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Der Atomvertrag

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Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#101 erstellt: 18. Okt 2010, 10:04

Florian_1 schrieb:

Schon einmal was von einem Lichtbogenofen gehört!?


Ich dachte dachte ihr meint die konkrete Stahlerzeugung (aus Erz) und nicht die Wiederverwendung von Altmetall.



Roheisen wird mit Lichtbogenöfen wieder eingeschmolzen.
Florian_1
Stammgast
#102 erstellt: 18. Okt 2010, 10:45

Roheisen wird mit Lichtbogenöfen wieder eingeschmolzen.


Wenn Altmetall Recycelt wird oder gegossen (Schiffsdiesel etc). Stahlhütten liefern oft Barren, und die werden dann wieder aufgeheizt und gewalzt. Kommt arauf an, was man daraus macht.

Ich musste gerade bei wiki lesen, dass man aus Meerwasser Uran gewinnen kann und das in rauen Mengen - Damit fällt das Problem schneller Brüter weg.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#103 erstellt: 18. Okt 2010, 10:46

QE.2 schrieb:

Mackie-Messer schrieb:

Nur käuflich eben sollte die Politik nicht sein.


Na das ist ja wohl eine Illusion. Wie funktioniert Lobbyismus denn sonst.

Gruß QE.2


Lobbyismus und Bestechlichkeit sind zwei Paar Schuhe. Und zu behaupten das Lobbyismus nur über Bestechlichkeit funktioniert, halte ich für absurd.

Wenn aber für eine Zusage eine Gegenleistung erbracht wird, die für die Allgemeinheit dienlich ist, ist das legal und auch moralisch einwandfrei.
Florian_1
Stammgast
#104 erstellt: 18. Okt 2010, 10:52

Wenn aber für eine Zusage eine Gegenleistung erbracht wird, die für die Allgemeinheit dienlich ist, ist das legal und auch moralisch einwandfrei.


Das Problem ist das "Der Allgemeinheit dienlich": Wer bestimmt das bei uns? Nicht die Allgemeinheit wie ind der Schweiz, die kann wählen
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#105 erstellt: 18. Okt 2010, 11:19
Z.B: Wenn für eine Leistung der Politik von der Industrie 5000 Arbeitsplätze geschaffen werden, ist das der Allgemeinheit dienlich.

Wenn man so will ist die Politik in dem Fall auch käuflich, aber das ist dann auch moralisch einwandfrei und legal.
QE.2
Inventar
#106 erstellt: 18. Okt 2010, 11:23

Mackie-Messer schrieb:


Wenn aber für eine Zusage eine Gegenleistung erbracht wird, die für die Allgemeinheit dienlich ist, ist das legal und auch moralisch einwandfrei.


Und genau das ist das Problem. Sieht man ja gerade, daß es an der Dienlichkeit für die Allgemeinheit arge Zweifel gibt.

Gruß QE.2
Florian_1
Stammgast
#107 erstellt: 18. Okt 2010, 11:26

Z.B: Wenn für eine Leistung der Politik von der Industrie 5000 Arbeitsplätze geschaffen werden, ist das der Allgemeinheit dienlich.


Kommt auf den Preis dafür an. Stichwort magisches Vieleck.


Wenn man so will ist die Politik in dem Fall auch käuflich, aber das ist dann auch moralisch einwandfrei und legal.


Moralisch einwandfrei ja, wenn man nicht gerade Waffen für Bürgerkriege produziert - Oder durch Subventionierung von Baumwolle die afrikanischen Baumwollproduzenten zu Hungerlöhnen zwingt um daraus Gewinn zu ziehen.
Damit wäre es der Deutschen Allgemeinheit dienlich, denen nicht. Moralische Zwickmühle, Wachstum geht meist auf Kosten anderer
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#108 erstellt: 18. Okt 2010, 11:28
Aber wo besteht dann da die Käuflichkeit der Politik?
Haben Politiker einen persönlichen Vorteil daraus genommen?
Florian_1
Stammgast
#109 erstellt: 18. Okt 2010, 11:32

Aber wo besteht dann da die Käuflichkeit der Politik?
Haben Politiker einen persönlichen Vorteil daraus genommen?


