Gehe zu Seite: |vorherige| Erste 2 3 4 5 6 7 . 10 . 20 . 30 . 40 .. Letzte |nächste|

Der Atomvertrag

+A -A
Autor
Beitrag
Frank_13
Stammgast
#51 erstellt: 11. Okt 2010, 10:11

Die wissenschaftlichen Berater der Bundesregierung, der Sachverständigenrat für Umweltfragen, rechnen vor: Deutschland kann bis zum Jahr 2050 mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Bei der Veröffentlichung betonte der Energieexperte des Rates, Prof. Dr. Olav Hohmeyer: „Für die Übergangszeit sind weder Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke noch neue Kohlekraftwerke erforderlich. Die Brücke zu den erneuerbaren Energien steht bereits“.

Die rasante Ausbaudynamik der Erneuerbaren macht Atomkraft als „Brückentechnologie“ komplett unnötig – die ältesten und pannenanfälligsten Meiler könnten sogar sofort abgeschaltet und die Laufzeiten der übrigen Reaktoren verkürzt werden, ohne dass irgendwo der Strom ausfiele
Florian_1
Stammgast
#52 erstellt: 11. Okt 2010, 10:14
DAS ist aber schon lange bekannt.
QE.2
Inventar
#53 erstellt: 11. Okt 2010, 11:05
Was ist, wenn wirklich so eine alte Mühle hochgeht. Braucht man sich nur Ungarn anzusehen. Ist zwar nicht das Gleiche, aber alle waschen ihre Hände in Unschuld.

Gruß QE.2
Frank_13
Stammgast
#54 erstellt: 11. Okt 2010, 11:07

QE.2 schrieb:
Was ist, wenn wirklich so eine alte Mühle hochgeht. Braucht man sich nur Ungarn anzusehen. Ist zwar nicht das Gleiche, aber alle waschen ihre Hände in Unschuld.

Gruß QE.2

Dann schreien die am lautesten die sich bis jetzt zurückhalten.
Florian_1
Stammgast
#55 erstellt: 14. Okt 2010, 14:32
Wo ist Velocifero? Ich dachte, da kommt noch was.
Frank_13
Stammgast
#56 erstellt: 14. Okt 2010, 15:46
Jo, dachte ich auch. Aber veilleicht gibt es ja wirklich leute die nach recherche eine andere meinung zum Thema annehmen.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#57 erstellt: 14. Okt 2010, 18:19
Meine Meinung ist zimlich uninteressant.

Wer das eine fordert muss auch das andere wollen. So sieht es auch das EEG vor.
Wer erneurbare Energien fordert, muss auch bereit sein, für diese zu investieren. Die Pläne für große Windkraftanlagen stehen.
Damit verbunden auch die Notwendigkeit 6 Mrd. € zu investieren um ~3500 km neue Stromleitung zu bauen.
Sonst kommt der Saft nicht dahin wo er hinsoll.

Da springt auch gleich der nächste A..e auf und protestiert gegen den Ausbau der Stromnetze, "Welch eine Umweltverschandlung!"

Woher Strom beziehen, wenn nur noch Windmühlen dastehen, aber kein Wind geht? Zuhause steht vllt. noch ein Notstromer. Was soll eine Stahlindustrie machen, die in der nächsten Stunde 150 MW benötigt?

Strom ist im Gegensatz zu anderen Medien (Gas, Öl, etc.) nicht für längeren Zeitraum Zwischenspeicherbar. Man kann Pausenzeiten oder Spitzenlasten für wenige Stunden mit Pumpspeicherwerken überbrücken. Mehr als ein Tag ist nicht möglich (noch nichtmal einer).
Weitere Ausbauten an PSW´s sind in Planung (siehe Schluchseewerke). Auch hier rollt sofort eine Umweltprotestwelle an.

Desertec ist genauso wie Atlantropa eine Vision von Theoretiker und Statistiker. Abgesehen von den enormen Kosten, dem extremen Landschaftsumbau + Umweltauswirkungen und der wachsenden Terrorgefahr ist kein Land interessiert danach sich von Strom so abhängig zu machen.
Einen gewaltigen BlackOut hat es bisher noch nicht in D gegeben. Währe dies mal der Fall, würden hier einige wach werden.

Die Chinesen habe auf ihre sehr freundliche Art und Weiße gezeigt, wie man ein großes Wasserkraftwerk baut (Drei-Schluchten-Damm). Man baut eine große Mauer und staut einen Wasserreichen Fluss auf 600 km länge an. Wer dabei nasse Füße bekam, musste sich kümmern.

Wie währe es den Bodensee als Oberbecken für ein gewaltiges PSW umzubauen? Den Rhein irgendwo bei Hamburg anstauen.
Dann haben wir ausreichend Speichermöglichkeit um auch mal in ganz D zwei drei Tage ohne Wind und Sonne rumzukommen.

Ob man will oder nicht. Kohle und Atom bleibt weiter die Grundlastsicherung für die stündlich benötigten ~50.000 MW .
Ich sehe hier 2020 noch nicht die von der Politik gewünschten Elektroautos rumfahren.
Und schon garnicht die volle Versorgung aus erneurbaren Energien.


