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Anschluss von Lautsprechern mit unterschiedlicher Leistung+A -A |
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Autor |
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sirius86
Neuling |
11:11
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#1
erstellt: 06. Okt 2007, |
Hallo! Ich habe eine 15 Jahre alte Technics Stereoanlage. Von einem Bekannten habe ich zwei Yamaha Lautsprecher erhalten, welche ich gerne anschliessen möchte. Nun frage ich mich, ob Probleme oder Schäden auftreten könnten, wenn ich alle vier Lautsprecher gleichzeitig anschliesse, insbesondere wegen der unterschiedlichen Leistungen der Lautsprecher. Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Beste Grüsse, Marco Angaben: Technics Stereoanlage: SE-CA1060E-K, Technics Lautsprecher: input 100W/60W; 6ohm Yamaha Lautsprecher: input 200W/100W; 6ohm Switch Box (Könnte vier Lautsprecherpaare anschliessen und einzeln zuschalten. die funktionsweise ist mir allerdings nicht klar) |
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detegg
Inventar |
11:51
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#2
erstellt: 06. Okt 2007, |
Hi Marco - und willkommen im Forum! ![]() ... normale Endverstärker können Lasten bis ca. 4 Ohm treiben, darunter wird´s eng. Neben den Hauptlautsprechern angeschlossene Boxen liegen parallel an der Endstufe. Bei der angenommenen max. Last von 4 Ohm müssen Haupt- und Zusatz-LS im Parallelbetrieb dann jeweils >8 Ohm haben. Die elektrische Leistungsaufnahme der Boxen in "Watt" ist hier irrelevant. Ein zusätzliches LS-Paar an einem Stereo-Verstärker widerspricht der 2-kanal Wiedergabe von Stereo. Meistens ergibt sich ein undefinierter Klangbrei. Alternative: Neben-LS in einem anderen Raum. Schau´ bitte mal in die BA oder auf die Rückseite des Verstärkers - dort müssten Angaben zur min. Gesamtimpedanz zu finden sein. Gruß Detlef |
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lini
Inventar |
18:17
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#3
erstellt: 06. Okt 2007, |
Marco: Wie Detlef schon erläutert hat, sind zwei Paar 6-Ohm-Boxen im Parallel-Betrieb vermutlich zuviel für die Endstufen in Deiner Technics-Mini-Anlage. Allerdings gibt's auch Lautsprecher-Switchboxen, die zum gleichzeitigen Betrieb zweier Lautsprecher-Paare diese nicht parallel sondern seriell, also hintereinander schalten, sodass sich die Gesamtimpedanz nicht verringert, sondern aufaddiert. Wenn Du so eine serielle Switchbox hast, kannst Du den Versuch durchaus wagen... Neben der von Detlef schon gestellten Sinnfrage bleibt Dir allerdings allerdings auch noch ein weiteres Problem: Die beiden Lautsprecher-Paare können recht unterschiedliche Wirkungsgrade (dB/W) haben und damit bei gleichzeitigem Berieb deutlich unterschiedlich laut aufspielen. Außerdem ist es gerade bei Mini-Anlagen mit mitgelieferten Lautsprechern nicht ganz unüblich, dem Frequenzgangverlauf der Speaker durch entsprechendes Equalizing im Amp auf die Sprünge zu helfen. Sprich: Wenn Du Pech hast, klingen die Yamaha-Lautsprecher an Deiner Technics-Anlage krumm, weil der Verstärker auf die originalen Technics-Boxen abgestimmt ist. Wenn's hingegen nur darum geht, dass Du ein zweites Paar Lautsprecher etwa für eine zweite Hörzone zwar gleichzeitig angeschlossen haben, aber nur abwechselnd betreiben willst: Das sollte mit beiden Arten von Switchboxen gefahrlos funktionieren. In dem Fall bliebe also nur noch das potenzielle Problem der Verstärker/Boxen-Abstimmung... Grüße aus München! Manfred / lini |
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detegg
Inventar |
18:35
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#4
erstellt: 06. Okt 2007, |
... mal schaun´, was Marco antwortet! ![]() Detlef |
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sirius86
Neuling |
21:56
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#5
erstellt: 06. Okt 2007, |
Besten Dank für die Antworten! Die Anlage hat damals etwa 1000 Euro gekostet. Habe sie mittlerweile lieb gewonnen ![]() Die Betriebsanleitung konnte ich nicht finden, bin erst umgezogen und sie liegt vermutlich zuunterst in einer Kiste. Auf der Rückseite der Anlage konnte ich die Angabe 6-8 Ohm finden; also zuwenig für den Widerstand von 2x6ohm. Weil ich mit dem zweiten Lautsprecherpaar tatsächlich eine andere Raumecke beschallen möchte, werde ich zwar alle LS an die Box anschliessen, jeweils aber nur ein Paar zuschalten. Nochmals Danke für die schnelle Antwort. Das Forum hat vielleicht meine Anlage gerettet ![]() Ach ja, was ist bei euch das Kriterium zur Einstufung Anlage/MINI-Anlage? ![]() Grüsse aus der Schweiz, Marco |
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lini
Inventar |
22:18
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#6
erstellt: 06. Okt 2007, |
Marco: Also ich geh da nach dem Format: Alles, was unter klassischer 42-cm-/19-Zoll-Breite liegt, aber noch nicht allzu winzig ist, ist für mich "Mini-" (wenn ganz winzig: "Micro-"). Und dann gäb's noch die Variante "Kompakt-Anlage" - darunter versteh ich die breiten, pultformigen Komplett-Anlagen, die vor allem in den 70er-Jahren recht verbreitet waren. Grüße aus München! Manfred / lini |
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audiophilanthrop
Inventar |
22:28
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#7
erstellt: 06. Okt 2007, |
![]() Die Komponenten sind 28 cm breit, das würde ich eher Midi als Mini nennen - ist aber in jedem Fall 'ne Komplottanlage (mit Flachbandkabel o.ä. fest verbunden), oder? Hat irgendwie was. Meine erste Anlage war eine SC-CH404 für etwa die Hälfte, steht hier abzüglich Tape immer noch im Bastelkeller. Die Lautsprecher sehen doch so übel gar nicht mal aus, aber die Weiche dürfte unter "schlicht und ergreifend" fallen (Kostenfaktor, bei 3 Wegen sowieso). Ein Neuaufbau wäre eine ganz witzige Übung, falls es einen mal in die Lautsprecher-DIY-Abteilung verschlagen sollte. Welcher Aufwand da jetzt wohl weichentechnisch drinsteckt? (Die simplen Zweiwegeriche der SC-CH404 mit Piezo-HT haben nur einen Elko, glaube ich.) Ach ja, ich würde den Umschalter vorsichtshalber nur bei ausgeschaltetem Verstärker umstellen - es wäre zwar selten dämlich, einen kurzschließenden Schalter in so ein Teil einzubauen, aber sicher ist sicher. |
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jan.s
Stammgast |
22:36
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#8
erstellt: 06. Okt 2007, |
was soll der krampf? hol dir nen zweiten verstaerker fuer das zweite boxenpaar. muss ja nichts wichtiges sein. den schliesst du dann an den rec.-ausgang fuers zweite tape an und kannst so sogar die lautstaerke fuer die boxen getrennt regeln. nen kleinen amp sollte man problemlos unter 50,- mit etwa sglueck auch fuer die haelfte bekommen. |
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