Neutraler Phono-Vorverstärker bis 500 Euro für Schallplattendigitalisierung?

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frank60
Inventar
#51 erstellt: 26. Dez 2016, 20:49

Hörbert (Beitrag #50) schrieb:
Die Trigons die ich kenne funktionieren einfach und geben präzise verstärkt und entzerrt das raus was unverstärkt und RIAA-Verzerrt am Eingang anliegt.

Kann ich von meinem Vanguard II bestätigen. Der wurde mit verschiedenen MM/MC TAs betrieben, klangliche Schwächen gegenüber der sehr guten Vorstufe im Marantz (bei MCs mit FRT-3 Übertrager) konnte ich keine ausmachen.
Mein Vanguard liegt nur deshalb meist im Schrank, weil ich ein externes Gerät einsparen wollte. Zum Digitalisieren von Platten nutze ich ihn wegen der einstellbaren Verstärkung dagegen gern, meine Soundkarte will recht viel Pegel.
Wuhduh
Gesperrt
#52 erstellt: 26. Dez 2016, 21:42
Nabend !

Geschmacksneutral und audiophil: Audiolab 8000PPA

Die Camtech-Vorgänger sind ca. 20 Jahre alt und werden völlig überteuert weitergereicht.

Zu dem bunten Pillepalle-Android-Quatsch würde R2D2 nur den Kopf schütteln und abwertend pfeifen.

MfG,
Erik
wendy-t
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 26. Dez 2016, 21:46
Hallo Erik!

Nach dem Audiolab hatte ich auch einige Monate geguckt. Die Preise sind verrückt.
Ich verstehe nicht, warum Audiolab keinen Nachfolger auf den Markt bringt.

Viele Grüße
Philip
ForgottenSon
Inventar
#54 erstellt: 26. Dez 2016, 22:39

Erdungskabel (Beitrag #44) schrieb:

Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mich auch noch mit dem Thema Plattenwäsche zu beschäftigen.


Echt jetzt? Du bist bereit mehr als 1.000,-- Euro in den Dreher eines Bekannten zu investieren
und machst Dir sogar (sinnfreie) Gedanken über Cinchkabel, aber die eigentliche Basisarbeit für
eine optimale Digitalisierung willst Du nicht machen? Noch dazu eine, die bis auf Zeit so gut
wie nichts kostet. Dann ist das, was Du vorhast nichts anderes als eine grosse Zeitverschwendung
und Geldverbrennung.

Wenn es bei der Digitalisierungsidee bleibt, würde ich an Deiner Stelle mit einem Tonabnehmer anfangen,
der zwischen 150,-- und 300,-- Euro kostet und dazu den empfohlenen Art DJ Vorverstärker nehmen. Mehr
würde ich erst mal nicht investieren. Und dann Erfahrungen damit sammeln. Hör Dir mal eine alte Platte
vor und nach einer Cheap Thrill-Wäsche an.

Wirtschaftlicher wäre allerdings die Investition in einen Streamingdienst .....
Erdungskabel
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 27. Dez 2016, 10:10

ForgottenSon (Beitrag #54) schrieb:

Erdungskabel (Beitrag #44) schrieb:

Ehrlich gesagt habe ich keine Lust, mich auch noch mit dem Thema Plattenwäsche zu beschäftigen.


Echt jetzt? Du bist bereit mehr als 1.000,-- Euro in den Dreher eines Bekannten zu investieren
und machst Dir sogar (sinnfreie) Gedanken über Cinchkabel, aber die eigentliche Basisarbeit für
eine optimale Digitalisierung willst Du nicht machen? Noch dazu eine, die bis auf Zeit so gut
wie nichts kostet. Dann ist das, was Du vorhast nichts anderes als eine grosse Zeitverschwendung
und Geldverbrennung.


Nun, das sehe ich ein, ja.

Ich habe hier im Forum einen Beitrag gelesen, wo sich einer seine Schallplatte mit der Cheap Drill so versaut hat, daß sie noch schlechter klang als vor der Wäsche. Ein weiterer Waschversuch hat es noch schlimmer gemacht. Auch hier kriegt ein Anfänger wie ich erstmal Angst. Am liebsten wäre mir natürlich eine Waschmaschine mit Absaugeinheit, aber das ist für mich finanziell zurzeit nicht machbar. Der Maschine vertraue ich noch eher.

Gut, dann werde ich an einer Schallplatte das Waschen üben, bei der es mir egal ist, wenn sie kaputtgeht. Aber die Schallplatten, die ich für meinen Bekannten überspiele, gehören ja nicht mir. Wenn da was schiefgeht, dann gute Nacht. Es handelt sich um Musik, die es nur auf diesen Platten gibt und die auch heute längst nicht mehr erhältlich sind. Wenn ich dem seine Platte durch das Waschen versaue, wird er mir was husten.

Im Übrigen ist mir noch nie eine Platte begegnet, die so schlimm verschmutzt war, daß der Rausch- und Knacksteppich unerträglich gewesen wäre.

Prinzipiell hast du recht. Mit dem Thema Plattenwäsche werde ich mich also nun beschäftigen. Aber im Zweifelsfall lasse ich es lieber sein, weil ich das Risiko nicht eingehen will, die Platten meines Bekannten oder gar meine eigenen wertvollen Techno-Platten aus den 1990er Jahren zu versauen. Knistern und Knacken gehört bei Vinyl nunmal dazu. Ich bin daran gewöhnt.

Ich habe auch noch Horrorgeschichten im Kopf, die ich mal irgendwo gelesen habe. Da war doch was... von wegen, wenn man eine Platte einmal naß abgespielt hat, kann man sie danach nie wieder trocken abspielen, oder so ähnlich... Klar, hier geht es nicht ums Naß-Abspielen. Aber Schallplatte und Wasser fühlt sich für mich irgendwie "falsch" an. Vielleicht wegen der Angst, daß was schiefgeht und ich die Platte verhunze.


Aber jetzt mal ein anderes Thema:

Ich habe mich bei meiner finanziellen Planung verrechnet. Ich habe nicht daran gedacht, daß ich mir erstmal einen guten Kopfhörer und brauchbare Lautsprecher kaufen muß, bevor ich Geld für Tonabnehmer und Vorverstärker rausblase. Denn auf meinen Behringer MS40 Boxen will ich die Platten eher nicht anhören müssen.

Das heißt: Trigon Vanguard II und Ortofon Vinyl Master Silver kaufe ich mir frühestens im Februar. Ich fange jetzt mit kleinerem Besteck an und steigere mich dann später. In jeder Familie gibt es einen Technik-Freak, an den sich alle wenden, wenn sie technische Fragen oder Probleme haben. In meiner Familie bin ich dieser Freak. Wie es aussieht, werde ich in Zukunft noch öfter Plattenüberspielungen für andere Leute machen. Es wird also noch reichlich Gelegenheiten geben, verschiedene Tonabnehmer zu kaufen und zu vergleichen. Auf eure Empfehlungen und Hinweise werde ich also auch in Zukunft wieder zurückkommen.