Zumeist die hiesigen, denn die kassieren Parteispenden, auch in Form der Vermietung von Ausstellungsflächen auf ihren Parteitagen. Und sie haben unserer Wirtschaft geholfen -> gutes Image.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#110 erstellt: 18. Okt 2010, 12:01
Wie schon gesagt, einige von uns sind die Robin Hood's und andere immer die Bösen. Wenn aber der eigene Arbeitsplatz von Lobbyarbeit profitiert, ist dann etwas ganz anderes oder man ignoriert es.

Wenn es so dargestellt wird, Lobbyarbeit diene nur dazu sich die eigenen Taschen zu füllen, ist das einfach nur die Unwahrheit und eher eine dogmatische Sichtweise.
Nicht dass es sicher auch unsauberen Lobbyismus gibt, aber generell zu behaupten "Lobbyismus seihe Bestechlichkeit", halte ich für nicht korrekt.
Florian_1
Stammgast
#111 erstellt: 18. Okt 2010, 12:12

Mackie-Messer schrieb:
Nicht dass es sicher auch unsauberen Lobbyismus gibt, aber generell zu behaupten "Lobbyismus seihe Bestechlichkeit", halte ich für nicht korrekt.


Natürlich gibt es ist Lobbyismus sinnvoll - Ein Unternehmen, eine Gruppe von Unternehmen sollte seine Interessen vertreten können. Es gibt immer schwarze Schafe. Und die können hier sehr viel Einfluss (bestechen) nehmen über Spenden etc. - Das sollte man ändern.
Nur ist meistens eine Vetternwirtschaft zwischen Politik und Wirtschaft zu finden. Politiker im Bundestag sollten Politiker sein und nicht Aufsichtsratsvorstitzende mit sehr gutem Gehalt.

Wir gehen ins OT - Backt to topic
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#112 erstellt: 18. Okt 2010, 12:27
Ich halte Lobbyismus sogar für sehr wichtig. Woher sonst soll die Politik wissen, was in der Wirtschaft gefordert ist!?
Und die Wirtschaft ist nunmal die Basis für uns alle.
Florian_1
Stammgast
#113 erstellt: 18. Okt 2010, 13:02
Lobbyismus


Ich halte Lobbyismus sogar für sehr wichtig. Woher sonst soll die Politik wissen, was in der Wirtschaft gefordert ist!?


Es nicht schwierig herauszufinden was gefordert ist. Das sagen Unternehmensvertreter mehr als laut genug. Nur die dauernde Bestechung durch das Angebot von gut bezahlten Arbeitsplätzen ist nun wirklich Verar****.


Und die Wirtschaft ist nunmal die Basis für uns alle.


Es besteht ein Unterschied zwischen Wirtschaft(hier Konjunktur) und den Gewinnen, die die Unternehmen wollen. Hohe Unternehmensgewinne sind nicht automatisch gut fürs Volk oder die "Wirtschaft".
Eine Volkswirtschaft wird nicht durch hohe Gewinne besser. Was Unternehmen wollen ist Profit, kein Allgemeinwohl. Ihre Interessen versuchen sie durchzusetzen.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#114 erstellt: 18. Okt 2010, 13:23

Florian_1 schrieb:



Es besteht ein Unterschied zwischen Wirtschaft(hier Konjunktur) und den Gewinnen, die die Unternehmen wollen. Hohe Unternehmensgewinne sind nicht automatisch gut fürs Volk oder die "Wirtschaft".
Eine Volkswirtschaft wird nicht durch hohe Gewinne besser. Was Unternehmen wollen ist Profit, kein Allgemeinwohl. Ihre Interessen versuchen sie durchzusetzen.



Du verallgemeinerst mir zu sehr. Außerdem halte ich es nicht für verwerflich, wenn ein Unternehmen Gewinn einfährt. Nicht jedes Unternehemen ist Böse und zehrt die Belegschaft und die Allgemeinheit aus.
Aber es gibt eben Menschen für die sind immer die, die anderen Arbeit geben und daran verdienen die Bösen.

Eine Fabrik aufmachen und vielen Arbeit geben darfst Du, aber verdienen darfst Du daran nichts. Ich glaube das hatten wir doch schon einmal.

Oder aber Du darfst eben gerade soviel verdienen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben, das gestehen wir dir zu.


[Beitrag von Mackie-Messer am 18. Okt 2010, 13:24 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#115 erstellt: 18. Okt 2010, 14:22

Nicht jedes Unternehemen ist Böse und zehrt die Belegschaft und die Allgemeinheit aus.


