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Der Atomvertrag

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Soundy73
Inventar
#2559 erstellt: 15. Mai 2011, 00:53
Moin Stefan, ja nee Bielefeld gibt´s ja nich wirklich

Nein es ist keine Phobie, sondern ich frage mich ganz einfach, wie solche in ihrem eigentlichen Job völlig gescheiterte Existenzen, durch laute Worte und Rhetorik es so weit nach oben schaffen können. (kopfschüttel)

Nix auf´m Zettel, Schwanz einkneifen, wenn sie in der Verantwortung stehen und "Abschaltparties" feiern, wenn der politische Gegner Opfer beibringen muss, um den gesellschaftlichen Konsens so einigermaßen zu erhalten.
Salz in Wunden streuen, die man selbst dünnbrettborerisch gerissen hat. Ohne Leistung viel Kohle, sowas widerstrebt mir einfach. Vielleicht, weil ich mich immer selbst durchbeißen musste und nicht auf Kosten anderer Profit geschlagen habe?

Kein Vorbild, nicht mal ein Abziehbild, die genannten Herren - aber immer mitten drin, weil es fetzige Worte gibt, gut zu vermarkten aber Luftblase um Luftblase.
Schweinchen schlau (Gysi) ist da der allerheftigste.

Ich kann weiter:
Frau Künast, mit der patentierten Knautschfresse (Copyright!) versucht jetzt Berlin zu re(a)gieren. Ein Lacher - oder? - Nee eher traurig wie weit wir gekommen sind. Hauptstadt pleite, trotz Soli - aber uns geht´s ja so gut, dass wir auf alle möglichen Gedanken verfallen.

Ich hoffe, dass die gelben mit dem "Gelben" (sorry ) den Dreh bekommen - das ist für mich eine Leitfigur, die auf dem Looserjob (Gesundheitsminister)schon auf dem Abstellgleis gelandet war. Dort stecken jede Menge bedenkenswerte Gedanken drin, die jeder der sein Auskommen aus Leistung gewinnt, so gedacht haben würde. Froschn lässt grüßen

Wir werden sehen, auch Grün wächst nach ´ner E-Funktion. Somit sollte da Beharrung einkehren und wenn´s dem Bürger dann, dank der grünen Ökodiktatur, schlecht genug geht, folgt dort die "Entladekurve".
catman41
Hat sich gelöscht
#2560 erstellt: 15. Mai 2011, 07:47
@Soundy,


ch hoffe, dass die gelben mit dem "Gelben" (sorry ) den Dreh bekommen


ich hoffe es nicht!

Denn;
Mehr Lobby geht nicht!

Wahrscheinlich ist für Dich Lobbyismus der richtig(s)te Weg um die (Um)Welt noch kaputter zumachen.

Lag ich wohlmöglich richtig mit meiner Vermutung, das Du die Grinse-Guido-Spaßpartei wählst!?

lg
Harry
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2561 erstellt: 15. Mai 2011, 08:05
soundy, du bist echt n "hartnäckigen"
Das Sinn und Zweck einer Koalition ist einen "Mittelweg" zu finden, kann sich ein "Juniorpartner" halt NIE ganz mit seinen Vorstellungen durchsetzten.
In den letztens verlinkten Bericht steht ja auch weiter unten, das es eine verdammt "bittere Pille" zu schlucken war.
Und, mal eben ne Kommunalregierung mit dem Bund zu vergleichen ist auch wie mit Äppel+Birnen,....geht nicht so einfach!
Gedankensprung.

-Wir leben in einer Demokratie...(oda so)
-Der mit Abstand größte Anteil der Bevölkerung möchte diesen "Saft" nicht!
-Da der Strom eh schon seit ewig+3Tage teuerer wird ist eine sehr breite Schicht der Menschen auch bereit, eben diesen nötigen Obulus auch noch draufzulegen. Kommt nun denn mal endlich was Durchdachtes auf den Tisch.
-Und es ist machbar1

So, nenne mir nun einer nen Grund dagegen?
Höre mir jedes Argument an. nur keine finanziellen. DENN DAS GELD WÄRE DA!
Mach bis dahin mal selber Kaffee
Noch wer n Täschen
RheaM
Inventar
#2562 erstellt: 15. Mai 2011, 08:09

tsieg-ifih schrieb:

Ich gebe zu bedenken dass je länger Atomenergie geduldet wird desto mehr zwielichtige Staaten dürften sich für deren friedliche Nutzung "interessieren".
Siehe z.B. aktuell Iran , die arbeiten unter dem Deckmäntelchen "zivile Atomenergienutzung" an der Entwicklung von Atomwaffen.
In Folge dessen könnten bei diplomatischen Spannungen "unangenehme Situationen" für uns entstehen.
Ich befürchte aber dass Pro Atomkraft Leute trotzdem weiter mit ihren scheinheiligen Pseudo-Argumente weiter hausieren gehen. Das finde ich nicht nur bedenklich sondern unverantwortlich weil vermutlich andere "Schurkenstaaten" folgen werden.


Keine Angst, irgendwann fällt halt mal ein iranischer Pass aus nem Flugzeug und Big Brother kümmert sich drum. Wie das aussieht kann man seit einiger Zeit in Irak bewundern. da wurden zwar blöderweise keine Atomwaffen gefunden ( wie auch, dutzende Atominspektoren haben auch nichts gefunden, genau wie im Iran ). Aber sicherheitshalber wurden hunderte Tonnen Uranmunition verschossen, die Folgen für die Zivilbevölkerung kannst du hier sehen ( es gibt aber auch noch genug andere gut dokumentierte Seiten )

http://uranmunition.net/bilder,epidemiologische_daten.html

Merke: Atomtechnologie in Ländern mit eigener ( vom westlichen Modell unabhängiger ) Politik - ganz schlecht

Verseuchung ganzer Landstriche- im Namen der Demokratie jederzeit gerechtfertigt

Atomkraft an der grüne Lobbyisten nicht beteiligt sind- ganz böse

Gewinne aus Atomkraft die man dringend zum Unterhalt kommunaler Betriebe braucht- da drückt auch mal ein rot- grüner Stadtrat die Augen zu und macht " Realpolitik ". Und die sieht nun mal so aus das man zur Zeit in Deutschland nicht auf Atomenergie verzichten kann.
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2563 erstellt: 15. Mai 2011, 09:06
Moin Jürgen


Soundy73 schrieb:
Nein es ist keine Phobie, sondern ich frage mich ganz einfach, wie solche in ihrem eigentlichen Job völlig gescheiterte Existenzen, durch laute Worte und Rhetorik es so weit nach oben schaffen können. (kopfschüttel)


Dann ists halt was anderes.

Weil:


Nix auf´m Zettel, Schwanz einkneifen, wenn sie in der Verantwortung stehen und "Abschaltparties" feiern, wenn der politische Gegner Opfer beibringen muss, um den gesellschaftlichen Konsens so einigermaßen zu erhalten.
Salz in Wunden streuen, die man selbst dünnbrettborerisch gerissen hat. Ohne Leistung viel Kohle, sowas widerstrebt mir einfach. Vielleicht, weil ich mich immer selbst durchbeißen musste und nicht auf Kosten anderer Profit geschlagen habe?

Kein Vorbild, nicht mal ein Abziehbild, die genannten Herren - aber immer mitten drin, weil es fetzige Worte gibt, gut zu vermarkten aber Luftblase um Luftblase.
Schweinchen schlau (Gysi) ist da der allerheftigste.

Ich kann weiter:
Frau Künast, mit der patentierten Knautschfresse (Copyright!) versucht jetzt Berlin zu re(a)gieren. Ein Lacher - oder? - Nee eher traurig wie weit wir gekommen sind. Hauptstadt pleite, trotz Soli - aber uns geht´s ja so gut, dass wir auf alle möglichen Gedanken verfallen.

