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Quantum Dot OLED (QD-OLED) // in 2019 Pilot-Produktion+A -A |
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Autor |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
12:12
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#51
erstellt: 14. Jan 2019, ||||
Details zum 65" QD OLED TV Prototypen
![]() [Beitrag von eishölle am 14. Jan 2019, 12:15 bearbeitet] |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
01:00
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#52
erstellt: 15. Jan 2019, ||||
Ein interessantes Interview mit dem CEO von Nanosys, welches viele interessante Fragen klärt - Wann gibt es QD OLED Produkte zu kaufen - Warum Burn-in bei QD OLED weniger ein Problem ist im Gegensatz zum herkömmlichen WOLED Design - Warum QDCF für LCD so gut wie tot ist (im Moment) uvm. ![]() |
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dre23
Inventar |
15:53
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#53
erstellt: 15. Jan 2019, ||||
Sehr interessantes Video! Also, ist OLED auch ein Übergang. Wie plant denn LG, denn das klingt schon viel versprechend mit QD OLED?! |
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celle
Inventar |
16:45
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#54
erstellt: 15. Jan 2019, ||||
Was heißt Übergang, am Ende musst du OLED-Panels bauen können wenn du einmal ELQD-Panels bauen willst, weil die Fertigungstechnologie vergleichbar ist. QD-Emitter sind aktuell auch alles andere als langlebiger als OLED. Du hast also genau die gleichen Probleme zu lösen, wie bei OLED bezüglich Haltbarkeit und Backplanetechnologie (Nachleuchten, Abbilder). OLED und QDEL ist sich da ziemlich ähnlich und da ändert sich nichts daran, dass QDots anorganisch sind. Aktuell weisen die organischen Emitter eine viel längere Lebensdauer auf. Elektrolumineszenze QDots sind noch Jahre von der Marktreife entfernt. Da ist die Wahrscheinlichkeit höher ein langhaltbares Blau für OLED zu bekommen. Samsung kombiniert nun langlebigeres blaues OLED-Material (langlebige QD-Emitter gibt es ja nicht - zeigt ja schon ein wenig die Marketingblase um QD auf, weil man hier nicht die Materialien miteinander vergleicht sondern unterschiedliche Displayaufbauten) als Aktivator mit transmissiven QDots als Farbfilter für Rot und Grün. Das was LG mit dem weißen Subpixeln und der Weißmischung gegen Farbdrift, ungleichmäßige Alterung und als Helligkeitsausgleich macht, versucht Samsung über die QD-Farbfilter und dem ungefilterten Blau zu lösen, wobei hier auch ein UV-Filter notwendig sein wird, weil das transmissive QDot-Material durch UV-Licht zum Leuchten gebracht wird und UV-Licht ist bekanntermaßen schädlich für unsere Gesundheit. Der weiße Subpixel ist bei LG´s WOLED-Prinzip ja auch ungefiltert und ob die QDot-Filter jetzt in der Praxis bedeutend heller sind als optimierte herkömmliche Farbfilter (auch hier gibt es noch Verbesserungspotential) wird man sehen. Der größte Unterschied liegt darin, dass man ein reines RGB-Display erhält welches bei hohen Helligkeiten eine höhere Farbsättigung (etwas das in erster Linie etwas mit RGB zum RGBW-Aufbau zu tun hat, als dem verwendeten Leuchtmaterial) verspricht, dafür verzichtet man auf das Einsparpotenzial eines weißen Subpixels in Sachen Energieverbrauch. Auch darf das blaue Subpixel nicht dunkler oder heller leuchten als die gefilterten Subpixel um z.B. einen sichtbaren Blauüberschuss zu vermeiden. Das Problem kennt man ja schon bei den QLED-LCDs. Erst mit knalligen Farben erreichen die eine bessere Blickwinkeldarstellung und die höchste Maximalhelligkeit. Bei einer "natürlicheren" Farbabstimmung und wenig gesättigten Farben gibt es keine Verbesserung. Was Samsung nun aber natürlich schafft, sind die Dimmingeigenschaften von OLED, die mit LCD nicht machbar sind. Dazu profitiert man auch von der schnellen Reaktionszeit gegenüber LCD und den flexiblen Möglichkeiten durch einen einfacherer Aufbau (ROLED, transparente Displays, Materialeinsparungen). Top-Emission und Oxide-TFT ist identisch zu LG´s-Ansatz. Beides ist bei WOLED möglich bzw. wird schon genutzt. [Beitrag von celle am 15. Jan 2019, 16:52 bearbeitet] |
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Alxhade
Stammgast |
00:23
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#55
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Die für Effizienz für farbige Bilder sollte hier schon höher sein. Bei WOLED wird ja für alles was nicht Weiß ist ca. zwei Drittel des Lichtes durch den Filter geschluckt. Bei QD OLED wird für Blau quasi direkt durchgelassen und für Grün und Rot umgewandelt. Hier können natürlich Verluste enstehen und auch bei Blau muss das UV-Licht gefiltert werden, es muss aber nicht zwei Drittel der Energie weggefiltert werden. Erst deshalb ist bei WOLED ja das weiße Subpixel nötig, da sonst die Effizienz noch viel schlechter wäre. Bei Weißbild (oder Bilder ohne Farben) sollte sich allerdings theoretisch kein Effizienzvorteil ergeben. Wie sich das ganze dann in der Praxis auswirkt ist eine andere Geschichte, hier spielt natürlich mehr als nur der reine Panel-Grundaufbau eine Rolle... |
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celle
Inventar |
11:27
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#56
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Das QD-Material ist ja hier nicht direkt selbstleuchtend, sondern braucht UV-Licht als Aktivator um es dann in die gewünschte Wellenlänge umzuwandeln. Die Größe der Nanokristalle bestimmt dann die jeweilige Farbe. Inwiefern QD-Farbfilter jetzt dadurch bedeutend heller sind und somit mehr Licht beim Betrachter ankommt als WOLED mit dem weißen Subpixel als Lightbooster und in Top-Emission-Bauweise mit "normalen" Farbfiltern ist aktuell ohne Praxisexemplar schwer zu beurteilen, weil wir nicht wissen welche Rolle da die gesteigerte Intensität des LED-Backlights für die QLED-LCDs gespielt hat und wie WOLED in Top-Emission-Bauweise in der Praxis performt. Sony und Panasonic haben auch helle LCDs ohne QD-Material bauen können. Die Lightboosterfunktion kam da jetzt nicht so zum tragen, wenn man die besten Sony LCDs mit den besten Samsung LCDs vergleicht, insbesondere wenn man dann noch D65 als Grundlage nimmt. Bisher gab es auch noch keine QD-Farbfilter in der Praxis. LG hatte ja mal vor ein paar Jahren auf die Nachfrage nach QD-Farbfiltern gemeint, dass man das nicht zwingend benötigt und es auch andere Wege gibt die Farbfilter zu verbessern um Effizienz, Helligkeit und Farbraum zu verbessern. Die bestehen ja auch aus bestimmten Materialen (u.a. Phosphor als auch wie QDots aus fluoreszierenden Stoffen) die man entsprechend ihrer Eigenschaften wählen und optimieren kann. QDCF-LCDs wurden laut dem Nanosys-Entwickler u.a. auch aufgrund des schwachen Kontrastes verworfen, was nicht unbedingt nach Selbstleuchterqualität klingt, die man sich davon versprochen hatte, eher dass die Performance gegenüber der herkömmlichen Bauweise gar bedeutend abgenommen hat. Hoffen wir, dass das genaue Pixeldimming das Problem nun lösen kann. Eine Maximalhelligkeit von 4000cd/m2 bringt halt nichts, wenn der Schwarzwert auf bspw. 1,0cd/m2 ansteigt. Der Hauptansatz für die QD-Farbfilter ist m.E. eher das WOLED-Patent zu umgehen um einen eigenen großformatigen OLED-TV kostengünstig fertigen zu können. Ersetzt man die Farbfilter bei WOLED durch QD-Farbfilter entwickelt sich automatisch so ein System mit ungefilterten Blau. Das weiße Subpixel könnte man theoretisch für noch mehr Reserven behalten. Der erste RGB-Ansatz hat ja nicht funktioniert und beim Triple-Stack mit Weißmischung und Farbfiltern scheitert es an Patenten Seitens LG. Wenn man dann am Ende in der Praxis Performancevorteile auf seiner Seite hat, nimmt man das gerne mit, ist aber sicherlich nicht das Hauptanliegen dieser Entwicklung. Der Schwachpunkt bei WOLED in der Farbmischung bei hoher Helligkeit ist das weiße Subpixel, bei QD-OLED muss man hingegen bezüglich dem blauen Subpixel und dem fehlenden blauen QD-Farbfilter tricksen, was evtl. auch einen negativen Einfluss haben kann, wenn hier die Abstimmung nicht passt. Man wird sicherlich um Helligkeitsunterschiede zu vermeiden, das blaue Subpixel deutlich größer gestalten als Rot und Grün mit den QD-Farbfiltern. Das sollte man lösen können. Sorgen macht mir aber noch die Abhängigkeit des QD-Materials vom UV-Licht. Die Lightboosterfunktion konnte sich immer nur dann wirklich in Szene setzen, wenn extrem knallige Farben angezeigt werden. Was bleibt also dann noch vom Effekt übrig, wenn ein normgerechte Abstimmung erfolgt und handelt man sich hier evtl. gar Nachteile für eine Kalibrierung ein? Auf dem Papier klingt das System als RGB-System rein für die Farbmischung besser, wie es sich in der Praxis schlägt, wird man sehen sobald die ersten Geräte erhältlich sind. |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
