HIFI-FORUM » Reparatur & Wartung » Elektronik (Stereo&Surround) » Lautsprecher und Subwoofer » Magnat Stylus 7000a halb defekt. | |
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Magnat Stylus 7000a halb defekt.+A -A |
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Autor |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
08:44
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#1
erstellt: 10. Mai 2020, |
Moin, hab da ein Problem und zwar hab ich ein paar alte Lautsprecher Geschenkt bekommen und da war der Magnat Stylus 7000a bei als ich ihn ausprobiert hab stellte ich nichts fest, der lief für ein Subwofer gut aber sobald man die Lautstärke erhöht fängt er an zu kratzen sprich es würde sich anhören als würde der Verstärker nicht genug Leistung bekommen, hab darauf hin die beiden großen Elkos getauscht gegen neuere aber da das gleiche Problem, hab dann den Trafo durchgemessen und an beiden Leitungen liegt 15v an. Kann mir einer sagen woran es sonst noch liegen könnte? Verbaut ist der TDA7296 ![]() ![]() ![]() ![]() [Beitrag von MikeTCK am 10. Mai 2020, 09:06 bearbeitet] |
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PBienlein
Inventar |
10:03
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#2
erstellt: 10. Mai 2020, |
Hallo, ich tippe mal auf den TDA. Beim Blick ins Datenblatt vom TDA7296 fällt aber auf, dass der mit bis zu 2 x 35VDC betrieben werden kann. Das müsste er auch, damit die Endstufe die 60W Max-Leistung bringt. Das würde aber bedeuten, dass der Trafo um die 20 bis 24 VAC x 2 bringen muss! Insofern kommen mir deine 2 x 15VAC etwas sehr mager vor. Sicher, dass da korrekt gemessen wurde? Gruß PBienlein |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
12:58
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#3
erstellt: 10. Mai 2020, |
Habe nochmal gemessen, Schwarz auf blau jeweils 17,6V und Blau auf Blau 35,6v |
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PBienlein
Inventar |
14:21
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#4
erstellt: 10. Mai 2020, |
Nun, bei etwas über 35Vss wird der TDA mal gerade zu 50% genutzt. Große Basswunder darf man von den ca. 30 Watt nicht erwarten, die der TDA dann leistet. Das Gerät war ja wohl auch nur dazu gedacht, kleine Miniboxen mit etwas Tiefton klanglich aufzuwerten. Wenn es spürbar mehr Bass geben soll, müssen ganz andere Kaliber aufgefahren werden. Vermutlich ist das Gerät zu nicht viel mehr im Stande, fürchte ich und durch den mageren Trafo fängt das Ganze relativ schnell an zu verzerren. Gruß PBienlein |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
15:18
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#5
erstellt: 10. Mai 2020, |
Wie gesagt das Modul war halt in einem Magnat Subwoofer verbaut, und ich denke mal das der damals schon mehr Leistung hatte so bald ich den Pegelregler auf die Hälfte drehe und bei einem bass schlag sackt der dann quasi ein, ich denke mal das der Lautsprecher im Subwoofer auch maximal 50w hat, aber nichts desto trotz wäre es ja schon cool wen der Verstärker wieder richtig laufen würde, gibst sonst ne Alternative wo man nen anderen TDA verbauen kann oder so das man mehr Leistung rausholen kann? neuen Trafo etc^^ habe Lust zu basteln, mir war es dann doch zu doof auf gut Glück einmal alle Bauteile zu wechseln da ich ja nicht genau weiß woran es liegt und im Endeffekt dann das Problem weiter besteht da der Trafo nicht mehr stabil lauft.^^ habe jezt einen Trafo dran der 2x32v an Blau zu Gelb und 50V von Gelb an Gelb PS: auf dem Lautsprecher steht 4 Ohm 30 Watt ^^ Hier ein Video von dem Besagten Kratzen und Nein das ist nicht das Mikro^^ so hört der sich wirklich an und an anderen Lautsprechern auch. ![]() ![]() [Beitrag von MikeTCK am 10. Mai 2020, 17:44 bearbeitet] |
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PBienlein
Inventar |
17:06
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#6
erstellt: 10. Mai 2020, |
