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Umfrage
welcher klang ist eurer meinung nach besser? Vinyl oder CD?
1. Vinyl (34.4 %, 85 Stimmen)
2. CD (56.7 %, 140 Stimmen)
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welcher klang ist eurer meinung nach besser? Vinyl oder CD?

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Beitrag
Zaianagl
Inventar
#2807 erstellt: 19. Jul 2016, 08:04
Ich denke er bezieht sich auf klassischen "Classic Rock".
In den Subgenres, vor allem den härteren, und im Underground prodelts natürlich wie nie zuvor...
Plasmatic
Inventar
#2808 erstellt: 19. Jul 2016, 10:42

.JC. (Beitrag #2805) schrieb:

nur mal so nebenbei, da Du aktuelle, digitale Klassikaufnahmen so favorisierst (im Gegensatz zu mir).
Hast Du dir mal Gedanken über die Mikrofone gemacht ?
Also ganz am Anfang stehen immer analoge Geräte (mit ihrem Klangcharakter).



Weshalb soll man sich Gedanken um die Aufnahmetechnik machen? Darauf haben wir keinen Einfluss. Wohl aber auf die Wiedergabetechnik!

@Hörbert: Du solltest deine eigenwillige Definition von Rockmusik überdenken.


[Beitrag von Plasmatic am 19. Jul 2016, 10:45 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#2809 erstellt: 19. Jul 2016, 11:18
Hallo!


.... Du solltest deine eigenwillige Definition von Rockmusik überdenken..............


Wozu? Eigentliche Rockmusik gibt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr, -nur noch einige ihrer Ableger wie Metal u.ä. die mittlerweile schon eigentlich selbst out sind und nur noch in ihrerseits produzierten Ablegern fortbestehen.

Was du als "Rockmusik" bezeichnest weiß ich nicht, -wahrscheinlich irgendwelchen Pop mit alten Rock-Stilelementen.

Aber jeder wie er will.

MFG Günther
Texter
Hat sich gelöscht
#2810 erstellt: 19. Jul 2016, 12:26

Hörbert (Beitrag #2804) schrieb:
Oft sind hier auch gewollte Verzerrungen, Übersteuerungen und hoher Klirr Stilmittel.


Deshalb finde ich die HiFi-Plauderei bei Rock befremdlich. Rock ist für mich Sound-Brei, eine riesige Verzerrung. Warum jemand Guns'n Roses auf CD kauft, habe ich nie verstanden. Präzise Elektrobeats mit tiefen Bässen oder saubere filigrane Klassik auf CD, das kann ich nachvollziehen.


Zudem wird heute kaum noch Rockmusik produziert, die meisten Rockmusik Aufnahmen sind mittlerweile recht alt und mit einem entsprechendem historischen Klangbild behaftet.


Das verstehe ich nicht. Rockmusik ist für mich Maximo Park, Jack White, Black Keys. Meinst Du Haarspray-Rock oder Heavy Metall?
.JC.
Inventar
#2811 erstellt: 19. Jul 2016, 13:13
Hi,

Günther meinte wohl eher so was.
Das gibt es aber schon noch.

Rock als Sound Brei ?
Hast Du überhaupt einen Plattenspieler (eine HiFi Anlage) ?


Bei deinem Namen überkommen mich gewisse Zweifel.
darkphan
Inventar
#2812 erstellt: 19. Jul 2016, 13:24
Also ich hab mir gestern mal wieder ein bisschen Plattenmusik zu Gemüte geführt, u.a. "Love Over Gold" von den Dire Straits - was die meisten hier wohl als Rock abstempeln würden - da fehlt mir auf Platte einfach das Tiefbassfundament, der Druck. Hat jmd die CD, ist das da auch so, liegt es also an der Aufnahme? Aber ähnlich verhält es sich mit Supertramp (Child Of Vision) - und erst recht mit Nena (Tanz auf dem Vulkan) ...
Hörbert
Inventar
#2813 erstellt: 19. Jul 2016, 13:25
Hallo!

@Texter

Nun ja, Maximo Park ist eher etwas das ich z.B. als Indie-Pop bezeichnen würde und Jack White ist eine Melange aus etlichen alten Stilen, -also etwa das was ich eben als Popmusik mit Rock- (nebst Punk- und Blues-) Elementen bezeichnen würde.