12:44
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#57
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Sorry, aber das ist doch purer Blödsinn. Dazu sage ich nur zwei Wörter, die in diesem Zusammenhang ebenfalls schon gefallen sind: Farbfilter und der daraus resultierende Verlust von Licht. Da hilft mir auch kein weißes Subpixel weil wir eben mehr Farbhelligkeit brauchen. Ich bezweifle, dass sich mit TADF und Top Emission hier noch großartiges drehen lässt, wenn man sich die Roadmap ansieht mit den Targets zu ABL und Co. bis zum Jahre 2021/22, dann kann man da eigentlich nur müde lächeln. Freiwillig würde niemand in WOLED investieren. Jeder weiß mittlerweile, dass die Technik eine Art Brücke darstellt, insofern hat @dre23 nicht Unrecht. Und auch LG weiß das und arbeitet mit Hochdruck an RGB Printing. Warum sollte Samsung mit etwas im Markt einsteigen, was sich nicht von der Konkurrenz abhebt? Dann kann man es gleich bleiben lassen. IMHO ist der Vorteil von QD OLED, dass man keine Maske braucht um es auf das Substrat aufzubringen und man trotzdem eine reine RGB Lösung hat. Man darf mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass sich die Panels in Sachen Helligkeit, ABL, Burn-in Risiko und Farbraum deutlich von den WOLEDs abhebt. So sehr deine Theorien manchmal gar nicht so abwegig erscheinen, so sehr übertreibst du es aber auch in letzter Zeit. Meines Erachtens reimst du dir manchmal etwas zu viel zusammen, gerade was Patente betrifft und in sofern kann man deine Schlussfolgerungen sehr schlecht nachvollziehen. [Beitrag von eishölle am 16. Jan 2019, 12:44 bearbeitet] |
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Alxhade
Stammgast |
13:20
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#58
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Edit: Der Post war als Antwort @celle gemeint Ob hier UV-Licht wirklich benötigt wird, wird sich zeigen. Wichtig für die QDs ist ja nur, dass die Wellenlänge des anregenden Lichts kleiner ist, als die des Ausgangslichts. UV-Licht wird meines Wissens nur benötigt, wenn man Blau mit QDs erzeugen will. Hier wird Blau direkt mit OLEDs erzeugt, das sollte also die wenigsten Probleme machen, weshalb ich nicht nachvollziehen kann, warum das blaue Pixel größer gemacht werden soll. Für die anderen Farben wird auch nicht gefiltert, sondern umgewandelt. Es kann natürlich sein, dass man für verbesserte Farbreinheit noch eine einen Filter dahinter baut, das ist aber nicht die Hauptfunktionsweise, weshalb ich den Begriff QD-Farbfilter irreführend finde. @eishölle Sehe das ähnlich, diese QD-OLED sollten den WOLEDs in einigen Punkten deutlich überlegen sein. Hier ist dann aber auch wichtig, wann man sowas zu konkurrenzfähigen Preisen in den Markt bringen kann. Das kann durchaus noch etwas dauern, bei WOLED war es ja auch ein langer Prozess. Ich würde also nicht darauf warten, wenn ich einen OLED kaufen will, nur weil es in der Theorie besser ist. Aktuell haben wir nur WOLED und ich bin ziemlich zufrieden damit. Alles andere ist Zukunftsmusik. Falls wir QD-OLED nächstes Jahr schon kaufen können, dann bestimmt erstmal zu horrenden Preisen [Beitrag von Alxhade am 16. Jan 2019, 13:31 bearbeitet] |
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celle
Inventar |
13:50
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#59
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Blau ist hier genauso der limitierende Faktor wie bei WOLED, dazu das TFT-Backplane. ABL und Nachbilder wird es auch bei QD-BOLED geben. Wir wissen einfach noch nicht wie sich die QD-Farbfilter im Vergleich zu "normalen" Farbfiltern wirklich verhalten, weil es diesen Praxisvergleich noch nie gab. Woraus bestehen diese "normalen" Farbfilter überhaupt? Das ist sicherlich auch nicht nur eine simpel eingefärbte Folie, sondern wenn man die wenigen Puplikationen zu LC-Farbfiltern googelt, steht da auch etwas von Phosphor oder fluoreszierenden Stoffen. Vielleicht weiß FarmerG hierzu mehr? Am Ende gibt es Vergleichbares zu den QD von Nanosys, nennt sich aber anders. "Hi-Macs" ist z.B. auch ein Markenname für Mineralwerkstoff, den es auch von anderen Hersteller unter anderem Namen gibt. Siehe auch hier einige der wenigen Berichte die sich mit den Farbfiltern und ihrer Zusammensetzung beschäftigen:
![]() Samsung hat in den letzten Jahren nur groß im Marketing statt mit Fakten geglänzt und zumindest bei mir und vielen anderen Enthusiasten viel Kredit verspielt. Die müssen jetzt endlich mal liefern, statt nur Versprechungen zu machen. 2000nits bei 11000K bringen gar nichts wenn nach D65 nur noch 1000nits übrig bleiben. Dazu haben die Samsung QLED-TVs trotz QD-Schicht einen größeren ABL als z.B. die Sony LCDs. Wie gesagt, auf dem Papier klingt das alles toll, aber den perfekten TV gibt es einfach nicht. Noch wurden die Geräte ja nicht einmal der breiten Öffentlichkeit vorgeführt und technischen Daten sind auch noch nicht bekannt. Wie hoch der Mehrwert Abseits der reineren Farbmischung wirklich ausfällt, wissen wir erst wenn die Geräte getestet werden können. [Beitrag von celle am 16. Jan 2019, 14:09 bearbeitet] |
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celle
Inventar |
14:02
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#60
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Sollten die Nanokristalle das austretende Licht in seiner Intensität zusätzlich "verstärken" (wie es im Marketing oft rüberkommt) dann ergibt sich eine unterschiedliche Helligkeit zwischen den Subpixeln. Um das auszugleichen, müsste Blau größer sein, weil das nicht über diesen Lightbooster verfügt. Das Problem existiert bei den LCDs nicht, weil es da um eine reinere Weißmischung des Backlights geht, die am Ende wieder farbgefiltert wird. Die Nanokristalle müssen aber nun auch für R und G diese Farbmischung übernehmen, werden also nicht mehr für eine Weißmischung genutzt sondern bilden selbst die Subpixel Rot und Grün aus. In dem Schema sind übrigens tatsächlich noch zusätzliche Farbfilter über der QD-Schicht verbaut: ![]() ![]() [Beitrag von celle am 16. Jan 2019, 14:07 bearbeitet] |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
14:09
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#61
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
@ alxhade
Das Gegenteil sollte der Fall sein. In Präsentationen wurde oft der simplere Panelaufbau mit viel weniger Layern von QD OLED erwähnt und ergo damit günstiger zu produzieren. [Beitrag von eishölle am 16. Jan 2019, 14:12 bearbeitet] |
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celle
Inventar |
14:11
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#62
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Du darfst die Investitionskosten nicht vergessen. WOLED ist auch günstiger als LCD, aber die Investitionskosten müssen halt auch erst einmal wieder verdient werden. |
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prouuun
Inventar |
14:26
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#63
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
LGD schreibt im OLED Bereich auch erst seit dem laufenden letzten Jahr schwarze Zahlen. Je nachdem wie man die vorangegangenen Investitionen wieder "abbezahlt" wird natürlich der Preis beeinträchtigt. Da Samsung aber genug Kapital hat, kann man schon an einen bezahlbaren Preis denken... man muss ja im Hinterkopf behalten das Samsung unbedingt wieder in der Oberklasse der Primus sein will. |
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Alxhade
Stammgast |
14:45
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#64
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Der Aufbau mag einfach sein, es dauert aber trotzdem immer etwas, bis man sowas in großen Mengen günstig produzieren kann. Wenn am Anfang die Produktion erstmal anläuft wird man nur geringe Mengen produzieren, ergo auch anfänglich hohe Preise (wie seinerzeit bei WOLED). Das könnte dann evtl. schneller runtergehen, aber im ersten Jahr würde ich noch nicht mit "normalen" Preisen rechnen.