Ich hoffe, dass die gelben mit dem "Gelben" (sorry ) den Dreh bekommen - das ist für mich eine Leitfigur, die auf dem Looserjob (Gesundheitsminister)schon auf dem Abstellgleis gelandet war. Dort stecken jede Menge bedenkenswerte Gedanken drin, die jeder der sein Auskommen aus Leistung gewinnt, so gedacht haben würde.


Boha... ich habe selten so eine Abhandlung gelesen, welche so wunderbar auf die derzeitige/vergangene FDP- und Teile der CDU/CSU-Parteien und Politiker passt. Jürgen, mE bist du Meister der Verdrängung. Ich hoffe du/ihr wertet eure Arbeit in AKWs nicht so schräg.

Mal von "Abschaltpartys" und "Gysi" abgesehen, "Künast" ist jetzt irgendwie neu, oder? Du könntest in Zukunft auch "Lemke" schreiben und Schröders Ausstieg aus der Politik und Einstieg in die Wirtschaft einbringen, damit deine Worte noch mehr Gewicht bekommen. Lustig find ich, in diesem Thread ist wenigstens noch auf Namen verlass. Heißt: Seit Beginn des Threads sind Politiker mit diesen Namen (die du z.B. gerne schreibst/benennst) noch da, andere nicht mehr. Weil sie entweder ein politisches oder Debakel erlebten, die Welt anlügten und sonstiges Desaster in ihrem Amt hinterließen oder sich sonst irgendwie ins Private oder in die Wirtschaft verabschiedet haben. Die Liste ist lang und ich meine sie wird noch länger.

Früher warf man den "Grünen" vor, sie wären fürs Regieren ungeeignet, weil zu realitätsfern. Dann taten sie es, nun bekommen sie vorgeworfen sie hätten Realpolitik betrieben. Manche wählten große Volksparteien, weil sie sich Realitätsnähe wünschten. Das ging in die Hose - und noch nie ging so viel in die Hosen wie bei der jetzigen schwarz-gelben Regierung, welche sich zudem noch auf den Ergebnissen oder Reformen der vorherigen Rot-Grün-Regierung ausruhen konnte. Es ist schon eine seltsame Welt.

Rösler (der sich mit 45 in Pension verabschieden möchte) hatte ja eine Rede gehalten, in der er seine Partei aufforderte mehr auf die Probleme der kleinen Leute einzugehen (was immer die Definition von "kleinen Leuten" innerhalb der FDP nun sei..ich hab das Gefühl, ich wäre viel zu klein für diese zu erwartende Definition ). Da stellt sich mir die Frage, obs in Zukunft vlt. Grün-Rot-Gelb oder ohwei... Grün-Gelb geben könnte. Den Ausstieg will die FDP anscheinend auch, ansonsten wären sie in DE nicht wählbar. Ob dieser gesellschaftliche und parteipolitische Ausstieg-Konsens auch mal bei einigen Wählern ankommt?

Lustigerweise passt Röslers "Frosch" auf die Debatte über AKWs und deren Gefahrstrom auch ganz gut:

In heißes Wasser geworfen, springt der sofort aus dem Topf. In kaltes Wasser geworfen, das langsam erhitzt wird, bleibt der Frosch drin, bis er gar ist.

"Man" hat nach 1979/1986/2011 endlich gemerkt, worin man sitzt und möchte nun raus. Die meisten Frösche wollen so schnell wie möglich raus. Ein paar Frösche wollen nur mit "merkelschem Augenmaß" aus dem Kochtopf. Wieder andere möchten allerdings sitzen bleiben und unbedingt gucken was passiert... Keine Ahnung, was die reitet.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 15. Mai 2011, 09:20 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#2564 erstellt: 15. Mai 2011, 09:36

Hauptstadt pleite, trotz Soli


Ach und daran sind die Grünen schuld? Das wird die Herren Diepgen und Landowsky aber freuen. Die Berliner wissen das übrigens noch gar nicht und strafen die CDU schon seit 10 Jahren völlig unberechtigt mit Stimmenentzug.
tsieg-ifih
Gesperrt
#2565 erstellt: 15. Mai 2011, 10:01

Gewinne aus Atomkraft die man dringend zum Unterhalt kommunaler Betriebe braucht- da drückt auch mal ein rot- grüner Stadtrat die Augen zu und macht " Realpolitik ".

Niemand hat das Gegenteil behauptet. Mittlerweile gibt es parteipolitische Überschneidungen wovon früher nieman ernsthaft geglaubt hat dass diese Schnittmengen funktionieren. In Frankfurt a.M. regiert schon jahrelang Schwarz-Grün und es funktioniert. Kretschmann ist auch "grün" wurde sogar zusätzlich mit 2 CDU Stimmen gewählt und liest die FAZ , also so eine Art Schwarzgrüner welche m.A. nach eine gute Mischung für eine Realpolitik ist. Lassen wir uns weiterhin überraschen. Die Atompolitik kann aufgrund parteiübergreifender gesellschaftlicher Fragen nicht mehr in eine Ideologie-Schublade gesteckt werden.



Und die sieht nun mal so aus das man zur Zeit in Deutschland nicht auf Atomenergie verzichten kann.

Wieso funktioniert unsere Energieversorgung wie geschmiert nachdem 7 AKW's ausser Betrieb sind ?
Die restlichen 11 werden nicht gleich morgen früh abgeschaltet,
und auch zum x-ten mal : technisch wäre eine saubere Energieform schon vor 20 Jahren möglich gewesen. Es ist keine technische Diskussion, da gibt so viele Möglichkeiten dass man gar nicht weiss wo man anfangen soll
In diesem Fred gibt es diesbzgl. informative Links, aber es ist eine gesellschaftliche Frage wie wir unsere Energiepolitik gestalten werden und keine technische.

PS: ich habe mir deinen gruseligen Link angschaut. Kinder kommen aufgrund der verschossenen Uranmunition im Golfkrieg ohne Augen auf die Welt, eins hatt ein Auge in der Mitte und einige werden sogar ohne Gehirn geboren. Der genetische Lebens-Code wird aufgrund von Strahlung verändert.
Florian_1
Stammgast
#2566 erstellt: 15. Mai 2011, 10:57
Eigentlich lässt sich die Diskussion seit mehren Seiten so zusammenfassen:

-Ausstieg geht
->kostet wenig, aber einige Unternehmen wollen ihre Gewinne nicht abgeben
-Soundy will nicht bezahlen

Und das jetzt in Dauerschleife
tsieg-ifih
Gesperrt
#2567 erstellt: 15. Mai 2011, 11:16
ist wie bei "Täglich grüsst das Murmeltier"


-Soundy will nicht bezahlen

Als der letzte AKW-Mohikaner müsste er wisse, umsonst ist der Tot und der kostet das Leben.

derletzteakw-fan
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2568 erstellt: 15. Mai 2011, 13:48

Soundy schrieb:
Frau Künast, mit der patentierten Knautschfresse (Copyright!) versucht jetzt Berlin zu re(a)gieren. Ein Lacher - oder? - Nee eher traurig wie weit wir gekommen sind. Hauptstadt pleite, trotz Soli - aber uns geht´s ja so gut, dass wir auf alle möglichen Gedanken verfallen.

Frau Künast könnte evtl. relativ spaßfrei sein, jedenfalls hat sie in der Arbeitswelt ihren Mann resp. ihre Frau gestanden:
2 abgeschlossene Studiengänge, nämlich Soziale Arbeit und Jura
Mehre Jahre als Sozialarbeiterin in der JVA Berlin und langjährige Tätigkeiten in einer Kanzlei.

Im Gegensatz zu Bahr , K. Schröder und auch Lindner, die straight in die Politik gegangen sind und welche die normale Arbeitswelt höchstens vom Hörensagen kennen.
Nun gut,
der Bahr hat mal eine Ausbildung gemacht.


