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Optimale Sehabstände HDTV

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GHOST_IN_THE_MACHINE
Stammgast
#105 erstellt: 22. Feb 2012, 06:57

Jungholtz schrieb:

Wenn ihr zudem pseudointellektuell daherschwafelt (das gilt insbesondere für pierre), bedenkt doch bitte Rechtschreibung, Semantik und Syntax, damit das Geschriebene inhaltlich auch aufgenommen werden kann.



Gut erkannt, das bringt es auf dem Punkt, mehr kommt da von dem "Fachmann" leider auch nicht.
GHOST_IN_THE_MACHINE
Stammgast
#106 erstellt: 22. Feb 2012, 07:01

pspierre schrieb:

An den Flaschengeist, oder wo er sich auch sonst so wähnt zu sein .......

Was soll es bedeuten, was sollte es mir sagen, gibt es dazu auch eine deutsche Übersetzung?

Tut mir sehr leid für Dich, aber mit Deinem geschrieben Worten, könnte nicht einmal ein Lektor etwas anfangen.

pspierre schrieb:

Nach Abitur,Ausbildung, Gesellenzeit,Meisterprüfung und mehrjährigem Fachstudium mit u.a. staatl. Abschluss, ges. 32 Jahren im Beruf, und davon 22jahriger Selbständigkeit in selbigem, warte ich erst mal wie Du die oben geposteten Erkenntnisse weiter seriös belegen willst, bevor ich mich zu dem , sorry, geistigen Dünnsch.... ggf nochmals präzisierend äussere.

Und was soll das jetzt zu dem Thema aussagen, beweisen, belegen, falls dies überhaupt zutreffend ist.

Von besonderen fachlichen "Qualitäten", ist hier aber für jedermann nur all zu deutlich sichtbar, bisher leider nichts zu sehen bzw. zu lesen.

pspierre schrieb:

ich würde ja gerne vorschlagen die Thematik hier jetzt zu begraben, damit man hier auch wieder an Allgemeininteressierendem weiter machen kann....und bevor sich ggf die ein oder andere Peinlichkeit ergibt.......es sei denn, man verlangt danach ......
Schwamm drüber und aus.........

Das ist allerdings richtig, wenn man außerdem was Du zu dem Thema auszusagen hast, nichts handfestes, sachkundiges aussagen kann, und sich zumal auf solch einem "Niveau" bewegt, auch besser so.

Wenn man nichts substanzielles auszusagen hat, dann sollte man auch lieber besser schweigen.

pspierre schrieb:



Sollte dies nicht zutreffen, wäre ich pierre als jahrelanger Fachmann über einen vertiefenden Link zu einer anerkannten (peer review) Fachpublikation sehr dankbar.


Dazu müsste der poster erst mal ein paar Kausalzusammenhänge konkretisieren, und die fachlichen Hintergründe erläutern oder zumindest benennen (verstehen muss er sie ja nicht ), die in einer angeblich logischen Schlussfolgerung zu so einer Pauschallausage wie zB dieser führen durften:

Aus den zur Aussage herangezogenen argumentativen fachlichen Hintergründen könnte man dann mal genauer ansetzen, und auf Haltbarkeit prüfen und ggf belegen oder wiederlegen .

So wie es bis jetz da steht ist es lediglich eine dahingeworfene Phrase als Scheinwahrheit, ohne Darlegung ggf angreifbarer Hintergründe, die zu der Aussage an sich führen konnten.
Ich warte also noch auf die Begründungen, die man analysieren könnte.

Sprich der Erguss ist was Nachgeplappertes, was man irgend wann mal aufgeschnappt hat, und von dem man eigentlich keine Ahnung hat oder gar Hintergründe kennt.

So, so, jetzt ist man mit seinem "Latein" am Ende, und führt ein Rückzugsgefecht, das kennt man.

Viel Gerede, sprich Geschwafel ohne fachlichen oder sonst einem brauchbaren Inhalt.

Aufgemerkt, hier spricht halt ein wahrer "Experte".



pspierre schrieb:

Die getroffenen Aussagen waren aber in Ihrem Gehalt so offensichtlich trivial wie daneben, und auf Sub-Niveau, das man sich in einem ansonsten leidlich niveauvoll geführten Thread etwas veäppelt vorkommt, wenn man diese "Doktorwitze" hier zu lesen bekommt..... upps...ich fang schon wieder an.



pspierre schrieb:

"Hören-Sagen" ist die intellektuell anspruchloseste Art einer eigenen Meinung, der man sich hingeben kann.
Nicht mein Ding


mfg pspierre

Gewagte Thesen und peinliche Aussagen zugleich, zumal von jemanden, der sich nicht einmal richtig, ohne Schreibstil, von einem annehmbaren erkennbaren Niveau ganz zu schweigen, schriftlich auszudrücken vermag.

Und intellektuell sehr anspruchsvoll ist Deine Schreibe zum Leidwesen der Leser, leider wahrlich nicht.

Da kann man sich noch so sehr abmühen den Intellektuellen geben zu wollen, und zu versuchen besonders witzig oder schlau rüber zu kommen, was Dir im übrigen auch nicht so recht gelingen will, dass kann nun einmal keine fachlichen Argumente ersetzen, so wird das leider nichts.

Sorry, ganz schlechte Vorstellung.

Tja, das war wohl leider nichts, mehr Glück beim nächsten Mal.
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So, um nun nochmals gezielt zum Thema zurück zu kommen, dass waren meine Aussagen, das ist mein derzeitiger Kenntnisstand in der Sache, sollte dieser nicht zutreffend sein, dann bitte ich um eine fachlich fundierte und nachprüfbare Erklärung was daran nicht stimmen soll.

Eines wird meist vergessen wenn es um TV Größe und Sitztabstand geht.

Zu nah am Fernseher ist sehr anstrengend und schlecht für die Augen, an diesem Grundsatz ändern auch moderne Flachbildschrime nichts.

Wer noch zusätzlich im abgedunkelten Raum sitzt um etwa aus seinem Plasma Bildschirm das letzte Quentchen an Schwarzwert rauszuholen, mag ein gutes Bild haben, seinen Augen tut er denn noch nichts gutes.

