....DEN gab es früher nicht!
Um zu dieser Verhältnismäßigkeit zu kommen.
Ja, wo bitte ist es verhältnismäßig, das wegen EINEM, uU eine ganze Stadt.....
Ich weiß, ein Vergleich mit Äppel+Birnen.
Doch DAS denken die Menschen:" Wie, IHR kauft mal eben in unserem Namen für zich-Milliarden Euros Staatsanleihen, welcher KEIN, aber auch wirklich keiner privat zu diesen Konditionen kaufen tät.
Und an den Milliarden für eine saubere Zukunft der kids is kein Moos da
Auch wenn ich nicht der Meinung bin das Andersdenkende eben ob ihrer Meinung gedisst werden sollten, doch außer so weiter wie bisher...., Straf mich wer lügen kommt doch nicht!
Und, Das es SO nicht einfach weiter gehen kann, ist nu wohl jedem klar!
Also, was tun? Juter Rat is teuer.

Nein, ICH habe dieses Rezept (leider) nicht
Doch eines ist sicher, IMMER DAS HAAR IN DER SUPPE DES JEWEILS ANDEREN ZU SUCHEN?....
Ne, DAS bringt uns nicht weiter!
Was der Sache wegen dringend Not tut, ist Sachlichkeit in der Diskussion.
Ihr lest richtig. Es läuft hier eine Diskussion. Wir versuchen es zumindest.
Kein Selbstdarstellungswettbewerb!
Oder n Wettbewerb wer wem am besten wie die...um die Nase knallt!
Nein, Dirk will nicht nur "motzen".

-Diese "alten" sind vom Netz. Und bleiben dort auch weg von.
-eine wirklich unabhängige Suche nach dem möglichst besten Platz für den Scheiß. Welcher DA ist+weiter anfällt.
Sollte es zufällig mein lütter Innenhof sein....Ich fang heute noch an n Loch zu buddeln!
-dazu eine "gleichwertige"Förderung eben von Wind/Sonnenkraft... Also gleichwertig in dem Sinne wie Vater Staat dem ganzen Atomscheiß auf die Sprünge geholfen hat.

Ja, wenn diese+noch einige andere Bedingungen nicht nur gefordert, sondern auch erfüllt werden, bin ich mir sicher....in 15Jahren macht das letzte AKW zu.
In 25Jahren wäre nix mehr zu sehen.
JA, Eiweiß.
Doch es wäre machbar.
FAKT!
Doch dran zu glauben.....
Dirk befürchtet, der Mist wird bei der nächsten Generation "zwischengelagert"!
Und ansonsten...., es geht weiter.
Ener-
Stammgast
#2171 erstellt: 20. Apr 2011, 05:32

Curd schrieb:
Sind halt schlechte Verlierer :*
Mittlerweile denke ich auch, es geht nur noch darum. Wer "gewinnt" die Zänkerei.

Ist ja nix neues.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2172 erstellt: 20. Apr 2011, 06:20
Klar, die Leute haben gar keine Angst vor unbeherrschbaren Technologien, sie wollen nur einen Streit vom Zaun brechen.
freibürger
Inventar
#2173 erstellt: 20. Apr 2011, 06:27
Renitentes Pack und linkes Gesockse, wie ärgerlich, das man die nicht mehr nach drüben schicken kann.
RheaM
Inventar
#2174 erstellt: 20. Apr 2011, 07:31
und die grünen ab in die Wüste zum Wiederaufforsten
Soundy73
Inventar
#2175 erstellt: 20. Apr 2011, 07:34
Ich glaube nicht, dass hier eine Pratei in irgendeiner Weise gewinnen kann.

Ich versuche lediglich, definitive Unwahrheiten nicht einfach so stehen zu lassen und etwas aufzuklären - mit Verlaub ist das das, was die Energiekonzerne seit über 30 Jahren absolut verpennt haben
Die wenigsten wissen doch wogegen sie überhaupt sind - da ist das Panik schüren gar zu leicht und das wird weidlich ausgenutzt.

Zur Energiewende schreibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH in: http://www.dena.de/i...-aber-es-lohnt-sich/

KURZ:
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) befürwortet den Atomausstieg und hält ihn in einem Zeitraum bis 2020/2025 für machbar. Dies gibt ausreichend Zeit, um den Einstieg in eine umfassende Energiewende sozialverträglich zu gestalten und den Industriestandort Deutschland zu sichern. Der Bevölkerung dürfe aber nichts vorgemacht werden. Es gehe nicht nur um das Aufstellen von Windrädern und Solarzellen, sondern um die Optimierung des gesamten Energiesystems. Für den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien, der Stromnetze und moderner fossiler Kraftwerke rechnet die dena nach eigenen Schätzungen mit einer Erhöhung des Strompreises um 4 bis 5 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh). Das würde die Stromkosten zum Beispiel für private Haushalte um rund 20 Prozent steigern. Diese Kraftanstrengung sei für den Klimaschutz und den Atomausstieg gerechtfertigt und werde sich langfristig auszahlen.

Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: "Der Atomausstieg ist richtig und machbar, die Energiewende erst recht. Richtig, weil es der Klimaschutz, der Schutz vor Atomrisiken und der Wandel zu einer postfossilen Weltwirtschaft gebieten; machbar, weil Deutschland über die dafür nötige Leistungsfähigkeit und Innovationskraft verfügt. Aber diese Wende wird kein leichtes Manöver, das muss allen klar sein und klar gemacht werden. Die Strom- und Energieerzeugung wird mit ihren Kraftwerken und Anlagen, Netzen und Speichern näher an die Menschen rücken, das Landschaftsbild beeinflussen, Fragen über Auswirkungen auf Natur und Umwelt aufwerfen. Wenn wir die Menschen langfristig für diese Herausforderung gewinnen wollen, müssen wir die Debatte ehrlich führen und die ganze Tragweite des Wandels samt der Kosten realistisch benennen."

Vorausgeschickt muss aber sein: Bei großen Protestwellen gegen jeden Mast, jedes Pumpspeicherwerk und jedes Kraftwerk ist das in keiner Weise erreichbar. Diese realistische Einschätzung ist weit entfernt von z. B. Lügenbaron Trittins "Ausstiegsszenario" mit Peanuts-Kosten für den Einzelnen.

Auf die Kollegen mit Sodbrennen, die nur Kurzaussagen tippen können gehe ich somit nicht sonderlich ein. Im Gegensatz zu den Aufrufen von Dirk. aus denen sehe ich ein klein wenig Weisheit aufleuchten.

Zu den "Rücklagen" für das Netz: Die Netze sind nicht mehr in der Hand der großen Vier, Fakt 1. Die Netzbetreiber müssen um Investitionen tätigen zu können, den "Geldgebern" Renditen bieten können. Dies fällt umso schwerer, wenn man auf dem "Nullrisiko-Markt" mit z.B. Windkraft- und Solaranleihen gesetzlich verbriefte Renditen erzielen kann
(Denen ich mich übrigens aus eben diesem Grunde verweigere, wie ich auch z.B. Agrarsubventionen ablehne - Von denen hat nämlich nur die "Agrarindustrie" etwas und nicht der Bauer mit den glücklichen Tieren, die ich (nach ihrem ableben ) so gern mal grille, weil man weiß, was man auf den Teller bekommt. - Auch das kostet mich Geld, doch da bin ich Realist: Qualität kostet Geld. )
RheaM
Inventar
#2176 erstellt: 20. Apr 2011, 08:05

Zu den "Rücklagen" für das Netz: Die Netze sind nicht mehr in der Hand der großen Vier, Fakt 1. Die Netzbetreiber müssen um Investitionen tätigen zu können, den "Geldgebern" Renditen bieten können. Dies fällt umso schwerer, wenn man auf dem "Nullrisiko-Markt" mit z.B. Windkraft- und Solaranleihen gesetzlich verbriefte Renditen erzielen kann


Hier muss ich Soundy mal wiedersprechen. Es gibt eine Formel - Leider finde ich keinen Link dazu - zur Berechnung der Durchleitungsgebühr. diese ist von der Netzagentur abgesegnet und gibt den Netzbetreibern eineGewinngarantie pro gebautem Strommast. ( gesehen irgendwann in der ARD )
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2177 erstellt: 20. Apr 2011, 08:09
Nun soundy:
MEINE Meinung ist klar: "So schnell als möglich"!
Aber nicht einfach ohne "Hirnschmalz"

Ich kann es nur hoffen das diejenigen welche nun diesen "Umstieg" einstielen wollen, NICHT auf dem Niveau des Forums argumentieren/diskutieren

Trotzdem...@all
Juten Morgen
Der L renz knallt!
Soundy73
Inventar
#2178 erstellt: 20. Apr 2011, 08:15
Moin RheaM, bin lernwillig sobald die Rendite in etwa 7%/eingesetzter €urone erreicht

Aber nee, auch sonst. Ist bestimmt irgendwie reglementiert, ich helf´ heute mittag suchen

Erstmal aber ein Interview mit einem der Energiebosse:

http://www.welt.de/p...arren-mitziehen.html

Bitte ganz lesen, es lohnt, ich zerre nur einen Ausschnitt raus:

DIE WELT: Was bedeutet ein schneller Atomausstieg für die Energiekonzerne?