Rockmusik ist für mich ein eher historischer Begriff der von Formationen wie Jefferson Airplane,oder Ten Years After getragen wurde. Das es bisweilen noch einige Formationen gibt die diese alten Formen aufgreifen kann schon sein aber hier sehe ich das so wie wenn irgendeine Formation heute noch Swing spielt, das ist nur noch ein Spiel mit alten Formen die ihren Inhalt änst verloren haben.

Es gibt ja auch genügend aktuelle Musik-Formen, mehr als Anklänge an die älteren sind eigentlich gar nicht notwendig.


MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 19. Jul 2016, 13:30 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#2814 erstellt: 19. Jul 2016, 17:54
Na denn, wenn du meinst das es keinen echten klassischen Rock mehr gibt....

klick

Gruß Beaufighter


[Beitrag von Beaufighter am 19. Jul 2016, 18:03 bearbeitet]
Plasmatic
Inventar
#2815 erstellt: 19. Jul 2016, 17:56
@Hörbert, wenn sich jeder eigene eigene Definition für Begriffe ausdenkt, können wir die Kommunikation einstellen.

Metal ist ein Unterkategorie von Rockmusik.
Bands wie Red Hot Chili Peppers, Volbeat, Alter Bridge machen Rockmusik.

Wenn du "Classic Rock" meinst, dann schreib "Classic Rock"


[Beitrag von Plasmatic am 19. Jul 2016, 17:58 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#2816 erstellt: 19. Jul 2016, 18:10
Ihr meint doch sicher 70's Rock ????

Was soll denn bitte Classic Rock sein?

Ich will das nun auch nicht mehr ausweiden, aber mit verlaub, dass was Hörbert da über seine Definition von Musik schreibt ist völliger Blödsinn.

Gruß Beaufighter


[Beitrag von Beaufighter am 19. Jul 2016, 18:13 bearbeitet]
MOS2000
Inventar
#2817 erstellt: 19. Jul 2016, 18:56

Hörbert (Beitrag #2813) schrieb:
... etwas das ich ... würde und ich ... würde. ...


Nur für Dich nochmal keinen Rock... Gleich zwei mal keinen ...

Biffy Clyro - Living is a Problem Because Everything Dies (Live @Wembley)
https://youtu.be/y6KEHF1z40I

Biffy Clyro - That Golden Rule (Live @Wembley)
https://youtu.be/y2BGwLVgIfc

Und erzähl mir nicht dass Du das nicht als "Rock" anerkennst ... Dass nicht irgendwo der gute alte Blues-Rock drunter langwabert ... und das dann auch vielen das wieder nicht hart genug ist ... und dass es jemanden gibt der nicht mag wie die Videos geschnitten sind ... Ich will nicht noch Beispiele von Wolfmother oder so posten müssen


Liebe Grüße
MOS2000
onkel_böckes
Inventar
#2818 erstellt: 19. Jul 2016, 21:08
Muss man den Musik, so streng in Schubladen stecken.
Was wie genau nur echter Rock ist, find ich blödsinn, wichtig ist ob es Autentisch ist.
Beispiel: AC/DC mit Bon Scot ist AC/DC, mit Brian Jonsen ur noch geplärre.
Alte C. Peppers sind einfach genial, aber spätestens seit Stadium Arc. nur noch Abverkauf.

Aber sei es drum.

ich höre Quer beet alles was gut ist und as am besten mit Spotify, da kann ich so viel neues entdecken was mit herkömmlichen Tonträgern nie möglich wäre.
Und es gibt so viel richtig gute Musik in allen Generes und so wenige hier im Forum so hat es den anschein kennen die Muke.
Es wird immer nur mit den alten Kamellen(die ich auch sehr mag) verglichen auch wenn man zum Hören zu den Leuts geht.
Plasmatic
Inventar
#2819 erstellt: 20. Jul 2016, 06:07

Beaufighter (Beitrag #2816) schrieb:


Was soll denn bitte Classic Rock sein?




