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Brummen durch Trigger-Anschluss+A -A |
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Autor |
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Dirch17
Schaut ab und zu mal vorbei |
23:45
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#1
erstellt: 08. Nov 2024, |
Hallo, ich habe folgendes Problem. Ich habe einen Denon AVR-X4500h, daran habe ich jetzt für die Frontlautsprecher über die Preouts vom Denon eine NAD C268-Endstufe angeschlossen. Das Funktioniert auch wunderbar, allerdings sobald ich die Geräte mit einem Trigger-Kabel verbinde, Brummt es relativ laut in allen Lautsprechern. Ohne das Trigger-Kabel brummt nichts. Weiß jemand, was man gegen das Brummen machen kann? |
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Hörstoff
Inventar |
00:12
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#2
erstellt: 09. Nov 2024, |
Vielleicht hilft dagegen so etwas: ![]() Falls die Anschlüsse passen, könntest du bestellen und ausprobieren. ![]() |
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AusdemOff
Inventar |
00:38
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#3
erstellt: 09. Nov 2024, |
Wow, ein Trennübertrager für Gleichstrom! Hier wird die Physik neu erfunden. Damit verhindert man vielleicht das Brummen, aber das Triggersignal wird nicht weitergeleitet. Wie wäre es denn einmal damit die Ursache des Problems zu finden anstatt das Symptom bekämpfen zu wollen? Technisch gesehen haben wir es hier mit einer Brummschleife zu tun. Schonmal den Stecker des NAD oder Denon gedreht? Wir wird denn der Denon und der NAD mit Strom versorgt? Evtl. über zwei Steckdosen die an zwei unterschiedlichen Stromkreise hängen? Kannst du beide Geräte nicht an einer Steckdose betreiben? Zweiter Versuch wäre nach und nach alle Geräte die am Denon hängen zu entfernen bis das Brummen weg ist. Geht auch anders herum. Erst den Denon mit dem NAD verbinden und dann nach und nach alle anderen Geräte anschließen. Wenn es anfängt zu brummen kennst du den Übeltäter. |
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mroemer1
Inventar |
00:43
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#4
erstellt: 09. Nov 2024, |
Hängt da zufälligerweise auch eine Playstation dran? Wenn ja, mach die mal stromlos und zieh auch das HDMI Kabel ab. [Beitrag von mroemer1 am 09. Nov 2024, 00:44 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
05:34
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#5
erstellt: 09. Nov 2024, |
Ganz einfache Lösung: Triggermasse auftrennen. Die kommt über die Signalkabel ohnehin und so ist man die Brummschleife los. |
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Hörstoff
Inventar |
10:25
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#6
erstellt: 09. Nov 2024, |
Wieso das nicht? Ein Trennübertrager sollte das Signal nicht beeinflussen. Du brauchst hierzu wohl zwei Signalkabel: eines, das einleitet, eines am Ausgang. Ich denke, das ist einen Versuch wert. Die Bewertungen zum Gerät sind positiv. ![]() [Beitrag von Hörstoff am 09. Nov 2024, 10:25 bearbeitet] |
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fplgoe
Inventar |
10:29
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#7
erstellt: 09. Nov 2024, |
Ihr redet wohl aneinander vorbei. Dein Trennverstärker ist für das Audio-Signal, da mag das funktionieren. 'AusdemOff' redet davon, dass Du den Trennverstärker in die Triggerleitung setzen möchtest, das funktioniert selbstverständlich nicht. Wie dem auch sei, Triggermasse gekappt, Problem vorbei, ganz ohne irgendwelche Zauberkästchen. |
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Hörstoff
Inventar |
10:42
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#8
erstellt: 09. Nov 2024, |
Selbstverständlich nicht?! Ausprobieren. |
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fplgoe
Inventar |
10:50
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#9
erstellt: 09. Nov 2024, |
Doch, irgendwie schon. Ganz einfach: Dein Trennverstärker ist für Audiosignale geeignet, das ist Wechselstrom. Das Triggersignal ist eine geschaltete Gleichspannung, die geht da nicht drüber. Davon ab ist Dein Trennverstärker auch noch für ein Balanced-Signal ausgelegt, was dann noch weniger anzuschließen geht. Aber natürlich kann sich der Fragesteller auch gerne ein Gerät für über 100€ kaufen, es beim Anschlussversuch noch kaputtfummeln (oder den angeschlossenen Triggerausgang des Verstärkers), obwohl es wahrscheinlich (ganz sicher kann ich das natürlich nicht versprechen) mit einem Seitenschneider-Knips behoben wäre. ![]() [Beitrag von fplgoe am 09. Nov 2024, 10:52 bearbeitet] |
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EiGuscheMa
Inventar |
14:26
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#10
erstellt: 09. Nov 2024, |
vermutlich nicht. Bei solchen Kabeln sind die Stecker meist angespritzt, da kommst Du nicht ran an die Masseleitung. |
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fplgoe
Inventar |
15:06
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#11
erstellt: 09. Nov 2024, |