Nix auf´m Zettel, Schwanz einkneifen, wenn sie in der Verantwortung stehen und "Abschaltparties" feiern, wenn der politische Gegner Opfer beibringen muss, um den gesellschaftlichen Konsens so einigermaßen zu erhalten.
Salz in Wunden streuen, die man selbst dünnbrettborerisch gerissen hat.

Entschuldige das ich dies so direkt sage: Das ist ein ausgemachter Blödsinn den Du hier schreibst.
Es gab einen befriedeten Konsens, welche diese Regierung, handwerklich schlecht, ohne Not wieder auf die Tagesordnung brachte.
Es sind also die Wunden, die diese Regierung selbst geschlagen hat, welche sie nun verarzten muss.
Unter dem kritischen Blick der Opposition und der Öffentlichkeit.
Übrigens kam von Trittin eine ausgestreckte Hand und auch Kritik an der eigenen Klientel, welche sich regional gegen neue Trassen oder Windparks zur Wehr setzt.


Wir werden sehen, auch Grün wächst nach ´ner E-Funktion. Somit sollte da Beharrung einkehren und wenn´s dem Bürger dann, dank der grünen Ökodiktatur, schlecht genug geht, folgt dort die "Entladekurve"

Ich glaube der einzige der in einer Diktatur lebt bist Du selbst: Es ist Dein Verstand ,mit Ideologien und Starrsinn gefüllt, der Dich antreibt und solche Sätze schreiben lässt.
Dein unreflektiertes, permanentes Eingeschlage auf Trittin, Gysi und Gabriel sprechen hier Bände.
Dass Du nicht erkennen willst dass es seit Jahrzehnten eine Mehrheit gegen die Kernenergie gibt, ebenso.
catman41
Hat sich gelöscht
#2569 erstellt: 15. Mai 2011, 14:10
Moin,

Mimi001 schrieb:

Es gab einen befriedeten Konsens, welche diese Regierung, handwerklich schlecht, ohne Not wieder auf die Tagesordnung brachte.


das jetzt auch noch der Ethikrat zu dem selben Entschluß kam, wie damals Rot/Grün - Ausstieg 2020 - ist für die Regierug recht peinlich.

Warum sie aus dem Ausstieg ausgestiegen sind, wissen sie wahrscheinlich selbst nicht mehr.

Naja, wenn man der Atommafia/Lobby so hinterher hechelt wie Brüderle, Röttgen und die Mutti, ist das verständlich!

Atomkraft, Nein Danke!
Harry
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2570 erstellt: 15. Mai 2011, 15:43

Mimi001 schrieb:
Dein unreflektiertes, permanentes Eingeschlage auf Trittin, Gysi und Gabriel sprechen hier Bände.


Dies scheint mir aber für AKWler nicht ganz untypisch zu sein. Zumindest wenn ich einige Unterhaltungen aus RL mit AKW-Beschäftigten (hier Philippsburg) reflektiere.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 15. Mai 2011, 15:58 bearbeitet]
Ener-
Stammgast
#2571 erstellt: 15. Mai 2011, 15:58
Mal ganz werteneutral ist das aber ein Geben & Nehmen. Am Bespiel Gabriel seh auch ich wirklich kein gutes Haar. Für einen AKW Beschäftigten bedeutet das immerhin nicht weniger als drohender Existenzverlust, wer schimpft da nicht auf Politik bei gleicher Situation? Dazu ist die Demokratie ja geradezu geschaffen. Zumal die (bestehende) Gefahr, bzw das Risiko des Eintritts, gerne doch überzogen dargestellt wird. Ehrlicherweise befürworte auch ich einen Ausstieg mit Vernunft und Augenmaß, nicht panisch und unter Nichtberücksichtigung aller anderen Begebenheiten aufgrund Fukushima. Trödeln soll man nicht, aber sich auch nicht vernunftfreie Gefechte liefern, wer es schneller schafft.


[Beitrag von Ener- am 15. Mai 2011, 15:59 bearbeitet]
RheaM
Inventar
#2572 erstellt: 15. Mai 2011, 16:04
Darauf
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2573 erstellt: 15. Mai 2011, 16:10
Der "harsche" Ausstieg vom Ausstieg war aber schon relativ panisch. Zumindest was die Gesetzeslage und wahrscheinliche Kosten (Schadensersatzforderungen der Betreiber) betrifft. Wie Mimi schrieb, manche Löcher hat sich die jetzige Regierung selbst gebuddelt und sie sind dabei sehr schnell vorangekommen, haben sehr viele Löcher sehr tief gegraben. Nun liegen sie in ihren Löchern. Der politische "Gegner" musste eigentlich nur warten...

Wenn dann von Jürgen "Handwerk", "Realpolitik" oder "Ökodiktatur" eingebracht wird, auf z.B. Trittin rumgekloppt wird, muss ich grinsen. Ich möchte zwar Trittin irgendwie nicht, aber heute mag ich ihn, wenn er genüsslich das sehr dürftige Handwerk vom "politischen Gegner" seziert und filetiert. Heraus kommt mMn irgendwie immer Realsatire.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 15. Mai 2011, 16:16 bearbeitet]
catman41
Hat sich gelöscht
#2575 erstellt: 15. Mai 2011, 16:29
Moin,

10 Jahre ist ja nun nicht zu rasch, wenn man wirklich den Ausstieg will!

Da aber die EVU's an den Kisten richtig Geld verdienen (wollen), werden sie mit allen Mitteln versuchen, den Ausstieg zu verhinder - teils mit Klagen und Erpressungen, die man in jedem Statement der EVU's zw. den Zeilen lesen/hören kann.

Lobby halt!!

Atomstrom, Nein Danke!
Harry
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2576 erstellt: 15. Mai 2011, 16:33

Ener schrieb:
Für einen AKW Beschäftigten bedeutet das immerhin nicht weniger als drohender Existenzverlust, wer schimpft da nicht auf Politik bei gleicher Situation?

So sehr ich Existenzängste verstehe, ich denke dass nicht nur die Politik verantwortlich gemacht werden kann.
Sozialpläne liegen auch in dem Verantwortungsbereich der Arbeitgeber, bis jetzt habe ich noch nichts davon gehört.



pinoccio schrieb:
manche Löcher hat sich die jetzige Regierung selbst gebuddelt und sie sind dabei sehr schnell vorangekommen und haben tief gegraben. Nun liegen sie in ihren Löchern. Der politische "Gegner" musste eigentlich nur warten...


Ist ja ähnlich wie im Falle Guttenbergs: Die Tatsachen werden verdreht, ebenso Ursache und Wirkung.
Der Betrüger und Lügner wird als Opfer der Medien stilisiert.
In dieser Logik wird dann die Berichterstattung zum eigentliche Skandal gemacht, welche auch noch als Hexenjagd bezeichnet wird.
Soundy73
Inventar
#2577 erstellt: 15. Mai 2011, 17:51
Moin Mimi001: Aussage eines jeden Betriebsrates auf der ganzen Welt: "Sozialpläne macht man, wenn es soweit ist."

Du scheinst der Arbeitswelt recht entfremdet zu sein? Ich denke auch sehrwohl, dass die Politik verantwortlich gemacht werden kann und im Sinne der Aktionäre, nach Recht und Gesetz sogar muss. Aber das ist Peanuts, die paar Millionen an Entschädigung.

Trittin hat die "Hand ausgestreckt..", das klang doch eher wie na klar machen wir mit, wenn ihr nach unserer Pfeife tanzt.
Der "befriedete Konsens" (Erzwungen durch Erpressungen mit der "Verstopfung" durch Transportstopps - ein Lacher!!) war aufgrund der Klimaziele mächztig am wackel und ist jetzt absolut gescheitert.