Ein Begriff, der Musikliebhabern bekannt sein sollte.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Classic_Rock
darkphan
Inventar
#2820 erstellt: 20. Jul 2016, 08:29
Es gibt ein Dutzend verschiedene Arten von Rockmusik und dazu zahllose Mischstile. Wenn wir von Schallplatte und Rock reden, dann vorwiegend von der Rockmusik, die Ende der 60er und in der 70ern erfunden wurde - hier mag die Platte den natürlichen Sound (= Verzerrungen) "unterstützen". Stichwort: maximal drei Akkorde. Doch schon mit Progressive à la Pink Floyd, Supertramp, Yes oder APP wurde es schwierig, weil diese Musik das Klangspektrum und das Klangvolumen derart ausreizt, dass es auf der begrenzten Platte schnell ärgerlich wurde.
Plasmatic
Inventar
#2821 erstellt: 20. Jul 2016, 10:35
Für Steinzeit-Rock wie The Who, MC5 und Konsorten mag das mit LP noch passen, aber schon bei Led Zeppelin, Deep Purple und Black Sabbath bevorzuge ich den klaren Sound der CD.
Holger
Inventar
#2822 erstellt: 20. Jul 2016, 10:57
Mit gescheiter Hardware (was ich darunter verstehe, habe ich bereits mehrfach erläutert) abgespielt lassen auch neue Rockplatten - z.B. King Animal / Soundgarden oder Apocalyptic Love / Slash - mbMn keine Wünsche offen.
Dominos
Stammgast
#2823 erstellt: 20. Jul 2016, 12:15
Über gescheite Hardware verfügen hier wohl mehr als 90% (davon gehe ich mal aus) im analogen Bereich.
Ich persönlich habe die analoge sowie die digitale Wiedergabe zur verfügung, wobei ich die analoge bevorzuge.
Ein Grund dafür ist das ich das intensive Musik hören in meiner Jugend (70ziger) damit schätzen gelernt habe.
Letzlich wird man über das "was ist besser" nie auf einen Nenner kommen, da sind die Geschmäcker einfach zu unterschiedlich.
Also genießen wir die Musikwiedergabe , egal ob analog oder digital.
Was mich aber derart stört sind die teils unverschämt aufgerufenen Preise speziell für "audiophiles Vinyl"
Zum Glück verfüge ich über einen reichhaltigen Fundus von Vinyl ... und CD/DVD , die für meine Ohren zum größtenteil auch hervorragend klingen.

Just my 2 Cents
Gruß Otto


[Beitrag von Dominos am 20. Jul 2016, 12:44 bearbeitet]
Dominos
Stammgast
#2824 erstellt: 20. Jul 2016, 12:27
Ergänzend ..
Außerdem gehöre ich nicht zu der "Spezies Musikhörer" die gutes Musik hören von iwelchen Messungen, Formeln ect. abhängig machen
Ich will einfach nur hören und genießen

Gruß Otto
darkphan
Inventar
#2825 erstellt: 20. Jul 2016, 12:59
Digitale Hörer machen das auch nicht von "Formeln" abhängig, sie vermissen halt Tiefbass und Co. in der Musik, wenn sie Platte hören ...
Dominos
Stammgast
#2826 erstellt: 20. Jul 2016, 13:10

darkphan (Beitrag #2825) schrieb:
Digitale Hörer machen das auch nicht von "Formeln" abhängig, sie vermissen halt Tiefbass und Co. in der Musik, wenn sie Platte hören ... :.


Dafür gibts doch Subwoofer

Gruß

Tiefbass und Co. sind ja nicht auf jedem Tonträger vorhanden, weder bei Vinyl noch bei CD.
Viele Platten oder CD`s klingen halt etwas "flacher", darum andere um einiges dynamischer.
Oder man geht eben soweit und kauft oder hört nur ausgewähltes Material, welches an den eigenen Klangvorstellungen möglichst nah ran kommt.
Für mich persönlich steht an erster Stelle die musikalische Darbietung, wenn dann auch noch der "Sound" stimmt, nehme ich das als Bonus gerne an.