Das ist ja das Dilemma bei HD und Blu Ray, sitzt man zu weit entfernt, bekommt man von der guten Auflösung sprich Bildqualität nichts mehr zusehen, sitzt man zu nahe dran, sieht man alles, aber schadet seinen Augen.



Sehe ich auch alles so wie Du es ausgeführt hast, bis auf diesem Punkt.

Zu Nah dran und dann evtl. noch in abgedunkelten Raum ist schon sehr anstrengend und schlecht für die Augen. Wird Dir jeder Augenarzt bestätigen.

Von trockenen Augen bis zu starken Augenschmerzen ist da alles möglich.

Vor allem der ständige Wechsel bzw. geflacker zwischen hell und dunkel z.B. bei Actionfilmen und Computerspielen belastet die Augen sehr.

Und wenn man dann seinem Fernsehkonsum nicht im Griff hat und oft sehr lange vor der Glotze sitzt, kann es später mal sein das man eine Brille benötigt, und das eher als es sonst vielleicht der Fall gewesen wäre


Für einen angeblichen Augenoptikermeister mit angeblich so viel Berufserfahrung müsste es ein Leichtes sein, meine getroffenen Aussagen wissenschaftlich fundiert zu widerlegen, sollten diese falsch sein.

Also keine weiteren Ausflüchte, sondern "Butter bei de Fisch".
Jungholtz
Stammgast
#107 erstellt: 22. Feb 2012, 12:47
Du schnallst es einfach nicht. Können dir deine geschätzten 'Kollegen' nicht mit ein paar stichhaltigen Befunden weiterhelfen?

Im Kern behauptest du, für die Fachwelt sei klar, dass ein zu naher Betrachtungsabstand 'schlecht für die Augen ist'. Ferner sei erwiesen, dass das Sehen bei zu wenig Licht ebenfalls den Augen schade. Allerdings werden hierfür weder nachprüfbare Befunde angegeben, noch wird erläutert, inwiefern ein zugegebenermaßen angestrengtes Sehen irgendwelche pathologischen Zustände begründen kann. Und genau hierauf zielt die Kritik, die du nicht mal im Ansatz aufgreifst. Du bist hier derjenige, der vorgibt, bestimmte Feststellungen gehörten zum allgemeinen Fachwissen. Deshalb musst du diese Behauptungen auch belegen oder zumindest in logisch nachvollziehbarer Weise darlegen.

Ich habe in einer ersten Annäherung bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Myopie (fast) nichts über pathologische Konsequenzen eines 'falschen Sehens' finden können. Allenfalls in der Rubrik Kurzsichtigkeit könnte man bei einigem Wohlwollen den Eindruck gewinnen, dass angestrengtes Sehen wie beim Lesen, Computer etc. über längere Zeiträume zu physiologischen Auffälligkeiten führen kann, die allerdings keinesfalls als krankhafte (pathologische) Zustandsformen zu verstehen sind.

Meinst du also nun den 'Akkomodationsspasmus', die 'Dämmerungsmyopie' und/oder die 'Induzierte Formdeprivationsmyopie'? Erhelle uns doch bitte. Wenn du hierzu deine 'Kollegen' um Rat Fragen würdest, könnten wir die Diskussion ja vielleicht doch noch sinnbringend weiterführen.
pspierre
Inventar
#108 erstellt: 22. Feb 2012, 13:05




An den Flaschengeist, oder wo er sich auch sonst so wähnt zu sein .......


Was soll es bedeuten, was sollte es mir sagen, gibt es dazu auch eine deutsche Übersetzung?


Versuche es doch zunächst mal mit der deutschen Übersetzung deines eigenen Nicknamens... (oder brauchst Du da auch Hilfe ) ....vlt kommst Du dann, wie wohl alle andern eh schon, ja auch drauf.

Sorry, sollte nur ein Scherz sein, der aber wohl offenbar nicht verstanden wurde.....vergiss es gerne einfach......

Zur Sache:

....sitzt man zu nahe dran, sieht man alles, aber schadet seinen Augen...


Bitte konkretisiere und beschreibe den "Schaden" in seiner Auswirkung auf das "Auge", dann unterhalten wir uns darüber,


Und wenn man dann seinem Fernsehkonsum nicht im Griff hat und oft sehr lange vor der Glotze sitzt, kann es später mal sein das man eine Brille benötigt, und das eher als es sonst vielleicht der Fall gewesen wäre


An welche konkreten Faktoren einer Wechselwirkung , die nachweislich aus diesem Grunde zu bitte welcher Fehlsichtigkeit führen soll, deren Korrektur dann dauerhaft das Tragen einer Brille nötig machen soll, denkst du denn da?

Ohne einen konkreten Anhaltspunkt, was da passieren soll kann es auch keine Konkreten Antworten geben. Wenn Dir diese Anhaltspunkte, auf die man eingehen könnte selbst nicht bekannt sein sollten, (wovon ich ausgehe) warte ich gerne solange, bis Du Dich in dem Umfeld, aus dem Du deine Aussagen inhaltlich beziehst, kundig gemacht hast.

Der Kausalzusammenhang, wie Du ihn beschreibst, ist wissenschaftlich nicht beschrieben, weil es ihn nicht gibt.
Man wird also auf zu Grunde liegende Einzelaspekte eingehen müssen, die zu der Behauptung geführt haben.
Eine gewisse Bringschuld muss ich Dir da also schon abfordern.

Soviel vorweg:
Sorry...,aber es gibt gibt keine Faktoren aus dem "Gebrauch" eines (menschlichen) Auges, die an einem Enzelindividuum eine Rückkoppelnde Wirkung auf die Ausbildung einer langfristigen und nicht mehr rückführbaren Ametropie bzw Brechnungsfehlsichtigkeit haben würde, die nicht nur kurfristigen, bzw flüchtigen Charakter hätte.
(Prinzipielle Veränderungen am Auge, die aus Einflüssen des Gebrauchs unter bestiimmten Bedingungen und Anforderungen herrühren könnten, sind lediglich über einen gewissen Evolutionsdruck über viele Gernerationen denkbar.)

Publikationen , die das Gegenteil behaupten, entstammen prinzipiell der Regenbogenpresse, und nicht der Fachpresse.
Entsprechende Buchveröffentlichungen stammen idR von Autoren, die als Argumentationsansätze idR nicht wiesenschaftlich anerkannte Denklphilosopien herannziehen.