Ein Unternehmen kann von mir aus Milliarden machen. Nur eben nicht durch Ausbeutung von anderen und sollte nicht unbedingt Geld im Land anhäufen sondern zumindest einen Teil investieren und Rücklagen bilden. (s. magisches Vieleck)



Aber es gibt eben Menschen für die sind immer die, die anderen Arbeit geben und daran verdienen die Bösen.


Kann es sein, dass du das liest, was du lesen willst?
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#116 erstellt: 18. Okt 2010, 15:26
Das schweift mir jetzt zu sehr von einem Thema zum anderen und wird wieder ein Endlosdiskussion.
Frank_13
Stammgast
#117 erstellt: 18. Okt 2010, 15:47

Mackie-Messer schrieb:
Das schweift mir jetzt zu sehr von einem Thema zum anderen und wird wieder ein Endlosdiskussion.

hoffentlich nicht so lange wie das zeug strahlt für das es noch kein Endlager gibt.
Ich wäre für privatisierung des gesammten Atommülls, dann können die es irgendwo in Afrika vergraben, und die deutschen Atomgegner haben mit dem Müll nichts mehr zu tun. Ist zwar gemein, aber bevor hier die Fässer durchrosten könnten die dort schön trocken stehen.
(ok, war nicht ernst gemeint)
Mit wievielen MRD € war eigentlich das einlagern berechnet ?
Und wieviel km Leitungen und EEG würde mann dafür bekommen ?
LG


[Beitrag von Frank_13 am 18. Okt 2010, 15:48 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#118 erstellt: 18. Okt 2010, 16:19
Kann mir den mal Jemand etwas zu der durchschnittlichen Halbwertszeit des Atommülls in Deutschland sagen?
Frank_13
Stammgast
#119 erstellt: 18. Okt 2010, 16:29
Halbwertzeit von Plutonium 239 beträgt 24000 Jahre. Wenn nur die Fässer so lange halten würden, was Ich nicht glaube.


[Beitrag von Frank_13 am 18. Okt 2010, 16:31 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#120 erstellt: 18. Okt 2010, 16:35
Haha, Vorsicht: Uran-Actiniumreihe

Nach einer Halbwertszeit ist die Hälfte weg. Du musst mehrere Hunderttausendjahre warten, bis das Zeug ungefährlich ist. So lang hält kein Fass

Edit: Durch den Neutronenbeschuss entstehen noch andere Stoff. Daher hat man also Halbwertszeiten von Sekunden bis Milliarden von Jahren.


[Beitrag von Florian_1 am 18. Okt 2010, 16:39 bearbeitet]
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#121 erstellt: 18. Okt 2010, 17:06
Da brauch ich mir ja um den Tschernobyl Reaktor keine Sorgen machen. Das wird der poröse Betonmantel sicher noch schaffen.
Florian_1
Stammgast
#122 erstellt: 18. Okt 2010, 17:07
Was ist mit 250Tonnen Hochradioktiven Mülls, der in der Majak-Aufbereitungsanlage ausgelaufen ist?
Frank_13
Stammgast
#123 erstellt: 18. Okt 2010, 20:08

Florian_1 schrieb:
Was ist mit 250Tonnen Hochradioktiven Mülls, der in der Majak-Aufbereitungsanlage ausgelaufen ist?

Gib bitte mal infos davon.
Florian_1
Stammgast
#124 erstellt: 18. Okt 2010, 20:14
Frank_13
Stammgast
#125 erstellt: 19. Okt 2010, 07:41
Danke, das ist ja schrecklich.
Besonders
Die Enthüllungen von Medwedew wurden damals von westlichen Wissenschaftlern bezweifelt. Medwedew selbst vermutet dahinter jedoch das Interesse, Atomkraft als ungefährlich erscheinen zu lassen, da zu dieser Zeit in vielen westlichen Ländern Atomkraftwerke gebaut wurden.
stimmt einen doch sehr nachdenklich.
QE.2
Inventar
#126 erstellt: 19. Okt 2010, 08:31
Ich würde ja auch nicht behaupten wollen, daß wir in D. auch so nachlässig sind wie die Russen. Aber das rechte Vertrauen fehlt eben doch. Und wie gesagt, laßt mal hier mitten in D. so ein Ding kollabieren. Da werden wir, oder der Rest alle zu Asylanten.......

