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Experiment Billigkopfhörer! Silvercrest SKH 60 B1 Review+A -A |
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Autor |
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Bassjunk
Ist häufiger hier |
09:15
![]() |
#1
erstellt: 31. Okt 2015, |
Hallo allerseits. Lasst euch nicht von meinem Nick irritieren, ![]() Warum ich dieses review hier poste..? manche werden sich denken was hatt der für Probleme, oder der muss Cochonjes haben sowas hier zu posten ![]() Aber überzeugt euch und liest selbst. Review zu den Silvercrest SKH 60 B1 Da meine Audiotechnica ATH-WS55 vor einer Woche ihren geist aufgegeben haben und ich mir in dieser Preisklasse momentan nichts neues leisten kann, habe ich beschlossen ein Experiment zu wagen. Etwas befremdlich und leicht angewiedert beäugte ich die Silvercrest SKH 60 B1 ![]() was kann man bei 8 Euro falsch machen...? dachte ich mir und entschied mich sie mitzunehmen. Tragekomfort Die Ohrpolster bestehen aus mit Kunstleder überzogenen Schaumstoff, und sind sehr soft am Anfang, jedoch nach einer halben dreiviertel Stunde etwas unbequem es zwickt und drückt ein wenig. ![]() Die Kopfhörer sitzen fest der Anpressdruck ist mittelmässig. jedoch sitzen sie wenn man das Bügelband Manuell nicht nachjustiert Schief ![]() ![]() Der Grössenverstellmechanismus ist sehr gut gelungen sehr leichtgägnig und flüssig, wie beim original ![]() Optik Ganz klar zur erkennen das es sich hierbei um ein optisch gelungenes Urbanears Plattan Imitat handelt. ![]() ![]() Features Wie beim Original auch befindet sich auf der rechten Seite unten an der Ohrmuschel ein 3,5mm Klinkenausgang. ![]() Das Kabel besteht aus Paracord und überträgt keinen Körperschall. Klang Nachdem ich die Silvercrest SKH 60 B1 aufgezogen habe und den Play Button am Mediaplayer vom Smartphone drückte, wollte ich sie am liebsten wieder ausziehen mit Kerosin überkippen und anzünden ![]() Die Bässe waren stark überbetont und haben gedröhnt ohne Ende, die Mitten waren wie Alete alles drinn aber man konnte es nichtmehr erkennen, Dafür stehe ich mit meinem Namen ![]() Höhen welche Höhen ....? von Räumlichkeit keine Spur, das Stereopanorama glich einer Besenkammer. Zudem überschlugen sich die Bässe bei höheren Lautstärken. Das gesamte Klangtbild glich einer Konservenbüchse voller Griess, es war einfach schreklich, ein Fall für die X-akten ![]() Tuning Eigentlich wollte ich die Dinger schon in einem Säurefass versenken den ich in einen Vulkan schmeissen würde ![]() Allerdings war die Leistung im Angesichts des Preises keine herbe Entäuschung Ich dachte mir warum nicht ein wenig herum experimentieren und senkte per Equalizer die Bässe ab und hob den Treble boost und das Stereopanaroma künstlich an. ![]() ![]() Ausserdem Aktivierte ich auchnoch Adapt Sound und kalibrierte die Kopfhörer auf mein Gehör. ![]() ![]() Und siehe da plötzlich wurde aus der mit Brei gefüllten Konservenbüchse eine kellerkneipe ![]() Plötzlich gab es auch einen Hochton und die Bässe wurden Knackiger und etwas präzizer. Zwar haben sie noch immer keinerlei Tiefenschärfe aber die Trennschärfe und das Stereopanorama haben zugenommen, plötzlich konnte ich jedes Instrument klar orten und auseinanderhalten, die Bässe wabberten nichtmehr undefiniert wie ein Blob daher und ich hörte plötzlich Details die mir selbst unter den AKG K518 und Audiotechnica ATH-WS55 verborgen blieben ![]() Kann es sein das ich hier das NS-10 Prinzip entdeckt habe ...? und das Schlechte Kopfhörer/Lautsprecher etc Entzerrt und mit DSP aufgepeppt Mittelklasse Niveau erreichen ![]() Was ist wenn die hersteller billige Schallwandler nur so billig anbieten weil sie sie verzerren um sie günstig anbieten zu können ![]() |
