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Thorens TD 166 mit Metallinnenteller+A -A |
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Autor |
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markusp89
Ist häufiger hier |
#1 erstellt: 31. Mai 2016, 08:52 | ||
akem
Inventar |
#2 erstellt: 31. Mai 2016, 09:25 | ||
Viel zu teuer! Vergleichbare Dreher werden seriöserweise deutlich günstiger gehandelt, maximal etwa 200€. Dazu kommt: - der Tonabnehmer ist zwar quasi neu aber qualitativ Müll (okay, bei einem Gebrauchtdreher muß man eigentlich immer davon ausgehen, daß man einen neuen TA braucht oder zumindest eine neue Nadel) - häßliche Tellerauflage die wegen des ungewöhnlichen Mittellochs auch nicht so einfach ausgetauscht werden kann - der Tonarm ist ein Leichttonarm mit nur 7,5g effektiver Masse - das schränkt die Tonabnehmerwahl unnötig ein - saudämliches Headshell - Justage des Tonabnehmers ist nur mit einem Zubehörteil sinnvoll möglich (welches "selbstverständlich" in 99% aller Fälle nicht mehr vorhanden ist...) - Montage des TA nur von unten möglich (schränkt die Auswahl möglicher TA zusätzlich unnötig ein) Also, ICH würde einen Dreher mit so einem Tonarm nie kaufen... Da hat Thorens definitiv ne ganze Menge erheblich bessere und universellere Dreher gebaut. Gruß Andreas |
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markusp89
Ist häufiger hier |
#3 erstellt: 31. Mai 2016, 09:29 | ||
Danke Andreas, dann lass ich da mal die Finger davon Ich habe halt ein Problem damit mir die Teile liefern zu lassen, da da viel kaputt gehen kann. Deshalb schau ich immer was es in der Nähe gibt und bin deshalb etwas eingeschränkt. Grüße Markus |
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Hörbert
Inventar |
#4 erstellt: 31. Mai 2016, 18:37 | ||
Hallo! Sorry Andreas aber wie du ja selbst schreibst kennt du diese kleinen Blech-Thorense ja gar nicht näher Es stimmt der verbaute Tonarm ist ein TP-11/II mit 7.5 Gramm eff bewegter Masse. Aber trozdem kannst da daran ein großteil der heute noch angebotenen Abtaster verwenden und nur wenige sind hier wirklich grenzwertig.
Ach hier sollte nicht verschwiegen werden das ein OM-10 durch einen einfachen Nadeltausch zu einem OM-40 wird und das ist ohne wenn und aber ei Magnettonabnehmer der Oberklasse.
Wieso solltest du die Tellerauflage nicht gegen jede andere wechseln können die dir in den Sinn kommt? Du mußt dazu nur den Single-Puck der in der Mitte versenkt gelagert wird von der Achse ziehen und schon kannst du dich nach Lust und Laune als "Mattenwilli" betätigen.
Das ist schlicht und ergreifen unrichtig, neben unzähligen Thorens-Schablonen die du vom Netz ziehen kannst wenn du unbedingt die Thorens-Geometrie haben willst kannst du den Überhang und die Kröpfung auch problemlos z.B. mit einer Schön-Schablone einstellen. Einzig was bleibt: 270 sind für einen kleinen Thorens wirklich ein recht stolzer Preis. MFG Günther |
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akem
Inventar |
#5 erstellt: 01. Jun 2016, 06:57 | ||
Hallo Günther, einen TD160 hatte ich schon mal zur Überholung zu Gast bei mir. Der hatte aber nen SME-Arm. Insofern kenne ich deren Innenleben und Aufbau durchaus. Viel ist da nich drin... Wie Du bei diesem Tonarm die Geometrie mit einer Schön-Schablone einstellen willst, das mußt Du mir mal vormachen, das dürfte ne ziemliche Geduldsprobe werden... Klar gibt es die Plastikschablonen von Thorens noch zu kaufen. Aber das sind dann auch wieder extra Kosten und Wartezeit und warum sollte ich das in Kauf nehmen, wenn ich's auch leichter haben kann... Gruß Andreas |
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Ted1266
Neuling |
#6 erstellt: 01. Jun 2016, 18:20 | ||
Das Thema hat mich auch interessiert ... sehr aufschlussreiche Antworten, dafür Danke |
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Hörbert
Inventar |
#7 erstellt: 01. Jun 2016, 18:32 | ||
Hallo Andreas, Da brauchst du gar nichts kaufen, auf Vinylegine kannst du etliche Schablonen mit der Thorens-Geometrie downloaden.
Da gibt es doch nichts vorzumachen, Justage geht bei einem alten Thorens-Tonarm genau so ruck-zuck wie bei jedem anderem Tonarm auch. Das Tonarmrohr sitzt mit einer Überwurfmutter anm Lagerzapfen und kann somit als eine einfache verlängerte Headshell betrachtet werden, die Verschraubung von unten bietet ebensowenig Probleme, es geht in der Tat ganz einfach, Schrauben soweit Anziehen das die ganze Geschichte etwas vklemmt aber gerade noch beweglich ist. Überhang und Kröpfung einstellen und dann Rohr wieder Abnehmen, endgültig festschrauben, Rohr wieder dran und nachkontrolle. -Das war es eigentlich schon-. Ich weiß nicht was du hast.
Natürlich nicht, elektrisch gesehen ungefähr so viel wie bei einem X-beliebigen Transrotor oder Clearaudio, also ein Sycronmotor und ein Ein-Aus-Schalter. Aber es braucht ja auch nicht mehr, der Teller muß sich halt mit Sollgeschwindigkeiten drehen und das war es ja auch schon was das Laufwerk leisten muß, der Rest macht die Aufstellung (möglich erschütterungsfrei ) der Tonarm (da ist der kleine Thorens-Leichtonarm dieses Modelles gar nicht mal so schlecht) und der verbaute Abtaster. MFG Günther |
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markusp89
Ist häufiger hier |
#8 erstellt: 02. Jun 2016, 12:55 | ||
Hallo, vielen lieben Dank für die sehr aufschlussreichen Antworten. Hat mir sehr weiter geholfen. Mal ehrlich so ganz einfach klingt die Justage jetzt auch nicht, ich bin auch noch ein ziemlicher Anfänger Mit besten Grüßen Markus [Beitrag von markusp89 am 02. Jun 2016, 12:58 bearbeitet] |
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Hörbert
Inventar |
#9 erstellt: 02. Jun 2016, 17:26 | ||
Hallo! Na ja, die Justage ist für einen Anfänger immer eine ziemliche Fummelei bis er den Bogen raus hat. Wichtig ist als erstes immer den Überhang grob einzustellen und dann die Auflagekraft anpassen. Dann den Überhang feineinstellen und die Kröpfung so gut wie möglich einstellen, dann wieder zurück zum Überhang um zu prüfen ob der noch stimmt und dann wieder zur Kröpfung... Wenn du den Bogen mal raus hat geht das alles in wenigen Minuten ob normale Halbzollheadshell oder irgeneine ''"Hausnorm" wie bei Thorens. Ohne Übung justierst du dir wahrscheinlich erstmal immer einen Wolf das ist dann auch egal welche Norm du vor dir hast. MFG Günther |
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