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celle
Inventar |
16:36
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#65
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Genau das stelle ich ja in Frage, wie das funktionieren soll, aber es gibt ja auch Objektive wo angeblich mehr Licht am Sensor rauskommt, als einfällt (F 0.9-Objektive). Die Nanokristalle sollen ja laut einigen Publikationen durch UV-Licht selbst zum Leuchten angeregt werden, was dann evtl. die Leuchtkraft wiederum verstärkt. Es ist jedenfalls oft so zu lesen, dass durch die Nanokristalle auch eine höhere Helligkeit bei LCD-TVs erreicht wird. Bisher sind aber die hochwertigen Samsung LCD-TVs nicht bedeutend heller als in der Preisklasse vergleichbare LCD-TVs von bspw. Sony ohne QD, so dass die höhere Leuchtkraft evtl. vorrangig doch wieder mit dem Backlight zu tun hat (zwischen Q9 und Q6 gibt es ja auch Unterschiede) und weniger den Nanokristallen selbst und diese tatsächlich hauptsächlich für die Farbmischung/-erweiterung zuständig sind. Philips und LG haben ja auch QD-LCDs im Angebot und die waren bisher nicht sonderlich hell, teils gar dunkler als OLED-Modelle. Die Frage ist also ob die QDots die Helligkeit von sich selbst aus erhöhen können, was nichts mit einem anderen Schichtenaufbau zu tun hat, oder findet hier am Ende doch nur eine reine Farbumwandelung durch eine Änderung der Wellenlänge statt?
Die unterschiedliche Farbigkeit hängt von der Größe der QDs ab. Sie benötigen immer dieses blaustrahlende UV-Licht. Blau ist deshalb so schwierig, weil es die kleinste Größe ist und die größte Energiemenge benötigt. Die großen QDs leuchten Rot, die mittleren Grün. Sollte ein Filter davor sein, dann geht wieder Licht verlohren. Es gibt aber auch Zeichnungen ohne zusätzlichen Filter. Denn sollten die Nanokristalle nur eine Farbumwandelung durchführen, dann sollte sie ja auch theoretisch ohne weiteren Filter funktionieren? Den UV-Blogger kann dann der obligatorische AR-Kontrastfilter übernehmen. Hier das ursprüngliche Schema, bei dem die QD-Schicht die normalen Farbfilter komplett ersetzt. Darauf beruhte ja auch der große Vorteil des Konzeptes, dass man quasi ein filterloses System entwickelt hat und allein dadurch mehr Helligkeit erreicht. Kommen nun wieder Farbfilter zum Einsatz, dann ist dieser Ansatz schon wieder hinfällig. ![]() Sollten die Nanokristalle den herkömmlichen Farbfiltern zugemischt werden, dann wird es sicherlich auch alternative Farbmischungen für die herkömmlichen Farbfilter geben, wie es der Artikel aus 2016 schon angedeutet hat. [Beitrag von celle am 16. Jan 2019, 16:51 bearbeitet] |
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Alxhade
Stammgast |
21:50
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#66
erstellt: 16. Jan 2019, ||||
Ein Farbfilter könnte einfach benötigt werden, um die Farbreinheit zu erhöhen. Bspw. könnte noch etwas Blau übrig bleiben, das nicht umgewandelt wurde o. ä. Das bedeutet aber nicht unbedingt, das sonderlich viel Licht weggefiltert wird, insbesondere nicht zwei Drittel wie bei WOLED. Ob tatsächlich immer UV-Licht benötigt wird werden wir dann sehen, die Beschreibungen klangen aber anders. Das würde auch das ganze einfache Prinzip über den Haufen werfen. Das schöne hier dran ist ja eigentlich, dass man nur eine Farbe (Blau) erzeugen muss und die anderen Farben einfach umwandelt. Für UV-Licht bräuchte man dann eine OLED Mischung aus OLEDs die UV-Licht und OLEDs die blaues Licht erzeugen. Prinzipiell können QDs ja einfach aus kurzwelligen Licht längerwelligeres Licht erzeugen, was von Blau nach Grün und Rot kein Problem darstellen sollte. Schau dir mal das ![]() [Beitrag von Alxhade am 16. Jan 2019, 21:52 bearbeitet] |
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celle
Inventar |
09:32
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#67
erstellt: 17. Jan 2019, ||||
Im Blau ist ja ein höherer UV-Licht-Anteil enthalten. Deswegen kommt bei den QLED-LCDs ja auch ein UV-Blue-LED-Backlight zum Einsatz, was die QDots für deren fotolumineszierende Eigenschaft benötigen. Das ist das Prinzip dieser QDots auf kurzwelliges UV-Licht zu reagieren. Darauf reagieren ja auch Tiere und sehen ihre Umwelt anders als wir (Vögel und Fische z.B.). ![]()
Ja und zwar Blau, was das Prinzip QD-OLED überhaupt erst ermöglicht, weil es kein geeignetes QD-Material in Blau gibt. Hier sieht man auch, dass die herkömmliche Farbfilter nicht zwingend nötig sind, weil deren Funktion eigentlich die QDs übernehmen. Bei den QDCF-LCDs hätte eine zusätzliche Filterung aber die Eigenschaft eindringendes Umgebungslicht zu blocken und auch Farbhelligkeitsverlust durch die Selbstabsorption des QD-Materials auszugleichen. Ohne diese Filterung würde wohl sonst der Kontrast leiden. Ob da jetzt Unterschiede zwischen OLED (Selbstleuchter mit perfekten Dimming) und LCD (grobflächiges Backlightsystem + Flüssigkristalle als Lichtventile die nie zu 100% Licht blocken können) bestehen, wird hier nicht geklärt.
