PHONO Vorverstärker drei zur Qual der Auswahl

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Meyersen
Stammgast
#51 erstellt: 29. Feb 2012, 01:45

Burkie schrieb:


Hihi.
Man müsste mal ein schönes großes Gehäuse eines renomierten HiEnd-Vorverstärkers nehmen. In dieses Gehäuse stecke man ein TC-750 nebst einigen Bleigewichten rein. Die Buchsen des TC-750 verbinde man im Inneren des Um-Gehäuse mittels Billigst-Strippen mit den HiEnd-Buchsen des Umgehäuses.
Dann lasse man das TC-750 im HiEnd-Um-Gehäuse gegen ein "nacktes" TC-750 antreten, und lasse die geschulten Ohren der HiEnder auf die Musikalität, die Bühne, die Spielfreude und Dynamik usw. achten.

Technisch gesehen, müsste das TC-750 im HiEnd-Gegäuse, wenn überhaupt, schlechter klingen als das nackte, da dort ein paar mehr Steckverbindungen im Signallauf sind...

Was wohl die geschulten Ohren dabei heraushören?


Hi Burkie,

das ein guter Bekannter so ähnlich mal gemacht, so um 2006/2007 rum. Eine Kleinserie von 20 Stück zerlegt und ins Alu-Gehäuse gesteckt, blaue LED und Schalter vorn dran und einen tollen Namen ausgedacht.
Hinten FETTE Einzelbuchsen dran, Seriennummern gab's auch.

Der Preis war 3-stellig (aber noch mit 'ner 1 vorne) und er hatte NUR überzeugte Kunden, die der Meinung waren, DAS war endlich mal echtes Hifi zum günstigen Preis.

OK, die Gehäuse waren echt schick anzusehen, aber innen war's ein TC 750.

Wahrscheinlich haben die dicken Aluplatten die Mikrofonie ausreichend bedämpft, so dass sich die hochempfindliche Schaltung unbeeinflusst und ausschließlich mit dem eigentlichen Nutzsignal beschäftigen konnte...


Gute Nacht!

Kai
drapoel
Ist häufiger hier
#52 erstellt: 29. Feb 2012, 15:40

henkerr schrieb:


P.s.: ich hab jetzt auch einen Vollverstärker (Röhre) davon



Hi welchen Verstärker hast du davon? und wie klingt die Kombi jetzt?

Danke!!!
Burkie
Inventar
#53 erstellt: 29. Feb 2012, 21:18

Meyersen schrieb:

Burkie schrieb:


Hihi.
Man müsste mal ein schönes großes Gehäuse eines renomierten HiEnd-Vorverstärkers nehmen. In dieses Gehäuse stecke man ein TC-750 nebst einigen Bleigewichten rein. Die Buchsen des TC-750


Hi Burkie,

das ein guter Bekannter so ähnlich mal gemacht, so um 2006/2007 rum. Eine Kleinserie von 20 Stück

Der Preis war 3-stellig (aber noch mit 'ner 1 vorne) und er hatte NUR überzeugte Kunden, die der Meinung
Kai


Ja,

aber ein Phonopreamp der Unter-200-€-Klasse passt doch nur zu Tonabnehmern der Unter-200-€-Klasse.
Hätte er die Kleinserie für 500€ verkauft, hätten die Geräte auch noch "Potenzial" für Tonabnehmer der 500-€-Klasse gehabt. Und die Kundschaft wäre noch zufriedener gewesen.

Merke: Je teurer ein Gerät verkauft wird, desto höher ist die "Klasse, in der es spielt".
henkerr
Ist häufiger hier
#54 erstellt: 29. Feb 2012, 22:08

drapoel schrieb:

henkerr schrieb:


P.s.: ich hab jetzt auch einen Vollverstärker (Röhre) davon



Hi welchen Verstärker hast du davon? und wie klingt die Kombi jetzt?

Danke!!! :)

hab den experience mk1, also ms34b(yaqin).
klingt ok, ich werd von gästen gefragt warum das 5.1 system läuft;)

gruß, der peter

btw: lustiges bashing hier, hilft das wem?
drapoel
Ist häufiger hier
#55 erstellt: 01. Mrz 2012, 11:30

henkerr schrieb:

klingt ok, ich werd von gästen gefragt warum das 5.1 system läuft;)
gruß, der peter
btw: lustiges bashing hier, hilft das wem?


Hi klingt Ok ist also gut aber nicht so wie du es dir vorstellst, könnte also besser sein (viel besser )?

Übeigens die Chinakracher von Destiny werden hier in germany noch geprüft und den europäischen Standart angepasst. Ich denke aus dieser Quelle die Sachen zu beziehen ist nicht verkehrt, zumal man es einfach zurückschicken kann wenns nicht gefällt und zwei jahre garantie hat man auch

Denn wie du sehen kannst habe ich den verstärker von Destiny und bin begeistert. So klar und dynamisch habe ich noch keinen verstärker in dieser preisklasse egehört :). Deswegen wird dieser wohl immer ein Geheimtipp bleiben.

zu testzwecken habe ich mal den PHONE TUBE bestellt. Mal schauen ob die Röhren nicht nur Attrappen sind .

PS: ja das bashing könnte ruhig aufhören ...
Fhtagn!
Inventar
#56 erstellt: 01. Mrz 2012, 11:50
Wenn es euch interessiert findet ihr hier Interessantes zu Yaqin&Co. in der Rubrik Customize:
http://www.frihu.com/content/verstaerker/
drapoel
Ist häufiger hier
#57 erstellt: 01. Mrz 2012, 12:09

Fhtagn! schrieb:
Wenn es euch interessiert findet ihr hier Interessantes zu Yaqin&Co. in der Rubrik Customize:
http://www.frihu.com/content/verstaerker/


Es interessiert thx!