So etwa in der Qualität:
"Ich konnte durch Augentraining nach DR.XYZ die Brillenstärke für die Korrektion meiner Kurzsichtigkeit um 1 Dioprie verringern, und brauche wahrscheinlich demnächst gar keine Brille mehr .
Das können Sie auch!
Wie erfahren sie im Buch Bla Bla Bla von Bla Bla Bla erschienen im Bla Bla Bla-Verlag "Grüne Wiese" . Hier direkt zu bestellen , zum nur für Sie derzeit reduzierten Preis von Schlagmichtot, und weiterem bla bla bla."

Also bitte keine Folgediskussion auf so einer Basis anzetteln ..das wäre lächerlich.

Um zur umgangsprachlichen Deeskaltion und Sachlichkeuit im weiteren Verlauf beizutragen, werde ich auf die recht persönlichen, und zum Teil diffamierenden Kommentare zu meiner Person oder Qualifikation nicht eingehen...da kann sich, wenn es im weiteren Verlauf notwendig werden sollte, von mir aus die Moderation drum kümmern , wenn sie es für notwendig erachtet ...an mir perlt es bis dahin es ab

mfg pspierre
pspierre
Inventar
#109 erstellt: 22. Feb 2012, 13:19
Crossposting...ich hab noch geschrieben und musste wegen 2 Kunden 2 mal unterbrechen...darum war dein posting vor meinenm draussen....


.....Meinst du also nun den 'Akkomodationsspasmus', die 'Dämmerungsmyopie' und/oder die 'Induzierte Formdeprivationsmyopie'? Erhelle uns doch bitte. Wenn du hierzu deine 'Kollegen' um Rat Fragen würdest, könnten wir die Diskussion ja vielleicht doch noch sinnbringend weiterführen.




Optimist! Du gest also davon aus, dass er das Verstanden hat

Na ja, geben wir ihm eine Chance.

Und um ehrlich zu sein:
Welche Unterzusammenhänge unter "Formdeprivationsmyopie" gemeint sind muss ich sogar selbst erst gleich mal nachschlagen.
(Inhaltlich wird es mir sicherlich nicht fremd sein--mal sehen, was ich dazu finde ....gebe ja zu dass mein Fachstudium gut 23 Jahre her ist ...ich muss also nicht jede Wortschöfung kennen, die Unteraspekten, die damals sicherlich auch schon bekannt waren, einen wohl neueren Oberbegriff gibt.)

Danke übrigens , für Deinen Beitrag

mfg pspierre


ps: edit
Zur "Formdeprivationsmyopie" :
Warum nicht gleich die "Linsen-induzierte Myopie" benutzen, .... da weis doch (fast) jeder wenigstens gleich worum es geht ......obwohl man im Verlauf einer Augenprüfung man vor dem Probanden/Kunden nicht mal diese einfache Bezeichnung benutzen sollte, weil selbst die noch eher vorm Laien wie "Fachchinesisch" wirkt.
Auf jeden Fall Danke für die fachterminologische "Auffrischung"


[Beitrag von pspierre am 22. Feb 2012, 14:37 bearbeitet]
Mr_Martin
Ist häufiger hier
#110 erstellt: 22. Feb 2012, 13:38
Optimale Sehabstände:

– Wenn der Bildschirm durch deinen Atem beschlägt, bist du zu nah.

– Wenn du Brad Pitt von Gundula Gause nicht mehr unterscheiden kannst, zu weit.


[Beitrag von Mr_Martin am 22. Feb 2012, 13:39 bearbeitet]
Jungholtz
Stammgast
#111 erstellt: 22. Feb 2012, 13:41
Ich denke, wir sollten dem 'Geist' nun etwas Bedenkzeit einräumen, damit er sich in seinem Umfeld näher informieren kann.

In der Zwischenzeit möchte ich auf folgenden Artikel hinweisen http://www.aoa.org/documents/CPG-15.pdf, dort insbesondere auf die Ausführungen in Kapitel II, Abschnitt B, Punkt 2c auf Seite 23. Interessant finde ich, dass der offenbar empfohlene Betrachtungsabstand zum TV 5-6 Fuß, also 1,5 bis 1,8 m betragen sollte, und das ohne Angabe der Displaygröße.

Was meint ihr?

Übrigens bin ich selbst stark kurzsichtig und beschäftige mich auch beruflich viel mit Text- und Bildschirmarbeit, sodass ich eine gewisse Korrelation zwischen Myopie und angestrengtem Sehen nicht abstreiten möchte. Ich kann meinen HK-Konsum und eventuell darauf zurückzuführende Beeinträchtigungen jedoch unmöglich von der sehr viel massiveren Belastung durch arbeitsgebundenes Lesen und meiner zuvor durchlaufenen Ausbildung (insgesamt ca. 30 Jahre) abgrenzen, sodass ein Kausalzusammenhang reduziert auf HK-Konsum schlichtweg nicht hergestellt werden kann, jedenfalls nicht in statistisch signifikanter Weise.


[Beitrag von Jungholtz am 22. Feb 2012, 13:43 bearbeitet]
pspierre
Inventar
#112 erstellt: 22. Feb 2012, 15:15
High


hinweisen http://www.aoa.org/documents/CPG-15.pdf, dort insbesondere auf die Ausführungen in Kapitel II, Abschnitt B, Punkt 2c auf Seite 23. Interessant finde ich, dass der offenbar empfohlene Betrachtungsabstand zum TV 5-6 Fuß, also 1,5 bis 1,8 m betragen sollte


Hmm

Das steht was über Orthokeratologie..... Eine Sau, die derzeit auch durch das Umfeld den Anpassung formstabiler Kontaktlinsen getrieben wird...... wozu ich sagen möchte, das ich mir das meinem eigenen Auge nicht antun würde, und Versuche mit Kunden in dieser Richtung grundsätzlich ablehne...auch wenn man das von Kundenseite intensiv nachfragen würde ...........

zum Thema:
Wo kommen die Sehabstände (5-6 Fuss) her
Sorry, aber ich will mich nicht durch den gsamten englischen Text ackern......