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Durch den weißen Subpixel sind es am Ende ca. 50% Lichtverlust. Bei LCD sind es durch die ganzen Filter 90%... Mit Top-Emission wird auch bei WOLED der Lichtverlust weiter reduziert, auch können hier die Farbfilter ebenfalls noch optimiert werden, damit weniger Licht verlohren geht. Wenn das hier bei QDCF trotz Filter möglich sein soll, ist das auch bei WOLED möglich. Denn bis auf die reinere Farbmischung für einen erweiteren Farbraum sehe ich keinen zwingend Grund, warum das QD-OLED-Konzept in den Peaks und beim ABL-Verhalten nach D65-Norm deutlich heller sein soll als WOLED (vergleichbarer Top-Emission-Aufbau vorausgesetzt), wenn die QDots die Helligkeit nicht steigern, sondern nur für die Farbmischung zuständig sind und dann weiterhin noch mit Farbfiltern gearbeitet wird (dann müsste man tatsächlich eher den blauen ungefilterten Subpixel wegen Gefahr des Blauüberschusses eindämmen, weil der wäre wie du schon anmerktest dann heller als die gefilterten Subpixel). LGD verwendet ja im Stack noch langlebigere gelbe OLED-Emitter. Die "Brenndauer" selbst ist bei LG insgesamt deutlich länger als wenn man nur blaue Emitter einsetzt. Ja die Weißmischung kann driften (ist bei Rtings-Burn-In-Tests bisher selbst bei den alten Panels kein Thema und auch die Kalibrierer berichten bisher von recht stabilen Farbtemperaturwerten über die Zeit), aber genauso verringert sich bei Samsung die Helligkeit des blauen Emitters je nach Nutzung und im Gegensatz zu Samsung hat LG ja auch immer noch einen blauen Farbfilter, der eine evtl. driftende Weißmischung abfängt. Die Halbwertszeit für Blau wird bei beiden gleich sein. So lange wir also kein Praxisexemplar eines Top-Emission QD-BOLED-TVs und eines Top-Emission WOLED-TVs haben, ist es schwierig zu beurteilen wie hoch der Helligkeistunterschied in der Praxis dann wirklich ausfällt. Die gehen ja auch immer vom Worst Case aus und ignorieren in ihren Studien zukünftige Entwicklungen der anderen Technologie. Kontrastfilter und Füllrate (dieses Jahr ja schon wieder um ca. 30% verbessert) haben ja z.B. auch noch Einfluss auf die Helligkeit. Wir diskutieren hier halt über ungelegte Eier. Das Prinzip klingt super, aber warten wir erst einmal den D65-Praxisvergleich ab. Top-Emission bringt ein verbesserte Füllrate und das garantiert deutlich hellere Panels. Nach der 2019er-WOLED-Pixelstruktur ist die Füllrate um ca. 30% verbessert. Somit sinkt auch enstprechend das Burn-In-Risiko bei gleicher Leuchtdichte. Genauso könnte man aber die 30% Reserve nutzen um eine höhere Peakhelligkeit und ein besseres ABL-Verhältnis zu nutzen. Genau hier liegt also die größte Verbesserung bei OLED. Eine bessere Füllrate führt automatisch zu einer höherer Leuchtdichte oder einem geringerem Burn-In-Riskio, ohne das man die Emitter in ihrer Lebensdauer verbessern muss. LG vergrößert nach den Erfahrungen ja nun auch stetig das rote Subpixel, welches im WOLED-Verbund am anfälligsten für Abbilder ist. Ein ABL bei 100%-Weißbild von 300cd/m² verspricht übrigens eine doppelt so hohe Peakhelligkeit und Farbhelligkeit. Für einen Selbstleuchter mit ca. 1600-2000nits im 10%-Fenster und ca. 800-900nits bei der Farbhelligkeit (nach Werksangabe) wäre das schon ein großes Upgrade bis 2022 und würde deutlich beeindruckender ausschauen als ein LCD mit 4000nits, dessen erhöhte Helligkeit immer zu Lasten des Schwarzwertes geht. [Beitrag von celle am 17. Jan 2019, 14:53 bearbeitet] |
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Alxhade
Stammgast |
15:54
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#68
erstellt: 18. Jan 2019, ||||
Nochmal zur Klarstellung:
Dein verlinktes Patent stellt eine Methode dar aus UV-Licht emittierenden LEDs (Peak im Bereich zwischen 150 nm bis 390 nm) mit Quantum Dots alle drei Farben zu erzeugen: "that contain layers of quantum dots that emit different colors of light in red, blue and green region with sharp spectrum". Du brauchst das UV Licht also um aus Quantum Dots blaues Licht zu erhalten. Damit ist diese Aussage auch falsch:
Wir haben hier aber schon blaues Licht direkt aus den OLEDs, weshalb wir kein UV-Licht benötigen. Grün und Rot kann man auch ohne UV-Licht aus QDs erhalten, da Blau kurzwelliger als Grün und Rot ist. |
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celle
Inventar |
11:02
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#69
erstellt: 22. Jan 2019, ||||
Es gibt kein langlebiges blaues QD-Material, weder auf Ebene der Photolumineszenz noch Elektrolumineszenz. Siehst du schon daran, dass man nur grüne und rote QDs verwendet. Auch QDCF-LCD sollte deswegen ohne blauen QD-Filter auf den Markt kommen und entsprechend fiel auch der Protoytp aus. ![]()
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Alxhade
Stammgast |
11:15
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#70
erstellt: 22. Jan 2019, ||||
Das mag sein, ich habe mich lediglich auf deine Quelle bezogen, denn dort steht ziemlich am Anfang die von mir zitierte Stelle. Wenn das in der Praxis nicht eingesetzt wird, frage ich mich, wofür dein Link gut sein soll? Ebenso gibt mir dann die von dir zitierte Passage recht, dass man für Grün und Rot nur blaues Licht braucht und kein UV. Die Anregung von blauen QDs mit UV-Licht scheint dann wohl nur in der Theorie zu existieren, umso deutlicher brauchen wir hier also wirklich keins. [Beitrag von Alxhade am 22. Jan 2019, 11:23 bearbeitet] |
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celle
Inventar |
14:15
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#71
erstellt: 25. Jan 2019, ||||
Er bestätigt einfach nur das QDots als fluoreszierendes Material auf UV-Licht reagiert und es in für uns sichtbares Licht umwandelt. Die Farbigkeit bestimmt die Größe der Nanokristalle und nicht allein die Wellenlänge des auftreffenden Lichtes, denn sonst gäbe es ja kein Grün und Rot, sondern diese müssten in der gleichen Farbe leuchten, weil beide die gleiche "Wellenlängenbestrahlung" erhalten. UV-Licht kann man ja problemlos herstellen und dann müsste es blaue photolumineszierende QDs ja schon geben? Dahinter steckt also mehr als nur eine Farbumwandelung in blaues Licht (mehr Helligkeit und bessere Farbreinheit wären da jetzt meine Vermutung). Zurück zum Thema QD-OLED: Im April/Mai sollte dann eine offizielle QD-OLED-Bestätigung erfolgen, wenn man diesem Artikel von ZDNET Glauben schenken darf:
Man darf gespannt sein, was Samsung dieses Jahr an LCD-TVs vorstellen wird. Sollte die Produktion dieses Jahr beginnen, dann könnte es dieses Jahr schon ein eher laues LCD-Lineup geben. Die eigene LC-Panelproduktion wird ja auch runtergefahren, was einen höheren Zukauf an Fremdpanels bedeuten könnte. Da LGD nun auch in der Lage ist 65" OLED-TVs mit 8K-Auflösung bauen zu können, verfehlt natürlich auch die 8K-QLED-LCD-Strategie ihre große Wirkung, zumal auch die Premiumpreisstrategie gegenüber der chinesischen Konkurrenz nicht zu halten ist. Gegenüber OLED hatte man sich wohl einen größeren zeitlichen Vorsprung erhofft, den LGD wohl nun auch zur Überraschung vieler Experten selbst ohne Top-Emission egalisieren konnte.