Ab einem gewissen Punkt macht es mir keinen Spaß mehr, ständig auf der Jagd nach dem "noch neutraleren" Tonabnehmer und dem "noch besseren" Vorverstärker zu sein. Ich will nicht dauernd darüber nachdenken müssen, ob ich nicht doch lieber den anderen Tonabnehmer hätte kaufen sollen oder ob der andere Vorverstärker nicht vielleicht doch besser ist. Ich will mich einfach nur an meinen Schallplatten freuen, das ist das wichtigste. Mein erster Plattenspieler vor mehr als zehn Jahren war ein gebrauchter, riemengetriebener Dual mit vorinstalliertem Standard-Audio-Technica-Tonabnehmer. Ich hatte Freude an der Musik und machte mir keine Gedanken über Eingangskapazität, Ohm und Tonarm-Justierung.

Die Unterhaltung mit euch hier im Forum hat mir so viel Lust auf meine lange nicht mehr gehörten Platten gemacht, daß ich es kaum erwarten kann, bis ich die Geräte habe und es endlich losgeht.

Danke nochmal an alle, die sich hier beteiligt haben.
.JC.
Inventar
#56 erstellt: 27. Dez 2016, 10:31
Hi,


Erdungskabel (Beitrag #55) schrieb:
Knistern und Knacken gehört bei Vinyl nunmal dazu. Ich bin daran gewöhnt.


das ändert sich, wenn man beginnt LPs zu waschen.
Deine Kleidung wäschst du ja auch.


Ich kaufe öfter Second Hand LPs auf ebay, dort dann meist von privat
so wie letztens die Police - Synchronisity
ich schaue mir an was ich da bekommen habe und denke: wenig Kratzer, aber mit Party drauf (Fingerabdrücke, ...)
und lege die dann zum Test auch genau so auf -->... prassel, knacks, krrsch, ...

nach der Wäsche ( cheap drill): nur minimale Knackser von den feinen Kratzern,
höre einfach oben das verlinkte Soundfile von Police - Ghost in the machine,
das war ebenfalls eine second hand LP

Wenn eine LP sauber ist, braucht man sie auch nicht zu waschen,
aber wenn sie dreckig ist, was ja oft so ist, dann auf jeden Fall !


ps
die Police Sample sind woanders im Forum,
oben das ist Sade von neuer LP (soldiers of love)


[Beitrag von .JC. am 27. Dez 2016, 10:39 bearbeitet]
ForgottenSon
Inventar
#57 erstellt: 27. Dez 2016, 10:44

Erdungskabel (Beitrag #55) schrieb:

Ich habe hier im Forum einen Beitrag gelesen, wo sich einer seine Schallplatte mit der Cheap Drill so versaut hat, daß sie noch schlechter klang als vor der Wäsche. Ein weiterer Waschversuch hat es noch schlimmer gemacht. Auch hier kriegt ein Anfänger wie ich erstmal Angst.


Ich habe vor ca. 12 Monaten wieder mit Vinyl begonnen. Eines der ersten Alben, die ich
damals auf meinem HT 354 mit Ortofon OM 10 abgespielt habe, war Pink Floyd - Dark
side of the moon. Insbesondere die Chorgesänge waren unanhörlich. Nach einer Wäsche
gem.Holgers CheapThrill-Method änderte sich das schlagartig. Offenbar wurden die Probleme
in erster Linie durch statische Aufladung und Staub verursacht. Selbst das OM spielte zunächst
ganz brauchbar. Mittlerweile bin ich bei einem AT440mlb und einem SL 1700 angelangt.
Für mich ist die Suche nach einem guten Vinyl-Setup abgeschlossen. Ich bin allerdings kein
Vinyl-Nerd. Ich höre nur gelegentlich von Platte.
Ich wüsste nicht, wie man eine Platte mit CheapThrill kaputt machen könnte,wenn man
Holgers Ratschläge einhält.



Aber im Zweifelsfall lasse ich es lieber sein, weil ich das Risiko nicht eingehen will, die Platten meines Bekannten oder gar meine eigenen wertvollen Techno-Platten aus den 1990er Jahren zu versauen.


Es gibt wertvolle Techo-Platten?

Sorry, musste sein.


[Beitrag von ForgottenSon am 27. Dez 2016, 10:45 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#58 erstellt: 27. Dez 2016, 14:25

Es gibt wertvolle Techo-Platten?


Die eher als alles andere...
Da sind von einen Titel/Mix/Album vielleicht mal 100 Stück gepresst worden, wenn überhaupt.
Selbst ich hatte mich DESWEGEN mal mit Digitalisierung beschäftigt, wenn auch noch Lieder einen Jahrzehnt vorher betreffend.
Alles andere kriegt man auf CD hinterher geworfen, da würde ich keinen Finger für krümmen, bzw., die habe ich auch schon alle.
kölsche_jung
Moderator
#59 erstellt: 27. Dez 2016, 14:39

Erdungskabel (Beitrag #55) schrieb:
...

Ich habe mich bei meiner finanziellen Planung verrechnet. Ich habe nicht daran gedacht, daß ich mir erstmal einen guten Kopfhörer und brauchbare Lautsprecher kaufen muß, bevor ich Geld für Tonabnehmer und Vorverstärker rausblase.
...
Trigon Vanguard II und Ortofon Vinyl Master Silver kaufe ich mir frühestens im Februar. Ich fange jetzt mit kleinerem Besteck an und steigere mich dann später. ....

... jepp, wären mal eben 700€ ... dann fang doch an mit dem

Hörbert (Beitrag #21) schrieb:
Denon DL-110 ...

Als High-Output-MC hat das DL-110 allerdings eine wesentlich geringere Ausgangsspannung als die beiden Ortofon-Abtaster. Sein Vorteil würde darin liegen das man hier mit einem recht günstigen Entzerrer auskäme da es von den Anschlußwerten her gesehen genau so unproblematisch wie jedes MC ist.
...

aber dazu erst mal was grundsätzliches ... MM-Systeme benötigen iaR einen Anschluss mit 47kOhm und sollten von der Kapazität her passen, Kapazität des Entzerres und der Kabel vom Dreher zum Entzerrer
(Normale) MCs benötigen 100Ohm (manche etwas mehr), deutlich mehr Verstärkung, sind aber völlig unkritisch was die Kapazität angeht

Das empfohlene DL-110 ist aber ein HighOutput-MC ... es benötigt wesentlich weniger Verstärkung als ein "normales" MC, das schließt man an einen normalen MM Eingang mit 47kOhm an, da ist es zwar etwas leiser als ein MM, dafür ist es aber unkritisch was die Kapazität angeht ...

Es muss nur an den Tonarm des 1210er passend bzw relativ problemlos passend gemacht werden ... falls der Tonarm des 1210 "an sich" zu leicht für das DL110 sein sollte (was er glaube ich ist), kannst du das mit einer/m schwereren Headshell problemlos ausgleichen ... ich hab dann doch noch mal nachgeschaut ... der Technicsarm soll mit original headshell 12gr eff Masse bringen ... das ist zuwenig für das DL mit, also Original Headshell runter (7,5 gr weg) und zB ein ortofonLH2000 (16gr) für allerdings stolze 65€ (fono.de) oder 60€ (phonophono.de) und alles ist gut

Hieße für dich ... Denon DL110 für ca. 180€ (fono.de) bis 195€ (phonophono.de) ... schwere/s Headshell (dann bist du bei knapp 250€)... nutzt den MM-Eingang des Mischpultes (was doch zur Verfügung stand, oder?) und musst dir keinerlei Gedanken machen, welche Kapazitäten im Spiel sind, insbesondere ...

Albus (Beitrag #46) schrieb:
... welche Kapazitätslast bringt denn der zu verwendende SL1210 Mk II mit? 125 pF oder 325 pF? ...


