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Optimale Aufstellung von Hifi-Komponenten+A -A |
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Autor |
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Thomas2
Ist häufiger hier |
#1 erstellt: 12. Jan 2004, 21:20 | |
Ich habe einen Verstärker, einen Tuner, ein Kassettendeck, einen SACD/DVD-A Kombiplayer und einen Plattenspieler (mit Subchassis), die derzeit noch einzeln nebeneinander ganz normal auf Schrankelementen stehen (nur der Tuner steht auf dem Player). Für jedes Gerät habe ich mir nun jeweils passende Multiplexplatten zuschneiden lassen und je drei RDC2-Kegel besorgt (nur für den recht schweren Verstärker sind 4 Kegel vorgesehen). Ursprünglich wollte ich jedes Gerät zunächst direkt und einzeln mit seinen normalen Füssen auf die jeweilige Platte stellen, die dann wiederum -quasi als Zwischenboden- auf den Kegeln ruht (Spitze nach unten, 2 Kegel vorn, der 3. hinten mittig). Auf den Internetseiten von Clearlight Audio wird aber auch gezeigt, dass die Kegel direkt unter die Geräte zu placieren sind, von zusätzlichen Platten wird hier aber auch nichts erwähnt. Also: Das Gerät - die passende Platte - die 3 (resp. 4) Kegel. Die Frage: Was kommt wie wohin Ich habe das Clearlight Audio auch direkt gefragt, nur leider bisher keine Antwort erhalten, vielleicht sind die noch im Neujahrsurlaub; ich bleibe dran und berichte gern, was die mir sagen. Gruß Thomas p.s.: Es gibt ja auch von Clearlight Audio Gerätebasen (Platten mit Kegeln). Wie rum setzt man die ein, mit den Kegeln nach oben oder nach unten? Spielt es eine Rolle, ob es sich dabei um einen Plattenspieler oder z.B. einen Verstärker handelt. Das mit dem Ent- bzw. An-Koppeln habe ich noch nicht so ganz verstanden. |
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Albus
Hat sich gelöscht |
#2 erstellt: 13. Jan 2004, 10:58 | |
Tag, die Regel lautet: Bedämpfen Sie Ihr Objekt. Also: Dämpfungselemente gehören an die Geräte. Ist die Stellfläche unruhig, dann gilt die Regel auch für das Objekt der Stellfläche. Bedämpfung eines Objektes kann erreicht werden, indem man Schwingungen in ein als Absorptionsmasse (so genannter Sumpf) wirkenden Gegenstand ableitet, zB aus einem resonierenden Gehäuse mittels Spikes in eine Schwingungen vernichtende Unterlage (Kork, Gummi), harte Ankopplung. Bedämpfung kann erreicht werden, indem einen Gegenstand mittels geeigneter Elemente von einer etwa unruhigen Unterlage (Körperschall in Holz, Glas, Stein, Metall) abkoppelt oder bloß fern hält (zB umgedrehte Spikes unter einem Gerät). Dämpfungselemente unter einer Zwischenplatte halte ich dann für irritierend, wenn nicht auch direkt am Gerät - Dämpfungselemente befestigt werden. MfG Albus [Beitrag von Albus am 13. Jan 2004, 10:59 bearbeitet] |
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lars-posso
Ist häufiger hier |
#3 erstellt: 13. Jan 2004, 11:34 | |
Hallo in die Runde, gibt es denn tatsächlich hörbare Unterschiede oder aber andere Gründe, einen an sich doch gekapselten CD Player wie Marantz CD 6000 OSE LE nochmals zu kapseln? Bei mir steht der Player direkt auf dem Verstärker ups Sagt mal was, bitte Gruß, Lars [Beitrag von lars-posso am 13. Jan 2004, 11:36 bearbeitet] |
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Albus
Hat sich gelöscht |
#4 erstellt: 13. Jan 2004, 12:14 | |
Tag Lars, auf dem Verstärker steht der CDP mechanisch nicht völlig ruhig. Der CDP hat zwar einen doppelten Boden, ein zweites Bodenblech mit daran einfach verschraubten Kunststofffüßen, aber gänzlich erschütterungsfrei ist der Standort nicht. Die CDP sind mehr oder weniger empfindlich gegen Erschütterungen. Erschütterungen lösen uU Nachsteuern der Servo-Schaltkreise aus, ein Übermaß sollte tunlichst vermieden werden. - Da nun der Hersteller Marantz seine Produktversionen auch mechanisch abstuft (Bodenbleche, Versteifungen), halte ich im Marantz-Fall Sorgfalt bei der Wahl des Aufstellungsortes für naheliegend. Mein CD 6000 (einfach) ist gegen Erschütterungen anfälliger als meine Yamaha CDPs. Im Übrigen erzeugt ein Verstärker in seiner unmittelbaren Nähe nicht nur mechanischen Schmutz, sondern auch elektrische Störfelder. Man kann sich leicht von positiven Effekten überzeugen lassen, wenn man zB eine Endstufe deutlich separiert von Quellengeräten oder Vorverstärkern, Distanz mindestens 40 cm. MfG Albus |
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Thomas2
Ist häufiger hier |
#5 erstellt: 18. Jan 2004, 16:52 | |
Zunächst danke ich für Eure Beiträge, die mir erste, wichtige Tipps geliefert haben. Ich habe inzwischen auch weiter recheriert und weitere Informationen zu diesem vermutlich doch recht komplexen Thema erhalten: Viele benutzen zwar Spikes, Kegel etc., aber wie die Dinger optimal eingesetzt werden, scheint wohl nicht immer so eindeutig zu sein. Ein erster Versuch von mir, hier etwas Ordnung hinein zu bringen und allen Gleichinteressierten ein paar erste Guidelines zu geben, findet Ihr im Analog-Forum (www.analog-forum.de) unter dem "Phono"-Thread "Wie stelle ich meine Hifi-Komponenten optimal auf". Viel Spaß beim Optimieren! Gruß Thomas |
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