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Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik !!!)+A -A |
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Autor |
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Rille65
Inventar |
#22867 erstellt: 13. Mai 2020, 06:37 | |||
Die französische Pressung hat die gleiche Seriennummer. Leider hat meine NL-Pressung kein Erscheinungsjahr, sie sieht aber nicht 50 Jahre alt aus. Vielleicht ein Repress einer früheren Version, die discogs noch nicht kennt? |
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Hüb'
Moderator |
#22868 erstellt: 13. Mai 2020, 07:29 | |||
Aber das "falsche" Ursprungsland.
Ne. Weder Label noch Pressstempel zeigen etwas an? Das wäre ungewöhnlich. Wenn es nicht so aufwendig wäre, würde ich mal nach meiner Ausgabe suchen... [Beitrag von Hüb' am 13. Mai 2020, 07:29 bearbeitet] |
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#Slowhand#
Ist häufiger hier |
#22869 erstellt: 13. Mai 2020, 09:36 | |||
Hüb'
Moderator |
#22870 erstellt: 13. Mai 2020, 09:47 | |||
Naja, gemessen am Preis für gute Gebrauchte oder CDs... hm... ... Bei mir: Hector Berlioz (1803-1869) Symphonie fantastique + Reverie et caprice; La mort d'Ophelie; Sara la baigneuse Utah Symphony Chorus, University of Utah Chamber Choir, Utah Symphony, Thierry Fischer CD, Hyperion, DDD, 2019 Aufnahme: Abravanel Hall, Salt Lake City, 2/2019, Produzent & Toning.: Tim Handley An der Interpretation habe ich wenig zu mäkeln. Das ist fraglos schön musiziert. Aber richtig gepackt hat mich die Aufnahme nicht. Sie scheint mir vom Grundpegel her deutlich zu leise (ohne, dass das auf hoher dynamischer Bandbreite basierte) und könnte insgesamt prägnanter und klarer sein. Auch die Eruptionen in den tiefen Registern erscheinen mir nicht besonders (ein-)druck(-s-)voll. Wer bspw. einmal das immens spannende Drama gehört hat, welches Sir Roger Norrington in seiner alten Aufnahme mit den LCP für EMI daraus gemacht hat, wird möglicherweise leicht gelangweilt sein. Nein, wer nach einem klanglichen state-of-the-art-Update sucht, dass auch interpretatorisch "passt", wird mit Sir Andrew Davis und dem Orchester aus Toronto besser bedient, um eine ebenfalls noch recht neue Alternative zu benennen. Viele Grüße Frank |
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Rille65
Inventar |
#22871 erstellt: 13. Mai 2020, 11:18 | |||
klutzkopp
Inventar |
#22872 erstellt: 13. Mai 2020, 11:37 | |||
Du hast die doppelt? Gratuliere! Ich habe immerhin die CDs. Ein Must have wie ich finde. |
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#Slowhand#
Ist häufiger hier |
#22873 erstellt: 13. Mai 2020, 13:01 | |||
[/quote]Hättste mal was gesagt ...[/img][/quote] |
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op111
Moderator |
#22874 erstellt: 13. Mai 2020, 14:13 | |||
In meiner LP-Box liegt noch eine Quittung von 1981 über 14,99 DM. |
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arnaoutchot
Moderator |
#22875 erstellt: 13. Mai 2020, 14:19 | |||
