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gesucht: fröhliche Kammermusik+A -A |
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Autor |
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Wilke
Inventar |
10:29
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#1
erstellt: 02. Mrz 2010, |
Könnt Ihr mir weiterhelfen: bei dvoraks Kammermusik ist mir aufgefallen, dass es sehr wenige heitere Stücke gibt. Könnt Ihr mir andere Komponisten mit Ihren Werken nennen, die heitere Kammermusik verzeichnen.? gruß wilke |
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Frank1970
Stammgast |
13:23
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#2
erstellt: 02. Mrz 2010, |
Hallo Wilke, spontan fallen mir Mendelssohns Klaviertrios und Schuberts Forellen-Quintett ein. Natürlich gibt es auch hier ruhigere Mittelsätze - insgesamt empfinde ich diese Werke aber schon als recht fröhlich ( wobei ich kaum mit der Dvorak-Kammermusik vergleichen kann, da ich diese kaum kenne). Die Mendelssohn Klaviertrios gibt es z.B. bei Brilliant in einer sehr schönen Aufnahme mit Klara Würtz - z.B. auch in der Masterworks-Box. Das Forellen-Quintett habe ich selbst vor kurzem erneut in dieser Box hier erworben: ![]() ![]() Gibt es zu Zeit im Angebot für 10,99 Euro (5 CDs) im Angebot bei JPC. Was ich bisher daraus gehört habe, gefiel mir sehr gut. Es ist auch noch mehr fröhlichere Kammermusik enthalten… Mit Fortepiano gibt es auch noch diese sehr schöne Aufnahme des Forellen-Quintetts: ![]() ![]() Wobei meine liebste Aufnahme vom Nepomuk Fortepiano Quintet ist diese hier ![]() ![]() Da ist auch einiges an "fetziger" Kammermusik drauf. Und wo ich gerade Onslow lese, da gibt es auch sehr viel schönes (und nicht zu trübsinniges) Z.B. diese hier: ![]() ![]() So, soviel soll erst mal reichen, ehe ich noch weiter abschweife… ![]() Viele Grüße Frank |
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Joachim49
Inventar |
21:45
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#3
erstellt: 02. Mrz 2010, |
Hallo Wilke, im Vergleich zu Beethoven, Schubert oder gar Brahms, ist ja Dvorak gar nicht so 'unheiter' und ich glaube, ganz ehrlich,dass wenn man wirklich grosse Kammermusik hören will, man die Konfrontation mit Melancholie, Trauer, Schmerz und Leid nicht vermeiden kann, selbst wenn das nicht der dominante Tonfall sein muss.Jedenfalls kenne ich keine Kammermusik; die sowohl bedeutend als auch (ausschliesslich) heiter ist. Aber so manche Sätze aus Haydns Quartetten sind ja durchaus heiter, und die Hinweise auf Mendelssohn sind nicht ganze deplaziert, obwohl es in einem der Klaviertrios auch recht dramatisch zugeht. Ich würde empfehlen, es einmal mit der reichen Kammermusik Julius Röntgens zu probieren, wäre der Komponist - ein Verwandter des Entdeckers der Röntgenstrahlen - nicht so fast gänzlich unbekannt. Es gibt halt leider eher wenig Kammermusik die heiter ist, ohne zugleich ein bisschen flach zu sein. Vielleicht sind die, qua Repertoire natürlich ziemlich abgelegenen, Cello Duos von Jacques Offenbach ein guter Tip, wenn man Musik sucht, die gut und heiter ist. Mit freundlichen grüssen Joachim |
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Deukalion
Inventar |
23:27
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#4
erstellt: 02. Mrz 2010, |
Neben den genannten Komponisten fallen mir noch einige Kammermusikwerke von Mozart ein z. B. sein Dorfmusikantensextett = Ein musikalischer Spass KV 522. Mozart macht sich hier ein wenig über dilettierende zeitgenössische Musikerkollegen lustig, genaugenommen also eher ![]() Bei Mozart liegen ja unbeschwerte Heiterkeit und durchscheinende Trauer oder Melancholie oft nahe beieinander, so in seinen Sonaten für Violine und Klavier oder in den frühen Streichquartetten. Aber es ist schon richtig: Bei vielen anderen bedeutenden Kammermusik- Komponisten (Brahms, Beethoven, Schubert, ganz zu schweigen von Schostakovich) würde man zu deren Kammermusik vieles assoziieren nur nicht das Adjektiv "fröhlich". [Beitrag von Deukalion am 02. Mrz 2010, 23:28 bearbeitet] |
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Hörbert
Inventar |
08:30
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#5
erstellt: 03. Mrz 2010, |
Hallo! Hm, bei "heiter" würde mir eventuell noch etwas einfallen, -aber "fröhlich"-? Heitere, helle Werke der Kammermusik gibt es einiges, Beethovens Septett oder Schuberts Oktett würde ich beispielsweise als heitere Musik bezeichen. Aber bei fröhlicher Kammermusik fällt mir eigentlich nichts ein. Allenfalls Prokoffiefs Ouintett Op.39 könnte man in einigen Punkten so bezeichnen. MFG Günther |
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Wilke
Inventar |
09:14
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#6
erstellt: 03. Mrz 2010, |
Vielen dank schon einmal, heitere Kammermusik würde mir ausreichen, muss nicht fröhlich sein. (Gestern kam meine Frau in mein Musikzimmer und fragte mich, als ich Dvoraks Kammermusik hörte, ob jemand gestorben sei ![]() ![]() in Zukunft verhindern... ![]() Danke schon mal für Eure tollen Vorschläge! |
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Kreisler_jun.
Inventar |
12:12
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#7
erstellt: 03. Mrz 2010, |
Dvoraks "Amerikanisches" Quartett ist m.E. eines der "fröhlichsten" Stücke, die ich kenne. Die Mendelssohn-Trios würde ich hier allerdings nicht nennen, das Oktett aber gewiß. Tendenziell sind viele Stücke in gemischten Besetzungen etwas "leichter" und damit oft auch "fröhlicher", z.B. Beethovens Septett, Mozarts Klarinettenquintett und -trio. Zwar ist der Eindruck der "Fröhlichkeit" bei durchaus energischer Musik, besonders der Wiener Klassik, ein wenig verkürzt, aber auch nicht völlig falsch. Daher sind viele Werke unter z.B. Haydns Streichquartetten oder Mozarts und Beethovens Violinsonaten wohl ebenfalls geeignet. Insgesamt kann ich nicht finden, dass Kammermusik im Durchschnitt "düsterer" oder was auch immer wäre als Klaviermusik oder Orchestermusik. JK jr. |
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Wilke
Inventar |
09:02
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#8
erstellt: 07. Jun 2011, |
Danke JK., gestern habe ich mir das amerikanische Quartett angehört: wunderbar, herzlichen Dank ![]() |
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Hörbert
Inventar |
17:20
![]() |
#9
erstellt: 07. Jun 2011, |
Otoul
Neuling |
20:15
![]() |
#10
erstellt: 07. Jun 2011, |
Hörbert
Inventar |
16:22
![]() |
#11
erstellt: 08. Jun 2011, |
Hallo! Ein ähnlich fröhliches Werk gibt es auch von Serge Prokoffiev, das Quintett Op. 39. Auch hier hat man eher den Einduck das es sich um Balettmusik handelt. ![]() MFG Günther |
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