![]() Ein Zeichen dafür ist auch die vorschnelle Einführung des Q900R, der nun erst als leicht überarbeitete Variante in 65" und 75" in den USA eingeführt wird. Ein halbes Jahr später als in der EU! Solch eine seltsame Vertriebspolitik gab es bisher noch nie bei Samsung. Auch der Q9F-Nachfolger scheint kein riesen Upgrade zum Q9F zu sein. Immerhin darf er ja auch nicht bedeutend besser als der Q900R sein, wenn dieser weiterhin das Flaggschiff sein soll. Ein wirklich neues 8K-QLED-Modell scheint es 2019 gar nicht zu geben? Es kommen nach den ersten Infos nur neue Bildgrößen hinzu. Sollte man tatsächlich schon im Mai/Juni produzieren, stellt sich natürlich die Frage ob man da nicht doch schon etwas auf der IFA zu sehen bekommt? [Beitrag von celle am 25. Jan 2019, 14:17 bearbeitet] |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
14:44
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#72
erstellt: 25. Jan 2019, ||||
Deine Ableitungen und Theorien die du wieder aufstellst, sind mittlerweile wirklich filmreif ![]() Niemand wird im Mai/Juni produzieren. Da beginnt quasi gerade mal der Umbau indem LCD Kapazität weggenommen wird und auf die neuen Anlagen umgerüstet wird. Nur weil das erfolgt, heißt das noch lange nicht, dass munter drauf los produziert wird. Da beginnt dann mit etwas glück mal eine Art Produktentwicklung. Ich sage es gerne noch einmal weil das scheinbar immer vergessen wird: Aber der realistische Zeitrahmen, der jetzt auch schon mehrfach aus zuverlässigen Quellen genannt wird/wurde, ehe wir wirklich etwas relevantes zu sehen bekommen ist ende 2020/ Anfang 2021. Vorher nicht. Desweiteren muss sich Samsung Electronics erstmal zu QD OLED bekennen, dass man Samsung Display erneut vertrauen schenkt. Diesen Schritt wird man sich gut überlegen bzw. erst zu einem Zeitpunkt durchführen, an dem klar ist, dass Samsung Display wirklich liefern kann. Ein erneutes Fiasko wie 2012/2013 wird man verhindern. Und bis dahin heißt es Dementieren, dementieren und nochmal dementieren um zu versuchen die Kirche im Dorf zu lassen. Was nun Samsung Display vielleicht auf der DisplayWeek im Mai zeigt oder nicht zeigt, wird sich herausstellen. Aber auf Consumer Messen wie die IFA - da würde ich nicht mal hoffen.
Ich weiß nicht was du unter wirklich neu verstehst aber der Blickwinkel soll dieses mal rapide verbessert worden sein (diesmal wirklich), ein HDMI Upgrade und mit Sicherheit die ein oder andere Kleinigkeit (auf Twitter wird gar behauptet, dass diverse Samsung Mitarbeiter auf dem Samsung Stand der CES unabhängig voneinander behauptet hätten, dass Dolby Vision in den 2019er 8K TVs vorhanden ist). Also mehr Neuerungen gibt's bei der Konkurenz auch nicht und trotzdem wird von einem Nachfolger gesprochen, also wird der Q950R oder wie er auch immer heißen mag fairerweise auch ein Nachfolger bzw. neues Modell. Und warum immer das Rad neu erfinden? LG lässt sich diesbezüglich seit 2017 auch gehen - vom rollable OLED mal abgesehen. |
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celle
Inventar |
15:59
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#73
erstellt: 25. Jan 2019, ||||
Keiner schreibt davon, dass man einen QD-OLED dieses Jahr kaufen kann. Es geht darum, ob man etwas zeigt z.B. den 65" CES-Prototypen öffentlich macht, wenn die Entscheidung Mitte des Jahres Pro QD-OLED gefallen ist. Früher hatte auch Samsung seine besten Produkte generell erst auf der IFA öffentlich gezeigt, auch als Vorschau auf das kommende Jahr. Der amerikanische Markt scheint denen jedenfalls nicht mehr so wichtig zu sein, denn sonst hätten die auch das komplette Q900R-Lineup schon 2018 bekommen. Bisher gab es auch nur die Info, dass zumindest die Amis keinen neuen 8K-TV mit neuer Kennung bekommen, sondern nur Ergänzungen in der Zollgröße mit technisch überarbeiteter One-Connect-Box. Paneltechnik inkl. Local-Dimming bleibt gleich. Samsung Electronics bezieht nun einmal auch Displays bei Samsung Display. Wenn die die Produktion runterfahren, bzw. komplett umrüsten, ist Samsung Electronics zu Alternativen gezwungen. Für Samsung Display scheint die Entscheidung nach all den Berichten schon fest zu stehen. Woher sollen denn all die Panels für die QD-LCDs herkommen, wenn man nicht genügend selbst herstellen bzw. beziehen kann? AUO und Co. beliefern ja auch andere Hersteller, Samsung Display selbst ja auch. Die eigenen Kapazitäten werden für Samsung Electronics nicht ausreichen. Einfach mal so 2x 8.5G-Fertigungen lahm legen wird nicht spurlos an denen vorbeigehen und wenn das schon ab Juni beginnt, dann hat das auch auf Samsung´s kommendes Portfolio Auswirkungen. Es ensteht also automatisch ein Engpass in der eigenen LC-Panelproduktion und die Innovationen beim LC-Panel müssen zunehmend zugekauft werden. Das was Samsung dann irgendwann mal als neu verkauft, ist unter Umständen dann vieleicht keine Samsung-Entwicklung mehr, weil Samsung Display hier nicht mehr investiert. Auch fraglich ob Samsung Display dann überhaupt noch groß andere Abnehmer mit LCD beliefern kann. Samsung Q9 und Sony XF9 haben z.B. das gleiche Panel. Für das folgende Jahr ist der Produktionsausfall ja noch schlimmern, weil man dann gar keinen Vorlauf hat etwas "auf Halde" zu produzieren, wie man es evtl. dieses Jahr noch bis Juni realisieren könnte. Wie will Samsung also 2020 noch ein großes Lineup an LCD-TVs mit eigenen Panels und Innovationen auf die Beine stellen, wenn Samsung Display hier ein Großteil der Produktion lahmgelegt hat? Ewig Zeit hat Samsung Display für die Umrüstung also auch nicht. Die müssen dann also schon relativ schnell Panels produzieren. Wenn man einen 65" Prototypen hat, muss ja auch die Technik schon irgendwie fertig entwickelt sein. Was ist eigentlich wenn Samsung Electronics sich querstellt, aber Sony bspw. an einem exklusiven QD-OLED-Deal Interesse hat? Wenn man LC-Panels an Sony verkaufen kann, dann sicherlich auch QD-OLED-Panels. Man wollte ja schon immer unabhängiger vom Mutterkonzern agieren. Nanosys selbst sprach in seinem QD-OLED-Schema davon das SDC bis ersten Halbjahr schon eine produktionsfähige Pilotlinie erstellt. Das klingt schon danach, als ob man das in einem recht kurzen Zeitraum umsetzen will. Die werden sich das ja nicht ausgedacht haben, sondern sicherlich in enger Zusammenarbeit mit SDC in Erfahrung gebracht haben. Übrigens hier im Schema von 2018 auch noch mit Farbfiltern bei Blau. Laut Präsentation zu dem Zeitpunkt auch noch ungeklärt ob mit oder ohne zusätzliche Farbfilter produziert wird und davon ist es dann auch abhängig wie viele Produktionsprozesse letztendlich notwendig sind und auch wie hoch der Helligkeitsvorteil gegenüber WOLED dann auch ausfällt (das Wörtchen "if"). Mit zusätzlichen Farbfiltern ist die Sache also bezüglich der Helligkeit und der notwendigen Arbeitsschritte nicht mehr so klar im Vorteil. ![]()
Das sagen die jedes Jahr und das Samsung gerne trickst hat auch Vincent in seinem Video erwähnt. Bei Sony und Co. liest man das übrigens auch jedes Jahr. Es ist VA-LCD und das wird hier immer schlechter sein als IPS oder OLED. Kontrast und Blickwinkel hängt bei der LC-Technologie voneinander ab, bei den QD-LCDs kommt noch die Farbtemperatur bzw. die Farbhelligkeit dazu, was sich Samsung in den Messedemos schon zu Nutze gemacht hat um die Anwesenden zu täuschen. Dazu gibt es nun auch schon genügend Praxisvergleich die diese Thematik erläutern. [Beitrag von celle am 25. Jan 2019, 17:44 bearbeitet] |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
13:42
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#74
erstellt: 28. Jan 2019, ||||
Und eben genau das bezweifle ich noch. Der Prototyp hatte angeblich ja noch Farbfilter unter der QD Schicht, weil das Printing für die QDs noch nicht ready ist. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, dass das im finalen Panel auch so sein wird. Insofern würde ich - wäre ich Samsung Display - so etwas schon mal nicht öffentlich zeigen.