[Beitrag von drapoel am 01. Mrz 2012, 12:10 bearbeitet]
tomtiger
Administrator
#58 erstellt: 01. Mrz 2012, 13:31
Hi,


drapoel schrieb:
das große "+" von Röhren VV ist, das man diese durch veränderung der Röhren klanglich dem eigenen Geschmack anpassen kann.


tut mir leid, das ist eine Fehlinformation. Wenn zwei Röhren gleich messen, klingen sie auch gleich. Also wenn Du Röhren kaufst, die durchgemessen sind und innerhalb der Spezifikationen "korrekt" sind, wirst Du keine klanglichen Änderungen erreichen.

Darüber hinaus geht es ja um Hifi, Sinn sollte sein, möglichst korrekt wiederzugeben, nicht möglichst gefällig.

Röhren haben mehrere Vorteile, sie sind größer, auch mit meinen Wurstfingern kann ich da einfach Instandsetzungen durchführen.

Es gibt mehrere Arbeiten, die den Schluss nahelegen, dass Röhren zwar mehr Lärm produzieren, als Transistoren, dieser Lärm aber gefälliger empfunden wird. (Stichwort: Even-order harmonics)


Ich baue zwar selbst Röhrengeräte, ich fürchte aber, dass ich in einem Blindtest nicht in der Lage wäre, einen guten Röhrenverstärker von einem guten Transistorverstärker unterscheiden zu können (also wenn nicht einer besonders rauscht oder sonstwie klar erkennbar ist). Guckst Du z.B.: http://www.matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm


Röhrenverstärker haben eine gewisse Faszination, haben aber auch massive Nachteile. Z.B. Wärme im Sommer, nach ein paar Stunden Musikhören ist es mit Röhrengeräten nunmal wärmer.

Auch das Rauschen kann ein Problem sein, gerade bei einem Phonopre. Das heißt, es muss bei der Entwicklung etc. viel mehr Aufwand getrieben werden, das Ding leise genug zu bekommen, dass das Rauschen im Rillenrauschen untergeht. Tendenziell wird daher ein Röhrenphonopre mehr kosten.

Die Bauteilekosten für einen einfachen Transistor Phonopre werden wohl unter 20-40 Euro liegen, eine E88CC kostet ab 11 Euro, da brauchste drei oder 4 davon, wo nötig sollten sie abgeglichen sein, das kostet meist extra.

Du solltest also davon ausgehen, dass ein Röhrenphonopre etwas teurer ist, und ob er dann wirklich "besser" ist, ist fraglich.

Optisch sind Röhren natürlich klasse, insbesondere, wenn man welche bekommt, die blau leuchten ...

LG Tom
Meyersen
Stammgast
#59 erstellt: 01. Mrz 2012, 15:12
Moin,

Tom hat mMn Recht mit seiner Einstellung.

Man kann einen sehr guten Transitor-Phono-Pre deutlich günstiger herstellen als einen mit Röhren, klare Sache. Allein schon des Netzteil ist beim Röhrenamp schon um einiges aufwändiger. Neben hohen Spannungen braucht man auch noch die Heizspannungen, am besten auch gleichgerichtet und gesiebt.

Und Transen leben auch deutlich längerals Röhren.

Wenn die Röhren OK sind und die restliche Schaltung des Amps richtig gut und vor allem vernünftig aufgebaut, dann ist der Einfluss von unterschiedlichen Röhren auf den Klang minimal und für die allermeisten Leute nicht wahrnehmbar. Das sollte auch so sein, da nur so gewährleistet ist, dass ein fälliger Röhrentausch (Stichwort Verschleiß) nicht zu einem deutlich anderen Klang als gewollt führt.

Das wusste man schon vor 50 Jahren, und es wurde auch damals bei der Konstruktion berücksichtigt.

Da ich selbst ein wenig von den zart glimmenden Röhren angetan bin, habe ich neben dem Transenamp ja noch - eigentlich wider besseren Wissens - das Pärchen VR80 stehen. Im Sommer nutze ich die aber nicht so gern, da die Abwärme nicht ohne ist! Selbtst mein einigermaßen großes WZ wird deutlich wärmer als angenehm ist.


Gruß

Kai
drapoel
Ist häufiger hier
#60 erstellt: 01. Mrz 2012, 15:44
@ TomTiger

Hi danke für deinen Beitrag, allerdings muss ich dir wiedersprechen.
Ich habe genau vor 4 Wochen meine EL34 Röhren mit den 6CA7 Röhren getauscht um zu testen ob der Klang sich verbessern würde.

Da ich etwas von diesem kommentar auf der Seite von Destiny beinflusst worden bin, Zitat: "Auf Ihren Wunsch bestücken wir den EL34 plus RC gerne mit dem höherwertigen Aquivalent der EL34 Röhre, der 6CA7 Röhre."

Ich habe also die teile eingebaut, eingemessen und.... auf Deutsch gesagt Kacke. Ganz anderes Klangbild, der Hintergrund war auf einmal viel zu leise, Bässe schwächer.. die Stimmen blieben gleich.
Der Unterschied war SEHR DEUTLICH zu hören.

Also wenn ich jetzt mal annehme dass dies der reale Sound war und ich mit meinen alten Röhren einen klangliche Veränderung (Verbesserung) herbeigeführt habe, dann gut ... ich kann damit leben .

Jedenfalls die neuen wurden eingepckt und wieder an Destiny geschickt.
_________________

Bei meinem Boxenkauf war ich Unterwegs und habe mir mal Boxen angehört, zum Vergleich wurde auch zwischen einen Transistor Verstärker und einem Röhren Verstärker umgeschaltet damit man die Boxen mal daran und mal daran hört.

Und ich habe einen DEUTLICHEN Unterschied gehört, wobei im Hörraum noch 4 weitere Kunden waren die überascht waren dass die Röhre einfach so viel besser klingt.

