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AX-596 defekt, Kommt nicht aus Standyby - immer Schutzschaltung aktiv+A -A |
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Autor |
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no_use
Neuling |
19:00
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#1
erstellt: 27. Feb 2015, |
Hallo miteinander, um es vorweg zu sagen, ich habe ziemlich viele Beiträge in diesem Forum und anderen studiert, um den Fehler zu finden. Auch wenn sich mein Horizont deutlich vergrößert hat, konnte ich den Fehler nicht ausfindig machen. Ich habe einen Yamaha AX-596 der nicht mehr über den Stanyby hinweg kommt. Es gibt ja zwei Feinsicherungen. F102 und F101. Wenn ich F101 rausnehme kann ich ihn aus dem Standby holen. Aber es leuchtet dann nur die LED für den Input - es kommt kein Ton, Trafo hat keinen Strom. Wenn ich die F101 wieder einsetze und auf den Standby Knopf drücke, öffnet und schließt sich das Relais gleich wieder. Er bleibt im Standby. Wenn ich den Standby Knopf mehrmals schnell hintereinander drücke, brennt die Sicherung durch. Gemessen habe ich folgendes - wenn der Amp im Standby ist. Wechselstrom am Standbytrafo mit ca. 13V. Wenn ich den Standbyknopf drücke liegt am Haupttrafo kurz Spannung an. Kann keine Kabelbrüche oder kalte Lötstellen sehen oder durch Widerstandsmessungen feststellen. Ist die Ursache bei den Kondensatoren, Widerständen, dem Relais oder Trafo/Standyby-Trafo zu suchen? Ist die Schutzschaltung der Grund für das Fehlverhalten? Wie kann ich den besser Fehler lokalisieren? Ich hätte gerne Spaß am Reparieren, wenn es für mich als Laien mit einigen Löterfahrungen machbar ist. Könnt ihr mich dabei unterstützen? [Beitrag von no_use am 28. Feb 2015, 14:43 bearbeitet] |
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PBienlein
Inventar |
19:27
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#2
erstellt: 27. Feb 2015, |
Hallo, zumindest scheint die Schutzschaltung das zu machen, wofür sie geschaffen ist: nämlich die Elektronik vor größeren Schäden zu schützen. Nach den vorliegenden Infos sind große Verbraucher defekt, denn es fließt ein noch größerer Strom: in Frage kommen Endstufen, Gleichrichter oder Siebelkos. Was genau die Ursache ist, findet man nur durch Messungen oder Austausch auf Verdacht heraus, wobei mir die Messungen immer lieber sind ![]() Eventuell ist auch der berüchtigte Kondensator im Standby-Netzteil defekt; das scheint mir aber eher unwahrscheinlich. Gruß Harald [Beitrag von PBienlein am 27. Feb 2015, 19:32 bearbeitet] |
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no_use
Neuling |
19:40
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#3
erstellt: 27. Feb 2015, |
Hallo Harald, mir war nicht 100% klar, dass so das Wirken der Schutzschaltung aussieht. Die Endstufen sind ja nicht zu übersehen. Die würde ich gerne vermessen. Habe das auch schon von anderen gelesen, aber begriffen habe ich es noch nicht. Mit welcher Methode finde ich heraus ob sie noch gut sind? Und ich fürchte ich muss die Bodenplatte komplett abschrauben, da ich sonst nicht an die Kontaktstellen komme. EDIT: Ok, Endstufe ist ja praktisch die ganze Baugruppe, nicht ein einziges Teil. Die großen Elkos sind nicht zu übersehen. Das war gemeint. ;) Darum verstehe ich jetzt auch, dass die Endstufe an vielen Stellen vermessen werden muss. Nur schwer, wenn sie nie unter Strom steht, weil die Schutzschaltung keinen Strom rauf lässt. Oder? Finde ich die Gleichrichter und Siebelkos auf der Stromplatine und wie würde ich sie auf Funktion prüfen können? EDIT: Die Gleichrichter sind die 4 Dioden, richtig? Gefunden. Doch wie auf Funktion prüfen? Ich hoffe man kann mit wenig finanziellem Einsatz das Ding wieder hinbekommen, damit sich eine Reparatur lohnt. Grüße, Clemens [Beitrag von no_use am 28. Feb 2015, 14:39 bearbeitet] |
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no_use
Neuling |
20:07
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#4
erstellt: 27. Feb 2015, |
[Beitrag von no_use am 27. Feb 2015, 20:08 bearbeitet] |
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no_use
Neuling |
14:35
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#5
erstellt: 28. Feb 2015, |
Die Lernkurve ist ja doch recht steil am Anfang. Also ich habe mich mit dem Schaltplan beschäftigt, weiterhin ein paar elektrotechnische Grundverständnisse angesammelt und noch mal ins Innere genau geschaut. Alle Elkos sehen äußerlich gut aus, keine Wölbung nach oben. An den Kühlrippen sind Folienkondensatoren, die verbrauchter aussehen als baugleiche, die mehr im Inneren der Platine stehen. An diesen verbrauchten klebt viel Staub, sie sehen aus als ob sie zu heiß geworden sind. Auf der Rückseite sieht man, dass sie den direkten Kontakt zu den Kühlrippen hatten. Um die Lötstellen herum war es braun und verkrustet. Kann es sein, dass hier zu heiß gekocht wurde und diese Folkos ausgetauscht werden müssen? ![]() |