[Beitrag von Velocifero am 14. Okt 2010, 18:20 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#58 erstellt: 14. Okt 2010, 18:59

Woher Strom beziehen, wenn nur noch Windmühlen dastehen, aber kein Wind geht? Zuhause steht vllt. noch ein Notstromer. Was soll eine Stahlindustrie machen, die in der nächsten Stunde 150 MW benötigt?


Auf dem Meer gibt es zwar auch mal Flaute, aber was spricht dagegen alle an der Nordsee angrenzenden Staaten miteinander zu verbinden. Damit hätte man das Prolem los.


Desertec ist genauso wie Atlantropa eine Vision von Theoretiker und Statistiker. Abgesehen von den enormen Kosten, dem extremen Landschaftsumbau + Umweltauswirkungen und der wachsenden Terrorgefahr ist kein Land interessiert danach sich von Strom so abhängig zu machen.


Wieso enorme Kosten? Mal die Rechnung für die Golfkriege gesehen, unseren Bankenrettungsschirm...? erzähl mir nichts von hohen Kosten, bei den Schulden die wir sowieso schon haben und ich mit zurückzahlen muss ist das wenig.
Für die Instabilität dort sind wird selbst mitverantwortlich.


Ob man will oder nicht. Kohle und Atom bleibt weiter die Grundlastsicherung für die stündlich benötigten ~50.000 MW
.

Definitiv nein, denn in D waren 2007 (?) durch den Zusammenfall von Wartungsroutinen fast alle AKWs aus.



Wie währe es den Bodensee als Oberbecken für ein gewaltiges PSW umzubauen? Den Rhein irgendwo bei Hamburg anstauen.


Es gibt genug wie du sagst Staumöglickeiten,(damit auch mögliche Pumpspeicher) Fläche für Solaranlagen und Windparks - Man muss nur wollen und ich will. Und das Geld ist imho gut investiert, schließlich will ich nachher auch noch was haben.


Ich sehe hier 2020 noch nicht die von der Politik gewünschten Elektroautos rumfahren.


E-Autos mit Wasserstoff als Energielieferant wären sinnvoll - Lithium gibt es auch nicht unendlich.
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#59 erstellt: 14. Okt 2010, 20:59
wie gut, dass es in akw's spaltbares material auch nicht unendlich gibt !

mit an jedem gebäude errichteten wind- und solarstromanlagen für den direkt dortigen verbrauch von strom und dessen einspeisung bei überkapazität wäre imho schon viel gewonnen.
Florian_1
Stammgast
#60 erstellt: 14. Okt 2010, 21:18
Dafür bräucjte man ein flexibles Netz - Und das Netz gehört den vier großen Versorgern. Da wird kaum jemand Interesse an soetwas haben.


wie gut, dass es in akw's spaltbares material auch nicht unendlich gibt !


Für Uran max 70Jahre, rechnet man die Verwendung schneller Brüter mit ein sollte es pessimistisch betrachtet lange genug halten, bis wir uns selbst ausgelöscht haben. Also +300 Jahre
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#61 erstellt: 14. Okt 2010, 21:24
das netz muss blos politisch gewollt sein und dann staatlich angegangen werden. ( nieder mit den lobbyisten )

für die verbliebene menge von spaltbarem material hab ich auch schon von statistiken gelesen, die zeiträume deutlich unter 40 jahren nannten.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#62 erstellt: 15. Okt 2010, 06:18
Es gibt auch keinen Grund, sich über die endstehenden Kosten Gedanken zu machen. Das Volk forderte Erneuerbare und die Politik verabschiedete EEG.
Damit der Ausbau auch voran geht, wird aktuell darüber gesprochen den Strompreis von derzeit 2,05 Cent, auf 3,5 Cent je KWh anzuheben. Eine Mehrbelastung, die besonders große Industrien treffen wird.
In der Klatschpresse wird es dann heißen: "Die (gierigen) Energieversorger erhöhen schon wieder die Strompreise".

Den "4 Großen" wurde eine Monopolstellung vorgewurfen.
Inzuge dessen wurde ihnen eine Kartellstrafe angedroht, wenn diese weiterhin ihre Netze betreiben.
Infolge dessen verkaufte Eon und Vattenfall seine Netze und RWE ist derzeit auch dran.
Man versprach sich davon sinkende Strompreise, die bis jetzt nicht eingetrehten sind. Dazu kommt, das ein Stromnetz allein nichts produziert. Es endstehen lediglich Bau-, Betriebs-, Wartungs- und Peronalkosten. Wozu sollten die Großen also die Netze behalten? Lediglich der Verwaltungsaufwand über mehrere Firmen wird komplizierter.
Das der Netzausbau notwendig ist, versteht leider nicht jeder.
Die Realität sieht eher so aus:
http://www.fr-online...4715718/-/index.html

Unvorstellbar, dass so Leitungen bis in die Sahara gezogen werden können. Desertec ist mit seinen geschätzten 400 Mrd. € bedeutend höher angestzt als der Golfkrieg.
Der Nutzen bei Vollendausbau deckt gerade mal den derzeit notwendigen Bedarf. Es bedarf dennoch Vorhalteenergie, welche sekunden schnell verfügbar sein muss.