Erstaunlich ! Ich nehme mal an, dass eines der von Rille gezeigten Exemplare die frühere meinige ist --- Haben die für die Neuauflage etwas remastert ? Die von Rille gezeigte Ausgabe ist jedenfalls - um es vorsichtig auszudrücken - kein audiophiles Highlight. Die Paarung Gilels/Szell ist aber sehr gut. Hören tue ich aber auch ... weiter in meinen Explorationen des 20. Jahrhunderts. György Ligeti - 1) Atmospheres / 2) Lontano / 3) Volumina / 4) Harmonies / 5) Lux Aeterna / 6) Ramifications / 7) Melodien - Claudio Abbado / VPO / Gerd Zacher (Orgel) etc. - DGG 1968, 1975, 1988. Ich habe von Ligeti die 5CD-Box The Ligeti Project (Warner/Teldec 2008), die ebenfalls die Stücke 1, 2, 6 & 7 enthält. Besonders die "Weltraumstücke" 1 & 2 finde ich auch nach wie vor am besten, zusammen mit dem Stück für gemischten Chor 5. Ligeti hat sich zwar dagegen verwahrt, dass er bei der Komposition jemals Gedanken an den Weltraum hatte, aber die Verwendung von 1) in 2001 hat ihm wohl den Stempel aufgedrückt. Die Orgelstücke 3 & 4 erschliessen sich mir nur wenig, 3 klingt als ob eine Katze auf der Tastatur herumturnt ... [Beitrag von arnaoutchot am 13. Mai 2020, 14:58 bearbeitet] |
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op111
Moderator |
#22876 erstellt: 13. Mai 2020, 14:36 | |||
"Kein Audiophiles Highlight" ist ja noch sehr freundlich zu dem präsenzarmen dumpfen Klang. Wellig, mit ekligen kurzen Wellen und knisternd sind meine von Anfang an, da macht Klaviermusik keine Freude. Die EMI CDs haben lediglich den Vorteil, daß sie nicht jaulen, keine Oberflächengeräusche haben und der Klirrzuwachs in den Innenbereichen fehlt. Der Klang ist eher dünn, mäßig präsent und mittenbetont. Klingt so wie die durchschnittliche LP aus der CBS 61000er Serie ohne die Nachteile der LP. (Gerade noch mal am 5. Klavierkonzert verifiziert.) Audiophil ist anders. [Beitrag von op111 am 13. Mai 2020, 15:24 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#22877 erstellt: 13. Mai 2020, 15:12 | |||
Na ja, ich wollte nicht so hart sein ... Rille hat ja immerhin zwei Exemplare davon bei sich stehen ... Aber er ist mit seinen historischen Mono-Platten aus der Wallachei ja klanglichen Kummer gewöhnt Hier ein weiteres Werk, das ich schon kannte/habe: Henryk Gorecki - Symphonie No. 3 - Symphonie der Klagelieder (1976) - Kazimierz Kord / Warsaw PO / Joanna Koslowska - Decca 1993. Die meisten werden diese sehr langsame und trauervolle Musik kennen. Ich denke, es ist sehr geschmacks- und gefühlabhängig, ob und wann man das hören kann. Heute ging es an mich und ich fand es schön. Die Aufnahme des polnischen Orchesters ist auch gelungen. |
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Hüb'
Moderator |
#22878 erstellt: 13. Mai 2020, 15:22 | |||
Ich habe die Szell-Gilels-Einspielungen der KK auch in nicht so guter Erinnerung. Die deutsche Bertelsmann-Eurodisc-Pressung war nicht so der Hit und selbst die entsprechende EMI-CD - es gab seinerzeit zwei Doppel-CDs aus der fforte-Reihe - war klanglich bestenfalls sehr mittelprächtig. Wirklich schade, bei dieser künstlerisch so hochinteressanten Paarung. Das da im Rahmen des Möglichen (= Masterband) so wahnsinnig viel mehr herauszuholen ist, kann ich mir nicht recht vorstellen. [Beitrag von Hüb' am 13. Mai 2020, 15:27 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#22879 erstellt: 13. Mai 2020, 15:33 | |||
