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Ein Trauerspiel in High-End

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ZeeeM
Inventar
#51 erstellt: 22. Jan 2024, 12:57

Synercon (Beitrag #49) schrieb:
Selbstverständlich dienen die Treppchen zur bildlichen Veranschaulichung. Ändert aber nichts daran, dass es immer nur Annäherungen sind,


Auch das ist falsch.
Unter dem Abtasttheorem eines Bandbreiten begrenzten Signals, wird das Signal vollständig rekonstruiert.
Das, was vollständig analog produziert und am Ende auch analog ausgespielt wird, ist aus Gründen schon bandbreitenbegrenzt und liegt meist bequem in den Grenzen der Digitalisierung.
MOS2000
Inventar
#52 erstellt: 22. Jan 2024, 12:59

ZeeeM (Beitrag #48) schrieb:
... aber vermutlich auch nur ...

Monty wird betrieben und bezahlt von einem internationalen Holzohren Konsortium dessen Mitglieder in dunklen Kellern das Blut von Jazz-Musiker-Kindern trinken. Er ist nur ein Bot und wird für billigste Agitation gegen die analoge Seele und musikalität von Audiodarbietungen skrupellos eingesetzt.
Wer ihm einmal geglaubt hat, der hat für immer das Wissen um die Bedeutung von Musik verloren.
Er ist sozusagen ein Impfstoff der deine Gene verändern kann und wird.
Und was er erzählt hat ja sowieso mit Musik nichts zu tun.

Man kann es leider nur sarkastisch ertragen...

MOS2000
flexiJazzfan
Inventar
#53 erstellt: 22. Jan 2024, 13:12
Ja solche Videos sind halt schwerer herzustellen als das Geplapper der üblichen "Radiomoderatoren" in ihren Bastelkellern oder die Wohnzimmererzählungen aus Berlin.
Immer wieder schön anzusehen!

Gruß
Rainer
Sunlion
Inventar
#54 erstellt: 22. Jan 2024, 13:17

ZeeeM (Beitrag #48) schrieb:

Oh danke! Nach so was suche ich schon, seit die Treppchenbildungs-Legende durchs Land marodiert.
Hab ich mir gleich mal gebuckmarkt.
8erberg
Inventar
#55 erstellt: 22. Jan 2024, 17:13
Hallo,

Bei Vinyl selten was über 14 kHz, bei UKW 15 kHz.

Die meisten Bandaufnahmen zeigen über 15-16 kHz. nicht wirklich noch was

Man kann ja gerne diskutieren aber Dünnpfiff bleibt einfach Dünnpfiff

Peter
captain_carot
Inventar
#56 erstellt: 22. Jan 2024, 17:15
Dem Thema Quantisierung und Quantisierungsrauschen bin ich als Jugendlicher selbst auf den Leim gegangen. Damals fing unter anderem das Thema SACD und DVD-A an und die Industrie trommelte plötzlich fleißig mit der höheren ‚Auflösung‘. Dabei sagt die Bitzahl primär etwas über den nutzbaren Dynamikbereich aus und der ist bei 16 Bit schon viel größer als bei der Schallplatte. Um Größenordnungen.

Dann ist da natürlich die Samplingrate. Die ist auf 44,1KHz begrenzt, womit das nutzbare Frequenzspektrum bei 22,05KHz endet. Sehen wir mal von der schlichten Tatsache ab, dass bestenfalls junge Menschen so hoch hören und bei sehr vielen Lautsprechern bestenfalls perfekt eingewinkelt noch nennenswert was in dem Bereich ankommt und natürlich erst recht dacon, dass wir so hohe Töne erst ab einer gewissen Lautstäeke hören.

Beeinflusst ein nicht hörbares Obertonspektrum den hörbaren Klang, dann wird der hörbare Bereich schon bei der Aufnahme entsprechend moduliert aufgenommen. Ich brauche das nicht hörbare Spektrum bei der Widergabe also gar nicht mehr zwingend haben, weil ich den ‚richtigen‘ Klang ja schon habe.

Mittlerweile ist das digital eh nebensächlich. Aber selbst der CD Standard ist völlig ausreichend bemessen. Es wäre auch damals schon kein Problem gewesen, sich zum Beispiel auf 18 Bit und 48KHz zu einigen, dann wäre die CD mit damaliger Technik halt größer geworden. Hätte Anfang der Achtziger wohl auch niemanden wirklich gejuckt, wenn die CD 18 oder 20cm Durchmesser gehabt hätte.
8erberg
Inventar
#57 erstellt: 24. Jan 2024, 05:13
Hallo,

bei Einführung der CD war der Durchmesser schon wichtig.