2007 sind 2 der insgesamt 18 in D befindlichen AKW´s ausser Bertrieb gegangen.
Das war ein absolutes Paradebeispiel für die Machtausnutzung von Politikern und die Verängstigung der Leute durch Klaschtmedien. Ähnliches Horrorszenarien kennt man z.B. von den letzen Pandemieandrohungen etc....
Bei den beiden AKW´s (Krümmel, Brunsbüttel) gab es keine Störung im Reaktor, sondern in Teilen, die mit diesem überhaupt nichts zu tun haben. Dies veranlasste lediglich das Abfahren der Reaktoren in einen gesicherten Zustand.

@Florian: Solar und Windkraft sind derzeit in keinerlei Hinsicht ausreichend um die Grundlast auch nur teilweise übernehmen zu können. Und wenn, dann auch mal zum völlig falschen Zeitpunkt:

http://www.wiwi.uni-...ergien-ZfE_final.pdf

Es wird derzeit ein Energiemix gefahren, der alle Quellen versucht sinnvoll zu vereinen. Der derzeitige Stand der Erneurbaren ist nicht ausreichend, ist in Planung, -bau.
Aber muss unter sinnvollen Aspecten eingesetzt werden, die ich hier nicht weiter beleuchten will und kann bzw. Lust dazu habe.

Welche Menge an elektrischer Energie stündlich benötigt wird, welchen Anteil die Erneurbaren dazu tatsächlich beitragen können, beziehungsweise welche Prognosen für ihre Verfügbarkeit gestellt werden kann, erfährst du aus meinen verlinkten EEX-Seiten.


[Beitrag von Velocifero am 15. Okt 2010, 06:53 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#63 erstellt: 15. Okt 2010, 06:49

Velocifero schrieb:
...

http://www.wiwi.uni-...ergien-ZfE_final.pdf

Es wird derzeit ein Energiemix gefahren, der alle Quellen versucht sinnvoll zu vereinen. Der derzeitige Stand der Erneurbaren ist nicht ausreichend, ist in Planung, -bau.
Aber muss unter sinnvollen Aspecten eingesetzt werden, die ich hier nicht weiter beleuchten will und kann bzw. Lust dazu habe.

Welche Menge an elektrischer Energie stündlich benötigt wird, welchen Anteil die Erneurbaren dazu tatsächlich beitragen können, beziehungsweise welche Prognosen für ihre Verfügbarkeit gestellt werden kann, erfährst du aus meinen verlinkten EEX-Seiten.


...Es würden lediglich Situationen vermieden, in denen weiterhin EEG‐Strom in den Markt gedrückt wird, obwohl die konventionellen Anbieter sogar bereit wären, für die Abnahme ihres Stromes zu bezahlen. Hieraus ergäbe sich für die Volkswirtschaft ein eindeutiger Wohlfahrtsgewinn.
...Zukünftige Forschung sollte sich demnach mit der Entwicklung eines Fördermodells für die Direktvermarktung von Elektrizität aus Erneuerbaren Energien befassen, die eine bedarfsgerechte, effiziente Einspeisung garantieren kann.
QE.2
Inventar
#64 erstellt: 15. Okt 2010, 06:56

Velocifero schrieb:





2007 sind 2 der insgesamt 18 in D befindlichen AKW´s ausser Bertrieb gegangen.
Das war ein absolutes Paradebeispiel für die Machtausnutzung von Politikern und die Verängstigung der Leute durch Klaschtmedien. Ähnliches Horrorszenarien kennt man z.B. von den letzen Pandemieandrohungen etc....
Bei den beiden AKW´s (Krümmel, Brunsbüttel) gab es keine Störung im Reaktor, sondern in Teilen, die mit diesem überhaupt nichts zu tun haben. Dies veranlasste lediglich das Abfahren der Reaktoren in einen gesicherten Zustand.



Alles schön und gut. Aber wenn eben der richtige Gau passiert, dann war´ s das. Ich habe in die Privatwirtschaft da kein Vertrauen. Letztlich geht es da nur um Kohle machen, dafür sorgen schon die Aktionäre. Und Teile die mit dem Reaktor nichts zu tun haben? Wozu braucht man die denn dann? Im weitesten Sinne werden die auch was mit ihm zu tun haben.

Gruß QE.2
Velocifero
Hat sich gelöscht
#65 erstellt: 15. Okt 2010, 07:19

Frank_13 schrieb:

...Es würden lediglich Situationen vermieden, in denen weiterhin EEG‐Strom in den Markt gedrückt wird,


Nein, es besteht die Pflicht aus dem EEG Erneuerbare einzuspeisen und andere KW runterzufahren. Ohne Frage nach dessen Effiziens und Sinn bei dieser Sache.

@e2: es steht dir frei,wie du dich mit elektr. Energie versorgen möchtest. Bitte mache den Test. Trenne dich von der Hauptversorgung, baue einen Propeller und ein Solarplatte auf.
Nach einenm Jahr darfst du wie jeder verzweifelnde ein Buch darüber Schreiben und Werbung machen.


[Beitrag von Velocifero am 15. Okt 2010, 07:58 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#66 erstellt: 15. Okt 2010, 07:59

Velocifero schrieb:

Frank_13 schrieb:

...Es würden lediglich Situationen vermieden, in denen weiterhin EEG‐Strom in den Markt gedrückt wird,


Nein, es besteht die Pflicht EEG einzuspeisen und andere KW runterzufahren.

Das zitat war aus deinem Link.
Florian_1
Stammgast
#67 erstellt: 15. Okt 2010, 09:59

premiumhifi schrieb:
für die verbliebene menge von spaltbarem material hab ich auch schon von statistiken gelesen, die zeiträume deutlich unter 40 jahren nannten.