Me too, aber ich war eben überrascht zu lesen, dass Slowhand die Neuausgabe als sehr gut klingend kennzeichnete. Und wenn wir schon bei den fröhlich lebensbejahenden Komponisten des 20. Jahrhunderts sind , dann darf Arvo Pärt nicht fehlen. Hier vertreten mit Tabula Rasa, Fratres und der 3. Symphonie - Neeme Järvi / Göteburg SO / Gil Shaham / Adele Anthony - DGG 1997. Alle drei Werke sind in oder direkt nach seiner Phase des Schweigens in den 1970ern entstanden. Tabula Rasa ist heute fast am populärsten, ein Doppelkonzert für zwei Violinisten. Mir gefällt die Neeme Järvi gewidmete gewichtige, aber ausgewogene Symphonie aber noch besser. Ich muss zugeben, dass ich nur sehr wenig von Pärt kenne. [Beitrag von arnaoutchot am 13. Mai 2020, 15:46 bearbeitet] |
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Hüb'
Moderator |
#22880 erstellt: 13. Mai 2020, 15:39 | |||
Den jpc-Hörschnipseln nach handelt es sich bei der aktuellen CD-Ausgabe nach wie vor um das Mastering aus 1996. Ich kann mir nicht vorstellen, dass gerade den in noch geringerer Auflage laufenden LPs ein neues, besseres Mastering zugrunde liegt. Wirtschaftlich sinnvoll wäre das sicher nicht. So sah das 1996er Mastering ursprünglich auf CD aus (CD 2 von 2): https://www.amazon.d...d=1589384173&sr=8-13 Bzw. auch hier, in dieser Box drin: https://www.amazon.d...d=1589384173&sr=8-13 |
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klutzkopp
Inventar |
#22881 erstellt: 13. Mai 2020, 15:48 | |||
op111
Moderator |
#22882 erstellt: 13. Mai 2020, 15:49 | |||
Ich vermute, daß die in Cleveland entstandenen Aufnahmen von einem ungenannten CBS-Team aufgenommen wurden. Vermutlich wurde nur das 2-Spur Master (oder eine Kopie) an Eurodisc übergeben und (bei Ariola Gütersloh / Sonopress?) die LP hergestellt. Auf dem Weg kann dem Klang viel passieren. Das ursprüngliche Mehrspurband ist dann wohl auch nicht archiviert worden Ich meine mal einen Bericht gelesen zu haben, in dem CBS Bänder nach einer Odyssee von New York über Frankfurt und Holland in der x-ten-Kopie und auf 19cm/s runterkopiert (und falsch entzerrt) ins Presswerk gelangten. [Beitrag von op111 am 13. Mai 2020, 15:54 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#22883 erstellt: 13. Mai 2020, 16:00 | |||
Ich habe keinen Grund, an Deinen Ausführungen zu zweifeln, aber die Aufnahmen erschienen ja ursprünglich auf EMI, courtesy of CBS Records (Produzent Paul Myers, Balance Engineers E.T. Graham und Frank Bruno). Sie sind auch nicht in der Szell/Cleveland-Box (auf Sony) enthalten. Ich habe sie in der Emil Gilels - Complete EMI Recordings-Box aus 2010. Vermutlich auch basierend auf dem 1996er Mastering. Teste das gerade mit dem 3. Konzert. Klingt etwas gepresst, aber man kann es gut hören. [Beitrag von arnaoutchot am 13. Mai 2020, 16:04 bearbeitet] |
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Hüb'
Moderator |
#22884 erstellt: 13. Mai 2020, 16:01 | |||