Was da mit der ad hoc Energieumstellung losgetreten wurde, liest man z.B. hier: http://www.zeit.de/2011/17/Kernenergie-Klimaschutz

Deutschland steigt nicht nur aus der Kernenergie aus – sondern auch aus dem Klimaschutz.



...Noch weiter im Osten, in Hamm/Westfalen, stehen wir vor einem echten Riesen, 1640 Megawatt, stärker als jedes deutsche Atomkraftwerk. Fertigstellung 2012. »Stößt so viel CO₂ aus wie Bolivien«, sagt die Reiseleiterin.

Wohin nun? Lünen ist nicht weit, bloß dreißig Kilometer. 750 Megawatt, so viel wie das AKW in Brunsbüttel, Fertigstellung Ende nächsten Jahres. Dann kommt der Höhepunkt. Mitten zwischen Düsseldorf, Köln und Mönchengladbach liegt Neurath: 2200 Megawatt der dreckigsten Sorte, Braunkohle. Der erste Block ist so gut wie fertig.

Walsum, Lünen, Neurath – vollkommen unbekannte Ortsnamen. Gäbe es in Deutschland eine Klimaschutzbewegung, dann hätten sie einen Klang, wie ihn die Namen Kalkar, Brokdorf und Wackersdorf bis heute haben. »Das sind alles eure Kraftwerke«, sagt die Reiseleiterin zu den Atomkraftgegnern. »Dafür habt ihr demonstriert.«

Große Aufregung im Reisebus. »Lüge!«, rufen die Atomkraftgegner. »Was können wir dafür, dass die Industrie Kohlekraftwerke baut! Wir wollten Windräder und Sonnenkraftwerke anstelle der AKWs.«

Geht leider nicht. Die Industrie hat das schon immer gesagt; nun, da es mit dem Ausstieg ernst wird, sagen es auch die Vordenker der Anti-Atom-Bewegung. Das Ökoinstitut in Darmstadt, das Umweltbundesamt in Dessau, der atomkritisch geprägte Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung, sie alle sind jetzt plötzlich zu demselben Ergebnis gekommen: Wind und Sonne mögen die ferne Zukunft der Stromversorgung sein. Zu einem schnellen Ausstieg aus der Atomkraft tragen sie wenig oder nichts bei.
Dafür wird aber jedes einzelne der neuen Kraftwerke, unter denen einige von Grünen und Umweltschützern erbittert bekämpft wurden, nun dringend gebraucht. Kohle statt Atom – nicht schön, diese Klimakiller, aber unentbehrlich, leider.

Bei Greenpeace versuchen sie, das peinliche Eingeständnis zu vermeiden, und haben darum Karten gezeichnet, auf denen neue Gaskraftwerke wie Pilze aus dem Boden schießen. Es reicht immer noch nicht. Stillschweigend rechnet Greenpeace in seinem jüngsten Konzept für einen schnellen Atomausstieg vier der neuen Kohlekraftwerke ein.
Na dann wird´s ja auch nicht so teuer - shit, ich vergaß die CO2-Zertifikate für die wir alle dann abdrücken müssen.

Aber dieses Szenario ist real - Jedes Großkraftwerk hat eine Turbine und in dem Metier fühl´ ich mich inzwischen ganz wohl - daher danke für die aufmunternden Worte - aber mir ist nicht bange

Gibt so´ne nette Comedy-Hörfunksendung: Die Heidepiraten - ich kreier´ mal fix ´ne Szene:

-"der Klabautermann!" -"der Ökostromsoli wird kommen, sonst wird´s nichts mit den Klimazielen - dehenkt an meine Wortehe!
Schönen Restsonntach trotzdem.

P.S. Schicker neuer avatar,Stefan.
Und: @ Ener- : Jetzt gehörst auch du zur "dunklen Seite - mach´ Dir nix draus, es ist die realere.dark side of might
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2578 erstellt: 15. Mai 2011, 18:07
Hi Jürgen

Kann/konnte die Reiseleiterin im Bus irgendwie ihre Behauptung belegen?


Trittin hat die "Hand ausgestreckt..", das klang doch eher wie na klar machen wir mit, wenn ihr nach unserer Pfeife tanzt.
Der "befriedete Konsens" (Erzwungen durch Erpressungen mit der "Verstopfung" durch Transportstopps - ein Lacher!!) war aufgrund der Klimaziele mächztig am wackel und ist jetzt absolut gescheitert.


Tja... ein Dilemma, dass es noch keine Endlagerstätten gibt. Es gab sie auch noch nicht vor Trittin. Du kennst ja sicher die Geschichten, die sich um Genehmigungen derselben ranken, oder? Daher ists nur logisch, dass der Mist dort (zunächst) verbleiben muss, wo er produziert wurde. Oder würdest du den Atommüll nur gerne irgendwo verbuddelt haben, damit er aus deinem Blickfeld gerät?

Und selbstverständlich müssen (sollten...) die Gefahrstrom-Konzerne nach der Pfeife von Politik und Bürger tanzen. Wer bezahlt denn den ganzen Mist und trägt das (Rest)Risiko? Oder habt "ihr" eure AKWs endlich mal haftpflichtversichert? Wäre das so, so würden in sehr kurzer Zeit AKWler auf der Straße sitzen oder einen Job in anderen Kraftwerken annehmen - und es gibt sicherlich nicht nur Kohlekraftwerke.

Ein Glück, dass in der Vergangenheit nach Triitins Pfeifchen einige Betreiber tanzen mussten. Hatte zunächst für Beseitigungen von vorhandenen Gefahrpotezial und aber auch Gefahrpersonal (> Philippsburg) gesorgt und manche Betreiber könnten heute nicht behaupten, dass ihre AKWs (lt. ihrer Angabe) so sicher seien. Die jetzt vorhandene Sicherheit ist amS ein Verdienst der Atomkraftgegner - Japan kannte bis zum März 2011 keine Atomkraftgegner.

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 15. Mai 2011, 18:26 bearbeitet]
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2579 erstellt: 15. Mai 2011, 18:24

Moin Mimi001: Aussage eines jeden Betriebsrates auf der ganzen Welt: "Sozialpläne macht man, wenn es soweit ist."


Ähm,

und wann ist es dann soweit ?

Mir kann es aber eh egal sein !


ch denke auch sehrwohl, dass die Politik verantwortlich gemacht werden kann und im Sinne der Aktionäre, nach Recht und Gesetz sogar muss. Aber das ist Peanuts, die paar Millionen an Entschädigung.

Dafür musst Du Mutti und ihre Kindergartentruppe verantwortlich machen, und nur die !

Zuerst schustert man ein Gesetz dessen Verfassungsmäßigkeit einer Überprüfung bedarf.
Diese Überprüfung wird dann aber hinfällig weil man das Gesetz derart schnell in die Tonne tritt dass Entschägigungsklagen zwangsläufig eine Folge sind ...


Was da mit der ad hoc Energieumstellung losgetreten wurde, liest man z.B. hier:


Was meinst Du wohl wie lange es dauert ein Karftwerk zu planen, genehmigt zu bekommen und dann zu errichten ?
RheaM
Inventar
#2580 erstellt: 15. Mai 2011, 18:41
Hi soundy, erlaube mir mal aus deinem Link zu zitieren. Da hier einige immer phantastische Umfrageergebnisse präsentieren, die Realität sieht anders aus


Wer in Deutschland wäre bereit, solche gewaltigen Investitionen zu bezahlen? Die große Mehrheit der Atomkraftgegner sicher nicht. Deren Zahlungsbereitschaft ist gewöhnlich schon erschöpft, wenn man ihnen vorschlägt, daheim für 0,6 zusätzliche Cent pro Kilowattstunde Ökostrom zu beziehen, um den Ausbau erneuerbarer Energieträger zu fördern. Drei Viertel der Deutschen, grob geschätzt, wollen die Atomkraftwerke abschalten. Ungefähr sechs Prozent beziehen Ökostrom
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2581 erstellt: 15. Mai 2011, 18:51
Der Run auf Ökostromanbieter besagt was anderes.