... und ich glaube, du wärst damit wohl so zufrieden, dass du nicht in ein, zwei Monaten wieder von vorne anfängst ...


... und was das "waschen" angeht ... gute plattenläden bieten oft einen waschservice für kleines geld an (iaR um 1€/Platte) ...
akem
Inventar
#60 erstellt: 27. Dez 2016, 14:50
Das Denon DL110 läuft auch an einem 12g Arm schon sehr gut. Mit einem so schweren Headshell kriegt man vielmehr wieder Probleme mit dem dann zu leichten Gegengewicht...
Aber es gäbe noch eine andere Alternative zum VM Silver: das Audio Technika AT440. Das kostet nur etwa die Hälfte des Ortofons, ist diesem aber nicht unähnlich (klanglich und vom der Güte des Nadelschliffs her).
Dazu dann noch einen ART DJ-Pre, dann liegt man knapp über 200pF (falls nicht das hochkapazitive Cinch-Kabel am 1210 ist). Dann blieben noch knapp 300€ für eine gebrauchte Plattenwaschmaschine...

Gruß
Andreas
Albus
Hat sich gelöscht
#61 erstellt: 27. Dez 2016, 14:51
Tag,

komme des Wegs, möchte darauf hinweisen:
1. Mechanisch. Denon DL-110 mit Gewicht 4,8 g, benötigt am originalen Technics-HS eines der Technics-Zusatzgewichtsplättchen 3,0 g, mit Stärke 1,5 mm, dann ist die mechanische Vorausetzung für einen tauglichen Betrieb geschaffen (ohne Zusatzgewicht ist die AK nicht realisierbar, das Gegengewicht schlägt vorher an) - weil: die nominelle Nadelnachgiebigkeit (BDA) lautet auf 8 um/mN Bezug 100 Hz, was aber real bedeutet 13 um/mN, mit einer respektablen vertikalen Tiefenresonanz bei 10 Hz, die Überhöhung ist etwas hoch, der Dämpfungsfaktor des Nadellagers ist zu gering. Aber, mechanisch ist nichts problematisch.
2. Elektrisch lautet - wieder die BDA (siehe Vinyengine, Library) - die Abschlussempfehlung unzweideutig "more than 47 kohms" = höher als 47 Kiloohm, was erst einen halbwegs ausgewogenen Amplitudenfrequenzgang hervorbrächte, die Hochtonregion braucht diese Unterstützung der "more than 47kohms" für taugliche Tonhöhenerkennbarkeit und Klangfarben.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 27. Dez 2016, 14:54 bearbeitet]
juanitolo1
Stammgast
#62 erstellt: 27. Dez 2016, 14:54

wendy-t (Beitrag #53) schrieb:
Hallo Erik!
...
Ich verstehe nicht, warum Audiolab keinen Nachfolger auf den Markt bringt.

Viele Grüße
Philip

Häh? Gibt´s doch:
http://audiolab-deutschland.de/index.php

Bei mir läuft ein 8200 CDQ, praktischerweise mit 3 analogen Eingängen und die Phono Sektion bedient ein Meridian 201.
kölsche_jung
Moderator
#63 erstellt: 27. Dez 2016, 15:07

Albus (Beitrag #61) schrieb:
... Denon DL-110 mit Gewicht 4,8 g, benötigt am originalen Technics-HS eines der Technics-Zusatzgewichtsplättchen 3,0 g, mit Stärke 1,5 mm, ... - weil: die nominelle Nadelnachgiebigkeit (BDA) lautet auf 8 um/mN Bezug 100 Hz, ...

jo ... und da hat einer (in dem Fall ich) was übersehen ... ich hatte die 100Hz beim querlesen "geschlabbert" und somit falsche Daten zugrunde gelegt ... (asche auf mein haupt und dank an akem und albus für die sofortige Richtigstellung)

insoweit zustimm, mit dem gewichtsplättchen (wahrscheinlich vorhanden, ansonsten für n paar Euro zu besorgen) passt es auf jeden Fall, vielleicht auch schon ohne - wie akem schreibt
wendy-t
Hat sich gelöscht
#64 erstellt: 27. Dez 2016, 15:15
Hallo juanitolo !

Das ist zwar hier etwas off-topic, aber ich glaube, wir reden ein bisschen aneinander vorbei.
Es ging bei dem Gerät, das Erik genannt hatte, um einen reinen Phonovorverstärker.
Deine Kombination ist ja ein CD-Player, DAC und Vorverstärker in einem Gerät (Audiolab) und als Phonovorstufe nutzt du den Meridian (musste ich erst mal googlen), wenn ich das richtig verstanden habe.

Soweit mir bekannt ist, hat momentan Audiolab keine Phonovorstufe mehr im Programm. Und denen werden ja sagenhafte klangliche Eigenschaften nachgesagt. Daher mein Kommentar.

Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden - nicht ausgeschlossen.

Viele Grüße
Philip
juanitolo1
Stammgast
#65 erstellt: 27. Dez 2016, 15:37
Das erklärt es
volvo740tius
Inventar
#66 erstellt: 27. Dez 2016, 16:02
Hallo Albus,

Albus (Beitrag #61) schrieb:

1. Mechanisch. Denon DL-110 mit Gewicht 4,8 g, benötigt am originalen Technics-HS eines der Technics-Zusatzgewichtsplättchen 3,0 g, mit Stärke 1,5 mm, dann ist die mechanische Vorausetzung für einen tauglichen Betrieb geschaffen (ohne Zusatzgewicht ist die AK nicht realisierbar, das Gegengewicht schlägt vorher an) - weil: die nominelle Nadelnachgiebigkeit (BDA) lautet auf 8 um/mN Bezug 100 Hz, was aber real bedeutet 13 um/mN, mit einer respektablen vertikalen Tiefenresonanz bei 10 Hz, die Überhöhung ist etwas hoch, der Dämpfungsfaktor des Nadellagers ist zu gering. Aber, mechanisch ist nichts problematisch.


dem DL 110 liegt doch ein 1,5g Gewichtsplättchen bei. Das würde zum Einstellen der Auflagekraft ausreichen (min. 6g Tonabnehmergewicht beim SL 12x0) und im Resonanz-Rechner sieht da auch nicht schlecht aus, oder irre ich?

Gruß Thomas
.JC.
Inventar
#67 erstellt: 27. Dez 2016, 17:07

wendy-t (Beitrag #64) schrieb:
Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden - nicht ausgeschlossen.

.

juanitolo1 (Beitrag #65) schrieb:
Das erklärt es :prost


Albus
Hat sich gelöscht
#68 erstellt: 27. Dez 2016, 17:51
Tag,
und Tag Thomas,

das Mindestgewicht beim Technics steht bei 6,5 g ("wenn (...) unterhalb 6,5 g, dann das Zusatzgewichtsplättchen"); aber, mit 13,5 g als Kopfgewicht kann man 20 mN so eben noch einstellen. Ja.

Freundlich
Albus
Erdungskabel
Ist häufiger hier
#69 erstellt: 28. Dez 2016, 10:03
Es ist zwar gut, sich mal über den Technics unterhalten zu haben, andere lesen hier ja auch mit und vielleicht hilft es jemandem weiter. Vielen Dank für eure Bemühungen, aber ich muß euch leider wieder zurückpfeifen... Denn es ist jetzt doch ein anderer Plattenspieler geworden.