Die Geschichte vom Sonys Vizechefs mit der Laufzeit der 9. Symphonie Beethovens wurde wohl zu Marketingzwecken erfunden.

Ging wohl eher darum das eine PCM Aufnahme auf einer Betamax 74 Minuten Spielzeit hatte was dann passte.

Peter
Synercon
Inventar
#58 erstellt: 24. Jan 2024, 11:21
Als Vorgeschichte der eigentlichen CD-Entwicklung gab es in den 1970er Jahren verschiedene Ansätze zu optischer digitaler Datenaufzeichnung auch von Musik- und Videodaten, die zum Teil zu Patenten führten. Bei Philips schlug Klaas Compaan 1969 die Verwendung optischer Aufzeichnung für Video vor.

In den 1970er Jahren forschten Techniker sehr vieler Elektronikkonzerne im Bereich digitaler Audio-Aufzeichnung. Die ersten Prototypen basierten auf magnetischen Speichermedien, wie etwa der klassischen Audiokassette. Das erste Gerät auf dem Markt war im Jahr 1977 eine Erweiterung des Betamax-Videorekorders der Firma Sony um einen Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandler (PCM-Modulator bzw. -Demodulator). Dabei wird durch den Videorekorder statt eines Video-Signals das PCM-Signal aufgezeichnet, das – durch entsprechende Kodierung in Zeilen bzw. Bilder (Frames) – aus der Sicht eines Videorekorders wie ein Videosignal aussieht. (Das PCM-Kodierverfahren wurde später auch vom Nachfolger DVD-Audio übernommen.)

Das klobige Gerät und die Störgeräusche bei der Aufnahme konnten die Konsumenten nicht überzeugen. Sony entwickelte spezielle Verfahren, um die Störgeräusche zu eliminieren. Um diese Verfahren zu testen, wurden heimlich bei einer Probe eines Konzertes von Herbert von Karajan im September 1978 Aufnahmen gemacht. Karajan wurde später von Sony eingeladen, die Aufnahmen zu beurteilen.

Zur gleichen Zeit arbeitete das Team um Lou Ottens bei dem Unternehmen Philips an der optischen Aufzeichnung von Bildsignalen, die die Videotechnik revolutionieren sollte. U. a. wurde auf der Funkausstellung Berlin die Bildplatte vorgestellt, die etwa das Format einer LP besaß und von einem entsprechend großen Abspielgerät wiedergegeben wurde. Bald entwickelte sich die Idee, diese Technologie auch für digitale Klänge zu nutzen.

Beide Unternehmen standen plötzlich vor einem Problem. Sie hatten die neuen optischen Datenträger (Laserdisc), ähnlich der Schallplatte, mit einem Durchmesser von 30 cm geplant. Bei der Aufzeichnung von bewegten Bildern konnten sie darauf etwa 30 Minuten Videomaterial unterbringen. Bei Audiodaten reichte aber die Kapazität für 13 Stunden und 20 Minuten. Sony war klar, dass das Geschäftsmodell der Musikindustrie zusammenbrechen würde, wenn solche Mengen an Musik an die Verbraucher vermarktet werden sollte.

Nachdem die Compact Cassette (Audiokassette) im Jahr 1963 von der Firma Philips allein entwickelt worden war, versuchten nun beide Unternehmen einen gemeinsamen Standard herbeizuführen. Der für die Spieldauer entscheidende Durchmesser der CD wurde durch die Philips-Führung folgendermaßen begründet:

Die Compact Cassette war ein großer Erfolg, die CD sollte nicht viel größer sein. Die Compact Cassette hatte eine Diagonale von 11,5 cm, am Ende war die CD 0,5 cm größer. Sony bevorzugte ursprünglich einen kleineren Durchmesser (10 cm).

Allerlei moderne Legenden ranken sich um die Festlegung dieser Parameter; eine der populärsten ist und war die mit Beethovens 9. Symphonie.