Ich denke es kommt drauf an, wie man die Frage stellt. Wenn man z.B. so fragen würde:

"Wären sie bereit ein Restrisiko zu tragen, welches bedeuten könnte, dass eventuell in Zukunft größere Regionen in DE unbewohnbar werden und würden sie jetzt akzeptieren, dass es in Nähe von AKWs statistische Auffälligkeiten (Leukämie, mehr Jungen und weniger Mädchen geboren werden) gibt und Energiekonzernen satte Gewinne bescheren oder würden sie gerne 0,6Cent pro Kilowattstunde an dezentralisierte Ökoanbieter mehr bezahlen, um dem Restrisiko, den statistischen Auffälligkeiten aus dem Weg zu gehen und eventuell einen günstigeren Preis* in Zukunft zu erhalten?"

Schätze, das Ergebnis würde 99,9997% Contra-Gefahrstrom bzw. Pro 0,6Cent Mehrpreis sein.

(Die 0,0003% sind hartgesottene AKWler die ihren technischen Spielplatz nicht aufgeben würden oder in Abklingbecken ein Erlebnis-Hotwhirlpool einrichten würden ["Frösche im Kochtopf halt..."])

Gruss
Stefan

* Wenngleich die 0,6Cent-Frage eh sinnlos oder hypothetisch ist... die Konzerne haben bisher immer die Preise satt erhöht. Sozusagen steckt die Hoffnung in den Ökoanbietern, dass ihre Verbraucher-Preise durch echte Marktwirtschaft und Dezentralisierung günstiger werden. Es wird sich also "hypothetisch" in Luft auflösen.


[Beitrag von pinoccio am 15. Mai 2011, 19:03 bearbeitet]
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2582 erstellt: 15. Mai 2011, 19:30

Hi soundy, erlaube mir mal aus deinem Link zu zitieren. Da hier einige immer phantastische Umfrageergebnisse präsentieren, die Realität sieht anders aus

Das ist in der Tat ein Punkt: Die phantastischen Zustimmungswerte relativieren sich schnell wenn die Frage nach Geld mit eingebaut wird.
Nur: Niemand weiß wieviel es kosten wird.
Und: Das Netz müsste sowieso erneuert werden.
Allerdings:

pinoccio schrieb:
Der Run auf Ökostromanbieter besagt was anderes.

Scheinbar gibt es immer mehr Menschen in der Bevölkerung die auch bereit sind für Überzeugung Mehrkosten zu tragen.


Vieles an fälligen Investitionen die man jetzt dem Ausstieg zuschreibt wäre sowieso notwendig, erinnert sich noch jemand an die regionalen Ausfälle vor einigen Wintern ?
Damals wurde schon kritisiert dass die Netzte überaltet seien.
Selbst ohne Atomausstieg müsste Milliarden alleine in die Netze investiert werden.
RheaM
Inventar
#2583 erstellt: 15. Mai 2011, 20:00
Es geht ja nicht nur um den Strompreis. Diese Ökodiktatoren planen ja die totale Entkarbonisierung der Energieversorgung. Zur Durchsetzung zweifelhafter Klimaziele sind auch Eingriffe bis hin zur Ernährung geplant, wie in einer Empfehlung des WBGU zu lesen ist


Klimaverträgliche Ernährungsweisen fördern: Neben der Verschwendung von Nahrungsmitteln in Haushalten sollten vor allem sich verändernde Ernährungsgewohnheiten zugunsten tierischer Produkte verstärkt kritisch betrachtet werden. Die Viehwirtschaft beansprucht insgesamt bereits etwa drei Viertel der landwirtschaftlichen Flächen und gilt neben der Bevölkerungsentwicklung als dynamischster Faktor in der Landnutzung. Daher hätten Erfolge bei entsprechender Lenkung der Nachfrage eine erhebliche transformative Wirkung und damit ein hohes Ambitionsniveau. Als rasch umzusetzende Maßnahmen empfiehlt der WBGU vermehrte Aufklärungsarbeit in Kombination mit der Kennzeichnung von Umweltwirkungen auf der Verpackung. Kantinen der öffentlichen Hand sollten als Vorbild ein bis zwei fleischfreie Tage pro Woche einlegen. Die EU-Subventionen zur Stützung der Tierproduktion sollten rasch abgebaut werden. Wegen der großen Hebelwirkung dieser Effekte ist zu prüfen, ob im Rahmen einer Steuerreform die Emissionsintensität der Lebensmittel als Kriterium für Besteuerung von Agrarprodukten herangezogen werden soll.
Bündel 8: Investitionen in


zu finden hier

http://www.wbgu.de/f.../wbgu_jg2011_ZfE.pdf

nix mehr mit Steak statt Milchreis, es sei denn man kanns sich leisten


[Beitrag von RheaM am 15. Mai 2011, 20:03 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#2584 erstellt: 15. Mai 2011, 20:05
Wer sind eigentlich die Ökodiktatoren und was haben die gegen die Kernkraftfaschisten?
tsieg-ifih
Gesperrt
#2585 erstellt: 15. Mai 2011, 20:14

Mimi001 schrieb:



Was da mit der ad hoc Energieumstellung losgetreten wurde, liest man z.B. hier:


Was meinst Du wohl wie lange es dauert ein Karftwerk zu planen, genehmigt zu bekommen und dann zu errichten ?

Da mir irgendwie alles so vorkommt, als ginge das Ganze von Vorne los, möchte ich nochmals erwähnen dass der AKW-Rückbau noch länger dauert als der Bau selbst.
Irgendwo hatte ich das genauer beschrieben , ich weiss allerdings nicht mehr genau wo #
Ich glaube das war Greifswald und Rheinsberg in der Ex Tätärä ..

Jedenfalls ist so ein Rückbau kompliziert , man muss mit 2 bis 3 Jahrzehnten rechnen und diese Arbeit ist noch gefährlicher als der ordnungsgemäße Betrieb selbst.

Von daher wären alle Arbeitsplätze für die Mitarbeiter (Hallo Soundy) weiterhin relativ abgesichert und ein Sozialplan ist daher nicht unbedingt erforderlich, aber bitte nicht böse sein, ich kann es nicht nachvollziehen wieso hier manche User so schnell vergessen was bereits ausführlich abgehandelt wurde

Niemand soll glauben dass nach einer Abschaltung (was in ein paar Jahren kommen wird, vmtl. 2020) und sicher ist wie das Amen in der Kirche, kein hohes Gefährdungspotenzial bestünde. Nicht nur der Brennstäbe-Müll, sondern die ganzen Gebäudeteile strahlen ja heiter weiter. Desshalb mussten in Greifswald völlig neue Verfahren und Techniken erst entwickelt werden, um ohne Gefahr für die Umwelt und Arbeiter abbauen zu können. Nun ja, so kann man auch Arbeitsplätze schaffen :-)

Soundy würde wahrscheinlich jetzt argumentieren wollen dass, wenn es so ist, alle AKW's die nach unserem Standard gebaut wurden, alles so bleiben könne. Stimmt's oder habe ich recht ?
tsieg-ifih
Gesperrt
#2586 erstellt: 15. Mai 2011, 20:15

andisharp schrieb:
Wer sind eigentlich die Ökodiktatoren und was haben die gegen die Kernkraftfaschisten? :?