Ich hätte die Bedingungen vielleicht genauer beschreiben sollen, also, was vorhanden ist und was nicht. Bei dem Technics ist keine Original Headshell vorhanden. Somit fallen jetzt alle Gespräche über die Technics Headshell weg. Der Technics gehört einem Bekannten, der eine Firma für Veranstaltungstechnik hat. Im Prinzip ist der Technics Firmeneigentum. Ich habe hier nicht wenige Schallplatten zu digitalisieren, es sind mindestens 20 bis 40 Stück. Wenn ich mir nun den Technics ausleihe, könnte es passieren, daß mein Bekannter unvermittelt anruft und sagt: "Ich brauche morgen den Technics auf einer Veranstaltung, bitte bring ihn heute noch in die Firma zurück." Auf so einen Streß habe ich keine Lust. Ich will in Ruhe Platten anhören und aufnehmen können. Wie ich bereits sagte, habe ich noch nie einen Tonarm justiert. Die Worte Spurfehlwinkel und Azimut lösen Angst in mir aus. Wenn ich schon einen Plattenspieler kaputtjustiere, dann meinen eigenen und nicht den Technics meines Bekannten. Außerdem wollte ich mir ja dann sowieso einen eigenen Plattenspieler kaufen, nicht nur zum Digitalisieren, sondern zum einfachen Musikhören. Ich hatte einen Roland TT-99 im Blick, weil mir sein Retro-Design gefällt. Wer hat denn schon mal eine cremefarbene Starttaste gesehen... Aber dann erfuhr ich, daß er auch nur ein Gerät aus Hanpin-Produktion ist und der Tonarm nicht höhenverstellar ist. Da dachte ich mir: Wenn schon Hanpin, dann richtig! Somit hätte ich einen eigenen Plattenspieler, den ich sowohl zum Digitalisieren als auch zum Anhören verwenden kann.

Und deshalb habe ich mir gestern einen Pioneer PLX-1000 gekauft. Somit dreht sich (im wahrsten Sinne des Wortes ) ab sofort alles um ihn.

Beim PLX-1000 ist eine Original Pioneer Headshell dabei, die ich auch zu nutzen gedenke. Als Phono-Vorverstärker ein Aikido Phono 1, und als Tonabnehmer entweder Denon DL-110 oder Audio Technica AT 440 MLB. Wobei ich, noch bevor ich eure letzten Empfehlungen las, schon zum AT 440 MLB tendierte.

Da der Tonabnehmer das wichtigste Glied in der Signalkette ist, ziehe ich in Erwägung, doch den Ortofon Vinyl Master Silver zu kaufen, betrieben an einem Aikido Phono 1. Dann habe ich im Vergleich zum Betrieb am Trigon Vanguard II zwar nur 200 Euro gespart statt 300, aber der Vinyl Master soll merklich noch besser sein als der AT 440 MLB. Als finanziellen Ausgleich verzichte ich auf Lautsprecher und kaufe mir stattdessen nur einen hochwertigen Kopfhörer zum Abhören der Aufnahmen.
.JC.
Inventar
#70 erstellt: 28. Dez 2016, 10:19
Hi,

das hast Du gut gemacht, ein Aikido ruft nun quasi nach einem AT 150 MLX
das kostet dich zwar um 300 € (aus Hong Kong) aber das ist es auch wert

diese Kombi PLX-1000 mit AT 150 MLX am Aikido ist (ordentlich aufgestellt u. verkabelt) schwer zu toppen
damit machst Du richtig gute LP Ripps (Platten waschen nicht vergessen )

kannst ja mal ein Foto vom Dreher am Aufstellplatz machen


[Beitrag von .JC. am 28. Dez 2016, 10:25 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#71 erstellt: 28. Dez 2016, 10:30

.JC. (Beitrag #70) schrieb:
das kostet dich zwar um 300 € (aus Hong Kong) aber das ist es auch wert

Preis: 279$
Versand: 25$

Plus Zoll (5%)
Plus Einfuhrumsatzsteuer (19%)

Also landen wir eher bei ~375€

Parrot
ForgottenSon
Inventar
#72 erstellt: 28. Dez 2016, 11:07

Erdungskabel (Beitrag #69) schrieb:
Ich habe hier nicht wenige Schallplatten zu digitalisieren, es sind mindestens 20 bis 40 Stück.


20 bis 40 Platten sind eher wenig. Sorry, is so.
Übrigens Respekt, wegen so wenigen Exponaten einen derartigen Invest zu tätigen. Der ein oder
andere Techno-Fan mit brauchbarem Phono-Setup aus dem Forum hätte das Digitalisieren
vielleicht lediglich für das Überlassen einer Kopie der Aufnahme übernommen .... vielleicht
aber auch nicht.

Erdungskabel
Ist häufiger hier
#73 erstellt: 28. Dez 2016, 11:22
Welches der folgenden drei Kabel zwischen Plattenspieler und Phono-Vorverstärker ist das beste? Und warum?

1) http://www.ebay.de/i...656133274&rmvSB=true

2) http://www.ebay.de/i...637134193&rmvSB=true

3) http://www.phonophon...vinyl-master-ii.html

Habe ich das richtig verstanden, daß ich für die Verbindung zwischen Phono-Vorverstärker und Aufnahmegerät kein niederkapazitives Cinchkabel nehmen darf, sondern ein "normales" für Signale mit Line-Pegel, wie man in der Veranstaltungstechnik sagen würde? Denn sonst könnte ich vom NF-Phonokabel ja auch einfach zwei Stück kaufen, für beide Verbindungswege.


@ .JC.

Sobald ich den Kopfhörer habe, höre ich mir Deine Klangbeispiele in Ruhe an. Heruntergeladen habe ich sie schon, und sie klingen auch gut, aber eben auf meinen nicht so berauschenden Lautsprechern. Du hast nicht zufällig auch das AT 440 MLB? Das wäre jetzt natürlich genial, die beiden direkt vergleichen zu können. Wenn Geld keine Rolle spielte, würde ich beide kaufen und selber vergleichen. Aber ich muß mich jetzt für einen Tonabnehmer entscheiden. Ich kann nicht noch Monate mit der Digitalisierung warten, mein Bekannter fragt schon ständig, wie weit ich bin.
wendy-t
Hat sich gelöscht
#74 erstellt: 28. Dez 2016, 11:50
Hallo!

Was ist denn an dem mitgeliefertem Phono-Kabel falsch?

Gruß Philip
akem
Inventar
#75 erstellt: 28. Dez 2016, 11:57

Erdungskabel (Beitrag #69) schrieb:
Es ist zwar gut, sich mal über den Technics unterhalten zu haben, andere lesen hier ja auch mit und vielleicht hilft es jemandem weiter. Vielen Dank für eure Bemühungen, aber ich muß euch leider wieder zurückpfeifen... Denn es ist jetzt doch ein anderer Plattenspieler geworden.

Da der Tonabnehmer das wichtigste Glied in der Signalkette ist, ziehe ich in Erwägung, doch den Ortofon Vinyl Master Silver zu kaufen, betrieben an einem Aikido Phono 1. Dann habe ich im Vergleich zum Betrieb am Trigon Vanguard II zwar nur 200 Euro gespart statt 300, aber der Vinyl Master soll merklich noch besser sein als der AT 440 MLB. Als finanziellen Ausgleich verzichte ich auf Lautsprecher und kaufe mir stattdessen nur einen hochwertigen Kopfhörer zum Abhören der Aufnahmen.