Interessant! ... Bei mir: Wilhelm Petersen (1890-1957) Sämtliche Werke für Violine & Klavier Ingo de Haas, Matthias Gräff-Schestag Sonaten für Violine & Klavier Nr. 1-3; Präludium & Fuge für Violine & Klavier op. 11; 4 kleine Stücke für Violine & Klavier op. 37; 4 Miniaturen für Violine & Klavier op. 38 de Haas, Matthias Gräff-Schestag 2CDs, Coviello, DDD, 2004
Ja, eher "retro". Ich habe die beiden CDs dennoch mit Genuss gehört. Wilhelm Petersen ist nicht zu verwechseln mit Wilhelm Peterson-Berger - und genau das ist mir passiert. Viele Grüße Frank [Beitrag von Hüb' am 13. Mai 2020, 17:42 bearbeitet] |
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Hüb'
Moderator |
#22885 erstellt: 13. Mai 2020, 16:16 | |||
Das stützt die CBS-Team-These. Dito.; überwiegend Sony/ CBS/ RCA/ US-DG. [Beitrag von Hüb' am 13. Mai 2020, 16:18 bearbeitet] |
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op111
Moderator |
#22886 erstellt: 13. Mai 2020, 16:23 | |||
Beim Tonteam der EMI forte CD hab ich versehentlich die Daten der 8. Dvorak genommen da ist *unknown angegeben Beim Beethoven Konzert Nr. 5 sind (Produzent Paul Myers, Balance Engineers E.T. Graham und Frank Bruno) angegeben, Aufnahmeort: Severence Hall, Cleveland. Paul Walter Myers war ein CBS-Produzent, später dann bei Decca und Naxos, Edward (Bud) Thomas Graham Toningenieur in der Klassikabteilung von CBS und Sony. Vielleicht hat die CBS die Aufnahmen im Auftrag der EMI gemacht oder weiterverkauft. Wie dem auch sei, das Klangbild der CD erinnert sehr an Szells CBS/EPIC-Aufnahmen. Die LP von Eurodisc weniger. [Beitrag von op111 am 13. Mai 2020, 16:26 bearbeitet] |
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frankbln
Stammgast |
#22887 erstellt: 13. Mai 2020, 17:28 | |||
Während ihr ausgehend von Slowhands Posting über die soundtechnischen Qualitäten dieser Einspielung so herrlich sinniert, habe ich heute das gleiche Werk in einer anderen Interpretenkopplung gehört. Rudolf Serkin Bruno Walter New York Philharmonic Orchestra Aufnahme 1941 Erstveröffentlichung auf Schellack 1942 Erstveröffentlichung auf Vinyl 1948 Trotz des antiken Sounds habe ich gerne durchgehört. Ihr seht das Label der CD Nr 1 aus der gestern bei mir gelandeten kleineren Box ;-). Für Rille habe ich aus dem beigelegten Buch das Cover der Schellackbox abgelichtet. Selbst bei 12 Zoll Schellacks, die ich noch nie live gesehen habe (Wikipedia zur Schellackplatte), war da einiges an Gewicht nach Hause zu tragen. Aber wir stemmen ja heute Boxen . Während ich diesen Beitrag verfasse, höre ich die Aufname von Giles und Szell über Qobuz. im Klang dann doch einige Jahrzehnte frischer ;-). Grüße Franco [Beitrag von frankbln am 13. Mai 2020, 17:34 bearbeitet] |
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Rille65
Inventar |
#22888 erstellt: 13. Mai 2020, 17:47 | |||
Ich hatte sogar mal drei, eine ging an meine Süße, sie hört gerne Klavier. Apropos: Mary Watkins – Spiritsong Label: Redwood Records (3) – RR-8506 Format: Vinyl, LP, Album Land: US Veröffentlicht: 1985 Kam heute geflogen. Hat hier vermutlich noch keiner aufgelegt, dürfte auch eher den Jatzern bekannt sein. Wenn überhaupt. Für mich kommt hier jedenfalls moderne Klassik aus dem Wax.