Der Grund für den Wechsel auf 12 cm war nach Immink, dass Philips mit 11,5 cm einen Wettbewerbsvorteil gehabt hätte, da ihre Produktionsanlagen schon darauf eingestellt waren, was Sony nicht passte. Sowohl Durchmesser als auch Spieldauer waren schon definiert, bevor der Leitungscode festgelegt war. Im Rahmen der Entwicklung wurde zuletzt mit einer Kodierung experimentiert, die eine Variante eines von Ampex patentierten Codes ist.

Dadurch, dass es Philips in letzter Minute gelang, stattdessen die um 30 % effizientere Eight-to-Fourteen-Modulation (EFM) zu implementieren und mit in den Standard aufzunehmen, wurde es zusammen mit dem 5 mm größeren Durchmesser möglich, Spurweite und Bitzellenlänge zu vergrößern, so dass die Produktion der CDs mit großzügigeren Toleranzen arbeiten kann.

Bei Einführung der CD war die maximale Spieldauer durch die Laufzeit der als Datenspeicher beim Mastering-Prozess benutzten U-matic-Kassetten auf 72 Minuten festgelegt. Erst 1988, als Alternativen zur Datenspeicherung zur Verfügung standen, konnte Beethovens Neunte in der Furtwängler-Version auf einer CD untergebracht werden.

Gekürzt aus Wikipedia.


[Beitrag von Synercon am 24. Jan 2024, 11:57 bearbeitet]
net-explorer
Inventar
#59 erstellt: 24. Jan 2024, 13:27

Synercon (Beitrag #58) schrieb:
... Sie hatten die neuen optischen Datenträger (Laserdisc), ähnlich der Schallplatte, mit einem Durchmesser von 30 cm geplant. Bei der Aufzeichnung von bewegten Bildern konnten sie darauf etwa 30 Minuten Videomaterial unterbringen. Bei Audiodaten reichte aber die Kapazität für 13 Stunden und 20 Minuten. Sony war klar, dass das Geschäftsmodell der Musikindustrie zusammenbrechen würde, wenn solche Mengen an Musik an die Verbraucher vermarktet werden sollte. ...


Für die Nutzung als Musikkonserve wären 13:20 Stunden auch sehr unpraktisch für den Verbraucher geworden. Einfach weil wohl kaum jemand "ein neues Album" in dieser Länge als Künstler produziert hätte!
Und den freien Raum, sagen wir nach 1 Stunde neuster Kompositionen, von über 12 Stunden (!!), mit dem alten Kaffee füllen? Mancher Künstler hat keine ausreichend lange Halbwertszeit in seiner Marktexistenz, um solche Kapazitäten zu befüllen!
Oder einfach leer belassen?
Da hätten sich selbst zu jenen Zeiten genug Kritiker gefunden, die Verschwendung anzuprangern!
Meines Erachtens hat die Abwahl dieses Konzepts auch etwas mit Vernunft zu tun!

Für mich ist die CD inkl. Booklet und einiges an möglichen Verpackungsvarianten immer noch ein hervorragendes Konzept für heimischen Musikgenuss.
Moderne verlustfrei komprimierende Datenformate würde man auch auf diesem Datenträger weit mehr als benötigt unterbringen, tut man aber seit jeher nicht. Passende Lesegeräte wären ja schlichtweg überhaupt kein Problem, aber die unbegrenzt freie Vermarktung als Einzeldateien eröffnet sehr viel mehr Flexibilität im Geschäft!
captain_carot
Inventar
#60 erstellt: 24. Jan 2024, 15:56
Klartext, ich wollte nur explizit ausdrücken, dass man bei größeren Discs mit damaliger Lasertechnik durchaus höhere Dynamik und Samplingrate hätte umsetzen können, wenn man irgendeinen Bedarf dafür gesehen hätte. Hat man halt erst, als man neue Marketingsäue durchs Dorf treiben musste.

Persönlich seh ich auch keinen Bedarf, den Start einer Saturn V Rakete in Originallautstärke ohne Grundrauschen darstellen zu können, aber jedem dss seine.😜
8erberg
Inventar
#61 erstellt: 24. Jan 2024, 19:15
Hallo,

kommt wie immer auf den Abstand zur Schallquelle an...