Das Meiste für den Technics gesagte läßt sich 1:1 auf den Pioneer übertragen da der vom Prinzip her recht ähnlich gebaut ist. Die effektive Masse des Tonarm dürfte hübsch identisch sein. Die Kapazität des Kabels kannst Du durch entsprechende Auswahl beeinflussen. Achte darauf, daß die Schirmung des Kabels sehr gut ist was leider aus der Beschreibung nur selten hervorgeht. Oft ist auch ein quasisymmetrischer Aufbau positiv (bei einem Deiner Links hab ich sowas gelesen), da gehen die Fragezeichen aber dann los von wegen wo ist der Schirm des Kabels aufgelegt, ein- oder beidseitig... Das kann dann im worst case auch wieder zu Brummen führen wobei der Pioneer da eh so ein Kandidat ist (da wurde schon gelegentlich von hartnäckigem Brummen berichtet, dem durch externe Maßnahmen nicht beizukommen war).

Zum Tonabnehmer: das VM Silver ist keineswegs besser als das AT440. Im Gegenteil: das AT hat den deutlich besseren (aber auch justagekritischeren) Nadelschliff. Auch tonal nehmen die sich nicht so arg viel. Bleibt also der trotz des besseren Schliffs günstigere Preis des AT...

Gruß
Andreas
Danzig
Hat sich gelöscht
#76 erstellt: 28. Dez 2016, 12:08

Und deshalb habe ich mir gestern einen Pioneer PLX-1000 gekauft. Somit dreht sich (im wahrsten Sinne des Wortes ) ab sofort alles um ihn.

Beim PLX-1000 ist eine Original Pioneer Headshell dabei, die ich auch zu nutzen gedenke. Als Phono-Vorverstärker ein Aikido Phono 1, und als Tonabnehmer entweder Denon DL-110 oder Audio Technica AT 440 MLB. Wobei ich, noch bevor ich eure letzten Empfehlungen las, schon zum AT 440 MLB tendierte.


Glückwunsch. Ein toller Dreher, den ich mir auch noch zulegen werde. Sobald mein Bohrturm unter den Mann gebracht ist.

Das AT 440MLB ist ein gutes System fürs Geld. IMHO das beste für das Geld auf dem Markt. Klanglich bessere MM Systeme liegen dann schon in der Preisklasse eines Goldring 2500. Aber das ist nur meine Meinung.

Kabel würde ich so dimensionieren und auswählen, dass es zum System und deinem Vorverstärker passt. Das AT 440mlb will recht wenig haben. Deshalb würde ich ein niederkapazitives Kabel zwischen Plattenspieler und Phono-Pre nehmen und auch einen Phono Pre wählen, der damit umgehen kann. Vllt. eine Pro Ject Phono Box DS, die lässt sich auf 147pf einstellen und ist auch für eventuelle MC Systeme gut. Damit könntest du erst mal richtig gut fahren.

Zwischen Phono Pre und Verstärker nimmst ein einfaches Kabel, notfalls ne Beipackstrippe.


aber der Vinyl Master soll merklich noch besser sein als der AT 440 MLB.


Das halte ich persönlich für ein Gerücht. Hab beide hier und finde das AT440mlb deutlich besser... Über ein Goldring 2500 oder AT 150 MLX könntest du nachdenken, die spielen dann gefühlt 5% über dem AT440mlb. Es ist halt so, dass du beim 440mlb schon nen tollen Schliff fürs Geld bekommst. Nachteil ist, das System verlangt wenig Kapazität und die Nadelnachgiebigkeit ist Grenzwertig, passt aber zu deinem Tonarm.

Ansonsten würde ich gleich eine Etage höher gehen und Richtung Quinted Black, Benz ACE SL (aber nicht zum aktuellen Preis) und Konsorten zielen, die du dann ebenfalls am Pro Ject DS verwenden kannst und wo sich der Mehrpreis dann mehr lohnt und der klangliche Zugewinn höher ausfällt...


[Beitrag von Danzig am 28. Dez 2016, 12:18 bearbeitet]
Erdungskabel
Ist häufiger hier
#77 erstellt: 29. Dez 2016, 10:49

Danzig (Beitrag #76) schrieb:

Kabel würde ich so dimensionieren und auswählen, dass es zum System und deinem Vorverstärker passt. Das AT 440mlb will recht wenig haben. Deshalb würde ich ein niederkapazitives Kabel zwischen Plattenspieler und Phono-Pre nehmen und auch einen Phono Pre wählen, der damit umgehen kann. Vllt. eine Pro Ject Phono Box DS, die lässt sich auf 147pf einstellen und ist auch für eventuelle MC Systeme gut.


Habe ich das richtig verstanden?
In der Bedienungsanleitung des Phono Box DS steht, daß man den pF-Wert wählen soll, den der Hersteller des Tonabnehmers empfiehlt. Audio Technica will laut Datenblatt 100 bis 200 pF für den AT 440 MLB sehen. Du empfiehlst mir den Phono Box DS, weil er sich auf 147 pF einstellen läßt.

Der Aikido Phono 1 hat nur 47 pF fest eingestellt. Ist das nun zu wenig pF oder darf es sozusagen nach unten hin auch weniger pF sein, solange es nicht über 200 pF geht? Gilt hier das Motto "im Zweifel besser zu wenig pF als zu viel pF"?

Beim Aikido Phono 1 +, der etwas mehr kostet, kann man höchstens 180 pF einstellen. Das wäre doch dann auch in Ordnung, weil 180 zwar höher als 147, aber immer noch weniger ist als die von Audio Technica genannten höchstens 200 pF, oder?



Was ist denn an dem mitgeliefertem Phono-Kabel falsch?


Wenn du so fragst: nicht daß ich wüßte! Stimmt, das Kabel, das beim PLX-1000 mitgeliefert wurde, könnte ich verwenden. Aber ich dachte, ich kaufe ein "besseres". Hätte ja sein können, daß das mitgelieferte Kabel nicht so gut ist. Das kann nur jemand von euch sagen, der den PLX-1000 auch selbst gekauft hat.
8erberg
Inventar
#78 erstellt: 29. Dez 2016, 11:00
Hallo,

das Kabel hat ja auch einen Kapazitätsbelag, selbst ein gutes (nicht ein teures "hochwertiges"...) hat bei normaler Länge min. 100 pF
Von daher würd ich Dir doch den Aikido vorschlagen.
Mit dem AT hast Du dann eine tolle Paarung.

Peter
volvo740tius
Inventar
#79 erstellt: 29. Dez 2016, 11:02
Hallo,

zu der Kapazität am Eingang des Vorverstärkers muss noch die Kabellage dazu addiert werden, also das Phonokabel und die Tonarmverkabelung. Wenn man dafür theoretisch 100-150pF annimmt, wären 47pF im Phonoeingang natürlich günstiger für das Audio Technica System.

Gruß Thomas
Hörbert
Inventar
#80 erstellt: 29. Dez 2016, 11:05
Hallo!


....... "im Zweifel besser zu wenig pF als zu viel pF".........