Gruß Otto


[Beitrag von Dominos am 20. Jul 2016, 13:27 bearbeitet]
Plasmatic
Inventar
#2827 erstellt: 20. Jul 2016, 13:12

darkphan (Beitrag #2825) schrieb:
Digitale Hörer machen das auch nicht von "Formeln" abhängig, sie vermissen halt Tiefbass und Co. in der Musik, wenn sie Platte hören ... :.


Und sie stören sich an den in leisen Passagen unvermeidbaren Nebengeräuschen (Rumpeln, Rauschen, Knistern) der LP, die sie aus der Illusion herausreißen, die Musiker direkt zu hören.
darkphan
Inventar
#2828 erstellt: 20. Jul 2016, 13:26
Subwoofer können auch nichts herzaubern, wo nichts ist - das heißt, ich korrigiere mich: SOLLTEN nichts herzaubern, wo nichts ist. Dass Analogfreunde gerne an den Klangreglern drehen, um den Klang aufzupeppen, ist so alt wie die Stereoanlagen aus den 70ern und 80ern, die das nötig hatten ... der Equalizer is ja nicht umsonst erfunden worden in jener Zeit ...
Rahel
Inventar
#2829 erstellt: 20. Jul 2016, 13:30

Plasmatic (Beitrag #2827) schrieb:

darkphan (Beitrag #2825) schrieb:
Digitale Hörer machen das auch nicht von "Formeln" abhängig, sie vermissen halt Tiefbass und Co. in der Musik, wenn sie Platte hören ... :.


Und sie stören sich an den in leisen Passagen unvermeidbaren Nebengeräuschen (Rumpeln, Rauschen, Knistern) der LP, die sie aus der Illusion herausreißen, die Musiker direkt zu hören.


Also - ich habe eine gute Anzahl von Platten ohne "unvermeidbare Nebengeräusche" - vielleicht liegt's an Deinem Dreher.

Habe ebenso eine gute Anzahl von CD's, die bescheiden klingen.
Dominos
Stammgast
#2830 erstellt: 20. Jul 2016, 13:32

darkphan (Beitrag #2828) schrieb:
Subwoofer können auch nichts herzaubern, wo nichts ist - das heißt, ich korrigiere mich: SOLLTEN nichts herzaubern, wo nichts ist. Dass Analogfreunde gerne an den Klangreglern drehen, um den Klang aufzupeppen, ist so alt wie die Stereoanlagen aus den 70ern und 80ern, die das nötig hatten ... der Equalizer is ja nicht umsonst erfunden worden in jener Zeit ...


Das mit dem Sub war Ironie
Und warum sollte man nicht die Klangregler benutzen (wenn sie dann vorhanden) Soviel Toleranz sollte gegeben sein
Ist aber auch egal ....vll können wir uns wenigstens einigen das Musik hören eine feine Sache ist, egal ob so oder so

Gruß Otto
Zaianagl
Inventar
#2831 erstellt: 20. Jul 2016, 13:45
Ironie in nem Vinyl Fred???
Wie bist denn du drauf... Jungejunge!
darkphan
Inventar
#2832 erstellt: 20. Jul 2016, 13:50
Ach so, Ironie! War mir net ganz klar ... ja dann is das natürlich ein guter Witz!

Mit Verstörung les ich allerdings grade, dass du Klangregler benutzt - uff! Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer von euch Vinylfreaks benutzt Klangregler? Bin sehr gespannt ...
Rahel
Inventar
#2833 erstellt: 20. Jul 2016, 13:54
Ich benutze keine Klangregler!
Holger
Inventar
#2834 erstellt: 20. Jul 2016, 13:56
Mein Verstärker hat sowas gar nicht...
MOS2000
Inventar
#2835 erstellt: 20. Jul 2016, 14:06

darkphan (Beitrag #2832) schrieb:
... Wer von euch Vinylfreaks benutzt Klangregler? Bin sehr gespannt ...

Das ist doch keine sinnvolle Frage, da jeder der eine Raumeinmessung nutzt quasi auch "Klangregler" verwendet, auch wenn seine Anlage selbst das gart nicht bietet. Ist zumindest bei mir so ...