Ich glaube dir auch dass mann lange suchen könnte und einen Transisitor Verstärker finden würde der gleich wie eine Röhre kling oder umgekehrt, aber ich habe es ja erlebt dass es einen Unterschied gibt.
Ich bin mir auch bewusst dass es bestimmt Röhren Verst. gibt die schlechter klingen als Transistor verstärker, warum den auch nicht

Dies soll nur meine eigene Erfahrung schildern mit der ich gut leben kann

Cheers
Michel
Smoke_Screen
Inventar
#61 erstellt: 01. Mrz 2012, 19:24
Um mal einen Spruch zum besten zu geben: Verstärker sind wie Suppe. Erst fein abgeschmeckt
und mit den richtigen Zutaten versehen ists richtig lecker. Nur was lecker ist,ist natürlich Geschmacks-
sache. Der Eine mags gerne süß-sauer,die Andere gerne scharf.
henkerr
Ist häufiger hier
#62 erstellt: 01. Mrz 2012, 21:40
Es klingt nicht nur ok, es klingt schon sehr geil!
Bei SIA kriegt man Gänsehaut, bei Rock zieht es einem die Schuhe aus und bei electro und dubstep brummt/schwingt sogar mein Ledersofa im Takt mit....

Der Unterschied zur Phonostufe im Sony TA-FA50ES ist riesengroß!!! Zum Nachteil des Sony..
der Tubephono läuft mit 2x 12AX7, ob es dort unterschiede gibt weiß ich nicht.
Aber ich weiß das mit dem Röhrenvollverstärker änderungen möglich sind, so hatte ich in einer Vor-End-Röhrenkombination eine höhere Männerstimme am Lautsprecher, es klang wie gepitched. kam aber von CD. Aber das kann es nicht sein, ihr sagt ja das sowas nicht geht..

Der Hauptgrund für Klangänderungen durch die Verstärker dürfte die Impedanz zur Frequenz des Lautsprechers sein, nicht umsonst gibt es Korrekturschaltungen.

Was ich weiß das meine Lautsprecher mit Titanhochtöner und weich aufgehängten Bass nicht wirklich die Musterröhrenlautsprecher sind, aber besser hat es nicht geklungen vorher..

Gruß der henker


P.s.: meckert nicht soviel, legt lieber eure Lieblingsmusik auf;)
Fhtagn!
Inventar
#63 erstellt: 01. Mrz 2012, 22:48
Ihr verwechselt hier einiges......
savage
Stammgast
#64 erstellt: 01. Mrz 2012, 22:52

Fhtagn! schrieb:
Ihr verwechselt hier einiges......

es wäre nicht mal vermessen zu sagen: das ist kaum etwas, was nicht verwechselt wird ...
henkerr
Ist häufiger hier
#65 erstellt: 01. Mrz 2012, 23:48

savage schrieb:

Fhtagn! schrieb:
Ihr verwechselt hier einiges......

es wäre nicht mal vermessen zu sagen: das ist kaum etwas, was nicht verwechselt wird ... :prost

Anstatt immer das letzte Wort zu haben könnt ihr doch mal produktive Beiträge bringen!?
Ohne euch angreifen zu wollen, ihr schreibt nur Mist! Ihr kritisiert immerwieder andere Mitglieder ohne Begründung, macht euch lustig oder bringt zusammenhangslose/themenfremde Einwürfe.
Mal nen kreativen und hilfreichen Beitrag erwarte ich schon nicht mehr(gerade jetzt nicht mehr).

Und ihr habt bestimmt recht, die ganzen Musiker haben auch keine Ahnung, soviel zum Thema Röhre..

Gruß der henker
tomtiger
Administrator
#66 erstellt: 01. Mrz 2012, 23:51
Hi,


drapoel schrieb:
"Auf Ihren Wunsch bestücken wir den EL34 plus RC gerne mit dem höherwertigen Aquivalent der EL34 Röhre, der 6CA7 Röhre."


tja, 6CA7 ist nur die amerikanische Bezeichnung für die Röhre.

Das ist so, als würde ein Berliner Hotel anbieten: "Das Hotelzimmer kostet 50 Euro die Nacht, für 60 Euro bieten wir den höherwertigen hotel room an.".



Der Unterschied war SEHR DEUTLICH zu hören.


Vielleicht haben die Röhren etwas gehabt?




Und ich habe einen DEUTLICHEN Unterschied gehört, wobei im Hörraum noch 4 weitere Kunden waren die überascht waren dass die Röhre einfach so viel besser klingt.


Dann gab es keinen ordentlichen Pegelabgleich, oder einer der Verstärker war an seinen Grenzen. Meine Elektrostaten können recht einfach Verstärker an ihre Grenzen bringen, aber auch Lautsprecher mit massiven Impedanzsenken - teilweise bis 0,5 Ohm - sind vor allem für Röhren problematisch, weil sie einfach nicht den benötigten Strom liefern können.


Aber wenn man nicht weit unter oder über 8 Ohm geht, sollten Unterschiede zwischen Transistor und Röhre nicht hörbar sein.

LG Tom
savage
Stammgast
#67 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:02

henkerr schrieb:

Und ihr habt bestimmt recht, die ganzen Musiker haben auch keine Ahnung, soviel zum Thema Röhre..

Gruß der henker


..und gleich die näxte Verwechslung
Bei der Aufnahme von Gesang, Instrumenten etc. ist Eigenklang erwünscht, bei der Wiedergabe eher nicht.
Ich mache selbst Musik, spiele meine Gitarren und Bässe über Röhrenamps, und möchte mich gleichwohl aus Deiner Pauschalisierung der "ganzen Musiker" ausgenommen wissen.

Bleib' mal locker und folge Deinem eigenen Rat: ers'ma Lieblingsmusik hören
Smoke_Screen
Inventar
#68 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:17

henkerr schrieb:
Der Unterschied zur Phonostufe im Sony TA-FA50ES ist riesengroß!!!


Da wär ich schonmal sehr mißtrauisch. Alles was ohrenfällig sofort als Charakteristik auffällt
hat garantiert nüscht mit HiFi zu tun.
henkerr
Ist häufiger hier
#69 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:22

savage schrieb:

henkerr schrieb:

Und ihr habt bestimmt recht, die ganzen Musiker haben auch keine Ahnung, soviel zum Thema Röhre..