Johannes Teyssen: Die Kernkraft war für die nächsten zwei bis drei Dekaden die Schlüsselenergie der Brückenvision, der Lastesel der Gesellschaft, der die notwendige Zeit überbrücken und darüber hinaus die Rechnung ganz wesentlich bezahlen sollte. Kommt es jetzt zu einem früheren "Aus" einzelner Kernkraftwerke, dann führt das zu ganz neuen massiven Ergebnis- und Bilanzbelastungen für uns. Unter Umständen müssen wir eine Dekade früher mit Rückbauten anfangen und über viele Jahre parallel mit sehr hohen Kosten stillgelegte Anlagen mit demselben Sicherheitsniveau wie aktive Anlagen ohne jede Einnahme weiterführen. Viele der aktuell diskutierten "Turboszenarien" machen den Betrieb der Kernkraft schlicht unrentabel. Deswegen muss klar sein, und keinen anderen Weg können wir mitgehen: Wer keine Brücke will, kann auch keine Brückenmaut fordern, jedenfalls nicht von uns. Und wer den Betreibern neue Lasten aufbürdet, die es nicht mal zu Zeiten des Ausstiegskonsenses gab, muss sagen, wie das bezahlt werden soll. Man kann den Lastesel nicht erst schlachten und ihn dann weiter tragen lassen wollen.


Da bin ich exakt gleicher Meinung aber er wird´s (mit-)entscheiden.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2179 erstellt: 20. Apr 2011, 08:17
Bin mal gespannt, ob Großmann die heutige JHV von RWE im Amt überlebt. Die Mehrheit der Eigentümer will ihn wohl loswerden, weil er gegen das Moratorium Klage eingereicht hat.
HinzKunz
Inventar
#2180 erstellt: 20. Apr 2011, 08:21
EnBW und RWE haben ihre Netze Übrigens noch, Vattenfall ist jetzt 50Hertz (Australien/Belgien) und EON ist Tennet (Niederlande).

Der Netzausbau ist übrigens in vollem Gange und läuft auch (mWn) garnicht so schlecht.
Die angeblichen überall vertretenen anti-oberleitungs-Wutbürger scheinen ja eher ein Gerücht zu sein.

Warten wir Mal den kommenden Winter ab

andisharp
Hat sich gelöscht
#2181 erstellt: 20. Apr 2011, 08:28

Kommt es jetzt zu einem früheren "Aus" einzelner Kernkraftwerke, dann führt das zu ganz neuen massiven Ergebnis- und Bilanzbelastungen für uns. Unter Umständen müssen wir eine Dekade früher mit Rückbauten anfangen und über viele Jahre parallel mit sehr hohen Kosten stillgelegte Anlagen mit demselben Sicherheitsniveau wie aktive Anlagen ohne jede Einnahme weiterführen


Das ist eindeutig dummes Zeugs. Allein RWE sitzt aktuell auf 10 Mrd. Rückstellungen für den Rückbau von Atomanlagen. Der Rückbau erfolgt also kostenneutral und belastet das Betriebsergebnis nicht mit einem einzigen Euro.

Der dummen Öffentlichkeit kann man natürlich einen Bären aufbinden.
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2182 erstellt: 20. Apr 2011, 08:37
ICH freue mich nun erstmal auf den Frühling/Sommer.
Noch wächst der Spargel ja nicht verstrahlt
@HinzKunz...
Das Ding ist ja nicht so eine Stromtrasse ansich.
Nur, auch dank Internet, weiß heute doch JEDER sein Blatt bis zum Ende auszureizen. Woraus folgt, EIN Mast darf nicht gebaut werden, die anderen stehen aber uU schon und ähnlichen Mist.
Ich wohne im Ruhrpott. Es wäre glatt verdächtig, ständ hier auf irgend nem Acker KEIN Strommast!
MICH störts nicht!
(Haben wir doch als Blagen die heißesten Kletterstunds dort gebracht Muttern könnte mitlesen)
So, ich ja auch als gleichwarmes Säugetier, nutze nun mal Sonnenkraft. Ganz analog.

Und JEDER welcher sich den ersten S nnebrand holt, sollte wissen welch Kraft diese helle Scheibe hat!


[Beitrag von Dirkmöhre am 20. Apr 2011, 08:52 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#2183 erstellt: 20. Apr 2011, 10:27

Soundy73 schrieb:
Ich versuche lediglich, definitive Unwahrheiten nicht einfach so stehen zu lassen und etwas aufzuklären

Dabei brauchst du Hilfe

Man kann nicht alles an Unsinn berichtigen, hier nur eine der Falschaussagen aus deinen Pseudovisionen :

Für den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien, der Stromnetze und moderner fossiler Kraftwerke rechnet die dena nach eigenen Schätzungen mit einer Erhöhung des Strompreises um 4 bis 5 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh). Das würde die Stromkosten zum Beispiel für private Haushalte um rund 20 Prozent steigern.