Für näheres der gute alte http://sengpielaudio.com/Rechner-SchallUndEntfernung.htm

Peter
.JC.
Inventar
#62 erstellt: 24. Jan 2024, 19:18
Hi,


Synercon (Beitrag #58) schrieb:
Sony war klar, dass das Geschäftsmodell der Musikindustrie zusammenbrechen würde, wenn solche Mengen an Musik an die Verbraucher vermarktet werden sollte.


der Sprung wäre einfach zu groß gewesen. Du darfst den Kunden seinerzeit nicht vergessen!

Heute bekommst du einen 128 GB USB-Stick mit Musik von einem Kollegen,
bist wochenlang am hören und denkst dir nichts dabei.
captain_carot
Inventar
#63 erstellt: 24. Jan 2024, 19:19
@8erberg
Sagen wir mal aus 30m Entfernung

P.S.: heute bekommt man wohl eher 100GB Musik von einem Kollegen, kopiert das auf die Festplatte und am Ende ist es doch wieder viel zu mühsam und zeitaufwendig sich da durchzuhören…


[Beitrag von captain_carot am 24. Jan 2024, 19:21 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#64 erstellt: 24. Jan 2024, 19:33
Ich lasse die Sticks so wie sie sind. Die kosten ja nur 10 €
Die stecken dann im HiFiBerry und mit der Zeit lernt man (ich), was da alles drauf ist.
(1 GB = 2 LPs)

Aber a propos High End für normal denkende Leute.
Ich wundere mich oft, dass die Leute den Zusammenhang von Raum & Anlage nicht verstehen.
Dabei steht alles, was man zum Verständnis braucht bei David.
(ich konnte auf der ganzen Page keinen sachlichen Fehler finden)


[Beitrag von .JC. am 24. Jan 2024, 19:38 bearbeitet]
Peppermint-PaTTy
Inventar
#65 erstellt: 24. Jan 2024, 20:23

.JC. (Beitrag #64) schrieb:
Ich wundere mich oft, dass die Leute den Zusammenhang von Raum & Anlage nicht verstehen.
Dabei steht alles, was man zum Verständnis braucht bei David.
(ich konnte auf der ganzen Page keinen sachlichen Fehler finden)

Und Du musst es ja wissen.
captain_carot
Inventar
#66 erstellt: 24. Jan 2024, 20:48
Im Fall von Ken Fritz wurde ja eh erst der Raum für die Anlage gebaut. Ist hier also nicht mal ein Thema. Teure Anlage in akustisch schlechtem Raum hab ich allerdings auch schon gehört. Ob das Equipment gut war konnte ich wegen der beschissenen Akustik nicht sagen.
Synercon
Inventar
#67 erstellt: 25. Jan 2024, 15:02
Ironischer Weise überholten 2019 in den USA die Schallplattenabsätze wieder die CD-Verkäufe – wenn auch auf niedrigem Niveau.

Abb.-47-Tonträgerverkäufe-in-den-USA-1973-2018-in-2018-USD
Tonträgerverkäufe in den USA 1973-2018 in 2018 USD; Quelle: RIAA, Economist

Inzwischen sind wir ja weg vom Trägermedium, hin zu dateibasierter Wiedergabe. Mit dem Wegfall des Trägermediums ist die Aufnahme von den Beschränkungen des Trägermediums befreit. Jedes Trägermedium beschränkte bisher die maximal mögliche Qualität der Wiedergabe einer Aufnahme durch seine physischen und elektrischen Parameter.

Ab ca. 2015 begannen die großen Plattenlabels sukzessive mit der Veröffentlichung ihrer originalen Masterbänder in HighResolution Audio.

Im Gegensatz zur analogen Technik, ist in der digitalen Domäne jede Kopie identisch mit dem Original. Die Degradation der Qualität, die im analogen Kopierprozess die Qualität mindert, gibt es im Digitalen nicht. Diese digitalen „Masterfiles“ sind Kopien erster Generation der originalen Masterbänder und kommen dadurch der Originalaufnahme näher als jede frühere Veröffentlichung auf einem Tonträger. Damit wird gleichzeitig auch ein Endpunkt in der Entwicklung der Wiedergabetechnologie erreicht: Dem originalen Musikereignis kann man im Nachhinein schlicht nicht näher kommen, als durch das Masterband. Während es bis dato sehr teuer und schwierig war, Produktionskopien von Masterbändern zu erhalten und diese auf komplizierten und teuren Bandmaschinen abgespielt werden mussten, ist es nun für nahezu jedermann möglich zu geringen Kosten Mastertapes anhören zu können.