Gruß der henker


..und gleich die näxte Verwechslung
Bei der Aufnahme von Gesang, Instrumenten etc. ist Eigenklang erwünscht, bei der Wiedergabe eher nicht.
Ich mache selbst Musik, spiele meine Gitarren und Bässe über Röhrenamps, und möchte mich gleichwohl aus Deiner Pauschalisierung der "ganzen Musiker" ausgenommen wissen.

Bleib' mal locker und folge Deinem eigenen Rat: ers'ma Lieblingsmusik hören :prost

Thema Röhrenwechsel, wurde hier nicht ausgesagt das es nur Unterschiede gäbe wenn Fehler vorliegen?
Selbst da gibt es bei musikern div. Aussagen..
Keine Bange, ich höre
Meyersen
Stammgast
#70 erstellt: 02. Mrz 2012, 00:49
N'Abend,


Da wär ich schonmal sehr mißtrauisch. Alles was ohrenfällig sofort als Charakteristik auffällt
hat garantiert nüscht mit HiFi zu tun.


110% Zustimmung, siehe weiter oben im Fred.


Thema Röhrenwechsel, wurde hier nicht ausgesagt das es nur Unterschiede gäbe wenn Fehler vorliegen?
Selbst da gibt es bei musikern div. Aussagen..


Es gibt schon Unterschiede zwischen Hifi-Amp und Instrumenten-Amp. Hifi-Amps sollen im Idealfall das Eingangssignal linear verstärken - nichts weglassen, nichts hinzufügen. Sowas kann man heute auch bauen. Darauf bezog sich die o. g. Aussage.

Ein Gitarrenamp soll in bestimmten Situationen Eigenklang entwickeln, Verzerrungen hinzufügen und insgesamt einen bestimmten Sound liefern. Er wird damit auch zum Teil des Instrumentes.

Mein Fender Jazzbass hört sich über den Mic-Eingang am alten Onkyo-Tapedeck und die Stereoanlage sehr sauber (cleaner Sound) an, aber irgendwie auch langweilig. Selbst an meinem kleinen Yammi-Übungsamp für's WZ hat man mehr Spaß, es scheppert ein wenig, es schrammelt, es ist alles andere als linear - aber es bringt mehr Feeling.

Solche Amps in Röhrentechnik sind für den "Spieltrieb" ausgelegt und damit für Röhrentausch und Co. prädestiniert. Obwohl ich sagen muss, dass es auch bei Musikern viiiiiel Einbildungskraft gibt, was klangliche Einflüsse betrifft. Musiker sind auch nur Menschen...

Witz ein:

Die Musiker und der Schlagzeuger auf die Bühne bitte!

Wtz aus.


Gruß

Kai
savage
Stammgast
#71 erstellt: 02. Mrz 2012, 01:21
Ebenfalls Zustimmung für SmokeScreen & Meyersen.
ein Vox AC30 mit EL84 in Class A soll anders klingen als ein Marshall mit EL34 oder 6550.
Wenn ich zuhause eine Aufnahme davon anhöre, soll der Verstärker aber eben nicht aus dem Marshall wieder einen Vox machen. Verstärker, die 'klingen' sind entgegen dem HiFi-gedanken möglichst hoher Wiedergabetreue.
Burkie
Inventar
#72 erstellt: 02. Mrz 2012, 01:24
Jaja, das kennen wir...

Also, bei Aufnahmen nehme ich gerne mal große Großmembran-Mikros her, und leuchtende Röhrenverstärker.

Die machen technisch gesehen nicht unbedingt das beste Signal, aber es hilft den Musikern, sich wichtig zu fühlen und dadurch Spaß an der Aufnahme zu finden.

Gitarrenverstärker sollen ja das Signal der Gitarre verzerren und aufpeppen und übersteuern, wenn es denn für das Musikstück geeignet ist.

Bass per DI aufgenommen soll gerne mal über einen Röhrenverzerrer laufen, um etwas Fuzz reinzubringen.


Diese ganzen Effekte (Röhrenverzerrung) könnte man auch nachträglich wohldosiert in der DAW per Plugin beim Mix hinzufügen.
Aber es tut den Musikern gut, den Sound schon bei der Aufnahme zu hören. Es schmeichelt dem Ego, wenn leuchtende Röhren im Signalweg sind.
All diese Dinge bringen die Musiker dazu, eine bessere Performance abzuliefern.

Von daher sind all diese Effekte Teil der musikalischen Performance.

Aber nach der Aufnahme wird alles über Transistor-Verstärker, die neutral klingen, abgemischt. Möchte man den Mix so hören, wie er beabsichtigt war, so höre man über neutrale Verstärker ab, über möglichst neutrale Boxen oder Kopfhörer. Irgendwelche Röhrenverstärker, die die Röhre aufgrund ihrer Verzerrung hörbar werden lassen, verfälschen den beabsichtigten Sound.

MfG
Fhtagn!
Inventar
#73 erstellt: 02. Mrz 2012, 10:34
Eine Röhre macht noch lange keinen guten Verstärker!
Gerade bei Phono-Pres ist der materielle Aufwand zum erreichen einer ordentlichen Entzerrung/Verstärkung sehr viel größer als mit Transistoren. Bei Leistungsverstärkern ist das sowieso der Fall.
Dies schlägt sich natürlich in einem hohen Preis nieder: Röhre für billig taugt in der Regel nichts, so wie ein Sekt für 1,99€ auch nichts taugt, weil der Rohstoff eigentlich schon teurer ist.
Die Chinageräte sind oftmals ja gar nicht schlecht konzipiert (kopiert), nur hapert es dann letztlich doch irgendwo.
Wenn der Klang sofort als "besser" hervorsticht, handelt es sich zu 99,99% um Sounding, hervorgerufen durch absichtliche Abstimmung oder einfach eine mangelhafte Schaltung. Vom Ideal einer linear-rauscharmen Wiedergabe ist so etwas meistens meilenweit entfernt.