Mach dich nicht verrückt, das sind nur verbale Wortspielereien
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2587 erstellt: 15. Mai 2011, 20:22
Und was bitte sind zweifelhafte Klimaziele denn genau ?
RheaM
Inventar
#2588 erstellt: 15. Mai 2011, 20:24
Ach so? dann lies mal das



Der „wissenschaftliche Beirat“ der Bundesregierung geht damit natürlich konform und erklärt in seinem aktuellen Bericht:



„Mit dem 2011 von UNEP vorgestellten ´Green Economy Report` verfügt die Staatengemeinschaft in Rio über eine angemessene und zeitgerechte Beratungs- und Entscheidungsgrundlage für verbindliche Beschlüsse.…Die Erarbeitung einer ´Charta für nachhaltige Entwicklung`, in der gemeinsame Verantwortlichkeiten und Pflichten der Staaten und der (Welt-)Bürger für den Schutz des Erdsystems kodifiziert würden, wäre ein wesentlicher Schritt zu einem globalen Gesellschaftsvertrag. Auf dieser Grundlage ließen sich zeitgemäße Reformen der Vereinten Nationen – etwa die Schaffung eines dem Sicherheitsrat ebenbürtigen und die Staatenwelt des 21. Jahrhunderts reflektierenden UN-Rates für Nachhaltige Entwicklung – ableiten, die dem normativen Bedarf nach einer globalen Wir-Identität formal Ausdruck verleihen würden.“


Weltbürger, Wir-Identität, globaler Gesellschaftsvertrag und ein Öko-Sicherheitsrat der Vereinten Nationen? Ehemaligen DDR-Bürgern dürfte hier gleich ganz warm ums Herz werden.

Am Ende haben wir es mit ultraradikalen Ausbeutern zu tun, die für eine kleine Elite agieren, die in der Tat plant, „die nächste Million Jahre“ über eine verblödete, ausgedünnte und genetisch veränderte Menschheit zu herrschen. Ein intellektueller Vertreter dieser Eliten, Charles Galton Darwin, schrieb in den 50er Jahren:



„Wenn es also je eine Weltregierung geben sollte, so wird sie ebenso arbeiten müssen, wie die heutigen Regierungen es tun; sie wird eine Minderheit – es kann sogar oft eine Mehrheit sein – zwingen, Dinge zu tun, die sie durchaus nicht tun möchte.“

60 Jahre später liest sich das im jüngsten WGBU-Bericht so:



„Je mehr kleinskalige Maßnahmen greifen und je mehr Pioniere des Wandels aktiv werden, sich vernetzen und beginnen, Veränderungen auf unterschiedlichen Ebenen im Sinne der Transformation anzustoßen, desto eher werden Entscheidungsträger ermutigt, auch vermeintlich unpopuläre, große Weichenstellungen anzupacken.“




Mimi001
Hat sich gelöscht
#2589 erstellt: 15. Mai 2011, 20:29
Könntest Du Deine Zitate bitte kennzeichnen oder verlinken, der Text wirkt stark aus einen Zusammenhang gerissen und ergibt erstmal wenig Sinn.
Hustinettenbär
Stammgast
#2590 erstellt: 15. Mai 2011, 21:26
Noch besser fände ich es, wenn man mal wieder weg käme, von dieser in Mode gekommenen Verlinkerei und Zitierlust.
Eigenes Wissen als Argumentationsstütze, das wäre doch mal was..
Gelscht
Gelöscht
#2591 erstellt: 15. Mai 2011, 22:50

andisharp schrieb:
Wer sind eigentlich die Ökodiktatoren und was haben die gegen die Kernkraftfaschisten? :?


Na, ist doch ganz einfach. Die Ökodiktatoren nehmen im Moment den Kernkraftfaschisten die Pfründe weg. Ein ganz normaler Prozess, der auch von der Hufschmiede zur Kraftfahrzeugschlosserei und von der Tischlerei zum Möbelhaus geführt hat.

Es ist eben nur eine sehr kraftvolle Begrifflichkeit.

Ich finde, unsere Außen- und Wirtschaftsminister könnten jetzt langsam mal machen und zusehen dass solche Projekte wie Desertec eine politische und technische Infrastruktur bekommen, damit hier etwas sinnvolles geschieht, das eine Chance auf Nachhaltigkeit hat.

Ich sehe sehr positive Ansätze was die Investitionsbereitschaft betrifft. Ein paar Fondmanager verschiedener Banken, mit denen ich mich unterhalte, beobachten solche Projekte wie Desertec mit steigendem Interesse und in erstaunlicher Tiefe.

Da die Ökos jetzt in die Verdienergilde kommen und der Ökobegriff auch in die Wohnzimmer getragen wird, sind grüne Fonds sehr beliebt, nachhaltige langfristige Investitionen und die Jungs wissen genau, dass so etwas die Lizenz zum Geld drucken ist.

Sobald dort Kabel liegen heißt die Devise: Ich mache Geld locker, baue da ein Kraftwerk oder zwei und halte fortan die Hand auf. Für Strom und Biogas in reinster Form. Das ist noch einfacher als bei der Kernkraft, weil Salz als Müll einfacher zu entsorgen ist als Plutonium. Das schon durch seine Giftigkeit allein alle Rekorde sprengt.

Viele Projekte können durchaus im Zeitrahmen realisiert werden, in dem die Planungen nun wieder den Ausstieg vorsehen. Dummerweise fehlt den Großen in der Energiebranche durch die Wende in der Politik nun das Geld, das sie für den Gold Rush bereit stellen könnten wenn die Sache los geht.

Es ist spannend im Moment, und wenn wir Politiker hätten, die Rückgrat haben, und Eier in der Hose, wäre einiges leichter und schneller zu berwerkstelligen.
Soundy73
Inventar
#2592 erstellt: 16. Mai 2011, 04:38
Ich habe da mal ganz fix Informationen zum Stromangebot bekommen. Muss man sich mal ansehen, wie ich finde:

Energieimport 12.05.2011

Das sind schnöde Fakten.
Eben im Radio, für Elektroautos braucht´s 35 Milliarden an Subventionen, na dann wenigstens so => katzen-auto

Das macht uns doch alles so viel sicherer
RheaM
Inventar
#2593 erstellt: 16. Mai 2011, 06:40
Piggel schrieb


Ein ganz normaler Prozess, der auch von der Hufschmiede zur Kraftfahrzeugschlosserei und von der Tischlerei zum Möbelhaus geführt hat.



Völlig falsch, da diese Entwicklung auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruhte. Die Einführung der Erneuerbaren ist dagegen mit Subventionen und Zwangsabgaben noch nie gekannten Ausmasses verbunden. Der von mir zitierte WBGU und die Unep gehen da bis 2050 von weltweit jährlich über 1 Billionen Dollar aus. Finanziert soll das über eine weltweite EEG- Abgabe und drastische Erhöhung der CO2- Steuer. Weitere Massnahmen, bis hin zu dirigistischen Eingriffen in die Ernährungsgewohnheiten kann mann in dem von mir verlinktem Papier des WBGU lesen. Wie gesagt der ( durchaus gerechtfertigte ) Ausstieg aus der Atomkraft ist erst der Anfang, am Ende werden wir die komplette Deindustrialisierung unserer Gesellschaft erleben. Wenn ich Glück habe wandelt sich mein Körper dann zwar voll biologisch aber ökologisch absolut unkorrekt in CO2 um.
andisharp
Hat sich gelöscht
#2594 erstellt: 16. Mai 2011, 06:45
Ginge es nach marktwirtschaftlichen Prinzipien, hätte die Kernkraft nie eine Chance gehabt. Die ist nämlich völlig unfinanzierbar.
Ener-
Stammgast
#2595 erstellt: 16. Mai 2011, 08:16

*EvilHomer* schrieb:

Eigenes Wissen als Argumentationsstütze, das wäre doch mal was.. ;)
Quelle?
"Klimaverträgliche Ernährungsweisen"
Das ist sowas von geil. Das transportieren wir raus in die dritte und vierte Welt.
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2596 erstellt: 16. Mai 2011, 08:27
Wir drehen uns im Kreis.
Kernkraft ist halt nur solange vielleicht billiger wie man
-Sich einfach keine Gedanken macht ob nem gescheiten Endlager
-die über Jahrzehnte geflossene "Wirschaftsförderung" nicht zurückzahlen,und das WICHTIGSTE:
-Es stimmt vielleicht ohne GAU.
Doch MIT
Und DAS kotzt mich an: Die Gewinne werden unter den Aktionären verteilt.
Ein möglicher Verlust, so wie nun in Fukushima "sozialisiert". Allso der Steuerzahler/ALLE zahlen.
Das ist ähnlich wie bei den Banken!
Allerdings möchte ich die Versicherung sehen und vor Allem dann auch die Versicherungssumme.-
-Alles Schwachsinn denn es findet sich kein Versicherer!
DAS sagt schon ne Menge aus.Die Gefahren dieser Technik stehen in keinem legitimen Verhältnis mehr zum vermeintlichen Gewinn.