https://digital-audi...der-tonaufzeichnung/


[Beitrag von Synercon am 25. Jan 2024, 15:09 bearbeitet]
captain_carot
Inventar
#68 erstellt: 25. Jan 2024, 15:35
Tatsächlich zeichnet sich selbst hierzulande der Trend ab, dass vinyl die CD irgendwann überholt. Was aber auch primär an dem Tempo liegt, in welchem letztere Federn lassen muss. Das meiste wird mittlerweile ohnehin nicht gekauft sondern in irgendeinem Abo gestreamt. Nur sind die Margen da halt sehr viel kleiner. Aktuell bezahl ich knapp 120€ pro Jahr bei meinem Streaming Anbieter, das sind vielleicht vier bis fünf LPs, bei Neuerscheinungen teilweise eher drei. Bei CDs zumindest wenn aktuell maximal acht oder neun Alben.

Dazu kommt noch, dass es vielen reicht, Musik via Youtube zu hören und bei weitem nicht jeder direkt für sein Streaming bezahlt.
Synercon
Inventar
#69 erstellt: 25. Jan 2024, 16:15
Dafür gehören einem die Alben und Titel aber auch nicht. Sobald man das Abo beendet, sind die wieder weg. Aber natürlich ist es heute dadurch wesentlich günstiger, wenn ich so meine CD-Sammlung mit ca. 1.500 CDs ansehe. Und davor hatte ich Platten, von denen ich die meisten davon in den 90ern wiederum durch CDs ersetzt habe.


[Beitrag von Synercon am 25. Jan 2024, 16:22 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#70 erstellt: 25. Jan 2024, 16:36

captain_carot (Beitrag #68) schrieb:
Dazu kommt noch, dass es vielen reicht, Musik via Youtube zu hören und bei weitem nicht jeder direkt für sein Streaming bezahlt.


vergesse Internetradio nicht, das ist so schön bequem.

Seit ich den HiFi Berry habe höre ich meistens 1. FM
)SWR1 sendet übrigens mit 128er mp3 Qualität und das hört man)
Den Klangunterschied vom 100 € Berry zum 5000 € Linn Streamer eher nicht.
stoneeh
Inventar
#71 erstellt: 25. Jan 2024, 16:53

captain_carot (Beitrag #36) schrieb:

stoneeh (Beitrag #31) schrieb:
Ich seh auf den Bildern simple Direktstrahler, scheinbar arbiträr in einen Raum gestellt, der vor kahlen schallharten Flächen nur so strotzt. Und als Quelle einen Plattenspieler - also etwas, das eine digitale Aufnahme nimmt, unnötig früh in analog wandelt, und das dann grob fehleranfällig über eine Nadel in den Rillen einer Plastikscheibe in ein elektrisches Signal wandelt.

Wer sich um 1% des genannten Betrags in einen dedizierten Raum ein DBA bastelt, mit zwei ordentlichen Fronts dazu, mit Hochtönern im Waveguide, lossless digital über einen halbwegs tauglichen D/A Wandler abspielt, und den Rest in Raumakustik-Maßnahmen investiert, macht's technisch deutlich besser.

Der ganze Raum wurde für die Anlage gebaut. Und da liegst du mit deinen Vermutungen gerade komplett falsch. Die ‚simplen Direktstrahler‘ sind Dreiwege Line Arrays von 2,5m Höhe mit Dipolcharakteristik. Unterhalb von 60Hz übernehmen Subwoofer. Und das Lautsprechersetup wird aktiv angesteuert.

Mit deinem vorschnellen Meinungsbild liegst du also schon ziemlich daneben.


Spät, aber doch:

Die Definition von "Direktstrahler" ist ein Lautsprecher ohne Schallführung oder Sekundärschallquellen, wie Dipol o.ä. Ob Point Source oder Linienquelle spielt in der Frage keine Rolle. Ob aktiv oder passiv ebenso nicht. Somit, wie gesagt, das System in Frage ist ein Direktstrahler.

Auf den Bildern sieht man einen simplen Raum mit viel schallharten Flächen. Falls sich noch irgendwo Absorber verstecken, die man nicht sieht, sind es zu wenige. Für Direktstrahler mit, wie hier, üblichen Chassisgrößen (wenig Bündelung), ist das Gift - ihr naturgemäß breite, als auch ungleichmäßige Abstrahlung, regt den Raum stark, und noch dazu ungleichmäßig an - die Folge ist ein undefiniertes, unausgewogenes Klangbild.