Übrigens bin ich selbst stark kurzsichtig und beschäftige mich auch beruflich viel mit Text- und Bildschirmarbeit, sodass ich eine gewisse Korrelation zwischen Myopie und angestrengtem Sehen nicht abstreiten möchte. Ich kann meinen HK-Konsum und eventuell darauf zurückzuführende Beeinträchtigungen jedoch unmöglich von der sehr viel massiveren Belastung durch arbeitsgebundenes Lesen und meiner zuvor durchlaufenen Ausbildung (insgesamt ca. 30 Jahre) abgrenzen, sodass ein Kausalzusammenhang reduziert auf HK-Konsum schlichtweg nicht hergestellt werden kann, jedenfalls nicht in statistisch signifikanter Weise.


Das werden wohl in erster Linie idR nur vorrübergehende leichte Verschiebungen der Akkomodationsruhelage sein.
......ist normal und natürlich.

Auch treibt man solches Klientel bei einer unsensibel durchgeführten Refraktionsbestimmung zur Anfertigung einer Sehhilfe eher leicht in eine unsinnige Überkorrektur ihrer Myopie .....sind die an sich zu starken Gläser dann erst mal verbaut, und werden ggf über Jahre getragen, könnte mann ggf über eine erst letzlich dadurch induzierte Langzeitauswirkung diskutieren.
Das sind aber eher Anfängerfehler, die einem mit zu wenig Erfahrung schon mal unterlaufen können (mache lernen es aber auch nie ). Geringe Überkorrekturen bleiben aber unbedenklich....müssen aber auch nicht sein.
Spätestens wenn am ggf später mal an den "richtigen" Optometristen seines Vertrauens gerät, werden überhöhte Anteile aber idR wieder erkannt und zurückgeführt....ggf aber über mehrer Schritte in längeren Zeitabständen .

Allgemein kann man zum Sehen in der Nähe aber sagen:
Man müsste es schon sehr toll auf sehr kleinen Abständen treiben,dass die neuronale Antriggerung des Ciliarmuskels in seiner Grundennervation auf lange Zeit ggf nur noch zum Teil wieder rückführbar wäre.
Und selbst wenn , werden diese Anteile spätestens mit nahender oder einsetzender Presbyopie idR wohl wieder weitestgehend losgelassen.

Das sind die ca ab 38-40-Jährigen Myopen, deren Augen auf einmal wieder volkssumgangssprachlich "besser" werden (schwächere Gläser bekommen) oder, obwohl doch noch deutlich unter 45 Jahren alt,, gleiche Symptome wie bei einer echten Presbyopie(Alterssichtigkeit) zeigen, wenn beim Sehen in der Nähe die "Arme nicht mehr lang genug sind".

Falscher und gleichzeitig exzessiver Gebrauch von Lichtmikroskopen und vergrössernden Sehhilfen allgemein , und über ggf viele Jahre, bei denen das Auge aktiv in den Strahlengang der Geräte eingebunden ist, können aber schon Effekte erzeugen , und sich gff wiederum über Jahre auswirken.

Bezogen auf Sehabstände am TV ist das aber alles absolut irrelevant.....es sei denn ,dass wie bereits angemerkt, das Display beim Ausatmen beschlägt....

Alles was oberhalb eines guten Meters liegt, sollte bezüglich relevanter echter Langzeitwirkungen absolut unbedenklich sein.

so...ich hab hier noch ein paar Brillen in der Werkstatt stehen, die müssen fertig werden ...in bin noch so ein Klassiker der Zunft, der wirklich noch alles selbst und (fast) alleine macht.


mfg pspierre


[Beitrag von pspierre am 22. Feb 2012, 15:44 bearbeitet]
Jungholtz
Stammgast
#113 erstellt: 22. Feb 2012, 15:42
Denke ich auch. Im Artikel ist es übrigens die Seite 37, welche der 22. Seite des PDFs entspricht. Der kurze Absatz trägt den Titel "Vision Therapy and Visual Hygiene". Die dortigen Empfehlungen zur Verbesserung der 'visuellen Hygiene' (d.h. Lesebedingungen und Lifestyle) lassen sich wie folgt übersetzen:

1. Beim Lesen und Verrichten intensiver Arbeit im Nahbereich sollte alle 30 Minuten eine Pause eingelegt werden. Während der Pause aufstehen und aus dem Fenster schauen.

2. Beim Lesen sollte man einen vernünftigen Abstand einhalten. Dieser entspricht der Entfernung zum Ellenbogen eines ausgestreckten Armes, dessen Faust die Nase berührt.

3. Es sollte beim Lesen auf ausreichende Belichtung geachtet werden. Besser ist diffuses Licht von hinten ohne Blendwirkung.

4. Lesen oder andere visuelle Arbeit sollte in einer entspannten und aufrechten Position erfolgen.

5. Man sollte sich ein Limit für die Zeit, die vor der Glotze oder einem Videospiel verbracht wird, setzen, wobei ein Betrachtungsabstand von 5 bis 6 Fuß einzuhalten wäre.

Soweit die Empfehlungen, die sicherlich vernünftig sind. Allerdings gibt es keinerlei Befunde dafür, dass Myopie durch diese Handlungsempfehlungen beeinflusst werden könne.

Bis zum Beweis des Gegenteils braucht hier wohl nicht weiter recherchiert zu werden, es sei denn, der 'Geist' möchte die Relevanz seiner Ausführungen in psychovisueller Hinsicht verstanden wissen. Allerdings würde hier wohl keine Sehhilfe im usrpünglichen Sinne weiterhelfen.


[Beitrag von Jungholtz am 22. Feb 2012, 15:43 bearbeitet]
pspierre
Inventar
#114 erstellt: 22. Feb 2012, 15:48

Bis zum Beweis des Gegenteils braucht hier wohl nicht weiter recherchiert zu werden, es sei denn, der 'Geist' möchte die Relevanz seiner Ausführungen in psychovisueller Hinsicht verstanden wissen. Allerdings würde hier wohl keine Sehhilfe im usrpünglichen Sinne weiterhelfen.


richtig.....Bretter gibts beim Schreiner....wer will, dem montiere ich da jedoch gerne Bügel zur Erhöhung des Tragekomforts dran

mfg pspierre
Passat
Inventar
#115 erstellt: 22. Feb 2012, 23:54

GHOST_IN_THE_MACHINE schrieb:

Zu Nah dran und dann evtl. noch in abgedunkelten Raum ist schon sehr anstrengend und schlecht für die Augen. Wird Dir jeder Augenarzt bestätigen.