Zuwenig Pikofarad ist genau so schlecht wie zu viel Pikofarad da Magnetabtaster den sich durch die Generatorspule, den Abschlußwiderstand und die Kapazität die sich aus der unvermeidlichen Kabelkapazität und der Abschlußkapazität zusammensetzt bildenden Resonanzschwingkreis notwendig brauchen um die Höhen "aufzufüttern", fehlt hier Kapazität (oder weicht der Abschlußwiderstand deutlich von den üblichen 50 K-Ohm ab) bildet sich der Schwingkreis nicht an der vom Hersteller vorgesehenen Stelle im Frequenzbanz sondern weiter oben. Das ergibt ein stumpes und höhenarmes Klangbild.

MFG Günther
ForgottenSon
Inventar
#81 erstellt: 29. Dez 2016, 11:05

Erdungskabel (Beitrag #77) schrieb:


Was ist denn an dem mitgeliefertem Phono-Kabel falsch?


Wenn du so fragst: nicht daß ich wüßte! Stimmt, das Kabel, das beim PLX-1000 mitgeliefert wurde, könnte ich verwenden. Aber ich dachte, ich kaufe ein "besseres". Hätte ja sein können, daß das mitgelieferte Kabel nicht so gut ist. Das kann nur jemand von euch sagen, der den PLX-1000 auch selbst gekauft hat.


Das hat mit dem PLX-1000 nichts zu tun. Die Kabelanbieter haben erkannt, dass es einen Markt
für "hochwertige" Kabel gibt bzw. sie haben diesen geschaffen. Du kannst Dir selbst raussuchen,
ob Du zu deren Kunden gehören willst oder nicht. Technisch gesehen, gibt es keinen Grund,
in Kabel zu investieren.
ParrotHH
Inventar
#82 erstellt: 29. Dez 2016, 11:08
Hallo Erdungskabel,

der Gesamtwert der Kapazität ist die Summe aller Kapazitäten, die ab den Pins des Tonabnehmers "wirksam" sind. Zum Wert des Phono-Pres muss also noch der Wert der Verkabelung von Tonabnehmer bis zum Phono-Pre addiert werden. Deshalb ist die Wahl des Kabels und dessen Länge bei der Nutzung von MM-Systemen ja so relevant.

Für den Zusammenhang zwischen Kapazität und Klang sei auf den einen Test des Shure M97xE hingewiesen (Dank an Albus), insbesondere die Grafik "Frequency response versus load capacitance".

Typischerweise bringt ein Kabel so ca. um die 100pF pro Meter mit, eher sogar mehr. Damit ist man mit den 47pF des Aikido dann gut aufgestellt. Aber Du merkst beim Betrachten Deiner anderen genannten Alternativen auch, dass die 100-200pF der AT-Systeme eben keine besonders alltagstauglichen Anforderungen sind, sondern man sich schnell ziemlich strecken muss, um sie zu erfüllen.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 29. Dez 2016, 11:11 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#83 erstellt: 29. Dez 2016, 11:15
Hi,


Erdungskabel (Beitrag #77) schrieb:
Der Aikido Phono 1 hat nur 47 pF fest eingestellt. Ist das nun zu wenig pF oder darf es sozusagen nach unten hin auch weniger pF sein, solange es nicht über 200 pF geht? Gilt hier das Motto "im Zweifel besser zu wenig pF als zu viel pF"?
...
Stimmt, das Kabel, das beim PLX-1000 mitgeliefert wurde, könnte ich verwenden. Aber ich dachte, ich kaufe ein "besseres". Hätte ja sein können, daß das mitgelieferte Kabel nicht so gut ist. Das kann nur jemand von euch sagen, der den PLX-1000 auch selbst gekauft hat.


es sollte der richtige=passende Kapazitätswert erreicht werden, der sich zusammensetzt aus den einzelnen Kapazitäten.
zB. beim Technics SL xxxx mit den runden Chinchsteckern um 130 pF plus Eingangskapazität vom Aikido 47 pF dann
sind´s um 180 pF und damit im optimalen Bereich von knapp unter 200 pF

deshalb ist auch die Kombination von Technics SLs mit AT 150 MLX am Aikido so empfehlenswert
es passt eben alles sehr gut zusammen mechanisch und elektrisch (jeweils vom 125 pF Chinchkabel aus gesehen)
das beste Kabel ist also dasjenige mit dem passenden Kapazitätswert und das müsste man für das mitgelieferte Pioneerkabel
in Erfahrung bringen (zB. durch messen, ich tippe aber mal darauf dass Pioneer das beachtet hat)
volvo740tius
Inventar
#84 erstellt: 29. Dez 2016, 11:24

ForgottenSon (Beitrag #81) schrieb:

Das hat mit dem PLX-1000 nichts zu tun. Die Kabelanbieter haben erkannt, dass es einen Markt
für "hochwertige" Kabel gibt bzw. sie haben diesen geschaffen. Du kannst Dir selbst raussuchen,
ob Du zu deren Kunden gehören willst oder nicht. Technisch gesehen, gibt es keinen Grund,
in Kabel zu investieren.


Prinzipiell ist das schon richtig, man kann viel Geld ausgeben um sich vom Optimum zu entfernen. Allerdings wäre der reelle Kapazitätsbelag der Beipackstrippe des PLX hier wirklich einmal interessant. Albus hatte die Kabellage über alles in einer anderen Tonabnehmerberatung für den PLX 1000 mal auf 150-200pF geschätzt. Was ja nun wieder nicht so gut wäre.

Gruß Thomas
Erdungskabel
Ist häufiger hier
#85 erstellt: 29. Dez 2016, 11:47
Danke für eure hilfreichen Antworten und eure Geduld mit einem Anfänger. Ich weiß jetzt, was ich zu kaufen und was ich zu tun habe.


akem (Beitrag #75) schrieb:
das AT hat den deutlich besseren (aber auch justagekritischeren) Nadelschliff.


Also kaufe ich mir doch die Schön 2 Schablone, eine Druckbleistiftmine als Ausrichthilfe, eine Libelle und eine digitale Tonarmwaage. Eine Skala zum Einstellen des Überhangs befindet sich in der Bedienungsanleitung des PLX-1000.

Was die Plattenabnutzung betrifft: Daß der AT 440 MLB nicht sphärisch ist, ist mir klar. Sphärisch holt zu wenig Information aus der Rille für ein neutrales, hochauflösendes HiFi-Klangbild. Aber kann ich den AT 440 MLB auch dauerhaft zum Musikhören verwenden oder nutzt er die Platte zu stark ab? Denn sonst verwende ich zum reinen Musikhören lieber einen sphärischen Tonabnehmer, der die Platte schont.
.JC.
Inventar
#86 erstellt: 29. Dez 2016, 11:54
Hi,


Erdungskabel (Beitrag #85) schrieb:
Danke für eure hilfreichen Antworten und eure Geduld mit einem Anfänger.
..
Aber kann ich den AT 440 MLB auch dauerhaft zum Musikhören verwenden oder nutzt er die Platte zu stark ab? Denn sonst verwende ich zum reinen Musikhören lieber einen sphärischen Tonabnehmer, der die Platte schont.


bitteschön.
...
da irrst du dich
die sogenannten scharfen Schliffe, also Shibata, Line Contact (LC) und insbesondere der Micro Line (ML) Schliff
erreichen bis zu 2000 h Nadellaufleistung eine Rundnadel hingegen nur um 800 h

und je länger die Nadel hält, desto länger auch die LP
ist logisch, oder ?
Tywin
Hat sich gelöscht
#87 erstellt: 29. Dez 2016, 12:03
Hallo,

ein schlechtes Tonabnehmersystem mit einer Rundnadel schont ganz sicher nicht die Platte, da die viel zu kleine Kontaktfläche des Abtasters nur die oberen Erhebungen der in die Plattenrille gepressten Unebenheiten streift.