Ein Gitamp/Bassamp zählt hier nicht: Diese sind als Teil des Instrumentes zu verstehen und dienen der Musikproduktion, nicht der Wiedergabe.

Zu den hier bejubelten Geräten mal ein Zitat von F. Hunold, der sich da sehr gut auskennt:

Auf der Bühne steht diesmal ein Röhrenverstärker von Yaqin (Destiny steht zwar drauf, ist aber trotzdem Yaqin, weil - geändert wurde nix - nada - nothing! Deshalb steht oben auch Yaqin.) und man gibt uns die 300B in Single-Ended.
Das ganze Ensemble hört in Deutschland auf den Namen 300B MK2. Das Label ist sowas von egal, nicht aber das Schaltungskonzept welches man so nicht so häufig sieht. Triodentreiber, in sämtlichen Variationen, sind ja »state of the art«, seit es äquivalente 310A-Pentoden kaum noch zu vernünftigen Preisen gibt. Wer schon einmal eine richtige, also die Ur-Schaltung von Western Electric, 300B-Single-Ended gehört hat, der kommt davon nicht mehr los.
Erste Vermutung: Yaqin will mit diesem Verstärker den Geist des WE91-Verstärkers wiederbeleben, denn in einem Single-Ended Triodenverstärker gehört vorne nun einmal eine Pentode und nix anderes. Alles andere, machen Sie doch mit mir was Sie wollen, ist indiskutabel (Obwohl… Ich kenne zwei, drei Verstärker die vorne Trioden verbaut haben und trotzdem gut klingen).
Zweite Vermutung nachdem ich diesen Eintakter gehört habe: Yaqin hats versaut.



Haakon
Smoke_Screen
Inventar
#74 erstellt: 02. Mrz 2012, 16:45
Andersrum kann auch gesagt werden Transitorverstärker ist nicht gleich Transistorverstärker.
Auch Transen rauschen und verzerren durchaus individuell.
So wie man einen sehr neutral "klingenden" Röhrenverstärker bauen kann lässt sich auch
ein gesoundeter Transistorverstärker bauen.
drapoel
Ist häufiger hier
#75 erstellt: 02. Mrz 2012, 17:16
.... und die Quintessenz von allem... Alle ind sich uneinig nur ich denke anders ...

(Es ist echt schwer herauszufinden was das Beste ist, wenn es so viele verschiedene Meinungen gibt..
,..und was ist schon bei so vielen verschiedenene Schaltungen und verschiedenen Komponenten
NEUTRAL klingend? )

--> Gibt es jemanden der mir auf Anhieb (ungeachtet des Preises) sagen könnte das dieser bestimmte Verstärker am neutralsten klingt? Ich denke Nein .. da man dazu auch die am neutralsten klingende Lautsprecher haben müsste, .... gibt es diese überhaupt?

--> Gibt es einen Ausgangpunkt einen "neutralen Punkt" von dem man ausgehen könnte um zu messen was ist neutral oder nicht? Denn wenn es diese nicht gibt, dann kan man auch nicht einen Verstärker, ob Röhre oder Transistor als natürlich klingend bezeichnen, da man nicht weiss was natürlich ist ... oder?
savage
Stammgast
#76 erstellt: 02. Mrz 2012, 18:41

Gibt es einen Ausgangpunkt einen "neutralen Punkt"


Ja, den gibt es: nämlich das Ausgangsmaterial (CD oder LP) und die Linearität eines Verstärkers lässt sich messen, sogar ohne LS.
Im Idealfall wird das Frequenzspektrum des Augangsmaterials durch den Verstärker nur um einen bestimmten db-Faktor verstärkt (daher der Name), jedoch nicht verändert. Das ist die Grundidee von HiFi: das zur Verfügung stehende Quellmaterial so linear wie möglich wiederzugeben.
Wenn die Gleichung also lautet:
(1)(Eingangssignal = Ausgangssignal x db-Verstärkung) ist es linear
hingegen:
(2)(Eingangssignal = Ausgangssignal x db-Verstärkung + Klanganteile, die vorher nicht da waren) ist es nicht linear

Das heisst nicht, dass Gleichung 2 nicht für manche Ohren als wohlklingend erlebt wird.
tomtiger
Administrator
#77 erstellt: 02. Mrz 2012, 19:50
Hi,


drapoel schrieb:
Gibt es jemanden der mir auf Anhieb (ungeachtet des Preises) sagen könnte das dieser bestimmte Verstärker am neutralsten klingt?


aber sicher doch.



Gibt es einen Ausgangpunkt einen "neutralen Punkt" von dem man ausgehen könnte um zu messen was ist neutral oder nicht?


Klar, ein Frequenzgenerator und ein Dual Oszi.

Mit dem Frequenzgenerator am Eingang (eine übliche Signalstärke ist einzustellen) spielst Du Sinus-, Rechteck- und Sägezahn-/Dreieckswellen ein, das ganze eben in bestimmten Schritten von 20 Hz. bis 20kHz., mit dem Dualoszi vergleichst Du Eingangssignal und Ausgangssignal, die sind gleich, ausser das aus z.B. 2V 20V geworden sind, und das stellt man am Oszi ein.



Denn wenn es diese nicht gibt, dann kan man auch nicht einen Verstärker, ob Röhre oder Transistor als natürlich klingend bezeichnen, da man nicht weiss was natürlich ist ... oder?


Natürlich, denn "natürlich" ist, das Eingangssignal ohne Manipulation einfach nur lauter zu machen.

Deshalb macht der Entwickler mehr oder minder genau das, was oben beschreiben ist. Dazu kommen noch THD und andere Messungen, so wird festgelegt, dass gegen eine definierte Impedanz der Verstärker bei 0,1%THD 60 Watt und bei 1% THD 200 Watt leistet.