Das 'Knips' war jetzt auch nicht wörtlich gemeint. Deshalb auch der Smiley dahinter. ![]() Entweder das Kabel etwas absetzen und die Masse trennen, oder zwei neue Klinkenstecker mit eben nur der Seele verbinden. Je nach technischem Vermögen und Verfügbarkeit. |
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AusdemOff
Inventar |
15:27
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#12
erstellt: 09. Nov 2024, |
Leute, das vorgeschlagene Kästchen ist kein Trennverstärker, sondern ein Trennübertrager. Der wesentliche Unterschied ist der, das der Trennübertrager komplett passiv ist. Die galwanische Trennung geschieht hier über einen 1:1 Transformator. Transformatoren wiederum funktionieren nur mit Wechslstrom. Im Prinzip sind es zwei gegeüberliegende Spulen mit Eisenkern. Kennt man aus der Schule. Für ein Tribbersignal, welches aus Gleichstrom besteht, ist der Übertrager schlicht ein Kurzschluss. In der Regel sind Triggertreiber kurzschlussfest. Aber auch nur eine begrenzte Zeit. D.h. es besteht schon die Gefahr den Triggerausgang des Denon zu zerstören. Die Reparaturkosten sind dann mindestens das doppelte des Preises im Vergleich zum vorgeschlagenen Kästchens. Ein Trennverstärker beinhaltet elektronische Komponenten und arbeitet über Optokoppler. Das sind aktive Bauelemente die aiuch eine Versorgungsspannung benötigen. @Hörstoff: Dein Vorschlag ist höchst riskant und das Gerät für diesen Anwendungsfall nicht gedacht. Ausprobieren geht eben nicht über studieren. Und wenn du dich darauf: " Die Bewertungen zum Gerät sind positiv." verlässt, dann bist du verlassen. Selbst für Audio (Wechselstrom!) würde ich die Kiste nicht empfehlen. Grund: der eingebaute Übertrager. Für einen Gerätepreis von EUR 109,- ist es schlicht nicht möglich einen Transformator zu bauen der komplett im linearen Bereich arbeitet. Die Kennlinie eines Transformators ist ziemlich "krumm". Demzufolge ist mit Veränderungen am Nutzsignal zu rechnen. Solche Geräte stellen eine Notlösung dar. Empfehlenswert für den Dauerbetrieb sind sie nicht. Wenn das Problem der Brummschleife nicht gefunden wird kann man tatsächlich einfsach die Schiermung des Triggersignals entfernen. Hierfür gibt es einfache Klinkenstecker auf Schraubbasis. Also nichts vergossen. Das Kabel selbst kabb sogar ein Klingeldraht sein. Wie gesagt, ein Triggersignal ist eine Gleichspannung mit extrem weitem Toleranzbereich. Deshalb spielt hier auch die Kabrellänge keine Rolle. Natürlich, irgendwann dann doch. ![]() |
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fplgoe
Inventar |
16:22
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#13
erstellt: 09. Nov 2024, |
Ist doch ganz einfach: Das vorgeschlagene Ding ist dafür einfach keine Lösung. Das braucht man auch nicht auszuprobieren. Das ist ja echt ein passives Kästchen, so genau habe ich mir den nicht mal angesehen. Wäre auch ohnehin eine Zeitverschwendung. Jetzt muss sich nur mal der TE äußern... ![]() |
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BassTrap
Inventar |
17:56
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#14
erstellt: 09. Nov 2024, |
Diese Kombi würde galvanisch trennen: ![]() ![]() |
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AusdemOff
Inventar |
18:03
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#15
erstellt: 09. Nov 2024, |
Mein Gott, wenn der TE wirklich zu faul zum suchen ist, soll er sich doch dieses Ding ![]() Die Triggerleitung vom NAD kommt dann hier rein und der NAD wird dann eben über diesen Stecker eingeschaltet. Und Ruhe ist. Damit kann der Thread geschlossen werden, bevor hier noch weiterer Unsinn unters Volk gebracht wird. |
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fplgoe
Inventar |
18:11
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#16
erstellt: 09. Nov 2024, |
Nun lasst ihn doch erst mal zu Wort kommen. Mal abgesehen davon, dass er erst mal zum Besten geben muss, wie seine technischen Fähigkeiten sind. PS: Das Relais verfügt übrigens über kein integriertes Löschglied. |
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BassTrap
Inventar |
19:28
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#17
erstellt: 09. Nov 2024, |
Ok, das da ist vollständig: ![]() [Beitrag von BassTrap am 09. Nov 2024, 19:30 bearbeitet] |
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Dirch17
Schaut ab und zu mal vorbei |
12:36
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#18
erstellt: 10. Nov 2024, |
Hallo zusammen, ersteinmal vielen Dank für Eure vielen Beiträge. Ich habe jetzt einiges ausprobiert. Das mit der Trigger-Schalt-Steckdose oder dem Trennverstärker/-überträger/Relais ist leider keine Lösung, weil der NAD dummerweise im Standby startet, sobald er am Netzstrom verbunden ist. Aber das Brummen ist jetzt weg, der Vorschlag von fplgoe hat tatsächlich geholfen. Die Masse getrennt und das Brummen war weg. Perfekt und vielen Dank dafür. |
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fplgoe
Inventar |
12:38
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#19
erstellt: 10. Nov 2024, |
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