http://www.audio-cre...ds/nadelschliffe.jpg

Besserer geschliffene und polierte Abtaster haben eine deutlich größere Kontaktfläche bei einer zumeist deutlich verringerten Auflagekraft, was eine (viel) genauere Abtastung und einen geringeren Verschleiß für den Abtaster und die Schallplatte bedeutet.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 29. Dez 2016, 12:09 bearbeitet]
ForgottenSon
Inventar
#88 erstellt: 29. Dez 2016, 12:04

volvo740tius (Beitrag #84) schrieb:

Prinzipiell ist das schon richtig, man kann viel Geld ausgeben um sich vom Optimum zu entfernen. Allerdings wäre der reelle Kapazitätsbelag der Beipackstrippe des PLX hier wirklich einmal interessant. Albus hatte die Kabellage über alles in einer anderen Tonabnehmerberatung für den PLX 1000 mal auf 150-200pF geschätzt. Was ja nun wieder nicht so gut wäre.


Geh es ihm nicht um das Kabel zwischen Phonopre und Verstärker?
Fall ich mich irre, mea culpa.
ForgottenSon
Inventar
#89 erstellt: 29. Dez 2016, 12:07

.JC. (Beitrag #86) schrieb:

und je länger die Nadel hält, desto länger auch die LP
ist logisch, oder ?


Warum sollte das logisch sein? Nach meinem Verständnis der Welt, ist es sogar
eher unlogisch. Zumindest oberflächlich betrachtet. Näher besehen könntest
Du recht haben, aber eine selbstverständliche Implikation ist es nicht.
8erberg
Inventar
#90 erstellt: 29. Dez 2016, 12:12
Hallo,

na ja, ein polierter Diamant "flutscht" auch besser als ein Splitter unbekannter Orientierung, es gibt also neben dem Schliff auch noch andere Parameter.

Nassabspielung wäre eine gute Lösung um die Platten zu schonen.

Peter
Tywin
Hat sich gelöscht
#91 erstellt: 29. Dez 2016, 12:14
Hallo,

für mich ist es auch vollkommen logisch, dass ein Abtaster der sich bei gleichem Material des Abtasters weniger abnutzt und im Gegenzug selbstverständlich auch die Platte weniger abnutzt.

Die Abnutzung geschieht ja durch beiderseitige Reibung und die ist für beide Seiten entweder stärker oder schwächer.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 29. Dez 2016, 14:48 bearbeitet]
akem
Inventar
#92 erstellt: 29. Dez 2016, 13:29

Erdungskabel (Beitrag #85) schrieb:
Also kaufe ich mir doch die Schön 2 Schablone, eine Druckbleistiftmine als Ausrichthilfe, eine Libelle und eine digitale Tonarmwaage. Eine Skala zum Einstellen des Überhangs befindet sich in der Bedienungsanleitung des PLX-1000.

Was die Plattenabnutzung betrifft: Daß der AT 440 MLB nicht sphärisch ist, ist mir klar. Sphärisch holt zu wenig Information aus der Rille für ein neutrales, hochauflösendes HiFi-Klangbild. Aber kann ich den AT 440 MLB auch dauerhaft zum Musikhören verwenden oder nutzt er die Platte zu stark ab? Denn sonst verwende ich zum reinen Musikhören lieber einen sphärischen Tonabnehmer, der die Platte schont.

Nein, das brauchst Du nicht. Kauf Dir die Technics-Überhanglehre für rund 5€, die tut's allemal. Einen Spurfehlwinkel von 0 über die ganze Plattenseite wirst Du nie erreichen können, das läßt das Prinzip Drehtonarm nicht zu. Aber der scharfe Schliff macht eben minimale Fehljustierungen hörbar, das System performt dann eben ein wenig unter Wert. Dabei sind nicht nur Überhang und tangentialer Spurfehlwinkel relevant sondern auch der VTA (also die Tonarmhöhe - die bei Deinem Dreher glaube ich stufenlos einstellbar ist).
Zum Verschleiß: es hält sich hartnäckig das Gerücht, ein scharfer Schliff könne (weil er ja schließlich so heißt...) die Platte beschädigen. Das stimmt so nicht bzw. dazu muß schon eine grobe Fehljustierung vorliegen. Einigermaßen korrekt justiert ist das Gegenteil der Fall: ein scharfer Schliff hat gegenüber einer Rundnadel oder Ellipse eine vielfach größere Auflagefläche, die zwar in der Horizontalen schmaler ist, in der Vertikalen aber erheblich größer ist. Deswegen verteilt sich die Auflagekraft auf eine erheblich größere Fläche, der sog. Flächendruck ist wesentlich geringer. Deswegen sinkt die Reibung und damit der Verschleiß von Platte und Nadel. Übrigens: auch die Skatingkraft weswegen Du beim AT440 das Antiskating niedriger einstellen mußt (etwa Faktor 0,6 mal Auflagekraft als Anfangswert für die gehörmäßige Optimierung).

Gruß
Andreas
Tywin
Hat sich gelöscht
#93 erstellt: 29. Dez 2016, 14:52
Ich justiere für meine fünf Dreher die diversen Tonabnehmersysteme inzwischen ausschließlich mit der Technics Überhanglehre. Zu Anfang hatte ich noch mit der Ortofonschablone kontrolliert. Eine elektronische Waage z.B. von Amazon für knapp über 10 Euro finde ich allerdings nützlich.
Hörbert
Inventar
#94 erstellt: 29. Dez 2016, 18:41
Hallo!

@Erdungskabel


.....Was die Plattenabnutzung betrifft: Daß der AT 440 MLB nicht sphärisch ist, ist mir klar. Sphärisch holt zu wenig Information aus der Rille für ein neutrales, hochauflösendes HiFi-Klangbild............


Stimmt soweit, allerdings wird dir auch ein AT-440xx kein wirklich neutrales Klangbild liefern können.

Scharfe Schliffe insbesondere die Multifacettenschliffe und die leider komplett vom Markt verschwundenen Triangel-Schliffe haben ein viel höhere Auflagefläche und nutzen sich selbst sowie die Schallplatten großflächiger aber ab, das dauert viel länger als die annährend punktuelle Abnutzung duch eine Rundnadel die wie eine Kugel immer nur an einem Punkt der Rillenflanke aufliegt. Deswegen halten diese Nadeln doppelt bis dreifach so lange und die Schallplatten ebenfalls.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#95 erstellt: 29. Dez 2016, 19:09
Hi,


ForgottenSon (Beitrag #89) schrieb:

.JC. (Beitrag #86) schrieb:
.. und je länger die Nadel hält, desto länger auch die LP
ist logisch, oder ?


Warum sollte das logisch sein? Nach meinem Verständnis der Welt, ...


da kommt man glatt dazu sich mal die Mikrorille in groß vorzustellen (so groß wie ein Auto)
was da wirklich beim Abtastvorgang am Diamant vorne und an den Magneten hinten so alles passiert

da sind dann die Unterschiede, Käfer oder Mercedes
Wuhduh
Gesperrt
#96 erstellt: 29. Dez 2016, 23:04
Nabend !