LG Tom
Smoke_Screen
Inventar
#78 erstellt: 02. Mrz 2012, 22:22
Bei einem idealen Verstärker wird ein komplexes Signalgemisch so verstärkt
das beim Ausgangssignal absolut keine unbeabsichtigten Form-
und/oder Zeitdiffierenzen zum Eingangssignal auftreten und zwar an komplexer Last.
Idealerweise ist ein Verstärker auch unbeeinflusst von der Last.
Es dürfte jedem klar sein das Realität und Ideal immer bis zu einem gewissen Maß
differieren. Egal ob Transistor oder Röhre. Allerdings,so scheint mir,hat man diese
Problematik mit Transitorverstärkern wesentlich besser und leichter im Griff als
mit Röhrenverstärkern.
Ein sehr guter Röhrenverstärker und ein sehr guter Transitorverstärker werden sich
"klanglich" nicht unterscheiden.
Aus diesem Grund halte ich den in den letzten Jahren anhaltenden Trend zur Röhre
eher für eine Bewegung hin zu einem zeitgeschmäcklerischen Sound denn für eine
wirkliche Weiterentwicklung des HiFi-Ideals. Und es wird ja auch ziemlich gepusht
durch die Industrie die sich freut Geräte mit Meßwerten der frühen Siebziger
als Hai-End zu verkaufen.


[Beitrag von Smoke_Screen am 02. Mrz 2012, 22:32 bearbeitet]
tomtiger
Administrator
#79 erstellt: 02. Mrz 2012, 23:02
Hi,


Smoke_Screen schrieb:
Allerdings,so scheint mir, hat man diese Problematik mit Transistorverstärkern wesentlich besser und leichter im Griff als mit Röhrenverstärkern.


das ist so nicht ganz korrekt. Aus bestimmten - technisch wohl nicht ganz unbegründeten - Gründen werden Lautsprecher mit immer geringerer Impedanz (4 Ohm) gebaut. Die typischen 16 Ohm Chassis aus Großmutters Zeiten finden sich kaum noch.

Dabei gilt: je geringer die Impedanz des Lautsprechers, desto einfacher tun sich Transistorverstärker und desto schwerer wird es für Röhrengeräte. Umgekehrt genau so, je höher die Impedanz, desto einfacher wird es für Röhren und desto schwieriger wird es für Transistoren.

Das ist technisch so bedingt.

Transistoren haben da also nichts besser "im Griff" die kommen lediglich besser mit den aktuellen niedrigen Impedanzen bei Lautsprechern zurecht.

Wenn Du aber z.B. mehrere 8 Ohm Breitbänder so verschaltest, dass sie eine 64 Ohm last für den Verstärker bilden, kannst Du sehr viele Transistorverstärker schlecht aussehen lassen.




Ein sehr guter Röhrenverstärker und ein sehr guter Transitorverstärker werden sich "klanglich" nicht unterscheiden.


Ja, aber nur an einer für beide unkomplizierten Last, die keines der beiden Prinzipien an die Grenzen bringt.

LG Tom
Groovminister
Ist häufiger hier
#80 erstellt: 02. Mrz 2012, 23:14
Ich komme mal zurück zum Thema und gebe hier meine Erfahrungen mit dem CA Azur 640P. Ich habe meinen alten Telefunken S600 wieder in Betrieb genommen und nachdem ich vor zwei Jahren auch meinen Pioneer A717MK2 zur Seite gestellt habe fehlte mir jetzt ein Phono Eingang. Den Preis, den Accuphase für eine AD10 oder AD20 nimmt wollte ich mir dann doch nicht antun!
Im Telefunken ist noch das original Shure V15 Typ 3 drin. Bis vor ein paar Monaten hatte ich auch noch die 1. nachgekaufte Nadel von 84 oder 85 drin.
Das war auch der Grund warum ich vom Klang zunächst nicht besonders begeistert war. Die Nadel habe ich gegen eine Jico Nadel getauscht, das Ganze vernünftig verkabelt, den Azur 640P gut plaziert weil der Trafo vom Telefunken gleich noch durchs Gehäuse in andere Geräte einstrahlt (was auch der Grund für seine Position weit weg vom Tonabnehmersystem ist).
Das klingt jetzt richtig gut.
Der 640 hat ein sehr geringes Grundrauschen, und trennt die Kanäle sauber, so gut das halt bei Vinyl geht. Die räumliche Abbildung stimmt und die Instrumente, Sänger usw. sind gut ortbar.
Interna: Das Gerät ist super sauber aufgebaut, das muss ich als E-Techniker neidlos eingestehen, die Vorstufen sind mit Transistoren aufgebaut.
Wie andere hier schon erwähnt haben wäre die gleiche Qualität mit einem Röhrenvorverstärker ungleich schwerer realisierbar - und damit auch viel teurer.
Die ganz pedantischen Korintenk... pimpen das Gerät noch mit einem ultrastabilen Netzteil (wozu das bei der Leistungsaufnahme gut sein soll mag mir mal einer erklären), reissen alle Kondensatoren, IC´s (also OP-Amps) und ein paar Widerstände raus, und ersetzen es mit hochpreisigen Elektronikartikeln. Hinterher klingt das Teil dann angeblich wie ein Phonovorverstärker der 500-800 Euro Klasse.
Dass man wegen der ROHS Norm dann auch am besten gleich 3 von den 640 kaufen sollte weil man bei zweien die Platine ruiniert wird nur am Rande erwähnt (kein Blei mehr im Lötzinn somit Auslöttemperatur für die Bauteile ca. 450°C).
Ich werd mir morgen mal wieder eine LP geben, vielleicht kann ich dann den Klang ein wenig genauer beschreiben.
Smoke_Screen
Inventar
#81 erstellt: 03. Mrz 2012, 16:44
Ja,ich glaube den Thread auch mal gelesen zu haben. Wars bei DIYaudio oder
Vinyengine ? Bin mir nicht mehr ganz sicher.
Schon lustig das gerade bei einem Phonopre der im Vergleich noch als preis-
wert gilt da so ein Zauber veranstaltet wurde. Aber naja,wenn man sich erst mal
in ein Vorhaben verbissen hat....
Imho kann ein "pimpen" oder "tunen" der Phonoeingangsstufe eines Vollverstärkers
auch Sinn machen wenn ein paar Randbedingungen erfüllt sind. Z.B. der Phonopre
sitzt auf einer separaten Platine im Gerät. Wie z.B. bei der 9er QS-Reihe. Mit ein
paar Drahtbrücken und Widerständen lässt sich der Phonoeingang easy auf MC
umrüsten. Allemal billiger als sich einen separaten Phono MC Prepre zuzulegen.
Oder aber,wenn man selber in der Lage ist Platinen zu erstellen,kann man sich den
Phonopre z.B. aus dem FA777ES in den FA30ES setzen.
Man kann schon einige nette Sachen machen. Allerdings sollte man sich vorher
gründlich durch den Kopf gehen lassen ob die Kosten/Nutzenrelation ok ist.
drapoel
Ist häufiger hier
#82 erstellt: 05. Mrz 2012, 13:45
Hi... so probieren geht über studieren habe ich gehört .. deswegen teste ich mal den Destiny Phono Tube zuerst.