Relativ unwahrscheinlich.
Natürlich hat sich das niemand willkürlich ausgedacht. Beispiel: Die damalige 8G Pilotlinie V1 (SMS; RGB; half) wurde wenn ich mich jetzt recht erinnere bereits 2010/2011 fertig gestellt. Bis zum Ramp-up dauerte es bis April 2013. Das ist alles was ich damit sagen wollte. Nur weil die Anlagen stehen, heißt es noch nicht, dass damit alles tutti Frutti ist.
siehe oben. Ziel ist ganz klar die Farbfilter zu elminieren, sonst verpufft der ganze Vorteil. Meines Erachtens ist auch dieser TADF Top Emission WOLED Hype etwas fehl am Platz, manche erhoffen sich damit wohl einen riesigen Sprung. LG rudert Jahr für Jahr zurück und eigentlich hätte es jetzt schon integriert werden sollen, jetzt soll auch noch der 65" 8K OLED mit Bottom Emission sein. Sollte LG es also nicht auch irgendwie hinbekommen die Farbfilter wegzulassen, dann sehe ich da ehrlich gesagt keine großen Sprünge mehr auf Basis der WOLED Technologie. Der Guru von Phillips TP Vision hat ebenfalls in dem Video von hdtvtest verlauten lassen, dass die 2019er OLED Panels in der Helligkeit und den Specs gleich sind, Ausnahme von ein paar nicht näher erläuterten Anti-Burn-In Maßnahmen. [Beitrag von eishölle am 28. Jan 2019, 13:42 bearbeitet] |
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celle
Inventar |
09:27
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#75
erstellt: 29. Jan 2019, ||||
Davon sind wir ja alle ausgegangen, dass die Farbfilter wegfallen, deswegen irritierend, dass in vielen Schemas diese nun wieder auftauchen und teils in Patenten noch als notwendig angesehen werden. Sollte es vorerst nur mit Farbfiltern machbar sein, wird es m.E. SDC nicht davon abhalten, keine QD-OLEDs zu bauen. Wobei ich mir nicht sicher bin was QD-Farbfilter von herkömmlichen Farbfiltern so stark unterscheidet, dass diese mehr Helligkeit versprechen. Die Farbfilter selbst bestehen ja auch selbst aus bestimmten Materialien mit durchaus ähnlichen Eigenschaften. Das HDR-Thema ist so gut wie durch. Helligkeit ist nicht mehr das große Thema in der Außendarstellung. Die Hersteller geben ja kaum noch Werte an. Der Markt bewegt sich nun auf 8K, HFR und flexible und transparente Displays zu und mal schauen wenn 2021/22 AVATAR 2 im Kino läuft. Evtl. nutzt man dann 8K gar für ein 3D-Comeback. Bei Top-Emission sprechen die Leute von 10-30% mehr Helligkeit. Wenn man sich die Füllrate anschaut und das LGD dieses jedes Jahr auch ohne Top Emission optimieren kann, wird man wohl so lange davon absehen, so lange es ein Risiko in Panelfertigung darstellt und man andere Wege zur Optimierung finden kann. Mehr Helligkeitsreserven können eben auch zur Vorbeugung von Burn-In genutzt werden. Der Markt hat sicherlich mehr davon, als von einem Display was stark zu Nachbildern neigt. 8K ohne Helligkeitsverlust ist ja auch nicht so selbstverständlich. Der nächste Punkt der dringende Nachholebedarf benötigt ist die Bewegtbildschärfe. Trotz stetig steigender Bildauflösung gab es in Bewegung immer nur Matsch, dass man im Bewegtbild gar nicht davon profitieren konnte. SaH nach dem trägen LCD-Prinzip ist für einen Selbstleuchter mit überlegenen Schaltzeiten ein Armutszeugnis. Hier muss man nun endlich OLED-spezifisch agieren und 2019 scheint da endlich so eine Kehrtwende in Richtung HFR-Display zu sein. Genau das ist die Achillesferse bei LCD.
Das Pixellayout mit deutlich besserer Füllrate ist neu, der TCON-Controller ist neu. Das ist alles neue Hardware. Wir müssen auf die Entwicklerkonferenz von LGD warten, was sich wirklich 2019 getan hat. Für die Abnehmer ist WOLED-Panel = WOLED-Panel. Der Kalibrierer vom LG-Stand der CES saß da gar zum ersten mal vor einem 2019er-Panel. Die Software wurde laut ihm noch mit 2018er-Hardware entwickelt. |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
14:39
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#76
erstellt: 29. Jan 2019, ||||
Farbfilter agieren sehr passiv und blocken das Licht in dem gewisse Wellenlängen durchgelassen werden und andere nicht. Quantum Dots per QDCC agieren aktiv indem sie das Licht konvertieren. Von der Wirkungsweise und Eigenschaften also völlig unterschiedlich, sonst hätte man sich die Entwicklung ja gleich sparen können. Jeder weiß, dass Farbfilter fast 2/3 des Lichts "schlucken". Das geht schlicht verloren. Wenn also quasi die QDs hier als eine aktive Komponente agieren und das Licht 1:1 oder sogar noch darunter weitergeben, dann kann man sich relativ leicht ausrechnen, woher der Helligkeitsvorteil kommt. |
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celle
Inventar |
09:50
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#77
erstellt: 30. Jan 2019, ||||
Ja als reine Komponente aber es scheint erstmal auf QD "enhanced color filters" hinauszulaufen und wie LGD schon 2016 im Interview angedeutet hat, kann man auch den normalen Farbfiltern phosphorizierende und fluoreszierende Stoffe beimischen, die einen ähnlichen Effekt bewirken. QD wäre dafür nicht notwendig. Die Weiterentwicklung der Farbfilter ist ja eine Kernkomponente in der WOLED-Forschung bei LGD. Deutlich mehr Helligkeit und Reserven gegen Einbrennen (bedingt sich ja einander - gibt hier nur ein Entweder-oder) erreicht man schon allein durch eine verbesserte Füllrate, also größere Subpixel. Vom Prinzip her sind da weder neue Farbfilter noch TE notwendig, wenn man es durch alternative Methoden in der Panelfertigung erreichen kann. Hier zählt rein das Ergebnis in Form größerer Subpixel. ![]() Auch ein sehr guter Vergleich. ![]() Samsung´s OLED-TV war da von der Füllrate deutlich besser, deswegen bin ich gespannt wie die Füllrate bei deren neuen OLED-TVs im Makroshot aussehen wird. ![]() Die schwarze ungenutzte Panelfläche muss reduziert werden und das schaut 2019 zu 2018 und erst Recht zu 2017 schon deutlich besser aus, denn das ist m.E. das Hauptproblem bei LG´s Layout, das noch soviel ungenutzte Fläche übrig bleibt. Das was man da nicht an Reserven für den ABL und die Helligkeitssteigerung nutzt, hilft als Reserve gegen permanente Abbilder. LGD will die Panels ja auch kommerziell einsetzen und da sind Standbilder eher die Regel und spätestens nach dem Flughafendisaster wird man dem wohl oberste Priorität geben und lieber Peakhelligkeit opfern und mit 8K und HFR eröffnet sich ja nun OLED eine neue Möglichkeit zur Vermarktung abseits der Helligkeitsthematik bei der LCD wieder das Nachsehen hat - Die deutlich bessere Reaktionszeit (MPRT) für eine intelligente frameratesynchronisierte Bildaufbereitung zur Verbesserung der Bewegtbildschärfe. Die 8K-Vermarktung entwickelt sich bei LCDs eher zum Eigentor (90% der Backlighthelligkeit gehen bei LCD durch die ganzen Filtersysteme verlohren und es verbleibt die träge Reaktionszeit). [Beitrag von celle am 30. Jan 2019, 10:13 bearbeitet] |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