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Ingor
Inventar |
22:42
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#6
erstellt: 28. Feb 2015, |
Es ist wahrscheinlich, dass zumindest eine Endstufe defekt ist. Nur welche? Hast du einen Schaltplan? Kannst du mit einem Multimeter umgehen? Hast du eine Grundvorstellung davon, wie eine Endstufe funktioniert? Kennst du das Funktionsprinzip eines Transistors? Sagt die Emitter, Kollektor, Basis etwas? Wenn nicht, schließe das Gerät und bringe dich nicht in Gefahr. Wenn eine Endstufe defekt ist, sind meistens mindestens die Transistoren, die auf dem Kühlkörper montiert sind defekt. In der Regel haben sie dann einen Kurzschluss zwischen Emitter und Kollektor, den man mit einem Multimeter in Widerstandmessung feststellen kann. Leider sterben dabei auch häufig noch weitere Komponenten. Tauscht man nicht alle defekten Teile aus, hat man nach dem Einschalten häufig wieder alle Transistoren, die man gerade getauscht hat zerstört. |
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no_use
Neuling |
00:50
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#7
erstellt: 03. Mrz 2015, |
Ingor, danke für deine Antwort. Den Schaltplan hab ich. (Sollte der hier nicht abgebildet sein dürfen, nehme ich ihn selbstverstänlich wieder raus.) ![]() Ich habe die Transistoren die den Kühlrippen am dichtesten sind mit dem Diodenprüfer gemessen. Trotz Schaltplan bin ich gerade nicht in der Lage zu erkennen, wo der Kollektor und wo der Emitter ist. Darum habe die Messungen einfach von der Basis zu C und der Basis zu E vorgenommen. Wobei ich mal von - nach +, wie auch umgekeht gemessen habe. Heile sind die Transistoren doch dann, wenn in eine Richtung hochohmig und in die andere niedrigohmig gemssen wird. Das ist nicht immer der Fall. Manchmal habe ich in beide Flussrichtungen keine großen Unterschiede (900 gegen 1900). Und die Werte bleiben fast gleich, wenn ich von der Basis zum anderen Beinchen messe. Ist das ein Indiz für einen Defekt? Kann man hier, um langsam Nägel mit Köpfen zu machen, die Transistoren auslöten und ins Messgerät stecken. Um auf Nummer sicher zu gehen. Bzw. doch auf Verdacht austauschen? [Beitrag von no_use am 03. Mrz 2015, 01:16 bearbeitet] |
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Ingor
Inventar |
13:33
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#8
erstellt: 03. Mrz 2015, |
Schau mal auf den Plan, da sind doch unten die Gehäuse der Transistoren abgebildet. Dort steht die Anschlussbelegung. Messe zwischen E und C. Da darf kein Kurzschluss sein. Je nach Spannung des Messgerätes in beide Richtungen hoher Widerstand von ein paar KOhm. Auslöten würde ich soweit es geht vermeiden. |
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AnthonyP
Inventar |
14:01
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#9
erstellt: 03. Mrz 2015, |
Hi, zum messen der Endstufen-Transistoren sollte man die Beine ablöten, um ein brauchbares konkretes Ergebnis zu erzielen. So meine Erfahrung. 3 Beine = 6 Messungen wobei es nur 2 konkrete Messwerte geben darf. Gibt es eine "0" liegt ein nicht gewollter Kurzschluss vor. Gerne gehen dann auch kleine Treibertransistoren, umliegende Dioden und die großen Emitterwiderstände kaput. Neustart mit Glühbirne in der Stromzufuhr (Beschriebung hier im Forum) Und messen ohne Strom und Stecker in der Dose! ![]() Da habt ihr beide mehr davon! Gruß Jo |
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andyhurricane
Stammgast |
14:58
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#10
erstellt: 16. Jan 2021, |
Schade das nach Hilfestellung auf einmal keine Antwort mehr kommt. Ich finde so ein Verhalten von einem Forumsteilnehmer absolut unmöglich. Es würde schon reichen: es wird mir zu kompliziert, ich höre an diesem Punkt auf....oder ich gebe es weiter. .an einen Profi oder zu Ebay, was auch immer.....Falls er nicht vom Schlag getroffen wurde. Andreas |
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grautvOHRnix
Stammgast |
19:43
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#11
erstellt: 16. Jan 2021, |
Finde ich auch, ist aber wohl heutzutage normal. Wenn wir das hinter jeden totgelaufenen thread schreiben wollten, hätten wir viel zu tun. Möglicherweise eine Aufgabe für ein langweiliges homeoffice ![]() |
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