Richtig ist was Röttgen (CDU) bereits mitteilte :

Der Strompreis für eine Kilowattstunde, sagte Röttgen, werde sich in den nächsten Jahrzehnten nur um 0,1 bis 0,9 Cent erhöhen.
klick
Der Rest sind Gewinne die in deren Taschen gesteckt werden, d.h. 5 bis 50-facher Gewinn. Das Geld sehen wir im Leben nicht, im Gegenteil wir sollen noch draufzahlen, aber naive Atomboys glauben auch daran, dass deutsche Atomstrombosse viel besser als die japanischen sind
Atomstrom ist ein hochsubventionierter Strom und wesentlich teurer als offiziell angegeben, 20 Milliarden Euro Steuerentlastungen und 35 Milliarden aus öffentlichen Mitteln wurden investiert, das spricht eine eindeutige Sprache und ist ebenfalls Fakt.


Johannes Teyssen: Die Kernkraft war für die nächsten zwei bis drei Dekaden die Schlüsselenergie der Brückenvision, der Lastesel der Gesellschaft,

Der hat vergessen dass ein Ausstieg eine atomare Abrüstung erst möglich macht. Atomstrom als "Brückenvision" zu verkaufen kann man als "Hirngespinst" bezeichnen. Die Atommeiler sind so ausgelegt dass eine einfache Lastverteilung u. graduelle Umschichtung nicht möglich ist, sondern nur das Unvermeidbare hinauszögren, von dem Abschied einer Technik die auf Jahrtausende untragbaren Müll produziert und für dessen Folgen kein Stromkonzern zu zahlen bereit ist. Das nennt man Vollkostenrechnung aber das scheint im Interesse des ungebremsten Wachstums ein Fremdwort zu sein.
Vielleich sollte man den Atomstrom in "Vollpfostenrechnung" umbenennen

Die wahren Lastesel der Gesellschaft sind wir als Gesellschaft selbst die die vermurkste Energiepolitik ausbaden sollen. Wenn noch die REALEN Versicherungskosten und ALLE Folgen- und Last-Kosten bezahlt würden, wäre Atomstrom die teuerste Energieform aller Zeiten. Das ist ebenso Fakt wie die Blockierung anderer Energietechniken solange subventionierter Atomstrom fliesst.
Real ist auch dass in Nordfriesland extrem leistungsfähige Windkraftanlagen abgeschaltet werden, da die Netzkapazität den produzierten Strom nicht schlucken können.
Von daher ist deine Behauptung:

mit Verlaub ist das das, was die Energiekonzerne seit über 30 Jahren absolut verpennt haben

richtig.
Soundy73
Inventar
#2184 erstellt: 20. Apr 2011, 11:03
Röttgen hat anscheinend Visionen.

Dazu sagte Altkanzler Schmidt meines Wissens einmal: "Politik hat nichts mit Visionen zu tun, wer Visionen hat, gehört ins Krankenhaus!"
ZeeeM
Inventar
#2185 erstellt: 20. Apr 2011, 11:06

Soundy73 schrieb:
Dazu sagte Altkanzler Schmidt meines Wissens einmal: "Politik hat nichts mit Visionen zu tun, wer Visionen hat, gehört ins Krankenhaus!"


Da schauste, was? Auch ein Altkanzler kann mal Unsinn reden.
tsieg-ifih
Gesperrt
#2186 erstellt: 20. Apr 2011, 11:12
Helmut Schmidt hat auch gesagt :
"Lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent Arbeitslosigkeit."
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2187 erstellt: 20. Apr 2011, 11:14
Zu bOmüs post von wegen der Kosten....
Schlimm genug. Nur, die Knete im Falle des Knalle ist NICHT eingepreist
Also hinkt die Rechnung leider noch mehr.
DIE welch nun verdienen, DEREN kiddies gehen im Falle des Knalle halt auf irgendein hübsches Internat in der Knüste.
DIE sollen es ja mal besser haben!
Für diejenigen welche zu DOOF waren, NICHT via Aktien etc mitzuverdienen,
Turnhallen hats ja hier genug Da können wir die lästigen Lastenesel dann ja "einställern"


[Beitrag von Dirkmöhre am 20. Apr 2011, 11:15 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#2188 erstellt: 20. Apr 2011, 16:35
Moin,

oh, Soundy übt sich als "Heilsbringer" und "Alleswisser"

Ob er auch alles weiß, wenn so eine Kiste außer Kontrolle geraten sollte (Murphyisches Gesetz)

@Dirkmöhre,


ICH freue mich nun erstmal auf den Frühling/Sommer.


Ob sich die Japaner auch freuen!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2189 erstellt: 20. Apr 2011, 17:07
Nein, freuen tun sich zumindest die wo in der Gegend mit Sicherheit nicht.
Doch, ist der Japaner auch ein leichtes "Opfer" der Kraftwerkbetreiber.
Die L cheln weiter.

