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Ergonomische Studienarbeit, brauche eure Unterstützung+A -A |
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Autor |
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benemgee
Neuling |
11:34
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#1
erstellt: 25. Okt 2006, ||
Hallo Forum, ich schreibe zurzeit an einer Ergonomie Arbeit über Kopfhörer, wo es also weniger um den Klang geht, sondern wo die Passform, Usability und Tragekomfort etc. im Mittelpunkt stehen. Da ich leider schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach geeigneten Nachschlagewerken zum Thema Ohrenmaße und Kopfformen bin und nicht fündig wurde, wollte ich mal nachfragen, ob jemand hier im Forum vielleicht jemand Ahnung und/oder Erfahrung mit der Vermessung von Ohren hat und Bücher oder Links dazu hat. Oder ob sich vielleicht generell schon jemand Gedanken gemacht hat in wie fern die Ohrform die Form der Kopfhörer und deren Komfort beeinflusst. Klingt ein bisschen komisch aber ihr würdet mir damit wirklich sehr weiterhelfen. Ich arbeite mit folgenden Modellen, wer Erfahrungen mit einem oder mehreren Modellen hat darf hier gerne noch seine Meinung zur Ergonomie (Passform, Usability und Tragekomfort etc.) kundtun: Shure E3c Apple Plugs Logitech Sports Headphones Sennheiser PMX 70 sport Sennheiser LX 70 sport Sennheiser PX 200 Sennheiser HD 25 Sony V500 DJ Koss Portapro Beyerdynamic FX 1 Beyerdynamic DT 231 GALACTIC Beyerdynamic DT 770 Beyerdynamic DT 860 Beyerdynamic DT 880 AKG K 81 AKG K 240 AKG K 601 / 701 Wer gerade ganz viel Zeit und Lust hat und mir noch ein kleines Stücken weiterhelfen möchte kann seine Ohren mal abmessen und hier rein schreiben (Länge, Breite, und Abstand vom Kopf) und dazu vielleicht noch schreiben welche Kopfhörer er verwendet und was ihm dabei passt und auffällt und was man vielleicht noch verbessern könnte. Vielen Dank schon mal an Euch alle Grüße, Benjamin |
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SRVBlues
Inventar |
14:57
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#2
erstellt: 25. Okt 2006, ||
Shure e3c Da der inEar gleich mit drei Aufsätzen geliefert wird, kann man nicht pauschal sagen, wie bequem er ist. Für das Schnelle aus/ein Stöpseln sind bei mir die grauen weichen Gummiaufsätze im Einsatz. Allerdings schmerzen diese nach kurzer Zeit und die Isolation ist nur mäßig. Bequemer sind für mich die gelben Schaumstoffaufsätze, da diese auch bei mir die sehr unterschiedlichen Ohren ausgleichen. Die Isolation ist sehr gut, nur leider kann man die inEars dann nicht schnell aus/ein stöpseln und durch die Isolation ist man nicht ansprechbar. Die durchsichtigen Gummiaufsätze sind für mich sehr unbequem und haben kaum Isolation. Beyer DT860 Die großen Muscheln sind Beyer-Typisch sehr bequem. Leider ist der Bügel eine Katastrophe. Er ist viel zu schwer, knarzt und ist nicht sehr stabil. Durch das Gewischt des Bügels hält der KH trotz ordentlichen Anpressdruck nicht sehr gut. Das man den KH falten kann ist für mich uninteressant, da er so oder so groß ist. Beyer DT880 Ein sehr bequemer KH der trotzdem ordentlich sitzt. Der stabile Bügel lässt es zu, den KH ohne Probleme öfters auf unu ab zu setzen. Obwohl der KH sehr stabil ist, ist sein Gewicht recht leicht. AKG K701 Die großen Muscheln liegen durch gut ausgeformte Polster sehr gut am Kopf an. Das relativ geringe Gewicht und der geringe Anpressdruck lassen einen schnell vergessen, dass man einen KH trägt. Allerdings sitzt der KH nicht sonderlich fest. Für mich extrem Nachteilig ist das Vario-Kopfband. Dieses verursacht bei mir nach wenigen Minuten Kopfschmerzen, weshalb ich das Band auf meine Kopfgröße fixiert habe. Diese Vario-Funktion macht für mich nur im Studio Sinn, wo evtl. verschiedene Leute einen KH nutzen. Sonst bevorzuge ich, eine feste Einstellung. Vielleicht hilft es, Chris |
