HIFI-FORUM » Stereo » Elektronik » Analogtechnik/Plattenspieler » Was ist besser als ein Dual 704 mit shure v 15 Typ... | |
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Was ist besser als ein Dual 704 mit shure v 15 Typ III bis 1000.-€?+A -A |
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Autor |
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phonotom
Neuling |
23:06
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#1
erstellt: 19. Sep 2018, |
Hi Eigentlich nur eine Interessensfrage. Was meint ihr wäre ein besserer aktueller Spieler incl System bis Max 1000.-€ Als mein steinalter Dual. Mit dem ich mehr als zufrieden bin. Höre viel Massive Attack. Archive. Zero 7. Air. Marillion. Und immer mehr Klassik und Filmmusik. Bin gespannt auf Empfehlungen Grüße Phono [Beitrag von phonotom am 19. Sep 2018, 23:07 bearbeitet] |
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Burkie
Inventar |
23:26
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#2
erstellt: 19. Sep 2018, |
Wie könnte man das denn noch toppen? Gruss |
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lini
Inventar |
00:00
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#3
erstellt: 20. Sep 2018, |
Tom: Naja, zum Beispiel ein Dual 704 mit etwas Besserem als dem V15III. Grüße aus München! Manfred / lini |
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phonotom
Neuling |
00:03
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#4
erstellt: 20. Sep 2018, |
Das ist ja meine Frage. Wir sprechen ja von einem theoretischen Investment von 2000.- DM was den Neupreis des Duals weit übertrifft und die damit verbundene Frage was es in der Neuzeit des Vinyl Hypes an aktuellen Drehern gibt, die Technik, Klang und Langlebigkeit von damals übertreffen? Grüße phono |
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Burkie
Inventar |
00:25
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#5
erstellt: 20. Sep 2018, |
Ehrlich, ich glaube nicht, dass es sowas gibt. Technik, die man nicht hört, bietet etwa der Technics 1210 MK II, auch schon 40 Jahre alt. Der drehte die Platten schon viel genauer als es die Platten selber hergaben. Schön für's Gewissen und das Datenblatt, aber praktisch eher nicht relevant. Auch einfacher aufgebaute Plattenspieler, etwa die Duals, holten aus der Platte schon raus, was drin war. Dein "uralter Dual", der jetzt noch spielt, ist wohl ein Musterbeispiel für Langlebigkeit. Offensichtlich. ![]() Klang im engeren Sinne machen die Tonabnehmer, und im noch engeren Sinne, die Nadeln und Nadelträger. Da hat es auch keine weitere Entwicklung mehr gegeben. Diverse scharfe Schliffe gab es früher schon, auch Nadelträger aus Bor usw. Das System 33-Upm-LP und Nadelabtastung ist technisch ausentwickelt. Gruss |
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Smoke_Screen
Inventar |
00:48
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#6
erstellt: 20. Sep 2018, |
Ja,wenn du Kohle raushauen willst investiere in einen besseren Tonabnehmer. Schon damals als die 704/721er neu im Laden standen waren das, obwohl sicher nicht billig,Geräte mit extrem gutem Preis-/Leistungsverhältniss. Heute dürfte es kaum möglich sein in der 1k€ Region was zu finden das den toppt. ![]() |
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pedi
Inventar |
02:14
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#7
erstellt: 20. Sep 2018, |
nichts. |
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ad-mh
Inventar |
08:12
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#8
erstellt: 20. Sep 2018, |
Nichts... allenfalls könnte man die originale "Supertrack Plus" Nadel gegen eine SAS tauschen. Der Charakter des Systems bleibt erhalten und man hat etwas mehr im Detail. ![]() ![]() ![]() Für 1.000 € oder auch das Doppelte bekommst Du allenfalls einen optisch anderen Plattenspieler, der auch nicht mehr kann als eine Schallplatte im Kreis zu drehen. Beim System ist auch nicht viel mehr möglich als ein klanglich geschmacklich passendes mit möglichst wenig bewegter Masse beim Cantilever und einem nackten Stein mit hochwertigem Schliff, gleich ob dieser Schliff Microline, Shiabata oder sonstwas heisst. |
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Marsilio
Inventar |
08:28
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#9
erstellt: 20. Sep 2018, |
ParrotHH
Inventar |
10:17
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#10
erstellt: 20. Sep 2018, |