Klang wird überbewertet. |
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Rille65
Inventar |
#22889 erstellt: 13. Mai 2020, 18:25 | |||
Bin ich wieder alleine? Tagesschau ist zu Ende, Ihr könnt wiederkommen! Nach Frau Watkins passt Frau Parlić hervorragend, auch ein Neuzugang von heute - beide HHV. Branka Parlić – Satie & Beyond Label: Hrčak – LP 007, MWB Records – BM 304 Format: Vinyl, LP, Album Land: Serbia Veröffentlicht: 18 Mar 2014 Aus der Wallachei! Gespielt wird: Die B-Seite hat Philip Glass komponiert, habt Ihr natürlich gleich erkannt. Fehlt auf discogs, werde ich gleich nachtragen, bin eh am Editieren (gell, Michael). |
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Agon
Hat sich gelöscht |
#22890 erstellt: 13. Mai 2020, 18:43 | |||
Tagesschau? - Bitte nicht. Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88 Berliner Philharmoniker, Klaus Tennstedt, Ltg. (Testament/RBB, 07. 10. 1980, live, Philharmonie, Berlin) Live ist mir Klaus Tennstedt einfach lieber als im Studio. Hier geht er mehr aus sich heraus, wirkt befreiter, riskiert mehr. Die Berliner Philharmoniker legen sich für Ihn mächtig ins Zeug und machen diese Achte zu einer Sternstunde. Sehr guter Rundfunk-Klang, remastert von Paul Baily. |
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FabianJ
Inventar |
#22891 erstellt: 13. Mai 2020, 19:22 | |||
Francis Poulenc (1899-1963) Sextett für Klavier und Bläserquintett FP 100 (1932, rev. 1939/40) Stephen Hough (Klavier) - Philharmonisches Bläserquintett Berlin Aufnahme: Dezember 2004, Kammermusiksaal, Berliner Philharmonie Das Philharmonische Bläserquintett hat bei BIS schon viele Alben vorgelegt. Das Repertoire reicht dabei von Mozart und Reicha bis zu modernen und zeitgenössischen Sachen. Hier also französische Bläserquintette und -sextette aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Poulencs Sextett dürfte dabei das bekannteste Werk sein. Wer mit Kammermusik für Bläser etwas anfangen kann, kommt an diesem Werk kaum vorbei. Es ist einfach köstlichste Musik, entspannt und stellenweise verspielt, aber niemals seicht. Hier habe ich noch die Einspielung von Les Vents Français und Éric Le Sage. Einen Vergleich habe ich jetzt noch nicht angestellt, meine aber, dass sich das Ensemble aus Berlin gegenüber den Franzosen keineswegs verstecken braucht. Von den weiteren Werken des Albums kenne ich nur die vorliegende Einspielung, aber auch davon bin ich sehr angetan. Klanglich gibt es auch nichts zu meckern. Mit freundlichem Gruß Fabian |
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Hörstoff
Inventar |
#22892 erstellt: 13. Mai 2020, 19:32 | |||
In Lübeck gibt es eine Philharmonie, die vermutlich gar nicht so sehr Underdog ist - eher im positiven Sinne geerdet. Die live dargebotenen Tondichtungen von Strauss und Stravinsky jedenfalls muten schön differenziert und flüssig-virtuos an. Beim Molter des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn hatte ich dagegen manchmal den Eindruck, dass der Zusammenhang zerfällt. Dichtung.Episch.Programm, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck/Brogli-Sacher, musicaphon 2008. Eine tolle Aufnahme. Vermutlich lag dies auch an dem Dirigenten Brogli-Sacher. https://de.wikipedia...nsestadt_L%C3%BCbeck [Beitrag von Hörstoff am 13. Mai 2020, 19:45 bearbeitet] |
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FabianJ
Inventar |
#22893 erstellt: 13. Mai 2020, 20:06 | |||