Die Basssektion müsste bei diesem Anspruch bzw. diesen Kosten ein DBA sein. Bei 60 Hz Trennung würde aber auch das nur bedingt helfen, denn bei der Frequenz sind auch die Mains noch Kugelstrahler, d.h. regen Raummoden fleißig an.


Meine ursprüngliche Beurteilung des Systems passt schon so, als auch wie man's viel günstiger viel besser macht:


stoneeh (Beitrag #31) schrieb:
Wer sich um 1% des genannten Betrags in einen dedizierten Raum ein DBA bastelt, mit zwei ordentlichen Fronts dazu, mit Hochtönern im Waveguide, lossless digital über einen halbwegs tauglichen D/A Wandler abspielt, und den Rest in Raumakustik-Maßnahmen investiert, macht's technisch deutlich besser.
Synercon
Inventar
#72 erstellt: 25. Jan 2024, 16:56
Ja 128er hört man auf jeden Fall. Bei Amazon Music höre ich aber nicht wirklich einen Unterschied zwischen SD, HD und Ultra-HD.


[Beitrag von Synercon am 25. Jan 2024, 17:07 bearbeitet]
captain_carot
Inventar
#73 erstellt: 25. Jan 2024, 19:12
Ich kaufe sogar noch Platten und Downloads. Nur CDs mittlerweile nicht mehr weil ich digitale Inhalte streame. Die breite Masse macht das halt erstens nicht mehr und zweitens gibt es nicht zuletzt dank YouTube und Co die Möglichkeit gratis zu streamen, Qualität und Einschränkungen scheinen vielen da egal zu sein.
.JC.
Inventar
#74 erstellt: 25. Jan 2024, 19:35
Hi,


captain_carot (Beitrag #73) schrieb:
.. nicht zuletzt dank YouTube und Co die Möglichkeit gratis zu streamen, Qualität und Einschränkungen scheinen vielen da egal zu sein.


das muss nicht so sein.
Auch bei youtube gibt es (oft) ordentliche Qualität.
Über die Anlage gehört ein recht guter Test für die Basswiedergabe.
golf2
Inventar
#75 erstellt: 25. Jan 2024, 19:45

Synercon (Beitrag #69) schrieb:
Dafür gehören einem die Alben und Titel aber auch nicht. .

Aber was habe ich im Grunde davon ob es mir nun gehört oder nicht? Ich würde mein Abo die nächste Zeit kaum beenden. Weder LP's noch CD's reizen mich zu kaufen. Da fehlt mir einfach die Abwechslung. Und wenn das Abo irgendwann das doppelte kosten würde wäre es mir auch egal. Habe früher viel zuviele CD's gekauft und am Ende nicht mal richtig gehört.
Synercon
Inventar
#76 erstellt: 27. Jan 2024, 16:38
hifi8
DerHilt
Stammgast
#77 erstellt: 27. Jan 2024, 16:54
Ich glaube, du solltest deine fremdsprachigen Beiträge untertiteln
Synercon
Inventar
#78 erstellt: 27. Jan 2024, 17:31
Mit Google Lens, DeepL usw. ist das doch heute kein Thema mehr.
With Google Lens, DeepL etc., this is no longer an issue.
有了 Google Lens、DeepL 等,这个问题就不复存在了。
С Google Lens, DeepL и т. д. это больше не проблема.
Med Google Lens, DeepL etc. är detta inte längre ett problem.
Google Lens, DeepL vb. ile bu artık bir sorun değil.
Google Lensin, DeepL jne. ansiosta tämä ei ole enää ongelma.
A Google Lens, a DeepL stb. segítségével ez már nem probléma.
Avec Google Lens, DeepL, etc., ce n'est plus un problème aujourd'hui.
Met Google Lens, DeepL enz. is dit niet langer een probleem.
Dzięki Google Lens, DeepL itp. nie jest to już problemem.
Com o Google Lens, DeepL, etc., isso já não é um problema.
GoogleレンズやDeepLなどを使えば、これはもはや問題ではない。
مع Google Lens و DeepL وما إلى ذلك، لم تعد هذه مشكلة بعد الآن.


[Beitrag von Synercon am 27. Jan 2024, 17:38 bearbeitet]
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