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0le9
Stammgast |
17:33
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#3
erstellt: 25. Okt 2006, ||
An deiner stelle werde ich vielleicht noch Sonys SAX000 Serie hinzufügen. (sehr bequem, ungewönliche Lösung der Bügeldruckproblem) Die großen Sennheiser vermisse ich in der Liste ebenfalls. |
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Nickchen66
Inventar |
18:45
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#4
erstellt: 25. Okt 2006, ||
Koss PP: Recht angenehm zu tragen, der sog. "Komfortbempel" sorgt aber tendenziell für Nerverei beim schnellen Auf- und Absetzen und drückt mitunter sogar (fummelfummel ![]() AKG K81: Ergonomische Fehlkonstruktion, aber unzerstörbar. Bügel zu kurz (Y-Achse) und mit zu viel Anpressdruck. Auseinanderbiegen hilft, verkürzt den Bügel aber noch weiter. Idealer KH für 12-jährige mit Mondgesicht, für Erwachsenen mit "Egghead" nur so gerade eben verwendbar. DT770: Groß, schwer, bequem, stabil, häßlich. Zu mir: Asketischer Hungerturm (lang & dünn) mit ebensolchem Schädel, Ohrengröße (Y-Achse) 7 cm, Außenkante Ohr 2,5 cm vom Kopfansatz. Meine Frau hat sich totgelacht... ![]() |
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MusikGurke
Hat sich gelöscht |
19:03
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#5
erstellt: 25. Okt 2006, ||
bei aller verachtung für sony - der tragekonfort ist hier ungeschlagen. ![]() die stax sets würde ich ebenfalls ergänzen. spürt man nach einiger zeit auch nicht mehr. Grado: einfach, weil die teile so leicht sind. zumindest die einstiegsmodelle. von ultimate ears (und anderen) gibts auch die möglichkeit sich maßanfertigungen für die eigenen ohren fertigen zu lassen. sennheiser hd: am anfang exorbitanter schraubstock anpressdruck. nach einigen stunden legt er sich, dank der velourpolster auch an warmen tagen sehr bequem. beyer und akg setzen in höheren preisklassen ebenfalls auf velour, imho eine gute wahl. |
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audiophilanthrop
Inventar |
19:30
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#6
erstellt: 25. Okt 2006, ||
Meine Löffel: ![]() ![]() ![]() Was mir zu meinen KH so einfällt: Sennheiser HD590 Gilt als eines der bequemsten Modelle diesseits etwas abgefahrener Konstruktionen wie MDR-F1 oder K1000 - zurecht, wie ich meine. Sehr leicht (IIRC nur ~210 g ohne Kabel, die 270g nach Sennheiser sind Soßenquatsch bzw. höchstens mit Kabel), mit guter Gewichtsverteilung auf breiten Kopfbügel (kleine Schwachstelle der älteren Modelle HD580/600 und der alten HD5x5) und Ohrpolster. Ohrmuscheln in Tropfenform ausreichend geräumig und tief. Für sehr große Köpfe reicht der Einstellbereich wohl nicht ganz. Sennheiser HD540 Ein Oldie aus den 80ern, hier mit neuzeitlicher Kupferstrippe und den neueren Velourspolstern ausgestattet. (Vergleichbar HD540 II und HD560 