DOCH EINES IST SICHER! ICH BIN NICHT SO DRAUF.
Oben wurde über "Zynismus" geredet.
"Galgenhumor" ist denke ich mal ne bessere Beschreibung.
Denn sicher is:
Morgen, Sonntag oder Weihnachten kann es Dich, oder Sie, denda, oder alle zusammen mal erwischen.
Sozusagen ein Kollateralschaden der Profitgier.
Kann doch mal passieren.
In Amerika, Brasilien, Indien, China oder Finnland...Alles im Angebot.
Sogar glatt Deutschland ist auch dabei
Kurz noch, das ich darauf hinweise, das es mit "Neinsagen" aleine NICHT getan ist, ist KEINERLEI Legitimation zu denken, ich hätte für diese Technik auch nur irgendwas über!
Habe leider nur die Augen auf!


[Beitrag von Dirkmöhre am 20. Apr 2011, 17:09 bearbeitet]
dedicated2audio
Hat sich gelöscht
#2190 erstellt: 21. Apr 2011, 03:37
Also wenn China ein anderes Land in offiziellen Gesprächen vor schwerwiegenden Umweltauswirkungen warnt dann kann man sich denken wie es steht.

Ihr habt sicher die Doku gesehen in der Gorbatschow Atomkraftwerke als Atomvulkane bezeichnet hat.
Treffender kann man es nicht sagen.




tsieg-ifih schrieb:
Atomstrom ist ein hochsubventionierter Strom und wesentlich teurer als offiziell angegeben, 20 Milliarden Euro Steuerentlastungen und 35 Milliarden aus öffentlichen Mitteln wurden investiert, das spricht eine eindeutige Sprache und ist ebenfalls Fakt.


Angesichts mehr als 30 Jahre Rückbauzeit und 100te Mitarbeiter und trotzdem kein Ende in Sicht kann das auch der Leihe annehmen.

Aber warum hat der ehemalige Osten so viele AKW gebaut, nur zum Uran Anreichern und Prestige?
Da gabs ja keine Atomlobby.
Hätte sich das Finanziell gerechnet von Tschernobyl abgesehen?

Gibts in China eine Atomlobby?

Grüße,
Curd
Hat sich gelöscht
#2191 erstellt: 21. Apr 2011, 08:06

dedicated2audio schrieb:
Aber warum hat der ehemalige Osten so viele AKW gebaut,


endlich mal eine einfache Frage...

Um Atomwaffen herzustellen...


Quelle BUND e.V.


Atomkraftwerk + Atomwaffen = Atomkraftwaffen


Das größte Atomproblem ist die Gefährdung allen Lebens mit der weltweiten Verbreitung von Atomkraftwaffen durch den Bau von Atomkraftwerken, Urananreicherungsanlagen und dem
Schwarzmarkt für Plutonium. Wieso haben Länder wie Pakistan und Israel Atomwaffen?

Weil sie mit Hilfe der "friedlichen Nutzung der Kernenergie" Mittel und Wege gefunden haben,
Atomkraftwaffen zu bauen.

Und jedes alte und neue AKW vergrößert die Gefahr für den Weltfrieden. Deutlich wird diese Gefahr auch beim Streit um
das iranische/nordkoreanische Atomprogramm und die iranische/nordkoreanische Atombombe.

Doch der erhobene Zeigefinger in Richtung Nordkorea und Iran gilt nicht, wenn hinter diesem Zeigefinger eigene Atomwaffen, AKW und Urananreicherungsanlagen stehen.

Woher kommt die Anmaßung der Atomstaaten, anderen Ländern das verbieten zu wollen, was sie selber haben? Wie
der Kolonialismus lässt sich eine weltweite atomare Zweiklassengesellschaft auf Dauer nicht
aufrecht erhalten.

Wer im eigenen Land Atomkraftwerke betreibt und länger laufen lässt, wer heimlich auf den Bau neuer Siemens Druckwasserreaktoren spekuliert, liefert dem Rest der Welt
gute Gründe, neue Atomkraftwerke und Atomwaffen zu bauen, fördert die Proliferation und gefährdet so diesen Planeten und alles Leben.
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2192 erstellt: 21. Apr 2011, 08:24
Und, haben wir halt keine gescheiten Anreicherungsanlagen, oder "Wien" guckt wem streng auf die Pfoten, gibts immer noch die Möglichkeit einer "schmutzigen Bombe".
DIE, ja die tät ICH sogar noch wasteln können.
Keine Bange, tut Dirk nicht!
Warum sollte ich auch?

Mein Opa hat mir nen guten Text mitgegeben.
Von wegen Zeigefingern.
"Zeigst du mit einem Finger auf Andere, zeigen immer noch, zumeist 3 auf einen selber"!
Nein, Diese, DA SIND DIE BÖSEN/WIR SIND DIE GUTEN.....
DER paßt heute nicht mehr!


[Beitrag von Dirkmöhre am 21. Apr 2011, 08:28 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#2193 erstellt: 21. Apr 2011, 10:29

Dirkmöhre schrieb:
Von wegen Zeigefingern.


Curd schrieb:
Wer im eigenen Land Atomkraftwerke betreibt und länger laufen lässt, wer heimlich auf den Bau neuer Siemens Druckwasserreaktoren spekuliert, liefert dem Rest der Welt
gute Gründe, neue Atomkraftwerke und Atomwaffen zu bauen, fördert die Proliferation und gefährdet so diesen Planeten und alles Leben.