Warum, ja warum eigendlich werden nicht die Stromhersteller zu so einer Aet Haftpflichtversicherung herangezogen?
Dann wär es wohl nicht mehr so billig!?
und, im Falle des Knalle sind die Menschen wie zB soundy, RheaM und andere in meinen Augen SCHULDIG!
Schuldig, mitschuldig an der größten Verseuchung welche es je hier gegeben hat.
Hörst du: DU BIST SCHULDIG!
Was denkst du, wie dann die kids deines Kollegen ge gelt werden?
GAR NICHT. Schule ist nicht mehr!


[Beitrag von Dirkmöhre am 16. Mai 2011, 08:29 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#2597 erstellt: 16. Mai 2011, 08:43

Soundy73 schrieb:
Ich habe da mal ganz fix Informationen zum Stromangebot bekommen. Muss man sich mal ansehen, wie ich finde:

Energieimport 12.05.2011

Das sind schnöde Fakten.


Und sie besagen, dass der Import von Erdöl und Erdgas zeimlich durchschlägt in der Bilanz.

Wieder so eine Nebelgranate.


Soundy73 schrieb:

Eben im Radio, für Elektroautos braucht´s 35 Milliarden an Subventionen, na dann wenigstens so => katzen-auto

Das macht uns doch alles so viel sicherer :D


Was hat die Stromversorgung eigentlich mit Elektroautos zu tun, ausser, dass sich hier bald ein weiterer Markt für Strom auftut?
halo_fourteen
Stammgast
#2598 erstellt: 16. Mai 2011, 09:05
Was hat die Grafik mit dem Import von Erdöl oder Erdgas zu tun?

Außerdem finde ich es witzig wie sich hier alle die Verfehlungen der "gegnerischen" Parteien an den Kopf werfen
RheaM
Inventar
#2599 erstellt: 16. Mai 2011, 09:42
Mal wieder zurück zu Fukushima und den oft strapazierten Begriff Restrisiko. Offensichtlich wurde schon bei der Planung geschlampt, die Vorkehrungen gegen Tsunamis viel zu niedrig geplant


„Ein nicht seltenes Ereignis wie der 14-Meter-Tsunami in Fukushima wäre in Deutschland bereits in der Auslegung berücksichtigt“, heißt es in der VGB-Studie wörtlich: „Die Auslegung gegen externe Einwirkungen ist in Deutschland besonders zuverlässig und orientiert sich am oberen Ende dessen, was von der Internationalen Atomenergiebehörde international empfohlen wird, meist werden die Empfehlungen auch übertroffen.“

Hätte die Auslegung der japanischen Meiler gegen Naturgewalten dem hier üblichen Niveau entsprochen, so das Fazit der Studie, „wäre es nicht zum Ausfall der Kühlung gekommen“. Ohne diesen Fehler der japanischen Aufsichtsbehörden, sagt ein Vertreter der deutschen Atomwirtschaft, „wären die Reaktorblöcke von Fukushima die einzig unbeschädigten Gebäuden in einer vom Tsunami verwüsteten Trümmerlandschaft geblieben – und zu einem Symbol ganz anderer Art geworden.“

RheaM
Inventar
#2600 erstellt: 16. Mai 2011, 09:43
Mal wieder zurück zu Fukushima und den oft strapazierten Begriff Restrisiko. Offensichtlich wurde schon bei der Planung geschlampt, die Vorkehrungen gegen Tsunamis viel zu niedrig geplant


„Ein nicht seltenes Ereignis wie der 14-Meter-Tsunami in Fukushima wäre in Deutschland bereits in der Auslegung berücksichtigt“, heißt es in der VGB-Studie wörtlich: „Die Auslegung gegen externe Einwirkungen ist in Deutschland besonders zuverlässig und orientiert sich am oberen Ende dessen, was von der Internationalen Atomenergiebehörde international empfohlen wird, meist werden die Empfehlungen auch übertroffen.“

Hätte die Auslegung der japanischen Meiler gegen Naturgewalten dem hier üblichen Niveau entsprochen, so das Fazit der Studie, „wäre es nicht zum Ausfall der Kühlung gekommen“. Ohne diesen Fehler der japanischen Aufsichtsbehörden, sagt ein Vertreter der deutschen Atomwirtschaft, „wären die Reaktorblöcke von Fukushima die einzig unbeschädigten Gebäuden in einer vom Tsunami verwüsteten Trümmerlandschaft geblieben – und zu einem Symbol ganz anderer Art geworden.“



Gefunden hier


http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article13372006/Deutsche-Techniker-ermitteln-eklatantes-Versagen.html


Sorry, Doppelpost, kann den vorigen mal jemand löschen.


[Beitrag von RheaM am 16. Mai 2011, 09:46 bearbeitet]
Dirkmöhre
Hat sich gelöscht
#2601 erstellt: 16. Mai 2011, 10:05
Ich glaube, wir schmeißen mal zusammen und kaufen dir ökologisch Vorbildlich ein Paddelboot, n Zelt und nen Schlafsack.
Dann paddel nach Japan und mach dort mal in der entsprechenden Gegend "camping".
Und dann kommt ein Japaner und fragt dich:" Ey wenn sowas mal bei euch passiert....WAS DANN"?

Ja was antwortest du dem?
"Kannst mein Boot haben"?

Mit das Beste was du dann sagen kannst.
Und@soundy, sollte dein AKW crashen, wird es hier in Europa NICHT so ruhig bleiben wie in Japan.
Ich persönlich such mir 4 Laternen und 4 Seile aus. Für 4 Energiebosse.
Und der rosarne ist in Reserve, falls G.W. kommt!
Echt, Solange EUERE Arbeitsplätze dranhängen, oder euer Aktienportfolio.....
Was juckt einem da solch n krankes Kind. Hätten die mal ordendlich gearbeitet. Dann könnten die nun auch 100Km weiterziehen....!
Ich hab zum Glück das Geld.
Soundy, du kannst uns noch so schöne pics schicken...
ICH FINDE ES PERVERS SEIN GELD AUF DER GEFAHR ANDERER MENSCHEN ZU VERDIENEN!

Du bist doch kein "Dummen"...
Dann zeigs dir selber mal und mach dich frei von dieser Mischung aus Lobby-und Korpsgeist!
Dirk sagt auch, dein Knappe RheaM hilft dir auch nicht. Eher das Gegenteil.
Zitiert er doch dauernd aus "linken" Gatetten, Offensichtlich ohne den Gesamttext sich zu geben.
Dirk


[Beitrag von Dirkmöhre am 16. Mai 2011, 10:07 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#2602 erstellt: 16. Mai 2011, 10:21

halo_fourteen schrieb:
Was hat die Grafik mit dem Import von Erdöl oder Erdgas zu tun?



Weil es in der Grafik offensichtlich nicht um Stromimporte geht, sondern um Energieimporte im Allgemeinen. Der Sprit, den wir tanken gehört genau so dazu wie das Gas aus Russland.