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ZeeeM
Inventar |
12:42
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#2
erstellt: 31. Okt 2015, |
Auch in deutlich teureren Kopfhörern stecken nicht unbedingt aufwändigere Treiber. Die notwendige Technik ist ja eher alt. Es ist manchmal wie beim Kochen, mit entsprechenden Know-How kann man mit recht billigen Zutaten viel erreichen. In gewissen Preisbereichen entwickelt kein Hersteller Treiber selber, vermutlich wird nicht mal der Kopfhörer entwickelt, sondern nach Musterkatalog in Auftrag gegeben. Schaut man sich mal nach Kopfhörertreiber um, dann findet man beim Chinamann welche für sehr kleines Geld. Bei moderaten Pegeln verhalten die sich durchaus sauber und wenn man die gut implementiert, dann kommt da auch was brauchbares raus Wenn die akustischen Hausaufgaben nicht gemacht worden sind und das Ding klingt, als würde Oscar in der Tonne singen oder nur Bass da sein. Dann ist ein EQ durchaus das Mittel um die gröbsten Schnitzer auszubügeln und selbst in der oberen Preisliga kann mit einem EQ eine Menge erreichen. Manchmal ist das leider vom Handling nicht sonderlich prickelnd. ![]() |
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Marcel21
Inventar |
15:26
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#3
erstellt: 31. Okt 2015, |
Warum bestellst' dir nicht einfach nen Superlux? ![]() |
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Bassjunk
Ist häufiger hier |
18:04
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#4
erstellt: 31. Okt 2015, |
@ ZeeM Sowas ähnliches dachte ich mir auchschon, jedenfalls hatt es irgendwie Spass gemacht das Maximum aus den Dingern herauszukitzeln ![]() Mir ist auch aufgefallen das die angegebenen PET Membranen, auch als Mylardome in der Mittelklasse angepriesen werden, ausser bei den DT 880 und 990 da scheinen die membranen aus Cellulose zu sein. @Marcel21 Ich hab gelesen das die Frequenzen die man beim Tuning der Superluxe beinflusst, ziemlich stark in die anderen Frequenzbereiche reinstrahlen sollen und die Superluxe haben von sich aus wohl sehr Spitze Höhen, worauf meine Ohren überempfindlich reagieren ![]() |
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ZeeeM
Inventar |
18:11
![]() |
#5
erstellt: 31. Okt 2015, |
DT990/880 haben auch Plastikmembranen. Die sind aber geprägt um ihnen Stabiliät zu verleihen. Zellulosemembranen sind derzeit eine Spezialität des Herstellers Fostex die auch ein Laden mit langer Tradition hat. Ob der Focus auf die Treiber derart das Ergebnis bestimmt, wie das Marketing suggeriert, ich habe da meine Zweifel, aber irgendwie muss man ja Verkaufen. |
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Bassjunk
Ist häufiger hier |
18:21
![]() |
#6
erstellt: 31. Okt 2015, |
Mhmhm ja da is was drann, ich denke auch das vieles nur Voodoo ist. Was ich mal ganz schreklich fand bis ich die ATH-WS55 gehört habe, war Bassreflex bei Kopfhörern, bei den ATH-WS 55 klangen die Bässe ausgewogen und unangestrengt, whärend die Bässe bei den Beyerdynamik Custom One Pro, sobald man die Ventilklappen öffnete anfingen zu dröhnen und sich überschlugen bei höheren Lautstärken. Eigentlich müsste man sich denken das es doch umgekehrt sein müsste ![]() aber man wird immerwieder überrascht ![]() |
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