Man braucht sich das nur anzuschauen, der erhobene Zeigefinger ist gar nicht nötig.
Viele vergessen einfach dass Atomreaktoren Einstieg in die atomare Raketenaufrüstung ist. Normalerweise sollte doch dieses Argument ausreichen
Nach dem Ostblockzerfall wurde die Chance vergeben atomar abzurüsten. Es existieren momentan ca. 30.000 Atom-Sprengsätze aufgeteilt unter 8 Staaten und jeder weiss inzwischen dass diese unglaubliche Menge reicht, um die Welt mehrfach zu vernichten. Jedes Land was Kernspaltung für Energiegewinnung beherrscht ist auch fähig waffenfähiges Plutonium herzustellen. Das Know-How liefert u. a. auch Siemens und co für die ganze Welt wovon unsere sicheren Arbeitsplätze abhängen.

Die Versuchung ist bei einigen (Schwellen)Ländern sehr gross atomare Sprengsätze zu bauen und nicht darauf zu verzichten, besonders wenn eine glaubhafteAbrüstung der alten Atomwaffenländer nicht angekurbelt wird. Läuft nach dem Motto, wieso ich zuerst, die anderen machen's ja auch.
Es gibt num mal Länder und Organisationen wo der Tot einen grösseren Stellenwert besitzt als das Leben (hatte Bin Laden mal gesagt) und niemand hört die Alarmglocken

Die Analogie zu gewollten Kernkraftwerken ist dieselbe, wie wenn man fragt, wieso müssen wir aufhören wenn in Frankreich 50 AKWs weiterlaufen ? Aber bei kollektiven seelischen Störungen, in Deutschland leider nichts neues, liegt wohl eine Blockade vor, die sinnvolles Handeln verhindert.
Nicht nur China, Nordkorea, Pakistan, Indien, Israel und Iran und die bekannten 4 Atomgrossmächte können mit einer Erstschlagsoption drohen, sondern bald auch Brasilien, Argentinien und Südafrika. Unsere freie Marktwirtschaft liefert bereits und wenn diese Tendenz so weitergeht, dann werden in 15 Jahren die Atommächte auf 30 Staaten anwachsen. Diese atomare Bedrohung kann nur ein völliger Verzicht der Atomkraft aus der Welt schaffen. Die Uranvorkommen sind begrenzt und wenn der angestrebte weitere Ausbau der Atomkraftwerke so weitergehen sollte, wären die Uranvorkommen ca. 2050 erschöpft.
Florian_1
Stammgast
#2194 erstellt: 21. Apr 2011, 10:38
Wir müssten bis dahin halt genug Brutreaktoren bauen. Hatte ich aber schonmal geschreiben. Hochtemperaturreaktoren sind auch prima zum Plutonium produzieren, aber vorallem ersteres explodiert gerne.
Soundy73
Inventar
#2195 erstellt: 21. Apr 2011, 10:42
Und wieder irrt der geist: http://www.buerger-fuer-technik.de/uranvorrate_auf_der_erde.html


Daraus folgt die Verfügbarkeit von Uran:
2005 bei einem weltweiten Verbrauch von 68.000 t/Jahr:
bei einem Preis von bis 80 US$/kg Uran: 67 Jahre

2005 bei einem weltweiten Verbrauch von 68.000 t Jahr:
bei einem Preis von bis 130 US$/kg Uran: 166 Jahre
bei zusätzlicher Nutzung der Phosphaterze: 490 Jahre

Für 2030: wegen der Zunahme der weltweiten Kernkraftwerke
wird der Bedarf auf ca. 100.000 t Uran/Jahr ansteigen.
Bei einer angenommenen möglichen Nutzung des Urans aus
dem Meerwasser von 25 % = 1 Mrd t Uran: 10.000 Jahre



Ich wollte bei den Netzentgelten helfen und fand:
http://www.stromverg...er-entsteht-9-8-2010
(suche weiter)
andisharp
Hat sich gelöscht
#2196 erstellt: 21. Apr 2011, 10:49
Das Uran hält noch viel länger, man braucht es nur bald nicht mehr. Es kann also im Meerwasser verbleiben.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2197 erstellt: 21. Apr 2011, 11:17
Es gibt gar keine Atomkatastrophe in Japan. Selbst die Strahlengrenzwerte für Kinder werden unterboten: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,758410,00.html
Gelscht
Gelöscht
#2198 erstellt: 21. Apr 2011, 11:17

andisharp schrieb:
Das Uran hält noch viel länger, man braucht es nur bald nicht mehr. Es kann also im Meerwasser verbleiben. ;)



Stimmt. Und die Japaner fangen schon an, es dorthin zu verfrachten.
tsieg-ifih
Gesperrt
#2199 erstellt: 21. Apr 2011, 11:19
Meinst ironischerweise das veseuchte Uran, ja das ist möglich weil Wasser verdünnt, ist wie Homöopathie aus Japan

Uranvorkommen wird weltweit auf zwischen 1 und 4 Mil. Tonnen geschätzt und reicht zwischen 20 und 65 Jahren, aber auf der Grundlage von 2004 gesehen. Wenn nach heutiger Sicht der angestrebte Ausbau von einigen Ländern umgesetzt wird dann reicht's bis 2050. Deuterium und Lithium, die in zukünftigen Fusionsreaktoren genutzt werden, ist praktisch unendlich (das steht sogar bei Novo).

