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Trennfrequenzen Loudness+A -A |
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Autor |
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shabbel
Inventar |
17:11
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#1
erstellt: 06. Jan 2022, |
Ich habe hier einen Grundig Stereomeister. Ich versuche, die genaue Funktion der Loudness zu verstehen. C69 müsste eine Höhenanhebung machen. C93 eine Absenkung und C74 die Bassanhebung. Wie berechne ich da die Trennfrequenzen? C74 geht ja gegen Masse. f = 1 / (2 π R C) wäre ja die Formel für einen Hochpass. ![]() |
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Poetry2me
Inventar |
18:59
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#2
erstellt: 06. Jan 2022, |
Echt jetzt? ![]() Ein Baxandall-Netzwerk von dieser Komplexität kann man glaube ich formeltechnisch gar nicht mehr richtig erfassen. Und wenn doch, dann ist das so riesig lang, dass es Dir wahrscheinlich nichts mehr nützt. Bedenke auch, dass dies eine aktive Komponente mit einschließt, weil über C95 (4pF) vom Ausgang der Kathodenschaltung eine Gegenkopplung mitten hinein geht. Wenn eine Faustregel gesucht wird, dann verwende ich immer die jeweils lokal dominanten Pole als Näherung, welche sich aus den zueinander in Reihe befindlichen R und C ergeben. Diesen Tipp hat mir mal mein Praktikumsleiter gegeben, der vorher bei Uher in der Entwicklung gewesen war. Vielleicht ist LTSpice die einfachere Lösung? - Johannes [Beitrag von Poetry2me am 06. Jan 2022, 19:00 bearbeitet] |
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hf500
Moderator |
21:07
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#3
erstellt: 06. Jan 2022, |
Moin, die Berechnung wird erst moeglich, wenn man weiss, wo die Zapfpunkte auf dem LS-Poti liegen. Diese Widerstaende sind dem Loudnessnetzwerk parallelgeschaltet. Die 4pF halte ich fuer den NF-Bereich nicht fuer relevant, er hat bei 20kHz knapp 2M Ohm. Eher wird der der Stabilitaet im Ultraschall-/HF-Bereich dienen. Die wesentliche Bassanhebung liefern R62/C74 bei kleinen Lautstaerken. Ueber C69 (eher Koppelkondensator, massgebend ist C68) werden die Hoehen bei zurueckgedrehtem LS-Steller etwas angehoben. Vielfach sind die Loudnesschaltungen ja nur so gebaut, dass nur die Baesse angehoben werden. C93/R98 schieben noch einen kleinen Hoehenanteil zum unteren Potiabgriff, damit die Hoehen bei kleiner Lautstaerke eben nicht "absaufen". Die eher niederohmige aeussere Beschaltung mit R56/57 legt nahe, dass man ein lineares Doppelpoti verwendet hat, das mit der aeusseren Beschaltung logarithmiert wurde, dem dient auch die im Endeffekt niederohmige Beschaltung des unteren Anbgriffes nach Masse. Das dient dem Gleichlauf, weil es zu der Zeit noch schwierig war, logarithmische Doppelpotis (Tandempotis?) mit kleinem Gleichlauffeher herzustellen. Zumindest, wenn man noch ein Auge auf dem Preis haben musste. 73 Peter wenn ich mal dran denke, muss ich mal nachsehen, ob Grundig die Loudnesskurven in der TI veroeffentlicht hat. |
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shabbel
Inventar |
16:05
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#4
erstellt: 11. Jan 2022, |
Danke Euch beiden. Ich hatte auch schon viel nachgedacht und das eine oder andere modifiziert. Jedenfalls bin ich mit dem neuesten Stand der Modifikationen endlich zufrieden. Der typische Grummelsound ist weg. Der Frequenzgang ist nicht verbogen. Alles sauber und klar. |
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