Weil 's so schön war, gleich noch ein Nachschlag von Poulencs Kammermusik: Francis Poulenc (1899-1963) Flötensonate FP 164 (1956/57) Henrik Wiese (Flöte), Eva-Maria May (Klavier) Aufnahme: August und September 2014 sowie März und April 2015 - Rossini-Saal in Bad Kissingen (Violinsonate)/ Großer Saal der Musikhochschule Würzburg (Flötensonate, Sonate für 2 Klaviere) / Kammermusiksaal, Steingräber, Bayreuth (Improvisationen) Auch wenn sich dies als Fehler erweisen könnte, denn gerade die Musik des ersten Satzes wird als Ohrwurm sicher wieder Tage in meinem Kopf rumspuken, aber das ist es Wert! Der Komponist hatte hier ein Füllhorn an wundervollen melodischen Einfällen. Musik mit solistischer Flöte passt zwar eigentlich nicht so recht in mein „Beuteschema", aber diese Sonate höre ich mir immer wieder mal gerne an. Das Werk ist für mich ein richtiger Stimmungsaufheller! Mit freundlichem Gruß Fabian |
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Rille65
Inventar |
#22894 erstellt: 13. Mai 2020, 20:08 | |||
Schöne ausgefallene Sachen habt Ihr da! Ich habe mir mal wieder eine Box gegönnt. Nachdem ich mir mit seinem 2. Cello-Konzert selbst Appetit auf mehr gemacht hatte, wurde ich rasch auf EBay fündig: Martinů*, Czech Philharmonic Orchestra*, Václav Neumann – Symphonies Label: Supraphon – 1410 3071-4 Format: 4 × Vinyl, LP, Stereo/Quad Box Set Land: Czechoslovakia Veröffentlicht:1980 „Seine ersten vier Sinfonien (1942-1945), auch Kriegssinfonien genannt, entstanden für amerikanische Orchester und sind von dementsprechenden Einflüssen stark geprägt. Frische Rhythmen und synkopierte Melodien sind verbunden mit einer organischen Entwicklung thematischer Figuren und einfacher Schönheit der Harmonik, die nur selten dissonant ausfällt ... ... siedelte ... 1956 in die Schweiz über. Dort vollendete er seinen Stil, der, angeregt durch das tschechische Musikantentum und dem französischen Impressionismus, zu einer ganz eigenen, dissonant geschärften, polytonalen Musik wird ... Zu den wichtigsten Werken seiner letzten Lebensjahre gehören die Fantaisies symphoniques (6. Sinfonie) und die Frescoes of Piero della Francesca, die beide stark neoimpressionistische Züge tragen“. hier gelesen |
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Rille65
Inventar |
#22895 erstellt: 13. Mai 2020, 21:38 | |||
Wunderschön, vielen Dank! Ich sollte mir doch noch ein Grammophon zulegen ...
Eben. Immer eine Frage des Bezugspunktes. Ich jedenfalls mag meine Szell-Gilels-Boxen. Alle beide! [Beitrag von Rille65 am 13. Mai 2020, 21:40 bearbeitet] |
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Rille65
Inventar |
#22896 erstellt: 13. Mai 2020, 21:48 | |||
In der Tat steht im Vinyl ℗ 1971. |
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Deep_Groove
Hat sich gelöscht |
#22897 erstellt: 14. Mai 2020, 05:31 | |||
klutzkopp
Inventar |
#22898 erstellt: 14. Mai 2020, 06:11 | |||
Würde ich nicht sagen. Habe Szell/Fleisher auch in dieser Ausgabe und finde dass man den Aufnahmen das Alter leider deutlich anhört. Es rauscht schon vernehmlich. [Beitrag von klutzkopp am 14. Mai 2020, 06:14 bearbeitet] |
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Hüb'
Moderator |
#22899 erstellt: 14. Mai 2020, 06:57 | |||
Wäre bei Philips meiner Erfahrung nach auch sehr verwunderlich gewesen. Das Produktionsjahr ist bei diesem Label eigentlich immer irgendwo zu finden. @Szell/ Fleisher: Das ist allerdings ebenfalls einer der Klassiker des Katalogs. Und hinsichtlich der LP-Ausgabe bin ich absolut dabei, dass die CBS-Box den mir bekannten Gilels/Szell-LPs vorzuziehen ist. Zuletzt und gemeinsam mit den ebenfalls eingespielten, sehr guten Brahms-KK, wurden die Aufnahmen mW hier abgepackt: Viele Grüße Frank [Beitrag von Hüb' am 14. Mai 2020, 07:04 bearbeitet] |
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arnaoutchot