Nebelgranate eben.
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2603 erstellt: 16. Mai 2011, 10:43

Rhea M schrieb:
Völlig falsch, da diese Entwicklung auf marktwirtschaftlichen Prinzipien beruhte. Die Einführung der Erneuerbaren ist dagegen mit Subventionen und Zwangsabgaben noch nie gekannten Ausmasses verbunden. Der von mir zitierte WBGU und die Unep gehen da bis 2050 von weltweit jährlich über 1 Billionen Dollar aus


Was meinst Du was weltweit für die Atomenergie ausgegeben wurde und von wem ?
Aus marktwirtschaftlicher Sicht hätte es diese ohne massivste Subventionen nie und nimmer gegeben.
Bestimmte normale Kriterien für den Betrieb von anlagen wurden hier auch ausgehebelt ...


r. Weitere Massnahmen, bis hin zu dirigistischen Eingriffen in die Ernährungsgewohnheiten kann mann in dem von mir verlinktem Papier des WBGU lesen.

Abgesehen davon das dies ein Arbeitspapier war, welches Stellschrauben in diversen Bereichen der Gesellschaft benennt, sind einige Vorschläge sehr sinnvoll.
Es wird überhaupt niemand gezwungen, sondern Ordnungspolitische Maßnahmen vorgeschlagen, da es sonst weiter geht wie bisher.
Diese Maßnahmen laufen eh schon nur unter anderen Vorzeichen, oder was glaubst Du was Subventionen anderes sind als Ordnungspolitische Maßnahmen ?


am Ende werden wir die komplette Deindustrialisierung unserer Gesellschaft erleben


Wenn auf der inhaltlichen Ebene die Argumente fehlen macht man halt Angst ...
Soundy73
Inventar
#2604 erstellt: 16. Mai 2011, 11:10
Moin liebe Umweltliebenden!
INHALTE

Dirkmöhre findet:

Soundy, du kannst uns noch so schöne pics schicken...
ICH FINDE ES PERVERS SEIN GELD AUF DER GEFAHR ANDERER MENSCHEN ZU VERDIENEN!


Oh hängt IHN auf!!!: http://www.jochen-schweizer.de/
Bungee-Jumping-Muenchen-6Tandem-Fallschirm-10

Oder SIE: http://www.wreckedexotics.com/

DEN erst: Exxon-Valdez

Und nee, Piggel! In der schicken Grafik geht´s ausschließlich um Stromimporte (die Skala würd´ sonst nicht reichen ) und ich bin in der Lage (wenn´s so bleibt!) mir den Strom-Soli zu leisten. Viele haben jedoch - schon vor Mietpreiserhöhungen durch Gebäudesanierung - "auf Kante genäht"
Und wir haben offene Märkte, da zahlt Otto-Normalstromverbraucher völlig allein. Welcher Augenwischer auch immer auf den Gesamtstromverbrauch umrechnet, lügt hier schamlos und ich unterstelle: -wissentlich!

Zurück zum Schauplatz der deutschen Aufregung:

ODL-aktuell
aus: http://fukushima.grs...ma-onagawa-und-tokai

Vergleichen bitte!
http://odlinfo.bfs.de/

Mit den Ereignissen in Tschernobyl ist das absolut nicht vergleichbar.
Ich klaue mal bei RheaM:

Hätte die Auslegung der japanischen Meiler gegen Naturgewalten dem hier üblichen Niveau entsprochen, so das Fazit der Studie, „wäre es nicht zum Ausfall der Kühlung gekommen“. Ohne diesen Fehler der japanischen Aufsichtsbehörden, sagt ein Vertreter der deutschen Atomwirtschaft, „wären die Reaktorblöcke von Fukushima die einzig unbeschädigten Gebäuden in einer vom Tsunami verwüsteten Trümmerlandschaft geblieben – und zu einem Symbol ganz anderer Art geworden.“


Trotzdem, ich bin bereit mit einer führenden Industrienation einen Weg der erneuerbaren Energien einzuschlagen! Doch Ausstieg bitte so, wie bereits von der Merkel-Regierung gestaltet- und zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik! - durchdacht und gegenfinanziert, ohne den "Otto" zu überfordern. -Ich verweigere absolut nicht, wenn überprüft und nach neuesten Erkenntnissen nötig, die Stillegung einzelner Anlagen. Aber was soll dann der "Stichtag" 1980? Das hieße: Krümmel = Brokdorf? DWR = SWR... Da muss Hirn reingesteckt werden!

Wem eine industrialisierte Gesellschaft zu gefährlich ist, dem unterbreite ich das Angebot, das mir schon mehrfach gemacht wurde: Auswandern! Aber ungefährlicher ist´s dort auch nicht.
Gelscht
Gelöscht
#2605 erstellt: 16. Mai 2011, 11:54

Und nee, Piggel! In der schicken Grafik geht´s ausschließlich um Stromimporte (die Skala würd´ sonst nicht reichen )


Dann hat Deine kleine Schwester sich bei der Überschrift vertan.

Hm, hat Deine kleine Schwester denn auch ein Diagramm zu den gleichzeitigen Exports gemalt, die man dann mal gegenüber stellen kann? Oder über den intraday Preisverlauf? Manchmal kann es nämlich auch billiger sein, Strom auf dem Weltmarkt zu kaufen als ihn selbst zu produzieren. Hat Dein kleines Schwesterchen vielleicht solch einen Tag gemalt?
catman41
Hat sich gelöscht
#2606 erstellt: 16. Mai 2011, 12:21
@Soundy,


Moin liebe Umweltliebenden!
INHALTE


heißt das, Du bist nicht umweltliebend!?


Doch Ausstieg bitte so, wie bereits von der Merkel-Regierung gestaltet- und zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik! - durchdacht


da hat der Wähler zum Glück, ein Wörtchen mit zureden!

Was heißt hier übrigens "durchdacht"?

Die Mutti und Ihre Konsorten denken so, wie die EVU's das wollen!


ohne den "Otto" zu überfordern


das machen trotz der Riesengewinne und des "billigen" Atomstroms, die EVU's bereits - um die Aktionäre bei Laune zuhalten.

Atomkraft, nein Danke!
Harry
ZeeeM
Inventar
#2607 erstellt: 16. Mai 2011, 12:30
Stromerzeugung ist nur ein schwer vermeidbarer Randeffekt bei dem Vorhaben Geld zu verdienen.
pinoccio
Hat sich gelöscht
#2608 erstellt: 16. Mai 2011, 13:14
Huhu Jürgen


Trotzdem, ich bin bereit mit einer führenden Industrienation einen Weg der erneuerbaren Energien einzuschlagen!


Na dann.... Wärs irgendwie anders, wenn du nicht bereit wärst?


Doch Ausstieg bitte so, wie bereits von der Merkel-Regierung gestaltet- und zum ersten Male in der Geschichte der Bundesrepublik! - durchdacht und gegenfinanziert, ohne den "Otto" zu überfordern.


ROFL

Gruss
Stefan


[Beitrag von pinoccio am 16. Mai 2011, 13:15 bearbeitet]
Mimi001
Hat sich gelöscht
#2609 erstellt: 16. Mai 2011, 13:23
Mutti ist halt doch die Beste ...

Soundy73
Inventar
#2610 erstellt: 16. Mai 2011, 13:35
A little bit annoying, Harry!

Mit den ..liebenden wolt´ ich nur den Brisko mal imitieren.

@Piggel: Ich werd´s ausrichten, dank "Schwesterlein" darf ich sogar ohne Copyright. - Sind Wahrheiten, die Deutschland nicht lesen will. Was willst du denn exportieren - wo nix is...

Kuck mal nach sowas (ganz offen!): http://www.rheinlandwetter.de/pgs/bonnSolar.html -geprotzt wird immer mit der "installierten Leistung"!

Wer garantiert abzockt: http://www.finanzen....Rennen-machen-935609

Bin´s leid, der Grundlastumbau braucht Zeit und Geld - Fakt.
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