Der Raum wurde eingemessen und ich habe mir auch eine "Spasseinstellung" als Setup angelegt - Der Lyngdorf bietet dann noch 5 oder 6 "Presets" die bestimmte Hörsituationen entsprechen sollen - eine Klangregelung per Bass- oder Höhen-Steller hat der aber nicht.
Benutze ich jetzt Klangregler oder nicht?

Liebe Grüße
MOS2000
Dominos
Stammgast
#2836 erstellt: 20. Jul 2016, 14:11

darkphan (Beitrag #2832) schrieb:
Ach so, Ironie! War mir net ganz klar ... ja dann is das natürlich ein guter Witz!

Mit Verstörung les ich allerdings grade, dass du Klangregler benutzt - uff! Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer von euch Vinylfreaks benutzt Klangregler? Bin sehr gespannt ...


Wo steht denn das Ich Klangregler benutze ...tzz
Nur für dich .... ich benutze sie ebenfalls nicht

Gruß Otto
darkphan
Inventar
#2837 erstellt: 20. Jul 2016, 14:15
Gegen Raumeinmessung ist natürlich nichts zu sagen, gegen Klangregler natürlich schon - wenn wir hier von High End reden und wenn bei Vinyl Klangregler eingesetzt werden müssen, um beispielsweise den natürlichen Bassdruck zu imitieren ...

Mit "Spaßeinstellungen" und anderen Presets kann ich nichts anfangen, was soll das sein? Dieselben Equalizier-Presets, mit denen Soundkarten beispielsweise Kirchenschiffe imitieren?
.JC.
Inventar
#2838 erstellt: 20. Jul 2016, 14:15
Wozu auch ?
mik2
Ist häufiger hier
#2839 erstellt: 20. Jul 2016, 14:46
Klangregler kann man doch einfach trinken. je nach Stimmung wirken sich Wein, Bier, Whisky völlig unterschiedlich auf die psychoakustische Wahrnehmung aus. Ich liebe Klangregler ;-)
Zaianagl
Inventar
#2840 erstellt: 20. Jul 2016, 14:48
Anfänger! Da gibts weit wirkungsvollere Substanzen...
mik2
Ist häufiger hier
#2841 erstellt: 20. Jul 2016, 14:53
Für Vinylisten und Tonabnehmer ist Rauch aber doch Gift ...
MOS2000
Inventar
#2842 erstellt: 20. Jul 2016, 15:00

darkphan (Beitrag #2837) schrieb:
Gegen Raumeinmessung ist natürlich nichts zu sagen, ... Mit "Spaßeinstellungen" und anderen Presets kann ich nichts anfangen, was soll das sein? ... beispielsweise Kirchenschiffe imitieren?


Die "Spaßeinstellung" habe ich mir selbst eingemessen - Der Lyngdorf hat 7 Speicherplätze welche Du mit Raumeinmessungen belegen kannst.
1 = immer der Referenz-Punkt am Hörplatz (... was die Software für "perfekt" hält)
2 - 8 = Gemessen irgendwo im Raum, bleibt Deiner Kreativität überlassen (Mindestabstände zu den Speakern sind notwendig und man darf nicht "dahinter" messen)
9 = "indifferente Hörsituation" ala Party, wo jeder woanders im Raum steht
0 = Keine Korrektur whatsoever

Ich habe mir einen Punkt gesucht, bei dem Bass und Höhen stark abgeschattet werden - bei der Messung an diesem Platz gibt der Lyngdorf natürlich ordentlich Gas um den FG wieder glatt zu bekommen - am Hörplatz ist das dann so ein bisschen wie eine zuschaltbare Loudness, wenn auch viel dezenter.

Die Werks-Presets sind allesamt nur leichte Absenkungen von Bässen /und /oder Höhen, und tragen Namen wie "Soft" oder "Open Air".
Mit diesen DSP-Spielerei-Klangprogrammen ala "Stadion", "Dusche" oder "Kirche" bei manchen Rechnern/Soundkartenn gar nichts zu tun. Du kannst zum Beispiel starke Sibilanten Tendenz damit ein wenig entschärfen.

Effektiv verwende ich eigentlich nur die 1 und die 5, also den "linear Referenzpunkt" und meine "Spassmessung".
Je nach Master oder Laune.
Um Aufnahmen mit Links- oder Rechtslastigkeit auszugleichen habe ich noch Messungen gemacht bei denen ich quasi "neben mir sitze".
Das reicht für 99,9902% aller Aufnahmen ...