Soundy du liest die falschen Informationen, daher solltest du das Magazin "Novo" kündigen

Dr. Ludwig Lindner ist pensionierter Chemiker und war früher in Chemie- und Energieunternehmen tätig. Das sagt eigentlich alles. Er ist Mitinitiator der Internetplattform http://www.buerger-fuer-technik.de.

Auf dieser lustigen Plattform werden alle Fakten zu Gunsten der Förderung von Atomkraftwerken umgedreht.
Da stehen Sachen drin wie "auf dem Tennisplatz sterben viel mehr Menschen als in Atomkraftwerken."

Sogar Asse ist für die nur ein "Profilierungssehnsuchtsdenken" der Poltiker und Atommüll dort herauszuholen ist eine "hirnrissige Idee" .
Sogar für einen massiven Ausbau der Kernkraftwerke für Afrika wird dort geworben Aber danke für den Link trotzdem, ich habe eh was zum Lachen gesucht


[Beitrag von tsieg-ifih am 21. Apr 2011, 11:19 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#2200 erstellt: 21. Apr 2011, 11:36

andisharp schrieb:
Es gibt gar keine Atomkatastrophe in Japan. Selbst die Strahlengrenzwerte für Kinder werden unterboten: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,758410,00.html


Habe ich irgendwann schon mal erlebt, bei der Kohlschen Schönung der Arbeitslosenzahlen durch Anpassung der Kriterien.

Nun darf also jedes japanische Kind so viel Strahlung bekommen wie ein Arbeiter im Atomkraftwerk. Cool, warum setzt man die Grenzen nicht einfach noch höher? Dann spart man sich die Evakuierung.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2201 erstellt: 21. Apr 2011, 11:46
Man könnte auch eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestdosis einführen.
tsieg-ifih
Gesperrt
#2202 erstellt: 21. Apr 2011, 13:40
In Trünzig in Sachsen wo unter der Stasi die Wismut Uran für Yellow Cakes (Rohstoff für Bombenprodukte) abgebaut wurde ist sogar die Mindestdosis umsonst.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489057.html
RheaM
Inventar
#2203 erstellt: 21. Apr 2011, 14:22

tsieg-ifih schrieb:
In Trünzig in Sachsen wo unter der Stasi die Wismut Uran für Yellow Cakes (Rohstoff für Bombenprodukte) abgebaut wurde ist sogar die Mindestdosis umsonst.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489057.html

Einen Artikel von 1991 als aktuell herzunehmen ist schon ziemlich dreist. Richtig müsste es heissen war
Schuld war auch nicht die Stasi sondern die SDAG Wismut. SDAG= Sowjetisch- deutsche Aktiengesellschaft. Natürlich scharf beobachtet von der Stasi. Und die Sowjetunion brauchte das Uran um im Wettrüsten mit den USA ( immer noch der einzige Staat der jemals Atombomben einsetzte ) mithalten zu können.
Und am Radon waren weder die Stasi noch die Russen schuld, wenn dann alleine der liebe Gott. Radon kommt nämlich im gesamten Erzgebirge und Vogtland vor und ist für viele Häuslebesitzer tatsächlich ein Problem. Aber es wird auch in Kureinrichtungen zur Heilbehandlung eingesetzt.
Heute sind die erwähnten Altlasten saniert, aber die Kosten waren enorm. Aus diesem Grund bin auch ich für den baldmöglichsten Ausstieg aus der Atomtechnologie, wobei ich die Betonung auf möglich unter Erhaltung der Versorgungssicherheit lege. 2020 halte ich für zu optimistisch. Und bezahlbar muss das auch sein. Ich kenne aus ehrenamtlicher Sozialarbeit viele Menschen für die 5 oder 10 € mehr Stromkosten kaum zu schultern sind.


[Beitrag von RheaM am 21. Apr 2011, 14:24 bearbeitet]
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2204 erstellt: 21. Apr 2011, 18:08
JEDES "westliche" Land (zu denen gehören auch die "östlichen", neuerdings) ist de facto in der Lage, innerhalb weniger WOCHEN, nen "scharfen" Knaller zusammenwasteln!
Alle Anderen auchso

Hier nun von "legal/illegal" zu reden...blasphemisch.