Ah, der hohe Bedarfsfall in der Greenpeacestudie? War aber MOX-Brennstoff nicht mit eingerechnet.


Velocifero schrieb:
Infolge dessen verkaufte Eon und Vattenfall seine Netze und RWE ist derzeit auch dran.


Hinters Licht führen kann ich mich selbst besser. 50Hertz-Transmission ist an den Niederländischen Stromkonzern Tennet gegangen. Wenn die sich nicht absprechen, dann heiß ich Hase.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#68 erstellt: 15. Okt 2010, 15:53

QE.2 schrieb:
Und Teile die mit dem Reaktor nichts zu tun haben? Wozu braucht man die denn dann?


Es tut mir leid, dass dein Horizont so stark eingegrenzt ist.
Wozu braucht ein Auto ein Lenkrad, wenn es mit Benzin fährt?

@Frank: Dann hast du hoffentlich auch richtig gelesen.
Es gibt Teilweise Überangebote von EE die nicht verwendet werden können, weil es keine Abnehmer gibt!!
Sontag früh am 4.9.2009 zw 2 und 3 extrem viel Windenergie für eine Std. ohne dass es möglich währe diese zu verwenden oder zu speichern.


[Beitrag von Velocifero am 15. Okt 2010, 16:00 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#69 erstellt: 15. Okt 2010, 16:09
Unsere Reaktoren leiden wie alles andere auch an Materialermüdung, und die Störfälle deswegen haben sich in den letzten Dekaden vervielfacht.
QE.2
Inventar
#70 erstellt: 15. Okt 2010, 16:14

Velocifero schrieb:

QE.2 schrieb:
Und Teile die mit dem Reaktor nichts zu tun haben? Wozu braucht man die denn dann?


Es tut mir leid, dass dein Horizont so stark eingegrenzt ist.
Wozu braucht ein Auto ein Lenkrad, wenn es mit Benzin fährt?



Dein Auto hat anscheinend kein Lenkrad. Verstehst du eigentlich selbst, was Du mit Deinem so weiten Horizont von Dir gibst?

Gruß QE.2


[Beitrag von QE.2 am 15. Okt 2010, 16:16 bearbeitet]
Velocifero
Hat sich gelöscht
#71 erstellt: 15. Okt 2010, 16:20
@ Florian: In das D-weite Stromnetz, dass auch Länderübergreifend steht, ist es wichtig genau die Menge an Energie einzuspeisen, welche tatsächlich aktuel verbraucht wird andernfalls würde es instabiel werden. Das macht es auch Firmenübergreifend notwendig gewisse Absprachen zuhalten.
Illegale Preisabsprachen wurden schon oft vorgewurfen, aber bis jetzt nicht nachgewiesen.

So sieht heute die geplante Notwendige Energie für D aus.
Im Schnitt ca: 40.000 MW pro Stunde (Quelle EEX):

1

Bis jetzt konnte diese Notwendige Menge mit soviel Windenergie gedeckt werden:

2 wind

Und zu diesem Teil mit Solar:

3 solar

Heute kein Wind, keine Sonne.


[Beitrag von Velocifero am 15. Okt 2010, 16:23 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#72 erstellt: 15. Okt 2010, 17:18

In das D-weite Stromnetz, dass auch Länderübergreifend steht, ist es wichtig genau die Menge an Energie einzuspeisen, welche tatsächlich aktuel verbraucht wird andernfalls würde es instabiel werden. Das macht es auch Firmenübergreifend notwendig gewisse Absprachen zuhalten.


Das ist für mich nichts neues


Illegale Preisabsprachen wurden schon oft vorgewurfen, aber bis jetzt nicht nachgewiesen.


Falls du gerade ein Sozialwissenschaftsbuch der 11/12/13-Klasse, lies mal bitte das Kapitel dazu. Absprachen nachzuweisen ist extrem schwer. Und mehr als wahrscheinlich.
Was macht RWE eigentlich mit seinen 5 Milliarden Gewinn?


Bis jetzt konnte diese Notwendige Menge mit soviel Windenergie gedeckt werden:[...Grafik...]


Flaute bei uns. Wen wundert das? Windanlagen sollte man nicht auf Land bauen. Die Briten wollen sich 32GW vor ihre Küste stellen, und es wäre mehr als sinnvoll ein Verbundnetz durch die Nordsee zu legen. Aber dann wäre man die Monopolstellung los.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#73 erstellt: 15. Okt 2010, 20:25
Es ist ja nicht meine Aufgabe hier ein Unternehmen zu rechtfertigen in dem ich nicht arbeite.

https://www.gtai.de/fdb-SE,MKT201001118005,Google.html

Desweiteren ist mir bekannt, das RWE in Vianden und Schluchseewerke an dem Bau von PSW´s beteiligt ist.

Über die Probleme hierzulande bei dem notwendigen Netzausbau hatte ich ja schon erwähnt....

Wer, wennn nicht so ein großes Unternehmen könnte solche Projekte realisieren? Jeder Private, der seine eigene Solarplatte auf dem Dach hat?