Von trockenen Augen bis zu starken Augenschmerzen ist da alles möglich.

Vor allem der ständige Wechsel bzw. geflacker zwischen hell und dunkel z.B. bei Actionfilmen und Computerspielen belastet die Augen sehr.


Das hat gar nichts mit dem TV an sich oder dem "Geflacker" zu tun.

Trockene Augen haben ihre Ursache darin, das die Leute einfach "vergessen", ab und zu zu blinzeln.

Und die Augenschmerzen haben ihre Ursache darin, das die Augen auf eine Ebene und in eine Richtung fokussiert sind und die Augenmuskeln nichts zu tun haben.

Man kann z.B. auch 1 Stunde lang auf ein Bild an der Wand starren. Da gibts kein "Geflimmer" etc., aber auch da bekommt man die gleichen Probleme: Trockene Augen und Augenschmerzen.

Oder halte mal z.B. dein Arm oder Bein 1 Stunde absolut still.
Da wirst du dann auch irgendwann Schmerzen bekommen, auch wenn Bein/Arm irgendwo drauf liegen.
Es ist völlig unnatürlich für Muskeln, nichts zu tun.
Selbst im Schlaf arbeiten die Muskeln.

Grüsse
Roman
GHOST_IN_THE_MACHINE
Stammgast
#116 erstellt: 23. Feb 2012, 00:38
@Passat

Dank für Deine Ausführungen.
GHOST_IN_THE_MACHINE
Stammgast
#117 erstellt: 23. Feb 2012, 03:10

BigBlue007 schrieb:
Also ich verstehe alles. Könnte natürlich daran liegen, dass wir beide gleichermaßen von vielen hier als kleine (oder große?) Forenärsche gesehen werden...

Gegen das Problem, dass Niveau von unten betrachtet oft wie Arroganz aussieht, habe ich zugegebenermaßen auch noch kein probates Mittel gefunden. Eigentlich suche ich aber auch gar nicht danach... :D


Eigenlob stinkt nicht nur, sondern ist auch wenig niveauvoll.

Das immer wieder betonen, man befände sich auf einem hohen Niveau bzw. hätte überhaupt eines, ohne ein solches auch nur definieren zu können, deutet auf maßlose Selbstüberschätzung, übersteigertes Geltungsbedürfnis, und schließlich auf einen stark ausgeprägten Minderwertigkeitskomplex hin.

Derjenige der wirklich Stil und Niveau hat, hat es nicht nötig Andere laufend darauf hinzuweisen und dies öffentlich zur Schau zu stellen, schon gar nicht anonym in einem Internetforum.

So ein Verhalten hat nun rein gar nichts mit Stil und Niveau zu tun, sondern ist einfach nur peinlich und allenfalls therapiebedürftig.


[Beitrag von GHOST_IN_THE_MACHINE am 23. Feb 2012, 06:20 bearbeitet]
pspierre
Inventar
#118 erstellt: 23. Feb 2012, 12:52
Nehmen wir das mal als Aufhänger :


Trockene Augen haben ihre Ursache darin, das die Leute einfach "vergessen", ab und zu zu blinzeln.


Eigentliche Ursache ist idR eine nicht (mehr) ideale Chemie (Zusammensetzung) der eigenen Tränenflüssigkeit. Häufigst Mangel an zB. Muzinen und Schleimstoffen, die zum einen als Dampfsperre eine zu schnelle Abdampfung verhindern sollen, und zum anderen als natürlicher Schmierstoff beim Liedschlag helfen)

Kommen Umstände dazu, die die Blinkrate(Liedschläge/min)zusätzlich herabsetzen, hat dieses Klientel mit einer erhöhten Abdampungsrate zu kämpfen.
Der kurzzeitig aufreissende Tränenfilm wiederum tut der Hornhaut in wahrsten Sinne sdes Wortes kurz weh, und es wird reflektorísch sofort die Hauptphase der Tränenflüssigkeit nachproduziert....Kochsalzlösung.....Dabei geht aber die Konzentration der Stoffe die die Qualität der Tränenflüsigkeit ausmachen, kurzfristig noch weiter zurück...
Die verdünnte Suppe verdampft noch leichter, die nächste Antrocknung mit reflektorischem "Triefauge" verschlechtert die Tränenflüssigkiet weiter...und so nennt man diesen Teufelskreis immer nasser Triefaugen, dann das Syndrom des "Trockenen Auges"

Diesen Kreislauf durchbricht man am einfachsten, indem das -Auge für längere Zeit geschlossen bleibt.

Bei jedem Menschen geht bedingt durch seine Innere Uhr die -Tränenflüssigkeitsmenge aber auch ab ca 18-20 Uhe spürbar zurück.

Konzentriertes mentales Arbeiten bei gleichzeitig wenig Blickrichtungswechseln senkt statistisch nachweislich die -Blinkrate.

Trockene Raumluft im gut geheizten Kinokeller oder Büro trägt auch zu Problemen bei.

Hauptauslöser einer negativ verlaufenden Reflexkette ist aber signifikant die ggf momentan oder generell defizitäre chemische Zusammensetzung der Träenflüssigkeit als natürliche Veranlagung des Betroffenen.

Sprich dem Einen macht Extremglotzerei irgend wann Probleme am visuellen Wahrnehmungsapparat...anderen wiedrum überhaupt nicht !

Die Extremglotzerei ist also nicht als DER auslösende Faktor anzusehen, sondern eher als negativ behaftetes Umfeld, des eh von der Problematik selbstinduziert Betroffenen.

Wobei wir weiderum bei der eigenlichen Causa der Diskussion angelangt sind.


Zu Nah dran ........ u

......Von trockenen Augen bis zu starken Augenschmerzen ist da alles möglich.


...ist als alleinig oder hauptauslösende Ursache der empfundenen Problematik also an sich nicht zu halten !


Vor allem der ständige Wechsel bzw. geflacker zwischen hell und dunkel z.B. bei Actionfilmen und Computerspielen belastet die Augen sehr.