II.) Große runde, aber nicht sonderlich tiefe (~2-2,5 cm, mit ganz neuen Polstern wohl auch einen Tick mehr) Ohrmuscheln, so daß meine Ohren den Schaumstoff leicht berühren. Hier recht kräftiger Anpreßdruck, dafür kaum kopflastig. Drehbare Ohrpolster sind recht praktisch. AKG K26P Faltbarer kleiner supraauraler geschlossener KH der Neuzeit. Kleine runde Ohrmuscheln mit Kunstlederpolstern. Drückt auf die Dauer leicht (Brillenträger), aber insgesamt recht tragbar, brauchbare Isolation. Hat bei mir den Spitznamen "Knarzilein" (die Gelenke...). Beyer DT231 Eigentlich ein supraaurales Modell, aber meine Ohren passen mit etwas Überredung gerade noch rein, die Form ist nicht die schlechteste. Mit gut eingetragenen Ohrpolstern recht bequem, auch das Gewicht hält sich in Grenzen. Selbsteinstellender Kopfbügel mit Gummizug ist eine Geräuschquelle. Sennheiser HD497 Der hat so komische mäßig kleine, länglich ovale Kunstleder-Ohrpolster, die zu meinen Ohren gar nicht sonderlich gut gepaßt haben (meine Löffel paßten weder weit genug rein noch war der Spaß ohraufliegend sinnvoll tragbar). Leicht ist er ja, aber das bringt hier nichts. Philips SBC-HP460 Ein mittelgroßes geschlossenes Modell mit runden Ohrmuscheln, die leider nicht drehbar sind. Da eine vernünftige Position auf meinen Ohren zu finden, ist schwierig, und bei abstehenden Ohren gibt es der nicht drehbaren Ohrmuscheln wegen kaum Isolation. Recht kopflastig und vergleichsweise schwer. Creative HQ-1300 Ein supraaurales Modell mit ovalen (nicht so stark wie beim HD497), ziemlich flachen stoffbezogenen Ohrpolstern. Da passen meine Ohren leidlich gut rein, werden aber deutlich flachgedrückt. Selbsteinstellender Bügel, Gewicht insgesamt passabel verteilt, aber insbesondere die Ohrmuscheln sind recht schwer. Philips SHP805 Schon ganz gut circumaurales, offenes Modell. Die Ohrmuscheln (wiederum nicht zu stark oval) fallen noch nicht ganz so großzügig aus wie bei den größeren Sennheiser-Modellen, sind aber an sich groß und tief genug. Relativ leicht. Dusseligkeit: Der Kopfbügel ist zu wenig gekrümmt und hat nicht extrem dicke Polsterung, dadurch relativ kleine Auflagefläche in der Mitte. Ich mag das nicht so, wenn's von oben drückt. Wenig vertrauenerweckende Knackgeräusche von der Bügelverstellung bei Torsion. Anekdötchen am Rande: Das größere Modell SHP895 ist mit stolzen 330 g nicht nur deutlich schwerer, sondern offenbar berühren auch die Ohren leichter die Velourspolster - damit deutlich unbequemer. Sennheiser HD535/545 Mein HD535 ist recht wenig getragen und hat damit eine recht ausgeglichene Gewichtsverteilung - mit gut ausgeleiertem Bügel könnte er etwas kopflastig werden. (As-is deutlich komfortabler als der SHP805.) Etwas schwerer als der HD590 (Spec: 255 g ohne Kabel). Größeneinstellung bis Riesenschädel möglich. Die originalen Kunstlederohrpolster habe ich kurzerhand gegen die Velourspolster eines HD580 getauscht (gleich wie 545, 565, 600, 650; die alten HD5x5 sind mechanisch sehr ähnlich, z.B. Ohrpolster und Treiber sind austauschbar, Kopfpolster IIRC auch), damit rutschen sie bei Kopfbewegungen auch nicht mehr so rum, entsprechend weniger Krach durch Bartstoppeln ;). Längliche ovale Ohrpolster, rundum ausreichend Platz. Sennheiser HD420SL Ein Klassiker aus den 80ern mit mittelgroßen (8 cm) supraauralen Ohrmuscheln (Schaumstoff mit Stoffbezug). Mit moderater Andruckkraft wenn gut