[Beitrag von Velocifero am 15. Okt 2010, 20:29 bearbeitet]
Frank_13
Stammgast
#74 erstellt: 16. Okt 2010, 06:41
Das ist ja alles schön und gut, ändert aber nichts an der Tatsache das der beue Atomvertrag die Forschung und Entwicklung, die wir ja dringend brauchen, meilenweit zurückwirft.
Es wundert mich auch das gestern verkündet wurde das die Strompreise steigen, wegen den EEG, und wieder keiner was sagt.
Die Riesen Gewinne der Konzerne könnten doch auch mal mit eingebracht werden, aber nee, dann verdienen ja die Aktionäre nichts mehr.
Also siehts doch wieder so aus, wir bezahlen das alleine, die Konzerne verwalten dass und sacken später wieder die Gewinne ein, wenns denn mal läuft.
QE.2
Inventar
#75 erstellt: 16. Okt 2010, 06:58

Frank_13 schrieb:
Das ist ja alles schön und gut, ändert aber nichts an der Tatsache das der beue Atomvertrag die Forschung und Entwicklung, die wir ja dringend brauchen, meilenweit zurückwirft.
Es wundert mich auch das gestern verkündet wurde das die Strompreise steigen, wegen den EEG, und wieder keiner was sagt.
Die Riesen Gewinne der Konzerne könnten doch auch mal mit eingebracht werden, aber nee, dann verdienen ja die Aktionäre nichts mehr.
Also siehts doch wieder so aus, wir bezahlen das alleine, die Konzerne verwalten dass und sacken später wieder die Gewinne ein, wenns denn mal läuft.


Wundert mich, daß Dich das wundert. Das ist doch das Grundprinzip in diesem schönen Land. Brauchst Dir doch nur noch anzusehen, was die ausgehandelt haben mit der Nachrüstung von Sicherheitstechnik, da hat man keine Fragen mehr. Aber laut Lucifero gibt es ja keine Korruption und Lobbyismus. Ist nur üble Nachrede. Über soviel Blauäugigkeit und Schönrederei kann man nur den Kopf schütteln.

Gruß QE.2
Florian_1
Stammgast
#76 erstellt: 16. Okt 2010, 09:38

Wer, wennn nicht so ein großes Unternehmen könnte solche Projekte realisieren? Jeder Private, der seine eigene Solarplatte auf dem Dach hat?


Der Staat zum Beispiel könnte mal. Staatliches Stromnetz, das wär doch mal was.
QE.2
Inventar
#77 erstellt: 16. Okt 2010, 10:42
Ja, das wäre mal was, war aber alles schon da. Die Privatisierung von Konzernen, die die Grundbedürnisse der Bevölkerung absichern, sollte grundsätzlich nicht möglich. sein. Man erpresst damit die ganze Bevölkerung. Siehe Gas, Wasser, Srom, Müllentsorgung u.s.w. Und mit den Privatisierungen ist für den Einzelnen nichts, aber auch gar nichts besser geworden. Man hat versprochen, daß damit die Preise sinken und der Service besser wird. Ja, da muß man nur mal den Telefonanbieter wechseln, viel Spaß dabei, habe ich gerade durch. Diese ganze Privatisierung spielt nur Aktionären in die Hande, weiter nichts. Es geht dabei nie darum, den Menschen etwas Besseres zu schaffen. Und um mal wieder auf das Thema zu kommen. Mit dem weiteren Betrieb der AKWs wird der Strompreis auch weiter steigen, allen wohlfeilen Reden zum Trotz.

Gruß QE.2


[Beitrag von QE.2 am 16. Okt 2010, 10:43 bearbeitet]
Epsilon
Inventar
#78 erstellt: 16. Okt 2010, 11:07
Das Problem der Endlagerung ist doch von genau den politischen Gruppen geschaffen worden, die heute (und auch früher) von der Atomangst profitieren. Die entsprechende Partei hat nämlich selbst das Gesetz zum Verbot der Wiederaufbereitung auf den Weg gebracht.

Mit der Wiederaufbereitung und einer vernünftigen Nutzung des wäre nämlich viel gewonnen. Die Menge des anfallenden Mülls wäre erheblich kleiner und dieser wäre nach ca. 400 Jahren ganz verschwunden statt nach zigtausenden von Jahren.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#79 erstellt: 16. Okt 2010, 21:59

Frank_13 schrieb:

Es wundert mich auch das gestern verkündet wurde das die Strompreise steigen, wegen den EEG, und wieder keiner was sagt.



Es ist genau das, was von der Bevölkerung gewünscht wurde....

http://www.ibkammelt...fuer-solarstrom.html

Hast du dich schonmal mit der Zusammenstellung der Strompreise beschäftigt?

Strompreisentwicklung

Bzw. wie sich deine Stromrechnung zusammenstellt?
Dann würdest du merken, das die EE mehr kosten als die nicht so umweltfreundlichen.....

Was war heute in D los?
Benötigt wurden:

1

...der Wind hat heute relativ gutes geliefert...

2

Die Sonne war aber durchaus matt:

3

Solar und Wind hätten heute wieder nicht ausgereicht um D zu decken.
Es währe der zweite Tag gewesen, an dem D ohne Kohle und AKW im dunklen gestanden hätte....