Na das passt doch super! 30 Watt leistet der TDA in dieser Beschaltung und mehr kann der angeschlossene Lautsprecher auch nicht verarbeiten. Der Hersteller verkauft die Kiste aber mit 60/120 Watt Angabe... Mit deinem jetzt angeschlossenen Trafo wird in Kürze der Lautsprecher verrecken! Vielleicht ist ja tatsächlich der TDA defekt? Hatte ich ja oben schon mal angedeutet. Ebenfalls denkbar ist ein defekter Elko oder Stabi in der +/-15V Spannungsversorgung für die ganzen Operationsverstärker. Der Link zum Video funzt bei mir leider nicht. [Beitrag von PBienlein am 10. Mai 2020, 17:07 bearbeitet] |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
17:59
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#7
erstellt: 10. Mai 2020, |
Ja das mit dem Defekten Elkos dachte ich auch anfangs habe diese halt durch neue ersetzt von der Bauform zwar kleiner aber die gleichen Daten haben. Keine Ahnung obs eine dumme frage ist ![]() Dann wäre es ja eine Investition wert wen der TDA defekt ist, wollte den Verstärker evtl. in ein Größeren Subwoofer bauen, evtl., mit 100 oder 150w Leistung? da es ja eher unwahrscheinlich ist ein neues Verstärker Modul mit der gleichen Funktionen wie Standby usw. für das Zweitboard zu finden. PS: Das Video sollte jezt Funktionieren ![]() |
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PBienlein
Inventar |
05:47
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#8
erstellt: 11. Mai 2020, |
Ja. TDA7294 mit 100 Watt max. Das IC benötigt dafür +/-50VDC Ob das sinnvoll ist, würde ich mal stark bezweifeln. Zum einen müsste die Bauteile-Peripherie um das IC angepasst werden und zum anderen verkraftet der Lautsprecher diese Leistung gar nicht - der müsste also auch neu. Bei so viel Aufwand wäre es wohl günstiger, gleich nach einer stärkeren Gesamtlösung zu suchen; vielleicht auf dem Gebrauchtmarkt? Liefert denn das Netzteil die +/-15V für die Inline-Operationsverstärker (JRC4558L)? Die Frage hatte ich zwar schon gestellt, aber bislang keine Antwort erhalten. [Beitrag von PBienlein am 11. Mai 2020, 05:47 bearbeitet] |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
12:24
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#9
erstellt: 11. Mai 2020, |
soweit ich es sehen kann hat der keinen Operationsverstärker, der hat nur 2 kleine Transistoren die augenscheinlich für die andere Platine zu sein scheinen da liegen 17v an, ich hänge mal ein Foto der Platine bei, auf der Rückseite sind keine baut eile verbaut. habe aber nochmal gemessen und Der Trafo Gibt 17,6v aus und nach den Brückengleichrichter hat der dann eine Spannung von 23,6v an Trafo minus, Gleichrichter + an - kommen 47v raus. ![]() ![]() [Beitrag von MikeTCK am 11. Mai 2020, 12:25 bearbeitet] |
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PBienlein
Inventar |
13:28
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#10
erstellt: 11. Mai 2020, |
Ich zähle vier doppelte (insgesamt also 8): ![]() Irgendwoher muss ja der Strom für die Teile kommen. Üblicherweise sind das +/-15 Volt, daher meine Frage nach diesen Spannungen. Sie werden auf dem Netzteil- /Verstärkerboard mit den beiden Zenerdioden ZD151, ZD152 und den beiden Längsreglern Q151, Q152 erzeugt und liegen dann an der sechspoligen Steckerleiste daneben an. Also mal bitte nachmessen. |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
16:17
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#11
erstellt: 11. Mai 2020, |
da liegen 11,2v an |
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PBienlein
Inventar |
17:00
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#12
erstellt: 11. Mai 2020, |
Wo? Geht's auch etwas genauer? Was misst du konkret an den beiden Zenerdioden? |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
23:53
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#13
erstellt: 11. Mai 2020, |
ja an den zenerdioden und an den Operationsverstärker an pin 4 zu minus. |
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PBienlein