Liebe Grüße
MOS2000
darkphan
Inventar
#2843 erstellt: 20. Jul 2016, 15:13
Die Wiedergabe an den Raum anzupassen, kann ja auch sinnvoll sein. Spezialmodi wie "Open Air" sind imho wieder schwierig (das gibt die Aufnahme her oder nicht - da kommen wir in den Bereich der 5.1-Soundbastelei beim Film, die mehr mit Effekt als mit HiFi zu tun hat). Am schwierigsten aber ist es, die Klangregler für das zu benutzen, für das sie seinerzeit erfunden wurden: den Klang nach persönlichem Gusto aufzupeppen.

Nicht falsch verstehen: Jeder soll hören wie er mag - aber schön ist was anderes als korrekt im Sinne von HiFi-Wiedergabe.


[Beitrag von darkphan am 20. Jul 2016, 15:15 bearbeitet]
Texter
Hat sich gelöscht
#2844 erstellt: 20. Jul 2016, 15:19

darkphan (Beitrag #2832) schrieb:
Wer von euch Vinylfreaks benutzt Klangregler? Bin sehr gespannt ...


Bass +2, Höhen -2 (Yamaha RX 497). Mein Tonabnehmer ist auch sehr höhenlastig: Nadelschliff Elliptisch, Frequenzgang 10 Hz - 35.000 Hz, Ausgangsspannung 2,5 mV Output. Im Auto setze ich die Höhen auf Null und Bass +1. Früher habe ich Höhen immer betont (Hihats). Seit paar Jahren ist mir alles zu laut, scharfkantig und schmerzt. Eigentlich hört ein Mensch doch man mit dem Alter immer schlechter in den Höhen. Ich dürfte das gar nicht mehr hören. Gibts im Netz eine Seite, wo man sein Gehör testen kann?
MOS2000
Inventar
#2845 erstellt: 20. Jul 2016, 15:34

darkphan (Beitrag #2843) schrieb:
... Spezialmodi wie "Open Air" sind imho wieder schwierig ...

Ist halt nur ein Name. Die Lyngdorf Leute haben da einen anderen Anspruch als die "Dolby FX Tru Bass Ultra THX 11.4 Neuron Explosion Factor HD 4k" Entwickler bei Softwarespielereien

@Texter
Da gibt es eine "Symptombezeichnung" für eine zunehmende Höhenempfindlichkeit mit zunehmendem Alter.
Mir fällt aber der Name gerade nicht ein ... weiß hier bestimmt gleich jemand.
Die etwas "weichere" LP ist da auch gerne in Faktor wenn einem subjektiv was besser gefällt.

Hier hören natürlich alle immer nur besser mit dem älterwerden, das ist eine gesetzte Sache im Forum

Liebe Grüße
MOS2000
Beaufighter
Inventar
#2846 erstellt: 20. Jul 2016, 15:34
Ich benütze sie. Es kommt eigentlich nur bei extrem schlechten Platten vor.
Warum man die nicht benutzen sollte erschließt sich mir nicht.

Selbst Accuphase hat an den dicksten Teilen Klangregler.

Ich drehe mir die Musik hin wie ich sie gut finde.

Bei mir gibt es keine Konventionen.

Warum auch?

Zu gut 90 % sind sie jedoch abgeschaltet, und ich brauch sie auch bei flachen und dünn klingenden CDs.

Gruß Beaufighter
darkphan
Inventar
#2847 erstellt: 20. Jul 2016, 15:52

Texter (Beitrag #2844) schrieb:
Mein Tonabnehmer ist auch sehr höhenlastig


So langsam nähern wir uns des Pudels Kern. Es gibt eine Aufnahme (bei der es letztlich unerheblich ist, mit welchen Maschinen sie gemacht wurde; es geht nur darum, dass sie so aufgenommen wurde, wie sie dann in die Vervielfältigung gehen sollte). Es gibt die Vervielfältigung mit genormten Maschinen, so dass gewährleistet ist, dass der Tonträger nächstmöglich an der Vorlage bleibt. Und dann kommt die Abspielmaschinerie, die wiederum bestmöglich der Norm entsprechen sollte, die ganz einfach zu definieren ist: Gib kanalgetrennt jeden einzelnen Ton in korrekter Höhe und Lautstärke wieder. Dass der eine Platten-Tonabnehmer mal so, der andere mal so spielt, darf eigentlich im Sinne von HiFi nicht sein ...