eingetragen, erst nach langer Tragezeit gibt es merklich warme Ohren. Erfreulich leicht. Sennheiser HD580 Keine umfassende Aussage möglich, da Kopfpolster völlig platt und ersetzungsbedürftig. Kommt mir mit provisorischer Polsterung aber etwas kopflastig vor, die 280 g lassen grüßen. Eigentlich soll der einen relativ hohen Anpreßdruck haben, dieses Exemplar ist aber offenbar gut ausgeleiert. Sennheiser HD424 Ein Fossil aus den späten 70ern mit großen supraauralen Ohrmuscheln und Schaumstoffpolstern. Für die Bauform sehr bequem, aber vergleichsweise schwer (mit heutigen Kunststoffen wäre sicher ein deutlich geringeres Gewicht drin) und damit nicht extrem "Headbanger-sicher". Den damals üblichen geschlossenen Riesenbechern mit mindestens 3 Tonnen Gewicht komforttechnisch (und klanglich) aber meilenweit voraus. [Beitrag von audiophilanthrop am 25. Okt 2006, 19:40 bearbeitet] |
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Peer
Inventar |
21:36
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#7
erstellt: 25. Okt 2006, ||
Leck mich fett, sagmal Stephan, kassierst du hier Stundengeld oder was ![]() |
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benemgee
Neuling |
11:11
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#8
erstellt: 26. Okt 2006, ||
Danke schon mal für die rege Beteiligung, vor allem an audiophilanthrop, eine so ausführliche Antwort hab ich mir noch nicht mal in meinen kühnsten Träumen vorgestellt ![]() Danke auch für die Tipps und Anregungen an alle, Ihr helft mir wirklich sehr gut weiter! ![]() |
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SRVBlues
Inventar |
13:41
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#9
erstellt: 26. Okt 2006, ||
Da ich das gerade lese. K26P Meine Ohren sind unterschiedlich hoch (?!?) am Kopf und drückt einer der Schaumstoffpads am Bügel fies auf meinen Kopf. Also untragbar für mich. Unmöglich finde ich auch, dass man immer den Bügel auf die richtige Höre einstellen muss. Eine feste Einstellung wie beim PX100 ist doch viel angenehmer. Chris |
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audiophilanthrop
Inventar |
19:02
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#10
erstellt: 26. Okt 2006, ||
![]() Naja, auf jeden Fall zeigt das mal wieder, daß Kopfhörer ziemliche YMMV-ware sind. Wobei meine Ohren nach extensivem K26P-Einsatz auf anderes supraaurales Gerät (Druck) auch nicht so gut zu sprechen sind.
Naja, vor dem Aufsetzen muß man ihn halt auf Maximalgröße bringen, bei mir ist das schon fast ein Reflex. ![]() Und nein, ich kriege nix fürs Posten hier. ![]() [Beitrag von audiophilanthrop am 26. Okt 2006, 19:03 bearbeitet] |
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SRVBlues
Inventar |
12:41
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#11
erstellt: 27. Okt 2006, ||
Wenn der KH etwas schief sitzen muss, dann drückt einer der Schaumstoffpads mehr auf den Kopf. ![]() Chris |
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audiophilanthrop
Inventar |
14:00
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#12
erstellt: 29. Okt 2006, ||
Ich war wohl aus der Erinnerung heraus doch etwas zu streng mit dem HD497. Habe ihn mal rausgebuddelt, und eigentlich ist der so schlimm auch nicht. Er plättet meine Ohren längst nicht so sehr wie der HQ-1300, viel leichter ist er ohnehin. |
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