Hier weitere nette Infos:

http://www.alpha-ventus.de/

Ich kann damit leben hier bei halbgeweiten als Untier bekannt zu sein. Ihr könnt mir auch Tiernamen geben, ich stehe auf diesen Sch ß


[Beitrag von Velocifero am 16. Okt 2010, 22:04 bearbeitet]
QE.2
Inventar
#80 erstellt: 16. Okt 2010, 22:36
Na Junge, nun bleib mal locker. Ich kann Deine Position stellenweise durchaus verstehen. Ich halte auch nichts von schwarz weiß denken. Und ich denke auch, daß es ohne Atomkraft auf die Schnelle nicht geht. Mich stört eigentlich nur der faule Kompromiss, den unsere glorreiche schwarz- gelbe Regierung da geschlossen hat. Und vor allem die Bedingungen. Ich bin eigentlich für solche modernen Techniken. Aber leider führt pures Gewinnstreben zu unguten Ergebnissen oder Auswirkungen. (ist ja überall das Gleiche) Das Blöde an dieser Technik ist eben, daß ein Fehler für uns entgültig sein könnte............

Gruß QE.2


[Beitrag von QE.2 am 16. Okt 2010, 22:37 bearbeitet]
Velocifero
Hat sich gelöscht
#81 erstellt: 16. Okt 2010, 22:39

QE.2 schrieb:
Das Blöde an dieser Technik ist eben, daß ein Fehler für uns entgültig sein könnte............
Gruß QE.2


Gleiches Chaos gilt für die andere so schöne Technik, sollte diese mal ausfallen....
Velocifero
Hat sich gelöscht
#82 erstellt: 16. Okt 2010, 22:43
ich denke nicht, dass sich D als Atomstromgeiles Land bezeichnen muss:

atomkraft3

Wir sind hier die Vorhaut äh, -Spitze und haben derzeit keine geplanten AKW´s, im Gegensatz zum rest der Welt.
QE.2
Inventar
#83 erstellt: 16. Okt 2010, 22:51

Velocifero schrieb:

QE.2 schrieb:
Das Blöde an dieser Technik ist eben, daß ein Fehler für uns entgültig sein könnte............
Gruß QE.2


Gleiches Chaos gilt für die andere so schöne Technik, sollte diese mal ausfallen....


Sag ´ ich doch...........

Gruß QE.2
Ener-
Stammgast
#84 erstellt: 17. Okt 2010, 09:02

Velocifero schrieb:

Wir sind hier die Vorhaut äh, -Spitze und haben derzeit keine geplanten AKW´s, im Gegensatz zum rest der Welt.

Bestimmt sagen sich die Firmen & deren Aktionäre sie verdienen so, ohne Neubauten, mehr Geld. Es geht doch immer nur ums Geld wenn etwas in D bemängelt wird. Da shat ganz sicher lobbyistische Gründe. "Lobbyismus" gibt es nur seitens Umweltverschmutzer, & Aktiengesellschaften. Nirgends sonst. Bei Greenpeace & Co. heißt das Wort anders.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#85 erstellt: 17. Okt 2010, 12:05
Was ist denn generell gegen Lobbyismus einzuwenden!? Natürlich sollte die Industrie auch Einfluss in der Politik haben, denn auch diese haben ein recht darauf, dass für sie Politik gemacht wird.
Nur käuflich eben sollte die Politik nicht sein.
Haben denn EEG keine Lobby!?
Hier wird es immer so dargestellt als seien Vertreter von EEG die Robin Hood's unter uns und der Rest, der Sheriff von Notingham.
Was machen denn Investoren die in EEG investieren? Sie machen sich doch ebenfalls die Taschen voll, auf Kosten der Allgemeinheit. Ist doch im Grunde nur eine Steuer, die wir alle auf die Stromrechnung draufzahlen müssen, um die EEG zu finanzieren.
Es wird künstlich am Leben gehalten, was ohne dieses ganz schnell wieder vom Erdboden verschwunden wäre.
Ich finanziere Investoren, die sich mittels EEG die Taschen füllen.
Aber da diese ganzen Windmühlen unsere Landschaft ja so verschönern, ist das alles nicht so schlimm.
Ich bin nicht unbedingt für Kernenergie (sogar eher dagegen) aber dieser ganze EEG ist für mich z.Z. nicht wirklich sinnvoll.
Wenn diese am Markt eine wirklich Berechtigung hätten, würden diese auch ohne Subventionen bestehen können.
Was mich so sehr daran stört ist die Tatsache, dass die Allgemeinheit dazu genötigt wird, die EEG Lobby zu finanzieren.

Edit: Was viel sinnvoller als die ganzen Windkrafträder usw ist, wäre sauberer unsubventionierter Strom aus Norwegen. Dieser aber wird von der Industrie bei uns nicht gerne gesehen.

http://www.swr.de/re...4/1hqlbe6/index.html


[Beitrag von Mackie-Messer am 17. Okt 2010, 15:58 bearbeitet]
Velocifero
Hat sich gelöscht
#86 erstellt: 17. Okt 2010, 20:23
@ Mackie-Messer:
Ich denke schon das EEG einen Sinn hat. In meinen Augen wird dieses jedoch nicht mehr aussreichend überwacht und nach Sinnhaftigkeit hinterfragt. Windkraft- und Solaranlagen ohne deren aussreichende Deckung konnten bisher an Orten so installiert werden. Insbesondere von Privaten, jeder der ein Dach oder Feld hat...

Von Norger habe ich bis jetzt noch nicht gehört.
Ein 1.400 MW Leitung, wenn sie denn auch wirklich 24h in Betrieb bleibt, würde gerade mal ein AKW ersetzen, ohne das rückwertige Energie nach NW eingespeist werden könnte.