Hallo! Der Empfehlung einer SAS oder neoSAS schließe ich mich im Prinzip an. Allerdings - und das ist der springende Punkt - bleibt der Charakter des Systems gerade nicht erhalten, und das könnte in diesem Falle genau das gewünschte Ergebnis sein. Mit den originalen Nadeln hat das Shure eine hervorragende Detailauflösung, aber es spielt im Hochton etwas zurückhaltend. Dabei ist es gleichgültig, ob eine elliptische oder eine MicroRidge-Nadel um Einsatz kommt. Das kann man mögen, ich schätze diese Charakteristik an sich sehr, bei manchen Platten wird das aber zum Nachteil, wenn diese auch so schon eher arm an Hochton daherkommen. Übrigens haben die alten großen Elacs mit Originalnadel (ich besitze ein ESG 795 und ein 796) eine ganz ähnliche Tendenz. Mit einer SAS-Nadel klingen diese Systeme dann völlig anders, sehr neutral, im Vergleich deutlich heller. Wie gesagt, man merkt das nicht bei jedem beliebigem Musikmaterial, aber es gibt Platten, da fällt es deutlich auf. Und dann die Frage SAS mit Bor oder mit Sahpir... Ich persönlich halte die Bor-Variante vom Nadelträger her für besser, bin mir aber auch nicht sicher, ob dieses "besser Gefallen" vielleicht nicht einfach ein Streich meiner Wahrnehmung ist, der gar auf technisch schlechtere Eigenschaften zurückgeht. Was die Aufhängung und Dämpfung des Nadelträgers anbelangt, scheinen mir die Saphir-Varianten aber überlegen. Mit diesen hatte ich noch keine Probleme mit Nadel, die schon bei leichten Wellen auf der Platte herumwackeln. Es kann natürlich auch sein, dass die Original-Nadel des "steinalten Dual" einfach "durch" ist, was nach vielen Einsatzjahren keine Schande wäre. Und dass die beschriebene Charakteristik sogar gut gefällt. Dann könnte man Ausschau halten nach eine originalen Ersatznadel, also einer VN35E oder gar VN35MR. Die sind teils sauteuer, aber - blöderweise - ihr Geld wirklich wert. Aktuell schwimmen ein paar VN35MR in der Bucht, die Preise liegen so um die 400€... Parrot |
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directdrive
Inventar |
10:20
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#11
erstellt: 20. Sep 2018, |
Moin, für 1000,- bekommst du einen Pioneer PLX-1000 und ein Ortofon Super OM-40. Sollte meines Erachtens das Niveau des Dual erreichen, würde mir persönlich sogar besser gefallen. Alternative: Pro-ject The Classic, ebenfalls mit Super OM-40. Würde ich einem 704 vorziehen. Hinsichtlich der Langlebigkeit dürfte es allerdings schwierig sein, den Dual zu übertrumpfen und auch auf die bequeme Endabschaltung würdest Du mit einem neuen Gerät verzichten müssen. Grüße, Brent |
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Marsilio
Inventar |
10:50
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#12
erstellt: 20. Sep 2018, |
Hab' ich auch hier - an meinem Revox B795. Ist gut, kommt imo aber nicht ganz an die Kombi Dual 704 + grossen Shure-TA ran. LG Manuel |
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Vogone
Inventar |
17:10
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#13
erstellt: 20. Sep 2018, |
Du meinst einen neuen Plattenspieler bis 1000€ der besser als ein Dual 704 ist? |
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phonotom
Neuling |
18:19
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#14
erstellt: 20. Sep 2018, |
Genau |
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#linn-fan#
Inventar |
19:23
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#15
erstellt: 20. Sep 2018, |
Es ist ja schon zigmal gesagt. Ich sags nochmal. Ein Plattenspieler soll eine Plastikscheibe in der richtigen Geschwindigkeit gleichmäßig drehen. Und der Tonarm muss resonanzfrei und gut gedämpft den TA führen, um dessen Signal störungsfrei zu übertragen. Wenn der existierende PS das kann, gibt es nichts besseres. Schöneres, ok. Selteneres, ok. Einzigartigeres, ok. Technologischer fortgeschritteneres, ok. Haptisch ansprechenderes, ok. Aber besser? Nein, wenn obiges erfüllt ist. In diesem Sinne kann man eigentlich nur PS mit elektronisch geregelten Tonarmen ins Spiel bringen. SONY BioTracer DENON Modelle mit Servo Tonarmen JVC QL 5f/55f/66f usw. Oder die Tangential-PS Schlachtschiffe wie YAMAHA PX3, SONY PS X 800/555 Am Ende werden die mit vergleichbaren Tonabnehmern auch nur in kleinsten Nuancen bessere Lala machen. My 2 cent |
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Vogone
Inventar |
20:12
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#16
erstellt: 20. Sep 2018, |
Nee, viel einfacher. Er muss neu sein und max 1000€ kosten. Welcher Dreher könnte das sein? Der Technics SL 1210 MK2 ist ohne System schon drüber. Vielleicht der Pio PLX-1000? Nicht besser, aber gleichwertig? Nur wie schon geschrieben ohne Komfort. Also so spontan fällt mir kein Dreher ein. Auch keine gleichwertige Alternativ bis 5000€ zum Dual 731Q [Beitrag von Vogone am 20. Sep 2018, 22:21 bearbeitet] |
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Marsilio
Inventar |
20:15
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#17
erstellt: 20. Sep 2018, |