Und jetzt kommen manche Musikhörer mit Klangreglern, um den Klang aufzuhübschen, auf dass er angenehmer klingt - DAS hat jetzt halt imho nichts mehr mit HiFi zu tun. Das ist bei Film/TV Weißpunkt kalibrieren und trotzdem am Farbregler spielen. Und wenn das Argument kommt, man höre im Alter ja nicht mehr so gut oder werde empfindlicher: Das ist aber dann trotzdem der Klang der Realität! Der fast Blinde, der aufhellen muss, oder eben der Höhen-Taube, der Höhen dazupusten muss, hört nicht mehr HiFi, sondern versucht nach Gusto das Signal so umzuwandeln, wie es seiner Hörerinnerung nach richtig sein müsste - nur ist es de facto nicht mehr richtig. Man hört eine Illusion von HiFi sozusagen.

Ich habe als Jugendlicher natürlich auch Klangregler benutzt - aber das war, weil den Anlagen die HiFi-Güte gefehlt hat. Und es gibt auch Aufnahmen, bei denen ich sage: Das ham se aber doof abgemischt! Trotzdem optimiere ich das nicht mit Klangreglern (die ich überdies auch gar nicht mehr habe).

Ich hab meinen Fernseher kalibriert: Er soll alles exakt so wiedergeben, wie es aufgenommen wurde bzw. wie es ausgestrahlt wird. Manchmal ist ein Film farbstichtig oder ist zu hell oder zu dunkel - ich änder das aber trotzdem nicht, weil ich es HiFi haben will ...
Beaufighter
Inventar
#2848 erstellt: 20. Jul 2016, 16:00
Das ist mit verlaub nicht richtig.

Wenn ich eine alte Aufnahme der Spencer Davis Group habe dann regele ich da nach.
Da fehlt es halt, egal ob Vinyl, oder CD.

Und wenn die CD beeinflusst wurde um den von dir hochgelobten Druck zu haben kann das vorher beim Remastern aufgehübscht worden sein.

Also du nutzt in diesem speziellen Fall die Reglereinstellung des Tonmeisters.

Nix mehr oder weniger.

Gruß Beaufighter
Plasmatic
Inventar
#2849 erstellt: 20. Jul 2016, 16:11

Rahel (Beitrag #2829) schrieb:


Also - ich habe eine gute Anzahl von Platten ohne "unvermeidbare Nebengeräusche" - vielleicht liegt's an Deinem Dreher.


Aber klar doch. Mach dich nur lächerlich. Wenn du bei etwas höherer Lautstärke die Nebengeräusche nicht hörst, solltest du ganz dringend zum Ohrenarzt!
Texter
Hat sich gelöscht
#2850 erstellt: 20. Jul 2016, 16:30

darkphan (Beitrag #2847) schrieb:
Dass der eine Platten-Tonabnehmer mal so, der andere mal so spielt, darf eigentlich im Sinne von HiFi nicht sein ....


Ich verstehe Dein Anliegen. Allerdings müssen wir dann Lautsprecher verbieten. Dagegen ist Vinyl ein lineares Medium. Lautsprecher sind äußerst subjektiv und eine Verfälschung. Dazu kommt dann noch der Raum und Aufstellplatz der Lautsprecher. Jeder Kopfhörer klingt auch anders. Letztendlich sitzt hier jeder in seinem eigenen Film.
Plasmatic
Inventar
#2851 erstellt: 20. Jul 2016, 16:36

Texter (Beitrag #2850) schrieb:

darkphan (Beitrag #2847) schrieb:
Dass der eine Platten-Tonabnehmer mal so, der andere mal so spielt, darf eigentlich im Sinne von HiFi nicht sein ....