Den Augen ist es relativ egal...Sie beeinträchtigt das bio-physikalisch nicht in bedenklicher Weise, und sie erleiden dadurch wohl keinen dauerhaften Schaden , solage die absolute Strahlungsstärke in ihren Spitzen keine physikalischen Spitzen erreicht, die die Netzhaut verkokeln...was man bei einem -TV-Gerät aber ausschliessen kann.

Gestresst ist lediglich das Sehzentrum, und er ganze Reflektorische Apparat der da dran hängt.
Der mag das nicht und signalisiert dem Körper, dass er das auf Dauer nicht mag...ggf mit den ganzen Feld der üblichen astenopischen Beschwerden.
Augen zu oder Schlafen, und am nächsten Tag ist das Sehzentrum wieder fit...ein Vollsuff ist garantiert -kritischer für den Gesamtorganismus.

Leiglich Foltermethoden, mit künstlich verhindertem Liedschluss und stundenlangen Stroboskoplichtattacken höchster, gerade noch vertäglicher Leuchtdichten ohne ausreichende Regenerationsphasen könnte ein Gehirn in die Blödheit und den Wahnsinn mit bleibenden Folgeschäden treiben.

Solange man den Körper aber nicht seiner natürlichen Schutzmechanismen beraubt, wird die Aktion "Extremstglotzen unter wiedrigen Bedingungen" vom Organismus freiwillig "abgeschaltet", bevor Schäden am neuronalen oder gar biophysikalischen Apparat entstehen können.
Spätesten mit triefenden,natürlich Reflexen folgenden gschlosenen Augen , Kopfweh , Erbrechen und destabilisierztem Kreislauf oder sonstigen Astenopischen Beschwerden wird man ja wohl den Kinokeller verlassen und dem Körper gönnen , was er zum normalen Funktionieren braucht.....eine natürliche Regenerationsphase, aus der er ohne final andauerende Beeinträchtigungen wieder fit hervorgeht.

Die Ableitung, dass das dann auch noch zur dauerhaften Notwendigkeit, eine Brille überhaupt, oder ggf verfrüht tragen zu müssen, führen soll, findet auch hier absolut keine Wirkmechanismen, die das auch nur in Ansätzen denkbar oder nachweisbar erscheinen lassen könnten.

Das nicht fundierete Erkennen von Auswirkungen und Ursachen, und zufällig duplizitärem Auftreten andere Ereignisse führt dann zu den pseudowissenschaflichen Erkenntnissen, die einmal von so einem Schlaumeier in der Regenbogenpresse abgedruckt, zu den Un und Halbwahrheiten des Volkglaubens führen, denen man doch leicht und willig ohne eigenes wirkliches Nachdenken folgen kann.....Es stand ja schliesslich in der Zeitung...also muss auch was dran sein...........

Wenn man den Protagonisten dieser geistigen Ergüsse nicht entschieden entgegentritt, führt das in unserer heutig vernetzten Medienwelt ruck zuck zu einer intellektuellen Degeneration vor allem der Gesellschaftlichen Basis .

Wenn früher mal einer Dummes Zeug geredet hat, beschränkte sich das idR auf sein direktes eher kleines Umfeld, und der Schaden war natürlich begrenzt.....heute kann jeder jeden Mist ins Netz stellen ....das ist aus meiner Sicht noch viel schlimmer , als wenn er mal in irgend einer Zeitung steht, deren buntes Papier zum Glück irgend wann mal vergammelt.....auf zB facebook konserviert sich einmal losgelassener geistiger Dünnpfiff auf ewig, und ist obendrein noch quasi viraler Ausbreitung ausgeliefert.

Wenigstens hier sollte das nicht passieren


mfg pspierre


[Beitrag von pspierre am 23. Feb 2012, 13:32 bearbeitet]
Jungholtz
Stammgast
#119 erstellt: 23. Feb 2012, 14:51
In diesem Sinne - öfter mal ein Auge zudrücken.
BigBlue007
Inventar
#120 erstellt: 23. Feb 2012, 16:46

GHOST_IN_THE_MACHINE schrieb:
Eigenlob stinkt nicht nur, sondern ist auch wenig niveauvoll.

Dies ist in erster Linie eine Frage des Standpunkts.

Ansonsten stimme ich Deiner Selbsteinschätzung, soweit man das aus der Ferne beurteilen kann, im Wesentlichen zu.


[Beitrag von BigBlue007 am 23. Feb 2012, 16:49 bearbeitet]
GHOST_IN_THE_MACHINE
Stammgast
#121 erstellt: 23. Feb 2012, 23:37

BigBlue007 schrieb:

GHOST_IN_THE_MACHINE schrieb:
Eigenlob stinkt nicht nur, sondern ist auch wenig niveauvoll.

Dies ist in erster Linie eine Frage des Standpunkts.

Ansonsten stimme ich Deiner Selbsteinschätzung, soweit man das aus der Ferne beurteilen kann, im Wesentlichen zu.


Falsch, des Niveaus, das man hat, auf dem man sich befindet bzw. nicht befindet.

Genau die Antwort, die ich von Dir erwartet hatte.

Ganz schwache Antwort.


BigBlue007 schrieb:

Gegen das Problem, dass Niveau von unten betrachtet oft wie Arroganz aussieht, habe ich zugegebenermaßen auch noch kein probates Mittel gefunden. Eigentlich suche ich aber auch gar nicht danach... :D


Und so oft wie Du diesen niveaulosen Spruch bringst, musst Du es aber dann doch sehr nötig haben.

Tja, da ist wohl einer doch nicht so schlau wie er immer gedacht hat.

Und jeder hier kann es sehen.

Klares Eigentor.

Sauber in die eigene Falle getappt, über die eigene "Schlauheit" gestolpert.

Ausgespielt, Game Over, fertig aus.


PS: Allein dieser Thread ist da sehr aufschlussreich, für den, der ihn versteht zu lesen.

http://www.hifi-foru...m_id=124&thread=3629

Den manch einer hauptsächlich zur eigenen Selbstdarstellung nutzt, sein Image zu pflegen, sein Ego zu stützen.

Auf fast jeder Seite muss dort ein Selbstdarsteller seinen mehr oder weniger guten "Senf" dazugeben.