In dem Video wahren leider nur Umweltschützerprofis zu höhren, bei denen es wiedermal jeder besser weiß.
Mit der eigentlichen Sache war wohl keiner dieser Verdreher verdraut....


[Beitrag von Velocifero am 17. Okt 2010, 20:36 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#87 erstellt: 17. Okt 2010, 21:20

Ein 1.400 MW Leitung, wenn sie denn auch wirklich 24h in Betrieb bleibt, würde gerade mal ein AKW ersetzen, ohne das rückwertige Energie nach NW eingespeist werden könnte.


Leistung dauerhaft verfügbar zu machen sollte kein Problem sein, wenn man schlau genug ist tagsüber die Solaranlage auf Vollast laufen zu lassen und nachts ein Wasserkraftwerk.
Velocifero
Hat sich gelöscht
#88 erstellt: 17. Okt 2010, 21:30

Florian_1 schrieb:
tagsüber die Solaranlage auf Vollast laufen zu lassen


Ach deine Träume....

Gehe auf EEX und schau was die Solaren geliefert haben....


[Beitrag von Velocifero am 17. Okt 2010, 21:31 bearbeitet]
Velocifero
Hat sich gelöscht
#89 erstellt: 17. Okt 2010, 21:41
Ich erspare dir die Mühe

EnergieBedarf heute in D:

eex bedarf

Der Wind und was er heute geleistet hat:

eex wind

und die Sonne mit dem was sie und heute versorgen konnte:

eex

Völlig absurd, das bei uns die Solaren vollast laufen und noch zusätzlich irgendwelche Speicher decken könnten....
Und das Obwohl es soviel Installierte Windenergie und Solarenergie gibt....
Nur wer betreibt diese so wunderschönen Anlagen im Innenland und was bringen sie?

Tag 3 an dem wir ohne Atom und Kohle im dunklen gestanden hätten...


[Beitrag von Velocifero am 17. Okt 2010, 21:54 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#90 erstellt: 17. Okt 2010, 22:08

Und das Obwohl es soviel Installierte Windenergie und Solarenergie gibt....
Nur wer betreibt diese so wunderschönen Anlagen im Innenland und was bringen sie?


Und das unser Stromnetz nicht in der Lage ist installierte Leistungen auch zu verteilen ist auch klar, oder?

Ähm, die Statistiken zeigen nur den über die jeweiligen 3! Unternehmen "produzierten" (es sind ja nur Netzbetreiber) Strom an wenn die potenzielle Leistung >100MW ist. Und dummerweise auch nicht wo was hingeht und herkommt.
Bleiben aber immer noch Stadtwerke die ihren Strom bei sich selbst einspeisen.
Das Problem ist, dass zB 50Hertz Transmission nur das Höchstspannungsnetz betreibt. Wenn ich also 10GW direkt auf ein 20kV-Netz eines Industriebetriebes schicke tauchen die da nie auf. Sondern nur, was überregional auf dem 330kV-Netz läuft.

Ich wäre schön vorsichtig mit solcherlei Statistiken
jogi59
Inventar
#91 erstellt: 17. Okt 2010, 22:28

Velocifero schrieb:
Ich erspare dir die Mühe

EnergieBedarf heute in D:

15% im Durchschnitt
und
25% Spitzenwert
finde ich schon ziemlich gut

Velocifero schrieb:
Tag 3 an dem wir ohne Atom und Kohle im dunklen gestanden hätten...

Die Hälfte der Atomkraftwerke hätten wir heute ausschalten können.
Niemand bezweifelt, daß wir heute noch nicht ohne die alte Technik auskommen. Aber wir sind auf einem guten Weg
Velocifero
Hat sich gelöscht
#92 erstellt: 17. Okt 2010, 23:08
@ Florian: ich denke du bist klever genug um zu verstehen warum man keine GW in das Mittelspannungsnetzt einspeist.


jogi59 schrieb:

Die Hälfte der Atomkraftwerke hätten wir heute ausschalten


keine Ahnung, hinter welchen Mond du lebst. Am besten trennst du dich von dem Netz und versuchst dich selbst zu versorgen in Form von Wind und Solar. Vllt baust du dir noch ein kleines PSW in den Vorgarten...? Wenn ich morgen schon nicht´s mehr von dir höhre, weiß ich warum...

good luke


[Beitrag von Velocifero am 17. Okt 2010, 23:17 bearbeitet]
jogi59
Inventar
#93 erstellt: 17. Okt 2010, 23:23

Velocifero schrieb:
keine Ahnung, hinter welchen Mond du lebst.

Ich lebe hier in Deutschland.

Du hast doch die Diagramme gepostet. Deshalb ging ich davon aus, daß du sie auch lesen kannst.
Florian_1
Stammgast
#94 erstellt: 17. Okt 2010, 23:29

[...]keine GW[...]


Kommt drauf an. Solarpark-> 50Meter zum Stahlwerk ist es egal.
Industrienetze sind Mittelspannungsnetze.
Windparks sind regional und laufen häufig am Mittelspannungsnetz.