Gruß QE.2
Florian_1
Stammgast
#127 erstellt: 19. Okt 2010, 09:08
Seit dem Bau der AKWs haben sich die Störfälle durch Materialermüdung mehr als verdoppelt. Und da es für RWE und Co. günstiger ist die alten Meiler laufen zu lassen wird da irgendwann was rauslaufen.

Gerade mal zu Krümel bei Wiki gelesen:


Später räumte das zuständige Ministerium ein, dass auch der Reaktor sekundär betroffen war. Ein zu schnelles Druckabsenken des Reaktors aufgrund menschlichen Fehlverhaltens – der Reaktorfahrer hatte eine Anweisung seines Vorgesetzten falsch verstanden und zwei Sicherheits- und Entlastungsventile von Hand geöffnet – und „unplanmäßiger Ausfall einer von mehreren Reaktorspeisewasserpumpen“ führte zu einem „schnellen Druck- und Füllstandsabfall im Reaktordruckbehälter“ von 65 auf 20 bar. „Es war trotzdem jederzeit genügend Wasser über den Brennstäben“, sagte ein Ministeriumssprecher. Durch die automatische Zuschaltung eines weiteren Sicherheitssystems konnte der Wasserstands- und Druckabfall ausgeglichen werden. Vattenfall bestätigte die Vorgänge, erklärte aber, man habe das Ministerium „unmittelbar nach dem Brand und der Schnellabschaltung“ über die Auffälligkeiten informiert.[25] Bei der Schnellabschaltung kam es auch zu Problemen mit der Eigenstromversorgung des Kraftwerks und mit der Datensicherung. Des Weiteren gelangten Rauchgase des Brandes durch das Lüftungssystem in den Leitstand, sodass der Reaktorfahrer seinen Dienst nach Öffnung der Ventile vorsorglich nur mit einer Gasmaske fortsetzen konnte



Ein Leitstand in einem AKW sollte zumindest über Luftfilter verfügen


[Beitrag von Florian_1 am 19. Okt 2010, 09:42 bearbeitet]
QE.2
Inventar
#128 erstellt: 19. Okt 2010, 09:58

Florian_1 schrieb:


Ein Leitstand in einem AKW sollte zumindest über Luftfilter verfügen



Nee, nee, da verstehst Du was falsch, sowas gehört doch nicht unmittelbar zum Reaktor. Ich nehme mal an, das Dein Horizont wohl genauso eng ist wie meiner. (Post 68)

Gruß QE.2


[Beitrag von QE.2 am 19. Okt 2010, 10:00 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#129 erstellt: 19. Okt 2010, 10:05
Genau, so ein Reaktor kann auch ohne Leitstand in die Luft gehen.
Es braucht ja auch nicht unbedingt in D was passieren, haben wir ja bei Tschernobyl gesehen. Die Verseuchung soll angeblich immer noch bei uns zu messen sein.
Florian_1
Stammgast
#130 erstellt: 19. Okt 2010, 10:06
Jau, du hast recht.

Mir Uranmunition kann man durch ein Meter dicke Bunkerwände schießen. Ich möcht nicht wissen, was passiert wen jemand mal mit einem MG(großes Kaliber. 35mm oder in der Art.) auf Biblis schießt.
Frank_13
Stammgast
#131 erstellt: 19. Okt 2010, 10:18
Und ?
Ist doch nicht schlimm, weil dann alle wieder fein raus sind.
War dann ja ein Attentat, wovor mann sich ja nicht schützen konnte.
Wenn die Dinger stillgelegt sind könnte mann doch schöne zielscheiben draus machen, dann ist es egal.
Immer wieder wird vor großer terrorgefahr gewarnt, wollte ich was extremes anrichten würde ich mich auf solche sachen konzentrieren. Und was für chaoten rumrennen haben wir am 11. september gesehen.
Schon deshalb gehören die AKW´s so schnell wie möglich abgeschaltet, weltweit.
Florian_1
Stammgast
#132 erstellt: 19. Okt 2010, 10:27
Bleiben noch die Zwischenlager mit Wasserbecken - Zieht man den Stöpsel brennts von alleine.
Epsilon
Inventar
#133 erstellt: 23. Okt 2010, 11:11
Habe mir sagen lassen, dass es bisher ohne herkömmliche Kraftwerke nicht geht, weil Kraftwerke, die erneuerbare Energien nutzen, wegen der dort verwendeten Gleichrichter Oberschwingungen produzieren, die das Netz extrem belasten.