[Beitrag von GHOST_IN_THE_MACHINE am 23. Feb 2012, 23:41 bearbeitet]
BigBlue007
Inventar
#122 erstellt: 24. Feb 2012, 00:36
Jetzt hast Du Dir soo viel Mühe mit Deinen Recherchen gegeben, und trotzdem ist es völlig sinnlos, weil es kein Schwein interessiert, am allerwenigsten mich. So ein Jammer aber auch...

PS: Mit welcher Art von Dateneingabegerät arbeitet man eigentlich, wenn man jeden Satz in einen eigenen Absatz packen muss? Oder ist das für Leute von eher schlichtem Gemüt gedacht, damit es besser lesbar ist? Es kommt ja auch von einem solchen.


[Beitrag von BigBlue007 am 24. Feb 2012, 00:40 bearbeitet]
GHOST_IN_THE_MACHINE
Stammgast
#123 erstellt: 24. Feb 2012, 00:39
Auch diese "tolle" Antwort habe ich von Dir erwartet.

Von nichts, von mehr Schein als Sein, kann halt auch nichts kommen.

So einfach ist das.

PS: 2258 war der Zählerstand als ich den Beitrag Nr.121 eingestellt hatte, jetzt steht der auf 2412.


[Beitrag von GHOST_IN_THE_MACHINE am 24. Feb 2012, 20:36 bearbeitet]
Duke44
Inventar
#124 erstellt: 24. Feb 2012, 04:37
Mal bitte wieder zum Thema zurückkehren.

Danke.

Gruß Duke44
HF-Moderation
Jungholtz
Stammgast
#125 erstellt: 24. Feb 2012, 11:34
Nachdem sich der 'Geist' nun etwas Luft verschaffen konnte stellt sich die Frage, inwieweit er seine vorhergehenden Behauptungen zu den Augenschäden unter Berücksichtigung der mittlerweile erfolgten dezidierten Beiträge und Referenzen zu untermauern beabsichtigt. Wäre doch schade, wenn dieser Teil der Diskussion in der Niveauregulierung unterginge.
Pollux51
Neuling
#126 erstellt: 25. Feb 2012, 16:22
Wer sich genauer informieren will kann ja mal hier schauen http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/index.html
BigBlue007
Inventar
#127 erstellt: 25. Feb 2012, 23:04
Der Link wurde bereits gepostet. 2x sogar.
pspierre
Inventar
#128 erstellt: 26. Feb 2012, 12:01
Das ist auch nur wieder eine von diesen unsinnigen, von mir schon mehrfach kritisierten Abakus-Seiten, die sich ein pseudointelligenter Pixelzähler und wohl HDTV-Freak mit rudimentär-matehmatischen Grundkenntnissen ausgedacht hat.

Grösstes Manko, wie bei fast all diesen "mach mich Dumm-Rechenhilfen" ist, dass die Qualität der induviduellen Sinneswahrnehmung, die hier statistisch relevant noch mit einem Faktor irgendwo zwischen ca x0,5 bis ca x1,5 einfliessen müsste, nicht berücksichtigt ist.
In dieser Bandbreite vom "Ungenauigkeit" liegenb wohl geschätzte 80% des relevanten Probandenklientels.

Selbst wenn sie berücksichtigt wäre
(es gab mal einen Rechner..leider hab ich den Link nicht mehr....)
ist die Ungenauigkeit der Selbsteinschäztung der einzelnen Anwender so hoch , dass man wiederum mit hoher Wahrscheinlichkeit spontan nicht zu einem leidlich vernünftigen Ergebnis käme.

Und selbst wenn "ermittelte Angaben" zur eigenen Sehfähigkeit demenigen angeblich bekannt wären, müsste deren seriös anwendbare Aussage zunnächst mal auf einen fachlich fundierten Prüfstand stellen , wo man in den meisten Fällen feststellen würde, dass hier noch einige Missverständnisse und ggf grobe Ungenauigkeiten zunächst mal aus dem Wege zu räumen wären, bevor man hieraus ableitbar brauchares Zahlenmatrial leidlich vernünftig in eine Berechnung einbeziehen könnte.

Mal ehrlich:

Einziges, was man dem Urheber der verlinkzen Site bezüglich der dort angebotenen TV-Sitzabständsberechnung zu Gute halten und bestätigen kann ist, dass er offenbar eine Java-Site programmieren kann.

Sorry aber, wenn alles im Leben so einfach wäre, wie es einem hier verkauft wird, wäre es keine Herausforderung mehr.
(Die anderen Beratungs-Beiträge des Links hab ich mir nicht angeschaut)



mfg pspierre


[Beitrag von pspierre am 26. Feb 2012, 12:05 bearbeitet]
JuergenII
Inventar
#129 erstellt: 28. Feb 2012, 11:40

pspierre schrieb:
Das ist auch nur wieder eine von diesen unsinnigen, von mir schon mehrfach kritisierten Abakus-Seiten, die sich ein pseudointelligenter Pixelzähler und wohl HDTV-Freak mit rudimentär-matehmatischen Grundkenntnissen ausgedacht hat.

Respekt pspierre!

Wenn Du so weiter machst, dann wird die Krone der überheblichen Besserwisserei schon bald vom großen Blauen an Dich übergeben.

Unbestrittener Fakt ist nun mal, dass native HD Bilder dank einer höheren Auflösung einen geringeren Sehabstand möglich machen. Um den soviel beschriebenen HD-Effekt auf den gängigsten Bildschirmgrüßen wirklich zu erkennen, muss man schon verdammt nah an den Flachbildschirm kommen. Wäre ja alles kein Problem , gäbe es da nicht noch die Standardauflösung mit zum Teil mieser Datenrate, die, wenn man von den ÖR-Sendern absieht, im Lager der Privaten häufig anzutreffen ist. Diese von Dir abwertend bezeichneten "pseudointelligenten Pixelzähler" Seiten geben durchaus einen vernünftigen Anhaltspunkt. Dass ganze wird zum Großteil nur wieder zur Makulatur - und da spielen die individuellen Sinneswahrnehmungen nur eine geringe Rolle - wenn man in den eigenen 4 Wänden gar keine Möglichkeit hat, die Geräte optimal aufzustellen, bzw. eine vernünftige Schirmgröße für den vorhandenen Sehabstand unterzubringen.