Ich verstehe Dein Anliegen. Allerdings müssen wir dann Lautsprecher verbieten. Dagegen ist Vinyl ein lineares Medium. Lautsprecher sind äußerst subjektiv und eine Verfälschung. Dazu kommt dann noch der Raum und Aufstellplatz der Lautsprecher. Jeder Kopfhörer klingt auch anders. Letztendlich sitzt hier jeder in seinem eigenen Film.



Gerade weil Lautsprecher und Raum fast unvermeidbar zu Klangverfälschungen führen, muss unterbunden werden, dass zusätzlich noch Fehler der Quellgeräte das Klangbild der zu reproduzierenden Aufnahme verunstalten. So wird ein Hifi-Schuh draus.


[Beitrag von Plasmatic am 20. Jul 2016, 16:37 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#2852 erstellt: 20. Jul 2016, 16:55

Gerade weil Lautsprecher und Raum fast unvermeidbar zu Klangverfälschungen führen, muss unterbunden werden, dass zusätzlich noch Fehler der Quellgeräte das Klangbild der zu reproduzierenden Aufnahme verunstalten. So wird ein Hifi-Schuh draus.


Weiß ich nicht, wenn ganz ganz viele meiner Tonträger mit neutral zufrieden sind, ich dennoch so 5-10% besitze wo ich gerne Nachregeln möchte. Das spricht vielleicht nicht für das Gehör des Toningenieurs, mehr aber auch nicht.

Schlimmer wäre es wenn ich ewig die Höhen auf +2 und den Bass auf +1 beispielsweise hätte.

Bei mir geht es eigentlich nur die Fehler der Quelle zu korrigieren.

Gruß Beaufighter
darkphan
Inventar
#2853 erstellt: 20. Jul 2016, 17:10
Es ist doch wohl ein Unterschied, ob der Tonmeister etwas remastert, um die Schäden an uralten Bändern auszugleichen (und hoffentlich mit einer aufwändigeren Technologie als unsere HiFi-Komponenten sie haben), oder ob du eine entsprechend alte LP der Spencer Davies Group hörst, die schon damals schon nicht HiFi klang, weil technisch mehr nicht drin war!

Natürlich darf jeder sein eigener Tonmeister sein, aber das hat dann mit HiFi nichts mehr zu tun, denn beim Nachregeln, geht es nur noch ums Wohlfühlen ...


[Beitrag von darkphan am 20. Jul 2016, 17:11 bearbeitet]
Confederate
Stammgast
#2854 erstellt: 20. Jul 2016, 17:23
Ich schalte prinzipiell alle Klangverbesserer sofort aus. Am Equalizer aber gebe ich durchaus ein wenig mehr Bass hinzu, aber nur
ein wenig. Ansonsten ist alles bei mir off. Ich will mir die Aufnahme anhören so wie sie auch das Medium hergibt, und da hat für mich
Vinyl einfach viel mehr natürlichen Bass als eine CD. Diese schönen natürlichen Basswellen, die ich von Vinyl höre, gibt es einfach
mit einem 08/15 CD Spieler nicht.
Plasmatic
Inventar
#2855 erstellt: 20. Jul 2016, 17:29

Confederate (Beitrag #2854) schrieb:
Diese schönen natürlichen Basswellen, die ich von Vinyl höre, gibt es einfach
mit einem 08/15 CD Spieler nicht.


Das ist doch 100 % reiner Unsinn.

Oder meinst du das tieffrequente Rumpel der Platte? Ja, diese "Basswellen" kann ein CD-Spieler nicht.


[Beitrag von Plasmatic am 20. Jul 2016, 17:29 bearbeitet]
darkphan
Inventar
#2856 erstellt: 20. Jul 2016, 17:31
... vor allem in Verbindung mit der Aussage, dass du Bass via Equalizer dazugibst ...

Entweder du magst den Bass, den die Schallplatte kann oder du magst den Bass, wie er wirklich ist. Offenbar magst du ihn so, wie er wirklich ist, denn du hast das Gefühl, dass dem Plattenbass was fehlt - was ja auch de facto so ist ...
darkphan
Inventar
#2857 erstellt: 20. Jul 2016, 17:33
Oder 3.: Du machst es dir, wie es dir gefällt - was ja auch absolut ok ist ...
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