Inventar |
05:24
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#14
erstellt: 12. Mai 2020, |
OK - ich geb's auf. Es gibt offenbar Leute, die sich gar nicht helfen lassen wollen. Ich habe auch keine Lust, jede einzelne Info aus der Nase zu ziehen ![]() Zum Abschluß noch der Grund meiner Nachfrage(n): denkbar wäre, dass die frühen Verzerrungen daher kommen, dass die Operationsverstärker nicht mit den beiden symmetrischen Spannungen versorgt werden. Laut Datenblatt können die NJM4558L mit bis zu +/-18 Volt betrieben werden. Wichtig ist aber immer, dass sie möglichst symmetrisch sind! In diesem Fall wären das dann wohl -12V an Pin 4 und +12V an Pin 8. Ein Blick auf die Zenerdioden könnte auch da Klarheit schaffen (12V oder 15V?). Sollte also eine der Spannungen stark von der anderen abweichen oder gar völlig fehlen, wäre das eine mögliche Fehlerquelle für das frühe Verzerren, sofern das überhaupt ein Fehler ist. Viel Erfolg bei der Fehlersuche weiterhin. |
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MikeTCK
Ist häufiger hier |
16:54
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#15
erstellt: 12. Mai 2020, |
MikeTCK
Ist häufiger hier |
19:59
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#16
erstellt: 13. Mai 2020, |
[quote="PBienlein (Beitrag #14)"]OK - ich geb's auf. Es gibt offenbar Leute, die sich gar nicht helfen lassen wollen. Ich habe auch keine Lust, jede einzelne Info aus der Nase zu ziehen ![]() Für die Zukunft sei mal Konkreter mit deinen fragen mit "Bitte nachmessen" ist ja wohl nicht das was ich unter genaue Angabe sehe, vielleicht mal mit Messe doch mal den Pin von dem und dem Bauteil nach, den eine Platine hat viele Sehr viele Punkte wo man nachmessen kann. ![]() |
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PBienlein
Inventar |
06:35
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#17
erstellt: 14. Mai 2020, |
Ich denke schon, dass ich durchaus präzise gefragt habe. Im übrigen: ein wenig selber Mitdenken ist nicht verboten ![]()
War das unverständlich? Gemeint waren Spannungsmessungen an besagter sechspoliger Steckerleiste. An welchen Pin welche Spannung anliegt, kann ich aus der Ferne nicht wissen. Das ist bei jedem Gerät anders und:
Unpräzise? Die Frage nach den Spannungen an den Zenerdioden hat sich ja auch geklärt: es dürfte sich um 12V-Zenerdioden handeln. Nicht präzise sind hingegen Deine Antworten, bzw. Zahlen. Es ist nämlich immer von großer Bedeutung, ob bei Spannungsmessungen gegen Masse Plus oder Minus im Messgerät angegeben wird. Das gilt im übrigen auch schon für die Werte an den Zenerdioden und den beiden als Längsregler geschalteten Transistoren. Dort würde ich nämlich jeweils an der Basis und dem Emitter am 2SC1815 +12 Volt erwarten, während am 2SA1015 eher -12 Volt zu messen sein sollten. Der Unterschied dieser beiden Spannungen beträgt ja immerhin 24 Volt. Insofern ist so ein klitzekleines Vorzeichen immens wichtig. Wenn ich mir nun die Zahlen auf Deinen Zettel ansehe, könnte ich zu dem Schluss kommen, dass der Vorverstärker völlig hinüber ist, weil ja weder die Vorzeichen, noch die Spannungen jeweils an Pin 4 und Pin 8 der Operationsverstärker erwartungsgemäß sind. Da die Spannugsversorgungen der Pins 4 und der Pins 8 aber in den meisten Fällen parallel geschaltet sind, sind vermutlich eher die Zahlen nicht korrekt notiert worden. ![]() Bei allen blau umrandeten Werten würde ich negative Spannungen erwarten. Bei allen rot umrandeten hingegen positive Spannungen. Hier stimmt meines Erachtens einiges nicht. Die zu erwartenden -12V (-11,1V) an Pin 4 stimmen nur an U1. Dort passen aber die -11,1V an Pin 8 nicht. Bei U4 und U2 stehen sogar +22V an Pin 4 und an U3 stimmt das Vorzeichen an Pin 4 nicht. usw. Aber vielleicht irre ich mich ja und das wurde korrekt gemessen und aufgeschrieben. Dann solltest Du auf die Suche nach den Ursachen dieser Unstimmigkeiten gehen. |
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