Sorry aber, wenn alles im Leben so einfach wäre, wie es einem hier verkauft wird, wäre es keine Herausforderung mehr.

In dem Fall ist es ja wirklich nicht schwer. Will ich überwiegend nur mehr nHd sehen, dann wird wohl das Gerät entsprechend dem Sitzabstand entweder größer ausfallen oder man rücke näher an den Schirm heran. Eine große andere Möglichkeit nHD-Vorteile zu erleben gibt es nicht. Ist der SD Anteil noch hoch, muss man eben damit leben, dass das Bild unscharf wirkt (zu naher Sitzabstand oder zu großer Flachbildschirm), oder man wählt einen vernünftigen SD-Sitzabstand, dann wird im Regelfall der nHD Inhalt nicht mehr das ausspielen können was er eigentlich könnte.

So groß ist die Herausforderung jetzt wirklich nicht.

Juergen
Passat
Inventar
#130 erstellt: 28. Feb 2012, 11:45
Es kommt auch auf die Zielsetzung der Entfernungsangaben an.

THX z.B. hat als Zielvorgabe, das man außer dem Bild sonst nichts sieht, d.h. nichts rechts/links/über/unter dem Bildschirm, sondern nur das reine Bild. Natürlich unter der Voraussetzung, das man nicht so nahe dran sitzt, das man schon Pixel sehen kann.

THX kommt da dann auf einen Wert von ca. 1,2 mal Diagonale als optimalen Sehabstand.
D.h. bei einem 50" Bild 75" Sehabstand, das sind 1,9 Meter.

Grüsse
Roman
BigBlue007
Inventar
#131 erstellt: 28. Feb 2012, 18:11
DAS ist dann aber wirklich unsinnig, denn es gibt ja keinen absoluten und für alle Menschen zutreffenden Wert, ab dem man nix mehr um den TV herum sieht. Wenn ich mich 1,9m vor einen 50"er setze, dann sehe ich im Augenwinkel trotzdem noch alles, was rund um den TV herum ist. So nah ran, wie ich müsste, dass das nicht mehr der Fall ist, kann ich gar nicht, jedenfalls nicht ohne dass ich dann jeden Pixel einzeln sehen kann.

Wer denkt sich sowas aus... ?!

JuergenII schrieb:
Respekt pspierre!

Wenn Du so weiter machst, dann wird die Krone der überheblichen Besserwisserei schon bald vom großen Blauen an Dich übergeben.

Das ist auch der Grund, warum wir zwei uns so gut verstehen!
pspierre
Inventar
#132 erstellt: 28. Feb 2012, 18:34
Jürgenll schrieb u.a.:


...und da spielen die individuellen Sinneswahrnehmungen nur eine geringe Rolle - wenn man in den eigenen 4 Wänden gar keine Möglichkeit hat, die Geräte optimal aufzustellen, bzw. eine vernünftige Schirmgröße für den vorhandenen Sehabstand unterzubringen.


Dass die meisten davon (der eh für Sie sehr ungenauen Berechnung) dennoch abweichen, weil der Couchtisch komischer Weise fast immer an der Stelle steht, wo er nach "Berechnung" eigentlich sitzen sollte/wollte, ist doch wieder eine ganz andere Seite der Betrachtung.

Die Abhängigkeit über die individuelle Leistungsfähigkeit der eigenen Sineswahrnehmung bleibt aber unumstösslicher Fakt.
Die Bandbreite der Abweichungen im Ergebnis von diesen 0815-Formeln , ist in statischer Wahhrscheinlichkeit und Relevanz so ausgeprägt gegeben, dass Berechnungen ohne diesen zusätzlichen Faktor, wie du selbst sagst, lediglich einen ungefähren, und auch, wie ich vertrete, nicht selten schlicht im Sinne der Zielsetzung unbrauchbaren "Anhaltspunkt" ergeben.

Eine Rechenhilfe, die in ihrer Publikation aber nicht einmal auf diesen Umstand und seine ggf notwendige Berücksichtigung aufmerksam macht, geschweige ihn denn wenigsten in starker Vereinfachung in die Berechnung einbezieht, täscht der Ganzen Sache eine Sinnhaftigkeit vor, die sie aber definitiv letztlich nicht inne hat.

Schliesst man Vorsatz aus, bleibt nur folgender, zugegeben etwas deftig formulierter Schluss:


Das ist auch nur wieder eine von diesen unsinnigen, von mir schon mehrfach kritisierten Abakus-Seiten, die sich ein pseudointelligenter Pixelzähler und wohl HDTV-Freak mit rudimentär-matehmatischen Grundkenntnissen ausgedacht hat.


Es gibt hier aus meiner Sicht jedoch im Gehalt der Aussage nichts zu relativieren.

Dass und warum sich selbst TV-Hersteller in ihren Katalogen zu so vereinfacht berechneten Enpfehlungstabellen für HDTV hinreissen lassen, die idR aber für die statistisch meisten zur Wahl eines eher tendentiell an sich Grossen Gerätes führen, könnte man auch nochmal auseinanderinterpretieren ........

All diesen, bis ggf zur Unbrauchbarkeit vereinfachten Berechnungen, liegt die theoretisch maximal annehmbare angulare Sehschärfe Zugrunde, die ein Auge theoretisch haben kann,.... und dass ein Pixelabstand am Display das minimum cognosciliae eines visuellen meschlichen Wahrnehmungsappates in der realen Objekterfassung sein kann.

Erstes stellt sich statistisch so gut wie nie ein , und zweites ist schlicht eine für die Praxis falsche, weil zu stark idealisierte, Vorrausetzung.


mfg pspierre


[Beitrag von pspierre am 28. Feb 2012, 18:50 bearbeitet]
Passat
Inventar
#133 erstellt: 28. Feb 2012, 18:54
Diese Sehabstandsempfehlungen gabs doch auch schon lange vor HDTV-Zeiten.
Schon in den 70ern hat man für die damaligen Röhren einen Sehabstand von 3-4 fache Diagonale empfohlen.

Das macht bei einem damals großen 66cm-Schirm dann 2-2,6 Meter.
So nahe hat damals schon niemand vor dem TV gesessen.

Grüsse
Roman
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