Moderator |
#22900 erstellt: 14. Mai 2020, 07:30 | |||
Glückwunsch und Neid ... Sehe auch gerade, dass der Preis etwas gesunken ist. Hach, das sind wieder Seelenqualen. |
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Hüb'
Moderator |
#22901 erstellt: 14. Mai 2020, 07:50 | |||
@Martinu/ Neumann: Das ist eine schöne Edition und sicher DIE (einzige? ) GA auf Vinyl. Ich müsste diese deutsche Pressung noch (irgendwo) haben: KLICK. Auf CD gibt es ja durchaus Alternativen. [Beitrag von Hüb' am 14. Mai 2020, 07:51 bearbeitet] |
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klutzkopp
Inventar |
#22902 erstellt: 14. Mai 2020, 07:58 | |||
So ist es. Die Box ist natürlich ein Schnapper falls man die 5 CDs noch nicht in anderen Ausgaben hat. |
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Hüb'
Moderator |
#22903 erstellt: 14. Mai 2020, 07:59 | |||
Allerdings muss man bei dieser Serie auf ein Booklet verzichten. |
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Rille65
Inventar |
#22904 erstellt: 14. Mai 2020, 10:08 | |||
Wenn ich das richtig verstehe, sagt das aber immer noch nicht, wann die Platte gepresst wurde, kann auch später sein bei Wiederveröffentlichungen, oder? |
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Hüb'
Moderator |
#22905 erstellt: 14. Mai 2020, 10:55 | |||
Jupp. Das Jahr beschreibt in aller Regel das Produktionsjahr der Aufnahme. Bei einem Reissue, z. B. Philips "Grandioso"-Serie o. Ä., stünde dort ebenfalls das selbe Jahr. Tatsächliche Aufnahmedaten oder Erscheinungsjahre sind nur selten aufgedruckt worden, labelunabhängig. Ich frage mich ja immer, woher diese Angaben auf Sammlerseiten so stammen, in dieser Konkretheit... [Beitrag von Hüb' am 14. Mai 2020, 10:56 bearbeitet] |
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Deep_Groove
Hat sich gelöscht |
#22906 erstellt: 14. Mai 2020, 11:16 | |||
Was Du meinst zu hören ist nicht die Qualität der Aufnahme sondern die Qualität der über 50 Jahre alten Masterbänder. Die originalen LPs klingen jedenfalls auch mit heutigen Maßstäben gemessen ausgezeichnet. Besonders gut gefällt mir das KK Nr. 4. Man spürt quasi mit jedem Ton die Partnerschaft von Solist, Dirigent und Orchester. Zudem kenne ich nur wenige Aufnahmen von KKen die so räumlich-transparent sind und das Verhältnis zwischen Klavier und Orchester so natürlich balanciert ist. [Beitrag von Deep_Groove am 14. Mai 2020, 20:46 bearbeitet] |
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Agon
Hat sich gelöscht |
#22907 erstellt: 14. Mai 2020, 11:34 | |||
Hörstoff
Inventar |
#22908 erstellt: 14. Mai 2020, 16:04 | |||
Schön, damit hast du dann ja ein echtes Schnäppchen gemacht. Bei mir zum ersten Mal und nach längerem Zögern (angesichts von Alternativen) nun "Herr Gott, dich loben wir" von Felix Mendelssohn Bartholdy von Solisten/Kammerchor Stuttgart/Deutsche Kammerphilharmonie Bremen/Bernius. Es wird kein Fluch daraus "Herrgott nochmal...", sondern ein geneigtes Lauschen. Eine sehr gute Aufnahme. Die Kompositionen erinnern an die geistlichen Kantaten von Bach, setzen sich aber tonal auch davon ab. Etwas weniger resolut und stattdessen weitschweifender, so lässt sich dies vielleicht umschreiben. Oder schlicht: romantischer. Hörenswert. Carus 2008. Ein echter Bartholdy. [Beitrag von Hörstoff am 14. Mai 2020, 16:05 bearbeitet] |
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Agon
Hat sich gelöscht |
#22909 erstellt: 14. Mai 2020, 16:31 | |||