Angeschlossen und getestet die Auflösung ist soweit ok. Ich habe mal den Sound von Cd und gleichzeitig von LP laufen lassen.

Ich kann momentan nur sagen dass die CD in der Auflösung etwas feiner ist. man hört die hintergrund Instrumente ETWAS besser und die CD ist 5% lauter.

Der Phono Tube ist ber etwas weicher im Sound, Klavier .. Geiegen usw. kommt etwas angenehmer rüber (Geschmacksache).

Jedenfalls was mich stört ist wenn ich mahr als 25% Volume aufdrehe ist deutlich ein Brummen zu hören. Das ist natürlich ein MUNUS oder ist das bei jedem VV gleich?


[Beitrag von drapoel am 05. Mrz 2012, 13:48 bearbeitet]
BassTrombone
Hat sich gelöscht
#83 erstellt: 05. Mrz 2012, 14:00
mh....ich vermute das Brummen kommt vom Plattenspieler i.V.m dem Goldring.....
drapoel
Ist häufiger hier
#84 erstellt: 05. Mrz 2012, 14:02
leider nein wenn ich den plattenspieler abstecke brummts immer noch
henkerr
Ist häufiger hier
#85 erstellt: 05. Mrz 2012, 21:58
Vorverstärker und Verstärker in der gleichen Steckerleiste?
Groovminister
Ist häufiger hier
#86 erstellt: 05. Mrz 2012, 23:58
Der Phono Tube schaut ja gut aus. Weil es aber ein Röhrenvv ist, geht natürlich das Netzkabel direkt rein. Könnte helfen, den Stecker deshalb umzudrehen. Wenn das nix hilft wird es schwierig.
Hast du das Ding ohne alle Kabel am Verstärker und es brummt?
Also nur weil es eingesschaltet ist?
Das klingt mir sehr nach Massebrummschleife.
henkerr
Ist häufiger hier
#87 erstellt: 06. Mrz 2012, 00:25

Groovminister schrieb:
Der Phono Tube schaut ja gut aus. Weil es aber ein Röhrenvv ist, geht natürlich das Netzkabel direkt rein. Könnte helfen, den Stecker deshalb umzudrehen. Wenn das nix hilft wird es schwierig.
Hast du das Ding ohne alle Kabel am Verstärker und es brummt?
Also nur weil es eingesschaltet ist?
Das klingt mir sehr nach Massebrummschleife.

hi,
könntest du das bitte nocheinmal schreiben, besser verständlich bitte.(welches bild?)
gruß
Fhtagn!
Inventar
#88 erstellt: 06. Mrz 2012, 09:04
Schlecht gemachte Röhrengeräte brummen auch so mal gerne......
drapoel
Ist häufiger hier
#89 erstellt: 06. Mrz 2012, 12:36
Zusammenstellung:

Frage: Vorverstärker und Verstärker in der gleichen Steckerleiste?
Antwort: JA


Frage:
Hast du das Ding ohne alle Kabel am Verstärker und es brummt?
Also nur weil es eingesschaltet ist?
Das klingt mir sehr nach Massebrummschleife.

Antwort:
Also nur Chinch mit verstärker verbunden und es brummt.
Ja nur wenn der VV eingeschaltet ist.
Massekabel ist aber angeschlossen.


NEUES:
Ich habe gestern mir noch den Cambridge gekauft um zu testen.
Dieser brummt nicht am Plattenspieler, egal wie Laut oder ob der Plattenspieler an ist oder auch nicht der cambridge 540p brummt nicht.
Es wurden die selben chinchkabel verwendet wie für den TUBE PHONO.

SO EIN MIST!!!! Der Phono Tube hat mir gut gefallen und hätte gut vom optischen gepasst. PECH!!!


[Beitrag von drapoel am 06. Mrz 2012, 12:39 bearbeitet]
drapoel
Ist häufiger hier
#90 erstellt: 06. Mrz 2012, 12:53

Fhtagn! schrieb:
Schlecht gemachte Röhrengeräte brummen auch so mal gerne...... ;)


NEEEEIIIINNN ich will nicht das der TUBE PHONO schlecht gemacht ist aber du hast recht, dies kommt schon mal vor
henkerr
Ist häufiger hier
#91 erstellt: 07. Mrz 2012, 01:08
War es das schon?
Wurde der tube phono mit den Hülsen betrieben? oder ohne?
Netzkabel im Weg gelegen?
Keine Fehlersuche?
Fhtagn!
Inventar
#92 erstellt: 07. Mrz 2012, 09:30
Steck den Tube Phono mal ein einem anderen Raum ein. Stecker auch einmal umdrehen.
Hat das Gerät ein zwei- oder dreiadriges Netzkabel?
tomtiger
Administrator
#93 erstellt: 07. Mrz 2012, 11:52
Hi,


Fhtagn! schrieb:
Steck den Tube Phono mal ein einem anderen Raum ein. Stecker auch einmal umdrehen.
Hat das Gerät ein zwei- oder dreiadriges Netzkabel?


bei Röhrengeräten sind dreiadrige Kabel AFAIR Pflicht.