08:10
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#78
erstellt: 31. Jan 2019, ||||
Im aktuellen Conference Call zu den Quartalszahlen klingt das ganze doch mittlerweile schon relativ gut, zumindest dementiert man nicht mehr fleißig darauf los ![]()
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Alxhade
Stammgast |
21:25
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#79
erstellt: 01. Feb 2019, ||||
Da ihr euch so über die Farbfilter gewundert habt, hier mal eine Erklärung, auf die ich gestoßen bin: ![]() Wie ich bereits weiter oben vermutet hatte, braucht man diese, um das restliche von den QDs nicht umgewandelte blaue Licht herauszufiltern. Weiterhin ist ein gelber Reflekor zwischen den OLEDs und QDs notwendig, der das grüne bzw. rote Licht reflektiert und das blaue durchlässt, da die QDs in alle Richtungen abstrahlen. Dann ganz oben noch ein Filter ("Quarter Wafe Plate"), der das Umgebungslicht rausfiltert, damit die QDs nicht davon angeregt werden [Beitrag von Alxhade am 01. Feb 2019, 21:26 bearbeitet] |
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celle
Inventar |
13:11
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#80
erstellt: 08. Feb 2019, ||||
Für mich schaut es auch immer mehr nach dem WOLED-Prinzip aus. Nur hier reine blaue OLEDs und Farbfilter gemischt mit QD zur Farbverbesserung statt weiße OLEDs und weißen Subpixeln. Auch scheint es bei QD-BOLED erst einmal mit bewährter Bottom-Emission-Technologie loszugehen. Das wären alles Zeichen dafür, das man möglichst früh ein verkaufbares Produkt in den Markt bringen will und nicht mehr ewig experimentieren will. Filterlose Top-Emission-Technologie scheint noch nicht marktreif zu sein und vereint gleich zwei zu nehmende Hürden. Samsung braucht einfach nur eine vergleichbare Füllrate wie beim KS9 und schon erreicht man automatisch mehr Grundfarbhelligkeit. Von den LCD-Rekordwerten ist man da vielleicht noch weit entfernt, aber immerhin hat man dann endlich ein Display mit Pixeldimming und evtl. zumindest größeren Farbraum als bei WOLED und kann nun auch im großformatigen ROLED- und TOLED-Markt mitmischen, was mehr Zukunftspotenzial bietet als nur höhere Helligkeit für HDR. Dazu nun auch volle HFR-Tauglichkeit ohne Einschränkungen bei den Schaltzeiten durch träge Flüssigkristalle, was für 4K und 8K immer wichtiger wird. Anbei mal die Kostenprognose von DSCC in Deutsch: ![]() Die Franzosen von LesNumeriques hoffen auch schon auf eine IFA-Präsentation: ![]() [Beitrag von celle am 08. Feb 2019, 13:12 bearbeitet] |
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Dwayne_Johnson
Stammgast |
01:13
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#81
erstellt: 10. Feb 2019, ||||
Die Produktionskosten liegen bei nur 500 $ und der Aufpreis zu 65" sind ~200 $? Da schlagen die aber ganz schön was drauf, wenn die Geräte in den Regalen stehen. Ja, der Transport, Großhändler etc. wollen und müssen auch was verdienen, aber dennoch recht krass. Gerade so im Hinblick auf die Preise von Sony. |
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celle
Inventar |
15:56
![]() |
#82
erstellt: 10. Feb 2019, ||||
LGD will ja auch noch etwas verdienen, dann die Arbeiter die die Geräte letztendlich bspw. für die EU in der Slowakei zusammenschrauben, die Betreiber der Fabriken in denen diese Arbeiter arbeiten, die Zulieferer von bpsw. Anschlüssen, Chips und Tunern, dann die Zwischenhändler, das Marketing, mehrmaliger Transport, Zoll, Steuer und Lagerung sind auch Kostentreiber, Lizenzkosten, Service und Support und am Ende in der Kette der Fachhändler mit der Endkundenbetreuung. Da folgt noch ein riesen Rattenschwanz vom Panelpreis zum Geräteendpreis. Deswegen finde ich ich 1500€ für einen 55" OLED bei reinen $500 Panelkosten schon recht niedrig angesetzt. Der TV-Anbieter macht da pro Einzelgerät nicht wirklich viel Gewinn. So lange die Investitionen nicht abgeschrieben sind, auch LGD nicht. Man braucht das nur einmal mit den Smartphonepreisen vergleichen, die teils genauso viel kosten wie ein 55" OLED-TV, bei deutlich niedrigeren Panelpreisen. Zurück zu Samsung: Die Analysten erwarten 2021 4 Mio QD-OLED-TVs. Ein ziemlich enger Zeitplan. Im April sollte es dann ein offizielles Ergebnis Seitens SDC geben, wenn man die Investitionen abgesegnet hat: ![]() |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
00:04
![]() |
#83
erstellt: 12. Feb 2019, ||||
![]() So siehts aus ![]() Es bleibt also weiter spannend, wie lange SDC von SEC noch einen Maulkorb verpasst bekommt. |
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celle
Inventar |
10:06
![]() |
#84
erstellt: 12. Feb 2019, ||||
Die Chinesen überholen die Koreaner bei der LCD-Produktion. SDC gar nur weit abgeschlagen auf den 5. Platz. Der Mutterkonzern verbaut selbst im obersten Premiumsegment teils Fremdpanels und sieht sich mit zugekaufter Technologie weiterhin als Marktführer im TV-Segment. Das zeigt wieder deutlich die Gegensätze der beiden Parteien untereinander als auch dem Businessmodell zu LGD und LGE auf. ![]() |
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celle
Inventar |
09:45
![]() |
#85
erstellt: 14. Mrz 2019, ||||
Letzte Stand der Entwicklung und SDC muss sich gegen Samsung Visual (SDV) durchsetzen, die hinter mLED stehen und auf eine bessere punktuelle Helligkeit und der Einbrennproblematik bei OLED verweisen:
![]() Nach aktuellen Stand wird es wie bei WOLED zusätzliche Farbfilter geben (40-50% Lichtverlust), weil die QDs allein nicht das komplette Licht absorbieren und umwandeln können. Aufgrund der besseren Leuchtstärke und besseren Lebensdauer soll ein Triple-Stack aus blauen Emittern zum Einsatz kommen, statt nur einem Double-Stack. Wie bei LGD wird es auch einen TFT-Algo gegen Abbilder geben der in Echtzeit arbeiten soll, zudem sollen die neuesten Emitter von UDC oder Cynora zum Einsatz kommen. Ein weiteres Argument für die Investition ist die aufkeimende Konkurrenz aus China, die erstmals einen komplett gedruckten 31" QD-OLED-TV präsentiert haben. Verpasst man hier den Anschluss, könnte man also von den Chinesen überholt werden, auch wenn der Prototyp noch fehlerhaft war. Micro-LED von SDV ist hingegen in der Form nicht für den Consumer-TV-Markt geeignet, was auch deren Vorteile eher fraglich erscheinen lässt, weil für den TV-Einsatz ein komplett neuer und anderer Produktionsprozess auf TFT-Substratbasis notwendig ist, statt dickaufbauende Kacheltechnik, die zudem auch keine flexiblen und transparenten Displays ermöglicht. Auch der Kostenfaktor spricht für QD-OLED. [Beitrag von celle am 14. Mrz 2019, 09:51 bearbeitet] |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
