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wie ist das denn nun mit der Cinchmasse?+A -A |
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Autor |
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testfahrer
Inventar |
19:49
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#1
erstellt: 28. Apr 2011, |
Hallo, ich stehe kurz vor dem ersten Einbau einer Autoendstufe. ![]() Ich habe mich ein wenig belesen was man beachten sollte bzw. was alles schief gehen kann. Meine Frage zielt konkret, wen wundert es, auf Masseschleife hinaus. Ich habe von dem Test der Endstufe gelesen, bei dem man Cinchmasse mit Versorgungsmasse verbindet. In diesem Beitrag war die Rede davon, dass der Widerstand möglichst hoch (kohm oder Mohm) sein soll. Sonst sei die Endstufe von schlechter Qualität. Auf ![]() Ich selbst habe diese Messung bei meiner Eton gemacht und messe ca. 86 ohm. Sind meine Sorgen nun völlig unbegründet? Ich gebe zu, dass ich mich mit dem technischen Sachverhalt der Masseschleife schwer tue... Gruß Christof |
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testfahrer
Inventar |
16:14
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#2
erstellt: 30. Apr 2011, |
hat denn niemand einen klärenden Satz für mich? Ich habe heute mal mit einer alten 4-Kanalendstufe von Pyle verglichen. Deren Widerstand von Versorgungsmasse auf Cinchmasse betrug beachtliche 2,5kohm. Bedeutet das, ich habe bei hohen R eine gute Trennung beider Massen und bei niedrigen R eine schlechte, sprich hohes Risiko von Einstreuungen? Ändert sich das vielleicht sobald die Endstufe mit Strom versorgt wird? Dies konnte ich bis dato nämlich nicht probieren. Gruß Christof |
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bv33
Ist häufiger hier |
08:47
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#3
erstellt: 01. Mai 2011, |
Hallo, ich will versuchen, etwas technischen Hintergrund zu geben. Wenn die Cinchmasse = der Gehäusemasse ist, wird das Signal unsymetrisch übertragen. Jede Schwankung in der Masseleitung beeinflußt 1:1 das Audiosignal. Der Ton wird unsauber bis hin zur massiven Störung. Wenn zwischen Cinchbuchse und Verstärkermasse ein echter Widerstand gemessen wird, liegt mit einiger Sicherheit eine technisch hoch überlegene quasi symmetrische Signalübertragung vor. Die Eingangsstufen der Endstufen beziehen sich dann nicht einfach auf die Masse des Verstärkers, sondern über die Masseleitung des Cinchkabels auf die Masse der Signalquelle (z.B. dem Autoradio). Schwankungen in der Verstärkermasseleitung oder in der Autoradiomasseleitung haben jetzt keinen Einfluß mehr auf das Signal und der Klang bleibt davon unbeeinflusst. Ob zwischen Cinchbuchse und Gehäuse nun 86 Ohm oder einige Kiloohm gemessen werden sind zunächst egal. Es kommt auf das Schaltungsdesign an und beide Werte zeugen vom gewünschten quasi symmetrischen Signalweg. Ich hoffe, das war verständlich. Ansonsten einfach weiterfragen. Gruß, Bernhard |
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testfahrer
Inventar |
15:49
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#4
erstellt: 02. Mai 2011, |
das wahr für mich ersteinmal sehr verständlich. Einfach gesagt, wenn die Trennung der Massen nur über einen simplen Widerstand geregelt würde, so ließe sich dieser im Zweifel auch einfach tauschen/vergrößern. Dem wird aber so nicht sein, weswegen ich nun ein wenig beruhigt bin. ![]() Kannst du mir noch erklären was es damit auf sich hat, dass die Versorgungsmasse der Endstufe über die Signalleitung auf das Radio übergreift. Habe schon von solchen Beschädigugnen an der HU gelesen. Gruß Christof |
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bv33
Ist häufiger hier |
17:42
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#5
erstellt: 02. Mai 2011, |
.. wir sprechen von Cincheingängen. Diese dürfen auf keinen Fall direkt an Endstufen von Autoradios angeschlossen werden, sonst kann es zu Beschädigungen kommen. Hier muß ein High/Low Level Adapter eingesetzt werden, der für eine galvansiche Trennung sorgt. Wenn das Autoradio aber Cinchausgänge hat und diese über ein Cinchkabel an den externen Verstärker angeschlossen wird, kann grundsätzlich nix kaputtgehen. Es kann eventuell stören, aber keinen Defekt auslösen. Das mit der Masse und der symetrischen Signalführung kannst du dir so vorstellen: Die Zusatzendstufe zieht viel Strom und hat auch am dicksten Kabel einen kleinen Spannungsabfall, ich sag mal ca. 100mV. Das Audiosignal vom Radio hat aber selbst nur rund 1V. Jede Schwankung in der Stromaufnahme des Verstärkers sorgt für eine Schwankung des Spannungsabfalls. Derselbe Spannungsabfall besteht aber auch zwischen der Masse des Radios und der Masse des Verstärkers. Also addieren sich Spannungsabfall und Audiosignal am Eingang des Verstärkers, es kommt zu den Störungen wie z.B. dem Pfeifen der Lichtmaschine. Ein symetrischer Eingang braucht keine Verstärkermasse. Er holt sich das Audiosignal und den dazugehörigen Bezugspunkt (also die Masse des Radios), bildet hieraus die Differenz und erhält damit ein sauberes Signal. Eventuelle Störungen liegen nun auf beiden Adern des Signals und werden durch diese Differenzbildung eliminiert. Selbst wenn man den Zusatzversärker mit Klingeldraht an die Batterie klemmen würde, wäre im Lautsprecher keine Störung mehr zu hören. Da moderne Endstufen eine interne Spannungsstabilisierung haben, erlaubt eine solche Technologie, wenn sie gut realisiert ist, z.B. auch den Verzicht auf irgendwelche Monsterkabel zwischen Batterie und Verstärker. Gruß, Bernhard |
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