LG Tom
henkerr
Ist häufiger hier
#94 erstellt: 07. Mrz 2012, 12:36
muss ja einen grund haben, meiner brummt ncht..
wenn ich die hülsen entferne und eine röhre berühr, dann brummt es(bei 11uhr stellung des versstärkers)
drapoel
Ist häufiger hier
#95 erstellt: 07. Mrz 2012, 13:14
1. War es das schon?
2. Wurde der tube phono mit den Hülsen betrieben? oder ohne?
3. Netzkabel im Weg gelegen?
4. Keine Fehlersuche?

1. Nein war noch nicht
2. Mit und Ohne, gleiches Brummen.
3. Nein kein netzkabel im Weg gelegen.
4. Fehlersuche wurde beednet als ich den cambridge angeschlossen habe und dieser bei gleicher konfiguration nicht gebrummt hat.
Phono Tube wird zurück geschickt
henkerr
Ist häufiger hier
#96 erstellt: 07. Mrz 2012, 13:58
schreib dann mal bitte was der vertrieb sagt
drapoel
Ist häufiger hier
#97 erstellt: 07. Mrz 2012, 15:11
.....
haben Sie mal einen Mantelstromfilter ausprobiert oder von einem eventuell angeschlossenen Tuner, Fernseher oder Sat-Receiver einmal das Antennenkabel entfernt?
Klingt nach einer Brummschleife.
.....

Sie haben das Massekabels des Plattenspielers aber an der Vorstufe angeschlossen?

......

Das Phonovorstufen ohne anliegendes Signal gerne brummen ist normal, da das Eingangssignal extrem klein ist.
Sobald die Nadel auf der Platte aufliegt ist dies allerdings verschwunden, sofern Sie keine Brummschleife in Ihrem System haben.
Die Phonostufe haben wir vor Auslieferung geprüft, diese sollte also eigentlich in Ordnung sein
.....


Tja alles habe ich ausprobiert nix hilft. Jedenfalls kann ich nur wiederholt sagen dass der andere PVV nicht brummt egal welches Cinch Kabel, egal wie laut, egal ob Antennenkabel drin oder drausen ist... dieser brummt nicht.... Der Support von Destiny ist super, die würden den PHONO Tube sofort austauschen, allerdings kostet dieser fast doppelt so viel und löst die MUsik leider etwas schlechter auf als der Cambridge, der Unterschied konnte meine Frau nicht hören.
Ich hätte den Phono Tube gerne behalten da dieser auch mit meinem verstärker Destiny EL34 harmoniert und optisch passt, aber Sound (und Preis) geht vor
Groovminister
Ist häufiger hier
#98 erstellt: 09. Mrz 2012, 02:12
Gute Entscheidung! Zugegebenermassen sieht der phono tube besser aus.
Die Cambridge Teile haben m.E. nach ein sehr klassisches aber auch kühles Design. Mir gefällt das sehr gut, aber das ist wirklich Geschmackssache.
Röhren-Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#99 erstellt: 22. Mrz 2012, 16:33
Hallo,
An meiner Anlage:
Boxen Heco Celan 800
Destiny Röhrenverstärker EL 34 plus
betreibe ich unter anderem einen Thorens TD 145 MKII mit Shure M 95 ED TA.
Da der Amp. keinen Phonoeingang hat, habe ich zunächst einen Hama PA 506 Phono-Vorverstärker
( Preis ca. 40 € )angeschlossen, der auch fast nur gute Bewertungen bekommt.
Es gab damit auch nicht wirklich etwas zu meckern.
Ich habe dann bei Destiny Audio einen Tube Phono bestellt, obwohl mir Herr Langer sagte, dass dies nicht unbedingt viel bringen würde.
Ich habe beide getestet und bin der Meinung , dass der Destiny den Hama im Vergleich nicht um Längen schlägt.
Trotzdem gefällt er mir vom Klangeindruck besser. Natürlich rein subjektiv.
Zudem hat sich das Brummen welches bei voll aufgedrehtem Verstärker -wohl zwangsläufig am Plattenspieler-AUX auftritt- deutlich reduziert.
Wer den Phono Tube von Destiny testen will, kann es selbst gerne versuchen, da Herr Langer im Zweifelsfall auch ein Testgerät kostenlos zur Verfügung stellt.
Der Service bei Destiny Audio ist vorbildlich, um nicht zu sagen einmalig.
LG
drapoel
Ist häufiger hier
#100 erstellt: 23. Mrz 2012, 15:48

Röhren-Fan schrieb:

Zudem hat sich das Brummen welches bei voll aufgedrehtem Verstärker -wohl zwangsläufig am Plattenspieler-AUX auftritt- deutlich reduziert.
.........
Der Service bei Destiny Audio ist vorbildlich, um nicht zu sagen einmalig.
LG


Servus ..... deutlich reduziert heißt also nicht verschwunden, richtig?
Service von Destiny ist gut!

Cheers
Röhren-Fan
Schaut ab und zu mal vorbei
#101 erstellt: 23. Mrz 2012, 16:46
Aus meiner Sicht ist dieses leichte Brummen, dass wohl vom Antriebsmotor des PS ausgeht völlig normal. Bei voll aufgedrehtem AMP.
-ohne Betrieb des Tonabnehmers- (Dies hatte ich vergessen zu erwähnen)
Sorry
Ich denke, dass dafür weder der AMP noch der Phono Vorverstärker verantwortlich ist sonder der PS.
Ciao


[Beitrag von Röhren-Fan am 23. Mrz 2012, 17:31 bearbeitet]
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