Hier steht was dazu: klick
Frank_13
Stammgast
#134 erstellt: 23. Okt 2010, 12:12

Epsilon schrieb:
Habe mir sagen lassen, dass es bisher ohne herkömmliche Kraftwerke nicht geht, weil Kraftwerke, die erneuerbare Energien nutzen, wegen der dort verwendeten Gleichrichter Oberschwingungen produzieren, die das Netz extrem belasten.

Hier steht was dazu: klick


Bisher ist richtig, also muß mann weiter forschen und nicht die alte technik generell mal so weiter laufen lassen, und der EEG eine Bremse verpassen.

Der Link zu dem professor ? Naja, von wem der bezahlt wird sieht man nach einer Minute.
Epsilon
Inventar
#135 erstellt: 23. Okt 2010, 12:36

Frank_13 schrieb:
Bisher ist richtig, also muß mann weiter forschen und nicht die alte technik generell mal so weiter laufen lassen, und der EEG eine Bremse verpassen.

Man muss? Man muss aber nicht eine unausgereifte Technologie einsetzen, wenn sie erhebliche Nachteile mit sich bringt.


Der Link zu dem professor ? Naja, von wem der bezahlt wird sieht man nach einer Minute.

Eine merkwürdige Reaktion auf ein technisches Argument.
Frank_13
Stammgast
#136 erstellt: 23. Okt 2010, 13:02

Frank_13 schrieb:

Die wissenschaftlichen Berater der Bundesregierung, der Sachverständigenrat für Umweltfragen, rechnen vor: Deutschland kann bis zum Jahr 2050 mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Bei der Veröffentlichung betonte der Energieexperte des Rates, Prof. Dr. Olav Hohmeyer: „Für die Übergangszeit sind weder Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke noch neue Kohlekraftwerke erforderlich. Die Brücke zu den erneuerbaren Energien steht bereits“.

Die rasante Ausbaudynamik der Erneuerbaren macht Atomkraft als „Brückentechnologie“ komplett unnötig – die ältesten und pannenanfälligsten Meiler könnten sogar sofort abgeschaltet und die Laufzeiten der übrigen Reaktoren verkürzt werden, ohne dass irgendwo der Strom ausfiele

Das war auch ein professor, aber im Sachverständigenrat für Umweltfragen.
Das technische Argument sollte der Rat auch kennen.
Und wir finden bestimmt auch einen der behauptet das eigentlich gar nichts geht mit den EEG, muß man nur suchen.
Zum Glück sitzen die aber nicht mehr im Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung.
Epsilon
Inventar
#137 erstellt: 23. Okt 2010, 13:53

Frank_13 schrieb:
Das technische Argument sollte der Rat auch kennen.

In deinem Zitat wird aber nicht auf dieses Argument eingegangen.
Ich bin immer wieder erstaunt, welches Vertrauen ohne jegliche technische Erörterung den Politikern und deren Beratern entgegengebracht wird, wenn es um Umweltschutz, Klimaschutz usw. geht. Solange es eine "gute Sache" ist, muss derjenige offenbar automatisch schon moralisch Recht haben. Solche "Einschätzungen" kann ich mir zuhauf im Netz raussuchen, ohne dass ich dadurch einen Cent an Information gewonnen hätte.
Florian_1
Stammgast
#138 erstellt: 23. Okt 2010, 14:39
Ein vernünftiger Wechselrichter, das ist nicht schwer:
Wechselrichter ohne Oberschwingungen
Epsilon
Inventar
#139 erstellt: 23. Okt 2010, 15:25
Ah, ein technisches Argument. Daumen hoch, wenn's funktioniert. Werden diese speziellen Wechselrichter schon erfolgreich eingesetzt?

Das Problem der stark schwankenden Verfügbarkeit der Wind- und Solargespeisten Stromerzeugung ist damit aber auch nicht aus der Welt.
Florian_1
Stammgast
#140 erstellt: 23. Okt 2010, 15:35
Ein großes Offshorewindkraftwerk ist ja schon am Netz. Damir sind die Wechselrichter, auch wenns ne andere Technik ist zumindest so gut, als das die Vorgaben eingehalten werden.(Die sind da sehr eng)
Ein Rechner speist zumeist mehr Dreck ins Netz als andere.