Es gilt die Frage zu beantworten, ob die Aktionäre von zB RWE unter diesen Umständen noch ein legitimes Recht auf ihren Gewinn, oder die Menscheit ein legitimes Recht auf körperliche Unversehrtheit hat?
WENNs für einer Gewissensfrage zu spät wird/ist, nutzen keine Scheinchen der Welt


[Beitrag von Dirkmöhre am 21. Apr 2011, 18:13 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#2205 erstellt: 21. Apr 2011, 19:39

Dirkmöhre schrieb:
Es gilt die Frage zu beantworten, ob die Aktionäre von zB RWE unter diesen Umständen noch ein legitimes Recht auf ihren Gewinn, oder die Menscheit ein legitimes Recht auf körperliche Unversehrtheit hat?


Ich glaube, das trifft den Kern. Wenn man erst mal über diese Frage nachdenkt, zählt weder Gewinn noch Risikominimierung.



---

Ganz nebenbei, ob auf Tennisplätzen mehr Menschen sterben als in Atomkraftwerker, ist völlig irrelevant, denn die meisten Menschen sterben im Bett.

Der Unterschied ist der, auf einem ausgedienten Tennisplatz kann man ein Altenheim bauen.
catman41
Hat sich gelöscht
#2206 erstellt: 22. Apr 2011, 17:15
Moin,

http://www.stern.de/...rlassen-1677437.html

es lebe das "Restrisiko".

Naja, unsere AKW's sind ja die sichersten der Welt, da gibt es faktisch kein Restrisiko, folge richtig muß auch niemand evakuiert werden.

Atomkraft, Nein Danke!
Harry aus Hannover

ps. Montag ist in Grohnde eine Demo!!
Soundy73
Inventar
#2207 erstellt: 22. Apr 2011, 17:30
tsieg-ifih brachte es auf den Punkt:


Dr. Ludwig Lindner ist pensionierter Chemiker und war früher in Chemie- und Energieunternehmen tätig. Das sagt eigentlich alles.
-Aha, einer der sich auskennt ist als Ratgeber nämlich völlig ungeeignet. Da muss man ganz (un)voreingenommen und ahnungslos - wie du - rangehen Erst dann sind das für dich gültige Informationen - wie mit dem Greenpeace Atomexperten Münchmeyer - oder wie?

Endlich hab´ ich´s kapiert - so einfach ist das - dann frage ich doch einfach nächste Woche meine Friseurin nach einem Statement Das wird dann anerkannt.

Ich bleibe dann doch lieber bei Fakten und fand etwas über das Netznutzungsentgelt:
http://www.stromtip....nutzungsentgelt.html
Dort steht aber auch z.B.:

EEG- und KWKG-Umlage

Betreiber von Kraftwerken, die in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) oder aus Erneuerbaren Energien Strom gewinnen, bekommen staatlich garantierte Festpreise für ihren Strom. Das steht im Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und im Erneuerbare-Energien-Gesetz.

Die gesetzliche Vergütung zahlt der Netzbetreiber, in dessen Netz die umweltfreundliche Energie eingespeist wird. Sie ist unterschiedlich hoch, je nachdem, welche Technologie eingesetzt wird, wann die Anlage in Betrieb ging und wie groß sie ist. Über ein Umlagesystem werden die Förderungskosten dann an die Endverbraucher weiter gegeben.

Das passende Gesetz - ich finde sowas immer ziemlich unspannend - findet man z.B. hier: http//www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/stromnev/gesamt.pdf
Der kleine Wickie schreibt dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetzentgeltverordnung

Ich kann da von irgendwelchen "Garantiemargen" nix finden machtlos

Gute N8!
tsieg-ifih
Gesperrt
#2208 erstellt: 22. Apr 2011, 19:13

Soundy73 schrieb:
dann frage ich doch einfach nächste Woche meine Friseurin nach einem Statement Das wird dann anerkannt.

Was ist dein Friseur vom Beruf ?

Man kann ruhig zugeben dass die Lindner Seite Bürger für Technik eine Volksverarschung ist.
Vor dem Unglück Fukushima hatte die Seite noch bei einigen Unwissenden gezogen, jetzt nicht mehr.
Wenn Banken mit Fliesenlegern verglichen werden und Windräder als Massenbedrohungsmittel verballhornt werden , kann man sich nur noch wundern wie krank manche Gehirne denken.
Jemand hat folgenden Vorschlag gemacht - dass alle Atomkraftgläubige sich freiwillig verpflichten sollen für Schäden von AKWs aufzukommen und persönlich aufzuräumen mit Verpfändung des persönlichen Besitz und wer zuletzt lacht hat gewonnen.
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2209 erstellt: 22. Apr 2011, 19:58
Son nen lüttes Brennstäble als Lockenstäbchen mit Selbsblondierungsfunktion.
Ein Beispiel für die Weiterverwendung.
Die brauch man auch nicht in die Steckdose stöpseln. Bleiben schön heiß.
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