Wichtig ist bei unserer Betrachtung noch etwas sehr Interessantes: Der gleichmäßige Verbrauch von D resultiert aus dem Verbrauchsverhalten von Industrie und Privat/Büro... . Nachts und NUR dann laufen Aluminiumhütten uä, weil sie den Verbrauch einer Stadt haben. Und Städte verbrauchen nachts sehr wenig. Anders geht's nicht, sonst bricht das jetzige Netz zusammen.
Was spricht dagegen das Aluwerk laufen zu lassen wenn Strom da ist? Die Bauxitmischung bleibt eh flüssig und die Thyristorgleichrichter können auch über Phasensteuerung gezielt Leistung steuern.
Florian_1
Stammgast
#95 erstellt: 17. Okt 2010, 23:31

Du hast doch die Diagramme gepostet. Deshalb ging ich davon aus, daß du sie auch lesen kannst.


Das sind Statistiken und vorallem Hochrechnungen.
Und ich habe so eben guten Grund zur Anzweiflung deiner Argumentationsgrundlage geliefert
Velocifero
Hat sich gelöscht
#96 erstellt: 17. Okt 2010, 23:41
Hach mei gutster;-)

Alu- und Stahlindustrie hängen am Höchstspannungsnetz und laufen in Schichten 24h. Da interessiert deine Schreibtischlampe relativ wenig.
Für gewöhnlich warten diese nicht darauf, wenn der Strombillig ist. Obwohl es heute zunehmend danach geht.
Ich wünsche mir auch eine bessere Welt...
Ja diese Industrie leidet an den steigenden Strompreisen...

Hier ist garnicht´s, mit gleichmäßigen Verbrauch. Ein großer Irtum. Die größte Energieproduktion wird ca: 12h vor dem neuen Tag erstellt und berechnet. Letzte Änderungen werden Stündlich und notfalls minütlich vereinbart.
Wichtigste Vorraussetzung, damit das Netz stabil bleibt, ist immer einer Zeitgenau Einspeisung zu der entsprechende Abnahme.
Gas, Öl etc. ist für Wochen Speicher. Das ist bei Strom leider nicht so.....
Das, was aktuell als Verbraucher dranhängt, muss auch eingespeißt werden. Nicht mehr und nicht weniger...

Im Beitrag #55 wurde meine Anwesenheit hier erwünscht, der ich nachgekommen bin.
Falls es hier keine weiteren ernsthaften Fragen mehr gibt, würde ich mich hier auch gern wieder zurückziehen.
Wer etwas weitere wissen möchte, kann sich per PM an mich wenden...

Grüße


[Beitrag von Velocifero am 18. Okt 2010, 00:09 bearbeitet]
QE.2
Inventar
#97 erstellt: 18. Okt 2010, 04:45

Mackie-Messer schrieb:

Nur käuflich eben sollte die Politik nicht sein.


Na das ist ja wohl eine Illusion. Wie funktioniert Lobbyismus denn sonst.

Gruß QE.2
Florian_1
Stammgast
#98 erstellt: 18. Okt 2010, 08:46
Noch mal zu dem Solarstatistikkram:

Histogramm_der_PV-Anlagen_Deuschland_Jan2009-Mai2010

Das meiste taucht somit nicht bei EEX auf.

Ein Stahlwerk verbraucht nicht allzuviel Strom, aber dafür eine Menge billig aus China importierte Steinkohle.

Ein Problem hatten wir noch garnicht - Terroristen die Flugzeugen oder Panzerbrechender Munition AWKs zerlegen.
Ein schneller Brüter, wie wir ihn brauchen werden, wenn AKWs weiter laufen sollen wäre da ein vielfach größeres Risiko.

Ich hab mal kurz diese schöne Grafik rausgesucht: Verteilung der Energieträger. (Hier nur als Nebeninfo)
Energiebilanz-2009-Bild-AGEB
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#99 erstellt: 18. Okt 2010, 09:37

Florian_1 schrieb:



Ein Stahlwerk verbraucht nicht allzuviel Strom, aber dafür eine Menge billig aus China importierte Steinkohle.



Schon einmal was von einem Lichtbogenofen gehört!?
Florian_1
Stammgast
#100 erstellt: 18. Okt 2010, 09:48

Schon einmal was von einem Lichtbogenofen gehört!?


Ich dachte dachte ihr meint die konkrete Stahlerzeugung (aus Erz) und nicht die Wiederverwendung von Altmetall.


2004 wurden in Deutschland 46,4 Mio. Tonnen Rohstahl produziert, davon 31 % mit Lichtbogenöfen, 2003 waren es 44,8 Mio. Tonnen. Für das Jahr 2010 wird von einem Anteil bis zu 40 % ausgegangen.
Mackie-Messer
Hat sich gelöscht
#101 erstellt: 18. Okt 2010, 10:04

Florian_1 schrieb:

Schon einmal was von einem Lichtbogenofen gehört!?


Ich dachte dachte ihr meint die konkrete Stahlerzeugung (aus Erz) und nicht die Wiederverwendung von Altmetall.



Roheisen wird mit Lichtbogenöfen wieder eingeschmolzen.
Suche:
Gehe zu Seite: |vorherige| Erste 2 3 4 5 6 7 . 10 . 20 . 30 . 40 .. Letzte |nächste|

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder928.637 ( Heute: 4 )
  • Neuestes MitgliedArno39leikam!
  • Gesamtzahl an Themen1.558.647
  • Gesamtzahl an Beiträgen21.707.354