Das Problem der stark schwankenden Verfügbarkeit der Wind- und Solargespeisten Stromerzeugung ist damit aber auch nicht aus der Welt.


Bei Wind ist das kein so großes Problem. Man bis zu den Shettlandinseln hoch Windkraftwerke stellen und alle an der Nordsee angrenzenden Staaten vernetzen, dann hat man nie Flaute oder Probleme mit zu wenig Wasserkraft bei einem...

Kostet aber Hochspannungsgleichstromleitungen (was für ein Wort ) durch die Nordsee zu legen - aber weniger als Klimawandel.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#141 erstellt: 24. Okt 2010, 19:43

Florian_1 schrieb:
Ein großes Offshorewindkraftwerk ist ja schon am Netz.


...ja auch weitere sind in planung und werden mit großer Wahrscheinlichkeit errichtet.


Florian_1 schrieb:

Ein Rechner speist zumeist mehr Dreck ins Netz als andere.
...


Ach, ja. Schonmal etwas von der Netzqualität gesehen?
ich denke eher nicht


[Beitrag von Velocifero am 24. Okt 2010, 19:44 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#142 erstellt: 24. Okt 2010, 19:52

Ach, ja. Schonmal etwas von der Netzqualität gesehen?
ich denke eher nicht


Oszi am Eingang vom Billigschaltnetzteil und einer Normalen ESL. Beide mit schlechter Ausgangsfilterung, haben ordentlich im kHz Bereich gestört.
Bei uns ist noch ein wenig die Spitze "abgeflacht", lag wohl am zweiten Gerät, das noch an war.
Zulässig sind 8% Oberwellenanteil. Schon mal einen Fön auf kleiner Stufe gesehen? Der nutzt dann nur eine Halbwelle, kann man prima mit die Störempfindlichkeit von anderen Geräten testen.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#143 erstellt: 24. Okt 2010, 19:54
Ach höhr auf, ich lieg vor lachen schon unterm Tisch
Florian_1
Stammgast
#144 erstellt: 24. Okt 2010, 20:01
Netzsinus: [img=http://www.abload.de/thumb/dsc03604ninr.jpg]

Hier mal von Wiki eine ESL-Elektronik: - Ohne Kapazitivem Ausgleich der induktiven Last durch die Drossel.
ESLtopb
Velocifero
Hat sich gelöscht
#145 erstellt: 24. Okt 2010, 20:04
Ja super :-)

Florian_1
Stammgast
#146 erstellt: 24. Okt 2010, 20:10
Schwer, son vernünftiges Netzteil, nich?
Ne, aber teurer. Dafür darf man dann im Kraftwerk die induktiven Lasten ausgleichen oder wegen den vielen Leuchtstofflampen dickere Kabel verlegen. Pure Energieverschwendung.
Du weißt, wie ein Schaltnetzteil funktioniert?
Velocifero
Hat sich gelöscht
#147 erstellt: 24. Okt 2010, 20:16

Florian_1 schrieb:

Du weißt, wie ein Schaltnetzteil funktioniert?


Schonmal 3 x B12 Tyristorbrücken mit 40MVA gesehen ;)?
Da hast du schon ohne Kühlanlage keinen Platz in deinem Wohnzimmer. Die weiter Elektronik würde ein Einfamilienhaus in Anspruch nehmen.

Damit du auch mal einen ordentlichen Thyristor gesehen hast und nicht nur dein Spielzeug

nlberyts


[Beitrag von Velocifero am 24. Okt 2010, 20:37 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#148 erstellt: 24. Okt 2010, 20:37
Mir fällt auf, dass auch Sie in den Bereich der Diffamierung Anderer abdriften. Gibt's eigentlich noch sachliche Argumente?
Velocifero
Hat sich gelöscht
#149 erstellt: 24. Okt 2010, 20:41
Du darfst mich ruhig duzen und noch etwas über die ESL-Schaltung erklären, oder HGÜ.

Lass dich aus...
Florian_1
Stammgast
#150 erstellt: 24. Okt 2010, 20:43
ESL

Also nochmal: Gibt es noch sachliche Argumente zum Threadthema?
Velocifero
Hat sich gelöscht
#151 erstellt: 24. Okt 2010, 20:53
Wenn Sie keine mehr haben

Edit: Wortqualität verbessert


[Beitrag von Velocifero am 24. Okt 2010, 21:39 bearbeitet]
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