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Klassische Röhrenradios+A -A |
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Autor |
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nonogoodness
Stammgast |
#1 erstellt: 08. Apr 2006, 20:02 | |
Hallo zusammen, wer kennt sich mit den alten Röhrenradios aus. Ich meine hier keine Kofferradios und keine Musiktruhen, sondern die alten großen schönen Radios im Holzgehäuse. Ich möchte mir eventuel so ein Teil zulegen. Welche sind hier empfehlenwert. Man findet viele von Gruundig, Graetz, Telefunken usw. GIbt es besondere Dinge auf die man achten muss , gibt es große Qualitätsunterschiede, oder ähnliches. Ich hab von diesen Geräten absolut keine Ahnung, vieleicht kann mir jemand eine Empfehlung geben. Gruss nonogoodness www.fertinger.com |
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tyr777
Stammgast |
#2 erstellt: 08. Apr 2006, 23:20 | |
Hallo, bei den Röhrenradios ist es so, dass man die Geräte aus den 50er Jahren noch massenweise findet, was früheren Baujahres ist, gibt es recht selten und wird dann auch gleich etwas teurer. Vom Zustand her ist eben einmal auf den optischen Zustand zu achten und halt auf die Funktion. Viele dieser alten Röhrenradios haben Problem wegen der darin verbauten Kondensatoren, die mittlerweile altesbedingt ihre Funktion oft nicht mehr erfüllen. Besteht Interese an einem Gerät, sollte man es eine Weile probehören, funktioniert es und klingt gut, sollte es ok sein (nach dem Einschalten dauert es einige Sekunden, bis das Gerät Ton von sich gibt, da die Röhren erst auf Betriebstemperatur kommen müssen). Bei 50er Jahre-Geräten kann man in Ruhe nach wirklich gut erhaltenen Exemplaren suchen, der Markt gibt genug davon her, so dass man keine vergammelten, halb verfaulten (wörtlich gemeint, da Holz-Gehäuse, sieht man öfter) Exemplare kaufen braucht. Gute Exmplare gibt es oft für unter 50€. Übrigens ist es vorteilhaft für das Radio, wenn es öfter benutzt wird, langes, unbenutztes Runstehen schadet unter Umständen den Kondensatoren. Gruß Daniel |
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hf500
Moderator |
#3 erstellt: 09. Apr 2006, 17:55 | |
Moin, die Radios sollte man wegen der Kondensatoren genau nicht probehoeren, bevor nicht feststeht, dass diese Kondensatoren (gemeint sind Papierkondensatoren mit Bitumen- oder Wachsverguss) in Ordnung sind. Einige Kondensatoren sind in diesen Geraeten kritisch, wenn die Feinschluesse durch Feuchtigkeit haben, sind mindestens die Lautsprecherroehre(n) und/oder der Netztrafo in Gefahr. Wenn man so ein Geraet doch in Betrieb nehmen will, sollte man vorher die Rueckwand abnehmen und die Lautsprecherroehre laenger beobachten. Ihr aussenliegendes Anodenblech darf nicht gluehen. Unbedingt ist darauf zu achten, dass die Netzsicherung den gefoerderten Wert hat, geflickte oder zu starke Sicherungen sind fuer das Geraet toedlich. 73 Peter |
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Zweck0r
Inventar |
#4 erstellt: 09. Apr 2006, 19:17 | |
Moin, eine Gemeinheit gilt es auch zu beachten: viele Stereo-Röhrenradios haben nur einen Stereoverstärker für Plattenwiedergabe. UKW-Stereo gab es erst erst ab 1963 und zu der Zeit wurden viele Geräte verkauft, bei denen man den FM-Stereo-Decoder nachkaufen konnte, was aber längst nicht jeder tatsächlich getan hat. Bei den älteren Stereo-Modellen gibt es in der Regel gar keine Nachrüstmöglichkeit. Grüße, Zweck |
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