Ich habe ja auch den Dual 704 - in neu und für max. 1000 Euro sehe ich da absolut keine gleichwertige Alternative. LG Manuel |
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#linn-fan#
Inventar |
22:01
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#18
erstellt: 20. Sep 2018, |
Schlimm ![]() R. |
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8erberg
Inventar |
14:44
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#19
erstellt: 21. Sep 2018, |
Hallo, mit einer Jico-SAS-Nadel ist das Shure V15III wirklich klasse. Darüber wird die Luft dünn und teuer. Richtig teuer - und die Klanggewinne sind eher klein. Der Plattenspieler hat einen sehr guten Direktantrieb, dank der einfachen Halbautomatik auch keine "Verschleißteile" wie Steuerpimpel. Freu Dich einfach über den guten Dreher. Peter |
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ad-mh
Inventar |
17:36
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#20
erstellt: 21. Sep 2018, |
Genau deshalb höre ich auch mit der Plattenspieler Sammelei auf. ![]() |
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8erberg
Inventar |
18:02
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#21
erstellt: 21. Sep 2018, |
Hallo, och nö Es gibt so viele gute Dreher... Peter |
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Vogone
Inventar |
19:10
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#22
erstellt: 21. Sep 2018, |
@ad-mh: also ich habe schon die Erfahrung, dass nicht alle Plattenspieler gleich gut Klingen. (Rumpel, Gleichlauf etc) |
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Titanist
Stammgast |
15:05
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#23
erstellt: 22. Sep 2018, |
Besser als ein 704 mit Shure V15III? Ja, gibt es: Einen 704 mit Ortofon 2M Black. Ich habe beide TAs (das V15III allerdings mit SAS-Nadel) an einem 721 (die Vollautomatik-Variante des 704) im Einsatz und das 2M Black holt da noch mal ne ganze Ecke mehr raus als das V15III. Aber: Das ist absolute Geschmackssache, mir(!) gefällt die 2M Black Variante besser, das muss aber nicht jeder so empfinden. Entscheidend ist am Ende immer ausschließlich der eigene Eindruck VG Günter. [Beitrag von Titanist am 22. Sep 2018, 15:08 bearbeitet] |
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ParrotHH
Inventar |
15:38
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#24
erstellt: 22. Sep 2018, |
Na ja, ohne die Aussage, was für eine Nadel an dem V15 III hängt, ist das eine recht inhaltslose Aussage. Ist es ein originale Shure-Nadel? VN35E? VN35MR? Welche Laufzeit? Edit: hast Du natürlich angegeben, habe ich Trottel übersehen. Dann verstehe ich es aber noch weniger! Tonal gibt es wie gesagt Unterschiede. Mit originaler Nadel spielen die Shure leicht zurückhaltend im Hochton. Und dann ist das Ortofon 2M ungewöhnlich laut. Laut Specs stehen da zwar nur 5mV (2M) gegen 3,5mV (V15 III), aber sowohl Tests als auch eigene Erfahrungen zeigen, dass die Ausgangsspannung des 2M meist höher ist als angegeben, eher 6 bis sogar über 7mV. Ich konnte das eine zeitlang gar nicht sinnvoll in einer Kombi betreiben, weil es in Kombination mit einer fixen Verstärkung von 40dB den (zu) empfindlichen AUX-Eingang des Verstärkers in die Übersteuerung trieb. Hatte mir dann sogar extra für das Ortofon 2M noch Dämpfungsglieder mit 10dB besorgt, die ich eingeschleifen musste. Das zusammen (zurückhaltender Hochton, nicht so laut) vermag evtl. den beschriebenen Eindruck im direkten Vergleich zu erzeugen. Ich bin ziemlich sicher, dass beim Vergleich normalisierter Aufnahmen jeweils optimal angepasster Tonabnehmer per Blindtest nicht viel oder sogar nichts (in Worten: nichts!) vom ursprünglichen Eindruck übrig bleibt. Das habe z. B. ich schon längst durch! Dagegen kacken alle Ortofon-MM´s beim ![]() Aus diesen Gründen würde ich den Schritt zu einem Ortofon 2M ganz klar als Rückschritt sehen! An meinem Dual 721 hängt ab und an ein Benz Micro ACE SH. ![]() Wenn man denn schon auf die Kacke hauen will, wäre das m. E. ein geeigneter Kandidat. Im Gegensatz zu vielen Audio-Fools definiere ich die Qualität von Tonabnehmern nicht über das ständige "mehr" von irgendwas, sondern durch die Absenz von belegbaren Mängeln. Beim Benz Mikro ACE SH fällt mir nach einer gewissen Zeit dann immer auf, dass mir genau nichts auffällt, weil es einfach keine für mich hörbaren Mängel hat, zumindest nicht beim von mir gehörten Musikmaterial. Parrot [Beitrag von ParrotHH am 22. Sep 2018, 15:41 bearbeitet] |
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Vogone
Inventar |
19:52
![]() |
#25
erstellt: 22. Sep 2018, |
Etwas OT: hat jemand Erfahrung mit einem Benz Micro MC-Silver oder Ortofon MC1/MC3 Turbo? [Beitrag von Vogone am 22. Sep 2018, 19:53 bearbeitet] |
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