Ja, es war schon ein Schnäppchen, und ich habe mich gefreut diese Aufnahme zu finden, die es ja eigentlich gar nicht mehr gibt. Die ganze EMI-Redline-Reihe ist mittlerweile gestrichen - das ist bedauerlich, denn da gab es sehr gute Aufnahmen aus dem EMI-Katalog. Zum Glück habe ich die für mich relevanten davon. Dieser Laden hatte jedenfalls einen ganzen Schwung Redlines da, die ihnen wohl ein Sammler hinterlassen hat - alle für 2,50 € abverkauft. Das ist ok. Ich habe mir noch diese mitgenommen, die mich auch sehr interessiert: Rachmaninov: Sinfonie Nr. 3 / Sinfonische Tänze RLPO / Charles Mackerras (EMI, 1989) |
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frankbln
Stammgast |
#22910 erstellt: 14. Mai 2020, 16:53 | |||
Die Box "Bruno Walter - The Complete Album Collection" (in Amazonien jetzt 179 €) wurde mir am 8. Mai 20 Euro günstiger angeboten. Angesichts der Tatsache, dass ich bei George Szell zu langsam war, habe ich meinen Seelenqualen nachgegeben und am späten Abend bestellt. Mehrere Boxen waren günstiger. Es war aber nirgendwo auffällig vermerkt. Es gab auf der jeweiligen Produktseite nur einen kleinen Hinweis mit Verlinkung. Als ich das am nächsten Morgen im Schnäppchen-Thread kundtun wollte, war es auch schon wieder vorbei. Vielleicht war die Aktion auf den 8. Mai beschränkt. [Beitrag von frankbln am 14. Mai 2020, 18:20 bearbeitet] |
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Hörstoff
Inventar |
#22911 erstellt: 14. Mai 2020, 16:55 | |||
Ok nur? Für den Preis lässt sich kaum die Miete eines Ladens gegenfinanzieren. Aber vermutlich sind dies Ausnahmen. Oder der Händler ist zugleich der Ladeneigentümer und von ritterlichem Gemüt, indem er die CDs zum Schleuderpreis raushaut... |
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klutzkopp
Inventar |
#22912 erstellt: 14. Mai 2020, 16:56 | |||
Hüb'
Moderator |
#22913 erstellt: 14. Mai 2020, 18:07 | |||
Die Red Line-Reihe war als Billigserie und Antwort auf Naxos (oder auch ArteNova von BMG) konzipiert, was keinesfalls gegen die Qualität der Aufnahmen sprechen soll. Allerdings ist der Gebrauchtpreis von 2,50 € wohl eher das Maximum dessen, was der Markt hergibt. Die beiden Einspielungen mit Mackerras und Kletzki sind mW nach aber sehr selten in den verschiedenen Wiederveröffentlichungsreihen erschienen. Kletzki mit Prokofiev dürfte ich sowohl auf LP, als auch CD irgendwo haben. Muss mal wühlen... [Beitrag von Hüb' am 14. Mai 2020, 18:35 bearbeitet] |
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Rille65
Inventar |
#22914 erstellt: 14. Mai 2020, 18:20 | |||
klutzkopp
Inventar |
#22915 erstellt: 14. Mai 2020, 18:30 | |||
Schopäng is Salongjeklimper [Beitrag von klutzkopp am 14. Mai 2020, 18:30 bearbeitet] |
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Agon
Hat sich gelöscht |
#22916 erstellt: 14. Mai 2020, 18:36 | |||
Ja, die Redline-Reihe, sie ist leider sehr spartanisch und dürftig in der Ausstattung. Und das Design ist eher billig. Aber sie beinhaltet gute-sehr gute Aufnahmen - und das zählt. Ich habe da zum Beispiel viele sehr gute Previn-Aufnahmen kennengelernt, überwiegend Ravel und Debussy. Ich möchte sie nicht mehr missen. Die Mackerras- und Kletzki-Aufnahmen sind in der Tat nur sehr selten wiederaufgelegt worden. Und die 2,50 € sind wohl wirklich ein marktgerechter Preis. Zumal der potentielle Käuferkreis sehr eingeschränkt ist. Der Laden ist übrigens eine Musikalienhandlung, die überwiegend Noten und Bücher hat. Er hat auch neue und aktuelle CDs, aber ziemlich teuer. |
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Rille65
Inventar |
#22917 erstellt: 14. Mai 2020, 18:40 | |||
Jedoch vom Feinsten! Und die Czerny macht das wirklich hervorragend. |
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