12:16
![]() |
#86
erstellt: 14. Mrz 2019, ||||
Tja, die nächsten Wochen werden extrem interessant. Dass sich die Fronten so verhärten, hätte ich nicht erwartet. Im Endeffekt geht's um die Zukunft von SDC und da wird man einen Teufel tun und sich von den Chinesen absägen zu lassen nur weil SEC gerade nicht in Stimmung ist ihr Gesicht zu verlieren. Das Marketing was man all die Jahre gegen OLED betrieben hat, rächt sich jetzt und SDC soll es ausbaden? Schön blöd wenn sie sich da dreinquatschen lassen. |
|||||
celle
Inventar |
12:15
![]() |
#87
erstellt: 26. Mrz 2019, ||||
Die Konkurrenztechnologie von TCL: ![]() Die Analysten erwarten ein schlechteres Betriebsergebnis für Samsung aufgrund der LCD-Konkurrenz aus China, sowie dem schwächelnden iPhone-Absatz. Auch wächst die chinesische Konkurrenz bei der Produktion der OLED-Panels für Smartphones. ![]() Die ehemals erfolgreiche Strategie, dass sich Samsung Display auf LCD-Panels und kleine bis mittelgroße OLED-Panels für Smartphones und Tablets konzentriert, scheint nun ihr Ende zu finden. Die Konkurrenz setzt zum Überholen an und Samsung muss reagieren. |
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username2
Ist häufiger hier |
11:14
![]() |
#88
erstellt: 10. Apr 2019, ||||
wo kann man sich denn am Besten informieren wie der Stand bei qdoled ist? |
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prouuun
Inventar |
11:19
![]() |
#89
erstellt: 10. Apr 2019, ||||
Vielleicht gibt es schon mehr Infos auf der IFA. |
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username2
Ist häufiger hier |
12:37
![]() |
#90
erstellt: 10. Apr 2019, ||||
hatte irgendwo gelesen, dass die Entscheidung ob qd-oled weiterverfolgt werden soll im April auf einer Konferenz (?) fallen soll. |
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celle
Inventar |
13:29
![]() |
#91
erstellt: 10. Apr 2019, ||||
Der April ist noch lang. |
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prouuun
Inventar |
13:38
![]() |
#92
erstellt: 10. Apr 2019, ||||
Naja, was soll da groß rauskommen. LCD ist eine Sackgasse, mLED wohl erst 2025 Marktreif also hat man mind. noch 5 Jahre zu "überbrücken" bzw. wenn man sicherlich hohe Einführungspreise und Problemchen bei mLED einrechnet eher in Richtung 10 Jahre, da bleibt Samsung nur QD-OLED... WOLED zukaufen bei LGD ist keine Lösung. |
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napster1701e
Stammgast |
19:53
![]() |
#93
erstellt: 10. Apr 2019, ||||
WOLED von LG ist DIE aktuelle Lösung. |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
22:50
![]() |
#94
erstellt: 10. Apr 2019, ||||
WOLED ist immer noch ein Kompromiss. Große Sprünge in Sachen (Farb)Helligkeit hat es die letzten 2-3 Generationen nicht gegeben. Der ABL etwas entschärft und das wars. Als "Die" Lösung würde ich das nicht bezeichnen. Schon 2013 war abzusehen, dass sich diese Problematik wie ein roter Faden durch die Jahre zieht. |
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napster1701e
Stammgast |
12:25
![]() |
#95
erstellt: 11. Apr 2019, ||||
In der Theorie verstehe ich ja, dass man DAS perfekte Panel haben möchte. Ohne jeglicher Fehlerquellen und perfektem Bewegtbild. Allerdings sind die OLED ziemlich nah dran. Was würde man denn tatsächlich noch sehen können? Noch tieferes schwarz, noch mehr Farben oder einfach nur noch helleres Bild? Mein 65B6 macht ein super Bild und die 2019er Modelle werden da sicherlich nicht schlechter sein. Für mich gibt es in den nächsten Jahren keinen Grund einen neuen OLED zu kaufen. Außer meiner geht kaputt oder ich möchte VRR oder etwas mehr Helligkeit. Eigentlich würde ich nur umsteigen, wenn ich mir einen größeren leisten wollen würde. Vor allem gibt es absolut keinen Grund mehr KEINEN OLED zu haben, wenn man denn ein tolles Bild haben möchte. Wenn nicht von LG, dann eben von einem anderen Hersteller... |
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eishölle
Hat sich gelöscht |
12:41
![]() |
#96
erstellt: 11. Apr 2019, ||||
Was man sehen würde wäre defintiv ein helleres Bild und einen deutlich weniger agressiven ABL. In Verbindung dazu eine höhere Farbhelligkeit, die eben bei den jetzigen WOLEDs eine Katastrophe ist. Hier sehe ich bei QDOLED mehr Potential, da anscheinend schon die jetzigen Prototypen eine höhere Effizienz und einen höheren Farbraum aufweisen obwohl die zusätzlich noch mit einem Farbfilter ausgestattet sind. Auch dieser Umstand muss nicht zwingend für die Ewigkeit gelten. Gut möglich dass man hier noch eine Lösung findet um auf den komplett zu verzichten. Bei WOLED hat man ja schon verlauten lassen, was uns in Sachen Helligkeit bis 2021/22 erwartet und diese Zahlen finde ich jetzt nicht so prickelnd. |
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napster1701e
Stammgast |
12:52
![]() |
#97
erstellt: 11. Apr 2019, ||||
Ich habe mir einen riesigen Haufen dieser 4K HDR Videos mit hoher Datenrate angesehen und kann beim besten Willen nicht sehen, dass ein OLED zu wenig Farben darstellen kann. Wenn dann noch die meisten OLED Besitzer ihren TV auch mittlere Helligkeit einstellen, weil es denen sonst schon zu hell ist, verstehe ich den Ruf nach noch mehr Helligkeit nicht so ganz. |
|||||
celle
Inventar |
07:43
![]() |
#98
erstellt: 17. Apr 2019, ||||
![]() Zur Anwendung kommt dann womöglich dieser OLED-Triple-Stack von UD:
![]() |
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dre23
Inventar |
22:39
![]() |
#99
erstellt: 29. Apr 2019, ||||
Gibt es TCL Thread? TCL bringt wohl dieses Jahr Mini LED, bin gespannt ob der nach Deutschland kommt... ![]() |
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celle
Inventar |
06:53
![]() |
#100
erstellt: 30. Apr 2019, ||||
Laut Börsennachrichten wird Samsung Display auf QD-OLED umrüsten:
![]()
![]() Eine offizielle Meldung steht aber noch aus. |
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celle
Inventar |
07:02
![]() |
#101
erstellt: 30. Apr 2019, ||||
Zu Mini-LED gibt es einen eigenen Thread. Der Mehrwert für TVs ist relativ gering und zu kostenintensiv. Am Ende sind es nur kleinere LEDs um kleinere und flache FALD-Displays zu ermöglichen (Monitore, Smartphones machen da mehr Sinn). 1000 Dimmingzonen erreicht man auch mit herkömmlichen LEDs bei TVs ab 65". Da bringen 20000 LEDs keinen großen Mehrwert, wenn man die noch nicht einmal einzeln ansteuern kann und wieder in Gruppen fast wie es bei den ersten LED-LCDs der Fall war. Gegenüber 8 Mio dimmbaren Pixeln und 33 Mio Subpixeln bei WOLED selbst dann noch viel zu grob. Ein aufwändiger Mini-LED-LCD sollte 2018 schon gut 20% mehr kosten als OLED. |
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