Wenn ich mir nach 5 Seiten voll Buchstabensalat noch einmal den Threadtitel vor Augen führe, kann ich mir gut vorstellen, daß der eine oder andere Händler trotz aller Schmerzfreiheit die Schnauze voll hätte und die meisten von Euch die Ladentür geöffnet und den DYSON " Home-Edition " hervorgeholt hätte.

Hattet Ihr primär Dominosteine mit Trillkörner verköstigt oder zu Weihnachten eine neue Plapper-Ladestation bekommen ?

Unglaublich ....

@ Erdungskabel:

Wie wäre es mit einer Nicknamenänderung in " W3chs3lbäumch3n ", um eine moderne Schreipweise zu verwenden ?

Es ist kein Wunder, daß sich hier relativ unbedarfte Mitleser nicht zurechtfinden und sich eher zugetextet als weitergeführt fühlen.

Der Trigon Vanguard II zeigt wunderbar professionell und verständlich auf Seite 9 der Anleitung, wie die DIP-Schalter für die Picofarad eingestellt werden müssen.

Und ein ziemlich unbekannter Klassiker, der ALBS RAM 4 von Balthasar Schmidt in einer nichtssagenden, minimalistischen Weißblechbüchse, hatte auch mindestens ca. 50 pF und kanalgetrennte DIP-Schalter usw. usf. .... entwickelt ca. 1984 .... schickt garantiert einige Enkel und Urenkel nach Hause.

MbG,
Erik
Tywin
Hat sich gelöscht
#97 erstellt: 30. Dez 2016, 11:55
Hallo,

leider habe ich kürzlich wieder die Erfahrung mit ein gut verdienenden Freund mit einer guten Schulausbildung und Berufsausbildung gemacht, dass er selbst nach Jahrzehnten Nutzung diversen Audio Equipments immer noch nicht auch nur den Hauch einer Ahnung davon hat, was mit den Begriffen Anschlüssen/Steckern/digital/analog/Ausgang/Eingang/Quellgerät usw. genau gemeint sein könnte.

Er will, dass jedwede Geräte ohne jedes Verständnis von deren Sinn, deren Funktionen und deren Bedienung funktionieren.

Dass er die Spülmaschine seines Haushaltes selbst bedienen kann, sodass aus verschmutztem Geschirr sauberes Geschirr wird und er sein Auto von A nach B bewegen kann, verwundert mich daher.

Es scheint mir daher nicht unwahrscheinlich, dass selbst eine genaue bebilderte Beschreibung der Dipschalter und damit erzielbaren Einstellungen im Zusammenhang mit den Herstellervorgaben für das daran angeschlossene Tonabnehmers + ggf. der Kapazität der Verkabelung zwischen diesen Geräten, für viele Menschen keine sinnvolle Bedienung möglich ist.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Dez 2016, 11:55 bearbeitet]
akem
Inventar
#98 erstellt: 30. Dez 2016, 15:01
Eine bebilderte Anleitung nützt nicht viel da die wenigsten Leute sowas überhaupt lesen... Man hält sich ja für sooo klug daß man sowas nicht nötig hat... So kommt's dann auch, daß viele Leute jahrelang ihr Auto fahren und nicht mal wissen, wie man die Motorhaube öffnet um Scheibenwischwasser nachzufüllen oder gar den Ölstand zu kontrollieren...

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#99 erstellt: 30. Dez 2016, 15:13
Hallo,

@ Andreas: leider hast Du sowas von Recht - Anleitungen lesen ist anscheinend was für Mädchen und wenns dann kaputt ist schmeisst man es wieder dem Händler vor die Füße.
Ich bin nur froh keinen Einzelhandel zu haben...

Peter
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#100 erstellt: 30. Dez 2016, 15:14
Moin

ist es nicht der sinn eines Forums, dem Nachwuchs vorgekaute Bröckchen in den Schnabel zu stecken und dann noch deren Mist wegzuräumen, bis sie denn flügge sind?
Hat Heinz Sielmann jedenfall immer gesagt..

Ist aber Stil der Zeit, niemand will mehr profundes Wissen, das belastet.
Lieber n tutorial anschauen und auf nen todsichere´n Tip eines heckers hören, das soll doch langen..
Danzig
Hat sich gelöscht
#101 erstellt: 01. Jan 2017, 11:42

Habe ich das richtig verstanden?
In der Bedienungsanleitung des Phono Box DS steht, daß man den pF-Wert wählen soll, den der Hersteller des Tonabnehmers empfiehlt. Audio Technica will laut Datenblatt 100 bis 200 pF für den AT 440 MLB sehen. Du empfiehlst mir den Phono Box DS, weil er sich auf 147 pF einstellen läßt.

Der Aikido Phono 1 hat nur 47 pF fest eingestellt. Ist das nun zu wenig pF oder darf es sozusagen nach unten hin auch weniger pF sein, solange es nicht über 200 pF geht? Gilt hier das Motto "im Zweifel besser zu wenig pF als zu viel pF"?


Naja man sagt, dass man bei +/- 50pf keinen Unterschied hört. Und das kann ich auch nach meinen Erfahrungen so unterschreiben. Deshalb wird sowohl der Aikido als auch die Phono Box DS gut funktionieren. Allgemein finde ich die Unterschiede zwischen hochwertigen Phono Pres nicht so gravierend, dass der eine 200€ kosten darf und der andere 800€. Nen gravierenden Unterschied hört man bei hochwertigen Phono Pres IMHO nur, wenn das System nicht zum Amp passt. Ansonsten höre ich persönlich deutlichere Unterschiede zwischen den verschiedenen Systemen.

Hab noch mal nachgeschaut, die Phono Box DS die ich hier liegen habe, die lässt sich wie folgt einstellen:

Verstärkung 40dB / 50dB / 60dB
Eingangswiderstand 10 / 100 / 1000 / 47k Ohm
Eingangs-Kapazität 47 / 147 / 267 / 367 pF

Die 47pf Einstellung hatte ich nicht mehr im Gedächtnis, ist aber ebenfalls möglich.

Ist halt sehr flexibel was die Verstärkung verschiedener Systeme angeht. Das Teil klingt sowohl an MM als auch an MC sehr gut, auch wenn Pro-Ject drauf steht. Ich mag die Firma nicht, aber die Phono Box DS ist klasse fürs Geld. Das Gehäuse ist sehr schlicht, aber hochwertig verarbeitet. Momentan bekommst den bei Amazon für 199€. Außerdem kannst du mit deinen Beipackstrippen probieren ob sich für dich 47pf oder 147pf besser anhören. Ich hab das AT440mlb am DUAL 1219, daheim an der Phono Box DS für dich mal ausprobiert und konnte gestern zwischen 47 und 147pf keinen nennenswerten Unterschied feststellen. Wenn überhaupt, dann ist der klangliche Unterschied minimal.

Der Aikido Phono 1 wäre mir zu teuer weil er unflexibel ist. Der kann nur MM und kostet noch mehr. Soll aber gut klingen das Teil und wenn du dir jetzt schon sicher bist, dass du bei MM Systemen bleibst, dann ist der vllt. doch die richtige Lösung.


@ Andreas: leider hast Du sowas von Recht - Anleitungen lesen ist anscheinend was für Mädchen und wenns dann kaputt ist schmeisst man es wieder dem Händler vor die Füße.


Und schreibt böse Bewertungen bei Amazon... Bestes Beispiel ist der NAD CD Player mit Transportsicherung...


[Beitrag von Danzig am 01. Jan 2017, 11:59 bearbeitet]
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